Online Sprachkurs

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Sprachen
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Jetzt Ihren Online-Sprachkurs finden und sofort loslernen! trusted zeigt Ihnen die besten Apps und Plattformen zum Online Sprachen Lernen, abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse. Im umfangreichen Ratgeber finden Sie alles, was Sie über Online-Sprachkurse wissen müssen.

Author
Maximilian Reichlin
Veröffentlicht
01. Dezember 2020
Aktualisiert
01. Dezember 2020

Einfach und schnell eine neue Sprache lernen - das ist heutzutage kein Problem mehr. Mithilfe von Sprachlernapps und Online-Sprachkursen haben Sie überall und jederzeit die Möglichkeit, Ihre Englischkenntnisse aufzufrischen, Spanisch oder Französisch zu lernen oder sogar in exotische Sprachen wie Chinesisch, Japanisch oder Arabisch reinzuschnuppern. Ob für den Beruf, für den Urlaub oder für das Leben im neuen Land - Online Sprachen lernen bietet jedem Lerner den passenden Kurs. In diesem trusted Ratgeber erfahren Sie, wie Online-Sprachkurse funktionieren, was Sie kosten und welche Apps und Plattformen die beste Lernerfahrung bieten.

Sprachlernapps und Sprachkurse im Test 2020

Für den großen Online-Sprachkurs-Test 2020 hat trusted 20 Anbieter von Sprachapps und digitalen Kursen miteinander verglichen und 10 davon einem Praxistest unterzogen. Die Erfahrungen der trusted Redaktion mit Babbel, Mondly, Rosetta Stone und Co. finden Sie in diesem Ratgeber sowie in den ausführlichen Testberichten zu allen Anbietern.

21
Anbieter im Vergleich
10
Anbieter im Praxistest
80
Stunden Aufwand
50
Lektionen absolviert
1

Babbel

Der Sprachkurs-Testsieger 2020

Babbel ist eine der bekanntesten Sprachapps überhaupt und vor allem im deutschsprachigen Raum beliebt. 14 Sprachen können Sie aktuell mit Babbel lernen: Englisch, Spanisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Dänisch, Indonesisch, Niederländisch, Russisch, Norwegisch, Portugiesisch, Polnisch, Schwedisch und Türkisch.

Der Marktführer punktet mit einem durchdachten Lernkonzept, das auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht und von Sprachlehrern und -wissenschaftlern konzipiert wurde. Die Lektionen sind kurzweilig und intuitiv aufgebaut, so dass Sie auch zwischendurch flexibel Ihren Wortschatz erweitern können. Besonderen Wert legt Babbel auf die praktische Anwendung. Die Lektionen vermitteln keinen abstrakten Wortschatz und keine dröge Grammatik-Theorie - stattdessen sollen Sie durch das Gelernte schnell in die Lage versetzt werden, Gespräche zu führen und den Alltag in der gelernten Sprache zu bewältigen. Die sogenannten “pattern drills”, nach denen die einzelnen Lektionen aufgebaut sind, werden bei Babbel auf Wunsch durch Spezialkurse zu verschiedenen Themen sowie durch den integrierten Wortschatz-Trainer aufgebrochen, in dem Sie gezielt die für Sie wichtigen Skills wie Sprechen, Schreiben oder Hören trainieren können. Das sorgt für Abwechslung und Spaß am Lernen, was auch nötig ist, da vor allem fortgeschrittene Lerner die starren “pattern drills” nach einer gewissen Zeit eintönig finden könnten. Babbels Lektionen basieren auf dem GER und vermitteln (je nach der gewählten Sprache) Kenntnisse zwischen den Niveaus A1 und B2; Business English sogar bis Niveau C1.

Vorteile
  • Multimediales Lernkonzept
  • Intuitive Lektionen
  • 20 Tage Geld-zurück-Garantie
Nachteile
  • Fortgeschrittenenkurse nicht für alle Sprachen
  • Wenig Grammatik
2

Mondly

Innovativ und motivierend

Mondly war im deutschsprachigen Raum lange Zeit eher unbekannt, gewinnt mittlerweile auch hierzulande immer mehr Fans. Bekannt ist die innovative Sprachapp vor allem aufgrund der grandiosen 41 Sprachen, die Sie aktuell damit lernen können. Das geht von Klassikern wie Englisch, Spanisch, Französisch oder Italienisch über Exoten wie Afrikaans, Indonesisch, Slowakisch, Vietnamesisch, Urdu und viele mehr.

Besonders glänzen kann Mondly aufgrund seines motivierenden Lernkonzepts. Ihren Lernfortschritt verfolgen Sie auf einer virtuellen Landkarte, über die Sie sich Lektion für Lektion weiter vorarbeiten. Hinzu kommen immer frische kostenlose Tageslektionen und wöchentliche und monatliche Übungen, die auch diejenigen noch lange an Mondly binden, die schon alle anderen Lektionen hinter sich haben. Das Angebot ist also ständig im Fluß und lockt immer wieder mit Neuem. Das absolute Top-Argument für einen Sprachkurs mit Mondly ist aber mit Sicherheit der Einsatz moderner Chatbot-, und AR/VR-Technologie. Mithilfe von einfachen künstlichen Intelligenzen simuliert der Mondly-Sprachkurs echte Konversationen in Ihrer Zielsprache; durch Augmented- und Virtual-Reality-Apps sogar in einer virtuellen Lernumgebung. Zwar sind diese Technologien noch nicht so weit ausgereift, dass sie eine absolute Revolution beim Online Sprachenlernen auslösen würden - spannend ist das Ausprobieren der Gimmicks aber allemal. Kurz und knapp: Mondly ist ein Top-Sprachkurs für Anfänger und auf der Höhe der Zeit. Hier lernen Sie auch dann noch mit Elan, wenn Sie vergleichbare Kurse schon vergessen haben.

Vorteile
  • Multimediales Lernkonzept
  • Intuitive Lektionen und Lernspiele
  • Innovative Chatbots, AR und VR
Nachteile
  • Wenig Grammatik
  • Keine Download-Funktion
  • Keine Zertifikate/Kurse nach GER
3

Rosetta Stone

Immersiv und individuell

Rosetta Stone gehört zu den Top-Sprachkursen im Test. 24 Sprachen können Sie aktuell mit der Sprachapp lernen: Von Englisch, Spanisch und Co. bis hin zu Japanisch, Hebräisch, Arabisch, Chinesisch und viele weitere.

Rosetta Stone bietet das innovative und einzigartige Lernkonzept “Dynamic Immersion”. Hier gibt es keine wörtlichen Übersetzungen und kein mühseliges Vokabelpauken; stattdessen sollen Sie sich mit der Lernsprache umgeben und diese ganz intuitiv lernen - wie ein Kind seine Muttersprache lernt. Dazu werden Wörter und Sätze mit erklärenden Bildern verknüpft und mehrmals vorgesprochen. Durch Nachahmung und die Verknüpfung mit Bildern sollen in der “Dynamic Immersion” langfristige Lernerfolge möglich sein. Das beste an Rosetta ist allerdings, dass Sie Ihren Lernprozess ganz individuell gestalten können. Ein individueller Lernplan, der ganz auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist, wird ergänzt durch optionale Textlektionen und Geschichten, einen Audio-Begleiter für das Lernen unterwegs, Lernspiele und Konversationen in der Community und mehr. So fühlen Sie sich nicht gezwungen, einem festen Pfad zu folgen, sondern können immer genau so lernen, wie Ihnen gerade der Sinn steht. Rosetta ist zwar ein wenig hochpreisiger, als beispielsweise Babbel oder Mondly, gleicht den hohen Preis aber auch mit einer riesigen Menge an Lerninhalten aus.

Vorteile
  • Immersives Lernkonzept
  • Große Vielfalt und Abwechslung
  • Optionales Live-Tutoring
Nachteile
  • Vergleichsweise teuer
  • Wenig Grammatik
  • Keine Zertifikate nach GER
4

Busuu

Vielseitig und kommunikativ

Busuu ist eine Sprachlernapp bzw. ein Online-Sprachkurs für aktuell 12 Sprachen: Englisch, Spanisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Portugiesisch, Chinesisch, Japanisch, Polnisch, Türkisch, Russisch und Arabisch.

Busuu bezeichnet sich selbst auch als das “Soziale Netzwerk für Sprachen”. Dieser Titel ist nicht übertrieben; kaum ein anderer Sprachkurs im Vergleich setzt so sehr auf die Einbindung der Community, wie Busuu. Hier können Sie Freunde und Tandempartner finden und sich durch Konversationsübungen mit anderen Community-Mitgliedern austauschen, indem Sie beispielsweise Ihre Schreib- und Sprechübungen von ihnen korrigieren lassen. Das motiviert und ist vor allem für kommunikative Lerner ein tolles Argument für Busuu. Zudem ist der Sprachkurs sehr vielseitig und deckt in den GER-Niveaus A1 bis B2 so gut wie alle wichtigen Skills und Themen ab, inklusive Grammatik-Lektionen. Eine kostenlose Basisversion von Busuu gibt es kostenlos; dann fehlen allerdings Teile der Lektionen und Komfort-Features wie die Download-Funktion, ein Vokabeltrainer nach dem Spaced-Repetition-Prinzip und der Zugang zur Community. Nett: Busuu arbeitet mit dem Bildungsverlag McGraw-Hill zusammen, um Sprachzertifikate nach dem GER zu vergeben - auch auf die jeweiligen Prüfungen haben Sie allerdings erst in den teureren Premiumversionen Zugriff.

Vorteile
  • Multimediales Lernkonzept
  • Große und aktive Community
  • Vielseitige Lektionen und Aktivitäten
Nachteile
  • Teilweise zu leichte Lektionen
  • Keine Spracherkennung für die Aussprache
5

Duolingo

Kostenlos und spielerisch

Das kostenlose Duolingo bietet Ihnen aktuell die Wahl aus bis zu 35 Lernsprachen, wenn Sie Englisch als Ausgangssprache wählen, bzw. den drei Sprachkursen Englisch, Spanisch und Französisch, wenn Sie Deutsch als Ausgangssprache wählen.

Duolingo zeichnet sich nicht nur dadurch aus, dass der Sprachkurs vollständig kostenlos ist, sondern auch durch seinen spielerischen Ansatz. Duolingo erinnert mehr an ein Videospiel, als an einen drögen Sprachkurs. In Lektionen erspielen Sie Erfahrungspunkte und tragen sich damit auf die wöchentlichen Bestenlisten ein, um im Level aufzusteigen, Erfolge freizuspielen und virtuelle Edelsteine zu gewinnen. Hier gilt es Auszeichnungen in Form von schön gestalteten Medaillen und Trophäen zu erringen, und die eigene Punktzahl zu verbessern. Das macht Spaß und hält Lerner mit hohem Spieltrieb lange bei der Stange; wenn Sie einen klassischen Sprachkurs erwarten, könnten die sehr putzigen und kindgerechten Illustrationen und die starke Gamification Sie aber auch abschrecken. Hinzu kommt, dass Duolingo ein weniger ausgeklügeltes didaktisches Konzept erkennen lässt, als beispielsweise Babbel, Mondly oder Rosetta Stone. Besonders gut gefällt an Duolingo dagegen die Einbindung der Community, die teilweise auch an neuen Sprachkursen für die Plattform mitarbeitet, und mit der Sie sich im Diskussionsforum austauschen können. Für Anfänger ist das eine tolle Sache, um Kontakte zu knüpfen und die erlernten Fähigkeiten zu trainieren. Sollten Sie das Kind in sich also noch nicht verloren haben, sollten Sie dem verspielten Duolingo auf jeden Fall einmal eine Chance geben.

Vorteile
  • Kostenloser Sprachkurs
  • Kurzweilige und spaßige Lektionen
  • Spielerischer Lernansatz
Nachteile
  • Kein roter Faden im Lernkonzept
  • Teilweise seltsame Übersetzungen
6

EF English Live

Englisch-Profi mit Live-Unterricht

EF English Live ist einer der größten und bekanntesten Online-Englischkurse der Welt. Mit einem Mix aus interaktiven Lektionen à la Babbel und Co. und optionalem Live-Unterricht holt EF English alle Arten von Lernern ab. Ob Sie lieber für sich selbst lernen, in der Gruppe diskutieren oder mit einem privaten Lehrer Fortschritte machen - bei EF English Live ist alles möglich. Die Kurse sind umfangreich und vermitteln alle wichtigen Kenntnisse, die Sie für den Job, für den Eintritt in eine Hochschule oder für zertifizierte Tests wie TOEFL oder TOEIC brauchen könnten. EF English Live orientiert sich stark am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen und erlaubt Ihnen das Lernen bis einschließlich Niveau C2, dem höchsten möglichen Level. Dafür ist der Kurs auch ein wenig kostspieliger, als herkömmliche Sprachlernapps wie Babbel, Rosetta Stone und Co.; obwohl er abgesehen von den optionalen Live-Sitzungen ein ähnliches Lernkonzept bietet. Gerade diese sind es allerdings, die EF English von der Konkurrenz abheben und zu etwas besonderem machen. Empfehlenswert ist der Englischkurs für alle, die gerne mit professionellen muttersprachlichen Sprachlehrern im digitalen Klassenzimmer lernen wollen, und nicht nur im Selbststudium vor sich hinpauken möchten. Schade, dass es EF English nicht auch als EF Spanish oder EF French gibt.

Vorteile
  • Interaktive Lektionen
  • Live-Unterricht privat und in der Gruppe
  • Sehr umfangreiches Material
Nachteile
  • Relativ hochpreisig
  • Nur für Englisch
  • Fehleranfällig Spracherkennung
7

Lingualia

Persönlich und mit künstlicher Intelligenz

Lingualia bietet einen Online-Sprachkurs sowie eine Sprachlernapp für die Sprachen Englisch und Spanisch an.

Lingualia hat die hauseigene Lernmethode LinguLearning entwickelt, um maßgeschneiderte Lerninhalte zu schaffen. Durch den Einsatz einer künstlichen Intelligenz bzw. eines komplexen Algorithmus passt sich der Lingualia-Sprachkurs automatisch an Ihr aktuelles Level, Ihr Lerntempo, Ihre Interessen und Ihre Motivation an und soll Sie so nie über- oder unterfordern. Ein tolles Konzept! Dass Lingualia ganz genau weiß, was Sie brauchen, führt aber leider auch dazu, dass der Kurs weniger flexibel ist, als bei vielen Konkurrenten. So können Sie keine Lektionen überspringen oder Vokabeln und Grammatik “aus der Reihe” lernen, sondern folgen immer brav dem Pfad, der Ihnen von Lingualia bestimmt wurde. Ein klares Plus für den Anbieter: Lingualia ist in der Basisversion vollständig kostenlos, ist dann aber auch einigermaßen eingeschränkt. So haben Sie keinen Zugriff auf alle Lerninhalte und müssen teilweise 8 Stunden lang warten, bis Sie mit der nächsten Übung beginnen können. Das in Verbindung mit den relativ teuren Abonnement-Preisen für Lingualias Premium-Version hat den Anbieter im trusted-Test Punkte gekostet.

Vorteile
  • Individuelle Kurse und Lektionen
  • Motivierend und kurzweilige
  • Viele wichtige Skills abgedeckt
Nachteile
  • Störende Werbung in kostenloser Version
  • Starke Einschränkungen in kostenloser Version
  • Unflexibler Kursaufbau
8

ABA English

Mit tollen Kurzfilmen und vielen Lektionen

ABA English ist ein ein Online-Englischkurs der sich auf das Lernen per Videos spezialisiert hat. Die selbstproduzierten ABA Films sind abgeschlossene Stories, in denen muttersprachliche Schauspieler in einem Dialog eine kurze Geschichte erzählen. Die kurzen Videos und die anschließenden interaktiven Lektionen sorgen dafür, dass das Lernen mit ABA English stets kurzweilig und spaßig bleibt. Auch die täglich frischen Zusatzinhalte und die umfassenden Community-Features tragen dazu bei. Auf Wunsch können Sie außerdem optionale Live-Stunden buchen, und sich dann im privaten Videochat mit einem professionellen Sprachlehrer austauschen. Dieser umfangreiche Mix macht ABA English so spannend. Schade ist nur, dass die Plattform nicht auch für andere Sprachen verfügbar ist, etwa Spanisch, Französisch oder Deutsch. So bleibt ABA English ein wenig eingeschränkt. Ebenfalls stark eingeschränkt ist die kostenlose Basisversion des Englischkurses, der kaum Inhalte bereithält und eigentlich nur zum Reinschnuppern geeignet ist. Für eine gute und langfristige Lernerfahrung sollten Sie also auf jeden Fall eine Premium-Mitgliedschaft in Erwägung ziehen.

Vorteile
  • Gut produzierte Lernvideos (ABA Films)
  • Kurzweilige Lektionen
  • Viele Community-Features
Nachteile
  • Unterschiedliche Inhalte in Browser und App
  • Kostenlose Basisversion stark eingeschränkt
9

LinguaTV

Klassisch und mit Fokus auf Videos

LinguaTV hieß früher Lingorilla und ist einer der ältesten Online-Sprachkurse im Test. Schon seit 2006 ist die Online-Lernplattform auf dem Markt vertreten. 5 Sprachen können Sie damit lernen: Englisch, Spanisch, Französisch, Deutsch und Italienisch.

Das Steckenpferd von LinguaTV steckt schon im Namen: Der Anbieter hat einen starken Fokus auf Lernvideos. Zu jeder Online-Lektion gibt es ein Video, in dem muttersprachliche Darsteller in Alltagssituationen Dialoge führen und Ihnen so neue Wörter und Ausdrücke beibringen. Für die Videos hat LinguaTV einen eigens entwickelten Player an Bord, in dem Sie die Dialoge als Transkript und mit Untertiteln verfolgen können. Haben Sie das Video gesehen, folgen dazu einige Vokabelübungen und interaktive Lernspiele. Leider merkt man LinguaTV sein hohes Alter durchaus an. Die Lehrvideos stammen wohl aus dem Anfang der Nullerjahre und wirken ein wenig angestaubt, ebenso wie das Design der Plattform und der Lernspiele. Das schmälert den Spaß an den eigentlich gut gemachten Videolektionen ein wenig. Die mobile App von LinguaTV hat dagegen noch nicht so viele Jahre auf dem Buckel und wirkt wesentlich moderner und ansprechender. LinguaTV ist ein recht kostspieliger Online-Sprachkurs; die Abonnements beginnen bei 20 Euro pro Monat. Dafür haben Sie aber auch vollen Zugriff auf das gesamte Kursportfolio von LinguaTV und können sich aus den verfügbaren Lernniveaus (GER-Level A1 bis C1) und den Spezialkursen zu speziellen Themen genau diejenigen heraussuchen, die Sie interessieren.

Vorteile
  • Professionell produzierte Lernvideos
  • Ansprechendes Design (in der App)
  • Eigenes Sprachzertifikat
Nachteile
  • Relativ hochpreisig
  • Wenig Motivation und Spieltrieb
  • Unmodernes Design (im Web)
10

Yabla

Selbstbestimmt und authentisch

Die Spachlernplattform Yabla bietet Videosprachkurse für die folgenden 6 Sprachen an: Englisch, Spanisch, Französisch, Deutsch, Italienisch und Chinesisch.

Yabla überzeugt mit einem sehr interessanten Konzept. Statt selbst produzierter professioneller Lernvideos (wie zum Beispiel bei LinguaTV) arbeiten die Yabla-Sprachkurse mit frei zugänglichem Videocontent aus dem Netz. YouTube-Videos und Videos von anderen Plattformen kommen hier in einer Bibliothek zusammen, die bereits mehrere tausend Videos umfasst und wöchentlich erweitert wird. Im hauseigenen Yabla-Player bekommen die Videos Untertitel, Übersetzungen und ein Wörterbuch powered by dict.cc verpasst und werden durch einige interaktive Lernspiele erweitert. Fertig ist der ganz individuelle Online-Sprachkurs, in dem Sie genau mit den Inhalten lernen können, die Sie interessieren. So lernen Sie mit viel Spaß - aber auch in Eigenregie, da die Videos inhaltlich nicht zusammenhängen und Yabla Ihnen daher keinen “Lernpfad” und keinen roten Faden an die Hand geben kann. Für Neulinge ist der Einstieg daher ein wenig schwierig; fortgeschrittene Lerner müssen sich ständig selbst motivieren und auch den Überblick über ihre eigenen Fortschritte behalten. Ein weiteres Manko: Yabla orientiert sich nicht an den Sprachniveaus des GER, so dass Sie kaum ein Gefühl dafür haben, auf welchem Level Sie bereits sind. Lernen Sie als Hobby oder um Filme und Serien in der Originalsprache schauen zu können, sind Sie bei Yabla allerdings an der richtigen Adresse.

Vorteile
  • Videobibliothek mit 1000+ Videos
  • Viele verschiedene Kategorien und Genres
  • Selbstbestimmtes Lernen
Nachteile
  • Kein klares Konzept/roter Faden
  • Einseitige Lektionen
  • Nicht einsteigerfreundlich

Was ist ein Online-Sprachkurs?

Ein Online-Sprachkurs ist ein vollwertiger Kurs, mit dem Sie eine Sprache online lernen. Anders als bei klassischen Präsenzkursen oder teuren Komplettkursen mit Büchern und CDs lernen Sie hier bequem über Ihr Lieblingsgerät wie PC, Notebook, Smartphone oder Tablet. Sprachapps bringen Ihnen die Sprache in kurzen interaktiven Lektionen bei. Dabei nutzen Sie häufig die Möglichkeiten neuer Technologien und Medien, um Sprachen audiovisuell und spielerisch zu lernen. Bekannte Online-Sprachkurse sind Babbel, Mondly oder Rosetta Stone.

Online-Sprachkurse sind die neue Art, eine neue Sprache zu lernen - einfach, flexibel und digital
Online-Sprachkurse sind die neue Art, eine neue Sprache zu lernen - einfach, flexibel und digital
Quelle: trusted.de

Gründe, eine neue Sprache zu lernen, gibt es tausende - sei es für den Job, für den Urlaub, für einen dauerhaften Wohnortwechsel, für den ausländischen Partner oder die Partnerin oder einfach nur so, um sich zu bilden. Genauso gibt es auch viele verschiedene Möglichkeiten, neue Sprachskills zu erwerben. Der Sprachunterricht in der Schule ist sowieso standard, aber auch erwachsene Lerner können sich in Kursen an der Volkshochschule, mit Sprachbüchern und CDs, mit einem privaten Lehrer oder mithilfe von Sprachsoftware weiterbilden.

Eine der bequemsten und einfachsten Arten, eine neue Sprache zu lernen, sind heutzutage Online-Sprachkurse, Sprachapps und Lernplattformen im Netz. Sie sind weniger zeitaufwändig, als ihre analogen Pendants, kosten in der Regel weniger und ermöglichen flexibles Lernen vom heimischen PC oder auf Ihrem bevorzugten Mobilgerät. Onlinen Sprachen lernen boomt; alleine der Marktführer Babbel verzeichnete im Jahr 2016 über eine Million zahlende Nutzer, Tendenz steigend.

Wie funktioniert Sprachen online lernen?

Online Sprachen lernen ist einfacher, als Sie denken. Die meisten Online-Sprachkurse arbeiten mit kleinen Lernspielen, in denen Sie zum Beispiel Wörter richtig zuordnen müssen. Andere Plattformen vermitteln Wissen mit hochwertigen Audio- oder Videolektionen. So lernen Sie intuitiv und effektiv, ohne dass es dabei langweilig wird. Online-Sprachkurse sind in der Regel auf Einfachheit und schnelle Lernerfolge getrimmt. Die Sprachapps sollen nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch unterhalten und Spaß machen.

Es gibt viele verschiedene Online-Sprachkurse auf dem Markt. Nicht alle funktionieren gleich oder haben das gleiche Konzept. Der Grundgedanke ist aber immer der gleiche: Lerninhalte sollen sich auf kurze, einfache Lektionen herunterbrechen lassen, die im Idealfall audiovisuell und interaktiv aufbereitet sind, um alle Sinne anzusprechen. Dabei beginnen Sie ganz wie im klassischen Sprachkurs auch bei den wichtigsten Grundlagen, das heißt: Sie lernen, sich vorzustellen und verinnerlichen die wichtigsten Vokabeln und Grammatikregeln.

Lernen Sie online oder in der mobilen App mit einfachen Lernspielen und Übungen
Lernen Sie online oder in der mobilen App mit einfachen Lernspielen und Übungen
Screenshot: trusted.de
Quelle: babbel.com

Das tun Sie - je nach Ihrem gewählten Kurs - zum Beispiel mithilfe von Karteikarten, Videos, kurzen Texten oder aufgezeichneten Audio-Lektionen. Anschließend folgen oft “Prüfungen”, die das Gelernte abfragen, zum Beispiel mit simplen Lernspielen oder Lückentexten. Selten werden Sie dabei von anderen Lernern aus der jeweiligen Community unterstützt oder erhalten Hilfe von einem Sprachlehrer oder Tutor, den Sie per Chat oder Video-Call kontaktieren können.

trusted hat im großen Online-Sprachkurs-Vergleich 2020 alle gängigen Apps und Lernplattformen für Sie verglichen und zeigt Ihnen in diesem Ratgeber, welche unterschiedlichen Arten es gibt, welche Kurse am besten für Sie geeignet sind und wie Sie damit am besten eine neue Sprache lernen können.

Was brauche ich, um online Sprachen zu lernen?

Für einen Online-Sprachkurs brauchen Sie keine topmoderne Ausstattung und auch kein teures Kursmaterial. Alles, was Sie brauchen, ist ein internetfähiges Gerät (wie einen Computer oder ein Smartphone). Für Audiolektionen und Sprachübungen können Kopfhörer sowie ein Mikrofon nützlich sein; für Videochats mit Lehrern und anderen Schülern, wie manche Portale sie anbieten, benötigen Sie außerdem eine Webcam. Mikro und Kamera sind in den meisten mobilen Geräten oft bereits standardmäßig enthalten.

Ist ein Online-Sprachkurs etwas für mich?

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, eine Fremdsprache zu lernen, und dafür weder sehr viel Geld ausgeben, noch den Aufwand eines Präsenzkurses an der VHS oder Abendschule auf sich nehmen wollen, sind Online-Sprachkurse und Sprachapps das Richtige für Sie. Die kurzen Lektionen lassen sich ideal in den Alltag integrieren, und da Sie auch mobil lernen können, eignen sich Babbel und Co. auch für Bus- und Bahnfahrten oder für ein paar flexible Lektionen in der Mittagspause. Dafür müssen Sie nicht einmal technisch versiert sein.

Sprachlernapps und andere digitale Sprachkurse sind deswegen so beliebt, weil Sie sich flexibel und einfach in Ihren Tagesablauf integrieren lassen. Vor allem berufstätige Lerner, aber auch Hausfrauen und -männer profitieren von den kurzen Lektionen, die oft nicht länger als ein paar Minuten verschlingen. So passen Sie Ihren Sprachkurs ganz einfach an Ihr Tempo und Ihre Bedürfnisse an, und müssen keine festen Termine beachten oder Stunden vor- oder nachbereiten.

Kurze abgeschlossene Lektionen trainieren Ihren Wortschatz und bringen Ihnen neue Grammatik näher
Kurze abgeschlossene Lektionen trainieren Ihren Wortschatz und bringen Ihnen neue Grammatik näher
Screenshot: trusted.de
Quelle: mondly.com

Wollen Sie nicht auf eine professionelle Lehrkraft verzichten, die Ihnen bei Bedarf unter die Arme greifen kann, gibt es auch dafür diverse Angebote. Bei Rosetta Stone beispielsweise können Sie auf Wunsch wöchentlich eine halbe Stunde mit einem Tutor verbringen, und die absolvierten Lerneinheiten und mögliche Probleme direkt klären. Andere Portale wie Preply oder italki vernetzen Sie dagegen mit Muttersprachlern aus aller Welt, die Privatstunden anbieten oder mit denen Sie beispielsweise eine Tandempartnerschaft eingehen können.

Auf Wunsch lernen Sie online auch mit einem professionellen Sprachlehrer oder Tandempartner
Auf Wunsch lernen Sie online auch mit einem professionellen Sprachlehrer oder Tandempartner
Screenshot: trusted.de
Quelle: italki.com

Was bringt es mir, Sprachen online zu lernen?

Online-Sprachkurse haben - neben dem offensichtlichen Bonus, eine neue Sprache zu lernen - viele weitere Vorteile gegenüber klassischen Sprachkursen. So sind Sie mit Ihrer Sprachlernapp oder Ihrem Online-Kurs vollkommen frei, was die Organisation und die Zeiteinteilung angeht. Hier lernen Sie wann und wo Sie wollen und wiederholen Lektionen beliebig oft. Zudem sind digitale Sprachkurse in der Regel günstiger, als Präsenzkurse oder teures Lernmaterial wie Bücher oder Kurse auf CD. Weitere Vorzüge finden Sie hier:

Lernerfolge in Ihrem Tempo und nach Ihren Wünschen

Sprachkurse an der Volkshochschule sind eine tolle Sache, wenn Sie die Möglichkeit haben, jede Woche zur gleichen Zeit am gleichen Ort zu sein. Das ist aber gerade für berufstätige Lerner oder solche mit Kindern nicht immer einfach und auch nicht immer attraktiv. Ein Online-Sprachkurs dagegen hat den großen Vorteil, dass er Sie nicht an fixe Termine bindet. Sie können lernen, wann und wo Sie wollen, solange Sie eine Verbindung zum Internet haben.

Das bedeutet gleichzeitig, dass Sie niemandem Rechenschaft schuldig sind, weder Ihrem etwaigen Lehrer, noch Ihrer Lerngruppe. Hausaufgaben und Vor- und Nachbereitung von Unterrichtsstunden sind für Sie kein Thema, da Sie in genau dem Tempo und mit der Intensität lernen können, die für Sie angenehm ist. Lektionen lassen sich beliebig oft wiederholen und Sie können Ihren Lehrplan mit genau den Themen gestalten, die Sie interessieren oder die Sie vertiefen möchten.

Lernen Sie wann, wie und vor allem was Sie wollen - Die Auswahl an Themen und Lektionen ist groß
Lernen Sie wann, wie und vor allem was Sie wollen - Die Auswahl an Themen und Lektionen ist groß
Screenshot: trusted.de
Quelle: rosettastone.com

Diese Freiheit kommt auch mit einer gewissen Verantwortung, da Sie sich dadurch auch selbst motivieren müssen, um am Ball zu bleiben. Um Sie dabei zu unterstützen, haben viele Kurse wie Mondly, Duolingo oder LingQ ein eingebautes Belohnungssystem in Form von Punkten oder einer Fortschrittsanzeige, damit Sie auch einen Grund haben, die jeweilige App regelmäßig zu nutzen. Trotzdem haben viele Menschen Schwierigkeiten damit, sich selbst immer wieder zum Lernen zu “zwingen”. Für solche Menschen kann eine Sprachlernapp problematisch sein; klassische Angebote sind hier möglicherweise besser geeignet.

Breite Auswahl an Lernmethoden und Lektionen

Die Auswahl an Online-Sprachkursen im Netz ist riesig; ebenso groß ist die Zahl der unterschiedlichen Ansätze und Herangehensweisen, wenn es um das Online Sprachenlernen kennt. Sie haben die freie Auswahl: Bevorzugen Sie etwa Textlektionen um ihr Leseverständnis zu schulen oder wollen Sie lieber mithilfe von Video- und Audiolektionen in Alltagssituationen eintauchen? Viele Portale bieten eine ganze Reihe unterschiedlicher Lektionstypen und Materialien an, so dass Sie immer entscheiden können, welche Methode Sie bevorzugen.

Zertifikate und Bescheinigungen

Ähnlich wie in einem analogen Sprachkurs haben Sie auch beim Online Sprachenlernen die Möglichkeit, Zertifikate und Auszeichnungen zu erringen, die Ihre Bemühungen und Fortschritte bescheinigen. Das hält die Motivation hoch und kann sogar im Berufsumfeld relevant sein, wenn Sie spezielle Sprachkenntnisse für eine Bewerbung vorweisen müssen oder wollen.

Viele Anbieter haben eigene Zertifikate, beispielsweise Babbel, Mosalingua, Lingoda oder LingQ; andere arbeiten mit offiziellen Zertifizierungsstellen zusammen oder gestaltet Zertifikate nach anerkannten Standards. So können Sie auf italki etwa ein Englisch-Zertifikat nach den Anforderungen des OOPT (Oxford Online Placement Test) erringen. Busuu dagegen arbeitet für seine Zertifikate mit dem Bildungsverlag McGraw-Hill Education zusammen.

In Online-Sprachkursen erringen Sie nicht selten Zertifikate, die Ihnen Ihren Kenntnisstand bescheinigen
In Online-Sprachkursen erringen Sie nicht selten Zertifikate, die Ihnen Ihren Kenntnisstand bescheinigen
Screenshot: trusted.de
Quelle: englishlive.ef.com

Gemeinsamer Europäische Referenzrahmen für Sprachen (GER)

Viele der vergebenen Zertifikate richten sich nach den Sprachlevels des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) für Sprachen. Dieser teilt Ihr Sprachniveau in eine von 6 Stufen von A1 bis C2 ein. Das jeweilige Zertifikat bescheinigt Ihnen also Kenntnisse eines gewissen Sprachlevels; allerdings sind nicht automatisch alle Zertifikate an Universitäten oder im Beruf anerkannt.

Sprachniveaus orientieren sich häufig am standardisierten Europäischen GER
Sprachniveaus orientieren sich häufig am standardisierten Europäischen GER
Quelle: trusted.de

Vorbereitung auf Tests wie TOEFL- oder TOEIC

Was sind TOEFL und TOEIC?

TOEFL (Test Of English as a Foreign Language) ist ein standardisierter Englisch-Test, der zum Beispiel für ein Studium ausländischer Studierender an amerikanischen Universitäten vorausgesetzt wird. Auch in den meisten anderen englischsprachigen Universitäten und Hochschulen wird dieser Test anerkannt. Der TOEIC (Test Of English for International Communication) ist ähnlich aufgebaut wie der TOEFL und vor allem im Berufs- und Business-Umfeld relevant.

Viele Lernende benötigen einen Sprachnachweis nach einem international anerkannten Test, beispielsweise für den Eintritt in eine Hochschule oder für einen Job. Gehören Sie dazu? Auch dann ist Online Sprachen lernen für Sie geeignet, da viele der von trusted verglichenen Sprachkurse explizite Vorbereitungskurse für anerkannte Sprachkurse wie TOEFL oder TOEIC anbieten. Andere gängige Sprachtests sind beispielsweise IELTS (International English Language Testing System) oder ESOL (English for Speakers of Other Languages).

Dazu gehören unter anderem professionelle Englisch-Sprachkurse wie der von EF English Live. Die Sprachkurse von Babbel, Busuu, Duolingo oder Rosetta Stone bieten zwar keine expliziten Vorbereitungskurse, decken in ihren Anfänger- und Fortgeschrittenen-Kursen aber die wichtigsten Inhalte der anerkannten Sprachtests ab; bei Rosetta Stone sind viele Aufgaben beispielsweise an die Aufgaben großer und gängiger Sprachtests angepasst.

Fremdsprachen sind ein Karriereboost

Last but not least sind Fremdsprachenkenntnisse auch sehr hilfreich im Berufsalltag. Englisch ist einer der wichtigsten Hardskills, die heute von Arbeitgebern vorausgesetzt werden. Geschäftsreisen, Video-Chats und Telefonate mit internationalen Partnern und Kunden sind heute in vielen Branchen bereits Gang und Gäbe.

Gute Englischkenntnisse werden auch in Zukunft immer wichtiger werden. In den Jahren 2017 und 2018 lag die Zahl der Arbeitgeber, die Englischkenntnisse voraussetzen, 17 Prozent höher als im Vorjahr, Tendenz weiter steigend. Gleichzeitig gaben rund 36 Prozent der Befragten im Jahr 2019 an, über geringe oder gar keine Englischkenntnisse zu verfügen. Gesprächssicheres Englisch kann also durchaus das Zünglein an der Waage und ein enormer Vorsprung auf dem Arbeitsmarkt sein.

Natürlich wird nicht nur Englisch immer relevanter. Fremdsprachen wie Italienisch, Französisch oder Polnisch sind vor allem in kaufmännischen Berufen sehr gefragt; Chinesisch (oder Mandarin) kann im internationalen Vertrieb nützlich sein. Fazit: Sprachenlernen kann ein starker Booster für Ihre Karriere sein.

Welche sind die besten Online-Sprachkurse?

Die besten Online-Sprachkurse im aktuellen trusted Test sind Babbel, Mondly und Rosetta Stone, dicht gefolgt von Busuu und Duolingo. Diese Apps und Plattformen bieten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, die beste Lernerfahrung und die größte Auswahl an Sprachkursen im Vergleich. Die Erfahrungen der trusted Redaktion im Praxistest zeigen Ihnen, welche Sprachen Sie hier am besten lernen können und was es dabei zu beachten gibt.

AnbieterBabbelMondlyRosetta Stone
Kundenbewertung
4.4
4.3
4.3
Preis9,99 - 9,99€0,00 - 9,99€11,99 - 8,99€
Kostenlose Testphase
Support E-Mail-Support, Telefon-Support, Live Chat, FAQ-Bereich E-Mail-Support, FAQ-Bereich, Video-Tutorials E-Mail-Support, Telefon-Support, Live Chat, FAQ-Bereich, Video-Tutorials
Testbericht

So hat trusted Online-Sprachkurse getestet

Online Sprachen lernen funktioniert nicht bei jedem Anbieter gleich gut. Um Ihnen einen Überblick darüber zu bieten, wie sinnvoll oder nützlich einzelne Angebote sind, hat trusted die 10 gängigsten und bekanntesten Sprachportale für Sie getestet. Dafür haben die trusted Redakteure bei jedem Anbieter einen Account erstellt und die jeweils ersten Lektionen in den Sprachen Englisch und/oder (soweit verfügbar) Spanisch absolviert, um Ihnen einen ersten Einblick zu vermitteln. Außerdem flossen Kriterien wie das Preis-Leistungsverhältnis, die Übersichtlichkeit und Benutzerfreundlichkeit der jeweiligen Plattform sowie die Qualität des Kundensupports in die Bewertung mit ein.

10%

Vertrag & Kosten

Wie viel kostet das der Kurs? Wie lange sind Sie vertraglich gebunden? Wie viele Kurse/Lektionen sind enthalten? Gibt es Premium-Features, für die Sie extra bezahlen müssen? Gibt es eine kostenlose Testphase zum Ausprobieren?

15%

Lernmethode

Welche Lernmethode liegt dem Kurs zugrunde? Worauf liegt der inhaltliche und methodische Fokus? Zielt der Kurs eher auf Immersion, auf Selbststudium via App, auf Privat- oder Gruppenunterricht?

20%

Kurse & Lektionen

Welche Art von Lernspielen oder Lektionen absolvieren Sie beim Online Sprachen lernen? Liegt der Fokus eher auf Vokabeln, auf Aussprache oder auf Hörverständnis? Gibt es Übungen zur Grammatik und spezielle Vokabel-Übungen?

15%

Zertifikate

Welche Zertifikate können Sie im Sprachkurs verdienen? Sind diese als Leistungsnachweis anerkannt, beispielsweise im Beruf? Welches Level des GER können Sie in dem jeweiligen Sprachkurs erreichen?

15%

Geräte & Apps

Welche Geräte können Sie zum Sprachenlernen nutzen? Steht von Ihrem Sprachkurs auch eine mobile App zur Verfügung? Wie sieht es mit der Synchronisation zwischen den Geräten aus? Gibt es einen Offline-Modus, um einzelne Lektionen auch ohne Internetverbindung zu absolvieren?

15%

Lernen

Wie einfach und schnell geht das Lernen vonstatten? Wie benutzerfreundlich ist der jeweilige Sprachkurs und seine Apps?

10%

Service & Support

Wann und auf welchen Kanälen können Sie mit dem Support des Anbieters in Kontakt treten? Welche Online-Materialien (Tutorials, Videos, Webinare, etc.) gibt es, um Sie zu unterstützen? Wie ist der Support des Anbieters organisiert?

Welche Sprachen kann ich online lernen?

Die Sprachauswahl im Internet ist viel größer, als zum Beispiel bei klassischem Lernmaterial im Fachhandel. Natürlich gibt es Online auch die Klassiker zu lernen: Englisch, Spanisch, Französisch und Italienisch sind für deutsche Sprachschüler die Top-Runner. Anders als in herkömmlichen Kursen finden sich online aber auch viele Exoten wie Hindi, Persisch, Philippinisch und viele andere. Es gibt kaum eine Sprache, die Sie online nicht bei einem der verglichenen Anbieter erlernen könnten.

Die am häufigsten angebotenen Sprachen sind:

Die 12 häufigsten Sprachen in Online-Sprachkursen von Englisch bis Arabisch
Die 12 häufigsten Sprachen in Online-Sprachkursen von Englisch bis Arabisch
Quelle: trusted.de

Englisch

Die Weltsprache Englisch hat über 300 Millionen Muttersprachler und wird von bis zu 1 Milliarde Menschen auf der Welt als Zweitsprache gesprochen. Ursprünglich aus dem Germanischen entwickelt, erfuhr die englische Sprache vor allem im Mittelalter starke Transformationen. Heute ist sie Amtssprache in über 30 Ländern und auf Platz 3 der meistgesprochenen Sprachen der Welt.

Spanisch

Spanisch ist eine romanische Sprache und wird überall auf der Welt gesprochen. Sie wird auch als “Castellano” (Kastilisch) bezeichnet. Spanisch ist eine von insgesamt 8 gesprochenen Sprachen in Spanien und seit der Kolonialzeit auch die am meisten gesprochene Sprache in Mittel- und Südamerika. Mit 570 Millionen Muttersprachlern ist Spanisch auf Platz 2 der meistgesprochenen Sprachen der Welt.

Französisch

Französisch ist eine Weltsprache mit rund 300 Millionen Sprechern weltweit. Sie ist unter anderem Amtssprache in Frankreich, Belgien, Luxemburg, Kanada und Monaco und gilt in vielen afrikanischen Ländern als beliebte Zweitsprache. Die “Sprache der Liebe” ist für viele Lernende vor allem aufgrund der ungewohnten Aussprache komplex - dafür aber auch für ihre charmante Sprachmelodie bekannt.

Deutsch

Deutsch als Fremdsprache ist nicht erst durch die großen Flüchtlingswellen nach 2015 interessant. Deutsch und seine vielen verschiedenen Varietäten und Dialekte haben weltweit rund 105 Millionen Mutter- und 80 Millionen Zweitsprachler. Deutsch gilt als besonders präzise Sprache - und als die Sprache mit den wahrscheinlich längsten zusammengesetzten Hauptwörtern überhaupt.

Italienisch

Italienisch ist die Sprache der Renaissance, der Kunst und (neben Französisch) die Sprache der Gastronomie. Vor allem für deutsche Sprecher hat das Italienische einen besonders romantischen Klang. Sie ist Amtssprache in Italien, der Schweiz, San Marino und der Vatikanstadt und hat weltweit rund 85 Millionen Sprecher.

Russisch

Russisch hat den Status einer Weltsprache und ist Amtssprache in Russland sowie in vielen Teilen Ost-Europas. Die Sprache der Zaren gilt als eine harte und raue Sprache und ist vor allem aufgrund des fremdartigen kyrillischen Alphabets schwierig zu erlernen.

Portugiesisch

Portugiesisch ist die Sprache Portugals, Brasiliens und sogar vieler afrikanischer und asiatischer Länder. Durch die Ausbreitung Portugals als Kolonialmacht gelangte die Sprache in alle Ecken und Winkel der Welt. Viele Kreolsprachen basieren auf der eng mit dem Spanischen verwandten portugiesischen Sprache.

Türkisch

Türkisch (Türkeitürkisch oder Osmanisch-Türkisch) ist die wichtigste der sogenannten Turksprachen und Amtssprache in der Türkei, Zypern sowie in Nordmazedonien und im Kosovo. Auch in Deutschland gibt es rund 1,5 Millionen Sprecher. Als agglutinierende Sprache verfügt Türkisch über eine besonders leicht zu erlernende Grammatik.

Japanisch

Japanisch ist die Sprache Japans und gilt hierzulande vor allem als die Sprache von Anime und Manga. Die Sprache verfügt über eine reiche Kultur und und wird in vielen Sprachkursen angeboten - wobei viele Sprachschüler vor dem komplexen System der bildhaften Schriftzeichen zurückschrecken, das eine Mischung aus chinesischen Schriftzeichen (Kanji) und den japanischen Silbenschriften Hiragana und Katakana ist.

Polnisch

Polnisch gehört (wie Russisch) zu den slawischen Sprachen und ist die Amtssprache Polens sowie eine der 24 Amtssprachen der Europäischen Union. Sie hat bis zu 55 Millionen Sprecher. Die polnische Schrift basiert auf dem lateinischen Alphabet, erweitert dieses aber um die Laute/Buchstaben Ą, Ć, Ę, Ł, Ń, Ó, Ś, Ź und Ż.

Chinesisch/Mandarin

Chinesisch (oder Mandarin) ist die meistgesprochene Sprache der Welt und weist beinahe 900 Millionen Muttersprachler auf. Sie wird mit bildhaften Schriftzeichen wiedergegeben, die auch die größte Hürde für Sprachschüler darstellen. Insgesamt gibt es über 100.000 Zeichen, von denen rund 3.000 bis 5.000 im Alltag verwendet werden.

Arabisch

Arabisch ist die wichtigste und am weitesten verbreitete Sprache der afroasiatischen Sprachfamile, mit weltweit über 700 Millionen Sprechern. Im arabischen Sprachraum gilt die Sakralsprache als Sprache des Korans und der Dichtung und ist die offizielle Sprache für Gottesdienste des Islam. Sie gilt als schwierig zu erlernen und zu meistern - auch aufgrund der komplexen arabischen Schrift, die von rechts nach links geschrieben wird.

Neben diesen können Sie aber noch viele andere Sprachen online lernen:

  • Schwedisch
  • Griechisch
  • Koreanisch
  • Niederländisch
  • Hebräisch
  • Indonesisch
  • Norwegisch
  • Dänisch
  • Indisch/Hindi
  • Vietnamesisch
  • Persisch/Farsi
  • Irisch/Gälisch
  • Philippinisch/Tagalog

Und noch einige mehr. Die meisten der verglichenen Sprachlernapps, so wie Babbel, Mondly, Rosetta Stone oder Duolingo bieten viele verschiedene Sprachkurse an.

In einigen Online-Sprachkursen können Sie aus vielen verschiedenen Sprachen wählen
In einigen Online-Sprachkursen können Sie aus vielen verschiedenen Sprachen wählen
Screenshot: trusted.de
Quelle: duolingo.com

Andere, wie Busuu, Lingoda oder Lingualia konzentrieren sich nur auf die fünf bis 10 beliebtesten/gängigsten Sprachen, während sich Plattformen wie EF English Live oder ABA English nur auf eine Sprache spezialisiert haben.

Die meisten Sprachkurse hat aktuell Mondly (44 Sprachen) im Angebot, gefolgt von Duolingo (35 Sprachen), Rosetta Stone (24 Sprachen) und Babbel (14 Sprachen).

Sind Sie Fans der HBO-Show “Game of Thrones” oder des Scifi-Klassikers “Star Trek”? Anbieter wie Duolingo haben spezielle Kurse für die Kunstsprachen “Hochvalyrisch” und “Klingonisch” im Angebot. Und für Nicht-Nerds gibt es auch Kurse in der Plansprache “Esperanto”. Hier ist für jeden etwas dabei!

Die einfachsten und schwierigsten Sprachen für deutsche Lerner

Naturgemäß gibt es viele Sprachen, die für einen großen Teil deutscher Sprachschüler besonders einfach zu lernen ist, sowie auch viele Sprachen, mit denen Deutsche große Probleme haben. Grundsätzlich sind Sprachen, die dem Deutschen linguistisch oder in Aufbau und Struktur näher sind, einfacher zu erlernen - während Sprachen, deren Satzbau und Grammatik stark abweichen, eine größere Schwierigkeit darstellen.

Sehr leicht: Englisch und Niederländisch

Englisch und Niederländisch gehören - wie das Deutsche - zu den westgermanischen Sprachen. Sie sind der deutschen Sprache linguistisch sehr nahe und weisen auch viele Wortverwandtschaften auf, z.B. Apfel - apple - appel. Englisch fällt uns auch deswegen leichter, weil wir im Alltag oft und ständig mit englischen Floskeln und Anglizismen umgeben sind; zudem werden viele populäre Filme und Serien auf Englisch produziert.

Leicht: Dänisch, Schwedisch und Norwegisch

Die skandinavischen Sprachen Dänisch, Schwedisch und Norwegisch gehören zur nordgermanischen Sprachfamilie. Ihre Ursprünge teilen Sie mit dem Deutschen und einige Wörter lassen sich sogar ganz intuitiv erschließen. Trotzdem stellen Sie eine größere Herausforderung dar, als Englisch oder Niederländisch, die dem Deutschen noch näher sind.

Mittel: Spanisch, Portugiesisch und Italienisch

Spanisch, Portugiesisch und Italienisch gehören zu den romanischen Sprachen und entwickelten sich größtenteils aus dem Lateinischen; nicht aus dem Germanischen. Die unterschiedliche Syntax macht diese Sprachen weniger leicht zugänglich, auch wenn das Deutsche sehr viele Fremdwörter aus dem Lateinischen übernommen hat.

Schwer: Griechisch, Russisch und Arabisch

Deutlich schwieriger zu lernen sind Sprachen, die sich erstens keine starke Verwandtschaft mit dem Deutschen teilen, und zweitens über ein eigenes Schriftsystem verfügen. Dazu gehören Griechisch mit dem griechischen, Russisch mit dem kyrillischen und Arabisch mit dem arabischen Alphabet. Um diese Sprachen zu erlernen, ist also ein zusätzlicher Schritt nötig - das Erlernen eines fremden Schriftsystems.

Sehr schwer: Chinesisch, Japanisch und Koreanisch

Asiatische Sprachen wie Chinesisch, Japanisch und Koreanisch weisen überhaupt keine Verwandtschaft zum Deutschen auf und sind auch anders aufgebaut. Anstatt einer Lautschrift haben wir es hier mit einer Silbenschrift und teilweise mit Logogrammen zu tun, das heißt: Ein Schriftzeichen steht nicht für einen Laut, sondern für ein Wort oder einen Gedankengang. Diese Sprachen sind für Deutsche am schwierigsten zu erlernen.

Welche Arten von Online-Sprachkursen gibt es?

Nicht jeder Online-Sprachkurs ist gleich aufgebaut und funktioniert auf die gleiche Weise. Grundsätzlich lassen sich vier verschiedene Herangehensweisen beim Online Sprachenlernen festmachen: Das Lernen mithilfe kurzer Lerneinheiten und -spiele in einer Sprachapp, das Lernen im Live-Unterricht (privat oder in der Gruppe) mit Lehrern und Tutoren oder das Lernen mit Tandempartnern und muttersprachlichen Sprechern aus der Community.

Sprachen online Lernen per App

Einige der gängigsten Sprachkurse in diesem Vergleich sind Sprachlernapps, die Ihnen eine neue Sprache mithilfe von kurzen Lektionen und Aufgaben vermitteln. So lernen Sie beispielsweise Vokabeln mit virtuellen Karteikarten oder mithilfe von Bildern oder erhalten Einblicke in wichtige Grammatikregeln, bevor Sie diese in Lückentexten zur Anwendung bringen. Text-, Audio- und Videolektionen wechseln sich ab und erzeugen eine multimediale und interaktive Lernerfahrung, in der Sie spielerisch und hoch motiviert lernen können.

Folgende Sprachlernapps hat trusted sich im aktuellen Vergleich näher angesehen:

  • Babbel
  • Mondly
  • Rosetta Stone
  • Duolingo
  • Busuu
  • Lingualia
  • LinguaTV
  • Yabla

Sprachen online Lernen im Live-Unterricht

Einige Sprachplattformen wollen, dass Sie sich nicht (oder nicht nur) auf kurzweilige Lernspiele und das Selbststudium verlassen. Stattdessen erweitern diese Portale die Lernerfahrung um digitalen Live-Unterricht per Video-Chat. Alleine oder mit Gruppen von bis zu 5 Mitstreitern werden Sie hier von einem professionellen Lehrer oder Tutor durch den Unterrichtsstoff geleitet. So haben Sie auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und tiefer in ein Thema einzusteigen, dass Sie besonders interessiert. Durch die kleinen Gruppengrößen kann Ihre Lernkraft im Detail auf Ihr Tempo und Ihr Sprachniveau eingehen.

Online-Sprachkurse, die ganz oder teilweise auf Live-Video-Unterricht setzen, sind beispielsweise:

  • EF English Live
  • italki
  • Preply
  • Rosetta Stone
  • Lingoda

Sprachen online Lernen mit Tandempartnern

Was ist eine Tandempartnerschaft?

Eine Tandempartnerschaft (oder einfach nur ein Tandem) besteht aus zwei Menschen, die eine Sprache lernen wollen, und sich dabei gegenseitig unterstützen. Nehmen wir an, Sie sprechen Deutsch und möchten Spanisch lernen. In einer Tandempartnerschaft würden Sie sich dann mit einem Spanier oder einer Spanierin vernetzen, die Deutsch lernen möchte. So helfen Sie und Ihr Tandempartner sich gegenseitig, die jeweils andere Sprache zu verstehen und bringen das Gelernte im persönlichen Gespräch zur Anwendung.

Das Lernen mit einem Tandempartner fällt vielen Sprachschülern besonders leicht, da sie einerseits Hilfe von einem Muttersprachler erhalten und andererseits das gelernte Wissen direkt in der Praxis einsetzen können. Einige Sprachportale haben es sich daher zur Aufgabe gemacht, Sie mit Tandem- oder Sprachpartnern zu vernetzen. Das ist vor allem für fortgeschrittene Lerner und Profis interessant, die Ihr Wissen vertiefen oder regelmäßig einsetzen wollen.

Zu den Portalen, die auf die Vermittlung von Tandempartnern setzen, gehören:

  • HelloTalk
  • italki
  • Busuu (Sprachcommunity)

Welche Lernmethoden kommen beim Online-Sprachenlernen zum Einsatz?

Online-Sprachkurse und Sprachapps arbeiten teilweise mit sehr unterschiedlichen Lernmethoden. Während einige davon aus der Wissenschaft und der Didaktik stammen, wie die Birkenbihl- oder die Spaced-Repetition-Methode, haben viele Sprachkurse auch ihren eigenen Methoden-Mix entwickelt. Zudem kommen in vielen Lektionen ganz unterschiedliche Methoden zum Einsatz. Welche das sein können und wie Sie damit am besten Sprachen lernen, erfahren Sie hier:

Audiovisuelle Lernmethoden

Audiovisuelle Lernmethoden setzen auf die Kombination verschiedener Medien, um verschiedene Teile des Gehirns anzusprechen. Ganz klassisch funktioniert das über die Verknüpfung von Bildern, Text und Sprache. Bei Babbel, Mondly, Duolingo und vielen anderen Sprachkursen im Vergleich werden zum Beispiel zu lernende Vokabeln nicht nur als Text angezeigt, sondern auch mit einem entsprechenden Bild verknüpft. Gleichzeitig hören Sie sich jedes Wort als Audio-Aufzeichnung an.

In der audiovisuellen Lernmethode werden Bilder und Ausdrücke mit Sound und Bildern verknüpft
In der audiovisuellen Lernmethode werden Bilder und Ausdrücke mit Sound und Bildern verknüpft
Screenshot: trusted.de
Quelle: busuu.com

Diese Methode soll viele Lerntypen gleichzeitig ansprechen und ist die Basis der meisten Sprachlernapps und -tools, die vor allem auf das Selbststudium, und nicht auf Live-Unterricht oder das Lernen in der Community setzen. Oft sind solche audiovisuellen Methoden auch mit anderen Methoden verknüpft, zum Beispiel mit Ansätzen der Gamifizierung oder mit der Spaced-Repetition-Methode für Vokabeln.

Gamifizierung

Der Ansatz der Gamifizierung oder Gamification zielt darauf ab, das Sprachenlernen nicht als “Lernen” (und damit im weitesten Sinne als “Arbeit”) zu gestalten, sondern als Spiel. Dabei kommen interaktive Lernspiele zum Einsatz, die als kurze Lektionen aufgebaut sind und in denen Sie beispielsweise Begriffe zuordnen oder Lückentexte füllen.

Eine wichtige Grundlage des Gamification-Ansatzes ist, dass der Erfolg in den einzelnen Lektionen einen erkennbaren Fortschritt mit sich bringt. Zum Beispiel indem Sie Punkte sammeln, eine digitale Währung verdienen, Abzeichen und Auszeichnungen erringen oder (wie in einem Videospiel) neue Level freischalten.

In gamifizierten Online-Sprachkursen erringen Sie oft Punkte, Medaillen oder andere Auszeichnungen
In gamifizierten Online-Sprachkursen erringen Sie oft Punkte, Medaillen oder andere Auszeichnungen
Screenshot: trusted.de
Quelle: lingualia.com

Viele der verglichenen Sprachkurse nutzen den Gamification-Ansatz auf die eine oder andere Weise. Bei Mondly beispielsweise arbeiten Sie sich mit jeder abgeschlossenen Lektion auf einer virtuellen Karte vor, und können so Ihren Fortschritt durch die abgeschlossenen “Level” nachverfolgen. Bei LingQ sammeln Sie Punkte und Goldmünzen und kümmern sich durch erlernte Vokabeln um ein virtuelles Haustier, das Sie im Austausch gegen die gesammelten Münzen mit neuen Accessoires ausstatten können.

Errungene Punkte können Sie zum Beispiel bei Duolingo gegen neue Kurse oder Übungen eintauschen
Errungene Punkte können Sie zum Beispiel bei Duolingo gegen neue Kurse oder Übungen eintauschen
Screenshot: trusted.de
Quelle: duolingo.com

Bei Duolingo erringen Sie durch abgeschlossene Lektionen Erfahrungspunkte (XP), mit denen Sie neue Kapitel und zusätzliche Boni freischalten, beispielsweise optionale “Flirtkurse” oder ähnliches. Zudem messen Sie sich durch Ihre Erfahrungspunkte auf Bestenlisten mit anderen Lernern der Community. Auch Lingualia baut auf ein Punktesystem und lässt Sie Ihren Fortschritt jederzeit nachverfolgen.

Der Vorteil des Gamification-Systems liegt in der hohen Motivation. Die kurzen Lektionen wecken Ihren Spieltrieb und durch den erkennbaren Fortschritt und die Konkurrenz bleiben Sie stets am Ball. Besonders Kinder lernen besonders gut spielerisch, aber auch erwachsene Lerner mit einem gewissen Spieltrieb können von dieser Art des Lernens profitieren.

(Dynamic) Immersion

Die sogenannte Immersions- oder Dynamic-Immersion-Methode kommt im aktuellen Vergleich vor allem beim Anbieter Rosetta Stone zum Einsatz. Als Spielart der Birkenbihl-Methode fußt Dynamic Immersion auf der Annahme, dass sich Sprachen am besten lernen lassen, wie ein Kind seine Muttersprache lernt, sprich: durch Nachahmen und ständiges Wiederholen.

In der Dynamic-Immersion-Methode lernen Sie keine Vokabeln mit Übersetzungen oder pauken Grammatik-Regeln. Stattdessen tauchen Sie in die neue Sprache ein und lernen im Kontext von Bildern und Videos Wörter und Phrasen in ihrer ursprünglichen Bedeutung. Das ist besonders sinnvoll, wenn Sie die jeweilige Sprache nicht nur “auf dem Papier” beherrschen, sondern sie vor allem verstehen und sprechen wollen.

Bei Dynamic Immersion fehlt die wörtliche Übersetzung; stattdessen sollen Sie nur mit Bildern und Videos lernen
Bei Dynamic Immersion fehlt die wörtliche Übersetzung; stattdessen sollen Sie nur mit Bildern und Videos lernen
Screenshot: trusted.de
Quelle: rosettastone.com

Wichtig für die Immersion ist, dass Sie sich voll auf den Lernstoff konzentrieren können. Anders als die kurzen Lektionen von Babbel, Mondly und Co., die sich auch zwischendurch und “nebenbei” absolvieren lassen, sollten Sie zum Lernen mit Rosetta Stone eine gewisse Zeit, Ruhe und Energie mitbringen. Dafür verspricht die Methode aber auch einen schnellen Lernerfolg und eine tiefere Lernerfahrung nahe der Sprachpraxis.

Andere Sprachkurse, die vor allem auf die Immersion mit der jeweiligen Sprachumgebung setzen, sind beispielsweise LinguaTV oder Yabla, die mit authentischem Videomaterial arbeiten.

Birkenbihl

Die sogenannte Birkenbihl-Methode (benannt nach ihrer Erfinderin Vera F. Birkenbihl) fußt genau wie Rosetta Stones Dynamic-Immersion-Methode auf Immersion, das heißt: die jeweilige Sprache soll nicht “gelernt” sondern “erfahren” werden. Birkenbihl arbeitet hier vor allem mit der Verknüpfung von Text und Audio als Hauptmedien zum Lernen. Das Ganze funktioniert in 4 einfachen Schritten:

  • Dekodieren
  • Aktives Hören
  • Passives Hören
  • Weitere Lernaktivitäten

Dabei übersetzen Sie zuerst einen Text in der zu lernenden Sprache Wort für Wort ins Deutsche (Dekodieren), ohne dabei auf Grammatik, Satzbau oder sonstige Regeln zu achten. So bekommen Sie ein Gefühl für die Sprache und deren Aufbau und lernen gleichzeitig Vokabeln. Anschließend lassen Sie sich den Text vorlesen (aktives Hören) und lesen dabei Ihre Übersetzung mit, um die Worte zuzuordnen und sich ihren Klang und Aussprache einzuprägen.

LingQ setzt beispielsweise auf die Birkenbihl-Methode, in der Texte und Audio-Aufzeichnungen eine Einheit bilden
LingQ setzt beispielsweise auf die Birkenbihl-Methode, in der Texte und Audio-Aufzeichnungen eine Einheit bilden
Screenshot: trusted.de
Quelle: lingq.com

Beim passiven Hören hören Sie sich den jeweiligen Text mehrere Male hintereinander an. Dabei können (und sollen) Sie sich währenddessen mit anderen Dingen beschäftigen, beispielsweise Hausarbeit, Sport, etc. Birkenbihl fußt darauf, dass in dieser Phase der bereits halbwegs gelernte Text und die entsprechenden Vokabeln ins Langzeitgedächtnis übergehen. Im letzten Schritt (weitere Lernaktivitäten) sollen Sie die so gelernten Worte, Sätze und Texte aktiv einsetzen, zum Beispiel in Gesprächen mit anderen Lernenden.

Im trusted-Vergleich setzen vor allem die Sprachduschen von Jicki oder LingQ ganz oder teilweise auf die Birkenbihl-Methode.

Spaced Repetition

Bei der Spaced-Repetition-Methode (deutsch etwa “verteilte Wiederholung”) geht es darum, Lerninhalte in ständig größeren Abständen zu wiederholen und damit langfristig im Gedächtnis zu speichern. Dafür werden klassisch Karteikarten eingesetzt - ob nun analog, oder digital. Besonders gut eignet sich diese Lernmethode zum Lernen von Vokabeln oder kurzen Sätzen, da sie vor allem darauf fußt, möglichst viel Lernstoff in möglichst kurzer Zeit abzuspeichern.

Neue Lerninhalte oder Vokabeln können zu Beginn beispielsweise täglich (oder in jeder Lernsession) abgefragt werden. Haben Sie das jeweilige Wort gewusst, wandert es im “Karteikasten” um ein Fach weiter, und wird beim nächsten Mal erst in der übernächsten Lernsession abgefragt, dann in jeder vierten, und so weiter. Eine falsch beantwortete Karte hingegen wandert wieder in das “erste Fach” und wird häufiger abgefragt. Dadurch schaffen Sie Lerninhalte, die Ihnen leicht fallen, schnell aus dem Weg und können sich besser auf diejenigen Vokabeln und Sätze konzentrieren, die Ihnen Probleme bereiten.

Im Wortschatztrainer von Babbel trainieren Sie Vokabeln nach der Spaced-Repetition-Methode
Im Wortschatztrainer von Babbel trainieren Sie Vokabeln nach der Spaced-Repetition-Methode
Screenshot: trusted.de
Quelle: babbel.com

Online-Sprachkurse, die auf die Spaced-Repetition-Methode aufbauen, gibt es viele. Vor allem diejenigen, die sich besonders auf das Lernen von Vokabeln konzentrieren, wie Memrise oder LingQ, arbeiten oft mit dieser Methode; aber auch bei Babbel, Busuu, Yabla und vielen anderen Sprachkursen mit eigenem Vokabeltrainer kommt diese Methode zum Einsatz.

Was für Lektionen kommen auf mich zu?

Online-Sprachkurse bieten einen bunten Mix aus verschiedenen Lektionen und Lernspielen. Dazu gehören Klassiker wie Lückentexte und Übersetzungen mit einfachen Zuordnungsaufgaben. Hinzu kommen Multimedia-Inhalte wie Videos, Sound und Bilder, um die Lernerfahrung zusätzlich zu erweitern. Auch Angebote für Einzel- oder Gruppenunterricht sowie Lerncommunities gibt es. Hier finden Sie einige der gängigsten Lektionen, die trusted in Online-Sprachkursen gefunden hat:

Lernspiele

Lernspiele und kurze interaktive Lektionen sind für die meisten gängigen Sprachapps und Sprachkurse Standard. Hier kommen die technischen Möglichkeiten moderner Devices zum Einsatz, etwa indem Sie auf dem Touchscreen Bilder verschieben und den jeweiligen Wörtern zuordnen, oder über den Bildschirm wischen, um einfache Lernfragen zu beantworten. Auch Lückentexte oder fiktive Gespräche mit Chatbots gehören den interaktiven Lektionen, die Sie erwarten können.

Einfache und kurzweilige Lernspiele lockern Ihren Sprachkurs auf und sorgen für den nötigen Spaß am Lernen
Einfache und kurzweilige Lernspiele lockern Ihren Sprachkurs auf und sorgen für den nötigen Spaß am Lernen
Screenshot: trusted.de
Quelle: mondly.com

Die Idee hinter den kurzen Lerneinheite ist einfach: Das Sprachenlernen soll sich einfach in den Alltag integrieren lassen, ohne zu viel Zeit zu beanspruchen. Dementsprechend sind die einzelnen Lernspiele meist innerhalb weniger Minuten durchgearbeitet und können ideal zwischendurch erledigt werden - etwa in Bus und Bahn, in der Mittagspause oder Abends vor dem Schlafengehen.

Sprachkurse, die auf diese Art der Lernspiele setzen, sind beispielsweise Babbel, Mondly, Rosetta Stone, Duolingo, Busuu, Lingualia oder WordDive.

Textlektionen

Bei Textlektionen geht es vor allem um das Lernen von Vokabeln und das Leseverstehen. Textlektionen können Sach- und Fachtexte sein, aber auch journalistische und belletristische Texte. Durch das Lesen und Verstehen der Texte und der einzelnen Worte soll sich das Verständnis für die geschriebene Sprache schnell einprägen. So lernen Sie beispielsweise Grammatik-Regeln, erweitern Ihren Wortschatz und lernen, auch komplexere Sachverhalte zu verstehen.

In Textlektionen geht es darum, einen Text zu lesen, zu verstehen und anschließend Fragen dazu zu beantworten
In Textlektionen geht es darum, einen Text zu lesen, zu verstehen und anschließend Fragen dazu zu beantworten
Screenshot: trusted.de
Quelle: abaenglish.com

Im trusted-Vergleich setzt vor allem der Sprachkurs von LingQ auf das Lernen mit Textlektionen. Dabei wählen Sie aus den Inhalten, die LingQ zur Verfügung stellt, oder laden eigene Texte hoch, die Sie interessieren - beispielsweise Bücher, Auszüge aus einem interessanten Blog, Magazine und Zeitungen oder andere Texte, mit denen Sie gerne arbeiten wollen.

Videolektionen

Lernvideos setzen vor allem auf den Gedanken der Immersion und der audiovisuellen Verknüpfung. Anders als beispielsweise bei Textlektionen, in denen auch komplexe Fachthemen eine Rolle spielen können, handelt es sich hier meist um einfache und praxisnahe Alltagssituationen. Das Einchecken im Hotel, das Bestellen im Restaurant oder Gespräche zwischen Freunden sind beispielsweise beliebte Themen für Videolektionen.

Je nach Kurs und Anbieter sind die Lernvideos anders in den Kurs integriert; in der Regel bieten die gezeigten Situationen in den Videos allerdings eine Basis für anschließend Aufgaben und Lernspiele, in denen Sie Fragen zum Video beantworten oder den gelernten Wortschatz zum Einsatz bringen. Im trusted-Vergleich bauen vor allem die Sprachkurse von LinguaTV, Yabla und ABA English auf das Lernen mit Videos.

Audiolektionen

Audiolektionen stammen aus der Zeit “klassischer” Sprachkurse. Diese Art der Lektionen gibt es zum Beispiel auch auf CD oder als Podcast. Ähnlich wie bei Videokursen steht hier die Immersion im Vordergrund; Sie sollen sich mit der neuen Sprache umgeben und berieseln lassen, um nicht nur Ihren Wortschatz zu erweitern, sondern dabei gleichzeitig auch die richtige Aussprache und den Einsatz von Umgangssprache im Alltag zu lernen.

Besonders Jicki setzt im aktuellen trusted-Vergleich stark auf den Einsatz von Audiolektionen (die sogenannten “Sprachduschen”). Auch LingQ arbeitet mit Audio-Aufzeichnungen und viele Sprachapps wie Babbel, Rosetta Stone oder Duolingo lassen zumindest einzelne Wörter und Sätze von Muttersprachlern einsprechen, um die richtige Aussprache zu vermitteln.

Konversationen

Einige Anbieter im trusted Test setzen vor allem auf reale Konversationen mit echten Menschen, entweder anderen Lernenden aus der Community, oder muttersprachlichen Tandem-Partnern. Durch den direkten Einsatz der Sprache im Alltag soll ein tieferes Verständnis erwirkt werden; zudem steigern die echten Gespräche das Erfolgserlebnis, da Sie die Sprache nicht nur theoretisch üben, sondern auch praktisch anwenden können.

Konversationen mit anderen Muttersprachlern finden zum Beispiel in Chatrooms oder privaten Messengern statt
Konversationen mit anderen Muttersprachlern finden zum Beispiel in Chatrooms oder privaten Messengern statt
Screenshot: trusted.de
Quelle: hellotalk.com

Konversationen finden beispielsweise per Chat, in Community-Forum oder per Videochat statt. Anbieter, die besonders auf den realen Austausch setzen, sind etwa HelloTalk (Tandempartner), italki, Lingoda, EF English Live oder Preply (Sprachlehrer). Ein interessanter Ansatz kommt von Mondly und seinem Chatbot; hier üben Sie Konversationen im Chat nicht mit echten Menschen, sondern mit einer einfachen künstlichen Intelligenz.

Privatunterricht

Privater Sprachunterricht oder ein privater Lehrer müssen nicht unbedingt teuer und aufwändig sein. Viele Online-Sprachportale bieten Einzelunterricht von professionellen Lehrern an oder stellen eine Plattform zur Verfügung, auf der Sie sich Ihren privaten Lehrer selbst auswählen können. Diese arbeiten in der Regel von zuhause aus und führen Sie im Videochat durch die Lektionen. Das kostet in der Regel nicht die Welt; zwischen 10 und 30 US-Dollar (ca. 9 bis 28 Euro) kosten die Sprachlehrer pro Stunde.

Anbieter, die auf Privatunterricht und den Kontakt zu privaten Lehrern setzen, sind beispielsweise italki, Preply oder Lingoda.

Gruppenunterricht

Viele Online-Sprachkurse nehmen sich die klassischen Präsenz-Kurse an der Schule oder Abendschule zum Vorbild und übersetzen diese mit Chats und Video-Anrufen ins digitale Zeitalter. Hier lernen Sie in Kleingruppen mit anderen Lernenden auf Ihrem Niveau und werden von professionellen Sprachlehrern und Mentoren angeleitet. Häufig kommen auch hier interaktive Lektionen und Lernspiele zum Einsatz, wie bei anderen Sprachapps - aber im Rahmen des Gruppenunterrichts oder als “Hausaufgabe”.

Im aktuellen trusted-Vergleich sind EF English Live und Lingoda Anbieter, die auf Gruppenkurse setzen. Hier lernen Sie im virtuellen Klassenzimmer mit bis zu 5 anderen Mitgliedern der Community. Ähnlich ist es bei Rosetta Stone, wo Sie pro Woche eine rund halbstündige Lernsession mit einem professionellen muttersprachlichen Tutor buchen können.

Lerncommunity

Eine eigene Community bieten viele Portale im trusted-Vergleich, zum Beispiel Busuu, Duolingo oder Lingualia. Während die meisten Sprachapps darauf bauen, dass Sie alleine und für sich Ihre neue Sprache lernen, sollen Sie bei solchen Portalen auch den Kontakt mit anderen Lernenden suchen, um sich in gemeinsamen Spielen, Wettbewerben, Lerngruppen oder Tandempartnerschaften auszutauschen und das gelernte Wissen zu vertiefen. Das funktioniert zum Beispiel in Nutzerforen oder in Chatrooms für die Community.

Bei vielen Online-Sprachkursen spielt der Austausch mit der Community - zum Beispiel im Forum - eine große Rolle
Bei vielen Online-Sprachkursen spielt der Austausch mit der Community - zum Beispiel im Forum - eine große Rolle
Screenshot: trusted.de
Quelle: duolingo.com

Was kosten Online-Sprachkurse?

Sprachlernapps wie Babbel, Mondly und Co. kosten in der Regel zwischen 5 und 20 Euro pro Monat, je nach Ausstattung und Laufzeit. Einige Angebote gibt es auch komplett kostenlos, wie die Basis-Versionen von Mondly, LingQ, Busuu oder Duolingo; hier sind dann aber nicht alle Features, Sprachen oder Zertifikate freigeschaltet. Optionaler Privat- oder Gruppenunterricht kostet zwischen 5 und 30 Euro pro Stunde. Dabei kommt es vor allem darauf an, welche Ausbildung die jeweilige Lehrkraft hat.

Allerdings gestaltet es sich schwierig, einen einheitlichen Durchschnittspreis für gängige Online-Sprachkurse festzumachen; jeder Sprachkurs funktioniert leicht unterschiedlich und verfügt über ein anderes Abrechnungsmodell. Preise berechnen sich dann jeweils daran, wie viele (und welche) Sprachen Sie lernen wollen und welche besonderen Features Sie beim Sprachenlernen unterstützen sollen.

Preisbeispiele für Online-Sprachkurse

Um Ihnen zumindest einen groben Überblick zu bieten, hat trusted einige Preisbeispiele für Online-Englischkurse aus dem aktuellen Vergleich für Sie vorbereitet:

Nehmen wir an, Sie wollen Englisch lernen, um Ihren Lebenslauf für zukünftige Jobs aufzubessern. Da Sie ein Anfänger sind, planen Sie ein, dass Sie Ihren Kurs mindestens 6 Monate machen, und danach bei Bedarf verlängern wollen. 6 Portale kommen für Sie in Frage: Babbel, Mondly, Rosetta Stone, EF English Live, Yabla und Duolingo.

Preisbeispiel Babbel

Wollen Sie mit Babbel lernen, benötigen Sie ein Preispaket mit 6 Monaten Laufzeit, das alle Englisch-Lektionen enthält. Dafür bezahlen Sie 7,99 Euro pro Monat, bzw. 47,94 Euro für die kompletten 6 Monate, da Babbel für die gesamte Laufzeit im Voraus abbucht.

Ein Blick auf das Pricing der Sprachkurse von Babbel
Ein Blick auf das Pricing der Sprachkurse von Babbel
Screenshot: trusted.de
Quelle: babbel.com

Preisbeispiel Mondly

Mondly probieren Sie erst einmal in der kostenlosen Basisversion aus, stellen dann aber schnell fest, dass Ihnen die enthaltenen Lektionen nicht ausreichen, um effektiv zu lernen. Sie entscheiden sich also für ein Abonnement.

Da Mondly keine 6-monatigen Laufzeiten anbietet, haben Sie die Wahl aus einem Monats-Abo für 9,99 Euro pro Monat (insgesamt werden Sie also 59,94 Euro bezahlen), oder einem Jahres-Abo für 4 Euro pro Monat bzw. 47,99 für die gesamte Laufzeit. In diesem Fall ist die 12-monatige Laufzeit das günstigere Angebot.

Ein Blick auf das Pricing der Sprachkurse von Mondly
Ein Blick auf das Pricing der Sprachkurse von Mondly
Screenshot: trusted.de
Quelle: mondly.com

Preisbeispiel Rosetta Stone

Auch Rosetta Stone bietet keine 6-monatigen Abonnements an, sondern nur Abos mit einer Laufzeit von 3 Monaten. Diese kosten jeweils 49 Euro, bzw. 16,33 Euro pro Monat. Für einen 6-Monatskurs bezahlen Sie also beinahe 100 Euro, und damit das Doppelte des Babbel- oder Mondly-Preises. Rosetta Stone wirbt allerdings mit der innovativen Dynamic-Immersions-Lernmethode, die Sie bei Babbel und Mondly nicht bekommen können.

Ein Blick auf das Pricing der Sprachkurse von Rosetta Stone
Ein Blick auf das Pricing der Sprachkurse von Rosetta Stone
Screenshot: trusted.de
Quelle: rosettastone.com

Preisbeispiel EF English Live

Der Anbieter EF English Live ist vollständig auf die englische Sprache spezialisiert. Diese Spezialisierung - gemeinsam mit einigen anderen Features wie die Vorbereitung auf den TOEFL- oder TOEIC-Test, und ein personalisierter Lernplan - kosten aber auch entsprechend.

39 Euro pro Monat berechnet EF English Live für einen einfachen Monatstarif; wollen Sie zusätzlich noch Live-Unterricht in Gruppen oder privat in Anspruch nehmen, bezahlen Sie zwischen 59 und 79 Euro pro Monat.

Ein Blick auf das Pricing der Sprachkurse von EF English Live
Ein Blick auf das Pricing der Sprachkurse von EF English Live
Screenshot: trusted.de
Quelle: englishlive.ef.com

Preisbeispiel Yabla

Yabla bietet den vollen Zugang zu seiner Bibliothek an englischen Lernvideos im Abonnement an. Für eine Laufzeit von 6 Monaten bezahlen Sie hier insgesamt 49,95 Euro. Obwohl Yabla also ein anderes Konzept bietet, als Babbel und Mondly (Lernvideos statt interaktiver Vokabel- und Grammatik-Lektionen), ist der Preis ungefähr gleichauf.

Ein Blick auf das Pricing der Sprachkurse von Yabla
Ein Blick auf das Pricing der Sprachkurse von Yabla
Screenshot: trusted.de
Quelle: yabla.com

Preisbeispiel Duolingo

Duolingo ist Ihnen ein Begriff, weil es als kostenloses Sprachlernportal bekannt ist. Und tatsächlich ist der Englisch-Kurs - ebenso wie alle anderen Sprachkurse von Duolingo - vollständig kostenlos online verfügbar. Allerdings legen Sie Wert darauf, dass Ihre Inhalte werbefrei sind; zudem finden Sie die Möglichkeit, Lektionen herunterzuladen und offline auf Ihrem Gerät zu absolvieren, recht attraktiv.

Beide Features stehen Ihnen nur im kostenpflichtigen Abo “Duolingo Plus” für 6,99 US-Dollar (ca. 6,40 Euro) pro Monat zur Verfügung. Für Ihre gewünschte Laufzeit von 6 Monaten bezahlen Sie bei Duolingo also rund 40 Euro - leicht günstiger als Babbel und Mondly bei einer ähnlichen Lernmethode und Herangehensweise.

Ein Blick auf das Pricing der Sprachkurse von Duolingo
Ein Blick auf das Pricing der Sprachkurse von Duolingo
Screenshot: trusted.de
Quelle: duolingo.com

Worauf muss ich bei der Wahl meines Sprachkurses achten?

Da es so viele verschiedene Sprachkurse und Lernmethoden gibt, fällt die Wahl zwischen den Anbietern oft nicht leicht. Doch durch ein paar einfache Fragen können Sie die breite Auswahl schnell auf einige der am besten geeigneten Sprachkurse und -apps eingrenzen. trusted zeigt Ihnen, wie Sie schnell und einfach den Sprachkurs finden, der am besten zu Ihren Bedürfnissen passt. Finden Sie heraus, welcher Lerntyp Sie sind, welche Kurse für Anfänger am besten geeignet sind und in welcher App Sie ein Zertifikat erringen können.

Wie lerne ich am liebsten?

Ein großer Vorteil von Online-Sprachkursen gegenüber klassischen Kursen im Frontalunterricht ist die Vielfalt der Lektionen und Lernmethoden. Durch den Einsatz neuer Medien und Devices lässt sich ein audio-visueller Mix erzielen, der für jeden Lernenden etwas passendes bietet. Denn: jeder Mensch lernt auf eine eigene Weise und verarbeitet Informationen anders im Gehirn.

Welchen Sprachkurs Sie wählen sollten, hängt also immer auch davon ab, wie Sie am liebsten lernen. Etwa mithilfe von kurzen interaktiven Lektionen in der App, mit digitalen Karteikarten, im Live-Unterricht mit Lehrern und Tutoren oder mithilfe von Video- oder Audio-Lektionen. Im trusted-Vergleich der besten Online-Sprachkurse finden Sie viele verschiedene Anbieter, die jeweils einen eigenen Ansatz verfolgen, und können sich so die Kurse aussuchen, die Ihre Anforderungen am besten erfüllen.

Online-Sprachkurse für jeden Lerntyp - Welcher Typ sind Sie?

Klassisch unterscheidet die Didaktik die vier Lerntypen “visuell”, “auditiv”, “haptisch” und “kommunikativ”. Abhängig davon, zu welchem Typ Sie gehören, lernen Sie besser mit Bildern, Texten, Audio-Aufzeichnungen oder im direkten Gespräch mit anderen. So können Sie auch Ihren Lerntyp bzw. Ihre bevorzugten Medien in die Auswahl eines passenden Sprachkurses einbeziehen:

Der visuelle Lerntyp

Der visuelle Lerntyp will sich Sachen zunächst einmal angucken, bevor er sie versteht und verarbeitet. Er lernt am besten lesend und beobachtend. Skizzen, Diagramme, Notizen, Mind Maps sowie Bilder und Videos helfen ihm dabei, Informationen aufzunehmen und schnell abzuspeichern. Visuelle Lerner sind glücklich, wenn sie Textstellen farblich markieren können und mögen es gerne bunt und anschaulich.

Der visuelle Lerntyp lernt am liebsten mit Videos, Bildern und Karteikarten
Der visuelle Lerntyp lernt am liebsten mit Videos, Bildern und Karteikarten
Quelle: trusted.de

Gehören Sie zu diesem Lerntyp, sind vor allem Portale für Sie interessant, die stark mit Bildern, Videos oder Texten arbeiten. Babbel, Mondly und Duolingo eignen sich gut wegen der starken Verknüpfung von Vokabeln und Bildern. Auch Rosetta Stone und MosaLingua gehen in diese Richtung; teilweise sind auch Lektionen in Busuu mit Bildern und Videos verknüpft. Besonders gut geeignet sind auch LinguaTV, ABA English oder Yabla, aufgrund der aufwändig produzierten Lernvideos, oder LingQ, da Sie hier in den Lektionstexten Ihre erlernten und neuen Vokabeln farblich hervorheben können.

Der auditive Lerntyp

Der auditive Lerntyp lernt und versteht am besten, indem er zuhört. Audio-Mitschnitte von Gesprächen oder automatisch vorgelesene Textstellen helfen ihm, das Gelernte zu verinnerlichen. Beim Vokabeln-Lernen interessiert ihn zunächst einmal nicht die Schreibweise, sondern vor allem der Klang. Auditive Lerner mögen auch Hörspiele und Musik in der Landessprache oder lauschen in Konversationen mit Tandempartnern und Lehrern der exakten Aussprache.

Der auditive Lerntyp lernt am liebsten mit Musik oder Hörbüchern, Konversationen oder Videos
Der auditive Lerntyp lernt am liebsten mit Musik oder Hörbüchern, Konversationen oder Videos
Quelle: trusted.de

Als auditiver Lerner sind Sie am besten - klar - mit Audiolektionen bedient. Die Konversationen im Chatbot von Mondly könnten eine große Hilfe beim Lernen sein; ebenso die Kurse von Rosetta Stone, in denen Ihnen jedes neue Wort zunächst einmal vorgelesen wird. Die Sprachduschen von Jicki sind gezielt auf auditive Lerner zugeschnitten, ebenso wie die eingesprochenen Versionen der Texte von LingQ. Auch die Lernvideos von LinguaTV (bzw. deren Sound) sind eine gute Idee. Zuletzt sind natürlich auch Portale geeignet, in denen Sie Konversationen mit echten Menschen und Muttersprachlern üben, wie italki, Preply oder Lingoda.

Der haptische Lerntyp

Der haptische Lerntyp muss nicht sofort alles anfassen; aber er möchte schon aktiv am Lernprozess beteiligt sein. Sich einfach nur berieseln zu lassen findet er langweilig (und uneffektiv). Lieber legt er selbst Hand an, zum Beispiel in Spielen oder mithilfe von Karteikarten. Auch Live-Gespräche und Rollenspiele helfen dem haptischen Lerner dabei, die gelernte Sprache zu verinnerlichen.

Der haptische Lerntyp lernt am liebsten mit Lernspielen, Karteikarten und in Konversationen
Der haptische Lerntyp lernt am liebsten mit Lernspielen, Karteikarten und in Konversationen
Quelle: trusted.de

Die Lernspiele von Babbel, Mondly, Duolingo, WordDive und Co. oder die interaktiven Karteikarten von Memrise oder Lingvist sind perfekt für den haptischen Lerner geeignet. Hier gibt es etwas zum Anfassen und zu tun, wenn Sie zum Beispiel Bilder auf dem Bildschirm den richtigen Vokabeln zuordnen oder Wörter per Drag-and-Drop in einen Lückentext ziehen. Eine aktive Lerncommunity, mit der er sich austauschen und interaktiv lernen kann, passt ebenfalls zur Hands-on-Mentalität des haptischen Lerners, zum Beispiel bei Busuu oder in einer Tandempartnerschaft via HelloTalk oder Lingualia.

Der kommunikative Lerntyp

Der kommunikative Lerntyp braucht andere, um effektiv zu lernen. Er will sich mit Menschen austauschen und gemeinsam im Team Fortschritte machen. Lerngruppen, in denen er sein Wissen durch Diskussionen und Gespräche festigen kann, sind wichtig für den kommunikativen Lerntyp. Auch Spiele - wenn sie miteinander oder gegeneinander in der Community gespielt werden - können eine große Hilfe sein.

Der kommunikative Lerntyp lernt am liebsten in Konversationen, mit einer Lerngruppe oder in Spielen mit anderen
Der kommunikative Lerntyp lernt am liebsten in Konversationen, mit einer Lerngruppe oder in Spielen mit anderen
Quelle: trusted.de

Als kommunikativer Lerner sind Sie in der Sprachcommunity von Busuu, bei den Live-Tutoren von Rosetta Stone, den Sprachlehrern von Preply, italki, Lingoda und EF English Live oder in einer Tandempartnerschaft auf HelloTalk oder Lingualia am besten aufgehoben. Auch Duolingo könnte für Sie interessant sein, da Sie hier im täglichen Lernen Punkte erspielen und gegen die Community auf den Bestenlisten wetteifern können. Weniger gut geeignet sind dagegen Plattformen, in denen Sie größtenteils alleine vor sich hin lernen.

Auf welchem Niveau (Anfänger, Fortgeschritten, Profi) bin ich?

Die meisten der von trusted getesteten Sprachkurse sind besonders für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Vor allem einfache Sprachapps wie Babbel, Mondly oder Duolingo sind für Anfänger geeignet, da sie leicht zu verstehen sind und auf Wunsch bei Null anfangen. Ebenso ist es bei Angeboten, die von Anfang an auf eine gewisse Immersion beim Lernen abzielen, wie Rosetta Stone, LinguaTV oder Yabla.

Fortgeschrittene Lerner sind bei diesen Portalen unter Umständen auch gut aufgehoben, sollten aber darauf achten, dass die entsprechende App eine Art “Einstufungstest” anbietet, mit dem Sie Ihr aktuelles Sprachniveau bestimmen können. So fangen Sie nicht wieder bei Null an, sondern lernen abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse. Andere gute Angebote für Fortgeschrittene Lerner sind zum Beispiel LingQ (da Sie hier Ihr Lese- und Hörverstehen mit komplexeren Texten vertiefen können), Vokabeltrainer wie Lingvist oder Memrise oder Sprachcommunities wie die von Busuu.

Profi-Sprecher (ab GER-Niveau C1) haben dagegen eine kleinere Auswahl an passenden Kursen. Online-Sprachkurse gehen selten über das Niveau C1 hinaus (wenn überhaupt), so dass klassische Angebote hier nicht mehr viel bieten können. Der Austausch mit Muttersprachlern kann allerdings eine gute Möglichkeit sein, Ihr bisheriges Wissen regelmäßig anzuwenden, zu trainieren und zu vertiefen. Entsprechende Kontakte finden Sie beispielsweise auf italki oder HelloTalk.

Welchen Abschluss/welches Zertifikat brauche ich?

Lernen Sie online eine Sprache, weil Sie sie beispielsweise für eine Bewerbung benötigen? Dann sollten Sie nur Anbieter in Betracht ziehen, die ein entsprechendes Zertifikat anbieten. Diverse Sprachkurse im trusted Vergleich bieten entsprechende Tests an, mit denen Sie ein Zertifikat erwerben können; oder verleihen Ihnen ein Zertifikat nach einem abgeschlossenen Kurs oder Level.

Hier ist allerdings Vorsicht geboten: Aussagekräftig sind in der Regel nur Zertifikate, die Ihnen Kenntnisse nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) bescheinigen, Sie also in eine der 6 Kategorien A1 bis C2 einordnen. Zudem sind nicht alle Zertifikate von Sprachapps international anerkannt - können aber dennoch eine Bereicherung für Ihre Bewerbungsmappe bzw. Ihren Lebenslauf sein.

Welche Möglichkeiten zum Online Sprachen Lernen gibt es auf dem Markt?

Im trusted Sprachkurs-Vergleich stellen wir Ihnen die 20 gängigsten Sprachkurse, -Apps und -Plattformen auf dem Markt vor. Mithilfe des innovativen trusted Tarifvergleichs und der aussagekräftigen Test- und Vergleichsberichte der trusted Redaktion finden Sie schnell und einfach den richtigen Kurs:

21 Anbieter
  1. Sprachen lernen mit dem deutschen Testsieger. Babbel überzeugt mit einem durchdachten und spielerischen Lernkonzept für aktuell 14 Sprachen. Die von Sprachwissenschaftler und Lehrern entwickelten Kurse sorgen für schnelle Lernerfolge.

  2. Lernen Sie eine von insgesamt 41 Sprachen mit dem Innovationssieger Mondly. Dank kluger Chatbots und Augmented Reality lernen Sie mit Spaß und auf der Höhe der Zeit. Hinzu kommen kurzweilige Lernspiele mit eingebauter Langzeitmotivation.

  3. Lernen wie ein Muttersprachler bei Rosetta Stone. Das innovative Lernkonzept verbindet Sprache, Bilder und Text und ermöglicht einen direkten und natürlichen Zugang zu über 20 Sprachen. Plus vielfältige Lernspiele, Community-Features und Live-Unterricht.

  4. Busuu ist das größte soziale Sprachlernnetzwerk der Welt. Knüpfen Sie Kontakte zu Community-Mitgliedern aus aller Welt, tauschen Sie sich aus oder gründen Sie Tandems mit realen Lernpartnern. Busuus Community zählt über 80 Millionen Mitglieder weltweit.

  5. EF English Live bietet einen English-Kurs mit Live-Unterricht sowie einer großen Auswahl an Schreib-, Lese- und Hörverständnisübungen. Lernen Sie live alleine oder in der Gruppe und profitieren Sie von professionellen Tutoren und Sprachlehrern.

  6. Mit Lingualia lernen Sie kostenlos Englisch und Spanisch. Mithilfe von künstlicher Intelligenz soll Lingualia den Online-Sprachkurs stets an Ihr aktuelles Level und Ihre aktuellen Bedürfnisse anpassen. So werden Sie nicht überfordert und bleiben am Ball.

Alle Anbieter

Multimediales Lernen statt Pauken mit dem Lehrbuch

Die Art und Weise, wie wir heute Sprachen lernen, hat sich durch das Aufkommen neuer Medien und Technologien stark verändert. Während früher das klassische Lernen mithilfe eines Lehrbuches beliebt war, kommen heute vermehrt multimediale Ansätze auf, beispielsweise Audio-Lehrbücher auf CD, Lernvideos oder eben Online-Sprachkurse und Lernapps. Zudem gibt es einen starken Trend weg vom Selbststudium und hin zum kommunikativen Lernen innerhalb einer großen globalen Community.

Sprachreisen und direkte Kommunikation

Online-Sprachkurse und Sprachplattformen im Netz gewinnen immer mehr an Bedeutung. Aber auch Sprachreisen werden immer beliebter und liegen vor allem bei jungen Lernern voll im Trend. Beliebte Ziele sind zum Beispiel London, Bristol, Oxford oder Cambridge für Englisch, Paris, Toronto oder Martinique für Französisch und Barcelona, Mexiko oder Costa Rica für Spanisch.

Online-Sprachkurse Zukunftsaussichten

Automatisierte Übersetzung dank Künstlicher Intelligenz

Viele Experten gehen davon aus, dass sich die Art und Weise, wie wir Sprachen lernen und sprechen, innerhalb der nächsten Jahrzehnte stark verändern wird. Devices mit Möglichkeiten zur Simultanübersetzung und Spracherkennung könnten klassische Übersetzungshilfen bald abgelöst haben. Die Relevanz von Schriftlichkeit wird abnehmen, die automatisierte Übersetzung und der Einsatz neuer Medien deutlich in den Vordergrund rücken.

Digitale Sprachreisen in der virtuellen Realität

Am spannendsten sind allerdings Ansätze der Virtual- und Augmented Reality beim Sprachenlernen. Teilweise werden solche Technologien bereits jetzt eingesetzt. Ein Innovationsführer in diesem Bereich ist beispielsweise der Anbieter Mondly, der mit den optionalen Apps MondlyAR für Smartphones und Mobilgeräte und MondlyVR für viele gängige VR-Headsets Aufsehen erregt.

Obwohl die Technologie noch in den Kinderschuhen steckt und für viele Privatanwender noch zu teuer und unzugänglich ist, ist im Bereich VR eine starke Entwicklung erkennbar. Die Idee dahinter ist, Sie als Schülerin oder Schüler nicht nur mithilfe von Texten, Bildern und Tönen in die fremde Sprachwelt einzuführen, sondern durch den Einsatz von VR-Brillen und AR-Technologie eine noch höhere Immersion zu erzielen.

"Mit Virtual Reality könnte auch möglich werden, Sprachen so zu lernen, als bewegten wir uns in einem anderen Land."

Es bleibt also spannend, welche Entwicklungen in den kommenden Jahren noch auf uns zukommen, wenn es um das Lernen neuer Sprachen geht.

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