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Wrike

Projektmanagement Software

4.6
(9.471)

Was ist Wrike?

Wrike ist ein umfangreiches Projektmanagement-Tool, dass sich vor allem durch seine feingliedrige Strukturierung mit Unterordnern und Teilaufgaben auszeichnet. Die Hauptansicht besteht aus To-Do-Listen, allerdings stehen auch Kanban-Boards, Gantt Charts und Tabellen zur Verfügung. Die kostenpflichtigen Varianten des Tools kosten etwa zwischen 10$ und 25$ pro Monat und User. Zusätzlich lässt sich Wrike mit Paketen für Marketing und Kreative, sowie Dienstleister erweitern.

Kostenlose Testphase
Ja
Support
E-Mail-Support
Telefon-Support
Live Chat
FAQ-Bereich
Video-Tutorials
Kostenlose Webinare
Geeignet für
Freelancer/Selbstständige
Kleinstunternehmen
Kleine Unternehmen
Mittelständische Unternehmen
Große Unternehmen
Unterstützte Plattformen
Web-App
iOS
Android

Screenshots

Tarif Free Professional Business Enterprise
Preis 0,00 € 41,51 € 105,04 €
Zahlung monatlich pro Benutzer im Monat pro Benutzer im Monat Preis auf Anfrage
Angebot

Überblick

Kostenlose Testphase Nein Ja Ja Ja

Wrike Video

Wrike Test

Gesamt
87/100
Vertrag & Kosten
95/100
Projektplanung
100/100
Projekt- & Aufgabenmanagement
60/100
Kommunikation & Kollaboration
80/100
Zeitmanagement
100/100
Analyse & Reporting
100/100
Usability
89/100
Sicherheit & Datenschutz
89/100
Service & Support
99/100

Wrike bietet in seinen Grundversionen alle wichtigen Bausteine für ein gutes PM-Tool: To-Do-Listen, Kanban Board, Timeline, Gantt Chart und Tabellen helfen Ihnen, Ihre Projekte zu überblicken. Auch die Dashboards für benutzerdefinierte Reports sind sinnvolle Funktionen. Einzig der Umfang und die Präsentation lassen Wrike im Vergleich zur Konkurrenz im wörtlichen Sinne alt aussehen. Viele Konkurrenten bieten in ihren Grundtarifen die Funktionen aus Wrikes Zusatzpaketen mit an und sehen dabei auch noch grafisch etwas schicker aus. Ein großer Vorteil von Wrike ist allerdings die Möglichkeit zur komplexen Projektstrukturierung mit unbegrenzt vielen Projekten und Unterordnern. Wer diese Strukturen beherrscht, kann in Wrike nahezu jedes Projekt genau abbilden. Das lohnt sich dann, wenn Sie die Blueprint-Funktion von Wrike nutzen und Ihre Projekte als Vorlagen speichern. Die Grundfunktionen von Wrike sind schnell erlernt, allerdings benötigt es Tage und Wochen, um wirklich jedes Feature von Wrike zu verstehen und nutzen zu können. Wrike bietet viele sinnvolle Integrationen und kann durch die API-Schnittstelle mit eigenen Tools erweitert werden. Der Anbieter stellt EU-Nutzern für einen DSGVO-konformen Service den Serverstandort Niederlande zur Verfügung.

  • Für alle PM-Typen geeignet
  • Feinteilige Projektplanung möglich
  • Viele Spezialfunktionen
  • Wird schnell unübersichtlich
  • Undurchsichtiges Preismodell
Julia Meister
Content Creator von trusted
Vertrag & Kosten
95/100

Was kostet Wrike?

Während die kleinste Version “Free” für Sie kostenlos ist, werden für die Varianten “Professional” und “Business” jeweils 9,80$ und 24,80$ pro User im Monat fällig. Den Preis für den größten Tarif “Enterprise” gibt es beim Anbieter auf Nachfrage. Die Zahlungen erfolgen im jährlichen Rhythmus. Für die kostenpflichtigen Varianten von Wrike gibt es eine Reihe von hauseigenen Feature-Paketen, die die Funktionalität Ihres Tools erweitern. Sie können alle zahlungspflichtigen Versionen von Wrike 14 Tage lang kostenlos testen.

Wrike Tarife

Wrike steht Ihnen in vier verschiedenen Grundausführungen zur Verfügung:

  • Free
  • Professional
  • Business
  • Enterprise

Zusätzlich bietet Wrike Ihnen insgesamt vier Erweiterungspakete an: “Wrike for Marketers”, “Wrike for Marketers Performance”, “Wrike for Professional Services” und “Wrike for Professional Service Performance”. Doch zuerst zu den Grundtarifen.

Wrike gibt es in vier Versionen: “Free”, “Professional”, “Business” und “Enterprise”
Wrike gibt es in vier Versionen: “Free”, “Professional”, “Business” und “Enterprise”
Screenshot: trusted.de
Quelle: wrike.com

Wrike Free

Diesen kostenlosen Tarif von Wrike können Sie zusammen mit vier weiteren Kollegen nutzen. Mit “Free” bekommen Sie Zugang zum Kanban-Board, der Aufgabenverwaltung und der Tabellenansicht. Des Weiteren sind die Funktionen zum Teilen von Dokumenten, ein Aktivitäts-Stream in Echtzeit, grundlegende Integrationen, die App-Nutzung und Integrationen für Cloud-Speicher vorhanden. Zusätzlich dürfen Sie 2 GB Speicherplatz nutzen.

Diese Version eignet sich für sehr kleine Teams, die mit den nötigsten Funktionen auf dem gleichen Projekt-Stand bleiben wollen.

Wrike Professional

Für das Paket “Professional” zahlen Sie knapp 10$ im Monat pro User. Sie können Lizenzpakete für 5, 10 oder 15 User erwerben.

Mit “Professional” erhalten Sie neben der Aufgabenliste aus “Free”, das Gantt-Diagramm, teilbare Dashboards und Gast-Accounts. Zusätzlich stehen Ihnen die Verwaltung von Aufgaben und Teilaufgaben, so wie die erweiterten Integrationen (MS Project, Excel, RSS) zur Verfügung. Für Ihre Dokumente bekommen Sie von Wrike 15 GB Speicherplatz gestellt.

“Professional” eignet sich für kleine Teams, die langfristige Projekte umsetzen und mit Kunden oder Freelancern arbeiten.

Wrike Business

Für Teamstärken von 5 bis 200 Mitarbeitern bietet Wrike den Tarif “Business” an. Hier kostet die Lizenz pro Nutzer und Monat knapp unter 25$. Allerdings wird Ihnen die Möglichkeit auf Mengenrabatte geboten.

Zusätzlich zu den Funktionen aus “Professional” erwarten Sie hier individuelle Anpassungen, wie benutzerdefinierte Felder und Arbeitsabläufe, Benutzergruppen und Berechtigungen, die Salesforce Integration und ein anpassbarer Workspace. Ihr Reporting wird um teilbare Reports, Report-Vorlagen, graphische Analytik und Zeiterfassung erweitert. Als zusätzliche Verwaltungstools erhalten Sie den Kalender und Anfrageformulare. Für Ihre Ablage stellt Ihnen Wrike 100 GB Speicher zur Verfügung.

Dieser Tarif eignet sich für kleine bis große Teams, die sowohl eine flexible Arbeitsplanung, wie auch ein solides Reporting benötigen.

Wrike Enterprise

Den Preis für den Tarif “Enterprise” erhalten Sie vom Anbieter auf Nachfrage. Die Menge an “Enterprise”-Lizenzen die Sie erwerben können liegt zwischen fünf und unbegrenzt vielen Usern.

Sie bekommen in diesem Tarif alle Business-Features, plus eine Reihe an Sicherheitsoptionen für Ihre Daten: Aktive Verzeichnis-Integration, SAML 2.0 Single Sign-On, Zwei-Faktor-Authentifizierung, Passwort-Richtlinien, IT-gesteuerte Administratorberechtigungen, Nutzer-Auditberichte, so wie Netzwerkzugangs- und Compliance-Richtlinien. “Enterprise” bietet Ihnen ebenfalls 100 GB Speicherplatz.

“Enterprise” eignet sich damit für Teams, die neben einer umfassenden Projektmanagement-Lösung besonderen Wert auf IT-Sicherheit legen.

Individuell kombinierbare Zusatzpakete

Falls Sie “Business“ oder “Enterprise” Kunden bei Wrike sind, lassen sich diese Pakete wie Add-Ons zu Ihrem Tool hinzufügen. Sie haben dabei die Wahl zwischen “Wrike for Marketers” und “Wrike for Professional Services”. Diese beiden Erweiterungen lassen sich jeweils zusätzlich mit dem entsprechenden “Performance” Paketen aufstocken.

Wrike for Marketers

Diese Erweiterung richtet sich explizit an die Marketing- und Kreativbranche und beinhaltet neben den hauseigenen Tools “Wrike Proof” und “Wrike Publish” die Erweiterung für die Adobe Creative Cloud, so wie angepasste Vorlagen und Workspaces.

Mit dem “Marketer” Paket lässt sich Wrike branchenspezifisch erweitern
Mit dem “Marketer” Paket lässt sich Wrike branchenspezifisch erweitern
Screenshot: trusted.de
Quelle: wrike.com

Sollte das für Ihre Zwecke noch nicht ausreichen, gibt das zweite Paket “Marketers Performance” Ihnen nochmal ein paar Funktionen oben drauf. Dazu gehören vorkonfigurierte Dashboards, erweitertes Reporting und Datenvisualisierung plus ein riesiges Integrationspaket mit 400 Applikationen. Marketo und Salesforce sind hier inklusive.

Den Preis dieses Paketes müssen Sie beim Anbieter individuell erfragen.

Wrike for Professional Services

“Wrike for Professional Services” ist speziell für den Dienstleistungssektor gedacht und soll Teams bei der effizienteren Ressourcenverteilung unterstützten. So z.B. durch das mitgelieferte “Wrike Resource” zur Optimierung der Arbeitslast Ihrer Mitarbeiter. Zusätzlich bekommen Sie die Erweiterung für die Adobe Creative Cloud, maßgeschneiderte Vorlagen und Workspaces und zu guter Letzt zusätzliche 50 GB Speicherplatz.

Sollte das nicht ausreichen, gibt es das Aufbaupaket “Professional Services Performance”, das Ihnen vorkonfigurierte Dashboards und leistungsfähige Reporting Möglichkeiten bietet. Außerdem liefert Ihnen das Paket Integrationen mit 400 Apps, wie auch die Integrationen für Salesforce, NetSuite und QuickBook.

Auch hier erfahren Sie die Preise für die Add-Ons individuell vom Anbieter.

Mit dem “Professional Services” Paket erweitern Sie Wrike um Funktionen für Dienstleister
Mit dem “Professional Services” Paket erweitern Sie Wrike um Funktionen für Dienstleister
Screenshot: trusted.de
Quelle: wrike.com

Wrike Vertragslaufzeiten und Kündigung

Alle Zahlungen für Wrike werden jährlich fällig. Möchten Sie Wrike nicht mehr nutzen, müssen Sie das Abonnement vor Zahlung der nächsten Abogebühr kündigen. Eine festgelegte Kündigungsfrist besteht nicht. Haben Sie Ihren Account geschlossen, werden alle Daten zeitnah und unwiderruflich gelöscht. Denken Sie daher frühzeitig an einen Export Ihrer relevanten Projekte.

Wrike teilt Ihnen die Verlängerung Ihres Abonnements nicht mit. Sollten Sie also den Service kündigen wollen, müssen Sie sich selbstständig um eine rechtzeitige Erinnerung kümmern. Bereits getätigte Zahlungen werden vom Anbieter nicht erstattet.

Für einen schnellen Blick auf die Funktionen in den verschiedenen Grundversionen von Wrike bietet sich die Wrike-Tarifübersicht an.

Wrike Testphase

Wrike bietet für alle kostenpflichtigen Tarife eine 14-tägige Testphase an. Haben Sie die Testphasen für “Business” oder “Enterprise” gewählt, bekommen Sie zusätzlich einen kostenlosen Testzugang für Wrike Proof, einem extra Tool für besser organisierte Feedbackschleifen.

Projektplanung
100/100

Welche Funktionen hat Wrike?

Wrike bietet alle üblichen PM-Ansichten wie To-Do-Listen, Gantt Charts, Kanban-Boards und Tabellen. Wrike enthält außerdem eine eigene Zeiterfassung, Dashboards und vielfältige Ablageplätze für ihre Dokumente. Die Möglichkeit, Strukturbäume für Ordner anzulegen, erlaubt eine feingliedrige Projektplanung bis ins letzte Detail. Haben Sie Ihre Projekte fertig durchgeplant, lassen sie sich als Vorlagen speichern. Dank Lizenztypen und selbst definierten Berechtigungsrollen sind Ihre Projektdaten stets gut geschützt.

Abhängig von ihrem Abonnement stehen Ihnen in Wrike eine Reihe von Ansichten zur Verfügung, die unterschiedliche PM-Systeme bedienen. So finden Sie Kanban Boards für agile, und Gantt Charts für klassisch arbeitende Teams im Tool. Zusätzlich bietet Ihnen Wrike Tabellen und Listenansichten. Die Ansichten lassen sich für alle Elemente separat auswählen. So können Sie sich sowohl ganze Spaces als auch einzelne Projekte auf verschiedene Weisen anzeigen lassen.

Ordner und Unterordner anlegen in der Listenansicht

Wenn Sie die Einstellung im Projekt-Menü nicht ändern, wird Ihnen Wrike beim Öffnen Ihrer Projekte standardmäßig die Listenansicht anzeigen. In dieser Ansicht erstellen Sie schnelle To-Do-Listen oder legen die gewünschte Ordnerstruktur für Ihr Projekt fest.

Die Listenübersicht in Wrike gibt Ihnen Überblick über Ihre Projektstrukturen
Die Listenübersicht in Wrike gibt Ihnen Überblick über Ihre Projektstrukturen
Screenshot: trusted.de
Quelle: wrike.com

Kanban-Board für agil arbeitende Projektteams

Neben seiner Listenansicht kommt Wrike zusätzlich mit einem übersichtlichen Kanban-Board, das von der simplen Optik her etwas an Jira erinnert. Das funktioniert wie bei anderen Anbietern mittels Drag-and Drop. Eine Ausnahme bilden die Spalten. Die lassen sich im extra Einstellungsmenü unter “Arbeitsabläufe” neu benennen und speichern. Die gespeicherten Abläufe sind dann als Vorlagen verfügbar und können mit einem Rechtsklick auf die Projekte unter “Einstellungen” einfach ausgewählt werden.

Wrike bietet Ihnen die Kanban-Board-Ansicht
Wrike bietet Ihnen die Kanban-Board-Ansicht
Screenshot: trusted.de
Quelle: wrike.com

Haben Sie einen festgelegten Workflow, der bei vielen Projekten zum Einsatz kommt, müssen Sie so dank der selbst definierten Vorlagen nicht permanent die Einrichtung des Interfaces von vorn beginnen. Gerade Teams mit standardisierten, agilen Prozessen werden mit dieser Ansicht gut zurechtkommen.

Tabellenansicht für komprimierte Aufgabeninformationen

Wer ungern mit grafischen Oberflächen arbeitet, der darf sich in Wrike über die schlanke Tabellenansicht freuen. Hier sind alle Infos zum jeweiligen Ordner, Projekt oder Space auf die Fakten komprimiert dargestellt, ganz ohne Schleifen und Schnörkel.

Mit der Tabellenansicht in Wrike bearbeiten Sie zügig große Datensätze
Mit der Tabellenansicht in Wrike bearbeiten Sie zügig große Datensätze
Screenshot: trusted.de
Quelle: wrike.com

Mit dieser Ansicht haben Sie alle Strukturen geordnet im Blick und bearbeiten schnell und gezielt die gesuchten Datensätze, ohne in die Aufgaben klicken zu müssen. Gerade für Excel-Veteranen ist diese Ansicht die hilfreichste, wenn es um das Onboarding in Wrike geht.

Gantt-Diagramm für den klassischen PM-Ansatz

Für alle Fans des klassischen Wasserfall-Systems gibt es das Gantt-Diagramm, inklusive stilechter Excel-Tabelle. Um mit der Planung zu beginnen, legen Sie für die Aufgaben ein Fälligkeitsdatum fest und bewegen sie dann per Drag-and-Drop im Gantt Chart.

Über kleine Punkte an den Enden der Aufgaben lassen sich ganz einfach Abhängigkeiten per Mauszug festlegen, die Wrike für Sie berücksichtigt. Wenn Sie also Aufgaben mit Abhängigkeiten im Chart verschieben, wird der Rest des abhängigen Projekts mit verschoben. Das erleichtert die Umplanung eines Projektes enorm. Einzige Ausnahme sind die Meilensteine, welche Sie manuell neu festlegen müssen.

Die Gantt-Ansicht in Wrike erlaubt Ihnen die klassische Wasserfallplanung
Die Gantt-Ansicht in Wrike erlaubt Ihnen die klassische Wasserfallplanung
Screenshot: trusted.de
Quelle: wrike.com
Projekt- & Aufgabenmanagement
60/100

Über die Spaces bekommen Sie in Wrike ein Tool zur Aufgabenverwaltung an die Hand, dass Sie Ihre Prozesse sehr genau gliedern lässt. Außerdem profitieren Sie von den mitgelieferten Vorlagen. Budgets oder Workloads lassen sich nicht nativ in Wrike verwalten.

Die Spaces ‒ Wrikes digitale Büros

Das größte übergeordnete Element für Ihre Projektverwaltung sind die Spaces, also die digitalen Arbeitsräume Ihrer Teams. Bei der Erstellung entscheiden Sie sich entweder für einen öffentlichen Space, der für alle Mitarbeiter einsehbar ist, oder für einen privaten, den nur eingeladene Mitglieder verwenden können.

Wrike bietet vier gängige Standardansichten für Ihre Projekte
Wrike bietet vier gängige Standardansichten für Ihre Projekte
Screenshot: trusted.de
Quelle: wrike.com

Innerhalb des Spaces legen Sie alle relevanten Projekt-Strukturen für Ihr jeweiliges Team fest. Bei der Benennung richten Sie sich nach Ihrem Workflow und erstellen Ordner nach Projekt, User, Abteilung, Kunde oder Dringlichkeit. Ihre Ordner und Projekte lassen sich so lange weiter unterteilen, wie Sie möchten. Über dieses Vorgehen entstehen Baumstrukturen, die Ihre Projekte sinnvoll gliedern und problemlos komplexe Arbeitsstrukturen abbilden. So schaffen Sie klar getrennte Arbeitsräume für ihre Abteilungen und Teams.

In den Spaces von Wrike organisieren Sie Ihre Teams, Kunden und Projekte
In den Spaces von Wrike organisieren Sie Ihre Teams, Kunden und Projekte
Screenshot: trusted.de
Quelle: wrike.com

Persönlicher Projektraum

Wer gerne einen privaten Ort für eigene Ideen und To-Dos hat, der bekommt in Wrike seinen eigenen Space gestellt. Unter dem Punkt “Persönlich” im linken Hauptmenü können sie alles speichern was (noch) nicht für die Augen Ihrer Kollegen bestimmt ist. In diesem Bereich ist Platz für Ihre To-Dos, Ihnen zugewiesene Aufgaben, neue Projekte und Ihrem eigenen Reporting mit Analysen (ab “Business”) und Dashboard (ab “Professional”).

Wie auch in den anderen Spaces lassen sich hier alle in Ihrem Tarif enthaltenen Ansichten für Ihre privaten Projekte nutzen, wie etwa die Kanban-, Listen-, oder Tabellenansicht.

Für Ihre privaten To-Dos und Projekte bietet Ihnen Wrike Ihren persönlichen Workspace
Für Ihre privaten To-Dos und Projekte bietet Ihnen Wrike Ihren persönlichen Workspace
Screenshot: trusted.de
Quelle: wrike.com

Eigene Vorlagen erstellen

Fertige Vorlagen gibt es in Wrike nicht. Es lassen sich jedoch Vorlagen aus bestehenden Projekten erstellen indem Sie die entsprechenden Elemente duplizieren, oder Sie als Blueprints abspeichern. Alternativ wählen Sie den Space “Blueprints” aus und produzieren dort Ihre Vorlagen unabhängig von Projekten vor. Das braucht zwar etwas Zeit, aber es lohnt sich auf lange Sicht, da Sie nicht jedes Projekt von Grund auf neu anlegen müssen.

In Wrike lassen sich bestehende Projekte als Blueprints abspeichern
In Wrike lassen sich bestehende Projekte als Blueprints abspeichern
Screenshot: trusted.de
Quelle: wrike.com

Sollten Sie im Besitz einer MS Project Lizenz sein, lassen sich Vorlagen von dort in Wrike importieren.

Interne und externe Anfrageformulare

Eine Funktion, die zwar nicht als Blueprint bezeichnet wird, aber Ihnen als Vorlage dient, sind die Anfrageformulare. Diese dürfen Sie als Inhaber von “Business” und dem “Enterprise” Tarif nutzen. Mit dieser Funktion lassen sich spezifische Formulare erstellen, wie z.B. interne Anfragen für neue Hardware oder Formulare für externe Kunden. Mit den richtigen Einstellungen generiert Ihnen Wrike aus den Antworten des Kunden direkt ein neues Projekt für Ihren Space.

Schade ist lediglich, dass Sie sich das fertige Formular als Bearbeiter nicht wie in Asana in einer Vorschau ansehen dürfen. Sie müssen das Formular erst speichern und veröffentlichen, ehe sich über das Plus im jeweiligen Space die finale Anfrage auswählen und ansehen lässt.

Klassische Funktionen für die Aufgabenübersichten

Die Aufgaben bieten Ihnen Platz für alle grundlegenden Informationen, die Sie für die Bearbeitung benötigen. Dazu gehören:

  • Bearbeitungsstatus
  • Verantwortlicher
  • Fälligkeitsdatum
  • Freigaben
  • Zeiterfassung
  • Teilaufgaben
  • Das Feedback-Feld
  • Anhänge
  • Abhängigkeiten
  • Geteilt an

Neben diesen Funktionen steht es Ihnen offen Aufgaben zu Ihrem Kalender hinzuzufügen, als Blueprint zu speichern oder als Meilenstein festzulegen. Zusätzlich lassen Aufgaben sich als wiederkehrend einstellen. Das freut alle Nutzer von Scrum und Co., die in Iterationen arbeiten und nicht mit zusätzlichen Automatisierungen hantieren müssen.

Mit den wiederkehrenden Aufgaben eignet sich Wrike auch für iterierte Arbeitsprozesse wie Scrum
Mit den wiederkehrenden Aufgaben eignet sich Wrike auch für iterierte Arbeitsprozesse wie Scrum
Screenshot: trusted.de
Quelle: wrike.com

Weitere Features von Wrike

Je nachdem für welche kostenpflichtige Variante von Wrike Sie sich entscheiden, erhalten Sie zusätzlich hauseigene Features des Anbieters.

ProfessionalBusinessEnterprise
Wrike Proof
Wrike Resource
Wrike Publish
Wrike Integrate
Wrike Analyze
2-Wege-Sync
Wrike Lock

Sie alle bieten Ihnen unterschiedliche Zusatzfunktionen für Ihre Tarife. Beachten Sie, dass die Pakete direkt beim Anbieter angefragt werden müssen. Was die einzelnen Mini-Erweiterungen können, finden Sie hier im Schnellüberblick:

Wrike Proof

Proof dient als Erleichterungen für Feedbackprozesse, vor allem im kreativen Bereich. Durch die Festlegung verantwortlicher Prüfer und Feedback direkt in kreativen Arbeiten wie z.B. Bildern, wird der Freigabeprozess drastisch verkürzt.

Wrike Resource

Diese Erweiterung gibt Ihnen Zugriff auf die Ansicht zur Mitarbeiterauslastung. Sie soll zur optimalen Verteilung der Aufgaben beitragen, Ihr Team produktiver planen und arbeiten lassen, wie Burn-Outs durch Überlastung vermeiden.

Wrike Publish

Wrike Publish dient als direkte Schnittstelle zu Ihren Digital Asset Management- Tools wie MediaValet oder Bynder. So finden Sie beispielsweise Kampagnenmaterial schneller und können es in Wrike konkreten Aufgaben anhängen.

Wrike Integrate

Mit Integrate lassen sich quasi unbegrenzt viele Integrationen zu anderen Apps mit passenden APIs erstellen. So halten Sie Ihre Workspaces mit all Ihren Tools synchron. Auch sind Automationen mit “Wrike to Wrike” Integrationen möglich.

Wrike Analyze

Diese Erweiterung ermöglicht Ihnen genauere Projektanalysen bei noch hübscheren Grafiken. Mit Analyse-Dashboards, eigenen Formeln und erweiterten grafischen Widgets lassen sich so auch ganze Projektportfolios im Auge behalten.

2-Wege-Sync

Über diese Funktion lässt sich Ihr Wrike mit JIRA und GitHub verbinden. So arbeiten Sie synchron mit anderen Teams zusammen, als ob diese auch Wrike nutzen würden. Das ist gerade im Austausch mit Partnern und externen Mitarbeitern praktisch.

Wrike Lock

Mit Wrike Lock erhalten Sie einen Master-Kodierungsschlüssel. Mit diesem können Sie zentral und zu jeder Zeit den Zugriff auf Ihre Wrike-Daten beschränken. Das erhöht die Sicherheit Ihrer Daten um eine weitere Ebene.

Kommunikation & Kollaboration
80/100

Wrike unterstützt Sie mit Benutzerrollen und -rechten bei der Koordination Ihrer Teamarbeit. Zudem bietet Ihnen das Tool verschiedene Optionen zur Ablage Ihrer Dokumente. Einen Chat oder eine Möglichkeit für Sprach- und Videoanrufe sind in Wrike nicht verfügbar.

Optionen für Rollen und Berechtigungen

Abhängig von Ihrem Tarif stehen Ihnen unterschiedliche Möglichkeiten für Zugriffsbeschränkungen zur Verfügung. damit kontrollieren Sie zielgerichtet, wer was in Ihren Projekten sehen, erstellen und nutzen darf.

Zugriffsrechte mit Lizenztypen festlegen

Die Lizenztypen in Wrike sind eine Art grober Filter für Nutzerberechtigungen. Normale Nutzer, die abgesehen von den Admin-Rechten alles dürfen, sind in der Lage, Spaces und Projekte zu erstellen, zu verändern, Aufgaben hinzuzufügen und Elemente zu löschen.

Externe Nutzer haben ähnliche Rechte, dürfen jedoch Projekte, Ordner und andere Elemente nicht teilen. Außerdem können sie keine Spaces bearbeiten und keine Reports erstellen. Als Sicherheitsmaßnahme werden ihnen weniger Kontaktdetails ihrer Teamkollegen angezeigt.

In Wrike legen Sie Lizenztypen für Ihre Benutzer fest
In Wrike legen Sie Lizenztypen für Ihre Benutzer fest
Screenshot: trusted.de
Quelle: wrike.com

Gäste sind auf alle Befugnisse beschränkt, die für eine Kollaboration nötig sind. Das heißt im Detail, sie dürfen in den Spaces Informationen abrufen, kommentieren, Dokumente anhängen, Freigaben erteilen und den Bearbeitungsstatus einer Aufgabe ändern. Elemente erstellen oder löschen ist Ihnen untersagt.

Während normale und externe Nutzer kostenpflichtige Lizenzen belegen, gilt dies für Gäste nicht. Gäste können Sie ab dem Professional-Tarif aufwärts in Wrike einladen. Die Anzahl der möglichen Gäste im Workspace ist jedoch limitiert. Das bedeutet konkret, dass bis zu 15% der Nutzer, aber maximal 20 Personen Ihr Wrike als Gäste nutzen dürfen. Wie viele Gästeplätze Ihnen noch zur Verfügung stehen ist für Inhaber der kostenpflichtigen Versionen im Einstellungsmenü unter “Tarif” einsehbar.

Projekte schützen mit Zugangs-Rollen

Wenn Sie Wrike im Business- oder Enterprise-Tarif nutzen, lässt Wrike Sie mit den Zugangsrollen noch feiner definierte Rechte als mit den Lizenztypen vergeben. Mit diesen Rollen regeln Sie, was die jeweiligen Teammitglieder in den Projekten und Ordnern tun können. Wrike bietet Ihnen vier vorgefertigte Rollen an: Uneingeschränkt, Editor, Eingeschränkt und nur Lesen.

Haben Sie einen “Enterprise” Account und brauchen Sie eine andere Rechteverteilung, passen Sie die Rechte für die jeweiligen Rollen einfach per Checkbox an, oder erstellen Sie Rollen bei Bedarf selbst. Sie dürfen insgesamt bis zu 10 Zugangs-Rollen für Wrike nutzen.

Mit den Zugangs-Rollen lassen sich Berechtigungen detaillierter festlegen
Mit den Zugangs-Rollen lassen sich Berechtigungen detaillierter festlegen
Screenshot: trusted.de
Quelle: wrike.com

Mit diesen Rollen schützen Sie beispielsweise sensible Projektdaten vor ungewolltem Zugriff oder vermeiden unbeabsichtigte Veränderungen Ihrer Projektpläne. Sie können Zugangs-Rollen sowohl für Einzelpersonen, als auch für bestimmte Nutzergruppen festlegen.

Viele Möglichkeiten zur Dokumentablage

Wrike bietet Ihnen die Möglichkeit Dokumente auf unterschiedlichen Ebenen zu verwalten. Die erste Variante bieten die Aufgabenfelder. Hier platzieren Sie Dokumente entweder im dafür vorgesehenen Feld für Anhänge oder verbinden Ihre Datei mit einem Kommentar im Diskussionsverlauf der Aufgabe. Praktisch: Haben Sie ein Dokument nur in einem Kommentar angehängt, taucht das Dokument trotzdem automatisch in der entsprechenden Sektion der Aufgabenansicht auf. So müssen Sie auf der Suche nach einem Dokument nicht durch Kilometer an Diskussionsverlauf scrollen.

Dokumente lassen sich in Wrike pro Aufgabe anhängen
Dokumente lassen sich in Wrike pro Aufgabe anhängen
Screenshot: trusted.de
Quelle: wrike.com

Für die übergeordnete Dateiverwaltung gibt es in Ihren Spaces und Projekten den Reiter “Dateien”. Hier finden Sie alle Dokumente, die im gewählten Element vorhanden sind. Benötigen Sie also einen schnellen Überblick oder wollen sich das Durchklicken von vielen Projektordnern ersparen, ist dieser Reiter ihr bester Freund.

Mit dem Dateien-Reiter finden Sie in Wrike schneller Ihre relevanten Dokumente
Mit dem Dateien-Reiter finden Sie in Wrike schneller Ihre relevanten Dokumente
Screenshot: trusted.de
Quelle: wrike.com

Möchten Sie nicht nur die Dateien eines Elements durchstöbern, sondern evtl. die Elemente aller Ihrer Spaces, bauen Sie sich das Dateien Widget in Ihr Dashboard. Dort werden nach einstellbaren Filterregeln bestimmte Sammlungen von Dateien für Sie angezeigt. So vermeiden Sie ebenfalls das ewige Durchforsten von Projektstrukturen.

Das Dateien-Widget im Dashboard erleichtert Ihnen die Suche nach Dokumenten
Das Dateien-Widget im Dashboard erleichtert Ihnen die Suche nach Dokumenten
Screenshot: trusted.de
Quelle: wrike.com
Zeitmanagement
100/100

Mit dem Kalender und dem Zeitprotokoll stehen Ihnen nützliche Zeitmanagement-Tools zur Verfügung und komplettieren Ihren Werkzeugkasten für Ihr Projektmanagement.

Die schlanke Kalenderansicht

Wem die Zeitplanung mit dem Gantt Chart zu anstrengend ist, der darf in Wrike auch auf den guten alten Kalender zurückgreifen. Davon lassen sich in Wrike mehrere anlegen, gefiltert nach Spaces, Projekten, Aufgaben, Status, Bearbeiter und dergleichen. So behalten Sie alle relevanten Termine für jedes einzelne Projekt im Blick und erkennen frühzeitig Engpässe in der Zeitplanung.

Wrike bietet Ihnen die Kalenderansicht als einfaches Zeitmanagement-Tool
Wrike bietet Ihnen die Kalenderansicht als einfaches Zeitmanagement-Tool
Screenshot: trusted.de
Quelle: wrike.com

Aus dieser Ansicht heraus lassen sich auch ganz einfach die jeweiligen Aufgaben aufrufen und (nach-) bearbeiten, bis Sie in Ihr persönliches Zeitkonzept passen.

Stundenerfassung mit dem Zeitprotokoll

Um die Zeiterfassung von Wrike zu nutzen, benötigen Sie die Tarife “Business” oder “Enterprise”. Die Erfassung funktioniert hier über einen Timer im Stoppuhr-Stil. Sie müssen lediglich auf den etwas versteckten, schwarzen Start-Pfeil in den jeweiligen Aufgaben klicken. Ihr Timer läuft so lange, bis Sie das Tracking stoppen oder in einer neuen Aufgabe starten. Sollten Sie also aus Versehen das Browserfenster schließen, läuft Ihr Time-Tracking trotzdem weiter.

Alternativ lässt sich die Zeitanzeige anklicken und die erfassten Zeiten für das jeweilige Datum manuell eintragen. Der Vorteil: Sollten Sie einmal die Zeiterfassung vergessen haben, lassen sich die Fehler ohne Probleme auch für bereits vergangene Tage einfach korrigieren.

Analyse & Reporting
100/100

Wrike beinhaltet ähnlich wie PROAD sowohl eine Funktion zur Erstellung benutzerdefinierter Dashboards als auch nützliche Berichte für Ihr Controlling. Damit lassen sich gewinnbringende Analysen für Ihre Projekte durchführen.

Benutzerdefinierte Dashboards

Die Dashboards dienen Ihnen als Übersichtskarte Ihrer Projekte. Wrike lässt Sie beliebig viele davon anlegen und mit 15 unterschiedlichen Widgets ausstatten. Die erlauben Ihnen, Projekte nach User, Aufgabenstatus, Ordner und mehr zu sortieren, und damit immer genau zu wissen, was gerade in Ihren Projekten passiert. Die Widgets sind somit eine Art permanenter Filter, der Ihnen die Projekte nach Ihren Vorgaben aufdröselt.

Ist das passende Widget nicht dabei, dürfen Sie mit dem benutzerdefinierten Widget Ihr ganz eigenes kreieren. Auf diese Weise sehen Sie nur die Informationen, die Sie auch wirklich für Ihr Reporting benötigen.

Rüsten Sie Ihr Dashboard in Wrike mit verschiedenen Widgets auf
Rüsten Sie Ihr Dashboard in Wrike mit verschiedenen Widgets auf
Screenshot: trusted.de
Quelle: wrike.com

Reporting und Controlling

Haben Sie “Business” erworben, dürfen Sie den Analytik-Reiter nutzen. Hier bekommen Sie Einsicht in Ihre Spaces, Aufgaben und Projekte. Sie haben die Wahl zwischen vier verschiedenen Analyse-Ansichten: Leistung, Arbeitsfortschritt, Aufgaben nach Nutzern und Grundliniendiagramme.

Sie alle lassen sich über das Bearbeiten-Menü nach unterschiedlichen Kriterien wie Bearbeitungsstatus, Fälligkeitsdatum oder Ordnerebene sortieren und speichern. Das ermöglicht Ihnen benutzerdefinierte und genaue Projektanalysen.

Auch in “Business” enthalten ist der Reiter “Berichte”. Hier wählen Sie aus verschiedenen Report-Vorlagen Ihre bevorzugten aus, wählen aus den angebotenen Filtern Ihre gewünschten Optionen und lassen sich benutzerdefinierte Berichte erstellen. Der Bericht bleibt dauerhaft für Sie gespeichert und lässt sich auf Knopfdruck mit dem Status Quo synchronisieren. So lassen sich Projektstatus, Aufgaben nach Verantwortlichen oder der wöchentliche Zeitaufwand abfragen.

Im Tarif “Business” stehen Ihnen Report-Vorlagen zur Verfügung
Im Tarif “Business” stehen Ihnen Report-Vorlagen zur Verfügung
Screenshot: trusted.de
Quelle: wrike.com

Ist die richtige Option für Sie nicht dabei, lassen sich in wenigen einfachen Steps Berichte selbst zusammenstellen.

Mit den Filtern in Wrike lassen sich auch benutzerdefinierte Reports erstellen
Mit den Filtern in Wrike lassen sich auch benutzerdefinierte Reports erstellen
Screenshot: trusted.de
Quelle: wrike.com

Für einen schnelleren Überblick über die Funktionen dieses Tools nutzen Sie die Wrike-Tarifübersicht von trusted.de.

Schnittstellen

Welche Schnittstellen hat Wrike?

Wrike bietet Schnittstellen zu gängigen Office-Anwendungen, wie MS Office 365 oder iCal. Außerdem lässt sich Wrike mit den üblichen Cloud-Speichern verbinden, wie z.B. Google Drive und Dropbox. Für erleichterte Kommunikation sorgen die Integrationen von Gmail und Outlook.

Ein Plus von Wrike ist, dass es auch Free-User die Nutzung grundlegender Integrationen erlaubt. Das sind in diesem Fall Slack, Outlook, Gmail, Google Drive, Dropbox, Box, Microsoft Office 365, Teams, OneDrive und iCal.

Je nach Tarif und gebuchten Paketen bietet Wrike jedoch eine ganze Menge mehr an Integrationen, zum Beispiel:

  • MS Project
  • MS Excel
  • RSS
  • Github
  • JIRA
  • Salesforce
  • Extension for Adobe Creative Cloud
  • Office Timeline
  • Wrike ToDo List
  • und mehr
Usability
89/100

Wie benutzerfreundlich ist Wrike?

Wrike ist grundsätzlich ein gut ausgerüstetes Tool, das alle wichtigen Grundfunktionen der Projektmanagement-Planung beherrscht. Durch die Anlage von unbegrenzten Unterordnern lassen sich hier schnell feinteilige Projektplanungen vornehmen. Das freut Perfektionisten, macht aber durch die teils umständliche Bedienung das Onboarding gerade für Anfänger schwer. Optisch ist Wrike eher textlastig und setzt mehr auf Beschriftungen als auf Icons. Das macht Wrike unübersichtlicher als die Konkurrenz.

Relativ schnell erlernt, schwer gemeistert

Wer Wrike das erste mal öffnet findet an verschiedenen Stellen Nachrichten und Aufgaben platziert, die zum Onboarding gehören. Hier wird teils durch Text, teils durch verlinkte Videos der User in die Grundlagen von Wrike eingeführt. Die Präsentation ist allerdings relativ textlastig und wirkt im Vergleich zu anderen Tools, die interaktive oder rein videobasierte Tutorials wie etwa monday.com nutzen, etwas überholt.

Tatsächlich sind die Grundfunktionen von Wrike jedoch schnell begriffen, sobald einem Wrikes Ähnlichkeit zu den klassischen Dateistrukturen bewusst wird: links die Auswahl an großen Überordnern, in der Mitte der Ordnerinhalt und rechts die Detailinformationen. In der obigen Hauptleiste wählen Sie die Art aus, auf die Wrike die Ordnerinhalte anzeigen soll.

Das Onboarding in Wrike erfolgt über das Handbuch und Videotutorials
Das Onboarding in Wrike erfolgt über das Handbuch und Videotutorials
Screenshot: trusted.de
Quelle: wrike.com

Mit diesem Grundwissen lässt sich schon allerlei anfangen und erste Projektpläne erstellen. Der wirklich schwierige Part ist das Meistern der speziellen Admin-Funktionen, wie das Erstellen von Formularvorlagen. Hier werden Sie ein paar Stunden bis Wochen benötigen, bis Sie Wrike auch wirklich seiner letzten Geheimnisse beraubt haben. Damit liegt Wrike im aktuellen Projektmanagement-Vergleich in Sachen gute Bedienbarkeit im Mittelfeld.

Personalisierung

Schlichte Optik mit kleinen Farbakzenten

Optisch hält sich Wrike größtenteils mit zu auffälligen Elementen zurück und erinnert optisch entfernt an das Interface von factro. Es besteht die Möglichkeit Aufgaben, deren Status und die Kanban-Spalten mit Farbcodierungen zu versehen. Die sind allerdings nur als dezente Streifen oder Kästchen im Wrike sichtbar. Eine nette Spielerei sind die anpassbaren Hintergründe. Vom einfachen Farbschema bis zum gewagten Tierfell-Print ist eine bunte Mischung an Optionen vorhanden, die den Arbeitsalltag etwas aufpeppen. Auffällige Fotohintergründe wie etwa in Trello gibt es nicht.

Mit seinen bunten Hintergründen bedient Wrike jeden Farbgeschmack
Mit seinen bunten Hintergründen bedient Wrike jeden Farbgeschmack
Screenshot: trusted.de
Quelle: wrike.com

Ansonsten verlässt sich Wrike mehr auf Text als auf Icons. Für die einen ist das praktisch, da man beim Klicken auch das bekommt was draufsteht. Auf Andere wirkt die Oberfläche wie eine Bleiwüste und kostet sie unnötig Zeit.

Kleinteilige Zusatzpakete

Was an Wrike auffällt ist, wie viele Funktionen als einzelne Zusatzpakete beim Anbieter angefragt werden müssen, die bei der Konkurrenz in den Grundtarifen bereits vorhanden sind. Das muss nicht prinzipiell negativ sein, so kann man eine Überladung mit unnötigen Funktionen vermeiden ‒ ein Prinzip, das beispielsweise auch Projektron BCS mit seinem Lizenzmodell folgt. Allerdings ist bei Wrike fraglich, wie die Zusatzpakete preislich ins Gewicht fallen, da die Kosten nicht öffentlich kommuniziert werden.

Bei Zusatzpaketen wird nicht offen kommuniziert ob und was die Funktionen kosten
Bei Zusatzpaketen wird nicht offen kommuniziert ob und was die Funktionen kosten
Screenshot: trusted.de
Quelle: wrike.com

Zwei Beispiele hierfür sind die Pakete Wrike Resource und Wrike Integrate. Während andere Anbieter Ansichten für die Arbeitslast oder unbegrenzte Integrationen als Grundfunktionen in einem Ihrer Tarife anbieten, müssen diese Funktionen bei Wrike extra als Teil von Paketen angefordert werden.

Verfügbare Sprachen

Ein großes Plus von Wrike: Das Interface ist in vielen Sprachen für Sie verfügbar. Diese wären:

  • Deutsch
  • Englisch
  • Spanisch
  • Französisch
  • Italienisch
  • Portugiesisch
  • Russisch
  • Japanisch
  • Koreanisch
  • Chinesisch

Zusätzlich wurde das interface von Nutzern auf Polnisch übersetzt. Diese Version befindet sich jedoch noch in der Betaphase.

Im Vergleich zur Konkurrenz langsame Bedienung

Grundlegend betrachtet bedient sich Wrike sehr angenehm. Sobald man sich mit dem Interface vertraut gemacht hat, findet man sich ohne Probleme in allen Reitern und Ordnern zurecht. Sobald es aber an die Schnelligkeit der Bedienung geht, gerät Wrike ins Hintertreffen. Denn für manche Dinge müssen Sie erst in ein separates Einstellungsmenü wechseln. So sieht der Wechsel von zwei Kanban-Spalten in Wrike z.B. so aus:

Wechsel zu den Einstellungen

Sie wählen Ihr Profil in der rechten oberen Ecke an und wählen dort den Punkt “Einstellungen”.

“Arbeitsabläufe” wählen

Sie wählen aus dem linken Menü das Feld “Arbeitsabläufe” aus. Hier wählen Sie, ob Sie einen neuen Arbeitsablauf erstellen möchten oder einen bestehenden Ablauf modifizieren möchten.

Titel auswechseln

Geben Sie in den jeweiligen Spalten die gewünschten Titel ein und ziehen Sie diese ganz nach oben. Der oberste Eintrag ist der, der Ihnen im Board angezeigt wird. Klicken Sie anschließend auf “Erledigt”.

In den Workspace wechseln

Klicken Sie nun wieder oben rechts auf Ihr Profil und wählen Sie “Zum Workspace” gehen. Sie landen auf der letzten Projektansicht, bevor Sie in die Einstellungen gewechselt sind. Falls Sie auf dem zu verändernden Board gelandet sind, können Sie nun Ihre Änderungen begutachten.

Dieser ganze Prozess stört den Arbeitsfluss und wirkt unnötig kompliziert. Andere Anbieter wie zum Beispiel MeisterTask und awork lassen Sie die Spalten direkt in der Projektansicht per Drag-and-Drop tauschen und mit einem Klick neu beschriften. Hier könnte sich Wrike also durchaus noch etwas von der Konkurrenz abschauen.

Manche Einstellungen lassen sich nicht direkt über das Interface erreichen, sondern nur über ein extra Menü
Manche Einstellungen lassen sich nicht direkt über das Interface erreichen, sondern nur über ein extra Menü
Screenshot: trusted.de
Quelle: wrike.com

Wrike befindet sich damit in einer schwierigen Position: Es kann so ziemlich alles was die Konkurrenz auch beherrscht, nur eben in umständlicher.

Das ist sehr schade, denn an anderen Stellen kommt Wrike mit guten Bedienelementen, wie der Mehrfachauswahl von Tasks, oder das Erstellen und Verwenden von eigenen Projektvorlagen. Dieses Features sind durchaus sinnvoll und ersparen Ihnen unnötige Klicks und Zeit.

Übersichten mit viel Text und wenig Icons

Wrike hängt mit seinen strukturierten Fenstern zwischen guter Orientierung und Übersichtsverlust. Die dreigeteilte Ansicht, die von den links angeordneten Spaces zu den rechts platzierten Aufgabendetails vom Großen zum Kleinen führen soll ist an sich eine gute Idee. Durch die direkt nebeneinander platzierten Elemente verliert der Betrachter aber optisch schnell die Orientierung und muss viele Textfelder nach der gesuchten Funktion abscannen. Das haben andere Tools mit schwebenden Dialogfeldern besser gelöst.

Die Grundaufteilung von Wrike ist sinnvoll, jedoch arg textlastig
Die Grundaufteilung von Wrike ist sinnvoll, jedoch arg textlastig
Screenshot: trusted.de
Quelle: wrike.com

Projekte bis ins Detail planen

Das Wrike eine so kleinteilige Projektplanung erlaubt ist Fluch und Segen zugleich. Es ist durchaus angenehm Projekte bis ins kleinste Detail planen zu können und Unteraufgaben für Unteraufgaben anzulegen. So fällt kein Part des Projektes unbemerkt aus dem Blick.

Allerdings sieht die Ordneransicht aller Projekte gleich aus. Das hat im Test häufiger zu Verwechslungen zwischen den Projektebenen geführt und mehr Verwirrung als Transparenz geschaffen. Daher der Tipp: Wenn Sie in Wrike ein Projekt bearbeiten, halten Sie stets das linke Hauptmenü und die Überschriften im Auge. So laufen Sie nicht Gefahr ungewollt den Space eines Projektes an Stelle des angepeilten Unterordners zu bearbeiten.

Wrike unterwegs nutzen mit den mobilen Apps

Wrike gibt es nicht nur als Webanwendung und Desktop-App, sondern auch als mobile App. Diese ist für Android- und iOS-Geräte in den jeweiligen Stores erhältlich. Damit haben Sie Ihre Projektplanung immer und überall in handlicher Form dabei.

Sicherheit & Datenschutz
89/100

Wie sicher ist Wrike?

Prinzipiell hält sich Wrike an die Vorgaben des Privacy-Shield. Zusätzlich stellt der Anbieter Wrike für EU-Kunden über Server in den Niederlanden bereit, die ISO 27001 und ISO 27018 zertifiziert sind. Die Server werden permanent überwacht, und sind 99,9% der Zeit für Sie erreichbar. Es werden tägliche Backups durchgeführt und für Sie verschlüsselt abgelegt. Manuelle Backups sind ebenfalls jederzeit möglich. Die Übertragung Ihrer Daten erfolgt über SSL mit einem 256-Bit-Schlüssel und TLS 1.2 Standard.

Wichtiger Hinweis, sollten Ihre Daten nicht auf einem Server in der EU gehostet werden: Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom Juni 2020 erklärt das Privacy-Shield-Abkommen zwischen der EU und den USA für ungültig. Damit steht die rechtliche Grundlage für den Datenaustausch zwischen EU und USA (bzw. zwischen Schweiz und USA) auf unsicheren Beinen; je nachdem, wie nun in Folge die EU-Kommission und die Datenschutzbehörden reagieren, widerspricht der Datentransfer in die USA vorerst den europäischen Datenschutzgesetzen. Nutzern von US-Diensten, die auch Kundendaten auf US-Server übertragen, können Abmahnungen und Bußgelder drohen.Das gilt auch für Unternehmen, die US-amerikanische Projektmanagement-Lösungen nutzen, da hier auch personenbezogene Mitarbeiter- und Kundendaten gespeichert werden könnten. Das bedeutet: Vorerst sollten Sie nicht auf Tools und Cloud-Software vertrauen, deren Rechenzentren/Server in den USA stehen. Bis die Rechtsgrundlage geklärt oder ein funktionierender Nachfolger für das Privacy Shield gefunden ist, sind Tools mit Rechenzentren innerhalb der EU bzw. in einem eindeutig in der DSGVO eingeschlossenen Drittland mit ausreichenden Sicherheitsstandards die einzige datenschutzkonforme Alternative für europäische Unternehmen. trusted hilft Ihnen im umfangreichen PM-Vergleich bei der Auswahl der passenden (und sicheren) Tools.

Service & Support
99/100

Welchen Kundenservice bietet Wrike?

Wrike bietet Ihnen nützliche Support-Hilfen wie ein ausführliches Help-Center, ein großes Community-Forum, direkten E-Mail-Kontakt und eine Vielzahl an YouTube-Tutorials. Letztere gibt es teils auf Deutsch, das englische Video-Angebot fällt aber wesentlich größer aus. Zusätzlich bietet Wrike Ihnen kostenlose Webinare an, bei denen Sie live teilnehmen oder sich als Aufzeichnung ansehen können. Als Nutzer von kostenpflichtigen Versionen dürfen Sie zusätzlich den Live-Chat benutzen.

Help-Center und Communitybeiträge

Im Help-Center finden Sie alle wichtigen Informationen über Wrike und seine Funktionen. Sie sind mit praktischen Schritt-für-Schritt-Listen versehen und sowohl mit den Video-Tutorials verlinkt, als auch bebildert. Zusätzlich sehen Sie gleichzeitig Diskussionsbeiträge der Community. Das kann besonders bei Troubleshooting hilfreich sein, wenn man nicht sofort die Hilfe des Supports in Anspruch nehmen möchte.

Im Help-Center finden Sie Anleitungen und Community-Beiträge
Im Help-Center finden Sie Anleitungen und Community-Beiträge
Screenshot: trusted.de
Quelle: wrike.com

Ein Live-Chat für Nutzer der kostenpflichtigen Tarife

Für alle eingeloggten User ist über das Help-Center der Live Chat erreichbar. Hier werden Sie direkt mit einem Mitarbeiter verbunden, der Ihnen unmittelbar bei Ihren Anliegen weiterhelfen kann.

Beachten Sie, dass der Live-Chat nur den kostenpflichtigen Tarifen vorbehalten ist. “Free“ User können diesen Service nicht nutzen.

Nicht eingeloggte User und “Free” Nutzer haben die Möglichkeit über den gleichen Button zumindest eine Nachricht für den Support zu hinterlassen.

Viele (englische) Video-Tutorials

Die Video-Tutorials finden Sie entweder in den Hilfetexten in Wrike selbst oder auf dem YouTube-Kanal des Anbieters. Zwar gibt es einen deutschen Kanal von Wrike, der ist aber in Sachen Videos eher marginal ausgestattet. Die meisten Videos stehen Ihnen auf dem Hauptkanal auf Englisch zur Verfügung. Sie finden dort Tutorials für Anfänger, Fortgeschrittene, Best Practices und Webinar Aufzeichnungen.

Regelmäßige Webinare

In regelmäßig stattfinden Seminaren werden Ihnen die Grundlagen, Best Practices und spezielle Funktionen von Wrike näher gebracht. Auf Deutsch gibt es die Live-Veranstaltung jeden ersten Dienstag im Monat.

Sollte ihnen das zeitlich nicht ausgehen, gibt es auf der Website des Anbieters Aufzeichnungen der entsprechenden Tutorials. Die sind auf Deutsch und Englisch verfügbar.

Telefon-Service

Wrike bietet Ihnen zwar von vornherein keine Service-Hotline an. Allerdings können Sie bei Kontaktaufnahme via Live-Chat oder Mail nach einem telefonat fragen. In diesem Fall werden Sie von einem mitarbeiter des Support angerufen.

Bewertungsquellen

Über Wrike

Wrike wird vom gleichnamigen US-amerikanischen Unternehmen entwickelt und vertrieben. Das Unternehmen besteht seit 2006 und beschäftigt über 1.000 Mitarbeiter. Der Hauptsitz der Firma liegt in San Jose, Kalifornien.

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