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Mittwoch, 20 Februar 2019
36 Minuten Lesezeit

Blog erstellen für Einsteiger - Der Blog-Guide 2019

Jessika Fichtel
Fachredakteurin für HR von trusted

Euer eigener Blog 2019 - Das müsst ihr wissen

Sollte man 2019 noch einen eigenen Blog erstellen oder ist dieser Zug längst abgefahren? Eine interessante Frage, auf die es hier eine eindeutige Antwort gibt: Blogging’s not dead!

Auch wenn die großen (deutschsprachigen) Blogs wie Planet Backpack, MyMONK und der Affenblog einen Vorsprung haben, den scheinbar kein Neuling mehr einholen kann; es gibt auch genügend guten Gründe, die dafür sprechen, genau jetzt mit dem Bloggen anzufangen!

Ein eigener Blog gibt euch nicht nur die Freiheit, über alles mögliche zu schreiben, er kann auch ein wertvolles Instrument für euer Business sein - vorausgesetzt, ihr geht das Projekt von Anfang an professionell an und überlegt euch Schritt für Schritt, wie ihr es umsetzt.

Ganz ruhig, Jean-Luc; wir helfen auch dir beim Anfangen
Ganz ruhig, Jean-Luc; wir helfen auch dir beim Anfangen
Screenshot: trusted.de

Klingt nach einer echten Herausforderung? Durchaus. Deswegen möchten wir euch dabei helfen, sie zu meistern. In diesem Beitrag erfahrt ihr alles, was ihr als Blog-Einsteiger wissen müsst - von den typischen Motivationen, über die Kosten, die Themenfindung bis hin zu den technischen Grundlagen und der konkreten Umsetzung. Außerdem dürfen natürlich auch jede Menge praktische (Tool-)Tipps auf keinen Fall fehlen. Aber zuerst einmal die allerwichtigste Frage:

Was kostet ein Blog in 2019?

Die Kosten für einen Blog sind durchaus überschaubar und keinesfalls ein Grund dafür, dieses Projekt nicht endlich anzugehen. Wenn ihr zu Beginn nicht gleich Unsummen in einen professionellen Designer und andere Spielereien investiert, kommt ihr mit einem Budget von rund 100 bis 200 Euro locker zurecht.

Auf diese Kosten müsst ihr euch einstellen:

  • Hosting: je nach Anbieter zwischen 3 und 10 Euro pro Monat beziehungsweise 36 und 120 Euro im Jahr
  • Plattform/System: häufig kostenlos oder rund 10 Euro pro Monat (in Ausnahmefällen auch mehr)
  • Domain: kostenlos
  • Theme/Design: häufig kostenlos oder einmalig etwa 20 bis 50 Euro
  • Kosten für externe Dienstleister wie Designer oder Programmierer: individuell

Warum wollt ihr überhaupt bloggen?

Es gibt unzählige Gründe, mit dem Bloggen anzufangen - und einige davon sind sogar erstaunlich gut. Auch wenn das Medium Blog schon das eine oder andere Mal für tot beziehungsweise irrelevant erklärt wurde, muss an dieser Stelle betont werden: Dem ist definitiv nicht so.

Wenn ihr aus der richtigen Motivation heraus einen Blog erstellt, dann wird euer Medium durchaus die Möglichkeit haben, sich als relevantes Contentformat zu etablieren.

Wichtig ist hierbei vor allen Dingen: Formuliert euer Ziel klar, messbar und so, dass ihr es auch wirklich erreichen könnt. Und nicht vergessen: Verliert es bloß nie aus den Augen!

Anbei nur einige der Gründe, warum ihr einen Blog auf die Beine stellen solltet:

Als Ergänzung einer Website oder eines Online-Shops

Blogs sind wahre Traffic-Magneten - und zwar auch dann, wenn sie “nur” als Beiwerk fungieren.

Wenn ihr beispielsweise schon eine eigene Webseite oder einen Online-Shop betreibt, dann eignet sich ein Blog ganz hervorragend als inhaltliche Ergänzung. Die Möglichkeiten, die euch dadurch plötzlich zur Verfügung stehen, sind schier grenzenlos:

Mit dem richtigen Mindset kann euer Blog der Raketentreibstoff sein, den euer Business braucht
Mit dem richtigen Mindset kann euer Blog der Raketentreibstoff sein, den euer Business braucht
Screenshot: trusted.de

Bitte beachtet hierbei aber unbedingt, euren Blog nicht als Dauerwerbesendung für euer Produkt oder eure Dienstleistung zu missbrauchen. Natürlich ist es in Ordnung, hin und wieder auf besondere Angebote und Aktionen hinzuweisen. Doch die meiste Zeit über sollte der Mehrwert für den Leser klar im Vordergrund stehen.

Um Geld zu verdienen

Viele Menschen, die mit dem Bloggen beginnen, erhoffen sich dadurch das schnelle Geld. Die Wahrheit ist jedoch: Schnell geht beim Bloggen fast gar nichts und Geld verdienen auch nur die wenigsten.

Wenn ihr trotzdem eine Monetarisierung von eurem (Corporate) Blog anstrebt, dann habt ihr verschiedene Möglichkeiten. Die gängigsten Modelle sollen hier kurz vorgestellt werden:

Werbung

Die wohl einfachste (und auch naheliegendste) Möglichkeit, mit einem Blog Geld zu verdienen, ist das Schalten von Werbebannern. Tools wie Google Ads erleichtern euch diese Maßnahme ungemein und helfen euch beispielsweise, Werbung in euren Beiträgen oder der Sidebar zu platzieren. Aber Achtung: Der moderne Internet-Nutzer mag Werbung nicht besonders, vor allem, wenn sie zu auffällig platziert ist.

  • Vorteile
  • Leicht in der Umsetzung
  • Wenig Verwaltungs-/Pflegeaufwand
  • Nachteile
  • Geringe Einnahmen (Pay per Click)
  • Mindert häufig subjektive Qualitätswahrnehmung des Blogs

Sponsored Posts

Bezahlte Inhalte (auch “paid content”) sind keine Erfindung der Bloggerwelt. Auch im klassischen Journalismus sind solche Beiträge seit Jahrzehnten gang und gäbe. Natürlich braucht ihr erst einmal eine gewisse Reichweite, bevor andere Unternehmen in Erwägung ziehen, euch für das Bloggen zu bezahlen.

Außerdem: Sponsored Posts müssen immer als Werbung bzw. bezahlte Anzeige gekennzeichnet sein. Sonst kann es sein, dass euch schon nach kurzer Zeit eine Abmahnung erreicht.

  • Vorteile
  • Bieten viele Gestaltungsfreiräume
  • Themen können sehr gut an den Blog angepasst werden
  • Nachteile
  • Müssen korrekt gekennzeichnet werden
  • Mindern unter Umständen die Glaubwürdigkeit/Authentizität des Blogs

Affiliate

Affiliate Links gehören unter Bloggern fast schon zum guten Ton. Das sogenannte Empfehlungsmarketing hat sich für viele zu einer festen Einnahmequelle entwickelt und einige Content-Creators schaffen es mittlerweile sogar, vollständig vom Affiliate zu leben.

Das Prinzip dahinter ist denkbar einfach: Ihr empfehlt euren Lesern ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung via Link und wenn diese einen Kauf abschließen, erhaltet ihr eine kleine Provision. Je mehr Links ihr in eurem Blog einbindet, desto besser sind eure Verdienstchancen - zu viele offensichtliche Affiliate Links können aber auch unglaubwürdig wirken. Hier solltet ihr immer die Mitte finden.

  • Vorteile
  • Unzählige Möglichkeiten dank vielfältiger Partnerprogramme
  • Wenig Verwaltungs-/Pflegeaufwand
  • Wenig Einfluss auf die Inhalte des Blogs
  • Nachteile
  • Geringe Einnahmen
  • Lohnt sich meist erst, wenn man die Affiliate Links großflächig einbindet und viele Produkte empfielt
  • Kennzeichnung muss korrekt sein

Blogger-Plattformen

Wer sich nicht selbst auf die mühsame Suche nach Kooperationspartner für bezahlte Beiträge machen will, kann sich auch einfach auf diversen Blogger-Plattformen anmelden.

Hier findet ihr immer wieder abwechslungsreiche Aufträge, für die ihr euch bewerben könnt. Die Verdienstmöglichkeiten hängen von eurer Reichweite ab.

  • Vorteile
  • Zeitsparend
  • Unkompliziert
  • Übersichtlich
  • Relativ gute Verdienstmöglichkeiten
  • Nachteile
  • Verdienst abhängig von der Reichweite (eher geeignet für etablierte Blogger)
  • Nicht jede Bewerbung führt zu einem Auftrag

VG Wort

Was ist die VG Wort?

Die Verwertungsgesellschaft Wort (kurz: VG Wort) verwaltet die Tantiemen von Autoren, Schriftstellern, Übersetzern und Redakteuren - ähnlich wie die GEMA es für Musiker tut. Auch Blogger können sich auf der Plattform anmelden und Meldung über ihre Beiträge machen. Viel geklickte Posts werden dann am Ende des Jahres vergütet.

Viele Blogger wissen gar nicht, dass sie sich Jahr für Jahr bares Geld durch die Lappen gehen lassen - denn auch sie haben einen Anspruch auf Auszahlungen durch die VG Wort.

Wenn ihr von dieser Verdienstmöglichkeit profitieren wollt, dann müsst ihr den sogenannten Zähl-Pixel in eure Beiträge einfügen. Außerdem müssen die Texte auf eurem Blog verschiedene Kriterien erfüllen (mindestens 1.800 Zeichen, mindestens 1.500 Leser pro Jahr).

  • Vorteile
  • Kontinuierliches (passives) Einkommen durch etablierte Beiträge, die immer wieder geklickt werden
  • Verdienstmöglichkeit ganz ohne Werbe-Gedanken
  • Nachteile
  • Verhältnismäßig großer Aufwand zu Beginn (Einfügen des Zähl-Pixel)
  • Eher geeignet für traffic-starke und etablierte Blogs

Eigene Produkte

Es ist längst nichts Besonderes mehr, dass Blogger eigene Produkte auf den Markt bringen und ihr Business dadurch um ein weiteres (lukratives) Geschäftsfeld ausbauen. Die Palette reicht von digitalen Lern-Produkten wie eBooks und Online-Kursen über bedruckte Jutebeutel und T-Shirts bis hin zu eigenen Kosmetiklinien. Wer die nötige Reichweite hat, kann nahezu alles verkaufen.

  • Vorteile
  • Stärkt das Image des Blogs als Marke
  • Gute bis sehr gute Verdienstaussichten
  • Schafft Abwechslung
  • Nachteile
  • Hoher (organisatorischer und operativer) Aufwand

Um einen Expertenstatus aufzubauen

Obwohl der Begriff eines Experten von den wenigsten klar definiert werden kann und mittlerweile geradezu inflationär gebraucht wird, freut sich jeder, wenn er (oder sie) als solcher betitelt wird. Ganz klar: Ein Expertenstatus ist Trumpf - egal in welcher Branche ihr tätig seid.

Wenn der Titel bisher auf sich hat warten lassen, kann ein eigener Blog durchaus dabei behilflich sein, ihn euch zu angeln. Denn durch eure Beiträge könnt ihr euch zu ganz speziellen Themen äußern und deutlich machen, dass ihr euch auf eurem Feld bestens auskennt.

Hierbei gilt grundsätzlich: Je spezieller euer Thema (beziehungsweise eure Nische) ist, desto schneller könnt ihr euch auch einen Expertenstatus aufbauen. Wenn ihr euch also beispielsweise erstklassig mit dem Fortpflanzungsverhalten von Alpakas auskennt, habt ihr sehr viel bessere Chancen als all die (selbsternannten) SEO-Experten. Nicht vergessen: Es gibt für ALLES eine Zielgruppe! Ergo gibt es auch für ALLES einen Experten.

Zur Suchmaschinenoptimierung

Apropos SEO - wenn ihr vorhabt, eure Webseite (noch besser) für Suchmaschinen zu optimieren, dann kann euch ein Blog durchaus behilflich sein. Blogbeiträge sind dynamische Inhalte zu relevanten (und oftmals aktuellen) Themen.

Sie bringen immer wieder frischen Traffic auf eure Seite und bieten viel Raum für Keywords. Außerdem eignen sie sich, um beispielsweise Videos und Bilder einzubinden - alles Umstände und Eigenschaften, die Google und Co. lieben.

Als Basis für eure Social Media-Strategie

Ihr wisst nie so richtig, was ihr auf Facebook, Twitter und Instagram posten sollt und wollt nicht nur ausschließlich fremde Inhalte teilen? Ein eigener Blog ist die perfekte Basis für eure zukünftige Social Media-Strategie - denn er schärft nicht nur euer thematisches Profil, sondern lockt außerdem auch immer wieder Besucher (und somit potentielle Kunden) zu eurer Webseite (Stichwort: Traffic-Magnet).

Als Hobby

Last but not least: Ein Blog kann natürlich auch einfach aus Spaß an der Freude gestartet werden. Niemand schreibt euch vor, dass ihr mit diesem Medium strategische oder gar wirtschaftliche Ziele verfolgen müsst (auch wenn das durchaus möglich ist).

Ein Blog, der als Hobby gestartet wird, wirkt meist besonders authentisch und entwickelt oft eine ganz spezielle Eigendynamik. Und wer weiß - vielleicht wird ja aus der anfänglichen Liebäugelei irgendwann ein kleines, eigenständiges Business.

So geht’s - In 5 Schritten zu eurem eigenen Blog

Aller Anfang ist schwer - das gilt natürlich auch, wenn ihr einen Blog erstellen wollt.

In der nachfolgenden Schritt-für-Schritt-Anleitung verrät euch trusted, wie euch der Einstieg gelingt und wie ihr in kurzer Zeit Besitzer von einem eigenen Blog werdet.

1. Euer Thema und euren Sweet Spot finden

Einen eigenen Blog zu schreiben ist ein extrem komplexes Vorhaben, das im Vorfeld gut geplant werden will. Damit ihr von Anfang an genau wisst, in welche Richtung eure Reise gehen soll, ist es wichtig, euer Thema und euren “Sweet Spot” zu finden. Denn damit steht und fällt der gesamte Blog.

Die sogenannte Sweet-Spot-Methode hilft euch zum einen bei der allgemeinen Themenfindung und zum anderen beim Definieren der “effektivsten Zone” in einem bestimmten Themengebiet. Sie funktioniert nach einem einfachen Prinzip:

  1. Fragt euch, was genau eure Expertise bzw. euer Fachgebiet ist. Es ist sinnlos, über ein Thema zu bloggen, mit dem ihr euch nicht auskennt. Wenn ihr euch gegen die Konkurrenz behaupten wollt, braucht ihr ein Gebiet, auf dem euch niemand etwas vormacht.
  2. Fragt euch, was euer Alleinstellungsmerkmal ist. Ihr seid Experten für Inbound Marketing? Herzlichen Glückwunsch, Vladislav Melnik vom Affenblog ist das auch. Und noch eine ganze Reihe von anderen Blogs können diesen Titel für sich beanspruchen. Jetzt müsst ihr herausfinden, was euch besser bzw. anders macht, als die Konkurrenz.
  3. Fragt euch, was eure Zielgruppe lesen möchte. Denn das (und nur das!) solltet ihr auch auf eurem Blog veröffentlichen.

Die Schnittmenge dieser Erfolgsfaktoren ist euer Sweet Spot, der wiederum genau definiert, welches Blog-Thema euch den größten Erfolg in Aussicht stellt.

Euer Sweet Spot ist das, was euch einzigartig macht. Nutzt ihn!
Euer Sweet Spot ist das, was euch einzigartig macht. Nutzt ihn!
Screenshot: trusted.de

Um eure Zielgruppe noch besser kennenzulernen (oder überhaupt erst einmal zu definieren), helfen euch Personas. Personas sind fiktive Archetypen von verschiedenen Menschen, die eure Zielgruppe bilden. Beim Erstellen sind Kreativität und Liebe zum Detail gefragt.

Je “plastischer” die Personas am Ende sind, desto besser könnt ihr euch eure Zielgruppe mit all ihren Wünschen, Bedürfnissen und Problemen vorstellen.

Eine andere, weit weniger kreative, dafür umso zahlenlastigere Entscheidungshilfe sind umfassende Analysen. Indem ihr mit Tools wie Sistrix und Searchmetrics arbeitet, werdet ihr beispielsweise genau herausfinden können, ob und worüber eure Konkurrenz bloggt. Mit Google Trends erfahrt ihr außerdem, welche Themen die Welt aktuell interessieren und darum relevant für einen Blog sind.

Ganz allgemein gilt bei der Themenfindung und Gestaltung von Blogs: Nischen und Spezialisierungen sind Trumpf - egal, in welchem Bereich ihr tätig seid. Indem ihr euch auf ein bestimmtes Thema fokussiert, erlangt ihr nicht nur schneller einen Expertenstatus, ihr müsst euch auch gegen weitaus weniger Konkurrenz durchsetzen.

2. Die passende Blogging-Plattform auswählen

Unter Bloggern herrschen grundlegend zwei verschiedene Ansichten:

  1. Wordpress.org als selbstgehostete Software-Lösung ist das Nonplusultra
  2. Baukasten-Systeme und Blogger-Plattformen wie Jimdo, Wix und Wordpress.com reichen vollkommen aus

Welchem “Lager” ihr angehört, müsst ihr selbst herausfinden - unter Umständen auch durch Praxisvergleiche. Eine theoretische Einordnung der bekanntesten und beliebtesten Möglichkeiten für euren Blog findet ihr hier:

Wordpress.org

Wordpress.org ist die weltweit beliebteste Plattform für Blogger. Anders als ihre “Schwester” wordpress.com bietet sie ihren Nutzern viel mehr Gestaltungsfreiräume und Flexibilität. Unter professionellen Bloggern ist wordpress.org meist die erste Wahl.

TypOpen-Source-Software, die beim Hoster installiert wird
LandUSA
Kostengrundlegend kostenlos, Kosten entstehen erst durch Hosting, spezielle Themes und Plugins
Gestaltungsmöglichkeitensehr viele durch (kostenlose) Themes, Plugins und offenen Quellcode/HTML
Vorteileextrem große Gestaltungsfreiräume und Individualisierbarkeit, Flexibilität, Installation innerhalb kurzer Zeit und problemlos bei allen Hostern möglich, “saubere” Domain ohne Zusätze wie bei vielen anderen Plattformen, Nutzer hat volle Kontrolle über seinen Blog, da dieser auf dem eigenen Webserver “liegt”, regelmäßige Updates
Nachteilefür Einsteiger oftmals “zu flexibel”, Programmier-Grundkenntnisse von Vorteil, nicht automatisch DSGVO-konform

Alle wichtigen Infos zu WordPress findet ihr im ausführlichen trusted-Vergleich:

Wordpress.com

Wordpress.com gilt für viele Nutzer als “Einsteigervariante” in die Bloggerwelt. Webseiten sind schnell erstellt und mit Inhalten gefüllt. Wer professionell bloggen und damit vielleicht ein Business aufbauen will, wird jedoch bald an seine Grenzen stoßen - sowohl aus technischer als auch aus gestalterischer Sicht.

TypHosting-Service/Blogging-Plattform
LandUSA
Kostenverschiedene Pakete: kostenlose Grundversion, Tarif “Persönlich” für 4 Euro pro Monat, Tarif “Premium” für 8 Euro pro Monat und Tarif “Business” für 25 Euro pro Monat
Gestaltungsmöglichkeitenbeschränkt durch vorgegebene Themes, die nicht oder kaum angepasst werden können, Erweiterung/Individualisierung des Blogs durch Plugins nicht möglich
Vorteileschneller Einstieg, unterschiedliche Preismodelle, Support und regelmäßige Updates, (optisch) ansprechende Themes, für Anfänger und Hobbyblogger meist ausreichend
Nachteilein der kostenlosen Version Subdomain (www.XXX.wordpress.com) und Werbung auf dem Blog, wenig Gestaltungsmöglichkeiten, nicht individualisierbar, “Fremd-Hosting” (Abhängigkeit vom Unternehmen Automattic, keine Kontrolle), für professionelle Blogs nicht geeignet

Joomla

Joomla ist wie wordpress.org ein open-source-basiertes Content-Management-System, das seinen Nutzern viele Gestaltungsmöglichkeiten bietet - und das nach eigenen Aussagen “ohne Programmierkenntnisse”. Anders als Wordpress stammt Joomla aus Deutschland und weckt damit das Vertrauen vieler Nutzer.

TypOpen-Source-System
LandDeutschland
Kostengrundlegend kostenlos, zusätzliche Kosten entstehen durch Hosting und eventuell Templates
Gestaltungsmöglichkeitenhohe Gestaltungsmöglichkeiten durch kostenfreie und kostenpflichtige Templates, die im unterschiedlichen Maße individualisiert werden können
Vorteileeinfache Installation, bedienungsfreundliche Oberfläche, individuelle Erweiterung durch Plugins, SEO-Einstellungen müssen nicht erst über ein Plugin integriert werden
Nachteileviele Plugins sind kostenpflichtig, für Blog-Projekte eher selten die erste Wahl (Fokus liegt auf E-Commerce), weniger intuitive Erstellung von Beiträgen als bei wordpress.org

Wix

Wer ein Baukasten-System hosted in Germany für seinen Blog verwenden möchte, kann neben Jimdo auch Wix nutzen. Der Anbieter mit dem polarisierenden Namen zeichnet sich durch mehr Gestaltungsmöglichkeiten und eine breite Funktionspalette aus. Für Blogger ist Wix oftmals die bessere Wahl.

TypHomepage-Baukasten
LandDeutschland
Kostenkostenlos oder Tarif “Conneted Domain” für 4,08 Euro, Tarif “Combo” für 8,25 Euro, Tarif “Unlimited” für 12,41 Euro, Tarif “eCommerce” für 16,16 Euro oder Tarif “VIP” für 24,50 Euro (alle Preise pro Monat)
Gestaltungsmöglichkeitengroße Auswahl an optisch ansprechenden, responsiven und anpassbaren Templates, die nach der Auswahl jedoch nicht mehr geändert werde können
Vorteilehohe Funktionsbreite, viele Erweiterungsmöglichkeiten durch Tools und Apps, große Auswahl an Templates, die auch individuell angepasst werden können, für Corporate Blogs in der Regel ausreichend, Blogbeiträge können auch geplant werden, Möglichkeit, Webseite mit Blogger- oder Tumblr-Konto zu verbinden, gute SEO-Möglichkeiten
Nachteilenicht für hauptberufliche Blogger geeignet, Template kann nicht verändert werden (nur durch Löschung der Seite), teurer als Konkurrenz (werbefrei erst ab Tarif “Combo”), kein Zugriff auf den Quellcode, Fremd-Hosting

Noch mehr Infos zum Baukasten-Anbieter Wix hat euch trusted hier zusammengetragen:

Squarespace

Squarespace richtet sich vorrangig an kommerziell agierende Webseiten-Betreiber und ist nach einer 14-tägigen Testphase immer kostenpflichtig. Wer gern “nur” privat bloggen will, wird mit dieser Lösung vermutlich nicht glücklich. Ebenfalls spannend: Die Benutzung dieses Baukastensystems unterscheidet sich maßgeblich von den meisten anderen Anbietern. Außerdem ist Squarespace komplett englischsprachig. Ob das für euch Vorteile oder Nachteile sind, müsst ihr selbst entscheiden.

TypHomepage-Baukasten
LandUSA
Kosten14 Tage kostenlose Testphase, danach Tarif “Standard” für 11 Euro pro Monat oder Tarif “Business” für 17 Euro pro Monat (abweichende Preise für Onlineshops)
GestaltungsmöglichkeitenTemplates sind individuell anpassbar und weisen eine extrem gute Qualität auf
Vorteilehochwertige und optisch ansprechende Templates, immer werbefrei, sehr gute SEO-Möglichkeiten (je nach Tarif), Blogfunktion kann einfach freigeschaltet werden (ohne Drittanbieter), sehr guter Support (allerdings nur auf Englisch und Spanisch)
Nachteilekomplett englischsprachig, ungewohnter Editor, lange Eingewöhnungsphase, Fremd-Hosting in den USA, Blogger gehören nicht zur primären Zielgruppe

Einen ausführlichen Squarespace-Testbericht findet ihr hier:

Jimdo

Jimdo bietet gerade Blog-Anfängern eine tolle Möglichkeit, schnell und mit wenig Vorwissen eine ansehnliche Webseite zu erstellen. Wer das Baukastensystem kostenfrei nutzen möchte, muss sich allerdings auf eine Reihe von Einschränkungen gefasst machen. Diese reichen von der Bandbreite über Speicherkapazitäten bis hin zum nicht vorhandenen Responsive Design.

TypHomepage-Baukasten
LandDeutschland
Kostenkostenlos oder ab 5 Euro (sehr komplexes Preismodell mit vielen verschiedenen Optionen für unterschiedliche Nutzer)
Gestaltungsmöglichkeitenbeschränkt durch wenige und starre Templates
Vorteileschnelle und einfache Erstellung des Blogs, DSVO-konform, leichte Bedienung und intuitiver Editor, sehr geeignet für Einsteiger, SSL-Zertifikat inklusive, Hosting auf deutschen Servern
NachteileBlogbeiträge sind nicht planbar, Funktionsbreite allgemein eingeschränkt, stark eingeschränkte Gestaltungsmöglichkeit/wenig Individualisierbarkeit, Domain-Zusatz “.jimdo” in der kostenlosen Variante, Fremd-Hosting

Wenn ihr euch noch umfassender über Jimdo informieren wollt, werdet ihr hier fündig:

Blogger/Blogspot

Es versteht sich fast von selbst, dass auch der Internet-Gigant Google einen eigenen Blogging-Dienst in petto hat. Doch während Blogger.com mit seinen .blogspot-Domains in der Frühphase des Bloggings extrem beliebt war (offizieller Launch des Dienstes war bereits 1999!), hat die Plattform inzwischen stark an Bedeutung eingebüßt. Das liegt an verschiedenen Aspekten wie den überschaubaren Gestaltungsmöglichkeiten und Unsicherheiten im Hinblick auf den Datenschutz.

TypBlog-Dienst/-Hosting
LandUSA
Kostenkostenlos
Gestaltungsmöglichkeitenstark eingeschränkt, nur wenige Chancen der Individualisierung
Vorteileschneller und unkomplizierter Einstieg, positives Ranking bei Google, geeignet für Hobby-Blogger ohne große Ansprüche, Möglichkeit, anderen Blogs zu folgen
NachteileFremdhosting/Abhängigkeit von Google, teils ungeklärte Grauzonen im Datenschutz, keine “professionelle” Domain (immer mit Zusatz “.blogspot), starke Einschränkungen bei der Gestaltung, keine Erweiterungsmöglichkeiten durch Plugins oder Apps, für professionelle Blogger ungeeignet

Bei den hier aufgeführten Softwares und Diensten handelt es sich um die bekanntesten und (derzeit) beliebtesten. Viele weitere Alternativen zu den vorgestellten Systemen findet ihr im umfangreichen Homepage Baukasten-Vergleich von trusted.

WordPress.org nach wie vor die Nummer 1

Diese Statistik macht deutlich: Auch wenn Baukastensysteme und andere Alternativen durchaus ihre Vorteile mit sich bringen, ist Wordpress nach wie vor der unangefochtene Marktführer. Daran wird sich vermutlich auch in naher Zukunft nichts ändern.

Auch im Jahr 2019 ist WordPress noch die Nummer 1, wenn es ums Bloggen geht
Auch im Jahr 2019 ist WordPress noch die Nummer 1, wenn es ums Bloggen geht
Screenshot: trusted.de

3. Hosting organisieren und Domain anmelden

Wer die Wahl hat, hat die Qual - das gilt auch, wenn ihr euch auf die Suche nach einem Hosting-Dienst für euren Blog macht.

Ein Hoster muss nur dann ausgewählt werden, wenn ihr mit Wordpress.org, Joomla oder einer anderen Open-Source-Software bloggt. Bei allen anderen Optionen sind das Hosting und die Anmeldung der Domain in der Regel schon inklusive.

Zu den bekanntesten und beliebtesten Hosting-Anbietern in Deutschland gehören unter anderem:

und viele weitere. Eine Komplettübersicht findet ihr im trusted Webhosting-Vergleich.

Aus Datenschutzgründen empfiehlt euch trusted einen deutschen Hoster. “Hosting made in Germany” klingt nicht nur gut, sondern ist auch im Hinblick auf die DSGVO die beste Lösung.

Auf der Suche nach einem passenden Hoster kommt ihr schnell vom Hundertsten ins Tausendsten denn die Auswahl ist wirklich gigantisch. Um schnellstmöglich euren perfekten Anbieter zu finden, solltet ihr euch im Vorfeld genau überlegen, was ihr wollt. Diese Fragen helfen euch bei der Entscheidung:

  • Wie viel möchte ich maximal (im Monat/Jahr) ausgeben?
  • Wie viel Speicherplatz benötige ich?
  • Wie wichtig ist mir die Datensicherheit?
  • Wie viele Domains benötige ich?
  • Welche zusätzlichen Tools wünsche ich mir?
  • Wie wichtig ist mir ein allumfassender Support?

Ob nun Baukasten-System oder individuelle Lösung - etwas, was alle Blogger brauchen, ist eine Domain. Auch hier gibt es wieder einiges zu beachten:

  • Prüft, ob eure Wunsch-Domain noch verfügbar oder vielleicht schon vergeben ist (indem ihr sie einfach in euren Browser eingebt)
  • Wählt einen einfachen, möglichst einprägsamen und nicht zu langen Domainnamen aus
  • Vermeidet schwierige Wörter und Kombinationen, die anfällig für Tippfehler sind
  • Achtet darauf, dass der Name gut lesbar ist und verwendet eventuell Bindestriche
  • Transportiert über den Domainnamen den (groben) Inhalt eures Blogs
  • Prüft, ob ihr mit eurem Domainnamen nicht eventuell Marken- und Patentrecht verletzt (wie ihr dabei vorgehen könnt, lest ihr z.B. hier)

Datenschutz, Impressumspflicht und Co. - Was euer Blog sonst noch braucht

Mal eben schnell einen Blog aufsetzen und munter drauf los schreiben - So einfach und arglos ist es leider nicht. Wenn ihr bloggen wollt, dann müsst ihr euch an gewisse “Spielregeln” halten, die hier kurz umrissen werden sollen.

Datenschutz

Spätestens seit Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung (kurz: DSGVO) im Mai 2018 muss sich jeder Blogger umfassende Gedanken zum Schutz der Daten seiner Besucher machen.

Das Thema ist sehr komplex und umfasst diverse Punkte wie eine umfassende Datenschutzerklärung, eine SSL-Verschlüsselung und die sichere Speicherung sensibler Daten. Es ist ein Muss, sich hiermit tiefgreifend auseinanderzusetzen.

Impressum

Als Online-Publikation, die nicht ausschließlich privaten Zwecken dient, ist euer Blog impressumspflichtig. Das gilt insbesondere dann, wenn es ein Corporate Blog ist und/oder ihr damit Geld verdient.

Was genau alles in euer Impressum gehört, verrät euch das Telemediengesetz im §5.

Mediadaten

Dieser Menü-Punkt ist wichtig, wenn der Blog monetarisiert wird. In den Mediadaten macht ihr beispielsweise Angaben zu eurer Reichweite, eurer Zielgruppe und euren Social Media-Zahlen. Außerdem ist es möglich, konkrete Preise offen zu kommunizieren.

4. Euren Blog gestalten

Wie genau ihr euren Blog in der Anfangsphase gestaltet, hängt maßgeblich davon ab, für welche Plattform ihr euch entscheidet:

Blog gestalten mit WordPress

Im Fall von WordPress.org geht ihr folgendermaßen vor:

  • Installiert Wordpress bei eurem Hostinganbieter (Anleitungen hierfür findet ihr beispielsweise bei Youtube)
  • Ruft die Domain www.blognamexy.de/admin auf
  • Loggt euch mit euren beim Hoster angelegten Zugangsdaten ein
  • Wählt ein passendes Theme aus und installiert es
  • Passt das Theme nach euren Wünschen an (Farben, Schriftart, Sidebar, etc.)
  • Installiert zusätzliche Plugins
  • Erstellt eine Struktur mit unterschiedlichen Seiten, Kategorien und Menüpunkten
  • Erstellt erste Beiträge

Wenn ihr zum ersten Mal mit Wordpress.org arbeitet, werdet ihr sicherlich erst einmal etwas Zeit brauchen, um euch zurecht zu finden. Die meisten Nutzer haben die Vorgehensweise jedoch nach einer Weile verinnerlicht und schaffen es auch ohne tiefgreifende Programmier-Fähigkeiten, einen ansehnlichen Blog zu gestalten.

Was sind Themes und Templates?

Ein Theme oder Template ist eine Zusammenstellung verschiedener Designelemente, die eine Art optisches Grundgerüst für euren Blog darstellen. Da es ein in sich geschlossenes System ist, kann es in der Regel problemlos ausgetauscht werden, ohne die Funktionalität der Internetseite zu beeinträchtigen.

Die Auswahl an tollen Themes ist riesengroß. Sucht euch einfach eins aus
Die Auswahl an tollen Themes ist riesengroß. Sucht euch einfach eins aus
Screenshot: trusted.de

Im Gegensatz zu Themes sind Templates meist sehr viel starrer und können weniger individuell angepasst werden. Open-Source-Softwares, die ihren Nutzern Themes anbieten, bieten somit immer auch mehr Flexibilität an.

Was sind Plugins?

Plugins (oder auch Apps) sind Zusatzmodule, die eingesetzt werden, um einen Blog zu erweitern und zu verbessern. Es gibt mittlerweile unzählige kostenfreie und auch kostenpflichtige Plugins mit den unterschiedlichsten Funktionen.

Wichtig zu wissen ist, dass nicht jedes Plugin automatisch einen positiven Einfluss auf euren Blog hat. Speicherkapazitäten, Ladezeiten und Datensicherheit sind nur drei Aspekte, die ihr euch vor jeder Installation ins Gedächtnis rufen solltet.

Blog gestalten mit einem Homepage Baukasten

Im Fall von Baukasten-Systemen und klassischen Blog-Plattformen wie Blogger und Tumblr erfolgt die Gestaltung meist völlig anders und in der Regel einfacher, vor allem für Einsteiger.

Das hier vorherrschende Prinzip lautet: Drag and Drop. Beim “Ziehen und Ablegen” geht es darum, verschiedene Elemente (zum Beispiel Fotogalerien und Videos) bequem von einem an einen anderen Ort zu verschieben.

Mit einfachen Drag-and-Drop-Editoren sind Website und Blog in kürzester Zeit startbereit
Mit einfachen Drag-and-Drop-Editoren sind Website und Blog in kürzester Zeit startbereit
Screenshot: wix.com

Um dem Blog trotzdem von Anfang an eine grundlegende Struktur zu verleihen, werden meist verschiedene Templates (“Designvorlagen”) angeboten, die ihr als Nutzer auswählen (und in geringem Maße) anpassen könnt.

WordPress oder Baukasten - Was ist besser?

Viele Blog-Neulinge sind der Meinung, dass die Gestaltung mit Baukasten-Systemen und via Drag and Drop deutlich einfacher ist. Wenn ihr jedoch etwas tiefer in die Materie eingetaucht seid, dann werdet ihr sicher schon bald an eure Grenzen stoßen. Individualisten und (angehende) Profi-Blogger werden sich in den Themes von Wordpress.org definitiv mehr austoben können. Für unterstützende Corporate Blogs reichen die weniger komplexen Lösungen aber in der Regel aus.

5 grundlegende Gestaltungstipps für Blogs

Egal ob Baukasten-System oder Open-Source-Software - Blogs folgen einem gewissen “Schönheitsideal”. Wenn ihr dieses kennt und (nach euren Vorstellungen und Ansprüchen) umsetzt, dann steigen eure Aussichten auf Erfolg automatisch.

Diese fünf grundlegenden Tipps solltet ihr bei der Gestaltung eures Blogs unbedingt beachten:

Übertreibt es nicht!

Sowohl beim Design als auch bei der Strukturierung der Menüpunkte sind Minimalisten im Vorteil. Der gemeine Blog-Besucher mag es übersichtlich und schlicht. Zu viel “Schnickschnack”, unzählige Kategorien, verschnörkelte Schriften - all das lenkt vom Wesentlichen ab und verschreckt den einen oder anderen sogar. Übt euch darum lieber in Zurückhaltung.

Arbeitet mit Bildern!

Wer bloggt, will natürlich Texte verfassen und sich darüber ausdrücken. Doch solltet ihr nie außer Acht lassen, dass gute Bilder stets der Aufmerksamkeits-Magnet Nummer 1 sind. Nicht vergessen: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Abgedroschen, aber immer noch wahr!

Emotionale und aussagekräftige Bilder unterstreichen euren Text und liefern euren Lesern Eye-Catcher
Emotionale und aussagekräftige Bilder unterstreichen euren Text und liefern euren Lesern Eye-Catcher

Fotos (egal ob eure eigenen oder die von einer Stock-Plattform) visualisieren nicht nur euer jeweiliges Thema, sie beleben den gesamten Blog und verleihen ihm eine willkommene Dynamik. Doch auch hier gilt wieder: Nicht übertreiben. Wenn der Besucher den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht, seid ihr etwas übers Ziel hinausgeschossen.

Denkt immer an eure Zielgruppe!

Es ist völlig normal, dass sich das Layout eines Fashion- und Lifestyle-Blogs von dem eines Tech-Blogs unterscheidet - immerhin sprechen beide Formate völlig unterschiedliche Zielgruppen an.

Wenn es um die Gestaltung eures Blogs geht, dann solltet ihr immer vor Augen haben, wen ihr damit erreichen wollt. Fliederfarbene Schnörkelschrift auf einem Blog über aktuelle Politik-Themen? Eher ungeeignet.

Wählt nicht das erstbeste Design aus!

Sowohl Wordpress.org als auch die Baukasten-Anbieter und andere Blog-Plattformen bieten ihren Nutzern viele verschiedene Designs zur Gestaltung an. Die Zahl der Themes und Templates kann mitunter so groß sein, das man regelrecht von ihr erschlagen wird.

Dennoch (oder gerade deswegen) gilt: Drum prüfe, wer sich “ewig” bindet. Viele Designs wirken auf den ersten Blick sehr ansprechend, entpuppen sich dann aber doch schnell als die falsche Wahl.

Hier gilt einmal mehr: Macht euch im Vorfeld bewusst, was ihr wollt und arbeitet fokussiert auf euer Ziel hin. Dann klappt es auch mit der Design-Auswahl.

Gestaltet einen ansprechenden Header!

Egal, wo auf dem Blog sich eure Leser gerade herumtreiben: Der Header - also der obere Teil der Webseite - wird immer zu sehen sein. Schenkt diesem Bestandteil darum unbedingt besonders viel Aufmerksamkeit und gestaltet einen Header, der im Gedächtnis bleibt.

Arbeitet hier beispielsweise mit eurem Logo und eventuell eurem Slogan, aber auch ganz bewusst mit Farben und Schriftarten, die der Leser immer wieder auf dem Blog findet.

5. Besucher auf euren Blog bringen

Sind alle vorbereitenden Schritte erledigt und ist euer Blog mit Inhalten gefüllt, steht schließlich die Königsdisziplin an: Besucher anlocken und bestenfalls zu regelmäßigen Stammlesern machen. Diese Aufgabe ist nicht ganz einfach, doch zum Glück gibt es viele verschiedene Lösungsansätze. Da ist mit Sicherheit für jeden der passende dabei.

Suchmaschinenoptimierung

Eine der wichtigsten Blogger-Regeln lautet: Schreibt nicht für Google, sondern für eure Leser!

An dieser Aussage ist durchaus etwas dran, doch wer will, dass seine Blogbeiträge von möglichst vielen Menschen gelesen werden, kommt am Thema Suchmaschinenoptimierung (auch SEO genannt) einfach nicht vorbei.

Diese Form der Blogoptimierung mit all ihren Facetten hier kurz und knapp vorzustellen, ist schlichtweg unmöglich. Doch diese Eckpunkte liefern euch eine erste, grobe Orientierung:

  • Schreibt immer verständlich und nicht kompliziert
  • Verwendet starke und relevante Keywords (in einem natürlichen Maß)
  • Schafft mit eurem Content einen Mehrwert, der von anderen geteilt wird
  • Strukturiert eure Beiträge (mit Überschriften, Formatierungen, unterschiedlichen Content-Elementen, etc.)
  • “Sammelt” Backlinks
  • Vorteile
  • Hat direkten Einfluss auf den Traffic
  • Hilft dabei, den Blog noch bekannter zu machen
  • Entfaltet schon nach kurzer Zeit Wirkung
  • Hilft dabei, den eigenen Blog noch besser kennenzulernen
  • Nachteile
  • Setzt spezifisches Wissen voraus
  • Ist recht (zeit-)aufwändig
  • Muss stetig fortgeführt werden
  • Unterliegt sich ändernden Regeln

Stay tuned! Ein ausführlicher Ratgeber zum Thema SEO und Suchmaschinenoptimierung wird in Kürze im trusted Magazin folgen. Dort erfahrt ihr dann alles, was ihr über Keywords, Backlinks, On- und Offpage-Optimierung und alle anderen relevanten SEO-Buzzwords wissen müsst.

Bezahlte Ads

Das Internet bietet euch zahlreiche Möglichkeiten, eure Blogbeiträge zu bewerben. Egal ob bei Google, auf Facebook oder anderen Blogs - wer ein bisschen Geld übrig hat, kann dieses durchaus in die Bewerbung der eigenen Inhalte investieren.

  • Vorteile
  • Direkter Effekt
  • Erfolge sind messbar
  • Viele verschiedene Möglichkeiten
  • Auch schon mit kleinen Budgets möglich
  • Nachteile
  • Kostet immer Geld
  • Kein organisches Wachstum
  • Häufig kein nachhaltiger Effekt

Social Media

Jeder Blogger weiß: Ohne Social Media funktioniert gar nichts. Für die meisten ist Facebook nach wie vor der wichtigste Traffic-Lieferant und deswegen absolut unverzichtbar. Doch auch andere Medien wie beispielsweise Twitter und Instagram dürfen in diesem Zusammenhang auf keinen Fall unterschätzt werden.

Social Media ist die Top-Trafficquelle für die meisten Blogs. Auch ihr solltet die Sozialen Netzwerke für euren Erfolg nutzen
Social Media ist die Top-Trafficquelle für die meisten Blogs. Auch ihr solltet die Sozialen Netzwerke für euren Erfolg nutzen
Screenshot: trusted.de

Eine Plattform, die streng genommen kein soziales Netzwerk, sondern eine Suchmaschine ist, ist Pinterest. Experten sind sich einig, dass hierin aktuell die wohl größten Potentiale für Blogger im Hinblick auf die Gewinnung von Besuchern stecken.

  • Vorteile
  • Grundlegend kostenlos
  • Hohe Traffic-Rate
  • Hilfreich für den Aufbau einer Community
  • Direkter Austausch mit den Lesern
  • Möglichkeit, weitere Inhalte zu teilen
  • Nachteile
  • Zeitaufwändig
  • Erst mit professioneller Strategie tatsächlich wirkungsvoll
  • Abhängigkeit von Algorithmen, Trends und Launen der Follower/Fans

So könnte euer Blog aussehen - 5 Beispiele für gelungene Blogs

Wenn ihr mit dem Bloggen anfangen wollt, werdet ihr schnell lernen: Die Möglichkeiten sind grenzenlos. Gerade im Hinblick auf die Optik gibt es quasi nichts, was es nicht gibt. Das ist gut, denn anhand des Aussehens entscheiden Besucher oftmals, ob sie einen Blog lesen oder nicht.

Jo & Judy

Schlicht und schön - so kann man das Magazin vom Onlineshop Jo & Judy am einfachsten bezeichnen. Der Corporate Blog kommt betont minimalistisch und geordnet daher und legt den Fokus ganz klar auf visuelle Reize.

Der Blog von Jo & Judy glänzt durch Understatement und Schlichtheit
Der Blog von Jo & Judy glänzt durch Understatement und Schlichtheit
Screenshot: joandjudy.com

Die Bildsprache hat nicht nur einen einheitlichen Look, sondern verdeutlicht auch auf den ersten Blick, wer zur Zielgruppe dieses Blogs gehört. Ein rundum gelungenes Konzept, das interessante Inhalte charmant mit Werbung für die hauseigenen Produkte verbindet.

HubSpot

Die All-in-One-Plattform HubSpot (mit der ihr übrigens auch einen eigenen Blog aufsetzen könnt), hat das Thema Corporate Blogging gewissermaßen perfektioniert und schickt gleich mehrere Angebote ins Rennen. So können sich Interessenten auf verschiedenen Blogs zu den Themen Marketing, Vertrieb und Kundenservice belesen.

Drei Blogs in einem und trotzdem keine Langeweile. HubSpot versteht sich auf sein Content Design
Drei Blogs in einem und trotzdem keine Langeweile. HubSpot versteht sich auf sein Content Design
Screenshot: hubspot.de

Die einzelnen Seiten überzeugen nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch. Verschiedene Elemente und Formate sorgen für Dynamik und geben der Langeweile trotz “typischem Blog-Design” keine Chance.

Daimler

Der Unternehmensblog von Daimler ist ein echtes Juwel. Er kommt sowohl optisch als auch thematisch eher wie ein Online-Magazin daher und setzt damit völlig neue Maßstäbe.

Besonders auffällig ist, dass Daimler konsequent das “Many Voices-Prinzip” verfolgt und unzähligen Mitarbeitern eine Stimme verleiht. Hierdurch entsteht ein lebhafter Themenmix, der einfach Lust auf Lesen macht.

Ein innovatives Design und zielgruppengerechte Inhalte machen den Daimler-Blog zum Hingucker
Ein innovatives Design und zielgruppengerechte Inhalte machen den Daimler-Blog zum Hingucker
Screenshot: daimler.com

Außerdem absolut sympathisch: Im Blogroll verweisen die Macher auch auf die Online-Auftritte von Konkurrenten wie Opel und weitere Blogs, die sich im weitesten Sinne mit Mobilität beschäftigen. So funktionieren Vernetzung und Support!

Planet Backpack

Conni Biesalski von Planet Backpack ist nicht nur ein Paradebeispiel für erfolgreiches Blogging. Sie stellt auch eindrucksvoll unter Beweis, wie sich ein Blog zu einem erfolgreichen (Vollzeit-)Business entwickeln kann.

Vom Hobbyblog zum echten Business - Planet Backpack hat’s geschafft
Vom Hobbyblog zum echten Business - Planet Backpack hat’s geschafft
Screenshot: planetbackpack.de

Ihre Webseite ist für all jene ein Muss, die ortsunabhängig leben und arbeiten wollen und/oder gern wissen wollen, wie man einen eigenen Blog zu Geld machen kann.

Die Blog-Tipps der trusted Redaktion für Anfänger

Es ist noch kein Blog-Meister vom Himmel gefallen. Auch wenn ihr nach der bisherigen Lektüre vielleicht denkt, dass ihr dieser Aufgabe nicht gewachsen seid, lasst euch gesagt sein: Alles halb so wild.

Die nachfolgenden Tipps der trusted Redaktion helfen euch dabei, den idealen Einstieg in die Blogger-Welt zu schaffen und schon bald sehr viel Spaß an eurem Projekt zu haben.

Sucht euch ein Thema, das ihr liebt!

Wie weiter oben bereits angesprochen ist die Wahl des Themas der erste (und vielleicht auch wichtigste) Schritt hin zu einem erfolgreichen Blog. Auch wenn ihr euch bei der Entscheidung sehr viel Zeit lasst und die unterschiedlichsten Aspekte wie mögliche Zielgruppen, Keyword-Trends und Konkurrenten beleuchtet, kommt es am Ende vor allen Dingen auf eines an: Leidenschaft.

Wer nicht mit Freude bloggt, der bloggt nicht sonderlich lang - so viel ist sicher. Wenn ihr also eine langfristige Karriere als Blogger anstrebt und klare Ziele vor Augen habt, dann braucht ihr unbedingt ein Thema, das ihr über alles liebt und für das ihr regelrecht brennt. Das ist der wohl wichtigste Grundstein für einen Blog, der aus der schier grenzenlosen Masse heraussticht.

Lasst eurem Blog Zeit, sich zu entwickeln!

Wer von jetzt auf gleich Erfolge feiern will, der sollte einen großen Bogen um das Thema Bloggen machen. Denn hier gehen die Uhren etwas anders.

Eine der wohl entscheidendsten Eigenschaften erfolgreicher Blogger ist Geduld. Ein Blog muss sich entwickeln - und braucht hierfür schlichtweg Zeit. Auch wenn eure Inhalte von Anfang an noch so gut sind, muss sich erst eine Stammleserschaft entwickeln. Und auch erstklassige Google-Rankings fallen nicht einfach so vom Himmel.

Plant ein festes Budget ein!

Ein Blog muss keine Unsummen an Geld verschlingen. Aber die “Komplett-Kostenlos-Variante” ist auch nicht immer die ideale Wahl.

Gerade dann, wenn ihr von Anfang an beabsichtigt, den Blog professionell aufzuziehen, solltet ihr etwas Geld (beispielsweise für das Hosting und ein ansprechendes Theme) in die Hand nehmen. Plant hierfür ein festes Budget ein, um euch nicht zu verkalkulieren und am Ende auf Kosten zu sitzen, die ihr nicht decken könnt.

Nutzt SEO- und Optimierungstools, um euren Content zu verbessern!

Diverse Online-Tools für SEO und Co. können maßgeblich am Erfolg eines Blogs beteiligt sein. Entscheidend ist, die passenden auszuwählen und auch richtig einzusetzen.

Zu den beliebtesten SEO- und Optimierungstools für Blogs gehören:

Nutzt einen Redaktionsplan

Planung und daraus resultierende Kontinuität sind wichtige Erfolgsfaktoren für einen Blog. Wer mit einem Paukenschlag und zig Beiträgen beginnt, danach aber über Wochen und Monate nichts Neues veröffentlicht, hat Schwierigkeiten, eine treue Stammleserschaft aufzubauen.

Sehr viel besser gelingt euch das, wenn ihr regelmäßig neue Inhalte postet und euch hierfür vielleicht sogar einen festen Wochentag aussucht. Dadurch wissen eure Leser genau, wann es wieder etwas auf dem Blog zu entdecken gibt.

Um Inhalte langfristig vorbereiten und aufeinander abstimmen zu können, hilft ein Redaktionsplan. Diesen könnt ihr zum Beispiel ganz einfach in einer Excel-Tabelle anlegen.

Achtet auf die Qualität eurer Beiträge

Die Zahl der (deutschsprachigen) Blogs ist schlichtweg erschlagend. Wer hier als Anfänger aus der Masse herausstechen will, hat im Grunde genommen nur eine Wahl: Richtig guten Content abliefern. Und mit richtig gut meinen wir überragend gut!

Qualitativ hochwertige Inhalte, die den Leser inspirieren, unterhalten und/oder informieren, werden nicht nur mit Vorliebe konsumiert, sondern auch bereitwillig geteilt. Es lohnt sich also durchaus, etwas mehr Zeit in Themenfindung, Recherche und Ausformulierung des Textes zu investieren.

Auch Ergänzungen - beispielsweise in Form von Videos und Infografiken - werten die Qualität eures Blogs auf und geben dem Besucher zusätzlich ein gutes Gefühl.

Schreibt, was die Leser haben wollen

Natürlich könnte man argumentieren “Mein Blog, meine Themen”. Doch was, wenn diese für eure Leserschaft nicht relevant sind? Wenn niemand sie lesen möchte und darum auch niemand den Blog besucht?

Um kontinuierlich Traffic zu generieren, ist es wichtig, sich regelmäßig zu fragen, was die Besucher eigentlich lesen wollen. Welche Probleme haben sie? Was wollen sie wissen? Womit kann man sie aufheitern?

Es ist wichtig, immer wieder die Perspektive der Leser einzunehmen, um Artikel zu schreiben, die letztlich auch wirklich geklickt werden (und zwar ganz ohne reißerische Überschrift).

Werdet Teil der Blogosphäre

Wenn ihr bekannt werden und Leser für euren Blog gewinnen wollt, dann bringt es nichts, sich still in einer (digitalen) Ecke zu verkriechen. Indem ihr euch aktiv am Geschehen beteiligt und beispielsweise andere Blogbeiträge kommentiert und teilt, schlagt ihr gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe:

  1. Ihr erscheint auf dem Radar anderer Blogger
  2. Ihr sorgt dafür, dass die Leser eines anderen Blogs auch eure Leser werden
  3. Ihr baut ein Netzwerk auf und werdet Teil der Blogger-Community
  4. Ihr knüpft interessante Kontakte, die ihr bei Bedarf um Rat beten könnt
  5. Ihr signalisiert Kooperationsbereitschaft und kein Konkurrenzdenken (“Sharing is caring”)

Fügt eine Prise Persönlichkeit hinzu

So hart es vielleicht klingen mag: Eure Persönlichkeit ist letztlich das einzige, was euren Blog tatsächlich von anderen unterscheidet. Auch wenn ihr das Projekt noch so professionell und individuell aufzieht - da draußen kann es immer jemanden geben, der euch 1:1 kopiert und damit die Einzigartigkeit zerstört.

Indem ihr jedoch als Person “sichtbar” werdet - entweder tatsächlich durch Bilder von euch oder auch nur durch einen ganz speziellen Schreibstil - macht ihr euren Blog gewissermaßen “kopiergeschützt”.

Seid bereit, Fehler zu machen

Es gibt viele Blog-Einsteiger, die von Anfang an alles perfekt machen wollen und irgendwann so von dieser Idee gelähmt sind, dass sie überhaupt nichts mehr veröffentlichen.

Natürlich sollte Qualität wie weiter oben erwähnt immer eine Rolle spielen. Doch ist es ebenso wichtig, bereit für Fehler zu sein. Niemand macht alles richtig - erst recht nicht in der Welt der Blogger. Die Angst vorm Scheitern sollte euch nie davon abhalten, euer Ziel weiter konsequent zu verfolgen. Außerdem sind Fehler bekanntermaßen da, um daraus zu lernen - und können außerdem Stoff für neue tolle Blogposts liefern. Im Sinne von: “Was ich in den letzten Jahren gelernt habe”.

Am wichtigsten: Nicht verzagen!

Beim Bloggen gilt nicht nur “Aller Anfang ist schwer”. Auch später, wenn das Medium etabliert ist und regelmäßig Besucher anlockt, wird es immer wieder Situationen geben, in denen ihr ins Straucheln geratet. Dann gilt: Bloß nicht verzagen.

Nicht vergessen: Scheitern gehört beim Bloggen auch dazu. Deswegen nicht verzagen und immer weiter machen. Das wird schon!
Nicht vergessen: Scheitern gehört beim Bloggen auch dazu. Deswegen nicht verzagen und immer weiter machen. Das wird schon!
Screenshot: trusted.de

Akzeptiert, dass das “Abenteuer Blog” eine Achterbahnfahrt mit unzähligen Höhen und Tiefen ist. Es ist absolut normal, dass ein Beitrag hin und wieder floppt, ein Leser Kritik äußert oder eure Reichweite auf Instagram sinkt. Wer es schafft, sich von solchen Momenten nicht entmutigen zu lassen, der wird auch langfristig mit seinem Blog überleben.

Diese Tools helfen euch beim Bloggen

Es wurde im Beitrag bereits mehrfach angesprochen, dass Tools eure treuen Helfer beim Bloggen sind. Das Geniale: Es gibt für nahezu jeden Arbeitsschritt das passende digitale Werkzeug, dass euch unterstützt und so manches Problem lösen kann.

Dieser große Segen kann natürlich auch als lästiger Fluch verstanden werden. Denn wer sich einmal mit hilfreichen Tools für Blogs auseinandersetzt, wird schnell feststellen: Es gibt ziemlich viele davon.

Egal ob Keyword-Recherche, Content-Optimierung, Social Media-Planung, SEO oder Grafikdesign - in jeder “Sparte” finden sich unzählige Werkzeuge, die natürlich alle von sich behaupten, das beste zu sein.

Welche Werkzeuge die trusted-Redaktion besonders empfehlenswert findet? Das erfahrt ihr hier:

Fazit

Auch 2019 kann es euch noch gelingen, den Einstieg in die “Blogger-Welt” zu schaffen - wenn ihr von Anfang an ein klares Ziel und die dazu passende Strategie verfolgt.

Erfolgreiche Blogs sind kein Produkt des Zufalls, sondern das Resultat harter und professioneller Arbeit. Wenn ihr einmal erkannt habt, womit ihr beginnen müsst und welche Schritte danach folgen, ist die größte Hürde bereits gemeistert.

Wichtig: Verliert nie euer Ziel aus den Augen und achtet auf Qualität sowie Persönlichkeit. Dann erhält euer Blog das “gewisse Etwas”, das ihn von den vielen anderen unterscheidet.

War dieser Artikel hilfreich für euch? Gibt es noch offene Fragen oder Anregungen? Hinterlasst uns gern einen Kommentar zum Thema “Blog erstellen für Einsteiger”.

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