Wie Sie den günstigsten Webhoster finden und worauf Sie dabei achten müssen
Einer der wichtigsten Punkte ist, dass Sie vorab schon etwa wissen, was für ein Projekt Sie in Angriff nehmen wollen. So lässt sich der benötigte Webspace abschätzen. Während ein einfacher Blog mit nur wenigen GB auskommt, braucht ein ausgewachsener Online-Shop schon deutlich mehr. Machen Sie sich zudem Notizen, was absolute Must-haves für Ihr Projekt sind. Das sind je nach Anspruch eine WordPress-Installation, Cronjobs oder genug FTP-Zugänge.
Für diesen Text hat sich trusted auf die wichtigsten Punkte beschränkt. Wenn Sie mehr zu Cronjobs, RAM, SSH-Zugang und Co. wissen wollen, finden Sie ein umfassendes Glossar im trusted-Vergleich der besten Webhoster.
Buchen Sie genug Webspace
Zunächst sollten Sie wissen, wie viel Speicher Ihr Projekt benötigt. So können Sie bereits einige Tarife unterschiedlicher Anbieter auswählen und Ihre Wahl begrenzen. Sollten Sie noch nicht wissen, wie groß Ihr Projekt ausfällt, dann gilt als Orientierung “je mehr Mediendateien wie Videos und hochauflösende Bilder, desto mehr Speicher wird benötigt”. Wie groß entsprechende Dateien ausfallen, hat trusted für Sie skizziert:
Kalkulieren Sie vorab, wie groß Ihr Webprojekt werden soll
Kompatibilität mit Ihrer Website
Achten Sie darauf, dass Ihr Projekt, bzw. das System, mit dem Sie dieses aufsetzen, auch mit Ihrem Webhosting-Service kompatibel ist. Das beginnt bereits bei den Programmiersprachen. So sollten Sie sicherstellen, dass das Hosting Ruby, Python und alles was Sie benötigen auch in der vorzugsweise neuesten Version unterstützt.
Ein anderer Aspekt wäre zum Beispiel Ihre CMS-Software. Läuft Ihre Webseite auf WordPress? Dann lohnt sich ein Anbieter mit entsprechender Kompatibilität. Möchten Sie E-Commerce-Websites einrichten? Dann stellen Sie sicher, dass das Webhosting-Paket für Ihre Magento-Site und Co. geeignet ist.
Überprüfen Sie, ob Ihr Hosting und Ihre Programmiersprachen, Ihr CMS und Co. zusammenpassen
Screenshot: trusted.de
Quelle: ionos.de
Sicherheit und Datenschutz
Wenn Sie als Unternehmen ein Hosting-Paket buchen, sollten Sie auf Sicherheit und Datenschutz achten. Dabei ist es egal, ob Sie sich für einen Dedicated Server, Managed Server oder Ähnliches entscheiden. Eine gute Datenschutzbasis ist Hosting in Deutschland. Hier müssen sich die Anbieter nämlich automatisch an die DSGVO und das deutsche Datenschutzgesetz halten. Für Anbieter wie Bluehost und Co. trifft das zum Beispiel nicht zu.
Zudem ergibt es Sinn, weitere Sicherheitsmaßnahmen zu überprüfen. Einige der wichtigsten sind der DDoS-Schutz, also ein Schutz vor Überlastungen Ihres Servers, eine (Web Application) Firewall, Virenschutz und ein Spamfilter. Gegen Datenverlust hilft ein Anbieter, der Ihnen regelmäßige Backups in kurzen Abständen anbietet.
Schützen Sie sich mit regelmäßigen Backups vor Datenverlust
Screenshot: trusted.de
Quelle: alfahosting.de