vetalio heißt jetzt trusted: Mehr Infos dazu in unserer Pressemeldung

Homepage Baukasten im Vergleich

Die 21 besten Homepage Baukasten Anbieter im Test 2016

Erstellen Sie ohne technische Vorkenntnisse Ihre professionelle Homepage. Zahlreiche Vorlagen machen Ihnen den Einstieg einfach. Der Weg ins Netz war noch nie so einfach.

Jan Schulze-Siebert
Das sind die besten Anbieter für eine perfekte Homepage
Von Jan Schulze-Siebert
1&1 MyWebsite Test

1&1 MyWebsite Test

  1. Zahlreiche Branchen-Vorlagen
  2. 1&1 Online-Erfolgscenter
  3. Sehr gute SEO-Unterstützung
  1. Begrenzter Speicherplatz
  2. Langer Anmeldeprozess
sehr gut (87%)
Im Test (04/2015)
Preis ab
6,99 €
pro Monat
Tipp
Anzeige
Jimdo Test

Jimdo Test

  1. Intuitive Bedienung
  2. Website individuell gestalten
  3. Sehr guter Support
  1. Begrenzte Anzahl an E-Mail-Adressen
sehr gut (91%)
Im Test (04/2015)
Preis ab
5,00 €
pro Monat
Wix Test

Wix Test

  1. HTML5 Design-Vorlagen
  2. Komfortable Bedienung
  3. Viele Zusatzfunktionen im Wix App Markt
  1. Begrenztes Datenvolumen
sehr gut (85%)
Im Test (04/2015)
Preis ab
4,08 €
pro Monat
Webnode Test

Webnode Test

  1. Große Modul-Auswahl
  2. Benutzerfreundliche Anmeldung
  3. Intuitive Bedienbarkeit
  1. Begrenzter Speicherplatz
sehr gut (85%)
Im Test (04/2015)
Preis ab
1,95 €
pro Monat
web4business Test

web4business Test

  1. 90 Tage Geld zurück Garantie
  2. Hosting & Domain inklusive
  3. Branchenspezifische Inhalte
  1. Eher für Geschäftskunden
  2. Einrichtungsgebühren
gut (82%)
Im Test (06/2015)
Preis ab
19,90 €
pro Monat
STRATO Homepage Baukasten Test

STRATO Homepage Baukasten Test

  1. Unbegrenzter Speicherplatz
  2. Hoher Datenschutz nach EU Richtlinien
  3. Webanwendungen
  1. Anmeldeprozess
  2. Keine eigenen Templates
gut (82%)
Im Test (04/2015)
Preis ab
4,00 €
pro Monat
Webvisitenkarte.net Test

Webvisitenkarte.net Test

  1. Service Testsieger
  2. Benutzerfreundliche Anmeldung
  3. Flexible Business Modelle
  1. Funktionalität
gut (82%)
Im Test (04/2015)
Preis ab
3,99 €
pro Monat
Yola Test

Yola Test

  1. Über 100 verschiedene Designvorlagen
  2. Gratis Domain in den Premium Tarifen
  3. 30 Tage Geld zurück Garantie
  1. Email Dienst kostet extra
  2. Online Shop Funktionen kosten extra
gut (81%)
Im Test (06/2015)
Preis ab
3,69 €
pro Monat
1blu Homepage Baukasten Test

1blu Homepage Baukasten Test

  1. Über 100 Branchenvorlagen und Designs
  2. Eigene Templates erstellen
  3. Eigenen Code einbinden
  1. Einrichtungsgebühren
gut (80%)
Im Test (06/2015)
Preis ab
1,99 €
pro Monat
Squarespace Test

Squarespace Test

  1. Eigenen HTML & CSS Code einbinden
  2. Hosting inklusive
  3. Responsive Design
  1. Bedienung nur in Englisch
gut (80%)
Im Test (06/2015)
Preis ab
8,97 €
pro Monat
1 von 3

Das Wichtigste in Kürze
  • Eigene Homepage erstellen leicht gemacht: Heute brauchen Sie keine ausführlichen Programmierkenntnisse mehr - mit einem Homepage Baukasten ist Ihre erste eigene Webseite nur ein paar Schritte entfernt.
  • Privat oder Business: Homepage Baukästen eignen sich sowohl für Privatanwender, als auch für Unternehmen - den Anwendungsmöglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt.
  • SEO-Optimierung: Viele Anbieter helfen Ihnen obendrein mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen für mehr Sichtbarkeit und Traffic im Netz.

Was ist ein Homepage Baukasten?

Ein Homepage-Baukasten oder Site Builder ist ein einfaches Online-Programm, mit dem Sie direkt im Browser am PC oder Laptop eine eigene Internetseite erstellen. Dazu benötigen Sie nicht wie früher Programmierkenntnisse, sondern lediglich eine Internetverbindung, die Baukasten-Software eines Hosting-Anbieter und Ihre eigenen Texte, Fotos und Informationen für die neue Website.

Mithilfe des Baukastens „bauen“ Sie Schritt für Schritt eine eigene Website, angefangen mit einer Vorlage für das grobe Gerüst, ergänzt durch eines der vielen Design-Templates, mit beliebig vielen Unterseiten und einer inhaltlichen Aufteilung der Seiten ganz nach Ihrem Geschmack. Damit das gelingt sind lediglich ein paar Klicks nötig, aber keine komplizierten Webkenntnisse. Stellen Sie sich eine Word-Seite vor, in der Sie Texte, Rahmen, Farben, Schriftarten, Diagramme, Fotos oder Formen anordnen – so ähnlich funktioniert auch ein Homepage-Baukasten.

Was sind die Vorteile eines Baukastens gegenüber der klassischen Programmierung?

Klassische Programmierung

Professionelle Webdesigner und Programmierer erstellen ihre Internetseiten sehr viel aufwendiger, denn sie nutzen dafür Programmiersprachen wie CSS, JavaScript oder PHP, sowie die Auszeichnungssprache HTML und Datenbanken. Um eine Website eigenhändig zu programmieren, bedarf es nicht nur großer Erfahrung, es dauert auch sehr viel länger als mit einem Homepage-Baukasten und ist dementsprechend teuer (gute Websites kosten schnell mehrere tausend Euro.)

Die Zielgruppe der darauf spezialisierten Agenturen sind also oftmals größere Unternehmen mit entsprechendem Budget, aber auch einem besonderen Anspruch an die eigene Internetpräsenz.

Ein Nachteil der Agentur-fertigen Homepage ist, dass die Unternehmen selten Zugriff auf die Systeme haben oder gar nicht in der Lage sind, selbst Änderungen an der Website vorzunehmen. Für jede Änderung müssen Sie also die Agentur kontaktieren.

  • Ergebnis teils hochwertiger
  • Hoher Preis
  • Zeitaufwendiger
  • Kaum Zugriff/ Änderungsmögcon-itemchkeiten für Kunden

Erstellung mit einem Homepage Baukasten

Mit einem Homepage-Baukasten erstellen Sie Ihre Website selbst. Das bedeutet , dass Sie etwas Zeit und Kreativität investieren müssen, dafür bleiben die Ausgaben aber von vornherein fest kalkuliert. Zwischen 5 und 15 Euro kosten gängige Unternehmenswebseiten in der Regel im Monat, ohne zusätzliche Wartungskosten oder Agenturgebühren. Zudem sind Sie Herr (oder Frau) über das System und mit dem Baukasten von Anfang an vertraut. Kleine Neuerungen, News, Blogeinträge, Öffnungszeiten, Fotos oder Ansprechpartner ändern Sie später schnell mit wenigen Klicks.

Anfänglich war die limitierte Design-Auswahl ein Nachteil von Homepage-Baukästen, schließlich sollte die eigene Website modern und individuell, und nicht wie von der Stange aussehen. Das hat sich in den letzten Jahren deutlich gebessert. Nicht nur, dass es mittlerweile viel mehr Baukasten-Anbieter gibt, sie übertrumpfen sich auch gegenseitig mit anspruchsvollen Templates (Vorlagen), und jeder Menge coolen Funktionen. Dadurch sind Baukasten-basierte Internetseiten mit ein bisschen Übung, Spaß und Kreativität bei der Gestaltung kaum noch von programmierten Websites zu unterscheiden.

  • Keine zusätzpro-itemchen Wartungskosten oder Agenturgebühren
  • Änderungen jederzeit mögpro-itemch
  • Aufwendige Sonderfunktionen schwer umzusetzen

Für wen eignen sich Homepage Baukästen?

Ein Baukasten zur Gestaltung einer Homepage eignet sich für Privatpersonen und Unternehmer, die sich eine eigene Website wünschen, aber nur über ein limitiertes Budget verfügen. Wessen Firma mehrere hundert bis tausend Euro für Erstellung und monatlichen Betrieb einer Internetseite investieren kann, wird die Arbeit vermutlich an eine Agentur outsourcen.

Für alle anderen heißt es: Jeder vom Teenager bis zum Rentner kann mit einem Homepage Baukasten eine Website erstellen – kostengünstig (bei einigen Anbietern sogar kostenlos), intuitiv ohne Programmierkenntnisse und individuell nach persönlichem Geschmack. Das erklärt auch den Trend, warum immer mehr Privatkunden ihre eigene Internetpräsenz bauen. Voraussetzung sind nur ein Computer mit Internetanschluss – und weil Sie gerade diesen Artikel lesen, haben Sie diese Hürden schon gemeistert.

Wie viel Programmierkenntnisse sind notwendig?

Gar keine. Null. Niente. Nada. Zéro. Sie müssen nicht einmal wissen, was CSS oder HTML ist, um mit einem Homepage-Baukasten starten zu können. Einige Baukästen bieten den Nutzern Profi-Funktionen, mit denen fertige CSS-Designs importiert oder im HTML-Editor Änderungen vorgenommen werden können. Aber keine Angst, solche Angebote für fortgeschrittene Anwender sind für die Erstellung einer Seite nicht relevant, sie geben den Profis lediglich mehr Spielraum.

Welche Funktionen bieten Homepage Baukästen?

Die gängigen Homepage-Baukästen sind vom grundsätzlichen Funktionsumfang gleich, und auch die intuitive Bedienung der Programme ist recht ähnlich. Unterschiede machen sich dann bemerkbar, wenn Sie für ein paar Euro mehr einen hochwertigeren Anbieter wählen, und bei der Auswahl Wert auf spezielle Funktionen für Ihre Website legen.

Grundfunktionen

  • Layout Vorlagen: Diese strukturieren das Grundgerüst der Seite, je nach Branche passende Templates bieten und Farbvorschläge liefern. Die Anzahl der Vorlagen kann je nach Anbieter zwischen 50 und über 200 Layouts variieren, oft lassen sich Farbgestaltung und Hintergrund frei anpassen. Auch den Header der Seite erstellen Sie mit einem Foto oder Ihrem Firmenlogo ganz individuell. Danach müssen Sie ein Menü anlegen, also Unterseiten ergänzen und benennen.
  • Content Elemente: Per Platzhalter arrangieren Sie Überschriften, Textblöcke, Fotos oder Videos auf den (Unter-)Seiten. Ihre fertigen Texte fügen Sie einfach per Copy&Paste ein, Bilder werden vom eigenen Laptop hochgeladen und in das gewünschte Kästchen gezogen, und Videos lassen sich leicht von YouTube mit einem Einbettungscode verlinken.

Zusatzfunktionen

  • Ein Kontaktformular müssen Sie nicht selbst erstellen, fügen Sie die bestehende Vorlage einfach in Ihre Internetseite ein.
  • Unternehmen wählen oft eine Google Maps-Karte neben ihrer Adresse, um den Kunden den Anfahrtsweg zu erleichtern.
  • Wer einen Blog betreiben möchte, nutz mit der entsprechenden Funktion das kinderleichte Hinzufügen von Texten und Fotos mit Datumsangabe und Kommentarfunktion, die sich jederzeit aktivieren oder deaktivieren lässt.
  • Für eingehende Kommentare lässt sich ein E-Mail-Alert einstellen.
  • Alternativ möchten Sie vielleicht ein Gästebuch einrichten, mit einem Baukasten gelingt das mit nur wenigen Klicks.
  • Die Integration von Profilen der sozialen Netzwerke wird für Kleinunternehmer immer wichtiger, um mehr Fans und Follower zu gewinnen. Per Drag&Drop ziehen Sie im Baukasten Facebook, Instragram, Pinterest oder Twitter Buttons an die gewünschte Stelle, und verlinken diese Buttons mit Ihren jeweiligen Profilen.
  • Ein integrierter Online-Shop ergänzt Ihr Online-Angebot (für einen professionellen Online-Verkauf sollten Sie auf jeden Fall einen richtigen Shop-Baukasten wählen),
  • SEO-Tools
  • eine Mobile-Site und
  • statistische Auswertungen über die Website.

Mit sogenannten Widgets oder Apps ergänzen Sie Ihre Homepage um weitere Funktionen, die je nach Anbieter sehr unterschiedlich sind, zum Beispiel:

  • Tischreservierung im Restaurant
  • Terminreservierung beim Friseur oder im Hotel
  • Wetteranzeige
  • Passwortgeschützter Bereich
  • Dokumenten-Download
  • QR-Code
  • Kunden-Chat
  • Newsletter
  • Suchfunktion
  • RSS Feed
  • Video-Galerie
  • Slider für Fotos oder Texte
  • Kundenbewertung
  • Besucherzähler
  • Werbebanner
  • und noch unzählige weitere Apps

Ganz klar, keine Website benötigt all diese Funktionen. Es ist deshalb wichtig, dass Sie sich bereits vor der Gestaltung Ihrer neuen Homepage Gedanken über den gewünschten Funktionsumfang machen. Zur Funktion eines jeden Baukastens gehört es übrigens auch, dass Sie in Ihrem Benutzerkonto jederzeit Änderungen an den persönlichen Einstellungen, Tarifen oder Rechnungen, E-Mail-Konten und weiteren Grundeinstellungen vornehmen können.

Was ist der Unterschied zwischen online vs. offline Baukasten Varianten?

Generell haben Sie 2 verschiedene Möglichkeiten:

Online Homepage Baukasten

Einen Online-Homepage-Baukasten nutzen Sie online, eine Internetverbindung ist dafür also Voraussetzung. Dafür müssen Sie keine Dateien auf Ihren PC herunterladen und dort installieren. Das Online-Programm steht Ihnen von jedem Ort und Gerät aus über Ihr Benutzerkonto zur Verfügung, sowohl im Browser, als auch bei einigen Anbietern bereits als App. Fällt die Internetverbindung unerwartet aus, haben Sie für diese Zeit keinen Zugriff auf den Baukasten.

Die Nutzung des Online-Baukasten-Tools ist bei den meisten Anbietern mit einer Domain und Speicherplatz in einen monatlichen Tarif integriert. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Anbieter die Wartung und Updates des Web-Editors übernehmen, dieser ist also jederzeit auf dem neuesten Stand.

  • Kein Daten Download oder Installation notwendig
  • Über Browser und App von überall aus zu bedienen
  • Anbieter übernehmen Wartung und Updates des Web-Editors
  • Internetverbindung zwingend nötig

Offline Homepage Baukasten

Offline-Varianten des Baukastens sind nichts anderes als eine PC-Software, die Sie nach einem Download oder von einer CD lokal auf Ihren PC oder Laptop installieren. Das Programm lässt sich danach auch ohne Internetverbindung öffnen, ist für kostenpflichtige Varianten aber meist auf eine bestimmte Anzahl an Geräten limitiert.

Eine solche Software erhalten Sie zum Einmalpreis, ebenso gibt es einige kostenlose Programme. Sie eignen sich für Website-Gestalter, die auch ihren eigenen Webserver betreiben, und die Seiten per FTP hochladen möchten. Eine Domain müssen Sie dann zusätzlich mieten.

  • Auch ohne Internetverbindung nutzbar
  • Meist auf bestimmte Geräteanazahl begrenzt
  • Domain zusätzcon-itemch zu mieten

Wo bekommt man einen Homepage Baukasten?

Die Software für einen oben genannten Offline-Baukasten, meist als Download bereitgestellt, erhalten Sie bei diversen Software-Anbietern. Bekannte Hersteller und Programme sind die folgenden:

  • WebEasy
  • Website Evolution
  • NetObjects Fusion
  • Joomla!
  • Zeta
  • WebSite X5
  • Microsoft Expression Web
  • BlueVoda

Für das Webhosting der Internetseite und die notwendige Domain benötigen Sie dann noch einen Webhoster oder Internet Service Provider, wie zum Beispiel 1und1, Strato, Host Europe, Hetzner, Alfahosting, All-Inkl.com, 1blu oder viele weitere.

Wenn Sie sich für die Online-Variante entscheiden, eignet sich am besten ein monatlicher Komplett-Tarif. Dieser bündelt bereits alles, was Sie zum Start Ihrer eigenen Internetseite benötigen: eine Domain, Speicherplatz, und den Homepage Baukasten.

Alle gängigen Anbieter dieser Baukasten-Pakete finden Sie auf unserer Website. Hier haben Sie auch die Möglichkeit, die verschiedenen Baukästen und Tarife nach Preis/Leistung und gewünschtem Funktionsumfang zu vergleichen. Bekannte Anbieter von Homepage Baukästen sind unter anderem:

  • 1und1
  • Jimdo
  • Strato
  • Wix
  • webnode
  • GoDaddy
  • Host Europe
  • Alfahosting

Die wichtigsten (deutschen) Anbieter

Vorreiter beim Homepage Baukasten in Deutschland ist 1&1. Der klassische Webhoster und DSL-Anbieter hat sich in allen Bereichen von Hosting, Internet und Telefonie breit aufgestellt, und bietet seit mehreren Jahren den im TV beworbenen Homepage Baukasten 1&1 MyWebsite an. Mit über 200 Branchenvorlagen, zahlreichen Funktionen und einem hohen Sicherheitsstandard eignet sich der etwas hochpreisige Anbieter für seriöse Firmenwebsites.

Ein echter Durchstarter unter den Site Buildern ist Jimdo, ein Unternehmen aus Hamburg, das 2007 allein für den Zweck eines Online-Website-Programms gegründet wurde. Mit über 12 Millionen erstellten Seiten in neun Sprachen hat sich die Lösung zu einer beliebten Alternative entwickelt. Jimdo bietet nicht nur moderne Design und Funktionen, sondern übernimmt wie ein klassischer Webhoster auch Hosting inklusive Domain für die Kunden.

Weitere interessante deutsche Vertreter sind auf jeden Fall Strato, bekannt aus den TV-Spots, Host Europe und Alfahosting. Sie alle bieten ebenfalls einfache, funktionsreiche Baukästen zu ähnlichen Preisen und hosten sämtliche Daten in Deutschland.

Einige der größten internationalen Anbieter für beliebte Baukästen sind GoDaddy, weebly, WordPress, web.com und WIX aus den USA, sowie webnode aus der Schweiz. Diese Unternehmen begeistern Website-Betreiber teils mit erstklassigen, innovativen Designs, niedrigen Preisen und vielen zusätzlichen Apps und Plugins.

Was sollte ein Homepage-Baukasten-Tarif beinhalten?

Um eine Website später im Internet zu veröffentlichen benötigen Sie eine Domain, also eine Webadresse. Diese Adresse wählen Sie selbst, zum Beispiel www.meine-website.de. Neben der Länderkennung .de für Deutschland gibt es noch zahlreiche generische (z.B.: .com, .net) oder länderspezifische (z.B.: .fr, .at) Endungen.

Die Auswahl der Endung bleibt ebenfalls Ihnen überlasen, vorausgesetzt, der Baukasten-Anbieter hat Ihre Wunschendung im Angebot. Der Hoster prüft automatisch, ob Ihre gewünschte Domain-Adresse noch frei ist. Viele einfache Wörter oder gängige Nachnamen sind bereits belegt. Da hilft nur: Worte kombinieren. Zum Beispiel mit dem Wohnort, dem Hobby oder dem Beruf (metallbauer-meyer.de, orthopäde-buxtehude.de oder lisas-näharbeiten.de), oder eine andere Endung wählen.

Tipp: Wählen Sie Domain und Endung sorgfältig und mit Bedacht aus.

Schwer aussprechbare Phantasie-Wörter, mehr als ein Bindestrich oder nichtssagende Titel führen zu ungewollten Tippfehlern und sind für Ihre Besucher schwieriger zu merken.

Zusätzlich zur Domain benötigen Sie Speicherplatz, auf dem Ihre Website-Daten liegen. Texte und Fotos der Internetseite speichern Sie nämlich nicht (nur) Zuhause, sondern im Rechenzentrum des Anbieters, von wo aus sie weltweit über den Browser aufgerufen werden können. Auch der Speicherplatz ist im Baukasten-Paket der meisten Anbieter schon enthalten, variiert aber in der Größe.

Die meisten Websites kommen anfangs mit ca. 100 MB Speicher aus. Wenn Sie aber sehr viele und hochauflösende Fotos und Videos online stellen möchten, aufwendige Flash-Animationen zeigen oder wirklich viele Beiträge einstellen, können Sie den Speicherplatz jederzeit gegen einen kleinen Aufpreis erhöhen. Diese Leistung nennt sich das „Hosting“ Ihrer Seite.

Weiterer Bestandteil des Hosting-Pakets zum Homepage-Baukasten ist oftmals die persönliche E-Mail-Adresse. Diese lautet am Ende immer genau so, wie Ihre gewählte Domain, also beispielweise info@meine-domain.de. Die Anzahl der einzelnen Postfächer ist im Tarif festgelegt, die einzelnen Empfänger samt Login-Daten können Sie selbst anlegen. So lässt sich ganz schnell eine eigene E-Mail-Adresse mit Firmenname für den Chef, die Mitarbeiter, den Support, die Buchhaltung oder für generelle Anfragen einrichten und in Ihrem Verwaltungsbereich jederzeit ändern.

Auf was sollten Sie noch bei der Auswahl eines Anbieters achten?

Es gilt, auf folgende Puntke zu achten:

  • Funktionalität: Welche Funktionen Sie benötigen, sollten Sie vorher festlegen. Ein Restaurant hat zum Beispiel ein ganz anderes Anforderungsprofil, als eine Tischlerei. Für eine statische Website mit einigen Unterseiten genügt wenig Speicherplatz, während ein Fotograf mit vielen hochauflösenden Bildern etwas mehr Webspace mieten sollte. Mit unserem Baukasten-Vergleich filtern Sie die verfügbaren Anbieter dann ganz einfach nach Branchenvorlagen, Funktionen und Nutzung und den Tarifen.
  • Speicherort der Daten: Ein Unternehmen, das den Download vertraulicher Dokumente anbietet, oder ein Forum mit einem passwortgeschützten Mitgliederbereich, möchten ihre Daten möglicherweise lieber auf einem deutschen Server, statt in einem Rechenzentrum in der EU oder den USA wissen.
  • Service und Support: Angenommen, Sie haben Fragen zur Funktion oder benötigen Rat bei der Einrichtung, erhalten Sie schnelle, professionelle Hilfe am Telefon oder per E-Mail? Oder gibt es Tutorials und eine Online-Community, in der Tipps getauscht werden? Die Reaktionszeit und Qualität der Anbieter haben wir ebenfalls getestet, eine Auswertung finden Sie unter jedem einzelnen Testbericht.

Was leisten kostenlose Baukästen?

Dauerhaft kostenlose Homepage Baukästen sind eine ideale Möglichkeit, um sich mit dem Programm in aller Ruhe vertraut zu machen und sich kreativ auszuprobieren. Ohne Kosten gehen Sie hierbei kein finanzielles Risiko ein. Da die kostenlose Homepage gegenüber einer Premium-Variante aber kleine Nachteile hat, ist sie weniger für geschäftliche, als eher für private Zwecke geeignet.

Zwei offensichtliche Nachteile müssen Sie bei den meisten kostenlosen Angeboten in Kauf nehmen: die Werbung oder den Link zum Anbieter auf Ihrer Website (meist im Footer), und eine Subdomain unter der Domain des Anbieters, wie www.meine-domain.jimdo.de oder www.ihrname.wix.com. Zudem ist die Gratis-Variante natürlich meist nur das Basis-Paket und beinhaltet deshalb weniger Speicherplatz, keine oder nur wenige E-Mail-Postfächer, limitierten Support und weniger Design-Vorlagen. Wem das für den Anfang genügt, der kann gleich kostenlos starten.

  • Kein finanzielles Risiko
  • Für private Zwecke ideal zum Ausprobieren
  • Werbung oder Link zum Anbieter auf Ihrer Seite
  • Subdomain unter Domain des Anbieters
  • Meist weniger Speicherplatz
  • Limitierter Funktionsumfang

Kostenfreie Websites erstellen Sie bei Jimdo, webnode, Cabanova, weebly und Wix. Sie alle bieten die Gratis-Einstiegsvariante, von der Sie jederzeit auf ein umfangreicheres, werbefreies Paket upgraden dürfen. Somit können Sie den Web-Editor ausgiebig testen und bei Nichtgefallen sogar noch zu einem anderen Anbieter wechseln.

Wo stoßen Homepage Baukästen an Ihre Grenzen?

Ein automatisierter Baukasten stößt da an seine Grenzen, wo sehr individuelle, aufwendige Gestaltungen oder nicht alltägliche Webprojekte mit kniffeligen Funktionen gewünscht sind. Mit ein wenig Übung gelingt es selbst einem Laien mittels eines Baukastens eine wirklich schöne Website zu erstellen. Aber ganz klar: professionelle Agenturen, Grafiker und Webdesigner haben ihr Handwerk gelernt, und sind in Sachen Individualität und Funktionalität nicht so schnell zu toppen.

Das gilt zum Beispiel für:

  • Flash-basierte Websites
  • Größere mobile Seiten
  • Eigene Apps
  • Große Online-Shops.

Für diese existieren übrigens eigene Shop-Baukästen, die auf das Einrichten eines Verkaufsladens im Internet spezialisiert sind. Shop-Baukästen enthalten dabei unter anderem Funktionen wie Kundenverwaltung, Zahlungsoptionen, Versandoptionen, Rechnungseingang, Marketing-Instrumente, Produkt-Gestaltung und Kategorie-Zuordnung.

Die durchaus teurere Internetseite einer Agentur bietet zudem den Vorteil, dass sich dort die Profis mit Texten, Usability, SEO und weiteren Qualitätsmerkmalen beschäftigen – für größere Unternehmen ist das sicherlich nicht unerheblich. Für einige Kunden mag es auch ein Nachteil sein, sich (technisch) zu sehr an einen Anbieter zu binden. Der Umzug einer fertig gestalteten Seite zu einem anderen Baukasten-Anbieter mit möglichweise anderer Software ist oft nur sehr schwer möglich. Ihre eigene Domain können Sie hingegen jederzeit zu einem anderen Provider umziehen. Bleibt noch der Punkt, dass Sie Ihre Daten auf den Servern des Anbieters speichern, und nicht auf dem eigenen Server.

So erweitern Sie Ihre Website um eine HTML-Anwendung

Voraussetzung für eine Bearbeitung des HTML-Codes ist, dass der Homepage-Baukasten dies auch erlaubt. Einige Anbieter ermöglichen das in der Premium-Version, oder in den Profi-Einstellungen im Benutzerkonto. Bei der Seitengestaltung fügen Sie an die vorgesehene Stelle für das HTML-Widgets dann zunächst ein Kästchen als Platzhalter ein – dann muss der Code her.

Von vielen kleinen Widgets, oder Anwendungen, findet man den fertige HTML-Code im Internet. Falls erlaubt kopieren und auf der eigenen Website in den Platzhalter einfügen – fertig.

Achtung: Vorkenntnisse im HTML-Bereich sind auf jeden Fall von Vorteil, denn eine winzige Änderung führt zum Absturz der kleinen Anwendung.

Der Kreativität sind bei den HTML-Anwendungen keine Grenzen gesetzt, es existieren unzählige kleine Funktionen wie zum Beispiel:

  • Countdown-Uhr
  • Wetteranzeige
  • Kalender
  • Google-Suche
  • Music-Player
  • Währungskurs- oder Gehaltrechner
  • Übersetzungsprogramme
  • Chats
  • Slider
  • Newsletter-Anmeldung
  • uvm.

Auf welche rechtlichen Aspekte sollten Sie bei einer Homepage achten?

Im Zusammenhang mit der Erstellung einer eigenen Website sollten Sie auf einige gesetzliche Vorschriften achten, besonders um Abmahnung oder gar Schadensforderungen vorzubeugen. Die folgenden Tipps können jedoch lediglich als Hinweise gesehen werden, die in keinem Fall eine Rechtsberatung durch einen Anwalt für Medienrecht ersetzen.

  • Impressum: Nach dem Telemediengesetz muss jede gewerbliche Website in Deutschland ein Impressum ausweisen. Dieses muss ganz genaue Kontaktdaten und Inhalte bereitstellen, und mit wenigen Klicks zu finden sein. Welche Angaben das sind, finden Sie zum Beispiel auf der Website impressum-recht.de – private Websites sind von dieser Pflicht nicht betroffen.
  • Das Thema Urheberrecht kommt bei Texten, Fotos oder anderen medialen Kreationen zum Tragen. Grundsätzlich gilt, ohne eine Erlaubnis des Urhebers darf kein geistiges oder schöpferisches Eigentum auf der eigenen Homepage genutzt werden. Auch bei der Verwendung von Fotos ist Vorsicht geboten. Grundsätzlich dürfen Sie ein Bild nur veröffentlichen, wenn Sie selbst der Urheber des Fotos sind, oder aber die Lizenz zur Nutzung haben. Auf einigen Datenbanken werden dafür Stockbilder zum Download – kostenlos oder kostenpflichtig – angeboten. Die Veröffentlichung ist meist nur mit Nennung des Urhebers erlaubt, informieren Sie sich hier genau. Desweiteren ist es wichtig, welche Personen auf den Fotos abgebildet sind, und ob Ihnen deren Einverständnis vorliegt. Hier gilt das Recht am eigenen Bild. Bei Lizenzbildern müssen Sie sich keine Sorgen machen, wohl aber bei Schnappschüssen von Mitarbeitern, vor Ort beim Kunden oder anderen Nahaufnahmen mit fremden Personen. Davon ausgenommen sind Veranstaltung und Fotos mit großen Menschengruppen.
  • Haftungsausschluss, Disclaimer, Datenschutzerklärung und AGBs: Diese Inhalte fallen unter die Informationspflicht.
  • Zusätzliches: Auch der Hinweis auf Cookies, Google Analytics und die Verwendung von Social Media Buttons sollten Sie in Betracht ziehen.

Für Online-Shops gelten übrigens noch weitere rechtliche Vorgaben zur Preisauszeichnung, Widerrufsrecht oder Gewährleistung.

Informieren Sie sich für Online Shops vorher im Telemediengesetz, zum Beispiel unter www.gesetze-im-internet.de/tmg/.

Was müssen Sie tun, um Traffic auf Ihre Seite zu bekommen?

Die schönste Website bringt nichts, wenn sie nicht gefunden wird, oder niemand sie besucht. Viele Besucher, das heißt viel Traffic, bekommen Sie durch die Verbreitung Ihrer Domain im Netz, oder wenn Sie bei einer Google-Suche gefunden werden.

Voraussetzung ist dabei natürlich immer, dass Ihre Website spannende Inhalte zu bieten hat und viele Menschen interessiert – das freut auch Google. Halten Sie Ihre Website daher auf jeden Fall aktuell und ergänzen Sie gerne News, Infografiken oder Artikel.

Mit verschiedenen SEO-Maßnahmen (on-page, offpage, local) verbessern Sie Ihre Website soweit, dass Google sie genau den richtigen Keywords zuordnet, unter denen Sie auch gefunden werden wollen. Weitere Schritte auf dem Weg zu mehr Traffic sind die Präsenz in:

  • Sozialen Netzwerken
  • Bewertungsportalen
  • Online-Verzeichnissen

Auch Links auf Ihre Website, egal ob aus sozialen Netzwerken, Foren oder Blogs, wirken positiv bei der Google-Indexierung und Ihrem Bekanntheitsgrad.

Viele Baukasten-Anbieter helfen ihren Kunden mittlerweile mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu mehr Sichtbarkeit und Traffic im Netz. Diese SEO-Tipps sind auch für Laien einfach umsetzbar und schnell gemacht.

Je kleiner Ihre Branche, Reichweite oder Zielgruppe ist, desto besser werden Sie zu den relevanten Keywords auch gefunden werden. Damit die Menschen im Internet über Sie sprechen, hilft aber nichts mehr, als einfallsreiche Inhalte.

War dieser Artikel hilfreich?

Jan Schulze-Siebert

Jetzt Kontakt zum Redakteur aufnehmen!

Sie haben noch mehr Fragen zum Thema und möchten mit jemanden persönlich darüber sprechen? Dann kontaktieren Sie uns einfach! Wir stehen Ihnen unter presse@trusted.de für Ihre Recherchen zur Verfügung. Mehr Infos finden Sie in unserem Pressebereich.

Wir freuen uns von Ihnen zu hören!