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Swiftic

App Builder

Fazit der Redaktion

Swiftic – früher Como DIY – ist ein SaaS-App-Builder, der sich vor allem an Kleinunternehmer richtet, die auf Kundenbindung setzen und an E-Commercler, die auch direkt über ihre App verkaufen wollen. Denn für diese beiden Zielgruppen bietet das Tool wirklich mannigfaltige Funktionen und Schnittstellen. Auch die Usability und der Service von Swiftic sind gut, lediglich die Anpassungsmöglichkeiten des Designs lassen zu wünschen übrig.

  • Sehr transparentes Pricing
  • Gute Usability
  • Tool und Website auch auf Deutsch
  • Sehr gute Kundenbindungs-Funktionen
  • Viele E-Commerce-Schnittstellen
  • Keine API
  • Keine Standort-Dienste
  • Keine In-App Werbung
  • Wenig Design-Möglichkeiten
Elke Fleing
Kommunikations-Expertin und Texterin von trusted

Zielgruppe

Swiftic richtet sich ausdrücklich an Kleinunternehmen und wählt in seinem Erklärvideo ausschließlich Fallbeispiele lokaler Businesses. Besonders schade ist es deshalb, dass es so wenige standortbasierte Funktionen gibt – allerdings werden viele Schnittstellen für Essensbringdienste angeboten. Einen Schwerpunkt scheint Swiftic auf die Incentivierung von Kunden und Leads zu legen, denn in diesem Bereich gibt es außergewöhnlich viele Funktionen: Treuekarten, Gutscheine und Rubbelkarten und einen Club für Stammkunden.

Beispiele von mit Swiftic erstellten Apps
Beispiele von mit Swiftic erstellten Apps
Screenshot: swiftic.com

Funktionsumfang

In drei Schritten zur eigenen App

Das Bauen einer mobilen App funktioniert bei Swiftic in drei Schritten:

1. Geben Sie Ihrer App einen Namen und verknüpfen Sie sie mit Website und/oder Facebook

2. Wählen Sie aus verschiedenen Templates das aus, das am besten zu Ihrem Unternehmen passt...

Die Templates von Swiftic für eine erste Vorauswahl
Die Templates von Swiftic für eine erste Vorauswahl
Screenshot: swiftic.com

...fügen Sie die gewünschten Content-Module hinzu...

Viele Möglichkeiten, Ihre mit Swiftic erstellte App mit Inhalten zu füllen
Viele Möglichkeiten, Ihre mit Swiftic erstellte App mit Inhalten zu füllen
Screenshot: swiftic.com

und gestalten Sie schließlich das Design Ihrer App.

Die Design-Möglichkeiten bei Swifitc
Die Design-Möglichkeiten bei Swifitc
Screenshot: swiftic.com

3. Anschließend können Sie Ihre App – immer noch kostenlos – testen. Zahlungspflichtig wird das Ganze erst, wenn Sie ihre App im AppStore veröffentlichen wollen.

E-Commerce und Kleinunternehmen: Die besonderen Funktionen von Swifitc

Mit Swiftic erstellen Sie native Apps für iOS und Android, können also auch Push-Nachrichten versenden und die üblichen Funktionen einbauen, die man von Apps her kennt.

Bis auf eher spärliche Design-Möglichkeiten und leider keinen Standortdiensten bietet Swifitc aber Funktionen, die mobile Apps für Kleinunternehmen und E-Commercler herausragend gut geeignet machen:

Nutzen Sie Kundenbindungs-Instrumente

Kundenbindung mit einer App

Unternehmer wissen, dass es viel teurer ist, Neukunden zu gewinnen als Bestandskunden zu binden. Incentivieren Sie ihre Kunden zum Beispiel mit Treuekarten, Gutscheinen und Rubbelkarten oder einer Community – alles in einer Smartphone-App. All das ist mit Swiftic möglich.

Mit diesen Funktionen hebt sich Swiftic deutlich von anderen App-Buildern ab: Gerade als lokaler Kleinunternehmer ist es oft schwierig, seine Bestandskunden zum Wiederkommen zu animieren. Wenn Sie aber:

  • ein Treueprogramm entwickeln,
  • besondere zeitlich begrenzte Deals anbieten,
  • eine Plattform bieten, damit Ihre Kunden sich untereinander austauschen und mit Ihrem Unternehmen identifizieren können und wenn Sie
  • ab und an kleine Gewinnspiele veranstalten

haben Ihre Kunden viele Gelegenheiten, sich immer wieder an Sie zu erinnern und wiederzukommen.

Lassen Sie Ihre Kunden per App einkaufen

Auch im Bereich E-Commerce bietet Swiftic viele Möglichkeiten, Ihre Kunden direkt via App einkaufen zu lassen. Zum einen können Sie mit Swiftic einen eigenen Produktkatalog erstellen – hier heißt es “Shop by Como” - oder Sie integrieren Ihr eigenes Shopsystem. Welche Integrationen Swiftic bietet, finden Sie unter „Schnittstellen“.

Auch auf Lieferdienste ist Swifitc besonders spezialisiert

Wenn Sie mit dem Template Restaurant oder „Food and Drinks“ arbeiten, bekommen Sie nicht nur ein Layout vorgeschlagen, das sich gut für Lieferdienste eignet, Sie haben Sie auch die Option, Ihren bevorzugten Lieferservice auszuwählen – welche integriert sind, finden Sie unter „Schnittstellen“ – oder einen eigenen einzurichten.

Usability

Die Website ist extrem übersichtlich, kommuniziert auch die Kundennutzen und ist in 6 Sprachen verfügbar – auch auf Deutsch. Der App-Builder ist einfach in der Nutzung; Sie finden sich wahrscheinlich gut darin zurecht. Etwas mühsam ist es, jedes Mal durch das ganze Menü scrollen zu müssen, wenn man viele Funktionen in die App einbaut. Um das Design oder die Templates zu verändern, gibt es aktuell nur recht wenig Möglichkeiten – allerdings helfen einige Templates für bestimmte Branchen bei der Grundgestaltung.

Schnittstellen

Swiftic bietet leider keine API und keine standortbasierten Dienste. E-Commercler werden allerdings sehr gut bedient: Swiftic bietet nicht nur eine eigene Shop-Funktion, mit der ein Katalog erstellt werden kann und Ihre Kunden per PayPal bezahlen können. Es gibt auch Integrationen für diverse Shopsysteme.

  • Etsy
  • Shopify
  • WooCommerce
  • Magento
  • Volusion

Außerdem können Sie einen eigenen Shop-Link hinzufügen.

Diverse Reservierungs- und Terminbuchungs-Tools sind verknüpft, zum Beispiel:

  • booker
  • setster
  • Genbook
  • Schedulicity
  • Appointy

Und als Lieferdienst können Sie aus diesen Anbindungen wählen:

  • MyCheck
  • OnlineOrdering
  • Olo
  • Eat24
  • GrubHub
  • Seamless
  • ONOSYS

Die Social Media-Integrationen sind vielfältig und funktionieren gut: Instagram, Twitter Facebook Foto- und Videoanwendungen und sogar Facebook-Veranstaltungen lassen sich verknüpfen.

Eine Schnittstelle zu Google Analytics zur Analyse war nicht zu finden, Swiftic hat aber eigene Analyse-Funktionen an Bord.

Preise und Plans

Preislich gehört Swiftic zu den teureren App-Buildern, unter gut 40 US$ monatlich geht nichts – und auch dieser Preis gilt nur bei mindestens 2-jähriger Vertragsbindung. Hinzu kommen knapp 400 US$, wenn die App für den Apple-Store aufbereitet werden soll – plus der 99 US$ jährlich, die Apple selbst als Entwicklergebühr erhebt. Das Einstellen bei Google Play kostet einmalig 25 US$.

Die Preise bei Swiftic beinhalten alle das all-in-one-Paket und unterscheiden sich nur nach Vertragsdauer und Zahlweise
Die Preise bei Swiftic beinhalten alle das all-in-one-Paket und unterscheiden sich nur nach Vertragsdauer und Zahlweise
Screenshot: swiftic.com

Service und Support

Werden auf Website und im App-Builder 6 Sprachen – auch Deutsch – unterstützt, funktioniert der E-Mail-Support bisher leider nur in Englisch und Portugiesisch - dafür aber prompt und sogar an Feiertagen. Gute Video-Tutorials und eine gute Knowledge-Datenbank unterstützen Sie bei der Nutzung von Swiftic.

Zusammenfassung

Wer ein kleines Unternehmen betreibt und besonderen Wert auf Kundenbindung legt, für den dürfte Swiftic der App-Baukasten der Wahl sein. Denn die Treuefunktionen dieses App-Builders sind wirklich herausragend. Auch E-Commercler werden hier mit vielen Integrationen und Swiftic-eigenen Funktionen sicher glücklich. Wer allerdings auf Design-Vielfalt besonderen Wert legt, sollte vielleicht auf das Produkt eines anderen Anbieters ausweichen. Auch, wer vorhat, nur eine kleine App für sein eigenes Business zu veröffentlichen, ist vielleicht bei Swiftic nicht am besten aufgehoben, denn die monatlichen Gebühren sind nicht ganz unerheblich.

Über Swiftic

Swiftic wurde 2012 als "Como DIY" mit einem Investitionsvolumen von mehr als 20 Mio. $ gegründet. Como DIY war die Transformation des führenden israelischen Technologieunternehmens Conduit. In den letzten 5 Jahren war Como DIY - jetzt bekannt als Swiftic - der weltweit führende DIY App-Builder mit Zehntausenden von Kunden und mehr als 1,5 Mio. Apps, die auf der Plattform erstellt wurden. Anfang 2017 entschied sich Como, das Unternehmen aufzuteilen und das DIY-Produkt von dem von ihm gelieferten Produkt Como Sense zu unterscheiden. Die Aufteilung führte zur Umfirmierung von Como DIY in Swiftic.

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