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Private Internet Access

VPN Dienste

4.5
(34.737)

Was ist Private Internet Access?

Private Internet Access (kurz: PIA) ist ein US-amerikanisches VPN und einer der Marktführer der Branche. Mithilfe der weltweit platzierten VPN-Server leiten Sie Ihre Internetverbindung durch einen verschlüsselten VPN-Tunnel und verschleiern damit gleichzeitig Ihre IP-Adresse und Ihren realen Standort. Das sorgt für Sicherheit und Flexibilität beim Surfen und hilft Ihnen dabei, Geoblocking zu umgehen. PIA ist für Windows, Mac, Linux, iOS und Android sowie als Erweiterung für Browser verfügbar. Für bis zu 10 gleichzeitige Verbindungen.

Kostenlose Testphase
Nein
Server
24.257
Serverstandorte/Länder
77
Support
E-Mail-Support
Live Chat
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Tarif Basic
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Preis 1,94 €
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Kostenlose Testphase Nein
Server 24.257
Serverstandorte/Länder 77

Private Internet Access Video

Private Internet Access Test

Gesamt
88/100
Vertrag & Kosten
85/100
Leistung
95/100
Features
85/100
Geräte & Browser
90/100
Protokolle
80/100
Usability
86/100
Sicherheit & Datenschutz
90/100
Service & Support
80/100

Private Internet Access ist das VPN mit dem mit Abstand größten Servernetzwerk im Vergleich. Rund 22.000 Server in 76 Ländern stehen zur Auswahl, ein Großteil davon in den USA sowie in Europa. Dank der schnellen Verbindung und der durchweg guten Performance sind auch Anwendungen wie Streaming und Gaming kein Problem für PIA. Zudem wirbt der Anbieter mit Transparenz und veröffentlicht regelmäßig Berichte über fehlgeschlagene Versuche, den Anbieter zur Herausgabe von Nutzer- und Aktivitätsdaten zu zwingen. Das flößt - trotz des Unternehmenssitzes in den USA - Vertrauen ein. Die konsequente No-Log-Richtlinie und lückenlose Sicherheit tun dazu ihr Übriges. Lange Rede, kurzer Sinn: PIA ist eines der besten aktuellen VPNs auf dem Markt. Nur die Geräteunterstützung könnte noch umfassender sein; aktuell sind hier nur die gängigsten Geräte und Betriebssysteme vertreten.

  • 22.000 Server in 77 Ländern
  • Verschlüsselt und sicher
  • No-Log-Richtlinie
  • Regelmäßiger Transparenzbericht
  • Oberfläche flexibel anpassbar
  • Ausschließlich englischer Support
  • Überschaubare Geräteunterstützung
Maximilian Reichlin
Redaktionsleiter von trusted
Vertrag & Kosten
85/100

Was kostet Private Internet Access?

Private Internet Access bekommen Sie für zwischen 1,94 Euro und 11,69 pro Monat, ausgehend von der von Ihnen gewählten Vertragslaufzeit. Neben dem flexiblen Monatsabo können Sie auch Verträge mit einer Laufzeit von 12, 24 sowie 36 Monaten wählen. Diese sind auf den Einzelmonat gerechnet deutlich günstiger, als das Monatsabo, müssen allerdings für die gesamte Laufzeit im Voraus bezahlt werden und verlängern sich ohne aktive Kündigung automatisch um die jeweilige Laufzeit. Mehr erfahren Sie hier:

Private Internet Access Preise und Laufzeiten

Bei PIA haben Sie die Wahl aus insgesamt vier Vertragslaufzeiten:

Laufzeit1 Monat12 Monate24 Monate36 Monate
Preis11,69 €/Monat3,10 €/Monat2,71 €/Monat1,94 €/Monat

Während Sie das Monatsabonnement jederzeit zum Monatsende kündigen können und damit flexibler sind, punkten die längeren Verträge mit einem immensen Preisvorteil, gerechnet auf den Einzelmonat. Allerdings sind die Jahres, 2-Jahres- und 3-Jahresverträge jeweils vollständig für die gesamte Laufzeit im Voraus zu bezahlen. Berechnet werden Ihnen also 37,19 Euro im Jahrespaket, 65 Euro für das 2-Jahres-Paket sowie 70 Euro für das 3-Jahres-Paket. Kündigen Sie Ihren Vertrag nicht aktiv, verlängert er sich automatisch um die gewählte Vertragslaufzeit.

Private Internet Access ist für zwischen 1,94 und 11,69 pro Monat verfügbar
Private Internet Access ist für zwischen 1,94 und 11,69 pro Monat verfügbar
Screenshot: trusted.de
Quelle: privateinternetaccess.com

Tipp: Verfügen Sie bereits über einen Monatsaccount und wollen auf ein Jahres-, 2-Jahres- oder 3-Jahres-Paket upgraden, können Sie von zusätzlichen Rabatten während der jeweils ersten Vertragslaufzeit profitieren. 12 Monate bekommen Sie so für 25,50 Euro statt 37 Euro; 24 Monate für rund 53 Euro und 36 Monate für rund 58 Euro. Erst nach der ersten Vertragsverlängerung gelten dann die obigen “normalen” Preise.

Upgrade-Preise für bestehende Abonnements sind oft deutlich günstiger, als Preise für Neukunden
Upgrade-Preise für bestehende Abonnements sind oft deutlich günstiger, als Preise für Neukunden
Screenshot: trusted.de
Quelle: privateinternetaccess.com

Mehr Informationen zu den Preisen von Private Internet Access und allen enthaltenen Features des VPNs finden Sie in der Private Internet Access-Tarifübersicht.

Private Internet Access Testphase

Eine kostenlose Testphase hat Private Internet Access - wie die meisten anderen kommerziellen VPNs - nicht. Sie können allerdings die 30-tägige Geld-zurück-Garantie nutzen, um PIA ausgiebig zu testen. Bei Nichtgefallen können Sie innerhalb des ersten Vertragsmonats beim Kundensupport eine Rückerstattung anfordern; wollen Sie bei Private Internet Access bleiben, lassen Sie Ihren Vertrag ganz einfach weiterlaufen.

Referral-Programm: Erhalten Sie Gratismonate, indem Sie einen Freund werben

Private Internet Access verfügt über ein Referral-Programm, durch das Sie jeweils für 30 Tage kostenlosen Zugang zum VPN erhalten können, wenn Sie einem Freund, Bekannten oder Familienmitglied PIA empfehlen. Zudem erhält auch der geworbene Freund 30 Tage gratis. Mehr Informationen zum Referral-Programm erhalten Sie auf Anfrage vom Anbieter.

Leistung
95/100

Welche Funktionen hat Private Internet Access?

Private Internet Access verfügt über alle wichtigen Funktionen eines modernen VPNs. In der Serverauswahl wählen Sie aus rund 22.000 weltweiten Servern an verschiedenen Standorten aus, um Ihre Verbindung zu starten. Dabei können Sie mit feinporigen Split-Tunneling-Regeln Ihre Verbindung flexibel konfigurieren. Ein Kill Switch sowie ein integrierter Ad- und Malware-Blocker sorgen für zusätzliche Sicherheit. Auf Wunsch aktivieren Sie außerdem eine optionale Proxy-Verbindung. Hier erfahren Sie mehr über die Features von PIA.

Unglaubliche 22.000 Server in 77 Ländern

Das schlagendste Argument für Private Internet Access ist das riesige Servernetzwerk des VPN. Rund 22.000 Server stehen aktuell im Netzwerk von PIA zur Verfügung, verteilt auf 77 Länder. Damit ist Private Internet Access das VPN mit den meisten Servern im aktuellen Test; und das mit Abstand. Zum Vergleich: der Zweitplatzierte Cyberghost bringt “nur” etwa 6.600 Server mit.

PIA kann auf ein riesiges Servernetzwerk aus 22.000 Servern auf der ganzen Welt zurückgreifen
PIA kann auf ein riesiges Servernetzwerk aus 22.000 Servern auf der ganzen Welt zurückgreifen
Screenshot: trusted.de
Quelle: privateinternetaccess.com

Dagegen ist die Auswahl der möglichen Standorte/Länder bei PIA nur Mittelmaß. Rund die Hälfte der verfügbaren Server befindet sich alleine in den USA, ein Großteil der zweiten Hälfte verteilt sich mehr oder weniger großzügig auf andere beliebte VPN-Länder wie Kanada, Großbritannien, Australien und Deutschland. Besonders gut abgedeckt sind bei Private Internet Access vor allem Nordamerika und Europa; weniger Server stehen in Asien, Afrika sowie im Nahen Osten zur Verfügung. Russland und China befinden sich standardmäßig nicht auf der Standortliste von PIA; dafür gibt es 26 Server in den Arabischen Emiraten.

Keine Einschränkungen in Datenvolumen und Bandbreite

Sehr schön: Private Internet Access beschränkt weder das monatliche Datenvolumen, noch die Bandbreite beim Einsatz des VPN-Tunnels, so dass Sie sorgenfrei surfen und die volle Kraft Ihrer Internetverbindung ausnutzen können. PIA eignet sich daher nicht nur zum stationären oder mobilen Surfen, sondern auch für aufwändigere Anwendungen wie Gaming, Streaming oder Torrenting/Filesharing.

Features
85/100

Übersichtliche Serverauswahl mit Favoriten und Suchfunktion

Wenn Sie sich mit einem der verfügbaren VPN-Server von Private Internet Access verbinden wollen, genügt ein kurzer Blick in die Serverauswahl. Hier finden Sie alle Standorte, die PIA anbietet, und können den Standort auswählen, den Sie brauchen. Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern zeigt PIA Ihnen zu jedem Serverstandort die aktuelle Latenz in Millisekunden an, damit Sie schnell den Server mit der besten Performance finden können.

Wählen Sie aus der übersichtlichen Standortwahl von PIA einfach den passenden Server aus
Wählen Sie aus der übersichtlichen Standortwahl von PIA einfach den passenden Server aus
Screenshot: trusted.de
Quelle: privateinternetaccess.com

Zudem lassen sich einzelne Standorte auch als Favoriten markieren, damit Sie sie schnell wiederfinden können. Sind Sie auf der Suche nach einem spezifischen Standort (beispielsweise weil Sie Geblockaden für eine gewisse Region umgehen wollen) hilft die Suchfunktion weiter. Schade ist nur, dass PIA keine ausgewiesenen Streaming-Server auf der Liste hat, wie beispielsweise CyberGhost oder ZenMate.

Schnellverbindung für oft genutzte Standorte

Private Internet Access verfügt über eine Schnellverbindung, durch die Sie nicht erst lange die Server- bzw. Standortliste des VPNs nach einem passenden Serverstandort durchforsten müssen. In der Schnellleiste sind bis zu 6 Serverstandorte hinterlegt, die Sie kürzlich verwendet haben (dargestellt durch Flaggen des jeweiligen Landes) und aus denen Sie nun wählen können. Zudem landen hier auch Serverstandorte, die Sie in der Serverauswahl mit einem Herz als Favorit markiert haben, so dass Sie Ihre Lieblingsserver und oft genutzte Standorte stets parat haben.

Dank der Schnellverbindung verbinden Sie sich schnell mit beliebten Servern und Ihren persönlichen Favoriten
Dank der Schnellverbindung verbinden Sie sich schnell mit beliebten Servern und Ihren persönlichen Favoriten
Screenshot: trusted.de
Quelle: privateinternetaccess.com

Konfigurierbarer Kill Switch sorgt für Sicherheit beim Surfen

Wie die meisten anderen kommerziellen VPNs verfügt auch Private Internet Access über einen sogenannten “Kill Switch”, der die Internetverbindung Ihres Geräts automatisch kappt, wenn die Verbindung zum VPN-Server verloren geht. So schützt PIA Ihre reale IP-Adresse, die im Falle eines Verbindungsabbruchs im VPN-Tunnel nach außen gelangen könnte. Erst wenn die Verbindung zum sicheren VPN-Netzwerk wieder hergestellt werden kann, funktioniert auch die Internetverbindung wieder.

Aktivieren Sie den Kill Switch für zusätzliche Sicherheit beim Surfen mit PIA
Aktivieren Sie den Kill Switch für zusätzliche Sicherheit beim Surfen mit PIA
Screenshot: trusted.de
Quelle: privateinternetaccess.com

PIA geht sogar noch einen Schritt weiter und lässt Sie Ihren Kill Switch manuell konfigurieren. So können Sie zwischen den Modi “Automatisch” und “Immer” wechseln” (oder den Kill Switch auf Wunsch auch ganz deaktivieren). Während “Automatisch” den Kill Switch immer nur dann aktiviert, wenn Sie manuell die VPN-Verbindung herstellen, verhindert “Immer” komplett den Zugang zum Internet, wenn nicht zuvor eine VPN-Verbindung gestartet wurde.

Integrierter Ad- und Malware-Blocker mit PIA Mace

Mit “Mace” hat Private Internet Access ein eigenes Anti-Tracking- und Anti-Malware-Tool mit an Bord. Aktivieren Sie PIA Mace in den Einstellungen Ihrer App, verhindert das Tool effektiv Tracking, blockiert störende Werbung auf Websites und blockt Websites, die wegen Malware oder Betrugs auf der Blacklist von PIA stehen. Diese Liste wird stetig erweitert und gepflegt, so dass bereits viele bekannte Malware-Seiten automatisch von Mace blockiert werden. Ähnliche Features haben beispielsweise NordVPN und Avira Phantom.

Manuell einstellbares Split Tunneling

Private Internet Access verfügt über sehr feinporige Split-Tunneling-Einstellungen, mit denen Sie den Datenverkehr über Ihr VPN genau steuern können. Beispielsweise können Sie Apps, Programme und IP-Adressen hinzufügen, die ausschließlich mit aktiviertem VPN eine Internetverbindung aufnehmen sollen. Gleichzeitig ist auch die Definition von Ausnahmen möglich, also Apps und IP-Adressen, die trotz aktiver VPN-Verbindung nicht über das VPN verbunden werden sollen - beispielsweise weil dadurch starke Performance-Einbußen anzunehmen sind.

Private Internet Access bietet ein sehr feinporiges und selbst konfigurierbares Split Tunneling an
Private Internet Access bietet ein sehr feinporiges und selbst konfigurierbares Split Tunneling an
Screenshot: trusted.de
Quelle: privateinternetaccess.com

Auch Regeln für anzusteuernde Name Server können Sie hier definieren. Standardmäßig steuert PIA ausschließlich Name Server an, die sich selbst innerhalb des VPN-Netzwerks befinden und damit sicher sind; man spricht dabei von einem DNS-Leakschutz. Gibt es allerdings einen Name Server, dem Sie vertrauen, können Sie diesen auch manuell hinterlegen. Damit ist PIA auf Wunsch (und für Profis) sehr feinporig konfigurierbar.

Optionale Proxy-Server für das Extra an Sicherheit

Für zusätzliche Sicherheit lässt sich beim Surfen mit Private Internet Access neben der VPN-Verbindung auch ein Proxy aktivieren. Dabei wird Ihre Verbindung außer über den gewählten VPN-Server über einen weiteren Proxy-Server umgeleitet, um Ihre Verbindung (und damit Ihre Identität) noch schwerer nachvollziehbar zu machen.

Auf Wunsch leiten Sie Ihre Verbindung mit PIA über einen zusätzlichen Proxy-Server um
Auf Wunsch leiten Sie Ihre Verbindung mit PIA über einen zusätzlichen Proxy-Server um
Screenshot: trusted.de
Quelle: privateinternetaccess.com

Zur Auswahl stehen Ihnen dabei vorkonfigurierte Shadowsocks-Server an verschiedenen Standorten (Schweiz, Großbritannien, Kanada, Israel, USA oder Japan) oder auch ein selbst konfigurierter SOCKS5-Proxy, den Sie allerdings manuell ansteuern müssen. Shadowsocks eignet sich beispielsweise dafür, länderspezifische Firewalls und Blockaden (wie die Great Firewall of China) zu umgehen, die “herkömmliche” VPN-Verbindungen standardmäßig blockieren würden.

Persönliche dedizierte IP-Adresse auf Wunsch

Auf Wunsch und gegen Aufpreis haben Sie die Möglichkeit, eine dedizierte IP-Adresse im Netzwerk von Private Internet Access zu mieten. Diese IP gehört für die gebuchte Dauer dann ausschließlich zu Ihrem Account und kann nicht von anderen PIA-Nutzern verwendet werden. Das macht beispielsweise Sinn, wenn Sie Probleme durch häufige IP-Wechsel vermeiden wollen.

Richten Sie eine dedizierte IP-Adresse an einem bestimmten Standort ein, um sie immer wieder nutzen zu können
Richten Sie eine dedizierte IP-Adresse an einem bestimmten Standort ein, um sie immer wieder nutzen zu können
Screenshot: trusted.de
Quelle: privateinternetaccess.com

Online-Banking- oder -Shopping-Accounts sowie bestimmte E-Mail-Provider erkennen Anmeldungen von häufig wechselnden IP-Adressen oft als Risiko und verlangen dann eine Verifikation, zum Beispiel per 2-Faktor-Authentifizierung via SMS, o.Ä. Im schlimmsten Fall könnten Sie von Ihren eigenen Konten ausgesperrt werden, wenn Sie zu oft die IP-Adresse wechseln.

Um solchen Problemen vorzubeugen, können Sie bei PIA eine dedizierte IP-Adresse aus folgenden Ländern buchen:

  • USA
  • UK
  • Kanada
  • Deutschland

Ihre dedizierte IP-Adresse kostet 5 Euro pro Monat und kann monatlich, jährlich oder für zwei Jahre gemietet werden.

Dedizierte IP-Adressen von PIA bekommen Sie für 5 Euro pro Monat
Dedizierte IP-Adressen von PIA bekommen Sie für 5 Euro pro Monat
Screenshot: trusted.de
Quelle: privateinternetaccess.com
Geräte & Browser
90/100

PIA ist auf den gängigsten Geräten und Browsern vertreten

Private Internet Access ist für die gängigsten Geräte und Betriebssysteme als Client bzw. als App verfügbar. Desktop-Clients gibt es für Windows-, Mac- und Linux-Systeme; mobile Apps stehen für Geräte mit iOS- oder Android-Betriebssystem zur Verfügung. Hinzu kommen Browsererweiterungen für Google Chrome, Mozilla Firefox und den Opera-Browser.

Private Internet Access ist auf den gängigsten Geräten und Betriebssystemen verfügbar
Private Internet Access ist auf den gängigsten Geräten und Betriebssystemen verfügbar
Screenshot: trusted.de
Quelle: privateinternetaccess.com

Gerade im Vergleich mit VPNS wie ExpressVPN oder PureVPN, die vermehrt auch native Apps für Smart TVs, Streaming Sticks oder Spielekonsolen bieten, ist die Geräteunterstützung von PIA ein wenig eingeschränkt. Daneben gibt es zwar die Möglichkeit, Private Internet Access auf dem hauseigenen Router zu installieren (Anleitungen dafür finden sich auf der Anbieterwebsite); diese Konfiguration wird vom Hersteller allerdings explizit nicht empfohlen, da starke Geschwindigkeitsverluste die Folge sein können.

Bis zu 10 Geräte gleichzeitig möglich

Pro PIA-Account können sind bis zu 10 gleichzeitige Verbindungen von verschiedenen Geräten möglich; so sind Sie in der Lage, Ihre gesamte Gerätelandschaft mit Private Internet Access auszustatten.

Protokolle
80/100

Mit Private Internet Access haben Sie die Wahl aus zwei verschiedenen Protokollen für die VPN-Tunnelung. Neben dem aktuellen Standard OpenVPN steht auch dessen “geistiger Nachfolger” WireGuard zur Verfügung.

Mit PIA haben Sie die Wahl aus zwei Protokollen, OpenVPN sowie WireGuard
Mit PIA haben Sie die Wahl aus zwei Protokollen, OpenVPN sowie WireGuard
Screenshot: trusted.de
Quelle: privateinternetaccess.com

OpenVPN: Der geprüfte Branchenstandard

Das Open-Source-Protokoll OpenVPN ist der voreingestellte Standard für Private Internet Access. Das VPN-Protokoll ist der aktuelle Branchenstandard und wird von ExpertInnen als ideale Kombination aus Geschwindigkeit und Sicherheit in Sachen VPN gehandelt, weshalb es auch bei so gut wie jedem kommerziellen VPN im Vergleich (abgesehen von UltraVPN) zum Einsatz kommt. Die starke Verschlüsselung des Protokolls und der offene Quellcode machen OpenVPN besonders sicher, da mögliche Fehler und Sicherheitslücken schnell erkannt und ausgemerzt werden können. OpenVPN wird stetig weiterentwickelt.

OpenVPN lässt Ihnen die Wahl zwischen zwei Verbindungstypen: UDP und TCP. Während UDP (User Datagram Protocol) im Einsatz schneller ist und eine bessere Performance bietet, ist TCP (Transmission Control Protocol) zuverlässiger bei der Datenübertragung. TCP sollte daher bei Anwendungen zum Einsatz kommen, bei denen eine lückenlose Übertragung wichtig ist, wie etwa der Upload oder Download großer Dateien (Filesharing/Torrenting) oder beim Online-Banking; UDP ist dagegen nützlich, wenn eine schnelle Übertragungsgeschwindigkeit vonnöten ist, etwa beim Streaming oder beim Online-Gaming.

WireGuard: Der experimentelle Newcomer

Neben OpenVPN bietet Private Internet Access mit WireGuard eine Alternative zum Branchenstandard. WireGuard erweist sich in diversen Tests als ähnlich performant wie OpenVPN (und ist in der Regel sogar ein wenig schneller) und kann ebenfalls mit einer hervorragenden Sicherheit und Verschlüsselung punkten. Der sehr minimierte Code bietet nur wenig Angriffsfläche, und genau wie OpenVPN wird WireGuard stetig weiterentwickelt und verbessert.

Aktuell befindet sich das Protokoll allerdings noch in einer früheren Entwicklungsphase, als das etablierte OpenVPN. Startschwierigkeiten wie Probleme bei der dynamischen IP-Zuordnung können nicht ausgeschlossen werden, was ein Sicherheitsrisiko bergen könnte. Trotzdem beweist die Integration des recht jungen WireGuard-Protokolls die zukunftsorientierte Mentalität von PIA. ExpertInnen gehen davon aus, dass WireGuard OpenVPN in Zukunt als Branchenprimus ablösen könnte.

WireGuard: Der experimentelle Newcomer

Neben OpenVPN und WireGuard können Sie hier außerdem aus den Protokollen L2TP/IPsec sowie PPTP wählen. Vor allem Letzteres gilt allerdings als sehr unsicher und veraltet; beide Protokolle sind außerdem langsamer, als die oben genannten Branchengrößen. Auf diese Protokolle sollten Sie also nur dann ausweichen, wenn Sie keine andere Möglichkeit haben. PPTP sollten Sie sowieso meiden.

Usability
86/100

Wie benutzerfreundlich ist Private Internet Access?

Die Steuerung von Private Internet Access gestaltet sich durch die minimalistische und moderne Oberfläche recht einfach. Diese können Sie außerdem nach Belieben anpassen, um häufig genutzte Features und interessante Infos und Auswertungen immer im Blick zu haben. Neben dem benutzerfreundlichen Handling überzeugt PIA außerdem mit einer sehr guten Performance und Geschwindigkeit. Auch das Streaming von geoblockierten Inhalten (beispielsweise auf Netflix) ist mit Private Internet Access kein Problem.

Oberfläche und Handling

Das Erste, was an der Oberfläche von Private Internet Access auffällt, ist die Anpassbarkeit. Im VPN-Interface stehen eine Reihe von Features und Statistiken zur Verfügung, die Sie sich bei Bedarf auf die Startseite bzw. die Schnellauswahlleiste ziehen und dort beliebig anordnen können. So lässt sich auf Wunsch eine Performance-Kurve aus- oder einblenden, die Schnellverbindung zu festgelegten Servern anzeigen, Verbindungsdetails abrufen, und mehr.

Die Oberfläche von Private Internet Access lässt sich nach Belieben anpassen und um verschiedene Widgets erweitern
Die Oberfläche von Private Internet Access lässt sich nach Belieben anpassen und um verschiedene Widgets erweitern
Screenshot: trusted.de
Quelle: privateinternetaccess.com

So stellen Sie sich Ihre eigene VPN-App aus genau den Features und Informationen zusammen, die Sie brauchen. Hinzu kommt, dass Sie PIA nach Belieben zwischen einem hellen und einem dunklen Modus umschalten können. Die Anpassbarkeit der Nutzeroberfläche führt dazu, dass Private Internet Access sehr übersichtlich und einfach zu bedienen ist. Brauchen Sie ein gewisses Feature nicht, dann blenden Sie es einfach aus. Dass Ihnen diese ganze Funktionsweise in einer kleinen Einführungstour erklärt und nähergebracht wird, hilft dabei ungemein.

Insgesamt kann PIA mit Übersichtlichkeit und einer ansprechenden und einfach zu bedienenden Oberfläche punkten.

Private Internet Access Speedtest

Den trusted Speedtest besteht Private Internet Access ohne Probleme. Es ist nicht das schnellste VPN im Vergleich (das wäre UltraVPN und Surfshark), kann sich aber doch sehen lassen. Nur rund 7 Mbit/s verlor das VPN im Praxistest bei einem Ausgangswert von ca. 100 Mbit/s (ohne VPN). Das entspricht einem Geschwindigkeitsverlust von 7 Prozent in Sachen Downloadgeschwindigkeit. Die Upload-Geschwindigkeit wurde von der VPN-Tunnelung so gut wie nicht beeinflusst; hier ließ PIA nicht einmal 1 Mbit/s liegen, wodurch der Geschwindigkeitsverlust hier vernachlässigbar ist.

Im Speedtest kann PIA sich sehr gut schlagen
Im Speedtest kann PIA sich sehr gut schlagen
Quelle: trusted.de

Auch die Latenz blieb weitestgehend unberührt von der aktiven VPN-Verbindung. Zwar kam es in allen durchgeführten Speedtests zu einem leichten Anstieg des Pings; mehr als 2 ms und im Schnitt sogar nur 1 ms legte Private Internet Access allerdings nicht zu. Das sind hervorragende Werte; die hohe Download- und Upload-Geschwindigkeit machen PIA auch für Streaming oder für das Herunter- und Hochladen großer Dateien (wie bei P2P/Torrenting/Filesharing) brauchbar; der gute Ping qualifiziert das VPN darüber hinaus als geeignetes VPN für Online-Gaming und Co.

Private Internet Access Streamingtest

Streaming und das Umgehen von Geoblockaden ist mit Private Internet Access absolut kein Problem. Im Praxistest konnte das VPN mit einem US-Server problemlos den Katalog von US-Netflix sowie regionale Inhalte von Amazon Prime Video freischalten und starten. Der Stream selbst läuft mit PIA so gut wie ohne Probleme; das Video startete schnell, die Verbindung war während der gesamten Zeit stabil und Ruckler, Ausfälle oder Bildfehler gab es keine. Eine ausreichend starke Internetverbindung vorausgesetzt (ca. 50 Mbit/s) sollte das Streaming mit Private Internet Access überall einwandfrei funktionieren.

Sicherheit & Datenschutz
90/100

Wie sicher ist Private Internet Access?

Private Internet Access ist ein sehr sicheres VPN. Die starke Verschlüsselung schützt Ihre Daten und Ihre Verbindung und Ihre IP-Adresse wird durch die Verbindung mit einem der sicheren PIA-Server zuverlässig verschleiert. Dabei kommt es auch nicht zu Daten- oder IP-Lecks durch externe Name Server, etc. So bleiben Ihre IP-Adresse und Identität stets gut geschützt. Auch Datenschutztechnisch scheint bei PIA - trotz Ursprung in den USA - soweit alles in Ordnung zu sein. Aufschluss darüber gibt der regelmäßige Transparenzbericht.

Private Internet Access Sicherheitstest

Private Internet Access erfüllt den Anspruch der Sicherheit in vollem Umfang. Aktivieren Sie die VPN-Tunnelung wird Ihre IP-Adresse konsequent verschleiert und durch eine IP-Adresse aus dem PIA-Netzwerk ersetzt. Dabei kam es im trusted Sicherheitstest nicht zu irgendwelchen Datenlecks, beispielsweise durch einen netzwerkfremden Name Server. Der DNS-Leakschutz von Private Internet Access verhindert effektiv, dass Name Server außerhalb des sicheren VPN-Tunnels angesteuert werden, und schützt damit Ihre IP-Adresse und Ihre Identität.

IP-Adresse verschleiert?
DNS-Leaks verhindert?
WebRTC-Leaks verhindert?
IPv6-Leaks verhindert?
Verschlüsselung aktiv?

Auch die starke Verschlüsselung nach Bankenstandard AES-256 tut genau was sie soll und kodiert Ihre Verbindung zuverlässig und durchgehend. So sind Sie bestens vor unerwünschtem Fremdzugriff geschützt.

Private Internet Access Datenschutz und No-Log-Richtlinie

Die Datenschutzbemühungen von Private Internet Access zeichnen ebenfalls ein klares Bild: der Anbieter wirbt mit einer No-Log-Richtlinie und hat diese auch in die eigene Datenschutzrichtlinie integriert. Demnach werden keine Aktivitätsdaten aufgezeichnet oder Logs angelegt, die Aktivitäten innerhalb des VPN-Tunnels einzelnen Benutzern zuordnen würden.

The above-mentioned Personal Data is not, at any point, associated with any kind of activity done by the user inside the Private Internet Access VPN which is NOT recorded, logged or stored at all.

Das wirkt recht vertrauenserweckend und attestiert PIA eine gute Datenschutzgrundlage.

Ein Auszug der Datenschutzerklärung des Anbieters hinter Private Internet Access
Ein Auszug der Datenschutzerklärung des Anbieters hinter Private Internet Access
Screenshot: trusted.de
Quelle: privateinternetaccess.com

Ebenfalls positiv: Zwar sitzt das Unternehmen hinter Private Internet Access in den USA, trotzdem scheint der Entwickler seine Verantwortung in Sachen Datenschutz sehr ernst zu nehmen. PIA veröffentlicht alle 6 Monate einen Transparenzbericht, in dem das Unternehmen aufführt, wie oft es in diesem Halbjahr zu Anfragen, Vorladungen, Durchsuchungsbefehlen oder Gerichtsbeschlüssen gegen das Unternehmen gekommen ist, durch die das Unternehmen dazu gezwungen wurde, Aktivitätsprotokolle preiszugeben - und wie oft diese Anfragen aufgrund fehlender Logs fehlschlugen.

PIA veröffentlicht alle 6 Monate einen Transparenzbericht
PIA veröffentlicht alle 6 Monate einen Transparenzbericht
Screenshot: trusted.de
Quelle: privateinternetaccess.com

Damit hat Private Internet Access auf den ersten Blick eine weiße Weste. Weiter als der Transparenzbericht geht PIA allerdings nicht und gibt beispielsweise nicht an, auf welche Daten und Fälle sich der Bericht im Einzelnen stützt. Hier verlangt der Anbieter Ihnen ein gewisses Vertrauen ab.

Service & Support
80/100

Welchen Kundenservice bietet Private Internet Access?

Private Internet Access leistet persönlichen (englischsprachigen) Support per E-Mail oder Live Chat, also ausschließlich schriftlich; eine Telefon-Hotline gibt es nicht. Ein Kontaktformular finden Sie auf der Anbieterwebsite, ebenso wie den Zugang zum Live Chat. Beides lässt sich auch direkt aus Ihrem PIA-Client bzw. Ihrer mobilen App heraus aufrufen. Sie können das Supportteam von PIA zusätzlich unterstützen, indem Sie in Ihrer App ein Fehlerprotokoll aufzeichnen und direkt an den Kundenservice schicken.

Englischsprachiges Online-Helpcenter mit viel Material

Abgesehen vom persönlichen Support durch die Servicemitarbeiter von Private Internet Access stellt der Anbieter auch ein umfassendes Online-Helpcenter zur Verfügung. Dort finden Sie Beiträge und Online-Material zu verschiedenen Themen. Dazu gehören beispielsweise umfangreiche (und bebilderte) Installationsanleitungen für PIA auf verschiedenen Geräten, eine Knowledge-Base mit FAQ und Best Practixes, News und Updates und Zugang zur PIA-Community.

Im Online-Helpcenter von PIA finden Sie schnelle Hilfe bei Problemen sowie Zugang zur PIA-Community
Im Online-Helpcenter von PIA finden Sie schnelle Hilfe bei Problemen sowie Zugang zur PIA-Community
Screenshot: trusted.de
Quelle: privateinternetaccess.com

Genau wie der persönliche Support steht das Helpcenter allerdings ausschließlich auf Englisch zur Verfügung.

Bewertungsquellen

Über Private Internet Access

Private Internet Access (kurz: PIA) wird vom gleichnamigen Unternehmen aus Greenwood Village, Colorado, USA entwickelt und vertrieben. Der Hersteller versucht mit PIA den verstärkten Wunsch nach Privatsphäre und Datenschutz im Netz zu bedienen. PIA gehört heute zu den weltweit führenden VPN-Anbietern.

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