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Trading Software im Vergleich

Die 10 besten Trading Tools im Test

Mathias Lohrey
Mathias Lohrey
Online-Marketing

Mit Online Trading Software wickeln Sie Ihre Wertpapiergeschäfte zentralisiert ab und behalten so stets die Übersicht. Sie sehen, wie sich Ihre Aktien entwickeln und erhalten eine professionelle Entscheidungsgrundlage, wann sich ein Kauf bzw. Verkauf lohnt, oder nicht.

  1. eToro

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    • Zahlreiche Investmentmöglichkeiten
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    0,00 €
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    • MetaTrader 4 + 5
    • Faire Konditionen
    • Guter Kundenservice
    • Umfassende Weiterbildungen
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    pro Monat
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  3. GKFX

    2.7

    GKFX

    • Seriöser Broker, gute Konditionen
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    • Unterstützt viele Plattformen
    • Guter Support
    • 24-Stunden-Handel nur per VPS
    pro Monat
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    4

    IG

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    • Viele professionelle Plattformen
    • Gute Konditionen
    • Keine Mindesteinzahlung
    • Demokonto nur für 14 Tage
  5. OANDA

    3.6

    OANDA

    • Sofortige Orderausführung
    • Mehrere Handelsplattformen
    • Keine Mindesteinzahlung
    • Historischer Währungsrechner
    • Website teilweise unübersichtlich
    pro Monat
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  6. Orbex

    4.6

    Orbex

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    • Viele verschiedene Kontotypen
    • 500 Dollar Mindesteinzahlung
    pro Monat
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  7. Plus500

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    • Keine MT4-Anbindung
    pro Monat
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  8. TraderFox

    • Detaillierte Chart-Analyse
    • Kurslisten in Echtzeit
    • Hohe Usability
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    • Keine Anbindung an Bank/Broker
  9. xtb

    4.4

    xtb

    • Gute Usability
    • Viele Plattformen
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    • Reguliert durch BaFin, FCA, KNF
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    pro Monat
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  10. Xtrade

    4.1

    Xtrade

    • Hervorragende Mobile Apps
    • Gute Usability
    • Viele Weiterbildungsmöglichkeiten
    • Zuverlässiger Kundenservice
    • Teils hohe Spreads
    pro Monat
    Zum Profil

Trading Software Ratgeber: So finden Sie das richtige Tool für Ihr Unternehmen

Mathias Lohrey
Online-Marketing von trusted

Wie in sonst keinem anderen Beruf gibt es neben der eigentlichen Absicht, Geld zu verdienen, viele weitere Gründe, die einen zum Trading führen. Ob Risiko, Nervenkitzel oder einfach nur Spaß, Trader finden aus den unterschiedlichsten Gründen zur Börse. Mit einem starken Broker an der Seite und einen entsprechenden Hebel, können Sie bereits mit kleinen Summen an großen Deals teilnehmen. Ihre Verdienstmöglichkeiten sind damit nahezu grenzenlos. Für viele ebenfalls reizvoll ist die flexible Zeiteinteilung. Als eigener Chef bestimmen Sie Ihre Arbeitszeiten selbst. Arbeiten Sie von zu Hause aus, fällt zudem der Arbeitsweg weg und Sie haben mehr Zeit für die Familie.

  1. Beim Trading an der Börse handeln Sie mit verschiedenen Finanzgütern wie Aktien, Währungen und Rohstoffen.
  2. Ein Broker in Kombination mit einer guten Handelsplattform hilft Ihnen durch Tipps und der technischen Analyse beim Erstellen von Tradingstrategien.
  3. Mit dem Hebel des Brokers, der wie ein Multiplikator wirkt, sind Sie von Beginn an auch zu größeren Trades in der Lage. Doch Vorsicht: Ein Hebel wirkt in beide Richtungen, positiv als auch negativ.

Was ist Trading?

Unter Trading versteht sich im Großen und Ganzen der Handel von Finanzinstrumenten an der Börse. Diese werden häufig auch als Position bezeichnet. Es geht also vorrangig um das Kaufen bzw. Verkaufen von Börsenwerten wie Aktien, Währungen, Zertifikaten oder Rohstoffen. Hierbei spielt es keine Rolle ob Sie nur 2 bis 3 Aktien im Jahr kaufen bzw. verkaufen, oder ob Sie regelmäßig bis täglich an der Börse handeln.

Folgendes sollten Sie über das Trading wissen

Beim Trading fliegen Ihnen gerade als Einsteiger erst einmal nur zahlreiche Fachbegriffe um die Ohren, mit denen Sie anfangs nicht viel anfangen können. Immer wieder ist die Rede von Short Positionen und einer Margin. Und was sind überhaupt Hebel oder der Zusammenhang zwischen Basiswerten und Derivaten?

Was sind Long oder Short Positionen?

Viele kennen Long und Short unter der folgenden Definition:

Long steht für das Setzen auf steigende Kurse, wobei Short für das Setzen auf fallende Kurse steht. Obwohl dieser Irrtum weit verbreitet ist, ist er dennoch falsch. Diese Definition umschreibt nämlich nur die Kursentwicklung, die sich ein Trader beim Kauf einer Long Position bzw. Verkauf einer Short Position erhofft. Vielmehr findet der Begriff Call für das Setzen auf steigende Kurse Anwendung, während Put für das Setzen auf fallende Kurse steht. Spricht man aber von Long oder Short Positionen im Trading, bezieht man sich auf das Eigentum bzw. nicht Eigentum an einem Finanzinstrument.

Der Besitzer einer Long Position übermittelt Außenstehenden unmissverständlich, dass er tatsächlich Eigentum an diesem Finanzinstrument hat.

Eine Short Position steht dagegen für ein geliehenes Finanzinstrument. Dieses stammt in der Regel von einem Broker, welcher der eigentliche Eigentümer ist. Er “leiht” Ihnen beispielsweise Aktien und bietet einen Hebel an, damit auch Trader mit kleinem Budget an der Börse teilnehmen können. Ziel ist es, “geliehene” Finanzinstrumente bzw. Short Positionen teuer zu verkaufen und diese später günstiger zurückzukaufen. Der Gewinn ergibt sich dabei aus der Differenz des “teureren” Verkaufspreises und dem “günstigeren” Zurückkauf. Um im Notfall nicht leer auszugehen, erhebt der Broker hierfür eine Sicherheitsleistung. Gemeint ist die sogenannte Margin-Gebühr, welche einen Trade abdecken soll. Anders als bei einer Long Position, die Gewinne durch einen ansteigenden Kurs erzielt, können Gewinne bei Short Positionen also auch durch einen fallenden Kurs erzielt werden.

Beispiel: Sie verkaufen eine Aktie teuer für 50€, anschließend sinkt der Kurs der Aktie und Sie kaufen diese für günstige 30€ zurück. Ihr Gewinn beläuft sich dabei auf 20€ (ohne Abzug der Transaktionskosten, Provisionen und anderen Gebühren wie Margin, etc.).

Eine Short Position vermittelt dem Gegenüber, dass Sie beim Verkauf eines Finanzinstrumentes nicht der tatsächliche Eigentümer sind.

Was ist der Zusammenhang zwischen Basiswert und Derivat?

Jedes Finanzinstrument stellt einen Basiswert dar. Dieser wird auch als “Bezugswert” oder “Underlying” bezeichnet. Bei Aktien ist er beispielsweise das Miteigentumsrecht an einem Unternehmen. Andere Finanzinstrumente wie Währungen, Anleihen oder Rohstoffe verfügen ebenfalls über einen Basiswert. Basierend auf dem Wert dieser eigentlichen Vertragsgegenstände, wird schließlich der Wert eines Derivats gebildet. Das hat den einfachen Grund, dass Derivate selbst keinen eigenen Wert haben. Daher steigt und fällt der Wert eines Derivats mit seinem zugrundeliegenden Basiswert. Derivate Wertpapiere sind unter anderem:

  • CFD’s
  • Futures
  • Zertifikate
  • Optionsscheine

Was bedeutet eine Slippage?

In den meisten Fällen ist Slippage ein sehr unangenehmes Phänomen für jeden Trader. Nur selten bringt sie einen erwünschten Effekt hervor. Bei einer Slippage handelt es sich um die Abweichung vom erwarteten Kurs zum tatsächlichen. Das Phänomen einer Slippage kann aus verschiedenen Gründen entstehen. Zum einen durch eine zu schnelle Kursveränderung am Markt und zum anderen durch eine zu langsame Orderausführung des Brokers. Sollte nämlich zu viel Zeit zwischen der Aufgabe einer Order und deren tatsächlichen Ausführung verstreichen, entsteht ebenfalls eine Kursänderung.

Wie funktioniert Trading?

Um als Privatperson am Trading teilnehmen zu können, benötigen Sie einen Broker und eine Handelsplattform.

Welche Funktion hat ein Broker?

Anders als ein Börsenmakler, darf ein Broker auch für Privatpersonen tätig werden. Als Finanzdienstleister ist er dabei Vermittler zwischen Ihnen und der Börse. Handeln können Sie Währungen, Devisen, Wertpapiere aber auch Waren, Rohstoffe und Strom. Über die Handelsplattform geben Sie einen Trade in Auftrag und der Broker nimmt diesen für Sie vor. Im Austausch für vorgenommene Transaktionen erhält er anschließend eine Transaktionsgebühr, die sogenannte Kommission (auch Courtage oder Brokerage).

Einige Broker stellen ein kostenfreies Trading Konto sowie viele andere kostenlose Inhalte wie hilfreiche Seminare, Infoprodukte und einen Wirtschaftskalender zur Verfügung.

Wie funktioniert ein Hebel?

Viele Broker stellen einen Hebel zur Verfügung, wodurch ein Trader mit Positionen handeln kann, die ihm gar nicht gehören. Bei einem Hebel handelt es sich um eine Art Kredit. Dieser wirkt wie ein Multiplikator, über den Sie indirekt viele höhere Summen in einen Trade investieren können, als Sie tatsächlich haben. Bei einem Maßstab von 1:400 könnten Sie beispielsweise an 400€ Trades teilnehmen, auch wenn Sie selbst nur über ein Kapital von 1€ verfügen. Den Maßstab für einen Hebel gibt dabei der Broker vor. Hebel können also sehr unterschiedlich sein und fallen teilweise stark auseinander. Gerade Einsteiger bzw. Trader mit geringem Budget greifen also gerne auf Hebel zurück.

Ein Hebel wirkt in beide Richtungen, positiv als auch negativ. Neben höheren Gewinnen besteht also immer zugleich die Gefahr höherer Verluste.

Richtig eingesetzt, ist ein Hebel ein mächtiges Werkzeug. Trader können dadurch von Beginn an viel höhere Renditen erzielen, sogar wenn eine Position bzw. ein Trade mit niedrigem Kapitaleinsatz eröffnet wird. Dennoch gilt hierbei stets den jeweiligen Margin Wert des Brokers zu beachten. Beim Margin handelt es sich um eine Sicherheitsleistung. Diesen Vorschuss müssen Käufer, Verkäufer und Broker beim Kauf oder Verkauf eines Finanzinstrumentes leisten, so dass selbst im Worst-Case-Szenario genügend Mittel zur Verfügung stehen, damit eine eingegangene Verpflichtung dem Vertrag entsprechend eingehalten werden kann.

Was ist ein Margin Call?

Fällt der Wert bei einem Finanzinstrument auf Kredit (siehe Hebel) unter eine bestimmte Grenze, wird der jeweilige Trader dazu aufgefordert, eine Nachschusszahlung für diese Position vorzunehmen. Ein Margin Call ist daher nichts anderes als eine Nachzahlungsaufforderung. Kommt der jeweilige Trader dieser nicht nach, kommt es zum Zwangsverkauf dieser Position.

Eine Handelsplattform wählen

Neben dem Broker, welcher einen Trade für Sie ausführt, benötigen Sie eine Oberfläche, über die Sie einen Trade in Auftrag geben können. Hierzu stellt der Broker meist eine eigene Handelsplattform zur Verfügung. Neben einer Desktop Software stehen oftmals auch Online Clients und Apps für Mobilgeräte bereit. Vereinzelt können auch Anbieterunabhängige Handelsplattformen genutzt werden. Folgende Tools sind dabei besonders beliebt:

  • MetaTrader 4
  • ActiveTrader
  • Market Insight
  • SIRIX
  • Multi Terminal
  • WebTrader
  • Analysistools

Welche Arten von Trading gibt es?

Beim Trading gibt es im Grunde drei verschiedene Arten zu handeln, nämlich das Trading über einen kurzen Zeitraum, das Trading von mittlerer Dauer und das langfristige Trading. Entscheidend hierbei ist die Haltedauer eines Finanzinstruments, also der Zeitraum zwischen Kauf und Verkauf.

Entdecken Sie die verschiedenen Trading Strategien.
Entdecken Sie die verschiedenen Trading Strategien.
Screenshot: trusted.de

Daytrading - Handeln wie im wilden Westen

Das Trading über einen relativ kurzen Zeitraum wird auch als Scalping oder Daytrading bezeichnet. Hierbei werden üblicherweise Derivate gehandelt, welche nur über einen sehr kurzen Zeitraum hinweg gehalten werden. In der Regel nur wenige Stunden, Minuten oder gar Sekunden, maximal jedoch bis zu 24h.

Trading von mittelfristiger Dauer

Vom Overnight Trading bis zum Swing Trading beläuft sich das sogenannte mittelfristige Trading auf einer Haltedauer ab 48h bis zu mehreren Tagen. Kauf und Verkauf von Finanzinstrumenten findet hierbei zwar nicht täglich statt, allzulange gehalten werden sie aber auch nicht. Als Finanzinstrument kommen daher unter anderem Futures und Aktien in Frage.

Traden wie ein Investor

Beim langfristigen Trading spricht man von Positionstrading bzw. von Buy & Hold. Finanzinstrumente werden dabei von Beginn an mit dem Ziel erworben, diese über einen längeren Zeitraum zu halten und ein Maximum an Gewinn aus diesen herauszuholen.

Was kann getradet werden?

An der Börse kann grundsätzlich alles getradet werden, üblich sind jedoch die folgenden Finanzinstrumente:

  • Wertpapiere aller Art wie Aktien und Anleihen
  • Währungen aller Art wie Euro und Dollar
  • Rohstoffe aller Art wie Öl und Gold
  • Waren aller Art

Beim Trading werden die eigentlichen Güter jedoch an spezielle Trading Produkte gekoppelt, wie beispielsweise Derivate. Derivate wiederum können CFD’s, Futures, Optionsscheine oder Zertifikate sein.

  • CFD: Steht für “Contract for Difference”. Es geht hier um den Handel mit Derivaten, spekuliert wird auf den Kursunterschied beim Basiswert. Anders als bei anderen Derivaten ist die Laufzeit von CFD’s unbegrenzt und sie werden auch nicht an der Börse gehandelt.
  • Forex / Devisen: Die Spekulation auf Währungsunterschiede (daher auch der englische Begriff “Foreign Exchange” oder kurz Forex. Der Devisenhandel ist mit einem Tagesvolumen von rund 5 Billionen US-Dollar der größte Finanzmarkt der Welt. Auch die Tatsache, dass rund um die Uhr auf Devisen gehandelt werden kann, machen diese Finanzinstrumente interessant.
  • Futures: Futures sind sogenannte Terminkontrakte. Als Händler sichern Sie sich hier einen festen Verkaufspreis, allerdings nicht den aktuellen, sondern einen möglichen Verkaufspreis in der Zukunft. Fällt der Preis für das jeweilige Derivat am Stichtag niedriger aus, machen Sie Gewinn, ist er höher, verlieren Sie.
  • Optionen: Optionen gehören zu den Derivaten und werden an der Börse gehandelt Der Käufer erwirbt mit der Option das Recht, eine bestimmte Sache zu einem bestimmten Termin zu erwerben, er muss dies aber nicht tun. Als Optionsinhaber entscheiden Sie stets selbst, ob Sie Ihren Anspruch geltend machen wollen, oder nicht.
  • Binäre Option: Eine Art “Wette”. Sie erwerben eine binäre Option und wetten damit auf den Eintritt eines bestimmten Ereignisses. Tritt dieses ein, erhalten Sie eine festgelegte Summe und können Gewinn machen. Trifft das Ereignis nicht ein, verfällt Ihre Option und wird somit völlig wertlos.

Je öfter und umfangreicher Sie an der Börse handeln wollen, desto mehr Wissen und Erfahrung sollten Sie mitbringen. Auch eine große Portion Risikobereitschaft gehört dazu.

Für wen ist Trading geeignet?

Mittels Trading können nun auch Privatleute an der Börse teilnehmen. Hier lockt das schnelle Geld, was den Wunsch auf ein sorgenfreies Leben bestärkt. Wer jedoch das erste Mal an der Börse handelt, der weiß noch nicht, was ihn dort erwartet. Zu viele Dinge sind neu und die Kursbewegung folgt keinem festen Muster. Nachrichten hin oder her, der DAX geht seinen eigenen Weg. So verbuchen Unternehmen immer wieder fallende Aktienkurse und das trotz hervorragender Quartalszahlen. Hinzu kommen eigene Fehler, wie das Nachkaufen, zu spätes Einsteigen oder gegen Verlust laufen zu lassen. Es heißt daher nicht vergebens: “Jeder gute Trader war schon mal pleite...”

Es stellt sich daher nicht die Frage, für wen Trading geeignet ist, sondern ob Sie für Trading geeignet sind. Und das können nur Sie selbst beantworten. Hierbei ist es allerdings von großer Wichtigkeit, dass Sie ehrlich zu sich selbst sind. Lassen Sie sich dabei folgende Fragen durch den Kopf gehen:

  • Liegt mir der Handel an der Börse?
  • Fühle ich mich wohl dabei?
  • Kann ich hier wirklich dauerhaft Gewinne erzielen?

Sollten Sie sich bei einer absolut ehrlichen und vor allem realistischen Antwort schwer tun, dann brechen Sie das Ganze zumindest auf Ihren erwirtschafteten Gewinn bzw. Verlust herunter. Konnten Sie keine schwarzen Zahlen schreiben, so sollten Sie das Trading vielleicht doch lieber lassen.

Trading ist keinesfalls für Einsteiger geeignet und deutlich schwieriger als so manch einer glaubt. Vielmehr handelt es sich um einen komplexen Beruf, der einer umfangreichen Ausbildung bedarf.

Vorteile beim Trading

Verfügen Sie über die nötige Erfahrung und ein sicheres Bauchgefühl, sind Ihren Möglichkeiten beim Trading keine Grenzen gesetzt. Folgende Vorteile erwarten einen guten Trader:

Gute Verdienstmöglichkeiten

Der vielleicht wichtigste Punkt am Trading sind die guten Verdienstmöglichkeiten. Diesen sind nämlich keine Grenzen gesetzt. Ihr Einkommen als Trader hängt zum einen von Ihrer investierten Zeit ab und zum anderen auch ein wenig von Ihrem Glück. Trotz Aussagekräftiger Trends, lassen sich Kursentwicklungen nämlich in den seltensten Fällen genau vorhersagen.

Kurz gesagt: Verluste gehören ebenso zum Alltag eines Traders, wie Gewinne. Durch verschiedene Trading Strategien gilt es jedoch, diese so gering wie möglich zu halten. Auch wenn sich keine genaue Aussage zum Einkommen eines Traders treffen lässt, gibt es dennoch viele, die vom Trading leben und einige, die dadurch reich geworden sind.

Arbeiten von zu Hause aus - Mehr Zeit für die Familie

Beim Trading sind Sie weder Zeit- noch Ortsgebunden. Bedingt durch das Internet, können Sie den Beruf als Trader überall auf der Welt wahrnehmen. Ob in einem weit entfernten Land an der Sonne oder einfach nur in den eigenen vier Wänden. Der lästige und zeitraubende Weg zur Arbeit entfällt ebenfalls, wodurch Sie mehr Zeit für Freunde und Familie haben.

Als eigener Chef Arbeitszeiten selbst festlegen

Auch wenn die Arbeitszeiten heutzutage in vielen Berufen bereits viel flexibler sind, als noch vor einigen Jahren, kann diese dennoch kaum einer selbst bestimmen. Als eigener Chef und völlig frei von irgendwelchen Zwängen legen Sie Ihre Arbeitszeiten beim Trading selbst fest.

Nachteile beim Trading

Wie für jede selbstständige Tätigkeit, benötigen Sie auch für das Trading nicht unbedingt eine Ausbildung oder ein Zertifikat. Jeder kann traden. Viele betrachten Trading daher als eine Möglichkeit für schnelles Geld. Das ist zwar grundsätzlich richtig, ohne entsprechende Vorkenntnisse allerdings eher unwahrscheinlich. Denn Trading ist und bleibt ein Beruf. Damit verbunden setzt er also, ebenso wie jeder andere Beruf, ein Mindestmaß an Erfahrung voraus.

Fehlende Erfahrung und starke Gegner von Beginn an

Vielen Einsteigern ist gar nicht bewusst, wie komplex Trading eigentlich ist. Sind die ersten Hunderter erst einmal “verzockt”, kommt das böse Erwachen. Am Markt stehen Sie nämlich direkt von Beginn an erfahrenen Tradern gegenüber, die jahrelange Berufserfahrung mit sich bringen. Wo diese schon längst eine Position verkauft und Ihren Gewinn eingefahren haben, denken Sie vielleicht gerade über den Kauf einer solchen nach und sind viel zu spät dran. Lernen Sie daher besser erst einmal die Börsengrundlagen kennen und trainieren mit einem kostenlosen Demo-Konto, bevor Sie sich an ein Echtgeld-Konto wagen.

Das Börsengeschäft ist ein "psychologisches Kampfspiel" gegen eine dunkle Macht, weil der Markt vollkommen anonym ist.

Gefahren und Risiken bestehen jederzeit

70 % der Privatanleger erleiden Verluste

Das bestätigte eine Studie aus dem Jahr 2000 von der North American Securities Administrators Association, die dem Magazin Forbes zufolge herausfand, dass 77 % der Daytrader Verluste machen.

Egal, welche Art von Trading Sie betreiben, die Risiken sind grundsätzlich dieselben. Selbst mit technischer Analyse und komplexen Berechnungen lassen sich die Entwicklungen an der Börse immer nur grob vorhersagen. Trading bleibt somit auch für den erfahrensten Trader immer ein wenig Glücksspiel. Dieser kann jedoch besser mit der Situation umgehen und wickelt aufgrund seiner Erfahrung viel mehr “sichere” Trades ab, als solche die mit einem zu hohen Risiko verbunden sind.

Das Risiko beim Daytrading und an Hebeln

Beim Daytrading, also dem Kauf und Verkauf von Finanzinstrumenten innerhalb eines Tages, sind die Wertschwankungen viel geringer als über einen längeren Zeitraum. Dementsprechend schwierig ist es, damit überhaupt Gewinne zu fahren. Um hier dennoch profitabel zu sein, stellen viele Broker einen Hebel zur Verfügung. Bei solch stark kreditfinanzierten Trades ist allerdings auch immer mit hohen Verlusten zu rechnen, sollte der Trade schief gehen.

Die Gefahren einer Kursschwankung

Basierend auf der hohen Geschwindigkeit beim Daytrading, bringen die Reaktionszeiten ein hohes Risiko mit sich. Nicht selten finden Trades innerhalb weniger Sekunden statt, was aber wenn die Übertragungszeit nicht mithalten kann? Eine Bearbeitungszeit zwischen dem in Auftrag geben eines Trades und dem tatsächlichen Ausführen des Brokers gibt es ebenfalls. Sind diese Reaktionszeiten zu hoch, ergeben sich erhebliche Kursschwankungen. Bei diesem sehr zeitempfindlichen Geschäft kann es sich daher äußerst kritisch auswirken. Als Folge gehen Sie von einem ganz anderen als dem tatsächlichen Wert aus und machen unter Umständen ein deftiges Minus Geschäft.

Suchtgefahr

Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist der Suchtfaktor am Trading. Nach ein paar erfolgreichen Trades verliert man schnell seinen kühlen Verstand und wird von der Gier gepackt. Die Folge davon ist ein unkontrolliertes Zocken, ähnlich wie beim Glückspiel. An diesem Stadium angelangt sind hohe Verluste kaum zu vermeiden.

Steuern zahlen und Gewerbe anmelden

In Deutschland gilt generell, wer Einnahmen bzw. Gewinne erzielt, hat auch Steuern zu zahlen. Sollten Sie jedoch nicht über den gesetzlich geregelten Freibetrag hinausschießen, so fällt für Sie auch keine Steuer an. Erst wenn Sie eine bestimmte Grenze erreicht haben und Ihre Unternehmung nach Art oder Umfang einen gewissen Geschäftsbetrieb erfordert, dann sollten Sie über die Anmeldung eines Gewerbes nachdenken und eventuell einen Steuerberater hinzuziehen. Alternativ können Sie sich den Steuerberater sparen und das Ganze mit einer Steuersoftware selbst in die Hand nehmen.

Die Kosten beim Trading

Für das Halten eines Handelskontos erheben die meisten Broker grundsätzlich keine Gebühr. Anders sieht es beim Ausführen einer Transaktion bzw. Order aus. Hier fällt eine sogenannte Kommission oder auch Transaktionsgebühr an. Wer Short Positionen handelt und dabei einen Hebel einsetzt, muss auch hier entsprechend mit den Gebühren des Multiplikators rechnen. Je nach Verhältnis fallen diese unterschiedlich weit auseinander, die Margin Gebühr ist stets jeweiligen Broker abhängig. Sämtliche Gebühren werden dabei immer prozentual von der betroffenen Summe abgerechnet. Die Prozentwerte variieren zwischen 0,1 - 5%.

Worauf sollten Sie bei der Wahl eines Anbieters achten?

Gerade als Einsteiger ist es hilfreich, wenn Ihnen der Broker unter die Arme greift. Achten Sie daher auf angebotene Seminare und andere hilfreiche Lernmaterialien. Einige Anbieter stellen diese kostenlos zur Verfügung. Weiterhin sollten Sie auf die angebotene Handelsplattform achten. Auch die Kosten sind nicht immer völlig transparent.

Von Lernmaterialien und anderen nützlichen Tools profitieren

Sie sind neu im Trading und arbeiten noch an Ihrer Tradingstrategie oder Sie sind schon länger dabei und auf der Suche nach neuen Vorgehensweisen? In beiden Fällen profitieren Sie von den zur Verfügung gestellten Infoprodukten der Broker. Selbst wenn Ihnen diese nicht völlig fremd sind, so ist die eine oder andere nützliche Info immer dabei. Stellt ein Broker zudem Social Trading zur Verfügung, dann können Sie einem Experten sogar live beim Traden zuschauen und mitmachen. Achten Sie bei Ihrer Wahl am besten immer auf folgende Materialien:

  • Video-Seminare / Webinare
  • Tutorials / Anleitungen
  • Social Trading
  • Chartanalysen / Technische Analyse
  • Wirtschaftskalender

Zugriff und Handelsplattform

Je nach Broker stehen Ihnen verschiedene Handelsplattformen zum Traden zur Verfügung. Sollten Sie schon länger im Trading tätig sein und ein bestimmtes Tool gewohnt sein, macht es Sinn, auf die Unterstützung dieses Tools zu achten. Eine universelle Schnittstelle zu beliebigen anderen Handelsplattformen ist ebenfalls sehr hilfreich. So sind Sie nicht an eine bestimmte Plattform gebunden, sondern können auch andere testen und idealerweise auf eine bereits vertraute Umgebung zurückgreifen. Achten Sie auf folgende Zugriffsmöglichkeiten:

  • Eigene Software des Brokers
  • Web Anwendung
  • App für Mobilgeräte
  • Schnittstelle für drittsoftwares wie den Metatrader 4

Versteckte Kosten

Vor der Nutzung eines Brokers sollten Sie sich ein Bild über die anfallenden Gebühren machen. Nicht immer sind diese transparent offengelegt. So ist ein Handelskonto bei einem Broker nicht immer kostenlos und auch die Gebühren für die Ausführung einer Transaktion sind teilweise sehr unterschiedlich. Achten Sie im Einzelnen auf eventuell anfallende Gebühren für folgende Punkte:

  • Ein- u- Auszahlungen
  • Kommission bzw. Transaktionsgebühr
  • Spreads (meist in Pips)
  • Mindesttransaktionsgröße (meist in Lot)
  • Hebel und Margin
  • Schulungsgebühren für Infos oder Seminare
  • Provisionen jeglicher Art

Gebühren basieren in der Regel prozentual auf Ihren Transaktionen. Achten Sie also darauf, dass Ihre Kosten bei höheren Trades steigen werden.

Die wichtigsten Funktionen beim Trading

Sämtliche Aktivitäten beim Trading führen Sie über eine Handelsplattform aus. Sie ist quasi die zentrale Anlaufstelle für jeglichen Kontakt zum Broker und damit zur Börse. Über die Handelsplattform haben Sie nicht nur den Markt mit aktuellen Kursentwicklungen im Blick, sondern auch eine gute Übersicht zu all Ihren Positionen.

Übersichtliches Dashboard

Übersichtlich zusammengefasst haben Sie über das Dashboard alle relevanten Informationen auf einen Blick. Hierzu zählt beispielsweise Ihr Kontostand, offene Positionen und künftige Aufträge. Vergangene bzw. bereits getätigte Trades lassen sich über die Historie ebenfalls einsehen.

Aktuelle Kurse und den Markt im Blick

Einen umfangreichen Einblick in den Markt und allen Finanzinstrumenten inklusive aktueller Kursentwicklungen bietet die Plattform ebenfalls, das sogar in Echtzeit. Ein Kurshoch bzw. -tief sehen Sie dabei immer mit der jeweiligen Uhrzeit.

Was ist ein Richtungsfilter?

Ein Richtungsfilter gibt Auskunft über den Trend einer Kursentwicklung. Er veranschaulicht dabei unter welchen Bedingungen ein Aufwärts- bzw. Abwärtstrend oder eine neutrale Kurstendenz innerhalb eines bestimmten Zeitfensters vorliegt. Um einen Richtungsfilter zu ermitteln, wird der Durchschnittswert aus 3 verschiedenen Knotenpunkten verwendet. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wird ein Richtungsfilter häufig als geglättete Linie abgebildet.

Technische Analyse und Charteinstellungen

Jede Handelsplattform ist mit verschiedenen Analyse-Tools ausgestattet, mit deren Hilfe sich Kurstrends und andere Muster feststellen lassen. Diese werden in einem Diagramm als Charts dargestellt. Für eine bessere Übersicht können Sie die Chartdarstellung individuell anpassen. Ob Sie nun die Farben der einzelnen Kurven und Balken ändern oder deren Volumen, bleibt völlig Ihnen überlassen. Anschließend speichern und exportieren Sie Ihre liebste Chartansicht oder greifen per Import auf fremde Einstellungen zurück.

Automatische Alarme und Berichte

Wirklich sehr nützlich ist das Setzen eines Alarms für ein bestimmtes Handelsereignis. Sobald dieses eingetreten ist, erhalten Sie automatisch eine Benachrichtigung. Somit verpassen Sie keine Deals und können sich dennoch auf mehrere Geschäfte gleichzeitig konzentrieren. Kombinieren Sie den Alarm mit einem Trigger, arbeitet Ihre Handelsplattform fast wie von allein und Sie haben noch mehr Zeit für weitere Trades.

Welchen Zweck hat ein Trigger?

Bei einem Trigger handelt es sich um einen automatischen Auslöser, der bei Erreichung eines vorher definierten Kursniveaus aktiv wird. Kommt es zu einer Über- oder Unterschreitung, führt der Trigger eine bestimmte Handelsaktivität, wie Kauf oder Verkauf aus.

  • Mögliche Trigger Aktion bei Überschreitung:Je nachdem wie Sie Ihren Trigger programmiert haben, kauft er eine Long Position oder verkauft eine Short Position.
  • Mögliche Trigger Aktion bei Unterschreitung:Je nach Programmierung des Triggers, löst er den Kauf einer Short Position aus oder verkauft eine Long Position.

Schneller reagieren mit Tick Charts

Nutzen Sie unbedingt Tick Charts, um einen Trigger möglichst präzise zu definieren. Ein Tick Chart zeigt Ihnen die Bewegung des gewählten Finanzinstruments in der kleinsten darstellbaren Einheit (Tick). Auf diese Weise können Sie Einstiegs- bzw. Ausstiegspunkte ganz genau festlegen. Haben Sie beispielsweise ein Limit für eine bestimmte Position gesetzt, steigen Sie automatisch aus, sobald dieses erreicht wurde. Dank der sogenannten Expert Advisor Funktion können Sie neben eigenen Handelsstrategien auch andere importieren.

Die beliebtesten Online Broker

Ob es nun die geringen Gebühren im Vergleich zu anderen Brokern sind oder eine vorteilhafte Handelsplattform, beim Trading konnten sich folgende Broker besonders hervortun:

  • GKFX
  • Xtrade
  • LYNX
  • Tradebtag-cloud-itemtz24
  • Flatex
  • Captrader
  • FxPro
  • TraderFox
  • Consorsbank
  • Plus500

Fazit

Dank dem Trading können Sie mittels Broker nun auch als Privatmann an der Börse teilnehmen. Hierzu stehen Ihnen zahlreiche Finanzprodukte und nahezu grenzenlose Möglichkeiten zur Verfügung. Als eigener Chef legen Sie Ihre Arbeitszeiten selbst fest, unterliegen aber zugleich dem unternehmerischen Risiko. Wo schnelles Geld und finanzielle Unabhängigkeit lockt, lauert zugleich die Gefahr des wirtschaftlichen Ruins.

Nehmen Sie das Trading jedoch ernst und bemühen sich um eine intensive Schulung in diesem schnelllebigen Geschäftsfeld, erzielen Sie langfristig als auch kontinuierlich Gewinne. Nutzen Sie hierzu am besten ein kostenloses Demo-Konto und sammeln Sie vorab die zwingend erforderliche Erfahrung mit Finanzprodukten und den damit verbundenen Basics der Wirtschaftswelt. Betrachten Sie Trading als Beruf und begegnen dem Thema mit dem nötigen Respekt, stellen sich die Erfolge irgendwann automatisch ein. trusted.de wünscht viel Erfolg beim Traden.

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