Spotify
4.3
(40M)
Bester für den Alltag & für Partys
- Vorteile
- Nachteile
- 100 Mio. Songs & 7 Mio. Podcasts
- Erstklassiger Empfehlungsalgorithmus
- Breiteste Geräteunterstützung im Test
- Kostenlose Basisversion verfügbar
- Nahtloser Wechsel zwischen Geräten
- Kein verlustfreies Hi-Res-Audio
- Träge Suche & langsame Ladezeiten
- Hörbuch-Nutzung zeitlich begrenzt
- Unübersichtliche Katalog-Navigation
- Vergleichsweise hoher Abopreis

| Songs | 100 Millionen |
|---|---|
| Accounts | 1 bis 6 |
| Maximale Bitrate | 2.117 kbit/s |
| Offline-Modus | Ja |
Marktführer Spotify ist quasi der perfekte Allrounder für den Alltag. Im Musik Streaming Test glänzt Spotify mit einer Auswahl von über 100 Millionen Songs, einer lückenlosen Abdeckung aktueller Hits und einer riesigen Bibliothek von über 7 Millionen Podcasts. Dazu beeindruckt Spotify mit einer marktführenden Geräteunterstützung von Mobile bis hin zu Konsolen und Smart Homes. Die Bedienung ist kinderleicht, genau wie die Synchronisation zwischen verschiedenen Geräten.
Plus: Kein anderer Musik Streaming Dienst hat eine so große Auswahl an kuratierten und usergenerierten Playlisten für buchstäblich jede Gelegenheit. Der präzise Algorithmus und Features wie die “Jam-Sessions” für gemeinsame Playlisten machen die Musikauswahl quasi zum Selbstläufer und Spotify zum Partytier.
Wer knackigsten Sound und abgefahrene Nischen erwartet, wird eher bei TIDAL oder Qobuz fündig. Für den Alltag und für Events bleibt Spotify der Star.
Spotify bietet dir über 100 Millionen Songs, 7 Millionen Podcasts und über 350.000 Hörbücher & Hörspiele; damit liefert der Marktführer einen riesigen Katalog.
Alle angefragten Songs, von aktuellen Hits bis hin zu Genre-Nischen sind verfügbar. Besonders in den Genres R&B, Soul und Jazz hat Spotify eine enorme Tiefe und signifikant viele Alben zu bieten. Aber auch sonst gibt es quasi nichts, was es auf Spotify nicht gibt.
Einen besonderen Wert legt Spotify auf Podcasts und hat in diesem Bereich die wohl größte Auswahl im Test, inklusive einiger exklusiver Produktionen. Auch Hörbücher und Hörspiele gehören mit zum Angebot; die allerdings nur eingeschränkt.
"Im Test habe ich jeden Song sofort gefunden. Die genaue Millionenzahl der Anbieter ist dabei fast egal – das Angebot ist überall quasi allumfassend. Bei Spotify überzeugen mich vor allem die Extras wie Hintergrundinfos, Videos und Songtexte. Als Gesamtpaket für Musik und Podcasts bleibt Spotify für mich die beste Wahl."
Research & Data-Manager
Spotify liefert zwar eine solide Performance in CD-Qualität, bleibt im Vergleich zu Hi-Res-Spezialisten wie TIDAL oder Qobuz jedoch zurück.
In unserem Musik Streaming Test zeigt sich, dass Spotify den aktuellen Industriestandard gut bedient, aber keine audiophilen Höchstleistungen vollbringt.
In den Bezahltarifen streamst du verlustfrei via FLAC-Codec, die maximale Qualität ist aber auf CD-Qualität (16-Bit/44,1 kHz) begrenzt. Während andere Musik Streaming Dienste oft höhere Abtastraten für ein noch detaillierteres Klangbild bietet, liegt Spotifys Maximum bei einer Bitrate von 2.117 kbit/s. Zum Vergleich: TIDAL hat eine Abtastrate von 9.216 kbit/s!
Hier siehst du die bei Spotify verfügbare maximale Qualitätsstufe im Vergleich zu den übrigen Anbietern im Test:
| Anbieter | Maximale Sound-Auflösung | Maximale Bitrate |
|---|---|---|
| TIDAL | Hi-Res/Studio-Qualität (24-Bit/bis 192 kHz) | 9.216 kbit/s |
| Qobuz | Hi-Res/Studio-Qualität (24-Bit/bis 192 kHz) | 9.216 kbit/s |
| Apple Music | Hi-Res/Studio-Qualität (24-Bit/bis 192 kHz) | 9.216 kbit/s |
| Amazon Music | Hi-Res/Studio-Qualität (24-Bit/bis 192 kHz) | 9.216 kbit/s |
| Spotify | CD-Qualität (24-Bit/44,1 KHz) | 2.117 kbit/s |
| Deezer | CD-Qualität (16-Bit/44,1 KHz) | 1.411 kbit/s |
| YouTube Music | MP3-Qualität (bis 320 kbit/s) | 256 kbit/s |
Auch die Stabilität der App und die Streaming-Qualität sind gut! Nur ein kleiner Kritikpunkt fiel mir bei sehr schwachem Empfang auf: Die Wiedergabe klang dann stellenweise etwas “abgehackt”. Hier hätte ich mir ein kurzes Buffern gewünscht, um den Rhythmus nicht zu verlieren. Insgesamt war das Erlebnis aber sehr flüssig.
"Spotify ist und bleibt Musik Streaming für die Massen. Ohne klangliche Brillanz – aber das fällt auf den Alltags-Kopfhörern gar nicht auf. Für extrem audiophile Nutzer:innen oder solche, die gerade ein State-of-the-Art Soundanlage gekauft haben, bleiben Qobuz und TIDAL trotzdem die besseren Alternativen."
Research & Data-Manager
Spotify analysiert deine Hörgewohnheiten präzise und schlägt dir über intelligente Algorithmen, Radio-Funktionen und personalisierte Playlists ständig neue Musik vor, die zu deinem Geschmack passt.
Spotify lernt deinen Geschmack kennen, während du Musik hörst, eigene Playlists erstellst oder Künstler:innen folgst. Auf Basis deiner Likes, Shares und sogar deiner übersprungenen Titel erstellt der Dienst ein individuelles Profil, damit der Algorithmus dir genau die Musik empfehlen kann, die du gut findest.
Um neue Musik zu entdecken, gibt es auf Spotify ein paar Möglichkeiten:
- Song-Radio: Hier beginnst du mit einem einzelnen Song und lässt dir dann ein “Radio” erstellen; also eine Sofort-Playlist mit rund 50 Tracks, die zum ersten passen.
- Smart Shuffle: Aktivierst du Smart Shuffle mischt Spotify automatisch Empfehlungen und neue Songs direkt in deine Playlist.
- Kuratierte Playlists: Mit Playlists wie “This is XY” entdeckst du z.B. die beliebtesten Songs bekannter Künstler:innen.
Ein kleiner Wermutstropfen: Spotify bleibt immer ein bisschen “mainstreamig” und schlägt mit Freude Künstler:innen vor, die bereits bekannt oder beliebt sind. Das ist nicht per se etwas Schlechtes; ich hätte mir aber auch ein paar echte Nischen-Entdeckungen oder völlig unbekannte Talente gewünscht, wenn ich schon auf Entdeckungsreise gehe!
"Die Treffsicherheit des Algorithmus ist beeindruckend. Im Test musste ich nur zwei Songs hören – einen Rock-Song und einen Videospiel-Soundtrack – um eine auf mich zugeschnittene Playlist “Rock out while you game” zu kriegen. Allerdings kann der Algo auch mal nerven, denn überall in der App strahlen dich Empfehlungen an. Das ist manchmal ein bisschen too much!"
Research & Data-Manager
Spotify bietet die breiteste Geräteunterstützung im aktuellen Musik Streaming Test und ist auf nahezu jedem internetfähigen Endgerät, von Konsolen bis hin zu VR-Brillen verfügbar.
Die Basics sind ja klar: Spotify gibt es für Smartphones aller Betriebssysteme und für Desktop-PCs mit Windows und macOS. Alternativ hörst du einfach direkt im Browser, ohne Download und Gedöns.
Dazu kommt hier aber auch Hardware, die bei der Konkurrenz oft fehlt. Die Spotify-App gibt’s z.B. für:
- Spielekonsolen: PlayStation (3, 4, 5) und Xbox (Series X/S, One)
- Smart Home: Smart-TVs, Streaming-Boxen, Soundbars und Wearables
- Unterwegs: Volle Integration in Apple CarPlay und Android Auto
- Special Interest: Sogar für VR-Brillen gibt es eigene Apps
Beachte aber, dass du pro Account immer nur auf einem Gerät gleichzeitig Musik abspielen kannst. Eine parallele Nutzung auf mehreren Geräten ist zumindest im Individual-Tarif nicht möglich; dazu brauchst du mindestens den Duo-Tarif.
Spotify gibt es als dauerhaft kostenlose Basis-Version oder als Premium-Abo für 12,99 €/Monat; dazu kommen Pakete für Paare, Studierende oder Familien, die günstiger ausfallen.
Die Free-Version ist eine nette Sache für alle, die reinschnuppern und oder Geld sparen wollen. Hier musst du allerdings mit Werbeunterbrechungen rechnen und verzichtest auf den Offline-Modus. Zudem ist die Klangqualität auf 160 kbit/s begrenzt und du kannst Songs nicht in beliebiger Reihenfolge abspielen. Startest du also eine Playlist oder ein Album, entscheidet Spotify, welcher Song als nächstes läuft.
Willst du das ändern, musst du upgraden. Alle Tarife von Spotify im Überblick:
| Tarif | Preis | Konten/Accounts | Werbefrei |
|---|---|---|---|
| Spotify Free | 0,00 €/Monat | 1 | Nein |
| Spotify Student | 6,99 €/Monat | 1 | Ja |
| Spotify Individual | 12,99 €/Monat | 1 | Ja |
| Spotify Duo | 17,99 €/Monat | 2 | Ja |
| Spotify Family | 21,99 €/Monat | 6 | Ja |
Eine Besonderheit betrifft Hörbücher: In jedem Premium-Tarif stehen dir monatlich 12 Wiedergabestunden für exklusive Hörbücher und Hörspiele zur Verfügung. Reicht dir das nicht aus, buchst du für 9,99 € weitere 10 Stunden hinzu.
Das ist eine nette Ergänzung für Hörbuch-Freaks und Kassettenkinder; ob Spotify aber eine ernstzunehmende Alternative zu Audible, Bookbeat und Co. ist, weiß ich nicht.
Im direkten Preisvergleich liefert Spotify einen durchschnittlichen Preis; dass es auch günstiger geht, zeigen z.B. Apple Music, YouTube Music, Amazon Music oder TIDAL:
| Anbieter | Monatliche Kosten im Solo-Tarif |
|---|---|
| Apple Music | 10,99 € |
| YouTube Music | 10,99 € |
| Amazon Music | 10,99 € |
| TIDAL | 10,99 € |
| Deezer | 11,99 € |
| Spotify | 12,99 € |
| Qobuz | 15,99 € |
"Preislich ist Spotify durchschnittlich bis teuer und wird nur von Qobuz übertroffen. Dafür liefert die App einiges. Aber dass TIDAL, Amazon oder Apple bessere Soundqualität für weniger Geld liefern, ist Fakt. Die Free-Version ist nett, aber keine Dauerlösung. Trotzdem: Wenn du Bedienung und Alltagstauglichkeit über den Sound stellst, lohnt sich Spotify."
Research & Data-Manager
Mit einer durchschnittlichen Vergütung von nur $ 3 pro 1.000 Streams bezahlt Spotify aktuell am wenigsten an die vertretenen Artists.
Während Plattformen wie Qobuz fast das Siebenfache ausschütten, ist der Marktführer das deutliche Schlusslicht. Von vielen Usern wird gerade das häufig kritisiert und führt (in Kombination mit Preiserhöhungen in den letzten Jahren) dazu, dass viele Hörer:innen mittlerweile von Spotify abwandern.
Hier hast du alle Zahlen im Überblick:
| Anbieter | Ø Vergütung/1.000 Streams |
|---|---|
| Qobuz | $ 20,73 (entspricht 18,02 €) |
| Amazon Music | $ 8,80 |
| TIDAL | $ 6,80 |
| Apple Music | $ 6,20 |
| Deezer | $ 4,80 |
| YouTube Music | $ 4,80 |
| Spotify | $ 3,00 |
Quellen: Duetti, Qobuz
Immer häufiger landet (laut User-Berichten) auch ungekennzeichnete KI-Musik in den Playlists. Viele vermuten dahinter eine Strategie, durch günstige Eigenproduktionen Lizenzzahlungen an echte Artists zu umgehen – belegt ist das allerdings nicht.
Dass rein KI-generierte Acts wie “Sienna Rose” existieren, ist wohl Fakt. In meinem Test blieb eine große KI-Flut aber aus, weshalb ich den Algorithmus nicht schlechter bewertet habe.





