Homepage Baukasten

Vergleich von 100 geprüften Tarifen, gefunden bei 25 Anbietern

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Webspace (GB)
Bandbreite (GB)
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Homepage Baukasten Vergleich: Der große Kaufberater von A-Z

Eine eigene Homepage für Ihr Projekt, für wenig Geld und innerhalb kürzester Zeit, das versprechen moderne Homepage-Baukästen. Wie gut das mit den gängigen Baukästen klappt und was Sie sonst noch zum Thema wissen müssen, verrät Ihnen trusted.de.

Author
Maximilian Reichlin
Veröffentlicht
28. Oktober 2020
Aktualisiert
28. Oktober 2020

Kaum ein Unternehmen kann heute noch ohne eigene Website überleben. Doch die Vorstellung, eine Website zu entwickeln, schreckt viele Unternehmen ab. Einen Webdesigner zu engagieren erscheint zu teuer und um selbst zu programmieren fehlen oft die Ressourcen. Die Lösung: Ein Homepage-Baukasten, mit dem Sie Ihre professionelle Website ganz einfach und bequem selbst erstellen können - ohne Programmierkenntnisse und zu einem Bruchteil des Preises, den eine professionelle Agentur verlangen würde. Alles, was Sie über Homepage-Baukästen wissen müssen, und die aktuell besten Baukasten-Systeme auf dem Markt finden Sie im folgenden Ratgeber.

Praxistest: Homepage-Baukästen 2020 im Test

Für den großen Homepage-Baukasten-Test 2020 hat trusted 10 der gängigsten Web-Builder-Anbieter einem aufwändigen Praxistest unterzogen. Dabei sind diverse Faktoren in die Bewertung mit eingegangen. Alle getesteten Anbieter und die Sieger im Test finden Sie hier:

25
Anbieter im Vergleich
10
Anbieter im Praxistest
93
Stunden Aufwand
10
Websites erstellt
1

Wix

Der Marktführer mit dem seltsamen Namen

Der Homepage-Baukasten Wix ist in Deutschland nicht nur wegen seines ungewollt komischen Namens und der entsprechenden Werbekampagne bekannt. Als einer der größten und ältesten Homepage-Baukästen gilt Wix schon lange als Marktführer der Branche. Das liegt vor allem an der Flexibilität des Systems, dem einfachen und intuitiven Drag-and-Drop-Editor und der riesigen Auswahl an Designs und Widgets, die Wix mitbringt. Fast 800 responsive Designvorlagen stehen Ihnen im Homepage-Editor zur Verfügung und im Wix App-Market finden Sie Apps und Website-Widgets für so gut wie jeden Anwendungsfall - von Business-Websites, über Online-Shops, Blogs, Restaurants und Hotels bis hin zur privaten Event-Homepage. Bei Wix fehlt so gut wie nix.

Ein paar Schnitzer leistet sich der israelische Platzhirsch dann aber doch. So bringt der Provider mit Wix Ascend zwar eine riesige Bandbreite an zusätzlichen Marketing-Features mit - diese kosten aber in der Regel extra. Zudem könnte der Support (vor allem in Deutschland) noch ausgeweitet werden. Aktuell kommen beispielsweise nur Kunden der teuersten Pakete in den Genuss von Telefonsupport und dieser steht ausschließlich auf Englisch zur Verfügung.

Von diesen Schwächen einmal abgesehen liefert Wix aber immer noch eines der einfachsten und umfangreichsten Pagebuilder-Systeme auf dem Markt; und das zu einem fairen und flexiblen Preis.

Vorteile
  • Sehr einfacher und intuitiver Editor
  • Riesige Auswahl an Designvorlagen
  • Kostenlose Basisversion
Nachteile
  • Kostenpflichtige SEO-Features
  • Kaum persönlicher Support
  • Telefonsupport nur auf Englisch
2

Jimdo

Der deutsche Platzhirsch

Der deutsche Homepage-Baukasten Jimdo überzeugt mit gleich zwei einfachen und intuitiven Editoren: Jimdo Dolphin ist ein smarter Algorithmus, der Ihnen durch gezielte Fragen und eine Menge Automation schnell zur passenden Website verhilft; wer gerne mehr Zeit und Liebe investiert, nutzt dagegen den Jimdo Creator und passt seine Website im Detail (oder mittels HTML-Editor) an. Beide Systeme glänzen durch eine einfache und moderne Aufmachung und sinnvolle Features und Widgets; auch wenn es gerade zu Beginn aufgrund der intransparenten Trennung zwischen Dolphin und Creator zu Verwirrungen kommen kann. Haben Sie sich aber einmal durchgebissen, erwarten Sie moderne und schön gestaltete Designs (allesamt responsiv) und ein smarter Editor, der durch Ease of Use und Übersichtlichkeit überzeugt. Gibt es doch einmal Probleme, hilft das deutsche Supportteam schnell und gezielt weiter. Ohne Frage bietet Jimdo eines der besten Baukastensysteme im aktuellen Vergleich.

Vorteile
  • Einfacher und intuitiver Editor
  • Viele Widgets und Apps
  • Moderne und responsive Designs
Nachteile
  • Produkt- und Preistransparenz
3

Webnode

Der Homepage-Baukasten für Teams

Webnode ist ein solider Homepage-Baukasten ohne viel Schnick-Schnack. Die Bedienung des WYSIWYG-Editors gestaltet sich angenehm einfach, wenn er auch durch den Aufbau mit den teilweise gut versteckten Ankerpunkten ein wenig fummelig gerät. Die wichtigsten Features und Widgets sind da - hier könnte Webnode aber noch mehr Auswahl liefern. Das gilt auch in Sachen Designvorlagen, von denen der Pagebuilder immerhin 100 Stück im Gepäck hat. Webnodes Stärken liegen anderswo: Erstens ist er mit Monatspreisen zwischen 3 und 17 Euro pro Monat (ohne Domainkosten) einer der günstigsten Homepage-Baukästen im Vergleich. Zweitens ist er einer der einzigen, in dem Sie gemeinsam im Team an Ihrer Seite arbeiten können. Webnode gestattet Ihnen, zusätzliche Bearbeiter zu Ihrer Website hinzuzufügen und bietet bis zu 100 E-Mail-Konten für Ihr Team. Das macht den schlanken Baukasten vor allem für KMU und Startups interessant, die dadurch Website, Webhosting und E-Mail-Hosting aus einer Hand bekommen.

Webnode wird in der Schweiz und in der tschechischen Republik entwickelt und ist konform mit der DSGVO. Auch schön: Obwohl Webnode nicht mit vielen SEO-Features glänzen kann, erhalten Sie als Kunde Zugang zu einem umfassenden SEO-Guide mit allen wichtigen Tipps.

Vorteile
  • Einfach und intuitiv
  • Teamfähiger Homepage-Editor
  • Vergleichsweise günstig
Nachteile
  • Leicht eingeschränkter Editor
  • Wenig Widgets/Schnittstellen
  • Kaum SEO-Features
4

IONOS MyWebsite

Die Website vom deutschen Traditionshoster

IONOS (ehemals 1&1 IONOS) liefert mit MyWebsite einen intuitiven und einfach zu bedienenden Homepage-Baukasten im modernen Look. Die Erstellung und Bearbeitung Ihrer Page ist mit IONOS MyWebsite kinderleicht, hinzu kommen ansprechende und zeitgemäße Designs, die Sie mit diversen Layout-Optionen individualisieren können. Zwar ist der Editor nicht so flexibel, wie Jimdo, Wix oder Webnode; dafür garantiert der einfach zu überblickende Editor stimmige und ansprechende Ergebnisse innerhalb weniger Stunden. Damit ist IONOS MyWebsite perfekt für Anfänger im Webdesign geeignet, die sich nicht auf eine fixe Vision versteifen, sondern in Sachen kreativer Freiheit auch zurückstellen können.

Wollen Sie dagegen eine komplett individuell gestaltete Page mit vielen unterschiedlichen Widgets, Features und Elementen, könnte IONOS MyWebsite Sie enttäuschen. Dafür fällt die Gestaltung im Editor ein wenig zu starr und unflexibel, die verfügbaren Widgets nicht zahlreich genug aus. Trotzdem ist IONOS MyWebsite vor allem für Business-Nutzer einen näheren Blick wert, denn a, liefert IONOS ein attraktives Komplettpaket aus Lifetime-Domain, Hosting und Website-Baukasten und b, ist der Support des Providers erste Güte. Ein persönlicher Ansprechpartner und 24/7-Erreichbarkeit auf allen relevanten Kanälen sprechen eine klare Sprache.

Vorteile
  • Einfacher und intuitiver Editor
  • Hervorragender Support
  • Persönliche Beratung
Nachteile
  • Wenige Apps/Widgets
  • Teilweise unflexible Designs
5

DomainFactory Homepage-Baukasten

Der vielseitige Baukasten vom deutschen Hoster

Der DomainFactory Homepage-Baukasten überzeugt durch eine ordentliche Auswahl an Widgets, ein hervorragendes und einfaches Handling und eine große Fülle an Designoptionen. Was ihn von anderen Baukästen unterscheidet ist beispielsweise die integrierte Bildbearbeitung, mit der Sie Ihre Fotos und Grafiken mit Effekten und Filtern ausstatten, zuschneiden, neu einfärben und vieles mehr. Durch die vorhandenen Designvorlagen und die vielfältigen Anpassungsmöglichkeiten entsteht für Ihre Website ein ganz individueller Mix.

Schade ist, dass die Designmöglichkeiten zwar umfangreich, die verfügbaren Vorlagen aber nicht zahlreich sind. Nur rund 50 Templates bietet DomainFactory an, die zwar alle sehr ansprechend, aber auch recht speziell sind. Um Ihre Business-Website individuell zu gestalten, müssen Sie also entweder mit einer leeren Vorlage starten, oder die verfügbaren Templates umständlich an Ihre Vorstellungen anpassen, was Zeit und Mühe in Anspruch nimmt. Die Ergebnisse können sich dagegen sehen lassen.

Fazit: Der Homepage-Baukasten von DomainFactory ist nicht perfekt, gehört aber zu den besten seiner Klasse. Ein gut erreichbarer deutscher Support, eine inklusive Domain und Hosting auf deutschen oder französischen Rechenzentren verstärken den positiven Gesamteindruck.

Vorteile
  • Einfach und intuitiv
  • Viele verfügbare Widgets
  • Eigene Bildbearbeitung
Nachteile
  • Wenig Designvorlagen
  • Teilweise unflexible Gestaltung
6

webgo Homepage Baukasten

Der flexible Allrounder vom deutschen Hoster

Der Homepage-Baukasten von webgo erinnert nicht nur auf den ersten Blick stark an den Wettbewerber von DomainFactory. Das hat auch seinen Grund, denn beide Baukästen bieten das exakt selbe System. Nur die Serviceleistungen und die Preisgestaltung unterscheiden sich zwischen den beiden Anbietern. So bringt auch webgo einen gut ausgestatteten Baukasten mit vielen Designmöglichkeiten und einem einfachen und übersichtlichen Editor. Im Gegensatz zu DomainFactory stehen mit rund 100 Designvorlagen ein paar mehr Templates zur Verfügung; viele der zusätzlichen Vorlagen machen hier allerdings einen recht altbackenen Eindruck, während andere sehr viel moderner aussehen.

Investieren Sie ein wenig Zeit und Mühe in die Gestaltung Ihrer Page, sind die Ergebnisse wirklich solide; das dauert aufgrund der vorgefertigten Designs der einzelnen “Abschnitte”, aus denen sich Ihre Seite zusammensetzt, allerdings oft ein wenig länger, als bei vergleichbaren Baukästen. Dafür greifen Sie auf eine Vielzahl an Designoptionen und Widgets zu, aus denen Sie sich Ihre Website ganz individuell zusammenstellen. Auch ein eigenes Bildbearbeitungstool hat webgo mit an Bord. Und durch den gut erreichbaren (deutschen) Support und vollständige DSGVO-Konformität dank deutscher Rechenzentren stimmt hier auch das Drumherum.

Schade, dass es bei webgo aufgrund des leicht eingeschränkten Shop-Systems - und des fehlenden SSL-Zertifikats im günstigsten Paket - knapp nicht für die Top-5 gereicht hat.

Vorteile
  • Einfach und intuitiv
  • Viele verfügbare Widgets
  • Eigene Bildbearbeitung
Nachteile
  • Teilweise unflexible Gestaltung
7

GoDaddy Homepage Baukasten

Der Pagebuilder des internationalen Giganten

GoDaddy gehört zu den bekanntesten Internetunternehmen der Welt und fasst seit einigen Jahren auch in Deutschland immer mehr Fuß. Im Fokus stehen bei GoDaddy Webhosting-Services und Domains; mit dem GoDaddy Homepage-Baukasten steht aber auch ein eigener Pagebuilder des Internetriesen zur Verfügung. Der zeichnet sich durch eine einfache Verwaltung und eine “Alles-in-einem”-Mentalität aus. Eine kostenlose Domain gibt es hier zumindest für das erste Vertragsjahr, Hosting, SSL-Zertifikat und sogar E-Mail-Marketing sind jeweils inklusive. Das ist nett, müssen sich angehende Website- und Shop-Betreiber dadurch nicht nach vielen verschiedenen Providern umschauen.

Der Editor des GoDaddy Homepage-Baukastens ist ein wenig starr und unflexibel geraten, was vor allem Ihre Kreativität bei der Bearbeitung der Page teilweise stark einschränkt. Außer der grundlegenden Design-Vorlage (die Sie jederzeit ändern können), können Sie beinahe kein Layout selbst festlegen, sondern müssen mit den Elementen auskommen, die GoDaddy Ihnen zur Verfügung stellt. Diese lassen sich auch nur an bestimmten Punkten in der Page unterbringen und nicht frei verschieben oder anderweitig anpassen. Das führt zwar dazu, dass die Pages und alle darauf befindlichen Widgets automatisch für Mobilgeräte optimiert werden und jederzeit ausgetauscht werden können, bringt bei der Bearbeitung aber auch nicht selten Frust, wenn Sie ein Element nicht so gestalten und platzieren können, wie Sie das wollen.

Vorteile
  • Gute Optimierung für Mobilgeräte
  • Integriertes E-Mail-Marketing
  • Kostenlose Basisversion
Nachteile
  • Kleine Auswahl an Designvorlagen
  • Unflexibler Editor
8

Squarespace

Der Klassiker aus den USA

Squarespace ist vor allem auf eine schöne Inszenierung Ihrer Website bedacht und liefert dafür über 100 responsive Vorlagen, die sich gegenseitig mit ihrem ansprechenden Design und ihrer modernen Aufmachung übertreffen. Haben Sie Ihre Vorlage gewählt, starten Sie mithilfe des Editors die Bearbeitung. Hier liegt die Crux des Anbieters, denn der Editor könnte durchaus intuitiver und benutzerfreundlicher sein. Diverse aufploppende Dialoge und Abfragen stören ständig die Bearbeitung; zudem müssen Sie, wenn Sie eine neue Seite bearbeiten wollen, diese jedes Mal umständlich wechseln.

So kommt kein kreativer Flow zustande - was schade ist, denn eigentlich wäre der Editor von Squarespace sogar sehr gut und eingängig. Vor allem Anfänger können damit gut arbeiten, ohne sich im Webdesign oder in der Programmierung gut auszukennen. Da auch der Preis stimmt, kann man Squarespace einen Platz unter den besten Homepage-Baukästen (trotz seiner kleineren Mängel) kaum absprechen; es muss immerhin einen Grund haben, dass der Provider mit seinem Pagebuilder weltweit unter den Top-5-CMS steht.

Vorteile
  • Ansprechende und moderne Designs
  • Viele nützliche Widgets
  • Kostenlose Domain im ersten Jahr
Nachteile
  • Serverstandort USA
  • Teilweise Performance-Probleme
  • Teurer Tarif “E-Commerce (Erweitert)”
9

web4business

Der Business-Profi mit persönlichem Service

web4business hat sich - wie der Name schon vermuten lässt - vor allem die Unterstützung von Geschäftskunden auf die Fahne geschrieben. Dementsprechend ist auch der günstigste (und auch einzige) Tarif mit 30 Euro pro Monat höherpreisig, als bei vielen Konkurrenten; dafür steckt auch eine ganze Menge drin. Neben Kundensupport auf vielen Kanälen durch Ihren persönlichen Ansprechpartner schließt die Grundgebühr auch die automatische Listung in 15 gängigen Branchenverzeichnissen bzw. -portalen ein, darunter Google und Facebook. Hinzu kommen 170 responsive Designvorlagen und viele optionale Zusatzleistungen wie eine SEA- oder SEO-Beratung.

Wo der Service des Providers also durchaus Lob verdient, ist der Editor ein zweischneidiges Schwert: komplexer und weniger modern als bei der “hippen” Konkurrenz rund um Jimdo, Wix und Co., wirkt der Editor ein wenig unflexibel und unterbricht den Arbeitsfluss hin und wieder durch unnötige Dialogboxen oder störende Bugs. Zudem braucht es eine kleine Einarbeitungszeit, bis Sie alle Handgriffe im Editor gefunden haben und sich gut zurecht finden. Dieses Manko wird wiederum durch den aufmerksamen Support und ein kleines Tutorial zum Start zumindest ein wenig ausgeglichen.

Fazit: Durch die vielen Zusatzleistungen und die starke Konzentration auf die geschäftliche Zielgruppe ist web4business eine gute Wahl für lokale Unternehmen, Läden oder Gastrobetriebe. Privat- und Business-User, die sich kreativ austoben wollen und mehr Flexibilität wünschen, sollten sich allerdings anderweitig umschauen.

Vorteile
  • Automatische Brancheneinträge
  • Persönlicher Ansprechpartner
  • Professionelle Zusatzleistungen
Nachteile
  • Kein Blog
  • Unflexibler Editor
  • Intransparente Design-Auswahl
10

STRATO Homepage Baukasten

Der deutsche Tausendsassa

Der altbekannte deutsche Hosting-Provider STRATO hat so gut wie überall seine Finger mit im Spiel und vertreibt mit Elan etablierte Whitelabel-Lösungen mit eigenem Pricing und Support. So erging es auch dem Pagebuilder web4business, der hier als STRATO Homepage-Baukasten angepriesen wird. Ganz wie das “Original” will STRATO vor allem Unternehmen mit einer eigenen Website versorgen und liefert dafür eine Reihe von Designvorlagen und branchenspezifische Widgets, die Sie im Drag-and-Drop-Editor Ihrer Website hinzufügen können. Besagter Editor benimmt sich manchmal etwas bockig (weswegen STRATO auch am unteren Ende des aktuellen Vergleichs angesiedelt ist), bringt aber nach einer gewissen Eingewöhnungszeit solide Ergebnisse hervor.

Sehr gut: Dank des persönlichen und umfassenden Supports und einiger optionaler Zusatzleistungen unterstützt das STRATO-Team Sie wo es nur kann bei der Erstellung Ihrer Webpräsenz. So können Sie schon zu Beginn aus diversen SEO- und Marketing-Addons wählen und sogar - zusätzlich zum ohnehin gut erreichbaren Telefon-Support - eine 24/7-Hotline freischalten.

Alles in allem bietet STRATO einen soliden Mittelklasse-Baukasten zu einem fairen Preis, der zwar nicht genauso topmodern ist, wie die Platzhirsche im Vergleich, aber trotzdem seine Berechtigung hat; vor allem für deutsche Kunden, denn Hosting und Datenschutz sind bei STRATO komplett Made in Germany.

Vorteile
  • Sehr umfassender Support
  • Persönlicher Ansprechpartner
  • Professionelle Zusatzleistungen
Nachteile
  • Unflexibler Editor
  • Komplexes Preissystem

Was ist ein Homepage-Baukasten?

Ein Homepage-Baukasten ist ein Tool bzw. eine Software für die Erstellung einer eigenen Website. In der Regel sind damit Cloud-Tools gemeint, die Sie über Ihren Browser nutzen können. Mithilfe eines Homepage-Baukastens sind Sie in der Lage, auch ohne Programmier- oder Webdesign-Kenntnisse eine Homepage aufzubauen und online zu bringen. Dafür bezahlen Sie eine monatliche oder jährliche Gebühr an den jeweiligen Anbieter. Bekannte Homepage-Baukästen sind zum Beispiel Wix, Jimdo, Weebly oder Squarespace.

Mit einem Homepage-Baukasten basteln Sie sich Ihre eigene Website nach dem Baukastenprinzip selbst zusammen
Mit einem Homepage-Baukasten basteln Sie sich Ihre eigene Website nach dem Baukastenprinzip selbst zusammen
Quelle: trusted.de

Ein Homepage-Baukasten wird oft auch Website-Baukasten, Internet-Baukasten, Website-Builder oder Page-Builder genannt; im Grunde bezeichnen alle diese Begriffe aber das Gleiche: ein einfaches Content-Management-System zur Erstellung einer Website. Während klassische Content-Management-Systeme für die Erstellung und Verwaltung von großen und komplexen Seiten konzipiert wurden und ein gewisses Know-How voraussetzen, sind Homepage-Baukästen auf kleine und einfache Websites ausgelegt. Daher sind sie vor allem bei Privatnutzern, kleinen Unternehmen, Vereinen und Freiberuflern/Freelancern beliebt.

Homepage-Baukästen zeichnen sich (meistens) durch drei Eigenschaften aus:

  • Sie sind als Cloud-Tool über den Browser verfügbar
  • Sie bieten einen einfachen Editor, für den keine Programmierkenntnisse nötig sind
  • Sie bieten ein Komplettpaket aus Editor, Webhosting und Domain

Wie funktioniert ein Homepage-Baukasten?

Ein Homepage-Baukasten stellt Ihnen in einem übersichtlichen und einfach zu bedienenden Editor ein Grundgerüst für die spätere Website zur Verfügung. Diesem Grundgerüst können Sie nach Belieben Bilder, Texte, Buttons, Links, Widgets oder zusätzliche Seiten hinzufügen und die Page mithilfe verschiedener Elemente an Ihre Vorstellungen anpassen. Das funktioniert in der Regel per Drag-and-Drop; das heißt: Sie ziehen die gewünschten Elemente ganz einfach mit der Maus an die gewünschte Stelle.

Dieses Konzept nennt sich WYSIWYG oder “what you see is what you get”. Anders als bei HTML oder CSS, wo Sie hauptsächlich mit abstraktem Code arbeiten, erzeugen WYSIWYG-Editoren genau das Ergebnis, das Sie im Arbeitsbereich sehen und bearbeiten können. Code oder Eingabemasken gibt es nicht; stattdessen können Sie die einzelnen Elemente direkt mit der Maus greifen, vergrößern, anpassen oder verschieben, ähnlich wie in einem Grafik-Programm.

Mithilfe von modernen Drag-and-Drop-Editoren ziehen Sie die gewünschten Elemente einfach an die passende Stelle
Mithilfe von modernen Drag-and-Drop-Editoren ziehen Sie die gewünschten Elemente einfach an die passende Stelle
Screenshot: trusted.de
Quelle: wix.com

Daher haben Homepage-Baukästen auch ihren Namen, da Sie sich Ihre Website aus den verfügbaren Elementen wie in einem Baukasten selbst zusammenbasteln.

Wer braucht einen Website-Baukasten?

Kleine und mittelständische Firmen, Freiberufler, Kreative sowie Organisationen und Vereine profitieren am meisten von den Möglichkeiten eines Homepage-Baukastens. Es geht darum, mit relativ wenig Aufwand, Zeit und Budget eine funktionierende Website an den Start zu bringen und damit eine Präsenz zu schaffen. Hochgradig angepasste und komplexe Designs sind eher nebensächlich. Große Unternehmen erstellen ihre Homepage dagegen in der Regel inhouse oder geben das Projekt bei einer professionellen Web-Agentur in Auftrag.

Warum eigentlich eine eigene Website? 5 gute Gründe

Vor allem kleine und lokale Unternehmen stellen sich oft die Frage, ob ein eigener Internet-Auftritt wirklich etwas bringt, oder ob der Schritt ins World Wide Web vielleicht doch nur verschenkte Liebesmüh ist. Laut einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes verfügten im Jahr 2019 nur 66 Prozent der deutschen Unternehmen über eine eigene Website; und das obwohl gleichzeitig der Großteil der Deutschen fast täglich online ist.

trusted kennt 5 gute Gründe dafür, warum Sie eine eigene Website ins Auge fassen sollten:

1. Sie werden gefunden

Eine eigene Webpräsenz unterstützt Sie dabei, im Internet gefunden zu werden. Das klingt banal, aber wer keine Website hat, kann damit auch nicht bei Google und Co. in den Suchergebnissen auftauchen, wenn Kunden sich online über ein Produkt informieren wollen. Und das tun sie: Laut einer Studie von DigitasLBi informierten sich bereits im Jahr 2015 beinahe 90 Prozent der deutschen Kunden im Internet über Produkte und Angebote. Eine Studie von Greven Medien aus dem Jahr 2017 zeigt, dass 58 Prozent der deutschen Internetnutzer Anbieterwebsites als zweitbeliebteste Informationsquelle vor dem Kauf nutzen. Alleine diese Zahlen sind ein starkes Argument für die eigene Website, denn wer sich im Medium “Internet” nicht als mögliche Option für den Kunden präsentiert, verliert eine Menge potentieller Neukunden an den Wettbewerb.

2. Sie steigern Ihren Umsatz

Werden Sie im Internet gefunden, ziehen Sie damit auch neue Kunden an, die Ihr Angebot zuvor vielleicht gar nicht kannten. Durch einen ansprechenden Webauftritt können Sie die interessierten Besucher von Ihren Produkten und Leistungen überzeugen und sie schließlich in zahlende (und wiederkehrende) Kunden verwandeln. So erweitern Sie effektiv Ihren Kundenstamm und steigern Ihren Umsatz durch mehr Aufträge und Verkäufe.

3. Sie sind stets aktuell

Sie haben ein neues Produkt, veranstalten eine Rabatt-Aktion oder planen ein Event für Ihre Kunden? Ihre Website ist der ideale Ort, um das anzukündigen. Auch Änderungen wie ein Umzug an einen neuen Standort, ein Betriebsurlaub, neue Öffnungszeiten oder Preisanpassungen können Sie auf Ihrer Website stets aktuell und direkt kommunizieren. Veröffentlichen Sie die Ankündigung zusätzlich über Ihren Newsletter oder Ihre Social-Media-Kanäle, stellen Sie dadurch sicher, dass Ihre Bestandskunden immer auf dem neuesten Stand sind. Und Neukunden finden auf Ihrer Website immer die richtigen und aktuellsten Informationen zu Ihren Angeboten.

4. Sie sind erreichbar

Ihre Website ist eine zentrale Anlaufstelle für Ihre Kunden, und das Tag und Nacht. Noch Stunden, nachdem Sie die Ladentür bereits hinter sich geschlossen haben, können interessierte Internetnutzer im Netz nach Informationen zu Ihnen stöbern, Bilder Ihrer Produkte betrachten oder Einzelheiten zu Ihren Dienstleistungen und Ihrem Unternehmen erfahren. Mithilfe einer Google-Maps-Integration (eine moderne Version einer Anfahrtsskizze) und einem Impressum mit Ihren Kontaktdaten geben Sie Ihren Kunden außerdem alle nötigen Informationen an die Hand, um auch direkt mit Ihnen in Kontakt zu treten.

5. Sie erschließen neue Möglichkeiten

Nicht nur können Sie Ihr Unternehmen im Netz darstellen und Ihre Produkte präsentieren - Sie gewinnen dadurch auch völlig neue Möglichkeiten der Vermarktung. Suchmaschinenoptimierung, Google- und Facebook-Ads, Empfehlungen auf Vergleichsseiten und Blogs (mit Link auf Ihre Website) und viele weitere Marketing-Kanäle warten darauf, von Ihnen genutzt zu werden, um Ihr Business wachsen zu lassen. Auch ein eigener Online-Shop für Ihre Produkte ist denkbar, so dass Sie sogar als kleines lokales Geschäft Ihre Produkte in einem größeren Radius anbieten können, als das bisher der Fall war. Die Folge sind wiederum mehr und neue Kunden und gesteigerte Umsätze.

Unternehmen ohne eigene Website lassen sich eine Menge potentieller Kunden entgehen
Unternehmen ohne eigene Website lassen sich eine Menge potentieller Kunden entgehen
Quelle: trusted.de

Für welche Projekte eignet sich ein Homepage-Baukasten?

Einen Page-Builder nutzen Sie beispielsweise für Ihre eigene Unternehmenswebsite, ein Online-Portfolio, einen kleinen Online-Shop, eine Vereinswebsite oder private Projekte wie Hobby- und Event-Seiten oder Blogs.Homepage-Baukästen sind ideal für kleine und einfache Websites geeignet. Das heißt nicht, dass sich damit keine professionellen Ergebnisse erzielen lassen; sondern nur, dass die Seitenstruktur und die verfügbaren Features und Designs weniger komplex gehalten sind, als bei aufwändigen Eigenproduktionen.

Homepage-Baukästen werden immer smarter und eignen sich mittlerweile längst nicht mehr nur für Webvisitenkarten oder One-Pager - obwohl auch solche einfachen Projekte mithilfe von Anbietern wie Webvisitenkarte.net oder Homepage-Baukasten.de noch gut umsetzbar sind.

Mithilfe der modernen Editoren lassen sich auch umfangreichere Projekte realisieren. Selbstverständlich haben die Möglichkeiten eines Page-Builders aber immer noch ihre Grenzen. trusted bietet Ihnen daher eine kleine Übersicht darüber, für welche Art von Projekten Sie einen Homepage-Baukasten bemühen können:

Für diese Projekte ist ein Homepage-Baukasten geeignet

Unternehmenswebsite

Ob für Friseure, Restaurants, Bauunternehmen, Heilpraktiker...eine eigene Website für Ihr Unternehmen ist heutzutage Pflicht. Die meisten Kunden informieren sich zuerst einmal im Internet über Angebote in ihrer Nähe (siehe oben), so dass eine eigene Website auch für ein kleines lokales Ladengeschäft relevant ist, um online gefunden zu werden. Hier stellen Sie sich als Unternehmen vor, vermitteln Ihre Angebote und Schwerpunkte und geben Ihren potentiellen Kunden die Möglichkeit, mit Ihnen in Kontakt zu treten. Dabei sollten Ihre Kunden genau die Informationen finden, die relevant für sie sind, z.B. Angebote, Anfahrt, Öffnungszeiten, Telefon und E-Mail.

Online-Portfolio

Ein Online-Portfolio ist vor allem für Fotografen, Architekten und andere Kreative geeignet, um Beispiele ihrer Kunst mit der Welt zu teilen. Hier präsentieren Sie Projekte, an denen Sie bereits gearbeitet haben. Wichtig sind dabei vor allem Informationen zu Ihrer Person und Ihrem kreativen Antrieb und Prozess sowie eine Bildgalerie, damit Sie Ihre Designs oder Fotos in Szene setzen können. Das Design Ihrer Page sollte ansprechend und persönlich sein, damit Sie einen individuellen Rahmen für Ihre Projekte schaffen können. Auch als Musiker oder Band lohnt sich ein eigenes Portfolio, um Ausschnitte Ihrer Songs, Alben oder Konzerte als Audio oder Video zu präsentieren.

Online-Shop

Wollen Sie Ihre eigenen Produkte an den Mann bringen oder Ihren Kunden das Angebot Ihres lokalen Geschäfts auch online zugänglich machen? Dann brauchen Sie einen Online-Shop, in dem sich Ihre Besucher umschauen und Produkte bequem nach Hause bestellen können. Viele moderne Website-Baukästen bieten Ihnen die Möglichkeit, Produktdatenbanken anzulegen, Produktseiten mit Bildern zu erstellen, einen Bestell- und Bezahlprozess und digitale Bezahlverfahren wie PayPal und Co. zu integrieren, um einen vollwertigen Shop auf die Beine zu stellen. Auch spezielle Shop-Systeme gibt es auf dem Markt, die sich vollständig darauf fokussieren. Auch diese hat trusted bereits verglichen.

Vereinswebsite

Als Mitglied oder Leiter eines Vereins fällt es oft nicht leicht, die organisatorischen Prozesse im Überblick zu behalten. Eine eigene Vereinsseite schafft da Abhilfe. Hier können Sie mit Ihren Mitgliedern in Kontakt bleiben (zum Beispiel durch einen passwortgeschützten Mitgliederbereich), aktuelle Events und Veranstaltungen ankündigen, die Vereinsgeschichte vorstellen, die Platz- und Raumbelegung regeln und vieles mehr. Auch gemeinsame Erfolge und gewonnene Trophäen feiern Sie auf Ihrer Homepage. So bieten Sie nicht nur Ihren Mitgliedern, sondern auch Fans und interessierten möglichen Neuzugängen eine Plattform für alle wichtigen Infos.

Blog

Ob kommerziell oder nur als Hobby - Blogs und Online-Tagebücher werden immer beliebter und um einige bekannte “Blogger” hat sich seit den Anfängen sogar schon eine wahre Fangemeinde geschart. Viele vor allem junge Internetnutzer träumen von einem eigenen Blog, auf dem sie über ihr Lieblingsthema schreiben können - sei es Reisen, Kochen, Basteln, Filme und Serien, Spiele und vieles mehr. Einen Blog auf die Beine zu stellen und regelmäßig um neue spannende Beiträge zu erweitern ist mit modernen Homepage-Baukästen ein Klacks. Viele der hier verglichenen Baukästen haben ein eigenes Blog-System bereits integriert oder sind flexibel darum erweiterbar.

Diskussionsforum

Ein Diskussionsforum - entweder als eigenständige Plattform oder als Ergänzung zu Ihrer Vereinsseite oder Ihrem Blog - ist eine hervorragende Möglichkeit, Gleichgesinnte um sich zu scharen und mit Ihrer Community oder Ihren Kunden zu kommunizieren. Ob Sie das Forum als Plattform für den Gedankenaustausch zu verschiedenen Themen oder als Teil Ihres Kundensupports nutzen wollen; hier ist vieles möglich. Nutzer können in Ihrem Forum Beiträge, Kommentare und Fragen hinterlassen, die dann von Ihnen oder von anderen Nutzern Ihres Forums beantwortet werden. So entsteht eine lebendige Community mit einer zentralen Anlaufstelle.

Hobby-Website

Sie haben ein besonderes Hobby und wissen mehr darüber, als die meisten anderen? Oder ist Ihr Hobby sehr ausgefallen und Sie wollen es mit anderen Menschen teilen? Auch dafür lässt sich eine Website einsetzen. Oft ist eine Hobby-Website eine Kombination aus einem privaten Portfolio, einem Blog und/oder einem Diskussionsforum, in dem Sie sich mit anderen über Ihr Hobby austauschen können. Regel Nummer 1 für eine Hobby-Website ist, dass sie kostenlos sein oder im Ernstfall so wenig wie möglich kosten sollte - immerhin verdienen Sie damit in den seltensten Fällen Geld. Auf ein ausgefallenes Design oder eine Menge möglicherweise unnötiger Features können Sie meist verzichten.

Event-Homepage

Event-Homepages sind meist kurzlebige Webseiten-Projekte, die sich um eine ganz bestimmte Veranstaltung drehen, meist im privaten Bereich. Hochzeits-Homepages oder eigene Seiten für die Geburt eines Kindes sind gute Beispiele. Auf einer Event-Page können Sie Ihren Besuchern alle Infos über das anstehende Event und den genauen Zeitplan mitteilen und Teilnehmer können sich registrieren, um zu- oder abzusagen. Und nach dem Event ist die Website eine hervorragende Anlaufstelle für alle Fotos - als Erinnerung für diejenigen, die dabei waren, oder als Trost für diejenigen, die es nicht geschafft haben. Auch ein Gästebuch ist eine nette Idee.

Für diese Projekte ist ein Homepage-Baukasten nicht geeignet

Daneben gibt es natürlich auch einige Projekte, die zu umständlich und zu aufwändig für einen Homepage-Baukasten wären. Riesige Community-Projekte oder ein eigenes soziales Netzwerk werden Sie damit nie auf die Beine stellen können. Auch Projekte wie eBay, AirBnB, Jobbörsen oder Immobilieninserate sind damit nur schwer möglich. Hier fehlt es nicht nur an der nötigen Power, sondern auch an den Features, die bei Homepage-Baukästen in der Regel nicht über die Standards hinausgehen.

Wo liegen die Vor- und Nachteile eines Homepage-Baukastens gegenüber einer Agentur?

Homepage-Baukasten sind um einiges günstiger als professionelle Webdesign-Agenturen und liefern in der Regel ein attraktives Komplettpaket aus vorgefertigten Branchen- und Event-Designs, Webhosting und Domain. Zudem ist eine eigene Baukasten-Page schnell gemacht und nur mit wenig Aufwand verbunden. Auf der anderen Seite ist die Arbeit einer professionellen Agentur individueller und “maßgeschneidert”, wird von Experten gestaltet und gibt Ihnen mehr Freiheiten. Alle wichtigen Infos finden Sie hier:

Homepage selbst bauen oder in Auftrag geben?

Viele vor allem junge Unternehmen stehen oft vor der Frage, ob sie ihre Website selbst mithilfe eines Baukastens erstellen, oder lieber auf die Hilfe eines professionellen Webdesigners oder einer Agentur zurückgreifen sollen. Beides bietet diverse Vor- und Nachteile und eignet sich teilweise für unterschiedliche Aufgaben und Projekte. Um Ihnen die Entscheidung leichter zu machen, finden Sie hier einen Überblick über die Vor- und Nachteile von Homepage-Baukästen gegenüber einer professionellen Agentur:

Vorteile von Baukasten-Homepages

Günstiger Preis

Ist die eigene Homepage eine Budgetfrage, hat ein Homepage-Baukasten definitiv die Nase vorn. Während eine professionelle Website vom Designer oder aus der Agentur in der Regel mindestens eine dreistellige Summe kostet, sind die Kosten für Ihre eigene Baukasten-Homepage recht überschaubar. Zwischen 5 und 30 Euro kosten die Systeme (je nach Ausstattung) pro Monat. Selbst wenn dabei noch Kosten für Domain und Hosting hinzukommen, bezahlen Sie pro Jahr selten mehr als 300 bis 500 Euro - und damit ein Drittel bis Zehntel vom Agenturpreis.

Eine eigene Website aus dem Baukasten ist nicht teuer - zwischen 5 und 30 Euro kostet Sie der Baukasten plus Hosting im Monat
Eine eigene Website aus dem Baukasten ist nicht teuer - zwischen 5 und 30 Euro kostet Sie der Baukasten plus Hosting im Monat
Screenshot: trusted.de
Quelle: webgo.de

Komplettpaket mit Domain und Hosting

Viele Homepage-Baukästen locken mit attraktiven Komplettpaketen, die nicht nur den jeweiligen Baukasten, sondern auch das Hosting und eine eigene passende Domain einschließen. So verschwenden Sie keine Zeit mit der Suche nach einem geeigneten Hoster und können Ihre Homepage schnell an den Start bringen. Oft gibt es die Domain im ersten Jahr kostenlos; ab dem zweiten Jahr kostet sie dann in der Regel bis zu 20 Euro im Jahr. Ander Provider, wie etwa IONOS MyWebsite, bieten aber auch eine Lifetime-Domain im Paket, die Sie nie extra bezahlen müssen.

Viele Design-Vorlagen

Moderne Homepage-Baukästen erfordern so gut wie kein Know-How. In der Regel beginnen Sie mit Ihrer Homepage nicht “from scratch”, sondern wählen aus einer Vielzahl vorgefertigter Designvorlagen, die Sie anschließend noch nach Gutdünken anpassen können. Dabei sind die Struktur und das Menü Ihrer Website bereits integriert und Sie können beliebig neue Seiten oder Widgets hinzufügen. Programmierkenntnisse brauchen Sie dafür nicht; in der Regel ziehen Sie die gewünschten Elemente per Drag-and-Drop an die passende Stelle.

Am Anfang wählen Sie eine passende Designvorlage für Ihre Website, die die Designer des jeweiligen Anbieters schon für Sie vorbereitet haben
Am Anfang wählen Sie eine passende Designvorlage für Ihre Website, die die Designer des jeweiligen Anbieters schon für Sie vorbereitet haben
Screenshot: trusted.de
Quelle: jimdo.com

Branchen-Texte und -bilder

Viele Anbieter stellen Ihnen nicht nur passende Vorlagen für verschiedene Branchen (zum Beispiel Gastronomie, Gesundheit und viele mehr) zur Verfügung, sondern kommen mit einer Bilddatenbank für die jeweilige Branche und oft sogar mit vorgefertigten Textbausteinen. Wollen oder können Sie keine eigenen Texte und Bilder für Ihre Page zur Verfügung stellen - was für eine wirklich individuelle Page aber empfehlenswert wäre - können Sie sich bei Bedarf dort bedienen.

Mithilfe kostenloser Stockbilder befüllen Sie Ihre Website, ohne eigene Fotos zur Verfügung zu haben
Mithilfe kostenloser Stockbilder befüllen Sie Ihre Website, ohne eigene Fotos zur Verfügung zu haben
Screenshot: trusted.de
Quelle: wix.com

Wenig Aufwand

Eine Homepage, die Sie selbst mit einem Baukasten erstellen, ist schnell gemacht. Mithilfe nützlicher Einführungen und Video-Tutorials lernen Sie rasch, wie die Baukästen funktionieren und aufgebaut sind. Je nach Komplexität nimmt die Erstellung Ihrer Homepage nicht mehr als einige Stunden bis wenige Tage in Anspruch, bevor sie online gehen kann. Änderungen und Anpassungen sind ebenso einfach durchgeführt. Auch Laien im Web-Design können so mit wenig Aufwand und Zeit ansprechende Ergebnisse erzielen.

Der Aufwand für die Erstellung einer Baukastenpage hält sich dank der intuitiven Editoren in Grenzen
Der Aufwand für die Erstellung einer Baukastenpage hält sich dank der intuitiven Editoren in Grenzen
Screenshot: trusted.de
Quelle: squarespace.com

Nachteile von Baukasten-Homepages

Wenig Individualität

Homepage-Baukästen sind ein wenig eingeschränkt. Neben den verfügbaren Designs, Widgets und Features, die oft nicht über die Standards im Webdesign hinausgehen, ist es schwierig, Ihre Baukasten-Website individuell zu erweitern. Ausgefallene Designs sind nur in dem Maße möglich, wie auch die entsprechenden Vorlagen dafür zur Verfügung stehen. Und in Sachen Features müssen Sie entweder auf die verfügbaren Widgets zurückgreifen, oder sicherstellen, dass Ihr Homepage-Baukasten über entsprechende Schnittstellen verfügt, um zusätzliche Features von “außen” mit ins Boot zu holen. So oder so sind Ihre Möglichkeiten aber immer ein wenig eingeschränkt.

Mithilfe verschiedener Widgets und Apps holen Sie sich interaktive Elemente und Spezialfeatures auf Ihre Page
Mithilfe verschiedener Widgets und Apps holen Sie sich interaktive Elemente und Spezialfeatures auf Ihre Page
Screenshot: trusted.de
Quelle: strato.de

Um dieses Manko auszugleichen bieten viele Homepage-Baukästen mittlerweile die Möglichkeit, eigene Designs hochzuladen oder “from scratch” zu erstellen, oder die Website außer im Drag-and-Drop-Editor selbstständig per HTML anzupassen. Eine wirklich maßgeschneiderte Lösung erreichen Sie damit aber auch nur auf Umwegen - und mit deutlich höherem Zeit- und Ressourcenaufwand.

Bindung an Hoster

Gerade, wenn Sie für Ihre Homepage ein Komplettpaket aus Baukasten, Hoster und Domain buchen, begeben Sie sich oft in eine feste Bindung, die nur schwer wieder aufzulösen ist. Zwar müssen Sie sich dadurch nicht selbst um das Hosting der Website kümmern - laufen aber potentiell in eine Sackgasse. Sind Sie mit dem Webhosting nicht zufrieden und wollen wechseln, ist das oft eine komplexe Aufgabe - oder im Ernstfall überhaupt nicht möglich - so dass Sie bei Ihrem neuen Hoster dann mit Ihrer Website wieder von vorne beginnen müssen.

So schreibt beispielsweise Platzhirsch Wix dazu:

"Es ist nicht möglich deine Website von Wix, Dateien oder Seiten deiner Website zu einem externen Ziel oder Anbieter zu exportieren. Alle Kreationen, die bei Wix erstellt wurden, müssen auf den Servern von Wix gehostet werden."

Laienhaftes Design

Nur, weil Ihnen Ihr Homepage-Baukasten durch Designvorlagen, Seitenstruktur und Co. schon viel Arbeit abnimmt, heißt das nicht, dass Sie nicht noch ein wenig eigene Kreativität investieren müssen. Texte müssen geschrieben, Bilder und Elemente auf der Page angeordnen, Farben und Schriftarten (soweit möglich) an Ihre Vorstellungen angepasst werden. Das ist dank einfachem Drag-and-Drop zwar nicht umständlich, aber trotzdem eine Design-Aufgabe, der nicht viele “Nicht-Designer” immer gewachsen sind. Das führt dazu, dass man vielen Baukasten-Pages im Netz ansieht, dass Sie mit einem Baukasten angefertigt wurden. Sie wirken ein wenig billig, altbacken und wie “von der Stange”.

Anders bei der Webdesign-Agentur. Deren Mitarbeiter sind ausgebildete Kreative, deren täglich Brot es ist, Websites so aufzubereiten, dass sie nicht nur gut aussehen, sondern auch eine hervorragende Nutzererfahrung für Ihre Besucher bieten. Trauen Sie es sich nicht zu, Ihre Page selbst zu gestalten, sollten Sie daher zumindest erst einmal einen Crashkurs in Sachen Webdesign absolvieren - oder sich mit Ihrer Page eben doch an die Profis wenden. Dabei ist natürlich auch entscheidend, wie viel Gewicht Sie dem Design Ihrer Seite beimessen.

Welche sind die besten Homepage-Baukästen?

Die Homepage-Baukästen, die im trusted-Test 2020 am besten abgeschnitten haben, sind Wix, Jimdo und Webnode, gefolgt von den Baukästen von DomainFactory und webgo. Diese Anbieter haben sich sowohl in Sachen Funktionalität, als auch in Sachen Design, Benutzerfreundlichkeit und Preist-Leistungs-Verhältnis hervorgetan. Weitere Kriterien, die in den trusted-Test eingeflossen sind, waren etwa die Qualität des Kundensupports sowie die Sicherheits- und Datenschutzstandards der Anbieter. Hier erfahren Sie mehr:

AnbieterWixJimdoWebnode
Kundenbewertung
4.6
4.5
4.2
Preis0,00 - 7,00€0,00 - 9,00€0,00 - 9,90€
Kostenlose Testphase
Support E-Mail-Support, Telefon-Support, FAQ-Bereich, Video-Tutorials E-Mail-Support, FAQ-Bereich E-Mail-Support, FAQ-Bereich, Video-Tutorials
Geeignet für Kleine Unternehmen, Mittelständische Unternehmen, Große Unternehmen Kleine Unternehmen, Mittelständische Unternehmen, Große Unternehmen Kleinstunternehmen, Kleine Unternehmen, Mittelständische Unternehmen
Unterstützte Plattformen Web-App, iOS, Android Web-App, iOS, Android Web-App
Testbericht

So hat trusted Homepage-Baukästen getestet

Um die einzelnen Homepage-Baukästen auf Herz und Nieren zu prüfen und objektiv zu bewerten, hat trusted diverse Faktoren in die Bewertung mit einbezogen. Unter anderem sind folgende Attribute in die Bewertung mit eingegangen:

10%

Vertrag & Kosten

Wie viel kostet das Tool? Wie viele Seiten können Sie damit anlegen? Ist eine kostenlose Domain/Webhosting im Paket integriert, und wenn ja: wie lange? Gibt es ein kostenloses Produkt oder eine kostenlose Testphase? Wie verhält es sich mit dem Funktionsumfang der einzelnen Tarife?

10%

Editor

Welche Möglichkeiten bietet der Editor und wie funktioniert er? Welche verschiedenen Elemente können Sie in Ihre Website einbauen und wie lassen sich diese konfigurieren? Wie einfach ist der Editor zu bedienen und wie gut ist die Performance?

15%

Funktionen & Widgets

Welche Funktionen und Widgets können Sie in Ihre Website verbauen? Gibt es Spezialfunktionen wie Speisekarten für Restaurants oder Buchungstools für Ärzte und Heilpraktiker? Welche Möglichkeiten gibt es, externe Widgets (zum Beispiel PayPal, Google Maps, etc.) auf Ihre Website zu holen?

15%

Design

Wie viele Designvorlagen stehen zur Verfügung? Gibt es Branchen- und Themendesigns für bestimmte Anforderungen oder Anlässe? Wie sehr sind die jeweiligen Designs anpassbar? Sind die Designs auch responsive, das heißt für mobile Endgeräte optimiert?

10%

SEO & Marketing

Was für Möglichkeiten bietet Ihnen Ihr Baukasten hinsichtlich SEO und Internetmarketing? Haben Sie die volle Kontrolle über alle wichtigen Meta-Tags? Welche Möglichkeiten haben Sie, Ihre Suchmaschinenposition zu verbessern oder digitales Marketing (zum Beispiel per Mail) zu betreiben?

15%

Usability

Wie benutzerfreundlich ist das jeweilige Baukasten-System? Wie sieht die Benutzeroberfläche und die Nutzerführung aus? Wie einfach ist der Einstieg in die Software und welche Hilfestellungen gibt das System Ihnen dabei? Gibt es beispielsweise Tutorials oder ähnliche Einstiegshilfen?

15%

Sicherheit & Datenschutz

Erfüllt der Page-Builder die wichtigsten Standards der DSGVO? Werden Ihre Kundendaten auf europäischen Servern gespeichert? Welche Zertifizierung und Sicherheitsstandards bringen die Rechenzentren des Providers mit?

10%

Service & Support

Wann und auf welchen Kanälen können Sie mit dem Support des Anbieters in Kontakt treten? Welche Online-Materialien (Tutorials, Videos, Webinare, etc.) gibt es, um Sie zu unterstützen? Wie ist der Support des Anbieters organisiert?

Um die Benutzerfreundlichkeit des Editors und die Möglichkeiten des jeweiligen Baukastens praxisnah bewerten zu können, hat das trusted-Team außerdem bei jedem Homepage-Baukasten eine Test-Website erstellt.

Webauftritt für das Fahrrad-Startup “rusted”

Das Münchener Startup “rusted” hat es sich zur Aufgabe gemacht, gebrauchte Fahrräder zu restaurieren, mit neuen Teilen und einem neuen Design aufzuwerten und im eigenen Laden wieder zu verkaufen, um eine ökologische Alternative zur Neuanschaffung zu bieten. Auf der Website will das Team von rusted seine schönsten Fahrrad-Kreationen zeigen, die Unternehmens-Philosophie und das Team vorstellen und Kunden eine Kontaktmöglichkeit bieten. Dabei darf natürlich auch ein rechtssicheres Impressum nicht fehlen.

Für das fiktive Fahrrad-Startup “rusted” hat trusted bei jedem der getesteten Anbieter eine Test-Website erstellt
Für das fiktive Fahrrad-Startup “rusted” hat trusted bei jedem der getesteten Anbieter eine Test-Website erstellt
Quelle: trusted.de

Dabei verzichtet das rusted-Team ganz bewusst auf einen Online-Shop sondern will als lokales Ladengeschäft auftreten. Eine Übersicht über die Leistungen der Werkstatt und des Ladens findet sich ebenfalls auf der Website. Außerdem will rusted nach Möglichkeit einen Blog eigenen Blog betreiben, in dem das Team über soziale und ökologische Projekte informiert und persönliche Geschichten über und mit den restaurierten Rädern veröffentlicht.

Was für Seiten kann ich mit einem Homepage-Baukasten bauen?

Von schlichten One-Pagern wie Webvisitenkarten und Landingpages, über umfangreiche Websites für Ihr Business, Ihre Organisation, Ihr Restaurant oder Ihren Verein, über ansprechend gestaltete Online-Portfolios bis hin zu liebevollen Hobby- und Eventseiten ist mit einem Homepage-Baukasten viel möglich. Um Ihnen einen Überblick zu verschaffen (und damit Sie sich für Ihre eigene Page inspirieren lassen können) stellt trusted Ihnen hier einige der schönsten Seiten vor, die in einem Homepage-Baukasten entstanden sind.

Die schönsten Baukasten-Homepages

Noch vor einigen Jahren waren Baukasten-Homepages wahre Webdesign-Katastrophen verschrien und erfreuten sich bei professionellen Anwendern keiner allzu großen Beliebtheit. Zu einfach (und oft schlicht hässlich) waren die Designs, zu unflexibel die Möglichkeiten der Anpassung im Editor. Das ist heute anders.

Homepage-Baukästen haben in den letzten Jahren einen starken Wandel erlebt und ihr Stigma dadurch nach und nach verloren. Mittlerweile lässt sich - nach ein wenig Arbeit - der Unterschied zwischen einer professionellen Homepage vom Webdesigner und einer Baukasten-Homepage nicht immer sofort ausmachen. Glauben Sie nicht? trusted hat einige der schönsten Websites gesammelt, die mit Wix und Co. erstellt wurden, und stellt Sie Ihnen hier vor.

Die schönsten Online-Shops

Die schönsten Restaurant-Websites

Die schönsten Online-Portfolios

Was brauche ich, um meine Website im Baukasten zu bauen?

Um Ihre eigene Website mithilfe eines Homepage-Baukastens auf die Beine zu stellen brauchen Sie im Grunde nicht viel. Ein vorgefertigtes Design sowie einen einfachen Drag-and-Drop-Editor für die Gestaltung bringt so gut wie jeder Baukasten schon standardmäßig mit, ebenso wie verschiedene Widgets und Plugins, die Sie auf Ihrer Page verbauen können. Was Sie unter Umständen noch brauchen könnten wären spezielle SEO-Tools (obwohl auch die oft schon vorhanden sind) sowie ein rechtsgültiges Impressum.

Designvorlagen

Das erste, was Sie brauchen, um Ihre Baukasten-Website auf die Beine zu stellen, ist ein grobes Gerüst für Ihre Website. Das müssen Sie im Baukasten natürlich nicht umständlich selbst per HTML oder CSS programmieren und Sie müssen auch kein eigenes Mockup dafür basteln. Stattdessen greifen Sie bei den Homepage-Baukasten in diesem Vergleich ganz einfach auf eine Bibliothek an vorgefertigten Templates oder Designvorlagen zu.

Die Wahl einer modernen und responsiven Designvorlage ist bei den meisten Homepage-Baukästen der erste Schritt
Die Wahl einer modernen und responsiven Designvorlage ist bei den meisten Homepage-Baukästen der erste Schritt
Screenshot: trusted.de
Quelle: web4business.de

Vorlagen gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Von ganz einfachen und klassischen Designs bis hin zu modernen HTML5-Designs mit Spielereien wie Parallax-Effekten und mehr gibt es da eine riesige Bandbreite. In der Regel bieten Page-Builder-Provider professionelle Vorlagen für verschiedene Anwendungsfälle an, die sich dort bereits bewährt haben.

So gibt es beispielsweise vorgefertigte Gerüste für Restaurant-Websites, Online-Shops, Blogs und sogar Business-Vorlagen für verschiedene Branchen. Hier finden Sie Vorlagen für Mechaniker, Berater, IT-Dienstleister, Startups, Bauunternehmen, Marketing-Agenturen und sogar Nischen-Vorlagen für Fensterputzer, Umzugsunternehmen oder Ordnungsberater. Auch Vorlagen für Hochzeits- und Geburts-Websites, Event-Pages und so weiter und so fort.

Entdecken Sie hunderte von modernen Templates für verschiedene Branchen und Anlässe
Entdecken Sie hunderte von modernen Templates für verschiedene Branchen und Anlässe
Screenshot: trusted.de
Quelle: df.eu

Passend dazu gibt es nicht nur eine Seitenstruktur, die sich an der jeweiligen Branche orientiert, sondern oft auch Stock-Fotos aus dem Bestand des Anbieters, die zum gewählten Design und zur Branche passen. Viele Anbieter haben hunderte verschiedene Vorlagen im Gepäck, teilweise sogar von eigenen Designern gestaltet. Hier können Sie sich austoben und genau das Template finden, das zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen passt.

Editor

Der Editor ist das Herzstück jedes Homepage-Baukastens, denn er ist der eigentliche “Baukasten”. Im Editor gestalten Sie Ihre Website, fügen Bilder und Texte hinzu, verschieben Elemente nach Gutdünken, passen Farben und Logos an, fügen neue Seiten hinzu und vieles mehr; kurzum: Der Editor ist das, womit Sie Ihre Website Schritt für Schritt aufbauen.

Im Drag-and-Drop-Editor fügen Sie einfach neue Elemente und Inhalte mit der Maus hinzu
Im Drag-and-Drop-Editor fügen Sie einfach neue Elemente und Inhalte mit der Maus hinzu
Screenshot: trusted.de
Quelle: webnode.com

Das funktioniert per Drag-and-Drop, das heißt: Sie arbeiten mit Ihrer Maus und können einzelne Elemente ganz einfach an die passende Stelle in der gewählten Vorlage ziehen und dort nach Belieben anpassen. Viele Editoren haben außerdem einen optionalen HTML-Modus im Gepäck. Hier wechseln Sie von der WYSIWYG-Oberfläche in den abstrakten Code, um ganz individuelle Anpassungen vorzunehmen - sofern Sie über das nötige Know-How verfügen. Ansonsten lässt sich Ihre Homepage auch ganz ohne Code designen.

Wichtig für einen guten Editor: Er muss einfach zu bedienen und übersichtlich sein, Ihnen alle Elemente mit nur wenigen Klicks zur Verfügung stellen und sollte im besten Fall über eine Vorschaufunktion verfügen. Damit können Sie sich dann angucken, wie Ihre Page auf verschiedenen Endgeräten aussieht, und schon einmal testen, ob die eingebundenen Elemente gut aussehen, alle Links richtig funktionieren, etc.

Widgets und Plugins

Um Ihrer Website im Editor nicht nur dröge Texte und Bilder, sondern auch interaktive Elemente hinzuzufügen, bringen Homepage-Baukästen eine Reihe von Widgets mit, die Sie einbinden können. Dazu gehören beispielsweise Buttons, die etwa auf eine andere Seite weiterleiten (verlinken), Kommentarfunktionen für Besucher, Kontaktformulare, Reservierungs- oder Buchungswidgets, um online Termine zu buchen, und vieles mehr.

Fügen Sie Widgets und Apps zu Ihrer Website hinzu, mit denen Ihre BesucherInnen interagieren können
Fügen Sie Widgets und Apps zu Ihrer Website hinzu, mit denen Ihre BesucherInnen interagieren können
Screenshot: trusted.de
Quelle: godaddy.com

Auch Plugins wie eingebettete YouTube-Videos, Social-Media-Buttons für Facebook, Twitter und Co. oder Verknüpfungen zu digitalen Zahlungsmitteln wie PayPal lassen sich auf Wunsch Ihrer Page hinzufügen.

Welche Widgets und Plugins Ihnen im Baukasten zur Verfügung stehen bestimmt maßgeblich, über welche Features Ihre Website verfügt, und was Ihre Besucher auf und mit Ihrer Page anstellen können.

SEO- und Marketing-Features

Damit Ihre Website nicht nur gut aussieht, sondern auch viele Besucher anzieht, brauchen Sie SEO- und Marketing-Features, um Ihre Website im Netz bekannt zu machen. Dabei geht es im Grunde nur darum, dass Ihre Website für eine Google-Anfrage zu einem relevanten Keyword sehr weit oben rankt. Sagen wir, Sie verkaufen Rasenmäher. Dann wäre ein geeignetes Google-Keyword beispielsweise “Rasenmäher kaufen”. Suchen Google-Nutzer danach und finden Ihre Website in den Suchergebnissen, haben Sie schon so gut wie gewonnen.

Um Ihre Website für Google und Co. fit zu machen, haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Zum Beispiel können Sie den Titel und die Meta-Description Ihrer Seite entsprechend mit den Keywords versehen, die Ihnen am wichtigsten sind - diese werden dann in den Suchergebnissen bei Google angezeigt und verraten Suchenden, was es auf Ihrer Website gibt und warum sie draufklicken sollten.

Wichtige SEO-Einstellungen wie die Pflege individueller Meta-Tags sind in so gut wie jedem Homepage-Baukasten möglich
Wichtige SEO-Einstellungen wie die Pflege individueller Meta-Tags sind in so gut wie jedem Homepage-Baukasten möglich
Screenshot: trusted.de
Quelle: ionos.de

Zum Anderen können Sie alle Texte auf Ihrer Page entsprechend optimieren, um SEO-relevante Inhalte zu schaffen. Auch die Schaltung von bezahlten Google-Ads kann Ihnen eine Menge Besucher bescheren - und dafür gibt es bei vielen Homepage-Baukästen sogar Gutscheine für ein kleines Werbebudget, beispielsweise bei Wix.

Nicht vergessen: Rechtssicheres Impressum

Eines der wichtigsten Elemente Ihrer Website ist das Impressum. Auf dieser eigenen Seite finden Ihre Besucher sowohl Ihren Namen als Website-Betreiber, als auch Ihre Anschrift und weitere Infos zu Ihrer Person oder Ihrem Unternehmen.

Ein Beispiel für ein Impressum, eine der wichtigsten Seiten auf Ihrer Website
Ein Beispiel für ein Impressum, eine der wichtigsten Seiten auf Ihrer Website
Quelle: trusted.de

Der Gedanke dahinter ist die “Anbieterkennzeichnung”; verstoßen Sie mit Ihrer Website beispielsweise gegen geltendes Recht, können durch die Informationen im Impressum rechtliche Ansprüche gegen Sie geltend gemacht werden. In der Regel nutzen Besucher das Impressum aber als Informationsquelle, um beispielsweise mittels Telefon oder E-Mail mit Ihnen in Kontakt zu treten.

Neben einer gültigen Datenschutzerklärung (siehe unten) ist das Impressum wohl die wichtigste Page auf Ihrer Seite. Vor allem, wenn Sie Ihre Website professionell betreiben (im Rahmen eines Business, etc.) brauchen Sie ein Impressum, wenn Sie nicht abgemahnt werden wollen. So will es das deutsche Telemediengesetz.

Hier ein kurzer Überblick über die wichtigsten Elemente in einem Impressum:

  • Name des Seitenbetreibers
  • Anschrift des Seitenbetreibers
  • E-Mail-Adresse
  • Telefonnummer
  • ggf. Fax-Nummer
  • Rechtsform des Unternehmens (GmbH, AG, etc.)
  • Vertreter des Unternehmens
  • Registereintrag (sofern vorhanden)
  • Umsatzsteuer-ID
  • plus spezielle Angaben für bestimmte Branchen oder Bereiche

Um Ihnen die Erstellung eines rechtsgültigen Impressums zu erleichtern, bringen viele Homepage-Baukästen entsprechende Rechtstext-Generatoren mit oder arbeiten mit freien Generatoren zusammen, die Sie im Netz finden können. Alternativ helfen Ihnen oft auch die Experten des Support-Teams bei der Bereitstellung Ihres Impressums.

Was kostet ein Website-Baukasten?

Kommerzielle Homepage-Baukästen kosten im Schnitt zwischen 9 und 40 Euro pro Monat, je nach dem verfügbaren Webspace und Traffic und der möglichen Seitenzahl. Teilweise kommen noch Kosten für das Webhosting und eine passende Domain hinzu (im Schnitt 20 Euro pro Jahr); viele Anbieter bieten die Domain aber für das erste Jahr auch kostenlos an. Um Ihnen einen Überblick über die zu erwartenden Kosten zu bieten, stellen wir Ihnen im Anschluss drei Preisbeispiele gängiger Homepage-Baukästen vor.

Wix Preisbeispiele

Wix bietet insgesamt 7 Homepage-Pakete an, deren Preise sich auf zwischen 4,50 Euro und 35 Euro pro Monat belaufen. Die einzelnen Pakete unterscheiden sich in ihrem Funktionsumfang und vor allem hinsichtlich des enthaltenen Speicherplatzes und der möglichen Bandbreite.

PaketSpeicherplatzBandbreiteDomainKosten
Connect Domain500 MB1 GBnicht enthalten4,50 €/Monat
Combo3 GB2 GBkostenlos für 1 Jahr8,50 €/Monat
Unlimited10 GBunbegrenztkostenlos für 1 Jahr12,50 €/Monat
VIP20 GBunbegrenztkostenlos für 1 Jahr24,50 €/Monat
Business Basic20 GBunbegrenztkostenlos für 1 Jahr17 €/Monat
Business Unlimited35 GBunbegrenztkostenlos für 1 Jahr25 €/Monat
Business VIP50 GBunbegrenztkostenlos für 1 Jahr35 €/Monat

In den Business-Tarifen “Business Basic”, “Business Unlimited” und “Business VIP” sind Spezialfunktionen wie Umsatzstatistiken und Berichte integriert und “Business Unlimited” und “Business VIP” warten außerdem mit umfassenden eCommerce-Funktionen auf.

Ein Preisbeispiel für den Homepage-Baukasten von Wix
Ein Preisbeispiel für den Homepage-Baukasten von Wix
Screenshot: trusted.de
Quelle: wix.com

Jimdo Preisbeispiele

Abgesehen von der kostenlosen Basisversion ruft Jimdo ähnliche Preise auf, wie schon Wix. Zwischen 9 und 39 Euro kosten die Jimdo-Pakete pro Monat:

PaketSpeicherplatzBandbreiteDomainKosten
Start5 GB10 GBkostenlos für 1 Jahr9 €/Monat
Grow15 GB20 GBkostenlos für 1 Jahr15 €/Monat
Grow Legal15 GB20 GBkostenlos für 1 Jahr20 €/Monat
Unlimitedunbegrenztunbegrenztkostenlos für 1 Jahr39 €/Monat
Online-Shop Basic10 GBunbegrenztkostenlos für 1 Jahr15 €/Monat
Online-Shop Business15 GBunbegrenztkostenlos für 1 Jahr19 €/Monat
Online-Shop VIPunbegrenztunbegrenztkostenlos für 1 Jahr39 €/Monat

Auch der Funktionsumfang spielt bei den Paketen von Jimdo eine Rolle. So enthält Grow Legal zusätzlich zu den Features aus “Grow” einen kostenlosen Rechtstexte-Manager, während die Online-Shop-Tarife mit eCommerce-Funktionen und einem eigenen Shop-System ausgestattet sind.

Ein Preisbeispiel für den Homepage-Baukasten von Jimdo
Ein Preisbeispiel für den Homepage-Baukasten von Jimdo
Screenshot: trusted.de
Quelle: jimdo.de

Squarespace Preisbeispiele

Squarespace hat nur vier Preispakete, die sich aber im gleichen Rahmen bewegen, wie die Tarife von Wix und Jimdo. Zwischen 9 und 36 Euro bezahlen Sie hier pro Monat:

PaketSpeicherplatzBandbreiteDomainKosten
Persönlichunbegrenztunbegrenztkostenlos für 1 Jahr9 €/Monat
Businessunbegrenztunbegrenztkostenlos für 1 Jahr17 €/Monat
E-Commerce Basisunbegrenztunbegrenztkostenlos für 1 Jahr24 €/Monat
E-Commerce Erweitertunbegrenztunbegrenztkostenlos für 1 Jahr36 €/Monat

Im Gegensatz zu Jimdo und Wix sind bei Squarespace Speicherplatz und Bandbreite aber in allen Tarifen unbegrenzt und die einzelnen Pakete unterscheiden sich hauptsächlich durch ihren Funktionsumfang.

Ein Preisbeispiel für den Homepage-Baukasten von Squarespace
Ein Preisbeispiel für den Homepage-Baukasten von Squarespace
Screenshot: trusted.de
Quelle: squarespace.com

Gibt es kostenlose Homepage-Baukästen?

Ja, einige Pagebuilder haben auch kostenlose Versionen ihrer Tools im Angebot. Dazu gehören zum Beispiel Wix, Jimdo, Weebly, Webnode, One.com oder Homepage-Baukasten.de. Kostenlose Homepage-Baukästen zeichnen sich in der Regel durch Anbieterwerbung auf der fertigen Seite, einen Domainzusatz (zum Beispiel www.meinewebsite.jimdo.de) und/oder einen stark begrenzten Webspace und Traffic aus. Zudem sind oft die mögliche Seitenanzahl und die vorhandenen Features streng limitiert.

Private und kleine Website-Projekte können durchaus mit einem kostenlosen Baukasten wie von One.com und vielen anderen Anbietern realisiert werden. Gerade für den professionellen Einsatz eignen sich die kostenlosen Page-Builder aber überhaupt nicht. Die gebrandete Domain und die Werbung auf der Page wirken unprofessionell und wirken sich negativ auf das Google-Ranking aus. Außerdem laufen Sie Gefahr, dass Ihnen in den streng limitierten Free-Versionen der Traffic ausgeht und sich dadurch die Ladezeiten Ihrer Page massiv verlangsamen.

eCommerce-Funktionen gibt es in den meisten kostenlosen Versionen ebenfalls nicht, also ist auch ein kostenloser Online-Shop nicht möglich. Kurzum: Eine wirklich kostenlose Homepage-Option gibt es - leider - nicht; bzw. nur für private Hobbyprojekte.

Wie verhalten sich Homepage-Baukästen zum Datenschutz?

In Sachen DSGVO stehen deutsche bzw. europäische Homepage-Baukästen in der Regel besser da, als Page-Builder von außerhalb der EU. Trotzdem müssen Sie auch bei diesen Anbietern immer noch ein wenig Eigeninitiative zeigen, um alle Anforderungen der Datenschutzverordnung zu erfüllen; zum Beispiel benötigen Sie eine rechtssichere Datenschutzerklärung, müssen Formulare und Anmeldeprozesse datenschutzkonform gestalten, und mehr. Die wichtigsten Infos und Tipps finden Sie hier:

Homepage-Baukästen und die DSGVO

Seit Inkrafttreten der DSGVO gibt es für Websitebetreiber einige wichtige Punkte zu beachten, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Das gilt sowohl für selbst erstellte Websites, als auch für Seiten aus dem Homepage-Baukasten. Die meisten Baukästen liefern die nötigen Tools, um eine DSGVO-konforme Website aufzubauen, aber nicht bei jedem Anbieter werden die nötigen Elemente gleich gut umgesetzt. Zudem ist in jedem Fall ein wenig Eigeninitiative nötig, um alle Anforderungen zu erfüllen.

Folgende Punkte gibt es zu beachten, wenn Sie Ihre Website DSGVO-konform betreiben wollen:

Verschlüsselung

Eine Website, die personenbezogene Daten verarbeitet, muss zwangsläufig über eine SSL-Verschlüsselung verfügen. Das gilt vor allem dann, wenn Sie auf Ihrer Website ein Kontaktformular, ein Formular für die Newsletter-Anmeldung oder einen eigenen Mitgliederbereich haben, für den Besucher sich registrieren können. Eine verschlüsselte Verbindung erkennen Sie daran, dass die URL der jeweiligen Page mit “https:” beginnt. Die gute Nachricht: So gut wie jeder kommerzielle Homepage-Baukasten liefert ein kostenloses SSL-Zertifikat mit, beispielsweise von “Let’s Encrypt” oder anderen Anbietern. Und das magische “https:” hat auch noch einen anderen gewichtigen Vorteil: Google schätzt Pages mit SSL-Verschlüsselung grundsätzlich als sicherer und damit “besser” ein, als Seiten ohne Verschlüsselung.

Datenschutzerklärung

Eine rechtssichere Datenschutzerklärung ist Pflicht, wenn Sie heute eine Website betreiben wollen. Darin klären Sie Ihre Besucher über die Art der erhobenen Daten und seine Rechte bezüglich dieser Daten auf. Seit der DSGVO müssen dort nicht nur Ihre eigenen Datenschutzstandards auftauchen, sondern auch alle Dienste und Plugins, die Sie auf Ihrer Website nutzen. Nutzen Sie beispielsweise Google Analytics oder einen Like- oder Share-Button von Facebook, müssen auch diese Dienste in die Datenschutzerklärung aufgenommen werden. Das ist oft umständlich; einige Homepage-Baukästen (zum Beispiel Jimdo) unterstützen Sie allerdings dabei mit einem Rechtstexte-Generator und einer transparenten Kommunikation aller verwendeten Dienste. Auch STRATO integriert mit dem Drittanbieter-Tool Janolaw einen Generator für Rechtstexte wie Datenschutzerklärung und Impressum.

Social-Media-Plugins

Apropos Facebook und Co.; entsprechende Plugins wie ein Share- oder Like-Button für Facebook, Twitter und viele andere Soziale Netzwerke entsprechen nicht der DSGVO, da diese bereits vor dem Klick Daten von Nutzern sammeln und an den Server des jeweiligen Dienstes weiterleiten. Das betrifft unter anderem auch eingebundene YouTube-Videos. Um nicht auf diese Elemente auf Ihrer Page verzichten zu müssen, gibt es mittlerweile eine Reihe von quelloffenen Tools, die Ihnen dabei helfen, Social-Media-Plugins datenschutzgerecht auf Ihrer Website einzubinden. Die bekanntesten sind etwa “Shariff” (das beispielsweise auch bei Jimdo zum Einsatz kommt) und “Embetty”, beide entwickelt und zur Verfügung gestellt vom Computermagazin “c

Formular und Anmeldungen

Nutzen Sie auf Ihrer Website Formulare (zum Beispiel um einen Tisch zu reservieren, einen Termin zu buchen, einen Newsletter zu starten oder ein einfaches Kontaktformular), dürfen Sie in diesen Formularen ausschließlich Daten abfragen, die Sie tatsächlich für die jeweilige Situation benötigen. Für einen Newsletter beispielsweise die E-Mail-Adresse, für eine Tischreservierung den Nachnamen, etc. Gestalten Sie Ihre Formulare daher am besten so, dass alle anderen Angaben freiwillig sind. Im Falle einer Newsletter-Anmeldung lassen Sie Ihre EmpfängerInnen Ihr Einverständnis zum Erhalt des Newsletters oder von Werbemails noch einmal nachträgliche bestätigen (Double-Opt-In) und geben Sie auch die bequeme Möglichkeit zur Abmeldung (Opt-Out).

Cookies und Cookie-Hinweis

So gut wie jede Website verarbeitet Cookies, zum Beispiel um die Besucherzahlen zu analysieren, den Inhalt von Warenkörben zu speichern oder den Anmeldestatus von Benutzern im digitalen Hinterkopf zu behalten. Das ist grundsätzlich kein Problem - nur müssen Sie Ihre Besucher darüber informieren, dass Sie Cookies verwenden und diesen die Möglichkeit geben, einzelne Cookies zu deaktivieren oder der Verwendung von Cookies pauschal zu widersprechen. Ein entsprechender Cookie-Hinweis findet sich seit Inkrafttreten der DSGVO auf den meisten kommerziellen Websites. Viele Homepage-Baukästen im Vergleich bieten Ihnen die Möglichkeit, ganz einfach einen entsprechenden Hinweis auf Ihrer Startseite hinzuzufügen; alternativ gibt es aber auch viele Seiten im Netz, die die entsprechenden HTML-Codeschnipsel zur Verfügung stellen, damit Sie den Cookie-Hinweis selbstständig auf Ihrer Page einbinden können.

Auftragsverarbeitungsvertrag

Da Sie im Falle einer Baukasten-Homepage nicht nur selbst Daten Ihrer Website-Besucher erheben, sondern diese Daten teilweise auch bei Ihrem Provider (also dem Anbieter Ihres Baukastens) landen, benötigen Sie einen entsprechenden Auftragsverarbeitungsvertrag. Dieser regelt die Datenverarbeitung durch Dritte und steckt den Rahmen ab, in dem Daten an den jeweiligen Provider weitergegeben werden. Seit Inkrafttreten der DSGVO können solche ADV- oder AV-Verträge auch elektronisch geschlossen werden, weswegen diverse Provider (beispielsweise Jimdo, Wix, DomainFactory, 1&1 IONOS oder STRATO) entsprechende elektronische Verträge als Vorlage zur Verfügung stellen. Und übrigens: Auch mit Google müssen Sie einen AV-Vertrag abschließen, wenn Sie etwa Google Analytics auf Ihrer Page einsetzen wollen. Diesen gibt es ebenfalls in digitaler Form im Netz zu finden.

Diese ganz grundlegenden Punkte gibt es zu beachten, wenn Sie Ihre Website DSGVO-konform betreiben wollen. Und das sollten Sie! Abgesehen vom drohenden Verlust des Vertrauens Ihrer Besucher und Kunden, kann Ihnen bei einem Datenschutzverstoß ein hohes Bußgeld drohen. Zwischen 10 und 20 Millionen Euro, bzw. zwischen 1 und 4 Prozent des Jahresumsatzes sind bereits als Bußgeld für Unternehmen verhängt worden. Dabei spielt vor allem die Art und Schwere des Vergehens eine Rolle.

Wichtige Datenschutzbestimmungen und Regeln für Websites

Die DSGVO benennt einige Pflichten für Websitebetreiber und andere Dienstleister sowie diverse Rechte für die jeweils betroffenen Personen. Die Verordnung ist komplex und umfangreich, lässt sich aber grob so zusammenfassen: Wann immer Sie Daten über einen Besucher oder eine Besucherin Ihrer Website erheben, müssen Sie a, darüber informieren, dass und welche Daten Sie zu welchem Zweck erheben und b, die Möglichkeit bieten, der Datenerhebung zu widersprechen oder diese auf das absolut nötige Mindestmaß zu beschränken.

Daten sind beispielsweise Auskünfte wie Namen, Adressen, E-Mail-Adressen oder Telefonnummern, aber auch Daten wie die IP-Adresse, die Sie beispielsweise mithilfe von Cookies abfragen, um einzelne Personen bei Ihrem nächsten Besuch auf Ihrer Seite wiederzuerkennen.

Zudem müssen Sie Ihre Besucher über ihre Rechte und Möglichkeiten aufklären, was Sie beispielsweise in einer rechtssicheren Datenschutzerklärung tun können. Diese Rechte umfassen:

  • Das Recht auf Vergessenwerden bzw. das Recht auf Löschung der Daten
  • Das Recht auf Auskunft über die Art der erhobenen Daten und deren Verwendung
  • Das Recht auf Berichtigung oder Ergänzung der Daten
  • Das Recht auf Widerspruch
  • Das Recht, bei einer Aufsichtsbehörde für Datenschutz Beschwerde einzulegen
Um eine rechtssichere und DSGVO-konforme Website zu betreiben, müssen Sie einige Punkte beachten
Um eine rechtssichere und DSGVO-konforme Website zu betreiben, müssen Sie einige Punkte beachten
Quelle: trusted.de

Beachten Sie all diese Punkte, ist Ihre Website gut ausgestattet und gerüstet für die Anforderungen der DSGVO. Dabei kann Ihnen der Anbieter Ihres Homepage-Baukastens allerdings nur bedingt helfen, beispielsweise durch einen integrierten Rechtstexte-Generator, verfügbare AV-Verträge oder durch die Integration von Tools, die Sie bei der Einhaltung der Verordnung unterstützen. Ohne ein wenig zusätzliche Eigeninitiative kann Ihnen aber auch der beste Homepage-Baukasten keine von Haus aus DSGVO-konforme Website bauen.

Der trusted Ratgeber bietet nur allgemeine Informationen zum Thema Datenschutz und DSGVO und ersetzt keine Rechtsberatung. Sollten Sie sich bezüglich einzelner Punkte der DSGVO in Bezug auf Ihre Website unsicher sein, sollten Sie einen Experten - etwa einen Anwalt oder eine Aufsichtsbehörde - zu Rate ziehen. Beachten Sie dabei, dass Sie für Ihre Website und alle dort erhobenen Daten stets selbst verantwortlich sind.

Worauf muss ich bei der Auswahl von Homepage-Baukästen achten?

Homepage-Baukästen unterscheiden sich in der Regel durch den vorhandenen Speicherplatz (Webspace) und die verfügbare Bandbreite (Traffic). Um einen passenden Anbieter zu finden, sollten Sie also überschlagen können, wie viel Speicherplatz und Bandbreite Sie benötigen und über wie viele Seiten Ihre Website am Ende verfügen soll. Zudem ist natürlich auch die Art der Website entscheidend. Wollen Sie einen Online-Shop aufbauen, benötigen Sie ein Shop-System, für einen Blog ein Blog-System, etc. Mehr Infos:

Welche Art von Website wollen Sie bauen?

Zunächst einmal ist bei der Wahl des richtigen Baukastens natürlich entscheidend, welche Art von Website Sie überhaupt aufziehen wollen. Möchten Sie beispielsweise einen Online-Shop eröffnen, benötigen Sie zwingend ein Baukastensystem, das Ihnen eCommerce-Funktionen zur Verfügung stellt. Produktdatenbanken und eine Shop-Oberfläche mit Produktseiten und Bildgalerien sowie ein Bezahlvorgang sind dabei zum Beispiel essentiell. Auch die Anbindung an digitale Bezahlmöglichkeiten wie PayPal ist von Vorteil.

Mithilfe von integrierten Shop-Systemen können Sie mit Ihrem Homepage-Baukasten auch Produkte pflegen und im eigenen Online-Shop verkaufen
Mithilfe von integrierten Shop-Systemen können Sie mit Ihrem Homepage-Baukasten auch Produkte pflegen und im eigenen Online-Shop verkaufen
Screenshot: trusted.de
Quelle: godaddy.com

Wollen Sie dagegen einen Blog aufmachen, helfen Ihnen diese Shop-Funktionen natürlich nichts; dann brauchen Sie einen Anbieter, der ein Blog-System mitbringt, in dem Sie Ihren Content bequem pflegen und übersichtlich strukturieren können; am besten auch mit individuellen Tags für die Kategorisierung Ihrer Beiträge und einer Autorenbox, damit Ihre Besucher auch sehen, wer da eigentlich bloggt.

Erstellen und pflegen Sie einen Blog und schreiben Sie über Ihr Unternehmen oder Ihr Hobby
Erstellen und pflegen Sie einen Blog und schreiben Sie über Ihr Unternehmen oder Ihr Hobby
Screenshot: trusted.de
Quelle: webnode.com

Ein weiteres Beispiel sind Websites für Restaurants. Hier gilt es darauf zu achten, dass Ihr gewählter Baukasten nicht nur einfach zu bedienen ist, sondern auch Funktionen wie ein Reservierungssystem oder eine Platzwahl an Bord hat; sonst nützt Ihnen auch die schönste Homepage nichts.

Von solchen Spezialfeatures ganz abgesehen ist auch immer das Design entscheidend. Eine professionelle Business-Page unterscheidet sich im Webdesign stark von einer Hobby- oder Eventseite. Hier sollte der Anbieter den Zuschlag bekommen, der ein geeignetes Design für Ihre Anforderungen im Gepäck hat. Mittlerweile überschlagen sich Web-Baukästen mit den Zahlen der verfügbaren Templates, die oft schon in die Tausende gehen - wenn unter diesen 1.000 aber kein Design ist, das Ihnen gefällt oder das für Sie relevant ist, nützt das wenig.

Schauen Sie sich daher die in Frage kommenden Homepage-Baukästen ganz genau an und überlegen Sie sich im Vorfeld, welche Art Page Sie bauen wollen und welche besonderen Features und Designs Sie dafür brauchen. Nützlich ist es dabei, dass Sie sich bei vielen Providern die verfügbaren Vorlagen oft schon ganz unverbindlich anschauen können und viele Anbieter veröffentlichen auch Referenz-Seiten von Kunden, die bereits ansprechende Seiten mit dem System gebaut haben. Hier finden Sie Anreize und können sich die Designs in der Praxis ansehen.

Wieviel Webspace und Traffic benötigen Sie?

Die wichtigste Frage in Bezug auf Ihre Website lautet: Wie groß wird sie ungefähr werden? Davon hängt nämlich in erster Linie ab, welchem Baukasten-Anbieter Sie den Vorzug geben sollten, beziehungsweise welches Preispaket das richtige für Sie ist. Reicht Ihnen die kleinste Ausführung mit rund 500 MB Speicherplatz oder brauchen Sie ein Profi-System mit mehreren Gigabyte, um all Ihre Inhalte unterzubringen?

So berechnen Sie den nötigen Webspace

Die Berechnung Ihres Bedarfs ist im Grunde recht einfach. Dazu müssen Sie im Grunde nur eine Liste mit den Dateien erstellen, die Sie online verfügbar machen wollen, etwa Fotos, Videos, etc. Reine Textseiten mit einfachen Elementen wie Icons oder Buttons verbrauchen so gut wie keinen Platz und können bequem mit zwischen 500 MB und 1 GB Webspace gehostet werden. Auch Widgets der Anbieter verbrauchen in der Regel keinen allzu großen Speicherplatz.

Deutlich größer wird Ihr Bedarf, wenn Sie hochauflösende Bilder sowie Video- oder Audio-Files anbieten wollen. Fotos in hoher Qualität verbrauchen einen durchschnittlichen Platz von 10 MB, Audio-Dateien je nach Länge rund 5 MB und HD-Videos etwa 100 MB (pro Minute!).

Der benötigte Speicherplatz für verschiedene Dateitypen im einfachen Überblick
Der benötigte Speicherplatz für verschiedene Dateitypen im einfachen Überblick
Quelle: trusted.de

Wollen Sie solche Elemente auf Ihrer Website einbinden oder dort zum Download anbieten, sollten Sie den benötigten Webspace großzügig berechnen, um alle Dateien unterzubringen. Erstellen Sie daher schon früh eine Art “Inventar” mit allen Bildern, Grafiken und Videos, die Sie auf Ihrer Page hochladen wollen, und überschlagen Sie so den nötigen Speicherplatz. Behalten Sie außerdem im Hinterkopf, dass Sie die Elemente in Zukunft vielleicht durch neue Files erweitern wollen und planen Sie daher einen kleinen Puffer mit ein.

Tipps: So reduzieren Sie den benötigten Webspace

Um den nötigen Speicherplatz so gut wie möglich zu reduzieren, gibt es einige gute Tricks:

Tipp Nummer 1: Vermeiden Sie es, Speicherfresser wie Videos selbst zu hosten, sondern laden Sie diese am besten kostenlos auf YouTube hoch. Die YouTube-Video können Sie anschließend per Code-Snippet ganz bequem auf Ihre Website zurückbringen und damit massiv Speicher sparen, da das Video nicht auf dem Server Ihres Providers, sondern eben bei YouTube liegt. Ein eingebettetes YouTube-Video verbraucht so gut wie keinen Webspace und lässt sich auch von Anfängern ganz einfach integrieren.

Tipp Nummer 2: Konvertieren Sie große Dateien in ein platzsparendes Dateiformat. Audio-Files können Sie beispielsweise in das .wave-Format oder als MP3 hochladen, was zwar die Klangqualität minimal reduziert, dafür aber den Speicher schont. Konverter, die diese Aufgabe für Sie übernehmen, gibt es im Internet zuhauf kostenlos.

Tipp Nummer 3: Simpel, aber effektiv: Übertreiben Sie es nicht! Weniger ist im Webdesign oft mehr und der Trend geht klar in Richtung Minimalismus und Einfachheit. Entscheiden Sie daher radikal, welche Fotos und Bilder Sie wirklich haben wollen und wo sich diese am besten machen. Trägt ein Foto - so schön es auch sein mag - nichts zur Nutzererfahrung bei, lassen Sie es einfach weg. So lässt sich auch mit wenig Webspace eine ansprechende und minimalistische Page gestalten, die Sie a, nicht in Unkosten stürzt, und die b, Ihren Besucher gefallen wird.

So berechnen Sie den nötigen Traffic

Wissen Sie ungefähr, wie groß Ihre Website ist (sprich: wie viel Webspace sie verbraucht) ist die Ermittlung des benötigten Traffics (eigentlich) eine einfache Rechnung; sofern Sie eine Einschätzung darüber treffen können, wie viele Besucher Ihre Website monatlich im Schnitt anziehen wird. Denn nichts anderes bedeutet Traffic oder Bandbreite in diesem Fall: Die Größe der Dateien, die zwischen Ihrer Website und Ihren Besuchern ausgetauscht werden.

Beispielrechnung 1: So lange reicht Ihr Traffic-Volumen

Eine einfache Rechnung: Sagen wir, Sie haben den Jimdo-Tarif “Start” gewählt und haben darin 5 GB Webspace und 10 GB Traffic/Bandbreite zur Verfügung. Den vorhandenen Webspace nutzen Sie beinahe vollständig aus, da Sie auf Ihrer Page einige hochauflösende HD-Videos eingebunden haben, die Ihre Produkte vorstellen. Das würde bedeuten, dass pro Monat 2 Besucher Ihre Page vollständig ansehen und alle Inhalte laden können, bevor Ihr Traffic aufgebraucht ist - was sehr wenig ist.

Das gilt aber nur dann, wenn Ihre Besucher auch wirklich Ihre gesamte Page betrachten, alle Seiten laden und jedes Video einmal ansehen bzw. herunterladen. Da das aber nur selten der Fall sein wird, ist die mögliche Besucherzahl in der Praxis deutlich höher. Genau deswegen ist die Berechnung des benötigten Traffics eben nur “eigentlich” eine einfache. Tatsächlich ist hier aber auch viel Gespür und Bauchgefühl gefragt.

Beispielrechnung 2: So viele Besucher können Sie anziehen

Viele Infoseiten im Netz empfehlen, für die Berechnung des nötigen Traffics eine Formel zu verwenden, die ungefähr so aussieht:

Erforderliche Bandbreite = Durchschnittliche Besucherzahl * Durchschnittliche Seitenaufrufe pro Besucher * Durchschnittliche Größe der aufgerufenen Seite

Diese Art der Berechnung hält allerdings Tücken parat. Wie beispielsweise soll ein Unternehmen, das mit seiner ersten Website online geht, einschätzen können, wie viele Besucher die Page monatlich im Schnitt anziehen wird? Sinnvoller ist es, andersherum zu kalkulieren und einige Beispielrechnungen durchzuführen, um das passende Paket zu ermitteln.

Sagen wir, Sie haben für Ihre Website einen Webspace-Bedarf von 500 MB kalkuliert, gleichmäßig verteilt auf insgesamt 10 Unterseiten mit einer durchschnittlichen Größe von 50 MB. Sie interessieren sich für das Paket “Combo” von Wix mit 2 GB verfügbarer Bandbreite und wollen ermitteln, ob dieser Traffic für Ihre Zwecke ausreicht. Dann rechnen Sie:

Bandbreite / Durchschnittliche Seitengröße = Durchschnittliche Seitenaufrufe pro Besucher * Durchschnittliche Besucherzahl

Oder in diesem Fall:

2.000 MB / 50 MB = 400 Durchschnittliche Seitenaufrufe

So finden Sie heraus, dass pro Monat 400 Besucher jeweils eine Ihrer Unterseiten aufrufen, oder 40 Besucher Ihre Seite komplett durchstöbern und sich alle Bilder und Videos ansehen können. Sie haben also ein Kontingent zwischen 40 und 400 Besuchern pro Monat - und können nun entscheiden, ob das für Sie ausreicht.

Was passiert, wenn der Traffic aufgebraucht ist?

Haben Sie Ihr monatliches Kontingent an Traffic vollständig verbraucht, werden die meisten Provider Ihnen zunächst einmal eine Warnung zukommen lassen, und zum zweiten die Bandbreite für Ihre Page drastisch reduzieren. Das bedeutet: Ladezeiten und Download-Raten erhöhen sich massiv und der Aufbau Ihrer Page wird für alle Besucher sehr viel länger dauern, als gewöhnlich.

Das beeinträchtigt nicht nur die Benutzererfahrung, sondern ist auch ein Signal für Google. Seiten mit mangelndem Pagespeed erreichen selten ein gutes Ranking in den Suchergebnissen. Rechnen Sie daher auch in Sachen Traffic-Volumen großzügig und behalten Sie einen möglichen Anstieg des Traffics im Hinterkopf - zum Beispiel weil Ihre Page bekannter wird, oder aufgrund saisonaler Schwankungen (Weihnachtsgeschäft, etc.).

Wie viele Seiten wollen Sie auf Ihrer Homepage haben?

Was ist eine Sitemap?

Eine Sitemap ist ein Dokument, das alle Unterseiten einer Website hierarchisch und strukturiert darstellt.

Einige (wenn auch nicht mehr alle) Homepage-Baukästen verfügen über ein Preismodell, dass die maximal mögliche Anzahl an Unterseiten als Faktor mit einbezieht. So zum Beispiel bei Jimdo, wo Sie im kostenlosen Tarif “Play” maximal 5 Unterseiten, im ersten kostenpflichtigen Tarif “Start” maximal 10 Unterseiten anlegen können. Um herauszufinden, wie viele Seiten Sie brauchen, ist im Grunde nur eine sorgfältige Planung nötig. Dabei kann Ihnen beispielsweise eine grobe Sitemap helfen.

Damit planen Sie, welche Seiten Sie auf der Website haben wollen, und welche Inhalte Sie darauf unterbringen möchten. So lässt sich schnell ermitteln, wie viele Unterseiten, sprich: welches Preispaket Sie brauchen. So könnte eine Sitemap ungefähr aussehen:

Eine Sitemap hilft Ihnen dabei, Ihre Website zu planen und eine Navigation für Ihre Seite zu erstellen
Eine Sitemap hilft Ihnen dabei, Ihre Website zu planen und eine Navigation für Ihre Seite zu erstellen
Quelle: trusted.de

Die hier geplante Page verfügt über insgesamt 25 Unterseiten, strukturiert auch nach den jeweils übergeordneten Pages, von denen aus Ihre Besucher auf die jeweiligen Seiten gelangen. Vergessen Sie bei der Planung vor allem nicht, dass auch Rechtstexte wie Ihr Impressum oder Ihre Datenschutzerklärung jeweils eine eigene Unterseite bekommen sollten.

Benötigen Sie SEO-Funktionen und Analytics?

Einige Homepage-Baukästen verfügen über mehr Funktionen, als andere. So ist es mit einigen beispielsweise möglich, aktiv Suchmaschinenoptimierung (SEO) zu betreiben, um Ihre Seite in den Google-Ergebnissen zu pushen und damit mehr Besucher zu generieren. Wie umfassend die Features für die Suchmaschinenoptimierung sind, ist allerdings von Anbieter zu Anbieter verschieden. Oft verpacken Provider solche Funktionen auch erst in den teuersten Paketen, um einen Anreiz zum Upgrade zu schaffen.

Ähnlich ist es mit Analyse- und Berichtsfunktionen. Um beispielsweise Auskünfte über Ihre Besucherzahlen und deren Verweildauer und andere wichtige KPI zu bekommen, benötigen Sie ein Analytics-Modul, das aber nicht in jedem Homepage-Baukasten gleich gut integriert ist. Auch hier ist die Regel, dass teurere Pakete meist über umfassendere Möglichkeiten in Sachen Analytics verfügen.

Vergleichen Sie daher auf jeden Fall auch den Funktionsumfang der in Frage kommenden Baukästen und definieren Sie schon im Vorfeld, welche Features auf keinen Fall fehlen dürfen.

Welche Homepage-Baukästen gibt es auf dem Markt?

Homepage-Baukästen und smarte Page-Builder gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Damit Sie im Gewirr der einzelnen Anbieter nicht den Überblick verlieren, hat trusted die 25 gängigsten Homepage-Baukästen für Sie verglichen. Weitere Infos über alle Baukästen finden Sie hier:

25 Anbieter
  1. Wix

    4.6

    Für die individuelle Website mit dem gewissen Etwas. Wunderschöne Designvorlagen machen jede Website und jeden Online-Shop zum Hingucker. Mit vielen Gutscheinen und tollen Rabatten.

  2. Jimdo ist einer der bekanntesten deutschen Homepage-Baukästen überhaupt. Durch den einfachen Editor und die hohe preisliche Flexibilität durch viele Tarifoptionen bietet Jimdo einen der besten Baukästen für junge Unternehmen und private Projekte.

  3. Schnelle und einfache Bearbeitung sowohl für private als auch für kleine Business-Projekte. Erstellen Sie eine Website, einen Blog oder einen Online-Shop - alleine oder gemeinsam im Team.

  4. Viele Vorlagen und spezifische Branchenfunktionen, zum Beispiel für die Gastronomie. Personalisierte Inhalte möglich. Bleiben Sie flexibel: DomainFactory ist monatlich kündbar.

  5. Der GoDaddy Homepage-Baukasten eignet sich vor allem für Pages, die auf ansprechendes Mobildesign und leistungsstarkes Hosting wert legen. Eine Blog-Funktion und ein kostenloses SSL-Zertifikat sind bereits integriert.

  6. Der schnelle und einfache Pagebuilder für einfache Onepager. Beantworten Sie nur einige Fragen, SITE123 erledigt den Rest und baut Ihnen eine passende Homepage für Ihre Bedürfnisse innerhalb von Minuten.

Alle Anbieter

Was sind die ersten Schritte mit meinem Homepage-Baukasten?

Website und Unterseiten planen

Bevor es überhaupt richtig losgehen kann, müssen Sie Ihre Website planen. Und zwar so detailliert wie möglich. Sie sollten genau wissen, welche Seiten Sie bauen wollen, welche Informationen wo hinkommen sollen und wie das fertige Design aussehen soll. Eine Hilfe dabei kann wiederum eine Sitemap sein, um zu planen, welche Unterseiten Sie benötigen.

Für eine Business-Website sind das (abgesehen von Impressum und Datenschutzerklärung): Die Startseite, eine Vorstellung Ihrer Produkte und Dienstleistungen, eine Seite mit Kundenstimmen, Referenzen oder Reviews, eine Vorstellung Ihres Unternehmens und Ihres Teams sowie eine Seite für Kontaktinfos.

Website gestalten und Design auswählen

Der nächste Schritt ist, sich Gedanken zur Gestaltung der Page zu machen. Dafür bietet sich im Webdesign die Erstellung eines sogenannten “Wireframe” an. Im Grunde handelt es sich dabei um eine Skizze, in der Sie festhalten, welche Elemente Sie einbauen wollen und wo diese hinkommen. So gestalten Sie Ihre Website im Grunde grob vor.

Mit einem Wireframe planen Sie Design und Aufbau Ihrer Website und Ihrer Unterseiten
Mit einem Wireframe planen Sie Design und Aufbau Ihrer Website und Ihrer Unterseiten
Quelle: trusted.de

Dabei ist es wichtig, dass Sie sich zuvor ein Bild von den verfügbaren Designvorlagen bei Ihrem gewählten Homepage-Baukasten machen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Designs überhaupt möglich und umsetzbar sind. Die schönste Idee bringt Ihnen nicht viel, wenn der gewählte Anbieter zwar über ansprechende, aber sehr starre Designvorlagen verfügt, die Sie nicht Ihrer Idee entsprechend anpassen können. Das ist einer der Nachteile eines Page-Builders.

Ansonsten müssen Sie hier nicht das Rad neu erfinden. Mittlerweile gibt es einige etablierte Standards im Webdesign, auf die Sie auch ohne schlechtes Gefühl setzen können. Dazu gehören beispielsweise ein promintenter Header mit der Seitennavigation und dem Logo Ihres Unternehmens, ein Footer für rechtliche Angaben und Verlinkungen zum Impressum oder zur Datenschutzerklärung, etc.

Haben Sie sich für einen Aufbau und ein Design entschieden, geht es weiter. Nun können Sie damit beginnen, Fotos und Bilder für Ihre Website zu sammeln und Texte für die einzelnen Unterseiten vorzubereiten.

Website grob aufbauen

Ist alles geplant, können Sie damit beginnen, das Grundgerüst Ihrer Page zu bauen. Erstellen Sie die einzelnen Seiten anhand Ihrer Sitemap und fügen Sie schon einmal die ersten Elemente grob ein. Hier geht es noch nicht darum, dass alles perfekt und am richtigen Platz ist, sondern nur darum, dass Sie sehen, wie Ihr Wireframe in “natura” aussieht.

Vielleicht erkennen Sie hier bereits, dass ein Bild an einer gewissen Stelle zu groß ist und dem Text zu wenig Raum geben könnte? Oder dass sich ein Button an einer anderen Stelle viel besser eignen würde? Spielen Sie hier ruhig ein wenig herum und schauen Sie sich auch alle Elemente, Features und Widgets an, die der Editor Ihres Baukastens Ihnen bietet.

Möglicherweise entdecken Sie dadurch ein Design-Element, das gut zu Ihrer Page passen würde, dass Sie aber noch gar nicht auf dem Schirm hatten.

Bilder und Texte einpflegen

Sobald das Grundgerüst für Ihre Seite einigermaßen steht, können Sie damit beginnen, Ihre Bilder und Texte einzupflegen und die Seite dadurch mit Leben zu füllen. Wählen Sie dafür eigene Bilder aus oder bedienen Sie sich (sofern vorhanden) an der Bilddatenbank Ihres gewählten Anbieters. Erstellen Sie in diesem Schritt am besten auch ein rechtssicheres Impressum und eine Datenschutzerklärung und platzieren Sie sie gut auffindbar auf Ihrer Website.

Feinschliff vornehmen (Mobile Ansicht, etc.)

Sind alle Inhalte auf Ihrer Seite wird es Zeit für den Feinschliff. Dabei sollte vor allem die mobile Ansicht Ihrer Page im Fokus stehen. Glücklicherweise bieten die meisten verglichenen Homepage-Baukästen responsive Designs, die sowohl auf dem Desktop, als auch auf dem Smartphone gut aussehen. Auch eine Vorschaufunktion ist in den meisten Editoren integriert; damit können Sie sich anschauen, wie Ihre Page später auf verschiedenen Endgeräten aussehen wird, und können falls nötig noch Anpassungen vornehmen.

Die responsiven Designvorlagen sorgen dafür, dass Ihre Page auf allen Gerätetypen und Bildschirmgrößen gut aussieht und funktioniert
Die responsiven Designvorlagen sorgen dafür, dass Ihre Page auf allen Gerätetypen und Bildschirmgrößen gut aussieht und funktioniert
Screenshot: trusted.de
Quelle: wix.com

Domain verknüpfen

Haben Sie sich nicht für einen Homepage-Baukasten-Provider entschieden, der Ihnen Ihre Domain kostenlos mit dazu gibt, müssen Sie sich anderweitig eine besorgen, beispielsweise bei einem Hosting-Anbieter Ihrer Wahl oder auf einer speziellen Domain-Page. In der Regel ist es kein Problem, eine gekaufte Domain mit einer Baukasten-Homepage zu verknüpfen.

Die meisten Provider im Vergleich bieten dafür ein spezielles Tutorial an; im Ernstfall können Sie sich an den Anbieter-Support wenden, der Ihnen dann weiterhilft.

Website aktivieren

Zum Schluss bleibt Ihnen nur noch, die fertige Seite auf die Welt des Internet loszulassen. Kontrollieren Sie zuvor am besten noch einmal, ob alle wichtigen Infos vorhanden sind, alle Angaben auf der Kontaktseite und im Impressum stimmen und Ihre Datenschutzerklärung vollständig und an geeigneter Stelle hinterlegt ist. Dann steht einer steilen Karriere Ihrer neuen Page im Grunde nichts mehr im Wege.

Im Webdesign gibt es beinahe ständig neue Trends und Standards, auf die Sie als Websitebetreiber ein Auge haben sollten. In Sachen Homepage-Baukästen sind vor allem zwei zentrale Themen aktuell interessant: Mobil-optimierte Websites mithilfe von responsiven Designs und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, die Sie bei der Erstellung Ihrer Homepage unterstützen kann. Hier erfahren Sie mehr:

Mobile First: Weg vom PC, hin zum mobilen Surfen

Der aktuell Trend geht ganz klar zum mobilen Surfen via Smartphone. Immer weniger InternetnutzerInnen bemühen zum Surfen Laptop und stationäre PCs, immer mehr sind mit Mobilgeräten im Internet unterwegs. Laut Erhebungen des statistischen Bundesamtes ist das Smartphone mit insgesamt 87 Prozent das beliebteste Gerät zum Surfen, Tendenz steigend. Danach folgen mit 65 Prozent Laptops/Notebooks, mit 62 Prozent Desktop-PCs und mit 42 Prozent mobile Tablets.

Der Trend für die Internetnutzung geht klar hin zum Smartphone - herkömmliche Geräte geraten ins Hintertreffen
Der Trend für die Internetnutzung geht klar hin zum Smartphone - herkömmliche Geräte geraten ins Hintertreffen
Quelle: trusted.de

Das führt dazu, dass auch im Webdesign ein Umdenken stattfindet. Websites müssen für Mobilgeräte optimiert werden, wenn Sie einen Großteil der Nutzer abholen wollen. Designs müssen auch auf den kleinen Handybildschirmen gut aussehen, und die Steuerung auch bequem per Berührung und Wischen auf dem Touchscreen erfolgen können. “Responsive Design” ist deswegen eines der Hauptthemen im Webdesign und für Anbieter von Homepage-Baukästen. “Responsive” ist eine Website dann, wenn sie sich in Gestaltung und Bedienung den Möglichkeiten jedes Endgeräts anpassen kann.

Daher bieten kommerzielle Homepage-Baukästen schon seit einiger Zeit immer mehr (oder ausschließlich) responsive Designvorlagen an, die sich jeder Gegebenheit anpassen können. Alle verwendeten Elemente Ihrer Page ordnen sich dabei dem verwendeten Geräte unter und werden automatisch verschoben, vergrößert oder verkleinert; je nachdem, welches Gerät zum Einsatz kommt.

Die meisten angebotenen Designvorlagen sind responsive, das heißt sie passen sich an jede Bildschirmgröße an
Die meisten angebotenen Designvorlagen sind responsive, das heißt sie passen sich an jede Bildschirmgröße an
Screenshot: trusted.de
Quelle: strato.de

Anbieter, die noch nicht über responsive Designs verfügen, sind kaum zukunftsfähig und verlangen Ihnen einiges an Mehrarbeit ab, um die fertige Page anschließend für Mobilgeräte zu optimieren - was den ganzen Sinn des ursprünglich so einfachen Baukastens im Grunde hinfällig macht. Halten Sie sich daher besser an Anbieter, die von Haus aus über responsive Designs verfügen und bemühen Sie während der Webseitengestaltung immer wieder die Vorschaufunktion (sofern vorhanden), um sich von der richtigen Darstellung zu überzeugen.

Künstliche Intelligenz als digitaler Webdesigner

Websites von der künstlichen Intelligenz erstellt, ganz automatisch und ohne menschliches Zutun. Ist das nicht Zukunftsmusik? Nein, diverse Homepage-Baukästen im Vergleich setzen bereits auf den Einsatz von KIs beim Erstellen von Websites oder experimentieren zumindest damit. Bei vielen Anbietern ist das optional, bzw. ein vom “normalen” Homepage-Baukasten losgelöstes Angebot. So zum Beispiel bei Jimdo mit seinem smarten Designer “Dolphin” oder bei Wix mit seiner “ADI” (Artificial Design Intelligence).

Bei anderen Anbietern dagegen - zum Beispiel SITE123 oder SimpleSite - ist die Gestaltung mithilfe eines digitalen Assistenten das ganze und einzige Konzept.

Um mit der Arbeit zu beginnen, braucht eine Homepage-KI in der Regel nur einige Angaben. Eine Designvorlage, die Ihnen gefällt, können Sie auch hier frei wählen. Anschließend beantworten Sie einige Fragen zu Ihrer Person bzw. zu Ihrem Unternehmen und Ihrer Branche, und die Künstliche Intelligenz erschafft aus Stock-Fotos und vorgefertigten Texten eine darauf abgestimmte Website.

Mithilfe einiger weniger Fragen zu Ihrem Unternehmen erstellen moderne KI-gestützte Homepage-Baukästen Ihre Website ganz automatisch für Sie
Mithilfe einiger weniger Fragen zu Ihrem Unternehmen erstellen moderne KI-gestützte Homepage-Baukästen Ihre Website ganz automatisch für Sie
Screenshot: trusted.de
Quelle: jimdo.de

Soweit zur Theorie. In der Praxis sind die KI-Helfer aber noch nicht so ausgereift, dass sie eine tatsächliche Alternative zum menschlichen Design darstellen würden. Vor allem die vorgefertigten Texte und Bilder gefallen nicht immer und können sogar ein SEO-Faktor sein; haben noch zig andere einen bestimmten Text auf Ihrer Website, kann es schon vorkommen, dass Google Ihre Seite aufgrund von Double Content abstraft und Ihr Ranking verschlechtert.

Interessant ist die Entwicklung aber in jedem Fall; und da die von der KI erstellten Seiten in der Regel nachträglich noch vollständig anpassbar sind, spricht nichts dagegen, sich erst einmal vom digitalen Assistenten einen Design-Vorschlag machen zu lassen, und von dort dann selber weiterzumachen.

Homepage-Baukästen Zukunftsaussichten

Homepage-Baukästen und einfache Page-Builder entwickeln sich stetig weiter. Waren die Ergebnisse der meisten Baukästen vor einigen Jahren noch technisch minderwertig und in Sachen Design beinahe unbrauchbar, produzieren die großen kommerziellen Baukästen rund um Wix, Jimdo und Co. mittlerweile sehr ansprechende Ergebnisse und bemühen sich, stets am Zahn der Zeit zu sein.

Dabei können die einst stigmatisierten Homepage-Baukästen einen kleinen Siegeszug für sich verbuchen und dürfen sich mittlerweile in einem Atemzug mit den “großen” Content-Management-Systemen wie WordPress, Joomla! oder TYPO3 nennen: Global betrachtet gelten die Page-Builder Wix und Squarespace als zwei der beliebtesten CMS und belegen hier den zweiten und dritten Platz nach WordPress; die Baukästen von GoDaddy und Weebly sind auf den Plätzen 6 und 7 zu finden.

In Deutschland sind (wenig überraschend) vor allem deutsche Baukästen beliebt. Hier stehen Jimdo und IONOS MyWebsite auf der Liste der beliebtesten CMS auf den Plätzen 3 und 4 (nach Joomla! und TYPO3); der STRATO Homepage-Baukasten hat es hier immerhin in die Top-20 geschafft. Es ist davon auszugehen, dass Homepage-Baukästen sich auch in Zukunft weiter zu einer echten Alternative zur Agentur-Homepage oder zur Eigenentwicklung mausern werden.

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