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Zoom

Videokonferenz Software

3.8
(816.178)

Was ist Zoom?

Zoom ist eine einfache und schnelle Videokonferenz-Software für Calls, Meetings und Präsentationen. Clients und Apps stehen für die meisten gängigen Geräte zur Verfügung; diese brauchen Sie, um Meetings zu planen, aufzusetzen und durchzuführen. Einmal heruntergeladen macht Zoom es Ihnen einfach, jederzeit flexibel einen Call durchzuführen oder ein Meeting zu starten. Dabei helfen die problemlose Übertragung von Video- und Audio-Signalen aller Teilnehmer und viele nützliche Werkzeuge und Features.

Kostenlose Testphase
Nein
Support
E-Mail-Support
Telefon-Support
Live Chat
FAQ-Bereich
Video-Tutorials
Kostenlose Webinare
Geeignet für
Kleinstunternehmen
Kleine Unternehmen
Mittelständische Unternehmen
Große Unternehmen
Unterstützte Plattformen
Web-App
iOS
Android
Windows (On-Premise)
MacOS (On-Premise)

Screenshots

Tarif Basic Pro Business Enterprise
Rabatt
Preis 0,00 € 11,66 € 158,25 € 1.899,00 €
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Überblick

Kostenlose Testphase Nein Nein Nein Nein

Zoom Video

Zoom Test

Gesamt
90/100
Vertrag & Kosten
84/100
Setup
100/100
Meeting
100/100
Usability
89/100
Sicherheit & Datenschutz
60/100
Service & Support
100/100

Zoom ist easy to use und legt Ihnen keine großen Steine in den Weg. So können Sie Meetings sehr schnell aufsetzen und innerhalb von wenigen Minuten starten, entweder per Client oder über den Browser. Dabei ist die Übertragungsqualität stets gut und stabil. Die enthaltenen Funktionen und Werkzeuge sind schon im kostenlosen Basistarif sehr umfangreich und bereichern Ihre Besprechungen und Präsentationen mit nützlichen Features. Besonders stark sind die enthaltenen Schnittstellen, die Zoom als Videokonferenz-Lösung für eine Vielzahl von Branchen und Unternehmen interessant macht. Schade: wollen Sie, dass Ihr ganzes Team jederzeit Meetings aufsetzen kann, brauchen Sie auch entsprechend viele Moderatoren-Lizenzen, was Zooms Premium-Versionen preislich weniger attraktiv macht. Alles in allem glänzt Zoom allerdings durch einfache Bedienbarkeit und eine leicht zu durchschauende Oberfläche. Ein großes Minus sind die aktuell mangelnden Sicherheitsstandards, die in naher Zukunft allerdings konsequent nachgebessert werden sollen.

  • Einfaches Setup von Meetings
  • Viele nützliche Features
  • Viele Schnittstellen im Marketplace
  • Kostenlose Basic-Version
  • Wenig deutscher Support
  • Moderatoren-Lizenz nötig
  • Fragwürdige Sicherheit
Maximilian Reichlin
Redaktionsleiter von trusted
Vertrag & Kosten
84/100

Was kostet Zoom?

Zoom ist in der Basisversion kostenlos und dort bereits mit Platz für bis zu 100 Teilnehmern ausgestattet; allerdings sind dann alle Meetings zeitlich auf maximal 40 Minuten begrenzt. Wollen Sie längere Sitzungen abhalten, benötigen Sie eine der Versionen “Pro”, “Business” oder “Enterprise” für zwischen 13,99 und 18,99 pro Monat und Host. In den Paketen “Business” und “Enterprise” gilt dabei eine Mindestabnahme von 10 bzw. 50 Host-Lizenzen. Dafür warten beide Pakete mit erweiterten Funktionen und Features auf.

Zoom Tarife

Zoom gibt es in vier verschiedenen Tarifen; vom kostenlosen Basistarif bis hin zum Tarif für Enterprises und große Unternehmen.

  • Basic
  • Pro
  • Business
  • Enterprise

Die einzelnen Preispakete unterscheiden sich anhand ihres Funktionsumfangs und anhand der möglichen Meeting-Teilnehmer.

Vom kostenlosen Basistarif bis zur Enterprise-Lösung - mit diesen Kosten müssen Sie für Zoom rechnen
Vom kostenlosen Basistarif bis zur Enterprise-Lösung - mit diesen Kosten müssen Sie für Zoom rechnen
Screenshot: trusted.de
Quelle: zoom.us

Bis auf den kostenlosen Basic-Tarif werden alle Zoom-Tarife je Monat und Moderator abgerechnet. Ein “Moderator” ist in diesem Fall ein registrierter Nutzer, der Zoom-Räume erstellen und andere Teilnehmer zu Sitzungen einladen kann - ähnlich wie ein “Organisator” bei GoToMeeting, das ähnlich abrechnet. Teilnehmer benötigen keinen eigenen Zoom-Account, sondern können sich einfach zu einem laufenden Meeting zuschalten; für die Eröffnung von Meetings ist aber zwingend ein Account und eine eigene Moderatoren-Lizenz nötig.

Zoom ist einer der wenigen Anbieter im Vergleich, die dieses Preismodell verfolgen. Bei den meisten anderen Tools sind in den vorhandenen Preispaketen eine gewisse Anzahl an Host-Lizenzen integriert; andere Anbieter machen überhaupt keinen Unterschied zwischen Hosts und Teilnehmern.

Zoom Basic

Mit “Basic” bietet Zoom, ähnlich wie beispielsweise Cisco Webex oder Microsoft Teams, eine vollständig kostenlose Basisversion. Diese steht für unbegrenzt viele 1-zu-1- und Teamsitzungen mit bis zu 100 Teilnehmern zur Verfügung. 1-zu-1-Gespräche sind damit unbegrenzt lange möglich; Meetings mit drei oder mehr Teilnehmern sind allerdings auf maximal 40 Minuten Laufzeit beschränkt. Hinzu kommen die wichtigsten Konferenz-Funktionen wie Whiteboarding, Breakout-Räume, private und Gruppenchats, Bildschirmfreigabe und Remote-Steuerung, virtuelles Melden und mehr.

Zoom Basic ist funktional für viele Teams bereits ausreichend, um ein gelungenes Meeting zu führen. Bis auf die Beschränkung auf 40 Minuten pro Meeting müssen Sie hier nicht mit Einschränkungen rechnen und können auf Wunsch jederzeit flexibel eine Sitzung starten.

Zoom Pro

“Pro” für 13,99 Euro pro Monat und Moderatoren-Lizenz enthält alle Standard-Features aus dem kostenlosen Basic-Tarif und wartet zusätzlich mit erweiterten Funktionen auf. Dazu gehören Features wie eine individuellen Meeting-ID, Benutzerverwaltung und Berichterstellung sowie 1 GB Cloud-Speicher für Meeting-Aufzeichnungen auf. Im Pro-Tarif beträgt die maximale Länger für Meetings bis zu 24 Stunden. Maximal 100 Teilnehmer können Sie zu Ihrem Meeting einladen.

Mit optionalen Addons können Sie zu Pro beispielsweise mehr Speicherplatz für Ihre Aufzeichnungen hinzufügen oder den Teilnehmerkreis auf bis zu 1.000 Webinar-Teilnehmer erweitern. Anders als aktive Teilnehmer können diese nicht am Meeting mitwirken oder sprechen, allerdings Vorträgen zuhören oder Präsentationen ansehen.

Zoom Pro eignet sich für kleine Unternehmen und Teams, die zum Beispiel flexible Team-Meetings abhalten wollen. Hierfür sind nur wenige Moderatoren-Lizenzen nötig, da in der Regel nur der Teamleiter ein Meeting ansetzt. Wollen Sie dagegen alle Ihre Teammitglieder mit Zoom ausstatten und Ihren Kollegen auch die Möglichkeit geben, flexibel 1-zu-1-Gespräche durchzuführen, benötigen Sie für jeden Mitarbeiter eine eigene Lizenz, was Zoom Pro schnell teurer macht, als vergleichbare Lösungen.

Zoom Business

“Business” kostet 18,99 Euro pro Monat und Moderator und bietet Platz für bis zu 300 Teilnehmer. Zusätzlich zu den Features aus “Basic” und “Pro” kommen hier einige kosmetische Features hinzu, wie beispielsweise das individuelle Branding Ihrer Meeting-Räume, oder individuelle Vanity-URLs für Meetings mit Ihrem Unternehmensnamen. Zudem können Sie im Business-Tarif Vorlagen für Einladungs-Emails erstellen, und Zoom damit noch mehr individualisieren. Vor allem bezahlen Sie hier für den integrierten persönlichen Telefon-Support.

Für Zoom “Business” gilt eine Mindestabnahme von 10 Moderator-Lizenzen; anschließend können Sie flexibel beliebig viele neue Moderatoren hinzufügen. Die Kosten für “Business” liegen also bei mindestens 190 Euro pro Monat.

Zoom Business ist für kleine und mittelgroße Unternehmen geeignet, die mehrere Teams mit einer Moderatoren-Lizenz ausstatten wollen. Die integrierte Administratoren-Konsole erleichtert dafür die Benutzer- und Meetingverwaltung.

Zoom Enterprise

“Enterprise” kostet genau wie “Business” 18,99 Euro pro Monat und Moderator, bietet allerdings Platz für bis zu 500 Teilnehmer, die sich durch ein kostenloses Addon auf bis zu 1.000 aktive Teilnehmer erweitern lassen. Neben allen Features aus “Basic”, “Pro” und “Business” ist außerdem der unbegrenzte Cloud-Speicher für Aufzeichnungen integriert. Außerdem kommt Zoom “Enterprise” mit einem Success-Manager als persönlichen Ansprechpartner und priorisiertem Support.

Zwar ist der Preis für “Enterprise” der gleiche, wie der für “Business”; allerdings gilt für “Enterprise” auch eine höhere Mindestabnahme von 50 Moderatoren-Lizenzen, so dass die Kosten sich auf mindestens 950 Euro pro Monat belaufen.

“Enterprise” ist - wie der Name vermuten lässt - ausschließlich für große Unternehmen mit einem hohen Bedarf und entsprechendem Budget interessant. Die 50 enthaltenen Moderatoren-Lizenzen können diese Unternehmen flexibel auf verschiedene Teams und Entscheidungsträger im Unternehmen verteilen.

Zoom Vertragslaufzeiten und Kündigung

Für die Tarife “Pro”, “Business” und “Enterprise” haben Sie bei Zoom die Wahl zwischen einer monatlichen und einer jährlichen Laufzeit. Wählen Sie die monatliche Laufzeit, können Sie jeden Monat flexibel kündigen. Bei einer Laufzeit von 12 Monaten verlängert sich Ihr Abonnement automatisch um ein weiteres Jahr, wenn Sie nicht aktiv zum Ende des Jahres kündigen. Eine Kündigungsfrist müssen Sie dafür nicht beachten.

Mehr Informationen über alle Zoom-Tarife und deren jeweilige Konditionen finden Sie in der umfassenden Zoom-Tarifübersicht von trusted.

Zoom Testphase

Zoom bietet keine kostenlose Testphase; stattdessen können Sie zum Ausprobieren des Tools den kostenlosen Basic-Tarif nutzen. Dieser hat keine fixe Laufzeit und ist auf unbegrenzt viele Meetings mit einem Zeitlimit von je 40 Minuten (bei Meetings mit mehr als zwei Teilnehmern) ausgelegt.

Setup
100/100

Welche Funktionen hat Zoom?

Zoom verfügt über alle wichtigen Funktionen für gelungene Online-Meetings. HD-Video und -Audio sind in jedem Tarif inbegriffen, hinzu kommen Funktionen wie Screen Sharing, Remote-Zugriff, ein digitales Whiteboard und mehr bereits im kostenlosen Paket. Spezialfunktionen wie die Benutzer- und Teilnehmer-Verwaltung, Meeting-Analysen und Berichte und individuelle Meeting-Räume mit eigenem Branding und CI kommen dann in den Tarifen “Pro”, “Business” und “Enterprise” hinzu.

Meetingraum erstellen / Raumverwaltung, Passwortverwaltung, etc.

Das Aufsetzen eines Meetings in Zoom ist schnell passiert. Dafür klicken Sie einfach im Home-Screen auf den Button “Neues Meeting” und schon startet Ihre Video- und Audioübertragung als Moderator der Besprechung. Mehr ist nicht nötig, um ad-hoc einen Call oder ein Meeting zu starten.

Im Homescreen von Zoom starten und planen Sie Meetings und finden Ihre nächsten Termine
Im Homescreen von Zoom starten und planen Sie Meetings und finden Ihre nächsten Termine
Screenshot: trusted.de
Quelle: zoom.us

Erstellen Sie ein neues Meeting, können Sie dieses außerdem mit einem Passwort versehen, um Unbefugten den Zutritt zu Ihrer Sitzung zu verweigern. Die Benutzeroberfläche ist ähnlich einfach und strukturiert aufgebaut, wie zum Beispiel bei Google Hangouts, und glänzt durch Understatement und Übersichtlichkeit.

Meeting planen / Kalender

Mit Zoom lassen sich Meetings mit einem Termin, einer geplanten Laufzeit und einigen Parametern planen. Auf Wunsch koppeln Sie den Meeting-Planer von Zoom mit Ihrem Google- oder Outlook-Kalender. Das ist besonders für wiederkehrende Meetings oder Besprechungen mit einem fixen Termin sinnvoll; wollen Sie stattdessen einen flexiblen Videocall starten oder eine spontane Besprechung einberufen, können Sie sich diesen Schritt sparen.

Planen Sie Meetings genau nach Ihren Anforderungen und Vorlieben
Planen Sie Meetings genau nach Ihren Anforderungen und Vorlieben
Screenshot: trusted.de
Quelle: zoom.us

Teilnehmer einladen / E-Mail, Link, etc.

Nach dem Start des Meetings haben Sie die Möglichkeit, zusätzliche Teilnehmer zur Sitzung einzuladen. Das klappt auf verschiedene Arten. Beispielsweise können Sie Zoom-Kontakte, die über einen eigenen Account verfügen, ganz einfach direkt über Zoom einladen. Dafür und für den Austausch per Chat steht Ihnen in Zoom ein eigener Messenger zur Verfügung, der an Business-Chat-Software wie Slack und Co. erinnert.

Zudem können Sie Ihre Meeting-ID, beziehungsweise den Link zu Ihrem Meeting-Raum auch per Mail verschicken. Einen entsprechenden Text gibt Zoom Ihnen vor; Sie wählen nur noch aus, ob Sie die Einladung per Gmail, Yahoo Mail oder als freie E-Mail von einem beliebigen Provider verschicken wollen.

Einladungen für laufende Meetings verschicken Sie zum Beispiel per Mail an Ihre Teilnehmer
Einladungen für laufende Meetings verschicken Sie zum Beispiel per Mail an Ihre Teilnehmer
Screenshot: trusted.de
Quelle: zoom.us

Zuletzt gibt es die Option, den Meeting-Link ganz einfach in Ihre Zwischenablage zu speichern und anschließend in eine vorgefertigte Mail oder Chat-Nachricht zu kopieren. Egal, welche Möglichkeit Sie wählen: durch Klick auf den Link gelangen Ihre Gäste schnell und einfach in Ihren Meetingraum und nehmen an der Besprechung teil; das klappt über den Desktop-Client sowie in der mobilen App und auch einfach flexibel im Browser; nehmen Sie per Letzterem am Meeting teil, sind Ihre Möglichkeiten im Vergleich zur Software allerdings eingeschränkt. Dafür super: Ein Zoom-Account ist nur für den Moderator notwendig; Gäste und Teilnehmer müssen sich nicht erst registrieren.

Die Teilnahme am Meeting ist bei Zoom grundsätzlich per Video/Computeraudio oder über die Telefoneinwahl möglich. Dafür stehen im kostenlosen Basic-Account für Deutschland allerdings keine Einwahlnummern zur Verfügung, so dass Sie mindestens den Pro-Tarif plus kostenpflichtiges Telefon-Addon benötigen, um dieses Feature zu nutzen.

Meeting
100/100

Video- und Audio-Meetings mit Zoom

Ein Zoom-Meeting besteht aus der Übertragung von HD-Video- und -Audio-Signalen aller Teilnehmer im digitalen Meetingraum. Dabei können alle Teilnehmer auswählen, welche der verfügbaren Ansichten Sie bevorzugen; entweder, alle Teilnehmer werden zeitgleich als einzelne Kacheln im Bildschirm angezeigt, oder der aktuell sprechende Teilnehmer wird als Vollbild hervorgehoben, während die übrigen Kollegen klein in einer Seitenleiste verbleiben.

Im Meeting haben Sie die Wahl aus verschiedenen Ansichten, zum Beispiel der Galerieansicht mit allen Teilnehmern
Im Meeting haben Sie die Wahl aus verschiedenen Ansichten, zum Beispiel der Galerieansicht mit allen Teilnehmern
Screenshot: trusted.de
Quelle: zoom.us

Zudem haben alle Teilnehmer immer die Wahl, Ihre Video- oder Audio-Übertragung unabhängig voneinander zu deaktivieren. Stummgeschaltete Teammitglieder hören und sehen Ihr Team zwar noch, übertragen jedoch selbst keinen Ton mehr durch das Mikrofon. So lassen sich beispielsweise unerwünschte Umgebungsgeräusche ausblenden, wenn Sie gerade in der Öffentlichkeit unterwegs sind.

Collaboration durch Screen Sharing, Whiteboards und Zeichenwerkzeuge

Während des Meetings haben Sie verschiedene Möglichkeiten, die laufende Sitzung zu moderieren oder mit Ihrem Team zusammenzuarbeiten. Dazu gehören bei Zoom vor allem die Optionen, Ihren Bildschirm (oder einzelne Applikationen und Fenster) mit Ihrem Team zu teilen oder gemeinsam am virtuellen Whiteboard zu arbeiten.

Mit dem Screen-Sharing-Tool von Zoom machen Sie Ihre aktuellen Desktop-Ansicht für Ihr Team zugänglich
Mit dem Screen-Sharing-Tool von Zoom machen Sie Ihre aktuellen Desktop-Ansicht für Ihr Team zugänglich
Screenshot: trusted.de
Quelle: zoom.us

Während des Screen Sharings wird Ihr aktuelles Videobild durch die Einblendung Ihres Desktops oder des leeren Whiteboards ersetzt. Auf beiden können nun Sie als Moderator oder Ihr Team als Teilnehmer Textnotizen oder Zeichnungen anfertigen, Stempel (zum Beispiel Häkchen, Herzen, Fragezeichen oder Sterne) hinterlassen oder mit dem Spotlight-Feature die Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Bildausschnitt lenken. Letzteres ist im Grunde ein virtueller Laserpointer oder Pfeil, mit dem Sie Teile des Bildschirms oder Whiteboards für Ihr Team highlighten können.

Auf dem virtuellen Zoom-Whiteboard machen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Team Notizen oder Skizzen
Auf dem virtuellen Zoom-Whiteboard machen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Team Notizen oder Skizzen
Screenshot: trusted.de
Quelle: zoom.us

Privat- und Gruppenchats im Zoom-Meetingraum

Zusätzlich zum Austausch per Sprache können Sie in Zoom auch in einem internen Chatroom miteinander kommunizieren, um beispielsweise URLs/Links auszutauschen. Dieser ist als Gruppenchat aufgebaut; Sie können allerdings auch mit einzelnen Mitgliedern privat chatten, um zum Beispiel Fragen zu stellen, ohne das laufende Meeting dabei zu stören.

Weitere Funktionen: File Sharing, Remote-Steuerung, Benutzerverwaltung

Weitere Funktionen von Zoom-Meetings umfassen beispielsweise das Teilen von Dateien (per Dropbox, box, Google Drive oder OneDrive), die Remote-Steuerung des eigenen Geräts durch einen anderen Teilnehmer sowie Wortmeldungen und Reaktionen für stummgeschaltete Teilnehmer. Diese können so den Moderator ohne große Störungen darauf hinweisen, dass sie eine Frage haben.

Erweiterte Funktionen der Pro-, Business- und Enterprise-Version umfassen vor allem die Benutzer- und Teilnehmerverwaltung. Im Business-Account verfügen alle Teammitglieder über einen eigenen Account, wodurch sie einzelnen Kollegen gewisse Rollen und Rechte zuweisen können. So können Sie beispielsweise bestimmen, dass nur Teamleiter in der Lage sein sollen, Meetings mit ihrem jeweiligen Team anzustoßen, oder ähnliches.

Virtuelle Hintergründe versetzen Sie in die Karibik

Ein recht spielerisches Feature und mehr nette Idee als bahnbrechendes Werkzeug ist die Auswahl virtueller Hintergründe. So können Sie im laufenden Meeting Ihren (idealerweise einfarbigen) Hintergrund durch ein Live-Bild zum Beispiel eines karibischen Strandes oder der arktischen Nordlichter ersetzen.

Mithilfe virtueller Hintergründe verlagern Sie Ihr Meeting in die Karibik; eine nette Spielerei
Mithilfe virtueller Hintergründe verlagern Sie Ihr Meeting in die Karibik; eine nette Spielerei
Screenshot: trusted.de
Quelle: zoom.us

In privaten Meetings eine lustige Spielerei, ist das Feature im Business-Alltag wohl vor allem dazu gedacht, unerwünschte Hintergründe (zum Beispiel in der Öffentlichkeit) auszublenden, oder im Home-Office die eigene Privatsphäre zu schützen.

Einen vollständigen Überblick über alle enthaltenen Funktionen der jeweiligen Zoom-Tarife finden Sie in der Zoom-Tarifübersicht.

Schnittstellen

Welche Schnittstellen hat Zoom?

Im eigenen Zoom Marketplace finden Sie eine Reihe von nützlichen Integrationen für Zoom. Dazu gehören beispielsweise Marketing-Tools wie Marketo, Helpdesk-Tools wie Zendesk und Co., CRM-Systeme wie Salesforce, die Google Suite bzw. Gmail, Collaboration- und Projektmanagement-Tools wie Slack, Trello oder Asana und noch viele weitere. Auf den Marketplace und die REST API zur Anbindung der jeweiligen Tools haben Sie bei Zoom ab dem Tarif “Pro” Zugriff; Nutzer der kostenlosen Basic-Version müssen leider verzichten.

Über 280 individuelle Schnittstellen im Zoom Marketplace

Zoom verfügt im Zoom Marketplace über rund 280 native Schnittstellen zu gängigen Tools aus folgenden Kategorien:

  • Analytics
  • CRM
  • Collaboration
  • Customer Service
  • Education
  • Finance
  • Healthcare
  • Learning & Development
  • Marketing
  • Monitoring
  • PeopleOPS
  • Productivity
  • Recordings
  • Sales
  • Scheduling
  • Security & Compliance
  • Telehealth
  • Transcriptions

Die große Auswahl verfügbarer Schnittstellen und Integrationen ist eine der größten Stärken von Zoom. Während viele andere Online-Meeting- und Videokonferenz-Tools im Vergleich sich ausschließlich auf ihre Kernkompetenz verlassen, öffnet Zoom seine Videomeetings flexibel für viele verschiedene Branchen.

Im Zoom Marketplace finden Sie eine Vielzahl von Schnittstellen zu unterschiedlichsten Business-Tools
Im Zoom Marketplace finden Sie eine Vielzahl von Schnittstellen zu unterschiedlichsten Business-Tools
Screenshot: trusted.de
Quelle: zoom.us

Mitarbeiter im Kundenservice beispielsweise profitieren von der Anbindung von Zoom an Helpdesk-Tools wie Zendesk, Freshdesk oder Zoho Desk und empfangen im Zoom-Chat Updates zu Support-Tickets oder können in ihrem Helpdesk Termine für Videomeetings mit ihren Kunden vergeben. Ärzte und Gesundheitseinrichtungen können mithilfe der diversen Telehealth-Anbindungen ihre Sprechstunden in Zoom verlegen. Und Schulen und andere Bildungsanbieter halten mithilfe der Education-Anbindungen Unterricht in Zoom ab oder veranstalten Coachings.

Featured Integrations und viele weitere Schnittstellen

Einige der beliebtesten Schnittstellen von Zoom sind aktuell:

  • Google Kalender
  • Outlook Kalender
  • Dropbox
  • Google Drive
  • box
  • OneDrive
  • Gmail
  • Yahoo Mail
  • Salesforce

Eine vollständige Liste aller 282 nativen Schnittstellen von Zoom finden Sie in der Zoom-Tarifübersicht.

Usability
89/100

Wie benutzerfreundlich ist Zoom?

Zoom erzielt sehr gute Noten im Usability-Test. Das Videomeeting-Tool ist einfach aufgebaut, gut verständlich und glänzt mit einer ansprechenden und sauberen Oberfläche. So setzen Sie sehr schnell ein Meeting an und auch die Teilnahme für Ihre Gäste geschieht schnell und einfach durch Klick auf den Meeting-Link. Alle Kontrollwerkzeuge für Ihre Besprechung sind übersichtlich angeordnet. Insgesamt erreicht Zoom eine Usability-Wertung von 4,4/5 Sternen.

Sehr einfaches Meeting-Setup und -Teilnahme

Was die Usability angeht erntet Zoom zunächst einmal eine Menge Lob, sowohl im aktuellen trusted-Test als auch von bestehenden Nutzern. Die Oberfläche der Clients und Apps ist angenehm übersichtlich und nüchtern gestaltet und die einzelnen Features sind während des Meetings sinnvoll in einer Werkzeugleiste angeordnet (die sich auf Wunsch auch ausblenden lässt). Zudem ist die Erstellung eines Meeting-Raumes oder der Beitritt zu einer bestehenden Sitzung so schnell erledigt, dass zwischen der Planung einer Besprechung und Ihrem Beginn in der Regel nur wenige Minuten vergehen.

Zoom hat eine hervorragende Usability ohne große Lücken

Insgesamt kann Zoom sich trotz kleinerer Lücken einen hervorragenden Usability-Score von 4,4 von 5 Sternen sichern. Durch die einfache Bedienung (in Verbindung mit dem kostenlosen Basic-Account) ist Zoom nicht nur für Business-Meetings, sondern teilweise auch für die private Nutzung wie geschaffen.

Sicherheit & Datenschutz
60/100

Wie sicher ist Zoom?

In Sachen Sicherheit ist Zoom ein zweischneidiges Schwert. Zunächst als sehr sicher und datenschutzkonform eingestuft, legen neue Informationen nahe, dass Zoom über die eigenen Sicherheitsstandards falsche Angaben gemacht hat. Nun ist der Provider allerdings mit Hochdruck damit beschäftigt, die Verfehlungen zu korrigieren und die Lücken zu schließen. Durch einige einfache Einstellungen lässt sich das Sicherheitsniveau zusätzlich anpassen. Hochsensible Informationen sollten Sie aktuell dennoch nicht via Zoom teilen.

Wichtiger Hinweis: Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom Juni 2020 erklärt das Privacy-Shield-Abkommen zwischen der EU und den USA für ungültig. Damit steht die rechtliche Grundlage für den Datenaustausch zwischen EU und USA (bzw. zwischen Schweiz und USA) auf unsicheren Beinen; je nachdem, wie nun in Folge die EU-Kommission und die Datenschutzbehörden reagieren, widerspricht der Datentransfer in die USA vorerst den europäischen Datenschutzgesetzen. Nutzern von US-Diensten, die auch Kundendaten auf US-Server übertragen, können Abmahnungen und Bußgelder drohen. Das gilt auch für Unternehmen, die US-amerikanische Videokonferenzsysteme oder andere Kommunikationstools nutzen, um mit Mitarbeitern oder Kunden in Kontakt zu treten. Das bedeutet: Vorerst sollten Sie nicht auf Tools und Cloud-Software vertrauen, deren Rechenzentren/Server in den USA stehen. Bis die Rechtsgrundlage geklärt oder ein funktionierender Nachfolger für das Privacy Shield gefunden ist, sind Tools mit Rechenzentren innerhalb der EU bzw. in einem eindeutig in der DSGVO eingeschlossenen Drittland mit ausreichenden Sicherheitsstandards die einzige datenschutzkonforme Alternative für europäische Unternehmen. trusted hilft Ihnen im umfangreichen Videokonferenz -Vergleich bei der Auswahl der passenden (und sicheren) Tools.

Nur auf den ersten Blick sicher und datenschutzkonform

Eigentlich könnte man Zoom, trotz seiner amerikanischen Wurzeln, sehr hohe Sicherheits- und Datenschutzstandards attestieren - wenn denn alle Angaben, die Zoom bezüglich seiner eigenen Sicherheitsstandards gemacht hat, stimmen würden. Mittlerweile hat sich allerdings herausgestellt, dass viele der vom Provider kommunizierten Informationen falsch sind. So kommt statt der versprochenen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung eine wesentlich unsichere Transportverschlüsselung zum Einsatz, statt 256 Bit gibt es nur 128. Teilweise sollen Videochats und -konferenzen vollkommen unverschlüsselt auf den Zoom-Servern liegen.

Auch in Sachen Datenschutz fällt das Verdikt verschiedener unabhängiger Prüfer (zuletzt des kanadischen “Citizen Lab”) eher schlecht für Zoom aus. Zwar liegen von Seiten Zooms eine gültige Datenschutzerklärung und eine Lizenzierung unter dem EU-US-Privacy-Shield vor - das hielt den Anbieter aber offenbar nicht davon ab, Daten seiner Nutzer an Dritte weiterzuverkaufen, beispielsweise an Facebook. Die Server von Zoom stehen allesamt in den USA, ein Rechenzentrum innerhalb der EU gibt es von Zoom noch nicht.

Auf der Hilfeseite von Zoom können Sie sich jederzeit vom Status der einzelnen Apps und Server überzeugen
Auf der Hilfeseite von Zoom können Sie sich jederzeit vom Status der einzelnen Apps und Server überzeugen
Screenshot: trusted.de
Quelle: zoom.us

Mangelnde Sicherheit: Zoom gelobt Besserung

Nach dem massiven Image-Schaden durch die Aufdeckungen des Citizen Lab ist Zoom mittlerweile bemüht, die aufgedeckten Sicherheitslücken zu schließen und konsequent nachzubessern. Um das mittlerweile berüchtigte “Zoom-Bombing” - also die unerwünschte Teilnahme von Dritten an Zoom-Calls und -Meetings - zu verhindern, ist mittlerweile jede Zoom-Sitzung mit einem Passwort gesichert. Zudem wird mittlerweile vor jeden Call ein Warteraum vorgeschaltet, aus dem der Host des Meetings die einzelnen Teilnehmer erst “hereinbitten” muss. Auch die Datenweitergabe seitens Zoom wurde bereits abgestellt.

An weiteren Punkten, wie der noch ungenügenden Verschlüsselung, wird derzeit von Zoom mit Hochdruck gearbeitet und die Entwicklung weiterer Features für 3 Monate ausgesetzt, um den Fokus auf die Sicherheits- und Datenschutzstandards legen zu können. Durch diverse Einstellungen innerhalb der App soll sich das Sicherheitsniveau bereits jetzt besser anpassen und kontrollieren lassen. Man darf also in Zukunft durchaus Besserung von Seiten des Anbieters erwarten - aktuell sollten allerdings hochsensible Informationen eher über andere Kanäle geteilt werden. Für lockere Besprechungen in einer kleinen Runde sowie für den privaten Gebrauch sind Zooms Sicherheitsstandards ausreichend. Zudem kommt in 1-zu-1-Gesprächen wohl tatsächlich die versprochene Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zum Einsatz.

Service & Support
100/100

Welchen Kundenservice bietet Zoom?

Zoom baut vor allem auf die Hilfe zur Selbsthilfe und ein sehr umfangreiches Online-Hilfeportal. Hier finden Sie Dokumentationen und FAQ, die Ihnen die ersten Schritte erleichtern, sowie diverse Video-Tutorials zu verschiedenen Themen. Persönlichen Support leistet der Anbieter per Live-Chat, dieser steht aber erst ab dem Tarif “Pro” zur Verfügung. Nutzer der kostenlosen Basic-Version müssen auf das Ticketsystem zurückgreifen. Eine kostenfreie Hotline gibt es aktuell leider nur in den USA, Australien und UK.

Schriftlicher Support, leider noch ohne deutsche Hotline

Zoom leistet in Deutschland leider noch keinen sehr umfassenden persönlichen Kundensupport. Zwar steht auf der Website des Anbieters ein Live-Chat zur Verfügung und auch ein Ticketsystem gibt es, in dem Sie schriftlichen Kontakt mit dem Provider aufnehmen können. Darüber hinaus gibt es allerdings aktuell keine Möglichkeit, persönlich mit dem Zoom-Supportteam in Kontakt zu treten. Eine entsprechende Hotline gibt es nur für die USA, Australien und das United Kingdom.

Sehr umfangreiche Online-Hilfeseite mit Tutorials und Videos

Sehr viel umfangreicher fällt die Online-Hilfeseite von Zoom aus. Hier finden Sie nicht nur die obligatorischen FAQ, die die wichtigsten Fragen klären, sondern auch eine Reihe von nützlichen Dokumentationen in Schrift- und Videoform sowie ausführliche Tutorials. Diese erleichtern die ersten Schritte mit Zoom und bringen Ihnen spezifische Funktionen der Online-Meeting-Plattform näher.

Zoom bietet Ihnen eine sehr umfangreiche Online-Hilfeseite mit Text- und Videomaterial für den Einstieg
Zoom bietet Ihnen eine sehr umfangreiche Online-Hilfeseite mit Text- und Videomaterial für den Einstieg
Screenshot: trusted.de
Quelle: zoom.us

Besonders gelungen ist die Video-Sektion im Zoom-Helpcenter. Von einfachen Schritten wie den Beitritt zu einem Meeting bis hin zu spezifischen Anleitungen (zum Beispiel zur Integration von Zoom mit dem Google Kalender und vieles mehr) finden Sie hier nützliches Material.

Videotutorials erleichtern die ersten Schritte mit Zoom und bringen Ihnen einzelne Funktionen und Features näher
Videotutorials erleichtern die ersten Schritte mit Zoom und bringen Ihnen einzelne Funktionen und Features näher
Screenshot: trusted.de
Quelle: zoom.us

Bewertungsquellen

Über Zoom

Zoom ist die Videokonferenz- und Online-Meeting-Plattform der Zoom Video Communications, Inc. mit Sitz in San Jose, Kalifornien. Das Unternehmen wurde im Jahr 2011 gegründet und zählt mittlerweile zu den Big Playern im Bereich der Videokonferenz-Software - auch dank großen Kunden wie Atlassian, Slack, Uber, GoDaddy und mehr.

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