Über 100 Millionen Songs und alle aktuellen Hits
YouTube Music deckt den gesamten Mainstream-Markt lückenlos ab und leistet sich bei der Vollständigkeit keine Schwächen.
In meinem Test waren 100 % der geprüften Top-Alben und Singles der Jahre 2024 und 2025 verfügbar. Damit ist der Dienst für alle, die immer die neuesten Charts hören wollen, perfekt aufgestellt:
| Kategorie | Verfügbarkeit | Alben |
|---|
| Alben 2024/2025 | 25 von 25 Alben | — |
| Songs 2024/2025 | 25 von 25 Songs | — |
| Pop | 10 von 10 Interpret:innen | 122 von 129 |
| Rock | 10 von 10 Interpret:innen | 145 von 140 |
| Hip-Hop | 10 von 10 Interpret:innen | 107 von 136 |
| Elektronische Musik | 10 von 10 Interpret:innen | 161 von 190 |
| Metal | 10 von 10 Interpret:innen | 167 von 198 |
| R&B/Soul/Funk | 10 von 10 Interpret:innen | 121 von 136 |
| Klassik | 10 von 10 Interpret:innen | — |
| Jazz & Blues | 10 von 10 Interpret:innen | 8.913 von 491 |
| Country/Folk | 10 von 10 Interpret:innen | 2.093 von 1.116 |
| Weltmusik | 10 von 10 Interpret:innen | 177 von 218 |
Besonders für Fans von Nischenmusik ist YouTube Music eine echte Empfehlung, da die Auswahl hier oft über das Standardmaß hinausgeht. In Kategorien wie Jazz & Blues oder Country & Folk übertrifft der Umfang teilweise sogar die Konkurrenz von Spotify oder Deezer bei Weitem.
Das Angebot ist jedoch nicht nur in der Breite stark. Im Vergleich zum restlichen Testfeld erreicht YouTube Music in fast allen Genre-Kategorien, von Pop über Metal bis hin zu Weltmusik, Bestnoten bei der Vollständigkeit.
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Fabian Steiner
Besonders fasziniert hat mich im Test die Tiefe bei Jazz-Legenden wie Miles Davis oder Ella Fitzgerald. Hier sind teils hunderte Alben pro Jahr gelistet. So viel Material in diesen Genres habe ich bei kaum einem anderen Anbieter gefunden. Von diesem kleinen Special abgesehen, liefert YouTube Music aber nicht mehr (oder weniger) als der Branchendurchschnitt.
Wo das Angebot an seine Grenzen stößt
Trotz des riesigen Musikkatalogs gibt es Defizite bei professionell kuratierten Zusatzinhalten wie Hörbüchern oder Hörspielen.
Im Gegensatz zu Spotify gibt es bei YouTube Music keinen eigenen, redaktionell gepflegten Bereich für Hörbücher oder Hörspiele. Wer “Die drei ???” oder aktuelle Bestseller sucht, landet oft in einer Sackgasse oder stößt auf von Nutzer:innen hochgeladene Videos in schwankender Qualität.
Da dies meist inoffizielle Uploads sind, können sie aus Lizenzgründen auch jederzeit wieder von der Plattform verschwinden. Ergebnis: Wenn du regelmäßig Hörbücher/Hörspiele hören willst, bist du bei YouTube nicht gut aufgehoben. Amazon Music mit seiner nahtlosen Audible-Integration oder Qobuz mit seinen 15 Millionen Hörbüchern machen es besser!
Eine Creator-Page bei YouTube-Music
Screenshot: trusted.de
Quelle: music.youtube.com
Podcasts dagegen sind zwar integriert, wirken aber eher wie ein “Anhängsel” der Video-Plattform. Die Struktur ist weniger übersichtlich als bei der Konkurrenz. Während Spotify mit exklusiven Formaten (Originals) punktet, bietet YouTube Music lediglich das, was die Creator ohnehin auf YouTube hochladen.
Auch klassische Radiosender fehlen, anders als z.B. bei Apple Music. Stattdessen setzt der Dienst auf die “Radio-Funktion”, die basierend auf einem Song eine endlose Playlist mit ähnlichen Titeln erstellt.
Das funktioniert dank des starken Google-Algorithmus zwar hervorragend, ersetzt aber kein moderiertes Live-Radio.