Social Media Tools im Vergleich

Die 12 besten Social Media Anbieter im Test 2017

Die ideale Unterstützung, um Ihre Sozialen Netzwerke zu verwalten. Halten Sie Ihren Auftritt bei Facebook, Twitter, Google+ und vielen weiteren benutzerfreundlich und smart auf dem Laufenden.

Sandra Pretzer
Die besten Social Media Tools im Überblick
Von Sandra Pretzer
Hootsuite Test

Hootsuite

  1. Stream Tracking
  2. Integriertes CRM-System
  3. Kostenlose Version
  1. Sehr komplex
  2. Kann Posts nicht nach Kanal anpassen
Preis ab
0,00 €
pro Tag
Social Pilot Test

Social Pilot

  1. Kostenlose Version
  2. Sehr günstig für Teams
  3. Bulk Upload möglich
  1. Keinerlei Analytics / Reporting
  2. Kein Stream Tracking
Preis ab
0,00 €
pro Monat
SocialMotus Test

SocialMotus

  1. Einfaches Preismodell
  2. Unbegrenzte Anzahl an Posts
  3. Integriertes CRM-System
  1. Keine kostenlose Version
  2. Nur zwei Social Media Kanäle
Preis ab
13,77 €
pro Monat
Pro Nutzer
Buffer Test

Buffer

  1. Sehr gute Publishing-Features
  2. Kostenlose Version
  3. Viele add-on Apps
  1. Kein integriertes CRM-System
  2. Noch kein Stream Tracking
Preis ab
0,00 €
pro Monat
Falcon Social Test

Falcon Social

  1. Guter Service (Starthilfe, Webinars, etc)
  2. Viele Publishing-Features
  3. Stream Tracking
  1. Keine kostenlose Version
  2. Sehr teuer
Preis ab
1.000,00 €
pro Monat
inkl. 5 Nutzer
Friends+Me Test

Friends+Me

  1. Kostenlose Version
  2. Unbegrenzte Anzahl an Posts
  1. Analytics nur für Google+ Profile
  2. Kein integriertes CRM-System
Preis ab
0,00 €
pro Monat
Bei jährlicher Zahlung
KUKU Test

KUKU

  1. Kostenlose Version
  2. Unbegrenzte Anzahl an Profilen
  3. Unbegrenzte Anzahl an Posts
  1. Website nur auf Englisch
  2. Kein integriertes CRM-System
Preis ab
0,00 €
pro Monat
Media Injection Test

Media Injection

  1. Unbegrenzte Anzahl an Profilen und Posts
  2. Stream Tracking
  3. Integriertes CRM-System
  1. Sehr teuer
  2. Keine kostenlose Version
Preis ab
245,00 €
pro Monat
Socioboard Test

Socioboard

  1. Open Source
  2. Integriertes CRM-System
  3. Stream Tracking
  1. Wenig Infos bzgl. Publishing
  2. Etwas unübersichtlich
Preis ab
4,58 €
pro Monat
Pro Nutzer
Sprout Social Test

Sprout Social

  1. Mobile Apps und Browser Extension
  2. Stream Tracking
  3. Integriertes CRM-System
  1. Teuer
  2. Keine kostenlose Version
Preis ab
54,16 €
pro Monat
1 von 2

Das Wichtigste in Kürze
  • Vereinen Sie mit Social Media Tools all Ihre Profile, Pages, Gruppen und Accounts in einer Software und managen Sie so gekonnt Ihren Auftritt in den Sozialen Netzwerken.
  • Egal ob einzelner Blogger, Enterprise oder Franchise - Social Media Tools gibt es für jeden Bedarf. Oft bieten die Tools eine kostenlose Testphase, sodass Sie sich nicht sofort für eine kostenpfilchtige Version entscheiden müssen.
  • Mit dem Tracking und der Analyse lernen Sie Ihre Zielgruppe besser kennen und können weitere Marketing Aktionen zielgerichteter durchführen.

Was sind Social Media Tools?

Social Media Tools oder -Dashboards helfen Ihnen, all Ihre Profile, Pages, Gruppen und Accounts in den Sozialen Netzwerken unter einem Dach zu organisieren. Sie müssen sich nicht mehr einzeln bei jedem Netzwerk anmelden, wenn Sie einen Beitrag veröffentlichen oder mit Ihren Fans und Followern kommunizieren. Zudem laufen alle Daten und Analytics im Dashboard zusammen und Sie können alles gesammelt auswerten. So behalten Sie stets Ihre Performance sowie relevante Trends und Geschehnisse in der Welt des Social Media im Auge.

Für wen sind Social Media Tools geeignet?

Einzelpersonen:

Bessere Auswertung

Detaillierte Analytics helfen bei der Auswertung der Aktivitäten bestehender und potentieller Zielgruppen und der Erstellung von relevantem Content

Für Blogger und Selbständige ist eine starke und engagierte Präsenz in den Sozialen Medien enorm wichtig und ausschlaggebend für deren Erfolg. Ohne Social Media Tools wäre die Organisation ihrer Profile und Accounts aber sehr zeitaufwendig und kaum auf dem aktuellen Stand zu halten.

Business:

Fast jede Firma oder Organisation hat inzwischen eine Facebook-Page, einen Twitter-Account oder ein Instagram-Profil. Die Kommunikation mit Kunden findet über all diese Netzwerke statt, sie haben die Möglichkeit, neue Kunden zu gewinnen und ihre Bekanntheit zu steigern.

Dazu müssen die Social Media Verantwortlichen in den Firmen alle Profile auf dem neuesten Stand halten, auf User-Kommentare eingehen und mit ihren Fans und Followern in Echtzeit interagieren.

Enterprise:

Crossposting

Damit ist die gleichzeitige Veröffentlichung von einem Beitrag auf verschiedenen Social Media Plattformen gemeint. Anstatt sich in jedem Netzwerk einzeln anzumelden und dort den Beitrag zu verfassen, kreieren Sie diesen einfach innerhalb der Benutzeroberfläche, wählen Ihre gewünschten Netzwerke aus und posten in diesen gleichzeitig. Meistens hilft Ihnen ein Zeichenzähler und ein Link-Shortener, die Länge des Beitrags überschaubar oder im machbaren Bereich (z.B. sind bei Twitter nur 140 Zeichen möglich) zu halten.

Viele Social Media Dashboards bieten Tarife und Features speziell für große Konzerne, mit diversen Marken und Sprachversionen und dementsprechend vielen Pages, Accounts und Profilen pro Sozialem Netzwerk. Um all diese Profile bestmöglich zu managen, ist ein großes Social Media Team nötig. Mithilfe von Social Media Tools können sie unter einem Dach kollaborieren, verschiedene Tasks und Rollen einnehmen und jede Aktivität detailliert analysieren.

Agencies:

Im Laufe der letzten Jahre haben sich spezielle Agenturen entwickelt, um den eben genannten Zielgruppen das Social Media Management abzunehmen. Die Teams in diesen Agenturen verantworten den Social Media Auftritt für viele einzelne Unternehmen. Sie benötigen Tools mit der Möglichkeit, sehr viele Profile zu verknüpfen, starken Crossposting Features und detaillierten Analysen. Sie agieren auch als Berater hinsichtlich der jeweiligen Social Media Strategie.

Die wichtigsten Sozialen Netzwerke im Überblick

Facebook: Teilen und Veröffentlichen von Inhalten über Profile, Seiten und Gruppen. Freunde, Fans, Likes - das Soziale Netzwerk schlechthin. Sehr mächtig und immer wieder in der Kritik bzgl. Datenschutz - liken nicht alle.

Twitter: Wo ist das Vögelchen? Kurze Meldungen, Bilder und Links (“Tweets”) sofort teilen; der Vorreiter bei der Verwendung von Erwähnungen (@xy) und Hashtags (#xy)

Google+: Man ist sich uneinig, ob Google+ tatsächlich langfristig gegenüber Facebook bestehen wird, so hat Google im Laufe des vergangenen Jahres das Netzwerk aus diversen anderen hauseigenen Diensten entfernt.

YouTube: Die rasant gestiegene Qualität in der digitalen Technik, welche inzwischen preislich für die breite Masse erschwinglich ist, ermöglicht die Produktion hochwertiger (Privat-)Videos. In der Google Familie zuhause, ist YouTube inzwischen die Plattform für diverse Produzenten - vom einzelnen Video-Blogger (“Vlogger”) bis hin zum Multimarkenkonzern.

Instagram: Eine Plattform zum Teilen von Fotos und Videos. Diese werden mit vielen Hashtags (#xy) und Erwähnungen (@xyz) versehen. Unbeliebt bei Twitter (hat das direkte Abrufen von Instagram Inhalten via Twitter API blockiert), beliebt bei Facebook (hat Instagram Mitte 2012 übernommen).

Tumblr: Eine Scrolldown Page mit vielen Bild- und GIF-Inhalten

Xing: Wer arbeitet wo in welcher Position und mit wem? Die deutsche Networking Plattform für Professionals mit Firmenpages, Gruppen und Events.

LinkedIn: And what do you do? LinkedIn ist ein globales Networking Portal für Professionals. Gepostet wird hier im eigenen Stream, in Gruppen oder der Company-Page.

Pinterest: Nutzer können Bilder- und Video-Kollektionen mit Beschreibungen versehen und an virtuelle Pinwände heften. Portal zum Austausch gemeinsamer Interessen, Hobbies und Einkaufstipps. Inhalte können direkt über eine Schnittstelle in Twitter dargestellt werden.

Foursquare: User können ihren Standort durch “Checkins” teilen. Bars, Restaurants etc. werden mit Beschreibungen versehen und benotet.

Flickr: Online Foto-Community, in der User ihre Bilder in Alben organisieren und hochladen können. Das Fotoportal Getty Images akquiriert übrigens gerne Nachwuchstalente über diese Platfform.

Es gibt noch viele weitere Netzwerke und Kanäle, wie z.B. Feedly, Wordpress, Evernote, vk.com, reddit, Vimeo, etc.

Die Vorteile von Social Media Tools

Der größte Vorteil ist die Zeitersparnis. Sie müssen sich nicht mehr bei jedem Netzwerk einzeln anmelden, um Beiträge zu posten oder mit Ihren Usern in Dialog zu treten. Sie können Content zeitlich im Voraus produzieren und durch automatische Scheduler zu einem bestimmten Zeitpunkt online stellen. Alle Profile innerhalb eines Tools zu verwalten, macht eine in sich geschlossene und konsistente Social Media Präsenz und Strategie erst möglich. Sollten Sie in einem Team arbeiten, können Sie Aufgaben untereinander verteilen, sowie Rechte und Rollen vergeben. Ebenso ist der Datenschutz gewährleistet, denn Social Media Tools erlauben den Zugriff auf Profile nur innerhalb der Oberfläche ohne die einzelnen Zugangsdaten mit mehreren Personen zu teilen. Durch zusammenlaufende Streams und Auswertungen haben Sie Einsicht in den Erfolg Ihrer Aktivitäten und können zudem Ihre Zielgruppe anhand verschiedener Merkmale analysieren.

Viele Dashboards verfügen über ein integriertes CRM-System, welches Ihnen die Interaktion und Kommunikation mit Ihren Fans, Followern, etc. innerhalb der Benutzeroberfläche ermöglicht.

Gibt es Nachteile von Social Media Tools?

Bei einem Blick in die FAQ Bereiche fällt auf, dass manchmal Statistiken nicht 100%ig mit denen des jeweiligen Netzwerks übereinstimmen. Die Gefahr besteht immer, wenn ein Zwischentool eingeschaltet wird. Außerdem sind Social Media Tools weiterhin mit - manchmal nicht unerheblichen - Kosten verbunden.

Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Der Preis unterscheidet sich bisweilen stark von Tool zu Tool, jedes hat seine eigene Preisstruktur und daher ist es schwierig, einen Durchschnittswert zu nennen. Wie hoch die Kosten letztendlich sind, hängt von diversen Faktoren ab:

  • Nutzen Sie das Tool alleine oder mit weiteren Teammitgliedern?
  • Wie viele Profile wollen Sie vernetzen?
  • Wie viele Posts möchten Sie veröffentlichen bzw. schedulen?
  • Benötigen Sie Zugriff auf alle verfügbaren Analytics und Reportings?
  • Wollen Sie mit allen verfügbaren Features arbeiten oder genügt Ihnen die Basis-Ausstattung?
  • Welche Art von Support benötigen Sie?
  • Bezahlen Sie monatlich oder jährlich?

Da viele Anbieter ihre Preise in USD angeben, ist der Umrechnungskurs zu beachten.

Je nachdem, welche Kombination aus den oben genannten Faktoren Sie für Ihr Unternehmen benötigen, ändert sich der Preis entsprechend. Generell beginnen die kostenpflichten Accounts bei ca. 5 Euro, Enterprise Lösungen kosten schonmal 1.000 Euro und mehr pro Monat.

Einige Dashboards gibt es als kostenlose Version. Diese sind meist mit Basisfunktionen ausgestattet und erlauben nur eine limitierte Profil-Einbindung. Dennoch sind diese Gratisversionen teilweise schon ausreichend für einen Start ins Social Media Management, vor allem für Freelancer.

Alle Tools bieten kostenlose Testphasen an

Alle Anbieter erlauben Ihnen, Ihren Dienst bis zu 30 Tage lang kostenlos zu testen. Versichern Sie sich aber, dass nach Ablauf des Testzeitraums nicht automatisch auf die bezahlte Version umgestellt wird. Die meisten Anbieter ermöglichen eine Testphase, ohne Kreditkartendaten oder dergleichen abzufragen. Damit sind Sie auf der sicheren Seite.

Was wird getrackt?

Das Ausmaß der getrackten Daten ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich und ist davon abhängig, mit welcher Version Sie arbeiten. Generell werden folgende Daten gesammelt:

  • Klicks
  • Likes
  • Anzahl Kommentare
  • Post-Klick Aktivitäten
  • Fans
  • Follower
  • jegliche Art von Shares
  • sozio-demographische Merkmale der interagierenden User
  • und vieles mehr

Integrieren Sie bei vielen Anbietern eigene UTM-Parameter für ein separates Google Analytics Tracking und analysieren so bestimmte Aktionen oder Kampagnen.

Was ist Stream Tracking?

In der Welt der Sozialen Medien ist es nicht nur wichtig, die eigenen Aktivitäten zu analysieren, sondern auch die der anderen User.

  • Was geschieht in der Welt?
  • Worüber wird gesprochen?
  • Gibt es einen neuen Trend?
  • Was ist meiner Zielgruppe wichtig?
  • Welche Zielgruppe möchte ich erschließen?
  • Wie kann ich sie erreichen?
  • Welche User interagieren am meisten mit meinen Profilen?
  • Und welche Profile gefallen ihnen noch?
  • In welchem Zusammenhang wird mein Unternehmen erwähnt?
  • Und in welchem meine Konkurrenz?

All das können Sie durch Stream Tracking, also dem gezielten Verfolgen von für Sie relevantem Content, untersuchen. Verfolgen und analysieren Sie Keywords, Hashtags, Erwähnungen, Trends und Influencern (die viel interagierenden User) und lassen Sie diese in Ihre Strategie mit einfließen. So sind Sie immer am Puls der Zeit und “verschlafen” keinen neuen Trend.

Marktüberblick Social Media Tools

Im Folgenden haben wir die gängigsten verfügbaren Social Media Tools für Sie aufgeführt.

  • Buffer
  • Falcon Social
  • Friends+Me
  • Hootsuite
  • KUKU
  • Media Injection
  • Social Pilot
  • SocialMotus
  • Socioboard
  • Sprout Social
  • viralkeat
  • webZunder

Fazit

Der Einsatz von Social Media Tools lohnt sich generell schon, wenn Sie nur ein Profil in 2 verschiedenen Netzwerken haben und diese auch wirklich nutzen wollen. Heutzutage reicht es nicht mehr, einfach nur eine Fanpage oder ein Profil zu besitzen und dieses aber nicht mit relevantem Content zu füllen. Sie haben über Social Media die Möglichkeit, mit Ihren Usern direkt zu interagieren und zu sehen, was sie wirklich interessiert. Durch zahlreiche Features wie Crossposting, die Möglichkeit, Posts automatisch zu schedulen, einem integrierten CRM, detaillierten Analytics und mehr holen Sie das Meiste aus Ihrer Präsenz in den Sozialen Medien heraus.

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Sandra Pretzer

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