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Test

Beste Englisch lernen App 2024 » 28 Anbieter im Vergleich

Flexibel, ortsunabhängig und erschwinglich; Englisch lernen kann so einfach sein! Mit den von trusted getesteten Sprachlern-Apps lernst du Englisch im Handumdrehen oder frischt deine Kenntnisse auf. Jetzt vergleichen und deine perfekte Englisch-App finden!

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Die besten Englisch-Apps

Bist du auf der Suche nach einem praktischen Englisch-Kurs ohne große Verpflichtungen und mit schnellem Lernerfolg? Perfekt! Englisch lernen war noch nie einfacher, als heute. Und das wichtigste Werkzeug dafür hast du gerade entweder schon in der Hand oder in der Hosentasche – dein Smartphone.

Egal, ob du von der Pike auf lernen möchtest oder dein Schulenglisch aufpolieren willst. Englisch-Apps versprechen schnelle Lernerfolge und sind praktisch überall mit dabei.

Für mich als Autodidaktin und Sprachliebhaberin sind die kleinen Wunderwerke der Technik besonders interessant. Daher habe ich mir für trusted 6 der bekanntesten Englisch-Lernapps angeschaut, getestet und miteinander verglichen.

In meinem Test erfährst du, welche Erfahrungen ich mit den cleveren Englischkursen für die Hosentasche gemacht habe, wo ihre Stärken und Schwächen liegen und wann ich dir welche App empfehlen würde. So findest du im Handumdrehen die perfekte App für deinen Weg zum Englischprofi!

Das Wichtigste in Kürze
  • Test: In meinem Sprachlern-App-Test habe ich 6 verschiedene Sprachlern-Apps fürs Englisch lernen intensiv in der Praxis getestet.
  • Testsieger: Dank der besonderen Lernmethode, der guten App-Qualität und den Live-Kursen katapultierte sich der Riese Babbel an die Spitze.
  • Alternativen: Daneben kann ich dir sowohl Busuu als auch Rosetta Stone empfehlen. Mondly und Duolingo eignen sich dagegen eher für verspielte Lerner:innen.
  • Kosten: Die Kosten für die Sprachlern-Apps reichen von kostenlosen Versionen mit Werbung bis zu monatlichen oder jährlichen Abos, die bei 6,49 € monatlich beginnen.
  • Tipp: Bevor du ein Bezahl-Abo abschließt, probiere einige der Anbieter kostenfrei aus, so merkst du gleich, mit welcher Lernmethode du am besten zurechtkommst.

Englisch-Sprach-Apps – Die moderne Art, Englisch zu lernen

Die Möglichkeiten, eine neue Sprache – und vor allem die Weltsprache Englisch – zu lernen, waren noch nie so vielfältig wie heute.

Die meisten althergebrachten Methoden leiden aber an Problemen:

Professionelle Angebote wie Sprachschulen oder private Lehrer:innen sind in der Regel recht teuer. Kostenlosen Quellen fehlt es dafür oft an Struktur und Qualität. Und dann ist da auch noch die Sache mit dem Zeitaufwand. Das alles kann einem die Lust darauf, die wahrscheinlich wichtigste Sprache der Welt zu lernen, ganz schön verleiden.

Die selbsterklärten Retter des Tages sind Englischlern-Apps für Smartphones und Tablets. Günstig, immer mit dabei, interaktiv und unterhaltsam sollen sie den Spaß am Englischlernen zurückbringen.

Die meisten Anbieter bieten neben einer Webversion auch mobile Apps an
Die meisten Anbieter bieten neben einer Webversion auch mobile Apps an
Screenshot: trusted.de
Quelle: babbel.com

Um zu überprüfen, wie gut das klappt – und welche App die Beste ist – habe ich mir 6 der aktuell beliebtesten Englisch-Apps auf dem Markt für dich angeschaut. Dafür habe ich mir alle Apps heruntergeladen, Lektionen absolviert und meine Fortschritte gemessen. Bewertet habe ich die Apps nach ihrer Effektivität (für Wortschatz, Grammatik und Aussprache), nach der täglichen Lernzeit und natürlich auch nach ihrem Fun-Faktor und dem Preis.

Alle meine Erfahrungen sowie Empfehlungen und Tipps findest du nun hier. Den Anfang macht der absolute Sprach-App-Platzhirsch Babbel.

Ich habe die Apps auf meinem iPhone mit iOS 15.6 getestet; alle Apps aus meinem Vergleich sind aber sowohl im Apple App Store, als auch im Google Play Store für Android-Geräte verfügbar.

Testsieger: trusted Empfehlungen

1

Babbel

4.6
1,2
Testnote
Sehr gut
  • Preis ab 6,99 €/Monat
  • Wörter/Vokabeln lernen 5 von 5 Sternen
  • Grammatik üben 4 von 5 Sternen
  • Aussprache verbessern 4 von 5 Sternen
  • Tägliche Lernzeit ab 15 Minuten
  • Geräte iOS, Android, PC/Browser, etc.

Babbel ist einer der Shootingstars unter den Sprachlern-Anbietern und mein persönlicher Testsieger. Der Online-Sprachkurs ist mit jedem gängigen Browser und seit 2007 auch per mobiler App verfügbar. Interessant: Babbel gehörte damit zu den frühesten Englisch-Apps überhaupt. Aber kann der Platzhirsch auch im Jahr 2023 noch punkten?

Wie lernst du mit Babbel Englisch und wie ist die App aufgebaut?

Mein Testsieger Babbel hat mich schon von Anfang an mit seinem einfachen Einstieg überzeugt. Einmal heruntergeladen, Lernsprache ausgesucht (hier natürlich Englisch) und schon kann’s losgehen!

Am Anfang gibt es erstmal einen kleinen Einstufungstest. Der hat mir gezeigt, welches Level ich ungefähr hatte, und wo ich mit Babbel einsteigen muss. Gute Sache, denn so wirst du beim Start nicht unter- oder überfordert, sondern kannst da anschließen, wo du stehst. Wenn du Einsteiger:in bist, kannst du natürlich auch einfach in der ersten Lektion starten.

Der Wiederholungsmanager ist wirklich sinnvoll und praktisch
Der Wiederholungsmanager ist wirklich sinnvoll und praktisch
Screenshot: trusted.de
Quelle: babbel.com

Die Lektionen bei Babbel sind interaktiv und kurz. Mithilfe von Bildern und Sound (der von Muttersprachler:innen eingesprochen wird) habe ich im Test neue Vokabeln gelernt. Die kreisen meist um ein bestimmtes Themengebiet; bei mir: die digitale Arbeitswelt.

Im Anschluss gab es ein paar kleine Aufgaben zu bewältigen. So musste ich Lückentexte füllen, Wörter dem passenden Bild zuordnen, Wörter schreiben oder nachsprechen, etc. pp. Die Touchscreen-Steuerung ist dabei super eingängig und geht leicht von der Hand.

Überhaupt macht Babbel in Sachen Usability so einiges richtig. Mir gefällt das minimalistische und cleane Design. Das aber nur am Rande!

Die Übungen sind klar und logisch aufgebaut
Die Übungen sind klar und logisch aufgebaut
Screenshot: trusted.de
Quelle: babbel.com

Jede Babbel-Lektion dauert nicht länger, als 5 bis 10 Minuten. Damit ist Babbel auch was für zwischendurch und lässt sich easy in den Alltag integrieren. Wer gerade keine Lust auf die (auf Dauer ein wenig eintönigen) Lektionen hat, kann sich mit diversen Nebenbeschäftigungen austoben. Da gibt es kleine Spiele, Podcasts oder längere Texte zum Üben.

Ich hatte im Test ein besonderes Faible für den Wiederholungsmanager, eine Art digitalem Karteikasten mit allen Vokabeln, die ich bereits gelernt hatte. Der schlug mir automatisch und anhand der “Spaced-Repetition-Methode” in immer länger werdenden Abständen Wörter zum Lernen vor. Dafür gibt es 4 Möglichkeiten: Hören, Sprechen, Schreiben oder einem Bild zuordnen. Vokabeln lernen auf allen Ebenen; dein Langzeitgedächtnis wird es dir danken!

Das Ganze funktioniert gut! Ich habe mich auch einige Wochen nach dem ersten Test dank der Wiederholungsfunktion noch gut an Wörter wie “to proofread a CV” (“einen Lebenslauf Korrektur lesen”) oder “rejection letter” (Absage) erinnern können. Trotz langer Pausen zwischen den Lerneinheiten.

Babbel bietet dir 4 verschiedene Lern-Techniken zum Wiederholen
Babbel bietet dir 4 verschiedene Lern-Techniken zum Wiederholen
Screenshot: trusted.de
Quelle: babbel.com

Ein kleines Manko (zumindest für mich): Die Grammatik kommt bei Babbel ein wenig zu kurz. Außer dem einen oder anderen Grammatik-Tipp gibt es hier nicht viel zu sehen. Hier treten die Schwierigkeiten zutage, die Sprachwissenschaftler:innen bei Sprachlernapps generell sehen: Der Mangel an umfassendem Basiswissen zur Sprache.

Auch ich habe im Test schnell gemerkt, dass Babbel nicht darauf ausgelegt ist, mein Verständnis für die Englische Sprache zu schulen – sondern mich schnell und effektiv gesprächssicher zu machen. Das klappt auch ziemlich gut; nur bleibt dabei eben auch etwas auf der Strecke.

Ohne Grammatik keine Sprache, das weiß auch Babbel
Ohne Grammatik keine Sprache, das weiß auch Babbel
Screenshot: trusted.de
Quelle: babbel.com

Wer gerne die Hintergründe der Sprache verstehen und auch die Theorie hinter den englischen Zeiten, Flexionen und dem Satzbau begreifen will, wird bei Babbel enttäuscht. Aber – kleiner Spoiler – das gilt auch für die meisten anderen Apps auf meiner Liste.

Toll dagegen finde ich das optionale Babbel Live. Hier hast du Sprach-Unterricht mit echten Lehrer:innen im Live-Videochat. Zwar benötigst du für die Live-Kurse ein extra Abo, aber du wirst dich dadurch schneller verbessern und sprichst letztendlich fließender. Die Live-Stunden sind in die verschiedenen Lernlevel unterteilt und finden rund um die Uhr statt, da die Lehrkräfte in der ganzen Welt verteilt arbeiten.

Babbel-Live meint Sprachunterricht in Live Online Kursen
Babbel-Live meint Sprachunterricht in Live Online Kursen
Screenshot: trusted.de
Quelle: babbel.com

Babbel selbst gibt an, dass 15 Minuten tägliche Lernzeit ausreichen sollten, um innerhalb von 3 Wochen die wichtigsten Grundzüge im Englischen zu lernen. Solche Aussagen sind natürlich mit Vorsicht zu genießen; aber es ist nicht unwahrscheinlich, dass du mit Babbel schnell Fortschritte machen kannst.

Worauf legt die Babbel-Lern App besonderen Wert?

Der Fokus von Babbel ist klar: schnell richtig Gespräche auf Englisch führen. Dafür stattet dich die App mit dem nötigen Wortschatz (Wörter, Phrasen und Floskeln) und mit dem nötigen Minimum an Grammatik aus.

Geschwindigkeit und Flexibilität sind die Zauberwörter bei Babbel. So sollst du in deinem eigenen Tempo und immer dann lernen, wenn es dir gerade passt. Dafür ist die Wiederholfunktion mit Spaced-Repetition gut geeignet. Die überführt die Wörter langsam aber sicher ins Langzeitgedächtnis, sodass du auch mit Pausen lernen kannst.

Wenn es besonders schnell gehen soll – zum Beispiel für einen anstehenden Urlaub – bist du mit Babbel aber ebenfalls gut gerüstet. Dann erhöhst du die tägliche Lernzeit einfach von 15 auf 30 oder 45 Minuten und kannst so noch schnellere Fortschritte erzielen.

Dabei muss nur klar sein: Babbel ist zu einem großen Teil auswendig lernen. Englisch wirklich zu verstehen, wird (nur) mit der App schwierig sein.

Der Online Englischkurs von Babbel bietet eine gute Grundlage
Der Online Englischkurs von Babbel bietet eine gute Grundlage
Screenshot: trusted.de
Quelle: babbel.com

Interaktive Übungen und die Integration von Muttersprachlern fördern zusätzlich deine korrekte Aussprache.

Interessant: Babbel setzt auf personalisierte Lernpläne, um den individuellen Bedürfnissen und Lernzielen der Nutzer:innen gerecht zu werden. Da ich in meinem Test nur einen Account angelegt habe, konnte ich aber nicht testen, wie groß wirklich die Unterschiede zwischen zwei verschiedenen Lerner:innen sind.

Wem würde ich die Babbel-App empfehlen?

Ich kann Babbel guten Gewissens sowohl Anfänger:innen als auch Fortgeschrittenen empfehlen. Der Standard-Englischkurs der App bringt dich bis zum Lernniveau B2, was ungefähr dem Stand von Schüler:innen nach Abschluss der Oberstufe entspricht. Fordernder wird es dann im speziellen Business-Englisch-Kurs; der geht sogar bis zum Niveau C1.

Auch das Babbel Magazin ist eine gute Lernmöglichkeit
Auch das Babbel Magazin ist eine gute Lernmöglichkeit
Screenshot: trusted.de
Quelle: babbel.com

Dank der gut strukturierten Lektionen denke ich, dass vor allem Neulinge gut mit Babbel zurechtkommen dürften. Die App eignet sich auch hervorragend, um sich auf Reisen grundlegende Sprachkenntnisse anzueignen und sich im Alltag zu verständigen.

Wer nur wenig Zeit zum Lernen hat, sollte sich ebenfalls die Babbel App ansehen. Mit Babbel kannst du in deinem eigenen Tempo lernen und die App überall nutzen, sei es in der U-Bahn oder in der Kaffeepause.

Vorteile
  • Abwechslungsreiche Übungen
  • Kurze Lerneinheiten (ca.15 Minuten)
  • Auch offline verfügbar
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Viele Zusatzinhalte
Nachteile
  • Fortgeschrittenenkurse nicht für alle Sprachen
  • Teils unübersichtliche Oberfläche
  • Viel Eigeninitiative nötig
Babbel
4.6
Testbericht
2

Mondly

4.4
1,4
Testnote
Sehr gut
  • Preis ab 9,99 €/Monat
  • Wörter/Vokabeln lernen 3 von 5 Sternen
  • Grammatik üben 2 von 5 Sternen
  • Aussprache verbessern 4 von 5 Sternen
  • Tägliche Lernzeit ab 15 Minuten
  • Geräte iOS, Android, PC/Browser, etc.

Mondly ist wahrscheinlich die technisch innovativste Englisch-App, die es derzeit auf dem deutschen Markt gibt. Sie hat nicht ganz so viele Dienstjahre hinter sich, wie das eingespielte Babbel. Dafür glänzt sie mit modernsten Spielereien wie Chatbots und Augmented Reality. Das macht das Lernen spaßig und motivierend. Aber reichen solche Gimmicks aus, um im Vergleich zu bestehen?

Wie lernst du mit Mondly Englisch und wie ist die App aufgebaut?

Mondly fand ich schon auf den ersten Blick ziemlich spannend. Das Versprechen, mithilfe modernster Technik Englisch zu lernen, ließ die App für mich aus dem restlichen Testfeld hervorstechen. Motiviert und voller Elan habe ich daher mein Konto erstellt und mich für den Englischkurs angemeldet.

Dabei konnte ich mich zwischen britischem und amerikanischem Englisch entscheiden. Das war für mich schonmal ein gutes Zeichen. Die meisten anderen Englisch-Apps machen diese Unterscheidung nämlich nicht!

Du gestaltest deine Lernreise ganz wie du es möchtest
Du gestaltest deine Lernreise ganz wie du es möchtest
Screenshot: trusted.de
Quelle: mondly.com

So weit, so gut. Auch optisch machte Mondly im Test eine gute Figur. Die Idee, mich von Lektion zu Lektion über eine virtuelle Weltkarte zu arbeiten, finde ich nett und motivierend. Da packt mich doch gleich die Lust, das nächste “Level” zu schaffen.

Wer gerne strukturiert vorgehen möchte, kann auch genau so vorgehen. Also Lektionen nacheinander abschließen und sich dann zum nächsten Themengebiet vorarbeiten. Ansonsten kannst du aber auch einfach zwischen den Themen springen und dir das herauspicken, was dich interessiert. Die einzelnen Lektionen behandeln Standard-Themen wie “Familie”, “Essen und Trinken”, “Länder und Sprachen”, etc.

Sehr einfaches Vokabular also. Vor allem für mich, die ich ja bereits seit Ewigkeiten Englisch spreche. Das ist die große Crux an Mondly – weiter als bis zum absoluten Grundwortschatz kommst du damit nicht. Anders als bei Babbel gibt es auch keinen Einstufungstest für verschiedene Level. Einfach, weil es keine verschiedenen Level gibt.

Für blutige Anfänger:innen, zum Auffrischen oder für die Urlaubsvorbereitung eine nette Sache. Wirklich gesprächssicher wirst du damit aber nicht. Schade; ich hätte gerne gesehen, wie die App komplexere Themen und Grammatik vermittelt.

Die Lektionen sind entsprechend einfach aufgebaut. Du lernst neue Wörter und Sätze durch Bilder und Sound und wendest dein Vokabular dann in einfachen Lernspielen an.

Der bunte Aufbau kommt gut an
Der bunte Aufbau kommt gut an
Screenshot: trusted.de
Quelle: mondly.com

Die Übungen sind zahlreich. So musste ich im Test Vokabeln den entsprechenden Bildern zuordnen, Sätze zusammenfügen oder vorgesprochene Sätze ins Mikrofon einsprechen. Die Übungen gehen schnell von der Hand und dauern nur ein paar Minuten. Probleme hatte ich nur mit den Übungen “Buchstabansalat”, weil ich die einfach nicht besonders mag. Aber das ist eine Geschmacksfrage.

Die Lückentexte sind abwechslungsreich
Die Lückentexte sind abwechslungsreich
Screenshot: trusted.de
Quelle: mondly.com

Das alles ist nichts Neues und auch nichts Besonderes. Apps wie Babbel und Duolingo sind ähnlich aufgebaut. Kommen wir daher zu den Punkten, die Mondly von Anfang an für mich interessant gemacht hatten: Die innovativen Gimmicks.

Das sind als Erstes die Chatbots. Die sollen im Grunde ein natürliches Gespräch simulieren und fragen dabei deinen Wortschatz in einem Dialog ab. Der Bot spricht und fragt, du antwortest. Grundsätzlich eine nette Idee.

Cool ist auch der Modus “hands free”, mit dem du die App ausschließlich per Sprache steuern kannst. Wenn du dich vor allem auf deine Aussprache konzentrieren willst oder mit Mondly nebenbei lernen möchtest, ist das eine feine Sache und funktionierte in meinem Test auch ziemlich gut. Auch die eingebaute Spracherkennung funktioniert super!

Wirklich fantastisch finde ich auch die Augmented-Reality-App MondlyAR. Mit dem Smartphone und per Augmented Reality holst du dir damit deinen persönlichen Coach ins Wohnzimmer und lernst Vokabeln mit tollen 3D-Modellen.

MondlyAR bringt dir deine Lehrerin direkt ins Wohnzimmer
MondlyAR bringt dir deine Lehrerin direkt ins Wohnzimmer
Screenshot: trusted.de
Quelle: mondly.com

Klar, das ist größtenteils eine Spielerei; aber wer sich für so etwas begeistern kann, lernt dann auch motivierter.

Eine Virtual-Reality-Version von Mondly für aktuelle VR-Vrillen gibt es übrigens auch. Die konnte ich mir im Rahmen meines Tests leider nicht selbst anschauen. Dieses Video gibt dir aber einen kleinen Einblick:

Worauf legt die Mondly-App besonderen Wert?

Mondly konzentriert sich auf Wörter, Sätze und Ausdrücke aus dem täglichen Leben und auf Einstiegsniveau. Ähnlich wie Babbel ist die App darauf ausgelegt, schnell Fortschritte zu erzielen. Und wer gerade erst mit dem Englischlernen anfängt, für den funktioniert das auch sehr gut. Die Lektionen gehen fix, überfordern nicht durch zu viele oder komplexe Vokabeln und das Gelernte bleibt dank der interaktiven Lektionen lange im Gedächtnis.

Mir gefällt die Lernübersicht und die Fortschrittsanzeige, so hast du alles immer im Blick
Mir gefällt die Lernübersicht und die Fortschrittsanzeige, so hast du alles immer im Blick
Screenshot: trusted.de
Quelle: mondly.com

Abzüge gibt es dafür, dass dein Wortschatz selbst nach deiner Lernreise mit Mondly noch einigermaßen oberflächlich sein wird – ganz zu Schweigen von der Grammatik, die in Mondly so gut wie gar nicht behandelt wird.

Besser geeignet finde ich Mondly für Ausspracheübungen, auch dank der gut funktionierenden Spracherkennung. Die kommt in den Chatbot-Gesprächen und im “hands free”-Modus zum Einsatz und hilft dir dabei, die Aussprache zu verinnerlichen.

Wem würde ich die Mondly-App empfehlen?

Sprachschüler:innen, die gerade erst mit dem Englischlernen anfangen, können sich Mondly einmal genauer anschauen. Hier bekommst du den wichtigsten Grundwortschatz in kürzester Zeit eingehämmert. Spätestens ab dann bist du aber auf dich allein gestellt. Mit Mondly erreichst du maximal das GER-Niveau A2, also “Grundlegende Kenntnisse”. Die reichen, um dich im Urlaub zu verständigen – für mehr aber auch nicht.

Besonders interessant ist Mondly daher auch für Kinder. Für die gibt es mit MondlyKids eine eigene App, in der sie noch spielerischer und bunter Englisch lernen können.

Kinder lernen mit Mondly spielerisch eine neue Sprache
Kinder lernen mit Mondly spielerisch eine neue Sprache
Screenshot: trusted.de
Quelle: mondly.com
Vorteile
  • Motivierende und innovative Lektionen
  • Einfache und übersichtliche Apps
  • Sehr große Sprachauswahl
  • Lernen via AR und VR
  • Extra: Optionaler Kindersprachkurs
Nachteile
  • Wenig Lernmaterial
  • Teilweise Übersetzungsfehler
  • Teilweise fehlerhafte Aussprache
  • Intransparentes Preissystem
Mondly
4.4
Testbericht
3

Rosetta Stone

4.5
1,7
Testnote
Gut
  • Preis ab 11,99 €/Monat
  • Wörter/Vokabeln lernen 4 von 5 Sternen
  • Grammatik üben 4 von 5 Sternen
  • Aussprache verbessern 4 von 5 Sternen
  • Tägliche Lernzeit ab 20 Minuten
  • Geräte iOS, Android, PC/Browser, etc.

Rosetta Stone ist ein Pionier unter den getesteten Englisch-Apps. Das immersive Lernkonzept des Anbieters wurde bereits in den 80er-Jahren entwickelt und nimmt bis heute eine besondere Stellung am Markt ein. Die Methode soll sich vor allem für diejenigen eignen, die auf langes Auswendiglernen verzichten und langfristige Erfolge erzielen wollen. Ob das Konzept immer noch aufgeht?

Wie lernst du mit Rosetta Stone Englisch und wie ist die App aufgebaut?

Eins kann ich vorweg schon einmal sagen: Wenn du kein Fan von Vokabelpauken bist, ist Rosetta Stone definitiv die richtige Wahl. Obwohl die App an der Oberfläche ähnlich aussieht, wie Babbel und Mondly, gibt es einen entscheidenden Unterschied: Rosetta verzichtet komplett auf Übersetzungen.

Das heißt: neue Vokabeln werden dir nicht als Wortpaar beigebracht (wie “Apple” = “Apfel”), sondern nur mit Bildern.

Rosetta Stone setzt auf die visuelle Vermittlung neuer Vokabeln
Rosetta Stone setzt auf die visuelle Vermittlung neuer Vokabeln
Screenshot: trusted.de
Quelle: rosettastone.de

Rosetta Stone baut damit auf Immersion. Indem du die Bilder interpretierst und die Bedeutung der Wörter und Sätze entschlüsselst, lernst du Englisch ganz intuitiv. So wie ein Kind seine Muttersprache lernt. Das ist erstmal gewöhnungsbedürftig und dauert eine Weile länger, als z.B. bei Babbel. Dafür ist der Lerneffekt auch größer und langfristiger.

Glaub es, oder nicht: Ich habe förmlich gespürt, wie durch das Enträtseln der Bilder mein Hirn angeregt wurde. In anderen Apps habe ich den Vokabelteil der Lektionen recht schnell durchgeklickt. Das bedeutet das, dies bedeutet jenes, und jetzt weiter in die Übungen. Bei Rosetta musste ich dagegen viel mehr Zeit mit dem Verstehen der Wörter verbringen.

Das klappt übrigens auch mit Grammatik. Um zum Beispiel Zeiten zu erklären, zeigte mir Rosetta Bilder eines Mannes, im Schwimmbad. Aus dem Kontext musste ich dann schließen, ob er erst noch schwimmen geht (“He’s going to swim.”), ob er gerade schwimmt (“He’s swimming.”) oder schon schwimmen war (“He swam.”).

Die Zeiten lernst du ganz nebenbei. Bestenfalls kannst du dir darüber andere Formen ableiten.
Die Zeiten lernst du ganz nebenbei. Bestenfalls kannst du dir darüber andere Formen ableiten.
Screenshot: trusted.de
Quelle: rosettastone.de

Einfach, aber genial; recht viel eingängiger kann man den Unterschied zwischen “Simple Present”, “Past Progressive” und “Future Perfect” glaube ich nicht vermitteln. Vor allem nicht, wenn man auf dröge Tabellen verzichten will.

Natürlich steigert sich der Schwierigkeitsgrad mit den weiteren Übungen. Außerdem kommen noch andere Lernmaterialien hinzu wie Audiolektionen und Texte, die dir etwas über die englische/amerikanische Kultur und das Land vermitteln.

Optional ist das Tutoring-Programm mit unbegrenzten Live-Stunden. Das sind keine wirklichen “Unterrichtsstunden” wie z.B. bei Babbel Live, sondern vielmehr geführte Gespräch in kleiner Runde. Mit dabei sind immer die muttersprachlichen Tutor:innen, die die Gespräche moderieren und leiten.

Die Live-Stunden runden das Angebot ab
Die Live-Stunden runden das Angebot ab
Screenshot: trusted.de
Quelle: rosettastone.de

Solche Angebote finde ich immer klasse, weil ich mich gerne mit anderen austausche. Aber wenn du keine Lust darauf hast und nur für dich alleine lernen willst, ist das auch kein Problem. Die Live-Stunden sind komplett optional – und kosten übrigens auch extra.

Long story short: Obwohl ich Rosetta Stone am Anfang skeptisch gegenüberstand, sehe ich mittlerweile die Vorzüge der “Dynamic Immersion”-Methode (so heißt das Ganze übrigens). Klar, für Anfänger:innen gewöhnungsbedürftig. Besser kommt man zurecht, wenn man schon ein paar Brocken Englisch kennt. Aber dann halte ich Rosetta Stone für eine der nachhaltigsten Englisch-Apps auf dem Markt.

Worauf legt die Rosetta Stone-Lern App besonderen Wert?

Die Schwerpunkte bei Rosetta sind ausbalanciert. Es geht um die Erweiterung des Wortschatzes, die Festigung von Gesprächssicherheit, und das Verinnerlichen von Grammatik. Letzteres allerdings eher intuitiv als theoretisch. Je nach Vorkenntnis erreichst du mit Rosetta die GER-Niveaus A1 bis B1, was die App für Anfänger:innen und leicht Fortgeschrittene spannend macht.

Ein besonders Faible hat Rosetta Stone für die richtige Aussprache. Dafür hat die App sogar eine eigene Technik entwickelt: die hauseigene Spracherkennung “TruAccent”. Die erkannte bei mir sogar kleinste Fehler in der Aussprache und verbesserte mich, wo nötig.

Vor allem die Übungen zur korrekten Aussprache haben mir gut gefallen
Vor allem die Übungen zur korrekten Aussprache haben mir gut gefallen
Screenshot: trusted.de
Quelle: rosettastone.de

Stark vereinfacht könnte man sagen: Bei Rosetta Stone kommt es nicht so sehr darauf an, welches Wort was bedeutet. Sondern wie man es richtig ausspricht!

Eine kleine Warnung allerdings: Rosetta Stone ist weniger entspannt, als zum Beispiel Mondly. Die immersive Lernmethode erfordert ein wenig Konzentration und die Lektionen dauern dadurch ein wenig länger (bis zu 20 Minuten). Außerdem kann ich mir gut vorstellen, dass sich der Lernerfolg mit Rosetta nicht so schnell einstellt, wie bei Babbel und Mondly.

Die Übungen sind kurzweilig, erfordern aber ein bisschen Aufmerksamkeit
Die Übungen sind kurzweilig, erfordern aber ein bisschen Aufmerksamkeit
Screenshot: trusted.de
Quelle: rosettastone.de

Wem würde ich die Rosetta Stone-App empfehlen?

Die Rosetta Stone-App ist vielseitig und passt zu verschiedenen Lerntypen und Lernniveaus. Der immersive Ansatz spricht insbesondere diejenigen an, die Apps wie Babbel, Mondly oder Duolingo als "zu einfach" empfinden und nach einem tieferen Sprachverständnis suchen.

Beachten solltest du dabei, dass nicht jeder sofort mit der recht eigenen Lernmethode zurechtkommt. Ggf. brauchst du ein wenig Eingewöhnungszeit.

Preislich liegt Rosetta Stone im oberen Segment, was es weniger geeignet für Lernende mit kleinerem Budget macht. In dieser Hinsicht gibt es definitiv günstigere Sprachlern-Apps. Dennoch bietet Rosetta Stone fortgeschrittenen Lernenden die Möglichkeit, ihre Kenntnisse durch Live-Coaching zu verbessern, was einen klaren Mehrwert darstellt.

Vorteile
  • Immersive Lernmethode
  • Selbststudium plus Live-Kurse
  • Offline-Modus + Synchronisation
  • Viele Lerninhalte/Zusatzangebote
  • Auch für Fortgeschrittene interessant
Nachteile
  • Relativ hochpreisig
  • Längere und intensivere Lernzeit
  • Teilweise eintönige Lektionen
Rosetta Stone
4.5
Testbericht
4

Duolingo

4.6
1,6
Testnote
Gut
  • Preis ab 0,00 €/Monat
  • Wörter/Vokabeln lernen 4 von 5 Sternen
  • Grammatik üben 2 von 5 Sternen
  • Aussprache verbessern 3 von 5 Sternen
  • Tägliche Lernzeit ab 15 Minuten
  • Geräte iOS, Android, PC/Browser, etc.

Duolingo ist mittlerweile ähnlich bekannt wie Babbel und hat vor allem in den letzten Jahren viele Fans gewonnen. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass die App (fast) vollständig kostenlos zu haben ist. Nur einige optionale Premium-Features kosten Geld, ansonsten kannst du gratis auf alle Lerninhalte zugreifen. Aber taugt die kostenlose Babbel-Alternative auch etwas?

Wie lernst du mit Duolingo Englisch und wie ist die App aufgebaut?

Was mir an Duolingo als allererstes aufgefallen ist: Die App ist quietschbunt und niedlich. Kaum heruntergeladen, begrüßt mich Duolingo mit seinem farbenfrohen und verspielten Design und dem knuffigen Maskottchen Duo. Im ersten Moment ein Zuckerschock. Ist das nicht eher eine Spielapp für Kinder, als ein ernstzunehmender Sprachkurs?

Du durchläufst eine spannende Lernreise mit der Sprach App Duolingo
Du durchläufst eine spannende Lernreise mit der Sprach App Duolingo
Screenshot: trusted.de
Quelle: duolingo.com

Spiel ist auf jeden Fall das richtige Wort für Duolingo. Schon die Auswahl der Lektionen wirkt wie die Levelauswahl in einem kindgerechten Videospiel. Und in den Lektionen selbst geht es direkt weiter mit der überbordenden Niedlichkeit. Dort werden dir neue Vokabeln dann mithilfe putziger Comic-Grafiken beigebracht und Cartoon-Charaktere sprechen mit dir.

Duolingo spricht gleich mehrere Lerntypen an
Duolingo spricht gleich mehrere Lerntypen an
Screenshot: trusted.de
Quelle: duolingo.com

Meine anfängliche Skepsis ist dann aber relativ schnell verflogen. Auch, wenn es nicht so aussieht: Duolingo möchte durchaus eine seriöse Sprachapp Marke Babbel sein und ist auch ähnlich aufgebaut. Die einzelnen Lektionen erweitern deinen Wortschatz, festigen neue Wörter und Begriffe mit kleinen Spielen und prüfen dein Wissen mit Lückentexten und Übersetzungsübungen.

Audioübungen gibt es auch. So musste ich zum Beispiel genau hinhören, um aus einer Sprachaufnahme das richtige Wort herauszuhören. Oder ich musste mir ein Wort erst anhören, und anschließend aufschreiben und übersetzen.

Hier musst du genau hinhören!
Hier musst du genau hinhören!
Screenshot: trusted.de
Quelle: duolingo.com

Getreu seinem Style geht Duolingo dabei mit einer ordentlichen Portion Spaß und Spiel zu Werke!

Nicht nur die Aufmachung ist verspielt, auch der Aufbau des Kurses erinnert an ein Spiel. Durch abgeschlossene Lektionen sammelte ich im Test Erfahrungspunkte (XP) und bunte Steine (Lingots). Mit den XP kletterte ich eine Rangliste nach oben und konnte mich so mit anderen Lerner:innen messen. Die Lingots dagegen konnte ich im Shop gegen virtuelle Goodies eintauschen. Noch mehr Belohnungen kriege ich für abgeschlossene “Missionen”:

Mir persönlichen haben die Herausforderungen am besten gefallen
Mir persönlichen haben die Herausforderungen am besten gefallen
Screenshot: trusted.de
Quelle: duolingo.com

Dieses Belohnungssystem ist relativ einzigartig, gleichzeitig aber irgendwie genial. Ich bekomme nämlich mehr XP, wenn ich mehrere Tage am Stück je mindestens eine Lektion mache (“Streak”). Das motiviert, regelmäßig einzuschalten. Und sei es nur, um in der Rangliste aufzusteigen.

Mich hat die App damit tatsächlich dazu gebracht, jeden Tag zu üben. Obwohl ich eher ein klassischer Lerntyp bin, habe ich trotzdem so gut wie jeden Abend mit Duolingo verbracht, um meine “Streak” aufrechtzuerhalten und mir einen besseren Platz im Ranking zu sichern. Das Konzept kann also voll aufgehen, wenn man sich darauf einlässt.

Ich kann aber auch jeden sofort verstehen, der mir sagt, Duolingo treibe es (im wahrsten Sinne) zu bunt!

Wo man in Duolingo auch hinsieht, überall ist es bunt, knuffig und niedlich
Wo man in Duolingo auch hinsieht, überall ist es bunt, knuffig und niedlich
Screenshot: trusted.de
Quelle: duolingo.com

Wirklich gestört hat mich an der App ansonsten nicht viel. Ich habe das Gefühl, dass die App weniger einem roten Faden folgt, als zum Beispiel Babbel oder Rosetta Stone. Viele der Beispielsätze in den Lektionen scheinen computergeneriert zu sein und wirken teilweise seltsam und willkürlich.

Und dann ist da natürlich noch die Werbung, die euch regelmäßig aus euren Lektionen reißt. Für mich kein Dealbreaker; aber ich kann verstehen, dass andere das nervig finden könnten.

Das ist halt die Crux an Freemium-Apps. Wenn ihr auf die Werbung verzichten wollt, braucht ihr einen bezahlten Premium-Account, ansonsten müsst ihr mit den Unterbrechungen leben. Aber hey; andere Apps schenken euch ja auch nichts. Insofern ist das Jammern auf hohem Niveau.

Worauf legt die Duolingo-Lern App besonderen Wert?

Duolingo legt vor allem Wert auf einen soliden Wortschatz und bringt dir in jeder Lektion eine Reihe von neuen Vokabeln und Floskeln bei.

Die Grammatik kommt dabei ein wenig zu kurz, zumindest auf den ersten Blick. Das liegt daran, dass Duolingo theoretische Grammatikerläuterungen in digitalen Arbeitsblättern versteckt, die du in der App nicht öffnen kannst – sondern nur im Browser. Das finde ich ein bisschen unverständlich.

Aber, so oder so: Wirklich umfassend sind die Grammatik-Einheiten von Duolingo auch nicht. Denn Grammatiklernen macht ja keinen Spaß; und Duolingo ist nun mal auf Spaß getrimmt!

Wichtig: Wenn du Duolingo kostenlos nutzt, hast du zwar Zugriff auf alle Lektionen. Zahlende “Super-User” bekommen aber trotzdem noch ein wenig mehr. In der Premium-Version findest du Nebenaktivitäten wie spezielle Hörverständnis- und Sprechübungen, die dich konkret auf tatsächliche Gespräche im Englischen vorbereiten sollen.

Duolingo Super ist kostenpflichtig, aber es ist definitiv sein Geld wert
Duolingo Super ist kostenpflichtig, aber es ist definitiv sein Geld wert
Screenshot: trusted.de
Quelle: duolingo.com

Duolingo hat zwar auch ohne diese Specials einen guten Umfang; das Maximum wirst du als Free-User allerdings nicht aus der App herausholen können. Schade.

Wem würde ich die Duolingo-App empfehlen?

Verspielte Sprachschüler:innen und Lerner:innen, die auf Herausforderungen und Challenges setzen, sollten sich die Duolingo App auf jeden Fall näher anschauen. Wenn dich der bunte Style nicht abschreckt und du für eine Extraportion Spaß auch auf Tiefgang und Struktur verzichten kannst, ist Duolingo die App der Wahl für dich.

Sowohl Anfänger:innen als auch Fortgeschrittene kommen mit Duolingo gut zurecht. Zwar orientiert sich Duolingo nicht am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen; geschätzt bringt dich die App allerdings auf das B-Level, ähnlich wie Babbel und Co.

Duolingo motiviert dich immer wieder. Nicht nur Anfänger und Anfängerinnen sind davon begeistert
Duolingo motiviert dich immer wieder. Nicht nur Anfänger und Anfängerinnen sind davon begeistert
Screenshot: trusted.de
Quelle: duolingo.com

Durch das Freemium-Modell ist Duolingo auch und vor allem für Lerner:innen mit einem knappen Budget interessant.

Vorteile
  • Kostenlose App
  • Hohe Motivation durch Gamification
  • Liebevoll gestaltete App
  • Anerkannte Sprachzertifikate
  • Lernen bis zum GER-Level B2
Nachteile
  • Kostenpflichtige Komfortfunktionen
  • Eingeschränkter Support
  • Unübersichtliche Abo-Kosten
  • Teilweise seltsame Phrasen/Sätze
Duolingo
4.6
5

Busuu

4.6
1,6
Testnote
Gut
  • Preis ab 0,00 €/Monat
  • Wörter/Vokabeln lernen 4 von 5 Sternen
  • Grammatik üben 4 von 5 Sternen
  • Aussprache verbessern 4 von 5 Sternen
  • Tägliche Lernzeit ab 15 Minuten
  • Geräte iOS, Android, PC/Browser, etc.

Busuu will mehr sein, als eine Sprachapp. Neben den interaktiven Übungen und Karteikarten, wie man sie aus anderen Apps kennt, steht hier die Community im Mittelpunkt. User sollen gegenseitig ihre “Hausaufgaben” korrigieren und voneinander lernen. Vielleicht ergibt sich dadurch auch eine ausgemachte Tandem-Partnerschaft. Ich habe mir Busuu für dich näher angeschaut:

Wie lernst du mit Busuu Englisch und wie ist die App aufgebaut?

Mich hat Busuu vor allem wegen der hochwertigen Lerninhalte überzeugt. Zwar versteht sich die App auch und vor allem als “Sprachlerncommunity”, die den Austausch zwischen internationalen Sprachschüler:innen fördern will. Darunter verbirgt sich aber auch eine sehr solide Sprachapp.

Das Lernangebot bei Busuu ist recht umfangreich
Das Lernangebot bei Busuu ist recht umfangreich
Screenshot: trusted.de
Quelle: busuu.com

Die legt im Gegensatz zu “seichteren” Apps wie Mondly oder Duolingo auch ein ziemliches Tempo an den Tag. Die App bietet eine große Auswahl an verschiedenen Themen für alle Lernlevel. Dabei hast du die Auswahl, was genau du verbessern willst.

Wählst du zum Beispiel “Vokabeln”, hast du eine App der Marke Babbel vor dir. Du lernst neue Wörter, und wendest sie in der Praxis an, zum Beispiel in kleineren Lernspielen, Lückentexten und Zuordnungsübungen. Besonders an Busuu ist, dass ich hier auch immer mal wieder längere Sätze “frei” schreiben musste. Also nicht aus vorgegebenen Bausteinen zusammensetzen, sondern selbst mit der Tastatur tippen.

Zum Teil musst du selbst schreiben, zum Teil Wörter einsetzen
Zum Teil musst du selbst schreiben, zum Teil Wörter einsetzen
Screenshot: trusted.de
Quelle: busuu.com

Das fand ich persönlich am Touchscreen ein bisschen mühsam; wer will, kann aber jederzeit auf die Browser-Version wechseln und die Tastatur zu Hilfe nehmen.

So weit, so bekannt. Im Vokabelbereich gibt es bei Busuu erst einmal nichts, was ich nicht auch schon bei zig anderen Englischapps gesehen hätte.

Eine Besonderheit ist aber der sehr umfangreiche Grammatik-Bereich. Babbel und Mondly behandeln die Grammatik ja meist recht stiefmütterlich. Bei Busuu gibt es hier viel mehr zu lernen.

Das finde ich persönlich stark, denn die wenigsten Lern-Apps bieten gezielte Grammatik-Bereiche an. Egal ob Adjektive, Präpositionen oder die einzelnen Zeitformen, Busuu ist deutlich bemüht, dir neben der Sprachpraxis auch die Grundlagen zu vermitteln.

Der Grammatikbereich steht dir nur mit einem Premium-Abo vollständig offen
Der Grammatikbereich steht dir nur mit einem Premium-Abo vollständig offen
Screenshot: trusted.de
Quelle: busuu.com

Und dann ist da natürlich noch die Community, die ich eingangs schon erwähnt hatte. Busuu selbst spricht von 80 Millionen Lerner:innen auf der ganzen Welt, die die App aktiv nutzen. Damit ist die App die wahrscheinlich größte Sprachlern-Community der Welt. Nicht umsonst nennt sich die App auch ein “Soziales Netzwerk für Sprachen”.

Wie sich der Community-Aspekt äußert? In erster Linie durch Übungen, die du absolvieren kannst. Das können kleinere Übersetzungsarbeiten oder Texte sein, die du frei auf Englisch schreiben musst. Die Ergebnisse werden dann direkt der Community übergeben und alle, die Lust haben, können deine Arbeit korrigieren. Wie in einem Forum bewerten andere User deine Ergebnisse, machen Verbesserungsvorschläge und geben Tipps.

Die Community ist bei Busuu einer der Eckpfeiler
Die Community ist bei Busuu einer der Eckpfeiler
Screenshot: trusted.de
Quelle: busuu.com

Umgekehrt kannst du natürlich auch Arbeiten anderer User korrigieren, die gerade Deutsch lernen.

Möchtest du mit Menschen in Kontakt kommen, fügst du sie deiner Busuu-Freundesliste hinzu. Freunden kannst du deine Übungen auch direkt zukommen lassen, oder im integrierten Messenger mit ihnen chatten.

Ich finde: Das ist eine wirklich tolle Sache. Allerdings fand ich es auch gar nicht so einfach, Gesprächspartner:innen in der App zu finden. Meist habe ich nur Übungen korrigiert; wirkliche Gespräche ergaben sich in meinem Test nicht und meine Freundesliste konnte ich auch nicht großartig erweitern.

Aber immerhin habe ich mich auch nur über ein paar Wochen mit Busuu beschäftigt. Möglicherweise braucht es hier einfach ein wenig mehr Zeit, um das Eis zu brechen?

Worauf legt die Busuu-Lern App besonderen Wert?

Busuu legt besonderen Wert auf die Vermittlung sprachlicher Skills, die dich im Alltag weiterbringen. So lernst du beispielsweise Wörter und Phrasen aus dem Berufsleben und kannst dich gezielt mit Sprachpartner:innen aus einem ähnlichen Umfeld verbinden. Dadurch lernst du effektiver und bleibst am Ball.

Wenn du dabei bleibst, verbesserst du deinen Wortschatz kontinuierlich
Wenn du dabei bleibst, verbesserst du deinen Wortschatz kontinuierlich
Screenshot: trusted.de
Quelle: busuu.com

Innerhalb der Übungen möchte dir Busuu einen Grundwortschatz beibringen, den du dann im Übungsbereich noch einmal anwenden kannst. So kannst du dich gezielt abfragen lassen, entweder in Form von Karteikarten oder in schriftlicher Form.

Vokabeln pauken mal anders. Busuu verbindet lernen mit Bildern
Vokabeln pauken mal anders. Busuu verbindet lernen mit Bildern
Screenshot: trusted.de
Quelle: busuu.com

Busuu setzt beim Vokabel lernen auf mehrere Lernmethoden. Neben der Wiederholung werden die Wörter mit Bildern verknüpft, sodass auch visuelle Verknüpfungen gebildet werden. Zusätzlich werden die Vokabeln und Sätze von Muttersprachlern vorgelesen.

Wem würde ich die Busuu-App empfehlen?

Wer gerne innerhalb einer Community lernt, ist bei Busuu gut aufgehoben. Zwar lässt sich die App auch ohne Community-Features nutzen (dann ist sie als Basisversion sogar kostenlos). Das ergibt in meinen Augen aber nur wenig Sinn. Der soziale Aspekt an Busuu ist schon das Hauptargument für die App; ansonsten findest du mit Babbel oder Duolingo bessere bzw. günstigere Alternativen.

So oder so: Busuu ist sowohl für Einsteiger:innen als auch für Fortgeschrittene geeignet. Nur das Profi-Level erreichst du mit der App (wahrscheinlich) nicht. Busuu orientiert sich stark am GER und bringt dich bis zum Level B2 – also ungefähr bis zum Kenntnisstand von Oberstufenschüler:innen.

Nett: Am Anfang gibt es einen Einstufungstest, der dir zeigt, wo du stehst und wo du in der App starten solltest.

Busuu bringt dir die Sprache von der Pike auf bei
Busuu bringt dir die Sprache von der Pike auf bei
Screenshot: trusted.de
Quelle: busuu.com

Das Lerntempo fand ich persönlich flotter, als z.B. bei Mondly; dafür aber auch effektiver.

Aufgrund der Vernetzung mit Lerner:innen aus der ganzen Welt würde ich Busuu eher weniger für Kinder und Jugendliche als für Erwachsene empfehlen.

Vorteile
  • Community-Lernen
  • Intuitive KI zur Unterstützung
  • Feedback von Muttersprachlern
  • Individueller Lernplan
  • Orientierung am GER
Nachteile
  • Viel Werbung in der Free-Version
  • Recht hohes Lerntempo
  • Keine Echtzeitsynchronisation
  • Wenig Support
Busuu
4.6
Testbericht
6

Memrise

4.5
  • Preis ab 2,84 €/Monat
  • Wörter/Vokabeln lernen 3 von 5 Sternen
  • Grammatik üben 3 von 5 Sternen
  • Aussprache verbessern 3 von 5 Sternen
  • Tägliche Lernzeit ab 10 Minuten
  • Geräte iOS, Android, PC/Browser, etc.

Memrise bietet dir ein, zum Teil kostenloses, Sprachlern-Programm, bei dem du eigenständig Sprachen erlernst und dabei von der intuitiven Memrise-KI unterstützt wirst. Ob Memrise tatsächlich für einen vollständigen Spracherwerb ausreicht oder du dir eher einen soliden Grundwortschatz aneignest, verrate ich dir hier:

Wie lernst du mit Memrise Englisch und wie ist die App aufgebaut?

Mir gefällt bei Memrise der etwas andere Lernansatz. Lernen durch Videos ist zwar nicht neu, aber Memrise hat das Ganze recht gut aufgezogen. Es war eine interessante Erfahrung, durch Bilder und Videos neue Wörter zu lernen.

Aber: Auch wenn Memrise dir neue Vokabeln und Wörter durch Zuhören und Zuschauen vermitteln will, so ganz wirst du ums Vokabel pauken nicht ganz herumkommen. Gerade Anfänger:innen ohne Grundkenntnisse tun sich anfangs schwer, da die ersten Wörter zwar recht simpel sind, das Tempo dann doch aber recht schnell anzieht und du bereits in der 3. Lektion kleinere Sätze verstehen sollst.

Von “Hi” und “Hello” in Windeseile zu ganzen Sätzen. Memrise legt vor allem anfangs ordentlich an Tempo zu.
Von “Hi” und “Hello” in Windeseile zu ganzen Sätzen. Memrise legt vor allem anfangs ordentlich an Tempo zu.
Screenshot: trusted.de
Quelle: memrise.com

Sobald aber die ersten Vokabeln sitzen und du diese auch in einfachen Sätzen verwenden und verstehen kannst, profitierst du von der immersiven Lernmethode.

Memrise verwendet zum Englisch lernen die Immersionsmethode, indem es stark auf wiederholtes und kontextuelles Lernen setzt. In interaktiven Kursen sollen Lernende in eine Sprachumgebung richtiggehend „eintauchen“. Hierfür werden Wörter, Sätze und Phrasen von Native Speakern in verschiedenen Alltagssituationen, oft begleitet von Bildern oder visuellen Hinweisen, gezeigt.

Diese Methode hat durchaus Vorteile, doch nicht jede:r Lerntyp kommt damit zurecht. Ich bin zum Beispiel eher der Kartei-Karten-Typ und erstelle mir beim Lernen selbst entsprechende „Bilder“ der Vokabeln. Dafür tue ich mich beim reinen Zuhören eher schwer.

Die Immersionstechnik von Memrise basiert auf häufigem Wiederholen („spaced repetition“) und gleichzeitigem Anwenden des Gelernten. Das ist toll, denn so kannst du in interaktiven Übungen, Abfragekarten oder Lernspielen die eben gelernten Vokabeln im besten Fall direkt anwenden. Du die verschiedenen Alltagssituationen wird dein Sprachverständnis geschult, damit du dich irgendwann später selbst flüssig unterhalten kannst.

Memrise setzt auf visuelle Beispiele und Wiederholungen
Memrise setzt auf visuelle Beispiele und Wiederholungen
Screenshot: trusted.de
Quelle: memrise.com

Doch das ist noch nicht alles: Memrise verwendet zusätzlich einen Algorithmus, um zu berechnen, wann ein bestimmtes Wort oder ein bestimmter Satz wieder aus deinem Langzeitgedächtnis verschwinden. Das ist mehr als praktisch, denn so musst du dich nicht selbst an die Wiederholung des Wortes erinnern und kannst dich besser auf die Inhalte konzentrieren.

Ein Highlight des Anbieters ist der hauseigene MemBot. Diese KI fungiert als dein Sprachpartner und gibt dir zusätzliche Aufgaben oder weist dich auf Lernspiele hin. Gerade schüchterne Sprachschüler:innen profitieren vom MemBot. Du musst keine “echten” Unterhaltungen mit anderen Menschen führen und hast dadurch Gelegenheit, ein wenig Gesprächssicherheit aufzubauen, bevor du dich in das echte Sprechen stürzt.

Es hat allerdings ein wenig gedauert, bis ich mich in meinem Account zurechtgefunden hatte und sämtliche Funktionen auch nutzen konnte.

Für die Lernsprache Englisch gibt es 7 erstellte Kurse mit einem Wortschatz von ungefähr 200 bis 500 Vokabeln, sowie über 3000 Wörter und Phrasen. Pro Lerneinheit werden dir meist circa 5 neue Wörter beigebracht, die ein gemeinsames Oberthema, wie beispielsweise “über die Gegenwart reden”, “Freunde treffen” oder “Geschäftliches” haben.

Die Zahl neuer Wörter hält sich in Grenzen, allerdings legt das Tempo gleichzeitig zu
Die Zahl neuer Wörter hält sich in Grenzen, allerdings legt das Tempo gleichzeitig zu
Screenshot: trusted.de
Quelle: memrise.com

In deinem Account hast du 3 verschiedene Bereiche zur Auswahl: Lernen, Eintauchen und Kommunizieren.

Im Lernbereich geht es um neue Wörter und Phrasen. Je Einheit werden circa 5 neue Vokabeln eingeführt. Das klingt nicht viel, wenn du aber gerade noch am Anfang deiner Englischlernreise bist, reicht das. Die Vokabeln werden vorgesprochen und du musst sie im Anschluss in interaktive Übungen, wie Lückentexte oder Buchstabensalate einbauen oder in Audio-Aufgaben das richtige Wort heraushören.

Im Lernbereich hörst du neue Vokabeln und übst sie anschließend in interaktiven Übungen
Im Lernbereich hörst du neue Vokabeln und übst sie anschließend in interaktiven Übungen
Screenshot: trusted.de
Quelle: memrise.com

Neben dem Lernabschnitt gibt es bei Memrise den Bereich “Eintauchen”. Hier stehen dir Videos unterschiedlicher Länge zur Verfügung, mit denen du neue Wörter lernst. So kannst du beispielsweise Rob begleiten, der dir von seiner Liebe zur Botanik erzählt.

Begleitet Rob durch seinen Garten und erfahre, warum er Blumen und Pflanzen so gerne mag
Begleitet Rob durch seinen Garten und erfahre, warum er Blumen und Pflanzen so gerne mag
Screenshot: trusted.de
Quelle: memrise.com

Zusätzlich zu jedem Video findest du ein passendes “Szenario” neben dem Video. Dieser Pfad führt dich zu Wörtern und Phrasen, die in dem Video vorkommen. Du kannst sie entweder davor, danach oder zwischendurch lernen, je nachdem wie gut du die Muttersprachler:innen in den Videos verstehst.

Du kannst die unbekannten Wörter jederzeit nachschlagen und lernen
Du kannst die unbekannten Wörter jederzeit nachschlagen und lernen
Screenshot: trusted.de
Quelle: memrise.com

Daneben gibt es noch den Bereich “Kommunizieren”, der mir besonders gut gefallen hat. Hier kannst du dich mit dem MemBot austauschen und ins Gespräch kommen. Egal ob du dich darüber unterhalten möchtest, wie du am besten deinen Urlaub oder eine Party planst oder wie du als Anfänger:in einen Kaffee bestellt. Ich habe mich mit MemBot beispielsweise über Kunst und den Künstlertransfer unterhalten. Zwar blieb das Gespräch oberflächlich, aber ich war doch recht erstaunt, wie detailliert der Bot an einigen Stellen geantwortet hat.

Ich habe mich über Kunst, den Künstlertransfer und den Einfluss der Kunst mit dem MemBot unterhalten und konnte ein kleines Gespräch führen
Ich habe mich über Kunst, den Künstlertransfer und den Einfluss der Kunst mit dem MemBot unterhalten und konnte ein kleines Gespräch führen
Screenshot: trusted.de
Quelle: memrise.com

Worauf legt die Memrise-Lern App besonderen Wert?

Ähnlich wie die Lernapps von Busuu oder Babbel, möchte auch die Memrise App deine sprachlichen Skills fördern und dich für alltägliche Gespräche fit machen. Statt einer Community und “echten” Sprachpartner:innen, setzt Memrise, wie bereits erwähnt, auf den MemBot, der auf GBT3 basiert und dir als einer der ersten KI-basierten Sprachpartner sowohl eine stressfreie als auch kostengünstige Umgebung zum Üben von Sprachen bieten will. Du kannst deine Gespräche entweder schriftlich führen, oder wenn du keine Lust zu tippen hast, auch über das Mikrofon Dialoge mit ihm führen.

Die Unterhaltung mit meinem neuen Bekannten hat Spaß gemacht
Die Unterhaltung mit meinem neuen Bekannten hat Spaß gemacht
Screenshot: trusted.de
Quelle: memrise.com

Innerhalb der Übungen möchte Memrise deinen Grundwortschatz festigen und stellt dir ausreichend Lernressourcen zur Verfügung. Du kannst die Vokabeln zu jeder Zeit, in jeder Reihenfolge wiederholen. Dazu fragt dich die KI nach jeder Videosession, wie du mit den Vokabeln zurechtgekommen bist.

Memrise setzt auf Eigenverantwortung
Memrise setzt auf Eigenverantwortung
Screenshot: trusted.de
Quelle: memrise.com

Memrise gibt dir bei deinem Selbststudium maximale Freiheiten an die Hand und setzt auf deine Eigenverantwortung. Du entscheidest beispielsweise selbst, ob du die Vokabeln nun ausreichend geübt hast und sie dir inzwischen bekannt sind. Das ist toll, denn so musst du dich noch einmal intensiv mit dem Erlernten auseinandersetzen und behältst Wörter und Phrasen womöglich auch besser.

Du entscheidest selbst, ob du die Vokabeln wiederholen möchtest
Du entscheidest selbst, ob du die Vokabeln wiederholen möchtest
Screenshot: trusted.de
Quelle: memrise.com

Auf deiner Startseite siehst du recht anschaulich, welche Übungen du täglich absolvieren musst, um dein persönliches Tagesziel zu erreichen. Ich wollte beispielsweise 15 Minuten täglich mit Memrise üben und habe mir als tägliches Lernziel 20 neue Vokabeln gesetzt. Das ist schon recht ordentlich, aber ich wollte das Tool ja auf sämtliche Funktionen testen.

In deinem Account siehst du alle Wörter, die du bereits gelernt hast
In deinem Account siehst du alle Wörter, die du bereits gelernt hast
Screenshot: trusted.de
Quelle: memrise.com

Wem würde ich die Memrise-App empfehlen?

Wer gerne KI-basiert lernt und eher ein auditiver oder visueller Lerntyp ist, ist bei Memrise richtig. Dazu solltest du eine gewisse Portion an Selbstdisziplin mitbringen, da dich hier kein Live-Coach unterstützt und du dir deinen Lernplan selbst erstellen musst.

Leider gibt es keinen Einstufungstest, sodass du dein persönliches Sprachlevel im besten Fall bereits vor deiner Lernreise kennen solltest.

Memrise eignet sich insgesamt eher für Lerner:innen mit Grundkenntnissen und einem gewissen Basiswortschatz, da vor allem zu Beginn das Tempo recht flott wird und nicht jede:r Lerner:in mit der Lernmethode auf Anhieb zurechtkommt. Du kannst zwar auch als Anfänger:in mit Memrise lernen, solltest dir aber, gerade wenn du die kostenlose Version nutzt, zusätzliche Lernressourcen suchen, da die Lernmöglichkeiten doch mitunter recht begrenzt sind.

Für das Aufpolieren deines Englisch-Grundwortschatzes oder wenn du dein Reise-Englisch verbessern möchtest, kann ich dir Memrise jedoch uneingeschränkt empfehlen.

Falls du dir unsicher bist, welche Kurse für dich infrage kommen, hier eine kleine Hilfe:

  • Kurse 1 bis 3: ungefähr Niveau A1 (Anfänger)
  • Kurse 4 und 5: ungefähr Niveau A2 (Mittelstufe)
  • Kurse 6 und 7: ungefähr Niveau B1 (obere Mittelstufe/Fortgeschrittene)
Vorteile
  • Kostenlos nutzbar
  • Angenehme Gestaltung
  • Kombination mehrerer Lernmethoden
Nachteile
  • Einseitige Methode
  • Verwirrendes Kursangebot
  • Kein Einstufungstest
Memrise
4.5

Die 6 besten Englisch lernen Apps im Vergleich

  1. Babbel - Beste Englisch-App 2024
  2. Mondly - Innovativste Englisch-App
  3. Rosetta Stone - Beste Englisch-Lernmethode
  4. Duolingo - Beste kostenlose Englisch-App
  5. Busuu - Beste Englisch-Community-App
  6. Memrise - Beste Englisch-Vokabel-App

Vergleichstabelle

Anbieter
Babbel
Mondly
Rosetta Stone
Duolingo
Busuu
Memrise
Lingoda
EF English Live
Preply
Jicki
Pimsleur
Babbel Live
GoStudent Sprachen
italki
Ling
LingQ
Lingualia
MosaLingua
uTalk
Yabla
ABA English
Chatterbug
HelloTalk
LinguaTV
Lingvist
Superprof Sprachen
WordDive
Wlingua
Testurteil
sehr gut
1,2
Test
03/2023
sehr gut
1,4
Test
03/2023
gut
1,7
Test
03/2023
gut
1,6
Test
03/2023
gut
1,6
Test
03/2023
Nicht getestet
N/A
Test
N/A
sehr gut
1,5
Test
03/2023
gut
1,7
Test
03/2023
gut
1,7
Test
03/2023
gut
2,4
Test
03/2023
gut
2,5
Test
03/2023
Nicht getestet
N/A
Test
N/A
Nicht getestet
N/A
Test
N/A
Nicht getestet
N/A
Test
N/A
Nicht getestet
N/A
Test
N/A
Nicht getestet
N/A
Test
N/A
Nicht getestet
N/A
Test
N/A
Nicht getestet
N/A
Test
N/A
Nicht getestet
N/A
Test
N/A
Nicht getestet
N/A
Test
N/A
Nicht getestet
N/A
Test
N/A
Nicht getestet
N/A
Test
N/A
Nicht getestet
N/A
Test
N/A
Nicht getestet
N/A
Test
N/A
Nicht getestet
N/A
Test
N/A
Nicht getestet
N/A
Test
N/A
Nicht getestet
N/A
Test
N/A
Nicht getestet
N/A
Test
N/A
Kundenbewertung
4.6
(1,27M)
4.4
(844,1K)
4.5
(387,4K)
4.6
(22,25M)
4.6
(726,2K)
4.5
(1,54M)
4.4
(4.795)
3.7
(14.692)
4.4
(37.616)
4.5
(3.812)
4.4
(24.509)
4.6
(1,27M)
4.2
(13.733)
4.7
(26.221)
4.4
(17.349)
4.5
(28.077)
2.5
(1.252)
4.3
(33.188)
2.9
(3.045)
4.6
(3.130)
4.6
(173,6K)
3.8
(133)
3.2
(202,3K)
4.2
(170)
4.5
(64.100)
3.7
(1.090)
4.1
(3.993)
4.7
(410,4K)
Tarif
Preis
12,99 € / monatlich 0,00 € / monatlich 15,99 € / monatlich 0,00 € / monatlich 0,00 € / monatlich 6,99 € / monatlich 49,99 € / monatlich 139,00 € / monatlich 5,00 € / pro Stunde 0,00 € / monatlich 21,99 € / monatlich 99,00 € / monatlich 21,60 € / monatlich 2,82 € / pro Stunde
Währungsumrechnung
Ursprünglicher Preis3,00 $
Umgerechneter Preis2,82 €
Währungskurs1,00 € ≙ 0,94 $
8,99 € / monatlich 0,00 € / monatlich 0,00 € / monatlich 4,87 € / monatlich 5,99 € / monatlich 12,95 € / monatlich 0,00 € / monatlich 20,00 € / monatlich 8,47 € / monatlich
Währungsumrechnung
Ursprünglicher Preis9,00 $
Umgerechneter Preis8,47 €
Währungskurs1,00 € ≙ 0,94 $
29,90 € / monatlich 9,99 € / monatlich 18,00 € / Einmalig 10,90 € / monatlich 0,00 € / monatlich
Keine Unterschiede vorhanden

Top-Features

Lernlevel
Anfänger:innen
Fortgeschrittene
Profis
Anfänger:innen
Fortgeschrittene
Anfänger:innen
Fortgeschrittene
Anfänger:innen
Fortgeschrittene
Anfänger:innen
Fortgeschrittene
Anfänger:innen
Fortgeschrittene
Anfänger:innen
Fortgeschrittene
Profis
Anfänger:innen
Fortgeschrittene
Profis
Anfänger:innen
Fortgeschrittene
Profis
Anfänger:innen
Fortgeschrittene
Anfänger:innen
Fortgeschrittene
Anfänger:innen
Fortgeschrittene
Anfänger:innen
Fortgeschrittene
Anfänger:innen
Fortgeschrittene
Profis
Anfänger:innen
Fortgeschrittene
Anfänger:innen
Fortgeschrittene
Anfänger:innen
Fortgeschrittene
Anfänger:innen
Fortgeschrittene
Profis
Anfänger:innen
Fortgeschrittene
Anfänger:innen
Fortgeschrittene
Anfänger:innen
Fortgeschrittene
Profis
Anfänger:innen
Fortgeschrittene
Profis
Anfänger:innen
Fortgeschrittene
Profis
Anfänger:innen
Fortgeschrittene
Anfänger:innen
Fortgeschrittene
Anfänger:innen
Fortgeschrittene
Anfänger:innen
Fortgeschrittene
10 Minuten pro Tag
30 Minuten pro Tag
60 Minuten pro Tag
über 60 Minuten pro Tag
Kurstyp
Selbststudium/Lernapp
Live-Unterricht/Video-Unterricht
Selbststudium/Lernapp
Selbststudium/Lernapp
Selbststudium/Lernapp
Selbststudium/Lernapp
Selbststudium/Lernapp
Live-Unterricht/Video-Unterricht
Selbststudium/Lernapp
Live-Unterricht/Video-Unterricht
Selbststudium/Lernapp
Live-Unterricht/Video-Unterricht
Selbststudium/Lernapp
Selbststudium/Lernapp
Selbststudium/Lernapp
Live-Unterricht/Video-Unterricht
Live-Unterricht/Video-Unterricht
Selbststudium/Lernapp
Live-Unterricht/Video-Unterricht
Selbststudium/Lernapp
Selbststudium/Lernapp
Selbststudium/Lernapp
Selbststudium/Lernapp
Selbststudium/Lernapp
Selbststudium/Lernapp
Live-Unterricht/Video-Unterricht
Selbststudium/Lernapp
Live-Unterricht/Video-Unterricht
Selbststudium/Lernapp
Live-Unterricht/Video-Unterricht
Selbststudium/Lernapp
Live-Unterricht/Video-Unterricht
Tandempartnerschaft
Selbststudium/Lernapp
Live-Unterricht/Video-Unterricht
Selbststudium/Lernapp
Live-Unterricht/Video-Unterricht
Selbststudium/Lernapp
Selbststudium/Lernapp
Geeignet für
Schule
Hobby
Business
Reisen
Schule
Hobby
Business
Reisen
Schule
Hobby
Reisen
Schule
Hobby
Reisen
Schule
Hobby
Business
Reisen
Schule
Hobby
Business
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Schule
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Schule
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Schule
Hobby
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Schule
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Schule
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Reisen
Schule
Hobby
Reisen
Schule
Hobby
Business
Reisen
Schule
Hobby
Reisen
Schule
Hobby
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Schule
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Schule
Hobby
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Schule
Hobby
Reisen
Schule
Hobby
Reisen
Schule
Hobby
Business
Reisen
Schule
Hobby
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Schule
Hobby
Reisen
Schule
Hobby
Business
Reisen
Schule
Hobby
Reisen
Schule
Hobby
Reisen
Schule
Hobby
Reisen
Schule
Hobby
Reisen
Sprachzertifikat
Keine Unterschiede vorhanden

Abo & Kosten

Währung
EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR USD EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR USD EUR EUR EUR EUR EUR
Zahlungsintervall
monatlich monatlich monatlich monatlich monatlich monatlich monatlich monatlich pro Stunde monatlich monatlich monatlich monatlich pro Stunde monatlich monatlich monatlich monatlich monatlich monatlich monatlich monatlich monatlich monatlich monatlich Einmalig monatlich monatlich
Kostenlose Testphase
Dauer kostenlose Testphase
Erste Lektion
Keine Angaben verfügbar
Keine Angaben verfügbar
Keine Angaben verfügbar
Keine Angaben verfügbar
Keine Angaben verfügbar
7 Tage
Keine Angaben verfügbar
1 Live-Stunde 2 Lektionen 7 Tage 1 Lektion 1 Probestunde
Keine Angaben verfügbar
7 Tage
Keine Angaben verfügbar
Keine Angaben verfügbar
15 Tage
Keine Angaben verfügbar
15 Tage
Keine Angaben verfügbar
14 Tage
Keine Angaben verfügbar
Keine Angaben verfügbar
14 Tage
Keine Angaben verfügbar
7 Tage
Keine Angaben verfügbar
Zahlungsmethoden
Kreditkarte
Lastschrift
PayPal
Kreditkarte
Lastschrift
PayPal
Kreditkarte
PayPal
Kreditkarte
Lastschrift
PayPal
Kreditkarte
Lastschrift
Kreditkarte
Kreditkarte
Lastschrift
PayPal
Kreditkarte
PayPal
Kreditkarte
PayPal
Auf Rechnung
Kreditkarte
Lastschrift
Kreditkarte
PayPal
Kreditkarte
Kreditkarte
PayPal
Kreditkarte
Kreditkarte
Lastschrift
PayPal
Kreditkarte
PayPal
Kreditkarte
Lastschrift
PayPal
Kreditkarte
Kreditkarte
Lastschrift
Kreditkarte
Lastschrift
Kreditkarte
PayPal
Keine Unterschiede vorhanden

Lektionen & Lernmethode

Lernen per App
Interaktive Lektionen/Lernspiele
Einzelunterricht
Gruppenunterricht
Videolektionen
Keine Unterschiede vorhanden

Lernmaterial

Wortschatzübungen
Vokabeltrainer/Karteikarten
Grammatikübungen
Schreibübungen
Hörverständnisübungen