Newsletter Software im Vergleich

Die 5 besten Newsletter Anbieter im Test 2017

Zum Marketing-Mix gehört zweifelsohne eine gute Kunden-Kommunikation via E-Mail. Mit einer Newsletter Software verwalten Sie Ihre Empfängerlisten, gestalten ansprechende Mailings und werten diese detailliert aus.

Stephanie Poggemöller
Die beste Newsletter Software im Vergleich finden
Von Stephanie Poggemöller
Newsletter2Go Test

Newsletter2Go Test

  1. Gute Benutzerverwaltung
  2. Umfangreiches Reporting
  3. Kostenloses Einführungswebinar
  1. Geringe Auswahl an Templatevorlagen
  2. Editor-Usability
sehr gut (95%)
Im Test (12/2015)
Preis ab
20,00 €
pro Monat
im Kostenbeispiel
Clever Reach Test

Clever Reach Test

  1. Herausragender Editor
  2. Verschiedene Zugriffstufen
  3. Editor für Anmeldeseiten
  1. Freeware mit eingeschränkten Funktionen
  2. Zusatzkosten bei Premium Support
sehr gut (92%)
Im Test (12/2015)
Preis ab
25,00 €
pro Monat
im Kostenbeispiel
rapidmail Test

rapidmail Test

  1. Nutzeroberfläche in vielen Sprachen
  2. Datenhaltung in Deutschland
  3. Schneller Support
  1. Beschränkter Funktionsumfang
  2. Tool ohne Rollen-Rechteverwaltung
gut (82%)
Im Test (12/2015)
Preis ab
25,00 €
pro Monat
im Kostenbeispiel
GetResponse Test

GetResponse Test

  1. Reponsive Templates
  2. Viele Versandoptionen
  3. Zugang zu 1.000 Istock Bildern
  1. Kein Kostenloser Versand
  2. Wenige Abrechnungsmodelle
gut (81%)
Im Test (12/2015)
Preis ab
23,80 €
pro Monat
im Kostenbeispiel
MailChimp Test

MailChimp Test

  1. Gratis-Versand an bis zu 2.000 Empfänger
  2. Intuitiver Editor zur Templategestaltung
  3. Einfache Anlage einer Empfängerliste
  1. Datenhaltung in Amerika
  2. Benutzeroberfläche nur auf Englisch
gut (84%)
Im Test (12/2015)
Preis ab
28,28 €
pro Monat
im Kostenbeispiel

Kunden-Kommunikation mit einer Online Newsletter Software

Was ist E-Mail Marketing eigentlich?

E-Mail-Marketing ist eine Säule im Online-Marketing Mix. Es kann als Form des Direktmarketings bezeichnet werden und hat den Ausbau und die Festigung bestehender Kundenbeziehungen zum Ziel. Die Kommunikation erfolgt auf elektronischem Wege und das mittels einmaliger E-Mail Marketing Kampagnen sog. Stand-Alone Mailings oder regelmäßiger Newsletter. Die passende Newsletter Software unterstützt Sie bei Ihrer Kundenkommunikation. In unserem Vergleich stellen wir für Sie heraus, auf welche Punkte Sie besonders achten müssen.

Post für den Online Briefkasten mit einer Newsletter Software © pixabay.de - Post für den Online Briefkasten mit einer Newsletter Software

Welche Vorgaben sind beim Kanal E-Mail Marketing zu beachten?

Entscheidend beim E-Mail Marketing ist die Einhaltung rechtlicher Bestimmungen. Denn wenn Sie diese nicht beachten, können empfindliche Strafen drohen.

Double-Opt In Verfahren bei der Anmeldung zum Newsletter ist erforderlich

E-Mails dürfen nur dann versendet werden, wenn der Kunde ausdrücklich seine Erlaubnis dazu erteilt hat. In der Regel erfolgt diese durch das aktive Klicken eines Links in einer Bestätigungs-Email. Dieser Prozess wird „Double-Opt-in“genannt und stellt sicher, dass sich der Abonnent auch wirklich selber in der Empfängerliste registriert hat. Auch für Sie als Absender ist diese Bestätigung und der entsprechende Eintrag zu Datum und Uhrzeit in der Datenbank wichtig, um nachweisen zu können, dass Sie die Erlaubnis zur Zuschrift auch tatschlich erhalten haben.

Beim E-Mail-Marketing ist es besonders wichtig, verstärkt auf die rechtlichen Vorgaben zu achten, da andernfalls schnell Abmahnungen und Strafen drohen. E-Mails dürfen nur auf ausdrücklichen Wunsch der Kunden versandt werden, die sich zuvor für diesen Zweck registriert haben.

Jedes Mailing braucht eine Abmeldemöglichkeit

Besonders wichtig beim Versand von Mailings ist das dieses einen Abmeldelink enthält. Das Gesetz schreibt in diesem Zusammenhang vor, dass der Absender dem Empfänger jederzeit die Möglichkeit bietet, sein Opt-In zurück zu nehmen (siehe §13 TMG).

Darüber hinaus fordert der Gesetzgeber, dass dem Empfänger der Hinweis auf dieses Recht schon vor der Erklärung der Einwilligung gegebenn werden muss (§ 13 Abs. 3 TMG, § 28 Abs.4 BDSG). Es reicht nicht aus, nur einen Abmeldelink im Newsletter zu integrieren. Bereits beim Registrierungsprozess ist ein entsprechender Vermerk gefordert.

Keine Werbung in der Bestätigungs E-Mail

Eine Bestätigungs-E-Mail darf keine Werbung enthalten und nur dem Zweck dienen, die E-Mail-Adresse zu verifizieren. Der Versand einer reinen Plain Text Version ist dabei übertrieben. So dürfen CI-Elemente und das Firmenlogo durchaus enthalten sein, jegliche Werbung ist jedoch strikt untersagt. Darüber hinaus sollte die Bestätigung der Einwilligung in der Bestätigungs-E-Mail auch nicht direkt an die Teilnahme an einem Gewinnspiel geknüpft sein.

Impressumspflicht in der E-Mail

Nach § 5 Abs. 1 TMG und § 55 RStV ist vorgeschrieben, dass jeder geschäftsmäßige Dienst im Internet eine Impressumspflicht hat – werbliche E-Mails zählen auch dazu. Daher sollte Ihr Newsletter die erforderlichen Impressums-Mindestangaben beinhalten:

  • Name des Absenders, ggf. Firmenname
  • Vertretungsberechtigte
  • Telefon- und ggf. Faxnummer oder elektronisches Kontaktformular
  • E-Mail-Adresse
  • Postanschrift (kein Postfach)
  • Handels-, Genossenschafts-, Vereins- oder Partnerschaftsregisternummer
  • Nennung des Herausgebers
  • Falls vorhanden: Umsatzsteueridentifikationsnummer bzw. Wirtschaftsidentifikationsnummer

Datenhaltung auf Servern außerhalb der EU ist kritisch

Im Oktober 2015 wurde das so genannte Safe Harbor Abkommen durch den EuGH für ungültig erklärt. Das Safe Harbor Abkommen besteht seit dem Jahr 2000 zwischen der EU-Kommission und den USA. Darin ist geregelt, dass es Unternehmen erlaubt ist, personenbezogene Daten in Übereinstimmung mit der europäischen Datenschutzrichtlinie aus einem EU-Land nach Amerika zu übertragen. Mittels einer Selbstverpflichtung zur Einhaltung europäischer Datenschutzstandards wurde amerikanischen Unternehmen ein Safe-Harbor-Zertifikat ausgestellt.

Grund für die Entscheidung des EuGH ist die aktuelle NSA-Affäre, denn da die Regelung nur für amerikanische Unternehmen, nicht jedoch für amerikanische Behörden gilt, ist durch das Safe Harbor Abkommen nicht sichergestellt, dass die Vorgaben des europäischen Datenschutzes eingehalten werden. Das Urteil des EuGH heißt zunächst einmal nur, dass für die Datenübermittlung nach Amerika eine alternative Rechtsgrundlage als die bisherige Safe-Harbor-Zertifizierung verwendet werden muss. Derzeit gibt es dafür die folgenden Möglichkeiten:

  • Eine Vereinbarung der sog. EU-Standardvertragsklauseln
  • „Binding Corporate Rules“, die durch die zuständige europäische Datenschutzbehörde genehmigt werden müssen
  • Eine Einwilligung der „Betroffenen“, sprich der Personen, deren Daten übermittelt werden

Aufgrund der neuen Gesetzeslage empfiehlt es sich daher einen Newsletter Anbieter zu nutzen oder zu wählen, der die Empfängerdaten auf Servern in Deutschland oder eines anderen EU-Landes hält. Andernfalls können Sie gegen deutsches Datenschutzrecht verstoßen. Bei detaillierten Fragen wenden Sie sich bitte an einen Datenschutzbeauftragten.

Schnelle Umsetzbarkeit und sofortige Erfolgskontrolle zeichnen E-Mail Marketing aus

E-Mail Marketing bietet gegenüber klassischen Infobriefen eine Reihe von Vorteilen, die nicht außer Acht gelassen werden sollten.

Zeit und Geld sparen

Im Vergleich zu den herkömmlichen Direct-Mailings sparen Sie bares Geld, da weder Print-, noch Porto- oder Lettershop-Kosten anfallen. Sie zahlen lediglich die überschaubaren Beträge für die Erstellung einer Templatevorlage und die Versandkosten. Dadurch werden die Kosten pro Empfänger auf einen geringen Centbetrag minimiert. Auch die Vorlaufzeiten bei Planung und Erstellung sind wesentlich schneller und ermöglichen einen Versand in wenigen Stunden.

Regelmäßiger und flexibler Kundenkontakt

Aufgrund der unkomplizierten und schnellen Umsetzbarkeit einer Mailing Kampagne lässt sich der regelmäßige Kontakt zu Kunden viel einfacher realisieren. Auf diese Weise wird ein Wiedererkennungswert Ihrer Produkte und Werbung geschaffen, der sich im Optimalfall positiv auf Ihre Abverkäufe auswirkt.

Reportings in Echtzeit

Direkt nach dem Versand einer E-Mail Kampagne, haben Sie die Möglichkeit zu sehen, wie die Reaktionen in Ihrem Empfängerkreis sind. Den Hauptanteil der Reaktionen erhalten Sie schon innerhalb der ersten drei Tag. Direktwerbung im Offlinebereich hat da weitaus längere Reaktionszeiten.

Personalisierung für individuelle Inhalte

Bei der Umsetzung einer E-Mail-Kampagne stehen Ihnen viele Personalisierungsmöglichkeiten zur Verfügung. Angefangen bei der Betreffzeile, über die Anrede bis hin zu einzelne Textbausteinen können Sie Ihren Newsletter personalisieren. Ein großer Vorteil, denn auf diesem Wege können Sie Ihren Kunden sehr individualisierte Inhalte liefern.

Stolpersteine im E-Mail Marketing

Wer kennt das nicht, die täglichen Spam-Mails, die unsere Posteingänge überfluten und mit fragwürdigen Betreffzeilen und Produkten versuchen, den Empfänger zum Öffnen zu bekommen. Diese Form der E-Mails wird zurecht als sehr aufdringlich und nervig empfunden und schadet damit dem Ruf und den Möglichkeiten des Permission based E-Mail Marketings.

Die richtige Strategie ist entscheidend

Daher ist es bei der Konzeption Ihrer E-Mail Strategie sehr wichtig auf bestimmte Stolpersteine zu achten, damit Ihre E-Mail Kampagnen auch von Erfolg gekrönt sind und Sie nicht in einen Topf mit „Spamern“ geworfen werden.

  • Achten Sie auf einen Double-Opt In Prozess bei der Anmeldung zum Newsletter
  • Machen Sie sich Gedanken über eine ausgewogene Frequenz beim Versand Ihres Newsletters. Selbst wenn ein Kunde sich aktiv für Ihren Newsletter angemeldet hat, möchte er ihn sicherlich nicht jeden Tag erhalten.
  • Bieten Sie immer einen Mehrwert, durch den Sie sich positiv von der Konkurrenz abheben
  • Formulieren Sie ansprechende und kurze Betreffzeilen
  • Kommunizieren Sie klar und deutlich, wer der Absender des Newsletters ist

Achten Sie auf die Herkunft Ihrer Empfängerdaten

Ein Newsletter macht natürlich nur dann Sinn, wenn Sie auch genügen Empfänger in Ihrem Verteiler haben, die diesen lesen und idealerweise auch die darin beworbenen Produkte kaufen. Doch wie kommen Sie am besten an Newsletter Abonnenten, die sie dann nach und nach über den Kanal „E-Mail Marketing“ zu Käufern entwickeln können?

  • Erstellen Sie ein Anmelde-Formular für den Newsletter und binden Sie dieses prominent auf Ihrer Website ein.
  • Bewerben Sie Ihren Newsletter an allen zur Verfügung stehenden Kontaktpunkten (facebook, twitter, Filialen, Bestellbestätigungen etc.) mit Ihren Kunden.
  • Organisieren Sie hin und wieder Gewinnspiele, zur Generierung neuer Empfänger. Achten Sie hierbei jedoch bei der Ausgestaltung solcher Aktionen darauf, dass die Anmeldung nicht an die Teilnahme zum Gewinnspiel gekoppelt ist.

Nicht zu empfehlen ist der häufig angebotene Einkauf von E-Mail-Adressen. Denn im schlechtesten Fall geraten Sie dabei an unseriöse Anbieter und das kann unangenehme Folgen haben. Vor allem dann, wenn die E-Mail Adressen nicht erlaubnisbasiert generiert wurden.

Was Sie für den Versand von E-Mail Kampagnen ausgeben müssen

Die Kosten für die Nutzung einer E-Mail Versandlösung hängt stark von der Größe Ihres Newsletterverteilers und Ihrer Versandfrequenz ab. Prinzipiell werden am Markt verschiedene Abrechnungsmodelle angeboten.

Prepaid-Tarif für Wenigversender

Diese Abrechnungsform eignet sich besonders für Firmen, die eine sehr unregelmäßige Versandfrequenz haben. Das Prinzip entspricht dem einer Prepaid-Karte. Sie kaufen vorab einen bestimmten Betrag an „E-Mail Credits“, wobei hier ein Credit einer versendeten E-Mail entspricht und bei Versand den Gesamtbetrag an Credits entsprechend reduziert. Bei diesem Modell verfallen die Credits in der Regel nicht, was sich in höheren Kosten pro versendeter E-Mail bemerkbar macht. Bei geringem Versandvolumen kann der Preis pro E-Mail bei 0,02 EUR starten.

Abrechnung auf Basis von Empfängermengen

Bei mindestens einem Newsletterversand pro Monat kann ein Monatstarif für Sie in Frage kommen. Die Monatstarife beinhalten in der Regel einen unbegrenzten Versand und bemessen sich nach der Anzahl der aktiven Empfänger in Ihrem Adressbestand. Die Kosten steigen hier mit zunehmender Empfängerzahl und beginnen bei 10,- EUR im Monat.

Versandmenge der E-Mails bestimmt die monatlichen Kosten

Alternativ dazu gibt es ein Modell bei dem sich die monatlichen Kosten auf Basis der Versandmenge bemessen. Je mehr E-Mails verschickt werden desto teurer wird es. Die Anzahl der Empfänger, die angeschrieben werden können, ist dafür unbegrenzt. Preislich startet diese Variante bei gut 400,- EUR im Monat.

Die Auswahl ist groß und ermöglicht es jedem Unternehmen genau das Preismodell zu finden, das für die vorhandene Menge an Empfängern und die geplante Anzahl an monatlich versendeten E-Mails am geeignetsten ist. Für Kleinstversender bieten viele Newsletter Software Anbieter auch ein kostenloses Kontingent an E-Mails an, die über die Versandlösung verschickt werden können. Für die Einrichtung des Tools fallen in der Regel keine gesonderten Kosten an. Je nach Anbieter können allerdings Extrakosten entstehen bspw. für die Programmierung von Templatevorlagen im eigenen Corporate Design.

Auf was sollten Sie bei der Auswahl einer Newsletter Software achten?

Wenn Sie vor der Wahl stehen, sich für eine der vielen Newsletter Software zu entscheiden, dann sollten Sie auf jeden Fall bestimmte Kriterien berücksichtigen.

Umfangreiche technische Dokumentationen und guter Support

Idealerweise bietet der Dienstleister einen guten Support, der Sie bei Fragen oder Problemstellungen unterstützt, eine entsprechende und schnelle Lösung zu finden. Begleitet werden sollte dieses Angebot durch verständliche und umfängliche Dokumentationen und Video Tutorials, die als Anleitung zur Nutzung des Tools dienen.

Umfangreiche Hilfe des Anbieters © getresponse.de - Umfangreiche Hilfe des Anbieters

CSA-Zertifizierung für optimale Zustellsicherheit

Maßgeblich entscheidend für den Erfolg einer Newsletteraktion ist dessen korrekte Zustellung bei den großen Freemail-Providern wie gmx, web.de oder yahoo. Denn nur wenn E-Mails direkt im Postfach der Empfänger sind, können Sie aufgemacht und gelesen werden. Um zu verhindern, dass Ihre E-Mails als Spam gekennzeichnet werden, empfiehlt es sich daher, einen Versender zu wählen, der Mitglied in der so genannten „Certified Senders Alliance“ ist. Dahinter verbirgt sich ein Positivlistenprojekt, das der Deutschen Dialogmarketing Verband DDV gemeinsam mit eco, dem Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. aufgesetzt hat. Aufgrund dieser Zertifizierung und des damit verbundenen Whitlistings, werden Ihre E-Mails nicht mehr auf Spamverdacht geprüft landen damit direkt im Posteingang Ihrer Empfänger.

Usability entscheidet über unkomplizierte Anwendung

Gerade, wenn Sie häufig Newsletter verschicken und das Tool regelmäßig nutzen möchtenempfiehlt es sich, ganz genau zu prüfen, wie sich das Tool Ihrer Wahl im täglichen Doing anwenden lässt. Daher testen Sie im Vorfeld die Szenarien durch, die Sie künftig im Bereich E-Mail Marketing anwenden wollen und vergleichen Sie, welche Newsletter Software in der Handhabung dafür am geeignetsten ist.

Benutzerverwaltung bei großen Teams sinnvoll

Das Thema „E-Mail Marketing“ soll von mehreren Personen bearbeitet werden? Dann empfiehlt es sich, nach einer Newsletter Software zu suchen, die eine Rollen-Rechte Verwaltung anbietet. Damit können Sie definieren, welche Personen einzelne Funktionen innerhalb des Tools nutzen und bedienen dürfen. Ideal geeignet ist diese Rechte-Verteilung für Teams in denen die Aufteilung von Aufgaben, wie der Auswertung, Kampagnen Erstellung und Kontakt pflege getrennt bearbeitet wird.

Die wichtigsten Funktionen für gutes E-Mail Marketing

Um E-Mail Marketing erfolgreich betreiben zu können, sollten Sie darauf achten, dass Ihnen folgende Funktionen zur Verfügung stehen.

Editor zur Gestaltung von Kampagnen

Unter Verwendung eines Newsletter Editors können Sie in wenigen Schritten Ihren persönlichen Newsletter gestalten. Es ist besonders darauf zu achten, dass Sie eigene Inhalte und Bilder einfügen können. Darüber hinaus sollte es möglich sein, die Ansprache zu personalisieren und mittels der Vorschaufunktion, die korrekte Darstellung des Newsletters zu überprüfen. Auch eine Auswahl an verschiedenen Templatevorlagen sollte Ihnen für die Gestaltung zur Verfügung stehen. Aufgrund der gestiegenen Nutzung an mobilen Endgeräten sollten die Vorlagen in jedem Fall responsive sein.

Weiterhin wird die Bearbeitung des Templates erleichtert, wenn der Editor nach dem Baukasten-Prinzip aufgebaut und einzelnen Bausteine, wie Schriftart, Größe, Farbe usw. angepasst werden können.

Intuitive Bearbeitung von Mailings mit Mailchimp © mailchimp.com - Intuitive Bearbeitung von Mailings mit Mailchimp

Empfängerverwaltung und Segmentierung für individualisierte Ansprache

Auch die Adressverwaltung ist ein Punkt auf den Sie bei der Auswahl eines geeigneten Versand- Tools achten sollten. Idealweise lässt sich die Empfängerliste unkompliziert aus einer Excel-, CSV- oder TXT-Datei importieren. Als Ergänzung sollten auch Schnittstellen zu bestehenden CMS-, CRM- oder E-Commerce Lösungen bestehen, um Daten zu integrieren.

Beim automatischen Datenimport erfolgt die Aktualisierung der Empfängerliste voll automatisiert, was die Fehleranfälligkeit im selben Zuge reduziert. Weiterhin sollten die Empfänger nach unterschiedlichen Segmenten und Zielgruppen eingeteilt werden können. Hierfür sollte es verschiedene Selektionskriterien geben (z.B. Geschlecht, Alter, Interessen etc.), die einen hohen Individualisierungsgrad der Mailings ermöglichen.

Erfolg messen und Optimierungspotential aufdecken

Um den Erfolg Ihres Newsletters bewerten zu können, sind umfangreiche Reportingmöglichkeiten das A und O. Daher sollte die Software Ihrer Wahl nach jedem Versand detaillierte Statistiken zu den wichtigsten KPIs im E-Mail Marketing liefern. Diese sind:

  • Zustellrate
  • Öffnungsrate
  • Klickrate
  • Click-Through-Rate
  • Conversion Rate

Mit diesen Messgrößen können Sie jedes erdenkliche Testszenario aufsetzen (Betreffzeilentest, Produkttest, Gestaltungstest etc.) und dessen Ergebnisse zur Optimierung des Kampagnenerfolgs in das nächste Mailing einfließen lassen. Darüber hinaus ist auch die Integrationsmöglichkeit von Google Analytics eine sinnvolle Ergänzung.

Ausführlicher Report nach allen wichtigen KPIs © newsletter2go.de - Ausführlicher Report nach allen wichtigen KPIs

Große Auswahl unterschiedlicher E-Mail Typen

Um die ganze Klaviatur im E-Mail Marketing spielen zu können, sollte Ihnen eine große Auswahl unterschiedlicher E-Mail Arten zur Verfügung stehen, die Sie individuell auf den entsprechenden Bedarf zuschneiden können.

  • Einzelkampagnen (z.B. Stand Alone Kampagne zu Ostern)
  • Regelmäßige Kampagnen (z.B. wöchentlicher Newsletter)
  • Autoresponder (wird automatisch als Antwort auf Ereignis versendet, z.B. Bestellbestätigung)
  • Triggermailings (z.B. Geburtstagsmailing)
  • Follow-Up Kampagnen (z.B. Nachfassmailing nach Produktbewerbung)
  • A/B Split Test (z.B. zwei unterschiedliche Betreffzeilen innerhalb einer kleinen Gruppe testen, die mit der höheren Öffnungsrate wird dann an den Gesamtverteiler versendet)

E-Mail Marketing kann jeder machen

E-Mail Marketing kann eine sehr sinnvolle Ergänzung in Ihrem Online-Marketing-Mix sein. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und eigenen sich daher für mehrere Zielgruppen.

Informieren Sie Ihre Follower über neue Beiträge

Wenn Sie einen gut frequentierten Blog betreiben, können Sie einen Newsletter zum Beispiel dafür nutzen, um Ihre Leser über neue Artikel, Tipps oder Infos in Ihrem speziellen Themengebiet zu informieren.

Erhöhen Sie Ihre Verkaufszahlen

Als Inhaber eines Online-Shops wiederum ist ein regelmäßiger Newsletter überaus sinnvoll, wenn Sie Rabatt-Aktionen oder neue Produkte in Ihrem Kundenstamm bewerben möchten. Die Verlinkung kann direkt zur entsprechenden Produktseite im Online-Shop erfolgen und erspart dem Kunden langes und aufwändiges Suchen. So kann dieser Kommunikationskanal dazu beitragen, Abverkäufe zu generieren und damit den Gesamtumsatz Ihres Online-Shops zu maximieren.

Halten Sie Ihre Mitarbeiter auf dem neuesten Stand

Auch innerhalb eines Unternehmens kann ein Newsletter ein geeignetes Kommunikationsinstrument sein. So kann die Abteilung „Interne Unternehmenskommunikation“ ein solches Tool bspw. nutzen, um Mitarbeiter über die Entwicklungen innerhalb des Unternehmens immer auf dem neuesten Stand zu halten.

So haben wir getestet

Im Rahmen unseres Vergleichs haben wir die getesteten Newsletter Anbieter bei folgenden Kriterien genau unter die Lupe genommen und diese bewertet:

  • Produkt & Kosten
  • Anmeldung & Einrichtung
  • Funktionen
  • Datensicherheit und Anbindung
  • Kundenservice

Ergänzt wurden diese Kriterien durch weitere Testszenarien zu Usability und Prozessabläufe, die wir im Vorfeld definiert haben.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das E-Mail Marketing gegenüber herkömmlichen Mailing Aktionen im postalischen Bereich diverse Vorteile bietet: Es ist schneller, günstiger und lässt sich sofort messen. Nachteilig wirkt sich möglicherweise die fehlende Haptik aus. Aufgrund der genannten Vorteile sollten Sie bei vorhandenen Empfängerdaten und ansprechenden Produkten und Inhalten durchaus darüber nachdenken, Ihren Kunden in regelmäßigen Abständen über Neuigkeiten in Ihrem Shop oder auf Ihrem Blog zu berichten.

Bei der Wahl einer geeigneten Newsletter Software steht Ihnen am Markt eine große Auswahl zur Verfügung. Um sich für den richtigen zu entscheiden, sollten Sie sich daher im Vorfeld Gedanken darüber machen,

  • welche genauen Maßnahmen Sie in diesem Kanal umsetzen möchten?
  • wie oft Sie diese umsetzen wollen?
  • was Sie alles über Ihre Empfänger wissen wollen?
  • wieviel Budget Ihnen zur Verfügung steht?

Und mit diesen Richtgrößen lässt sich der geeignete Dienstleister finden, mit dem Sie Ihr E-Mail Marketing erfolgreich umsetzen können.

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Stephanie Poggemöller

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