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ZenMate

VPN Dienste

3.7
(69.195)

Was ist ZenMate?

ZenMate (aktuell in der Version ZenMate 5) ist ein deutsches VPN, mit dem Internetnutzer Ihre IP-Adresse verbergen und ihre Privatsphäre und Sicherheit im Netz erhöhen können. Indem die Verbindung zum Internet über einen der über 3.000 ZenMate-Server geleitet wird, ist Ihre reale IP-Adresse und Identität nicht mehr nachvollziehbar; zudem sind Sie durch eine starke Verschlüsselung vor Cyberkriminellen geschützt. ZenMate gibt es als Browser-Erweiterung, als Desktop-Client und als App für Mobilgeräte und Smart TVs.

Kostenlose Testphase
Ja
Server
k.A.
2.700
Serverstandorte/Länder
78
Support
E-Mail-Support
Live Chat
FAQ-Bereich
Video-Tutorials

Screenshots

Tarif Gratis Premium Pro
Rabatt
Preis 0,00 € 1,64 € 1,69 €
Zahlung monatlich monatlich monatlich
Angebot

Überblick

Kostenlose Testphase Nein Ja Ja
Server k.A. 2.700 2.700
Serverstandorte/Länder 4 78 78

ZenMate Video

ZenMate Test

Gesamt
88/100
Vertrag & Kosten
80/100
Leistung
90/100
Features
80/100
Geräte & Browser
90/100
Protokolle
85/100
Usability
80/100
Sicherheit & Datenschutz
100/100
Service & Support
80/100

Das deutsche VPN ZenMate kann vor allem mit Übersichtlichkeit und Einfachheit glänzen. Ein passender Server für Ihre Zwecke ist schnell gefunden; auch da ZenMate speziell optimierte Server für das Streaming bei verschiedenen Anbietern oder das Torrenting/File-Sharing extra auszeichnet. Zudem sehen Sie immer, wie stark die Server bereits ausgelastet sind. In Sachen Geschwindigkeit macht sich das System ebenfalls gut - wenn Sie das Protokoll OpenVPN verwenden, und nicht das ebenfalls verfügbare IKEv2, das mitunter für starke Geschwindigkeitseinbußen sorgt. Gerade deswegen ist es schade, dass OpenVPN nur Nutzern des teuersten Ultimate-Tarifs zur Verfügung steht. Aber selbst dessen Preise sind vergleichsweise fair und in langfristigen 3-Jahres-Verträgen sogar besonders günstig. Da ZenMate vor allem in Hinblick auf Sicherheit und Datenschutz so gut wie alles richtig macht, verzeiht man dem deutschen Underdog die eine oder andere Macke sowieso.

  • No-Log-Richtlinie
  • Verschlüsselt und sicher
  • Für Streaming geeignet
  • Unbegrenzte Geräte pro Account
  • 2.700 Server in 78 Ländern
  • Nur englischsprachiges Material
  • Teilweise starke Performance-Einbrüche
Maximilian Reichlin
Redaktionsleiter von trusted
Vertrag & Kosten
80/100

Was kostet ZenMate?

Das ZenMate VPN gibt es entweder als kostenlose eingeschränkte Basisversion, oder in den Tarifen “Pro” und “Ultimate” für zwischen 1,64 Euro und 10,99 Euro pro Monat. “Pro” beinhaltet die Browser-Erweiterungen von ZenMate, während “Ultimate” auch als Client bzw. App für viele verschiedene Geräte zur Verfügung steht. Neben der Wahl des Tarifs ist außerdem die Laufzeit entscheidend für den Preis. Längere Jahres- oder 3-Jahres-Verträge locken mit Rabatten von bis zu 85 Prozent. ZenMate lässt sich 7 Tage kostenlos testen.

ZenMate Tarife

ZenMate bietet drei verschiedene Tarife an: “Gratis”, “Pro” und “Ultimate”. Die kostenlose Basisversion “Gratis” ist zwar dauerhaft kostenlos, allerdings in Sachen Bandbreite, Features und Geräteunterstützung stark eingeschränkt. “Pro” und “Ultimate” dagegen sind unlimitiert, beinhalten alle ZenMate-Funktionen und sind für viele verschiedene Browser und Geräte verfügbar.

ZenMate ist in den drei Paketen “Gratis”, “Pro” und “Premium” verfügbar
ZenMate ist in den drei Paketen “Gratis”, “Pro” und “Premium” verfügbar
Screenshot: trusted.de
Quelle: zenmate.com

Mehr über die einzelnen Tarife erfahren Sie hier:

ZenMate Gratis

Die Basisversion von ZenMate ist keine kostenlose Testphase, sondern eine dauerhaft kostenlose Version des ZenMate VPN. Sie ist allerdings streng limitiert. Statt der insgesamt 74 Serverstandorte haben Sie in der Gratisversion nur Zugriff auf 4. Zudem ist “Gratis” auf eine Bandbreite von 2 MB/s beschränkt und damit für kaum mehr geeignet, als für mobiles Surfen.

ZenMate “Gratis” steht als Browser-Erweiterung für Google Chrome, Mozilla Firefox und Microsoft Edge zur Verfügung. Apps und Clients für andere Geräte gibt es nicht. Es ist außerdem nicht werbefrei und beinhaltet keinen Kundensupport seitens des Anbieters.

ZenMate Pro

ZenMate “Pro” ist in Sachen Bandbreite vollständig unlimitiert und kostet - je nach Laufzeit - zwischen 1,69 und 4,99 Euro pro Monat. Mit “Pro” haben Sie Zugriff auf alle Serverstandorte; zudem ist es werbefrei, lässt sich in einer unbegrenzten Anzahl von Browsern nutzen und enthält kostenlosen persönlichen Support. Genau wie “Gratis” steht “Pro” als Browser-Erweiterung für Firefox, Chrome und Edge zur Verfügung; andere Clients und Apps gibt es in diesem Tarif nicht.

Für “Pro” bietet ZenMate drei Laufzeiten an: Im flexiblen Monatsabo bezahlen Sie 4,99 Euro pro Monat; dieses können Sie jederzeit kündigen und monatlich bezahlen. Binden Sie sich länger, winken Rabatte von bis zu 66 Prozent auf den Monatspreis. Bei einer Laufzeit von 6 Monaten verringert sich der Preis auf 2,69 pro Monat (oder 16,14 Euro pro Halbjahr); im Jahresabo bezahlen Sie nur noch 1,69 pro Monat (oder 20,28 Euro pro Jahr).

Den Premium-Tarif gibt es in Verträgen zwischen einem Monat und einem Jahr für maximal 5 Euro pro Monat
Den Premium-Tarif gibt es in Verträgen zwischen einem Monat und einem Jahr für maximal 5 Euro pro Monat
Screenshot: trusted.de
Quelle: zenmate.com

Die 6-Monats- und 12-Monats-Verträge bezahlen Sie bei ZenMate jeweils für die gesamte Laufzeit im Voraus. Kündigen Sie nicht rechtzeitig zum Ende der Laufzeit, verlängern sich die Abonnements automatisch um 6 oder 12 Monate.

ZenMate Ultimate

“Ultimate” ist die Vollversion von ZenMate in Sachen Features und Geräteunterstützung. Genau wie “Pro” ist “Ultimate” werbefrei und unlimitiert, was die Bandbreite angeht. Zudem steht Ultimate außer im Browser als Client für Windows, Mac und Linux, sowie als App für iOS- und Android-Geräte und für Android TV und Amazon Fire TV zur Verfügung. Ein weiteres exklusives Ultimate-Feature ist der P2P- und Torrent-Support.

Dieser größte Tarif kostet - je nach Laufzeit - zwischen 1,64 und 10,99 Euro pro Monat. Wie schon bei “Pro” fahren Sie hier in längeren Verträgen günstiger. Im Monatsabo kostet ZenMate 10,99 Euro pro Monat, im Jahresabo 4,49 Euro pro Monat (oder 53,88 Euro pro Jahr) und im 3-Jahres-Abo 1,64 Euro pro Monat (oder 59 Euro alle drei Jahre).

Für den Ultimate-Tarif zahlen Sie maximal 11 Euro pro Monat - im 3-Jahres-Vertrag ist er um einiges günstiger
Für den Ultimate-Tarif zahlen Sie maximal 11 Euro pro Monat - im 3-Jahres-Vertrag ist er um einiges günstiger
Screenshot: trusted.de
Quelle: zenmate.com

Das Monatsabo ist (wie schon bei “Pro”), flexibel monatlich kündbar. Die Jahres- und 3-Jahres-Verträge müssen wiederum rechtzeitig gekündigt werden, da Sie sich sonst nach Ende der Laufzeit um je ein weiteres Jahr verlängern. Zudem müssen Sie diese Tarife jeweils für die gewählte Laufzeit im Voraus bezahlen.

Mehr Informationen zu den einzelnen Tarifen und Preisen von ZenMate sowie eine Übersicht aller jeweils enthaltenen Features bietet der ZenMate-Tarifüberblick von trusted.de.

ZenMate Testphase

Für alle Unentschlossenen bietet ZenMate eine 7-tägige kostenlose Testphase. Während der Probephase können Sie alle Funktionen und Features der Version “Ultimate” auf beliebig vielen Geräten unverbindlich ausprobieren. Dafür benötigen Sie nur eine E-Mail-Adresse und ein selbstgewähltes Passwort. Die Testphase endet automatisch und geht nicht ohne Ihr Zutun in ein bezahltes Abonnement über.

Leistung
90/100

Welche Funktionen hat ZenMate?

Mit dem VPN ZenMate verbinden Sie sich schnell und einfach mit einem von über 3.200 Servern in insgesamt 74 Ländern verschleiern damit gezielt Ihre IP-Adresse und Ihre Datenverbindung. Dazu wählen Sie einfach einen Server aus der Liste aus oder verbinden sich via Schnellauswahl mit ihren Lieblingsservern. Spezielle Streaming-Server sind für den Stream bei unterschiedlichen Diensten wie Netflix und Co. optimiert. Hinzu kommen Sicherheitsfeatures wie der automatische Kill Switch oder der DNS-Leakschutz.

2.700 Server an 78 Standorten

ZenMate betreibt insgesamt rund 2.700 Server an 78 Standorten weltweit. Das ist gut, aber noch keine Spitzenklasse. Zum Vergleich: Private Internet Access bietet mehr als 22.000 Server, HideMyAss dagegen Server in rund 210 Ländern. Unter den Servern von ZenMate sind vor allem Server in Europa, Nord-, Mittel- und Südamerika sowie Südostasien. Ebenfalls abgedeckt sind Länder wie Russland, China und die Arabischen Emirate, was nicht bei allen kommerziellen VPNs der Fall ist.

ZenMate bietet Ihnen über 3.000 Server in 74 Ländern, aus denen Sie wählen können
ZenMate bietet Ihnen über 3.000 Server in 74 Ländern, aus denen Sie wählen können
Screenshot: trusted.de
Quelle: zenmate.com

Keine Geschwindigkeitsdrosselung für zahlende Nutzer

Als Nutzer der kostenpflichtigen ZenMate-Tarife “Pro” und “Ultimate” haben Sie keine Einschränkungen bezüglich der Bandbreite sowie des monatlichen Datenvolumens. Sie können Ihr VPN damit sowohl zum Surfen, als auch für aufwändigere Anwendungen wie Streaming oder Gaming nutzen, sofern die Geschwindigkeit Ihrer Verbindung dafür ausreicht (siehe unten). Nur im kostenlosen Basistarif ist ZenMate stark eingeschränkt. Hier können Sie nur mit einer Bandbreite von 2 MB/s rechnen.

Features
80/100

Einfache und schnelle Serverauswahl

Öffnen Sie die ZenMate Browser-Erweiterung oder den entsprechenden Client/die entsprechende App finden Sie zunächst einmal eine Liste der verfügbaren Standorte und Server und können sich dort einen passenden aussuchen. Per Doppelklick auf den Server werden Sie automatisch verbunden und erhalten eine kurze Push-Nachricht, sobald die Verbindung steht.

Wählen Sie einen Server aus der übersichtlichen Serverliste
Wählen Sie einen Server aus der übersichtlichen Serverliste
Screenshot: trusted.de
Quelle: zenmate.com

Großartig: Die Serverauswahl bei ZenMate zeigt Ihnen nicht nur die Entfernung zum jeweiligen Server an (die für die Übertragungsgeschwindigkeit relevant sein kann) sondern auch die aktuelle Auslastung des entsprechenden Servers, das heißt: wie viele andere ZenMate-Nutzer gerade den gleichen Server verwenden. So können Sie sich bewusst für Standorte mit einer niedrigeren Auslastung entscheiden, um die Performance Ihres Geräts so hoch wie möglich zu halten. Zudem können Sie Server, mit denen Sie gute Erfahrungen gemacht haben, oder die Sie öfter nutzen, als Favoriten markieren, um sie schnell wiederzufinden.

Schnellverbindung mit Favoriten

Toll an ZenMate ist auch die Schnellverbindungsauswahl. Zwar haben auch viele andere VPNs einen sogenannten Quick-Connect, mit dem sich das System selbst den Server mit der besten Performance (in der Regel den geografisch nächsten Server) auswählt. Bei ZenMate finden Sie im Drop-Down-Menü allerdings noch einige andere Server, darunter “normale” Server, die Sie als Favorit markiert haben, sowie Streaming-Server für US-Netflix oder die britische BBC.

Markierte und beliebte Server finden Sie schnell und einfach in der Schnellverbindung
Markierte und beliebte Server finden Sie schnell und einfach in der Schnellverbindung
Screenshot: trusted.de
Quelle: zenmate.com

Optimierte Torrenting- und Streaming-Server

Spezielle und optimierte Server für das Streaming sowie für Torrenting bzw. File Sharing zeigt ZenMate in extra Listen an. Diese sind in Sachen Geschwindigkeit gezielt auf die jeweiligen Streaming-Plattformen bzw. für das Torrenting ausgerichtet, so dass Sie nicht selbst jedes Mal nach passenden Servern für diese Zwecke zu suchen brauchen. Ähnliche Features bieten zum Beispiel NordVPN (P2P-Server) und CyberGhost (Streaming-Server).

Spezielle Streaming- und Torrenting-Server sind ganz auf das jeweilige Einsatzgebiet optimiert
Spezielle Streaming- und Torrenting-Server sind ganz auf das jeweilige Einsatzgebiet optimiert
Screenshot: trusted.de
Quelle: zenmate.com

Automatischer Notstopp mit dem ZenMate Kill Switch

Der automatische Kill Switch ist ein Feature, dass Sie in Ihren Einstellungen aktivieren und deaktivieren können. Ist der Kill Switch aktiv, kappt er sofort die Verbindung Ihres Geräts zum Internet, sobald die Verbindung zu ZenMate abbricht. Der Gedanke dahinter: Um Ihre tatsächliche IP-Adresse im Falle eines Ausfalls des sicheren VPN-Tunnels nicht preiszugeben, wird jede Kommunikation nach außen so lange unterbrochen, bis der verschlüsselte Tunnel wieder funktioniert.

ZenMate bietet Ihnen unter anderem einen automatischen Kill Switch, der bei Verbindungsabbrüchen Ihre Identität schützt
ZenMate bietet Ihnen unter anderem einen automatischen Kill Switch, der bei Verbindungsabbrüchen Ihre Identität schützt
Screenshot: trusted.de
Quelle: zenmate.com

DNS-Leakschutz durch eigene geschützte Name Server

ZenMate schützt Sie zuverlässig vor DNS-Leaks, durch die Ihre reale IP-Adresse durch die Kommunikation mit externen Name-Servern (oder Adressservern) durchsickern könnte. Aktivieren Sie den DNS-Leakschutz in Ihren Einstellungen, steuert ZenMate ausschließlich Name-Server an, die sich im Servernetzwerk des VPNs befinden und deren Verbindung ebenfalls verschlüsselt ist. So kommt es nicht zu Lecks und Ihre Daten sowie Ihre IP-Adresse bleiben anonymisiert.

Durch den DNS-Leakschutz verbindet sich ZenMate automatisch nur mit sicheren Name Servern im eigenen System
Durch den DNS-Leakschutz verbindet sich ZenMate automatisch nur mit sicheren Name Servern im eigenen System
Screenshot: trusted.de
Quelle: zenmate.com
Geräte & Browser
90/100

Im Gratis- und Pro-Tarif: ZenMate als Browser-Erweiterung

ZenMate steht - je nach Ihrem gewählten Tarif - für viele verschiedene Browser und Geräte zur Verfügung. Wählen Sie die kostenlose Basisversion von ZenMate oder das günstigere ZenMate “Pro” haben Sie Zugriff auf die Browser-Erweiterungen des VPN für Mozilla Firefox, Google Chrome und Microsoft Edge. Diese reichen schon aus, wenn Sie Geräte wie PCs und Notebooks schützen wollen.

Im Ultimate-Tarif: ZenMate als Client und mobile App

Wollen Sie das ZenMate VPN aber auch auf anderen Geräten - beispielsweise Mobilgeräte oder Smart TVs - nutzen, benötigen Sie den teureren Tarif ZenMate “Ultimate”. Hier haben Sie Zugriff auf die gleichen Browser-Erweiterungen, können allerdings auch Desktop-Clients für Windows-, Mac- und Linux-Betriebssysteme herunterladen und haben Zugang zu den mobilen Apps für iOS- und Android-Geräte.

ZenMate gibt es außer als Clients für verschiedene Geräte auch als mobile App für iOS und Android
ZenMate gibt es außer als Clients für verschiedene Geräte auch als mobile App für iOS und Android
Screenshot: trusted.de
Quelle: zenmate.com

Zudem steht ZenMate “Ultimate” als App auch für Smart TVs mit Android TV sowie für Amazon Fire TV zur Verfügung. Damit ist die Geräteunterstützung von ZenMate ganz ordentlich, wenn auch nicht so umfangreich wie etwa bei ExpressVPN oder PureVPN.

Nutzen Sie so viele Geräte, wie Sie wollen

Ganz gleich jedoch, welchen Tarif Sie wählen und welche Apps und Erweiterungen Sie nutzen: In allen Fällen steht ZenMate können Sie so viel Geräte mit einem einzigen ZenMate-Account abdecken, wie Sie wollen. Die Anzahl der möglichen Downloads und Geräte ist unlimitiert und Sie können verschiedene Geräte mit dem gleichen ZenMate-Account parallel nutzen. Damit gehört ZenMate zu den flexibelsten VPNs im aktuellen VPN-Vergleich und ist dank der umfassenden Geräteunterstützung hervorragend geeignet, um Ihre gesamte Gerätelandschaft zuverlässig abzudecken.

Protokolle
85/100

ZenMate nutzt eines von zwei verfügbaren VPN-Protokollen: OpenVPN und IKEv2. Zwischen diesen beiden aktuellen Standards können Sie in den Einstellungen Ihres Clients oder Ihrer App beliebig wechseln.

Aktueller Standard OpenVPN ist für Ultimate-User an Bord

ZenMate unterstützt das VPN-Protokoll OpenVPN, das aktuell einer der etablierten Standards für die meisten kommerziellen VPNs ist. Mit einem guten Kompromiss zwischen Geschwindigkeit und Sicherheit gehört das auf Open Source basierte Protokoll zu den sichersten und performantesten aktuell verfügbaren Protokollen. Dabei allerdings wichtig: auf OpenVPN haben Sie nur als Nutzer des Ultimate-Tarifs Zugriff. Nutzer der Gratis-Version oder des Tarifs “Pro” können hier keine Auswahl treffen, sondern haben nur auf das zweite angebotene Protokoll IKEv2 Zugriff.

Mit ZenMate wählen Sie aus einem von zwei VPN-Protokollen - OpenVPN oder IKEv2
Mit ZenMate wählen Sie aus einem von zwei VPN-Protokollen - OpenVPN oder IKEv2
Screenshot: trusted.de
Quelle: zenmate.com

Auf Wunsch mobilfreundliches Protokoll IKEv2 unterstützt

IKEv2 oder “Internet Key Exchange Version 2” ist eines der sichersten aktuellen Standard-Protokolle und kommt bei vielen gängigen VPN-Systemen zum Einsatz. Besonders beliebt ist es für die mobile Nutzung, da Mobilgeräte besonders gut mit dem Protokoll umgehen können und es als ein Standard-Protokoll für iOS-Geräte bereits enthalten ist. Das einzige Problem an IKEv2 könnte sein, dass es relativ leicht von Firewalls blockiert werden kann, auch von Ihrer eigenen Firewall auf Ihrem Gerät. Hier könnte potentiell ein gewisser Konfigurationsaufwand nötig sein, bevor ZenMate auf Ihrem Gerät richtig läuft. Anleitungen dafür, wie Sie Ihr VPN entsprechend konfigurieren, finden Sie zuhauf online.

Usability
80/100

Wie benutzerfreundlich ist ZenMate?

ZenMate präsentiert sich im Praxistest als schnell, eingängig und performant. Selbst Einsteiger finden sich in der übersichtlich aufgebauten Oberfläche sofort zurecht und finden innerhalb kürzester Zeit einen passenden Server. Durch die nützlichen Zusatzinfos zu Entfernung, Auslastung der Server und mehr finden Sie als Nutzer immer einen passenden Server - oder überlassen durch Klick auf das prominente ZenMate-Logo dem System die Entscheidung. Im Speedtest schneidet ZenMate ebenfalls gut ab. Alles in allem: Top.

Oberfläche und Handling

Die Nutzung von ZenMate ist denkbar einfach. Die Oberfläche besteht aus nicht viel mehr als aus der Liste der verfügbaren Server und dem auffälligen ZenMate-Logo, das gleichzeitig ein Button für die Schnellverbindung mit dem nächsten VPN-Server ist. Zwischen den einzelnen Server-Kategorien (“Alle Server”, “Streaming-Server”, “Torrenting-Server” und “Favoriten”) können Sie ganz einfach wechseln und dort mit einem Klick auf den entsprechenden Standort den gewünschten Server auswählen. So einfach kann es gehen.

Die Oberfläche des Desktop-Clients von ZenMate ist übersichtlich und einfach zu verstehen
Die Oberfläche des Desktop-Clients von ZenMate ist übersichtlich und einfach zu verstehen
Screenshot: trusted.de
Quelle: zenmate.com

Zusätzliche Features finden Sie dann in den Einstellungen, wo Sie beispielsweise den Kill Switch oder den DNS-Leakschutz ein und ausschalten, das VPN-Protokoll umschalten (falls Sie Ultimate-Nutzer sind) und andere Präferenzen bestimmen. In Sachen Usability gibt es an ZenMate nichts zu bemängeln. Höchstens, dass Sie keine Möglichkeit haben, innerhalb des gewählten Standortes noch einmal zwischen einzelnen Servern zu wählen, wie es bei vielen anderen VPNs der Fall ist, ist ein wenig schade. Höchstens das Land können Sie hier auswählen, woraufhin ZenMate eigenständig den performantesten Server für Sie auswählt.

ZenMate präsentiert sich damit eher als VPN für “Einsteiger”, die eine so detaillierte Auswahl nicht brauchen, sondern nur schnell und einfach einen passenden Server für ihre Zwecke finden wollen. Um Sie als Nutzer dabei zu unterstützen, gibt ZenMate Ihnen alle wichtigen Infos über die jeweiligen Serverstandorte, beispielsweise die Auslastung oder ob es sich um einen Spezialserver handelt, der für einen bestimmten Streamingdienst oder für das Filesharing gut geeignet ist. Schnelle und gezielte Verbindungen ohne viel Schnickschnack sind ZenMates Motto.

ZenMate Speedtest

Wenn es um Geschwindigkeit geht, kann ZenMate ordentliche Ergebnisse erzielen. In drei unabhängigen Geschwindigkeitstests brach die Download-Geschwindigkeit mit aktiviertem VPN nie mehr als 7 Mbit/s ein; im Schnitt war die Verbindung mit ZenMate nur etwa 8 Prozent langsamer, als ohne aktiviertes VPN. Eine ausreichend schnelle Grundleitung vorausgesetzt, ist damit auch Streaming kein Problem - zumindest theoretisch. Trotzdem gibt es einige VPNs im Vergleich, die in Sachen Geschwindigkeit noch mehr auf dem Kasten haben - beispielsweise Surfshark oder UltraVPN.

Im Speedtest kann ZenMate einigermaßen gut abschneiden - nur der hohe Ping könnte ein Problem sein
Im Speedtest kann ZenMate einigermaßen gut abschneiden - nur der hohe Ping könnte ein Problem sein
Quelle: trusted.de

Ein genauerer Blick auf die Ergebnisse des Speedtests offenbart dann allerdings doch einige Probleme. Beispielsweise verzögert sich die Upload-Zeit mit ZenMate im Schnitt um 30 Prozent im Gegensatz zur Uploadtime ohne VPN. Wirklich problematisch ist allerdings der Anstieg der Latenz um durchschnittlich 25 Millisekunden. Das kann vor allem Online-Gamern den Spaß verderben, die auf einen niedrigen “Ping” angewiesen sind. Und auch im Streaming kann die hohe Latenz zur Geduldsprobe werden, da durch die erhöhte Latenz Videos erst einmal eine Weile vorgepuffert werden müssen, bevor der Stream ordentlich starten kann.

Die Zahlen des Speedtests beziehen sich auf die Geschwindigkeit von ZenMate mit dem OpenVPN Protokoll. Aktivieren Sie stattdessen das mobilfreundliche Protokoll IKEv2 kommt es zu sehr viel stärkeren Einbrüchen; hier lässt ZenMate über 50 Prozent der Download-Geschwindigkeit liegen. Zum Streamen ist das denkbar ungeeignet, so dass Sie dafür idealerweise auf das Protokoll OpenVPN wechseln. Für mobiles Surfen dagegen reicht die Geschwindigkeit von IKEv2 in der Regel aus.

ZenMate Streamingtest

Im Streamingtest konnte sich ZenMate einigermaßen gut schlagen. Dank der ausgewiesenen Streaming-Server finden Sie immer die passende Anlaufstelle für alle gängigen Streaming-Services und die beliebtesten Länder. Teilweise unterscheidet ZenMate hier sogar nach spezifischen Anbietern. So stehen beispielsweise US-Server zur Verfügung, die für den Einsatz auf Netflix optimiert wurden; andere funktionieren dafür besser mit Disney+, Hulu oder anderen Plattformen.

Die optimierten Streaming-Server machen es besonders leicht, gezielt Geo-Blockaden zu umgehen
Die optimierten Streaming-Server machen es besonders leicht, gezielt Geo-Blockaden zu umgehen
Screenshot: trusted.de
Quelle: zenmate.com

Einen passenden Server zu finden ist also nicht schwierig und tatsächlich klappt auch die Verbindung sehr gut. Kaum befinden Sie sich im virutellen Netzwerk, haben Sie über Ihren bestehenden Account Zugriff auf die verschiedenen regionalen Angebote Ihres Streaming-Dienstes und können loslegen. Dabei kommt es - aufgrund der hohen Latenz (siehe oben) - zu längeren Pufferpausen vor Start des Streams. Läuft das Video allerdings erst einmal, sind Bildfehler oder gar Abbrüche des Streams eine Seltenheit. Dank der stabilen Download-Zahlen läuft der Stream trotz Startschwierigkeiten flüssig.

Für das Streaming reicht die Geschwindigkeit von ZenMate also vollkommen aus und unterschreitet selbst in einer 50k-Verbindung niemals die magische Marke von 25 Mbit/s, die für HD- und UHD-Inhalte notwendig sind.

Sicherheit & Datenschutz
100/100

Wie sicher ist ZenMate?

Das deutsche VPN ZenMate ist dank starker Verschlüsselung und diverser Security-Features äußerst sicher. Die No-Log-Politik des Anbieters, die auch in der Datenschutzerklärung von ZenMate verankert ist, schützt Ihre Privatsphäre und sorgt dafür, dass Ihre Aktivitäten im VPN-Tunnel nicht zurückverfolgt oder nachvollzogen werden können. Zudem schützt ZenMate Sie erfolgreich vor etwaigen Lecks Ihrer realen IP-Adresse. Mithilfe der Features von VPN wie Kill Siwtch und Co. erhöhen Sie die Sicherheit des VPNs zusätzlich.

ZenMate Sicherheitstest

Das ZenMate VPN sorgt für ausreichende Sicherheit und Privatsphäre beim Surfen. Ist die VPN-Verbindung aktiv, wird Ihre reale IP-Adresse konsequent verschleiert und durch eine virtuelle IP-Adresse ersetzt. Ihre reale Adresse wird dadurch geschützt. In mehreren Sicherheitstests der Redaktion konnte auch kein Durchsickern der realen IP-Adresse durch DNS- oder WebRTC-Lecks festgestellt werden.

IP-Adresse verschleiert?
DNS-Leaks verhindert?
WebRTC-Leaks verhindert?
IPv6-Leaks verhindert?
Verschlüsselung aktiv?

Zudem war auch die Verschlüsselung während des gesamten Tests aktiv, so dass Ihre Verbindung von Cyberkriminellen und anderen unliebsamen “Eindringlingen” nicht geknackt werden kann. Hier nur interessant: der hochsichere Bankenstandard AES-256 kommt bei ZenMate nur in den Clients und mobilen Apps des VPN zum Einsatz. Die Browser-Erweiterungen nutzen das “weniger sichere” AES-128, das aber ebenfalls als sehr sicher einzustufen ist.

ZenMate Datenschutz und No-Log-Richtlinie

Die Datenschutzerklärung von ZenMate bezüglich Activity-Logs ist so gut wie wasserdicht. Die strikte No-Log-Richtlinie ist nicht nur ein leeres Werbeversprechen, sondern auch in der Datenschutzerklärung des Anbieters verankert.

Ein Auszug aus der Datenschutzerklärung von ZenMate
Ein Auszug aus der Datenschutzerklärung von ZenMate
Screenshot: trusted.de
Quelle: zenmate.com

Zwar werden gewisse persönliche Daten gespeichert - beispielsweise Ihre IP-Adresse, Ihr Herkunftsland sowie Ihre Zahlungsinformationen, die für die Abrechnung benötigt werden. Da Ihre Aktivität im VPN allerdings nicht geloggt wird, lassen sich diese Daten nur Ihnen als ZenMate-Kunden, nicht Ihren Aktivitäten im Netz zuordnen.

The above-mentioned Personal Data is not, at any point, associated with any kind of activity done by the user inside the ZenMate VPN tunnel, which is NOT recorded, logged or stored at all.

Service & Support
80/100

Welchen Kundenservice bietet ZenMate?

ZenMate leistet persönlichen Kundensupport hauptsächlich auf schriftlichem Weg. Auf der Anbieterwebsite haben Sie die Möglichkeit, eine Nachricht per Kontaktformular zu verschicken, oder mit dem ZenMate-Team per Live-Chat in Kontakt zu treten; dieser ist allerdings eher für allgemeine Fragen, und weniger für technischen Support gedacht. Eine Telefon-Hotline gibt es nicht. Aus dem ZenMate-Client bzw. den mobilen Apps heraus können Sie Feedback senden. Zudem steht ein Online-Helpcenter zur Verfügung.

Beachten Sie: Nur Nutzer der Pro- und Ultimate-Variante von ZenMate haben Anrecht auf persönlichen Support seitens des Anbieters. Nutzer der Gratis-Version können nur auf das Online-Helpcenter zurückgreifen.

Online-Helpcenter mit Tutorials, Updates und FAQs

Das Online-Helpcenter steht - für einen deutschen Anbieter ein wenig unverständlich - aktuell ausschließlich in englischer Sprache zur Verfügung. Das Hilfeportal unterstützt Sie beispielsweise mit Tutorials und Anleitungen für die ersten Schritte mit ZenMate (“Getting started”), erklärt einzelne Features und Arbeitsschritte (“Using ZenMate”) und beinhaltet außerdem Updates und Nachrichte der Entwickler, beispielsweise über Updates, neue Features oder mögliche Server-Downtimes (“Announcements”).

Im Online-Helpcenter finden Sie (englisches) Support-Material wie FAQ und Tutorials
Im Online-Helpcenter finden Sie (englisches) Support-Material wie FAQ und Tutorials
Screenshot: trusted.de
Quelle: zenmate.com

Zudem finden Sie hier häufig gestellte Fragen allgemeiner Natur, die sich beispielsweise um Zahlungsinformationen oder Kündigungen drehen, sowie im Bereich “Trouble-Shooting” häufige Probleme von Nutzern und mögliche Lösungen im Stile eines FAQ. Mithilfe der Suchleiste können Sie selbstständig nach Problemen und Lösungen im Helpcenter suchen.

Bewertungsquellen

Über ZenMate

ZenMate wird von der deutschen ZenGuard GmbH im nordrhein-westfälischen Übach-Palenberg entwickelt und vertrieben. Das Unternehmen gehört mittlerweile zum internationalen Anbieter Kape Technologies, das auch andere VPNs wie Cyberghost oder PIA (Private Internet Access) unter seinen Fittichen hat.

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