Werbehinweis
Diese Webseite verwendet Affiliate-Links. Erfolgt eine Bestellung oder ein Kauf über diese Links, erhält trusted eine Provision vom jeweiligen Anbieter. Das ermöglicht es uns, Ihnen unseren Service und unsere Inhalte kostenlos zur Verfügung zu stellen. Die Provision hat keinen Einfluss auf unsere Bewertung oder unser Ranking! Wir bewerten stets neutral und unabhängig.

Google Meet

Videokonferenz Software

4.1
(4.719.459)

Was ist Google Meet?

Google Meet (oder Google Meet) ist das Videokonferenz- und Online-Meeting-Tool des IT-Giganten Google. Als Teil der G Suite ist Google Meet mit einer ganzen Reihe an anderen nützlichen Business-Tools - beispielsweise Gmail, dem Google Kalender oder Google Drive - verbunden. Google Meet aus ist aus dem ursprünglich für Privatkunden konzipierten Google Hangouts hervorgegangen, wird mittlerweile aber als waschechtes Business-Tool für Videokonferenzen bis 250 Personen vertrieben.

Kostenlose Testphase
Ja
Support
E-Mail-Support
Telefon-Support
Live Chat
FAQ-Bereich
Geeignet für
Kleinstunternehmen
Kleine Unternehmen
Mittelständische Unternehmen
Große Unternehmen
Unterstützte Plattformen
Web-App
iOS
Android

Screenshots

Tarif G Suite Basic G Suite Business G Suite Enterprise
Rabatt
Preis 4,68 € 9,36 € 23,00 €
Zahlung
Angebot

Überblick

Kostenlose Testphase Ja Ja Ja

Google Meet Video

Google Meet Test

Gesamt
87/100
Vertrag & Kosten
96/100
Setup
90/100
Meeting
80/100
Usability
83/100
Sicherheit & Datenschutz
88/100
Service & Support
85/100

Google Meet ist ein solides Videokonferenz- und Online-Meeting-Tool ohne große Macken. Meetings sind damit schnell aufgesetzt und Teilnehmer können ohne Anmeldung und ohne Installation einfach im Browser dazustoßen. So versammeln Sie auch externe Meeting-Teilnehmer innerhalb von wenigen Minuten im virtuellen Konferenzraum. Dass Sie oft zwischen Google Meet und anderen G Suite-Apps (zum Beispiel dem Google Kalender) wechseln müssen, kann störend sein - vor allem weil Google Meet dadurch vor allem für Unternehmen interessant ist, die auch auf den Google Kalender als Planungstool setzen. Alles in allem ist die Usability aber hervorragend, auch dank des schlanken Funktionsumfangs. Von einigen innovaten Features wie die automatischen (englischen) Untertitel einmal abgesehen, beschränkt Google Meet sich auf das Nötigste und macht damit vieles richtig, hat aber auch ein paar Lücken. Aufgrund des gut skalierbaren und fairen Preissystems und der sehr guten Benutzerfreundlichkeit gehört es dennoch mit zu den Top-Tools im Vergleich, wenn es um einfache und schnelle Team-Meetings geht.

  • Einfache Teilnahme per Browser
  • Innovatives Untertitel-Feature (auf Englisch)
  • Persönlicher 24/7-Support
  • Teil der umfangreichen G Suite
  • Schlanker Funktionsumfang
  • Häufiger Wechsel zwischen Apps
Maximilian Reichlin
Redaktionsleiter von trusted
Vertrag & Kosten
96/100

Was kostet Google Meet?

Google Meet ist Teil der G Suite und außerhalb dieser Toolbox nicht separat erhältlich. Die G Suite wird jeweils nach Nutzern abgerechnet und kostet zwischen rund 5 und 23 Euro je Nutzer und Monat, abhängig von der Wahl des Tarifs. Zur Verfügung stehen die Tarife “Basic”, “Business” und “Enterprise”, die jeweils unterschiedliche Funktionen und Leistungen beinhalten; Hangouts Meet ist (mit unterschiedlich vielen Teilnehmern) in jedem G Suite-Tarif enthalten. G Suite lässt sich auf Wunsch 14 Tage lang kostenlos testen.

Google Meet Tarife

Google Meet gibt es in zwei, bzw. in drei verschiedenen Versionen. Das klassische Google Hangouts - aus dem Google Meet ursprünglich hervorging - gibt es mittlerweile nur noch für Privatanwender; damit können Sie sowohl chatten als auch per Video kommunizieren. Google Hangouts ist in jedem Google-Konto automatisch integriert, kommt also zusammen mit Ihrem Gmail-, Google Drive- oder YouTube-Account und ist kostenlos.

Für Business-Anwender sieht die Sache anders aus. Als Teil der Unternehmens-Toolbox G Suite teilt sich das klassische Hangouts hier auf in die beiden Teile Gogle Meet und Google Chat. Beide sind in der G Suite enthalten, diese ist im Gegensatz zum klassischen Hangouts allerdings kostenpflichtig und wird in den drei Tarifen “Basic”, “Business” und “Enterprise” angeboten.

Google Meet oder Hangouts Meet ist Teil der G Suite, die es in drei verschiedenen Tarifen gibt
Google Meet oder Hangouts Meet ist Teil der G Suite, die es in drei verschiedenen Tarifen gibt
Screenshot: trusted.de
Quelle: google.com

Google Hangouts Classic

“Google Hangouts Classic” ist mittlerweile die Bezeichnung für das klassische oder ursprüngliche Google Hangouts, das beispielsweise auch in Googles sozialem Netzwerk Google+ integriert war. Verfügen Sie über einen Google-Account, ist Hangouts Classic automatisch und kostenlos darin enthalten und Sie können dort Ihre Kontakte pflegen, chatten und Videoanrufe tätigen. Dabei sind Online-Video-Meetings auf eine maximale Teilnehmerzahl von 25 Personen beschränkt.

Die Oberfläche von Hangouts Classic, dem Vorgänger von Hangouts Meet
Die Oberfläche von Hangouts Classic, dem Vorgänger von Hangouts Meet
Screenshot: trusted.de
Quelle: google.com

Google Meet in der G Suite Basic

Die Basic-Version der G Suite kostet 5,20 Euro pro Nutzer und Monat und enthält neben einer geschäftlichen Gmail-Adresse, einem gemeinsamen Kalender und 30 GB Cloud-Speicher in Google Drive sowohl Google Chat als auch Google Meet. In der Basic-Version können Sie mit “Meet” Videokonferenzen mit bis zu 100 Teilnehmern durchführen.

Angebot für Neukunden: Für die ersten 12 Monate und die ersten 20 hinzufügten Nutzer kostet die G Suite “Basic” nur 4,68 Euro pro Nutzer und Monat. Erst nach Ablauf des ersten Jahres bezahlen Sie dann den vollen Preis.

Google Meet in der G Suite Business

Die Business-Version der G Suite enthält die gleichen Features wie die Basic-Version, erweitert den Cloud-Speicher allerdings unbegrenzt und lässt in Google Meet außerdem Besprechungen mit bis zu 150 Teilnehmern zu. Der Business-Tarif schlägt mit 10,40 Euro pro Nutzer und Monat zu Buche.

Angebot für Neukunden: Für die ersten 12 Monate und die ersten 20 hinzufügten Nutzer kostet die G Suite “Business” nur 9,36 Euro pro Nutzer und Monat. Erst nach Ablauf des ersten Jahres bezahlen Sie dann den vollen Preis.

Google Meet in der G Suite Enterprise

Die größte Version “Enterprise” der G Suite enthält nicht nur unbegrenzten Cloud-Speicher sondern auch erweiterte Support-, Kontroll- und Sicherheitsfeatures für den gesamten Account. Google Meet ist in dieser größten Version zu Online-Meetings mit bis zu 250 Personen fähig. Die Enterprise-Version der G Suite kostet 23 Euro pro Nutzer und Monat.

Google Meet gibt es nicht alleine bzw. unabhängig von der restlichen G Suite. Wollen Sie Meet also einsetzen, benötigen Sie einen Account für das gesamte Paket.

Google Meet Vertragslaufzeiten und Kündigung

Die Abrechnung der G Suite erfolgt jeweils monatlich. So bleiben Sie flexibeln und können Ihr Abo entweder auf Wunsch monatlich kündigen, oder mit zusätzlichen Nutzeraccounts ausstatten, um einen neuen Bedarf zu decken. Längere Vertragslaufzeiten bietet Google für die G Suite standardmäßig nicht an.

Google Meet Testphase

Die G Suite lässt sich 14 Tage lang kostenlos und unverbindlich testen. Während der Testphase haben Sie Zugriff auf alle enthaltenen Tools und Services, einschließlich Google Meet.

Setup
90/100

Welche Funktionen hat Google Meet?

Google Meet ermöglicht Ihnen Videoanrufe und -meetings im digitalen Konferenzraum. Dabei sind Funktionen wie das Screen und File Sharing integriert. Ein besonders interessantes Feature sind die automatischen Untertitel, die allerdings nur auf Englisch zur Verfügung stehen. Auch ein interner Textchat ist in Google Meet enthalten. Darüber hinaus verfügt das Tool nicht über eine große Funktionspalette und setzt eher auf Schlankheit und Einfachheit.

Meetings erstellen

Mit Google Meet können Sie Videoanrufe tätigen sowie Online-Meetings planen und erstellen. Das klappt einfach und schnell auf der minimalistischen Startseite von Google Meet; zumindest, wenn Sie direkte in ad-hoc-Meeting erstellen oder einer bereits laufenden Sitzung beitreten wollen. Dann benötigen Sie nur den sogenannten “Alias” des jeweiligen Meetings, den sie beim Erstellen eines Meeting-Raumes selbst wählen können.

Die Erstellung eines Meetingraumes ist mit Google Meet schnell und einfach erledigt
Die Erstellung eines Meetingraumes ist mit Google Meet schnell und einfach erledigt
Screenshot: trusted.de
Quelle: google.com

Anschließend landen Sie im Warteraum; egal, ob Sie einem laufenden Meeting beitreten oder selbst einen Meetingraum erstellt haben. Vom Warteraum aus können Sie dann darum bitten, eintreten zu dürfen, oder das Meeting starten, wenn Sie es selbst erstellt haben.

Im Warteraum warten Sie auf Einlass oder starten Ihr geplantes Meeting
Im Warteraum warten Sie auf Einlass oder starten Ihr geplantes Meeting
Screenshot: trusted.de
Quelle: google.com

Meeting mit Termin erstellen nur per Google Kalender

Wollen Sie dagegen ein Meeting planen und nicht sofort einen Raum erstellen, müssen Sie die Oberfläche von Google Meet erst einmal verlassen und zum Google Kalender wechseln. Der Google Kalender ist ebenfalls in der G Suite integriert und deswegen eine “kostenlose” Dreingabe, über die Sie Termine und Aufgaben mit einem fixen Zeitbezug steuern. Hier legen Sie mit nur wenigen Klicks und Angaben einen passenden Termin an und fügen per Drop-Down-Menü automatisch einen Link für Google Meet hinzu.

Um ein Meeting mit einem fixen Termin zu planen, wechseln Sie einfach in den Google Kalender
Um ein Meeting mit einem fixen Termin zu planen, wechseln Sie einfach in den Google Kalender
Screenshot: trusted.de
Quelle: google.com

Nett: Planen Sie einen Termin mit Meeting-Link im Google Kalender, erstellt die G Suite automatisch einen Link zum entsprechenden Meeting-Raum, über den sich dann alle Ihre Teilnehmer einloggen können. Auch Sie selbst gelangen entweder per Link zum Meetingraum, oder wechseln wieder zurück zur Oberfläche von Google Meet, wo alle Ihre anstehenden Termine übersichtlich für Sie aufgelistet sind.

Alle geplanten Termine und anstehenden Meetings finden Sie auf der Startseite von Google Meet
Alle geplanten Termine und anstehenden Meetings finden Sie auf der Startseite von Google Meet
Screenshot: trusted.de
Quelle: google.com

Meeting-Einladungen per Gmail oder Link

Einladungen zu Ihren Meetings verschicken Sie entweder automatisch per Gmail, während Sie im Google Kalender den jeweiligen Termin erstellen, oder Sie teilen den Link zu Ihrem erstellten Meeting-Raum manuell per Mail oder Messenger mit Ihren Teilnehmern. So oder so: Die Einladung sowie der Beitritt zu einem laufenden Meeting laufen bei Google Meet sehr unproblematisch. Alle Teilnehmer (Sie als Host eingeschlossen) können ganz einfach im Browser dem Meeting beitreten; alternativ ist das auch per mobiler App möglich.

Sehr schön: Für die Teilnahme an einer Google Meet-Sitzung benötigen Ihre Teilnehmer weder einen Client noch einen aktiven Google-Account. So können Sie jederzeit auch Externe Teilnehmer zum Meeting einladen und brauchen dabei nicht mit Problemen zu rechnen.

Meeting
80/100

Video- und Audio-Meeting in verschiedenen Ansichten

Mit Google Meet veranstalten Sie - je nach gewähltem G Suite-Tarif - Video- und Audiomeetings mit zwischen 100 und 250 Teilnehmern. Dabei haben Sie stets die Wahl, welche Ansicht Sie bevorzugen. Klassisch ist die Kachel-Ansicht, die alle Teilnehmer (ausgenommen Sie selbst) in gleich großen Kacheln auf dem Bildschirm anzeigt.

Klassisch für ein Online-Meeting ist die Kachel-Ansicht mit allen Teilnehmern im Bildschirm
Klassisch für ein Online-Meeting ist die Kachel-Ansicht mit allen Teilnehmern im Bildschirm
Screenshot: trusted.de
Quelle: google.com

Für Meetings mit mehr Teilnehmern eignet sich dagegen die Fokus-Ansicht, die immer nur den aktuellen Spracher groß anzeigt, oder die Ansicht in der Seitenleiste. Auch hier steht der aktuelle Sprecher im Mittelpunkt, alle anderen Teilnehmer finden allerdings als kleine Kacheln in einer optionalen Seitenleiste Platz.

Neben der Kommunikation per Audio oder Video ist auch ein interner Chat in Google Meet integriert.

Neben der Kommunikation per Audio und Video gibt es in Google Meet auch einen Chat
Neben der Kommunikation per Audio und Video gibt es in Google Meet auch einen Chat
Screenshot: trusted.de
Quelle: google.com

Bildschirmübertragung und Präsentationen - sonst keine coolen Werkzeuge

Mit Google Meet führen Sie allerdings nicht nur Meetings durch, sondern können mit Ihren aktuellen Teilnehmern auch Ihren Bildschirm teilen und so beispielsweise eine Präsentation durchführen oder Ihre Kollegen über den Stand eines Projekts in Kenntnis setzen. Dabei haben Sie die Wahl, ob Sie Ihren gesamten Bildschirm oder nur ein einziges Fenster übertragen wollen.

Auch das Teilen von Dateien ist möglich; dazu müssen Sie allerdings die jeweiligen Dateien im Google Kalender hinterlegen, wenn Sie das Meeting planen. Das flexible Hochladen und Teilen von Dateien unterstützt Google Meet leider nicht, auch nicht über den Cloud Speicher Google Drive, der ebenfalls Teil der G Suite ist und sich für diesen Zweck eigentlich angeboten hätte.

Davon abgesehen bietet Google Meet leider keine besonderen Werkzeuge für Ihr Meeting an; so fehlt es beispielsweise an einem virtuellen Whiteboard und an Zeichen- und Notizwerkzeugen, um wichtige Ergebnisse festzuhalten.

Innovatives Untertitel-Feature - Leider nur auf Englisch

Google Meet hat als besonderes Feature die Unterstützung von Untertiteln mit an Bord. Dabei werden alle Sprecher am unteren Bildschirmrand mit ihrem jeweiligen Google-Profilbild angezeigt und das eben gesagte in Text übersetzt, der die Videoübertragung begleitet. Das ist eine nette Idee, hat aber den Haken, dass das Feature aktuell nur englischen Text erkennt und korrekt wiedergeben kann. Aktivieren Sie die Untertitel in einem deutschsprachigen Meeting, kommt dabei leider nur Kauderwelsch heraus.

Das Untertitel-Feature von Google Meet ist interessant und innovativ, funktioniert aber nur auf Englisch
Das Untertitel-Feature von Google Meet ist interessant und innovativ, funktioniert aber nur auf Englisch
Screenshot: trusted.de
Quelle: google.com

Dennoch ein innovatives und nettes Feature, das mit ein bisschen mehr Liebe und Entwicklungszeit eine hervorragende Ergänzung von Meetings sein könnte - vor allem, wenn dann auch die deutsche Texterkennung funktioniert und Google Meet möglicherweise sogar zur Simultanübersetzung in der Lage ist.

Schnittstellen

Welche Schnittstellen hat Google Meet?

Google Meet verfügt nicht über sehr viele externe Schnittstellen, ist aber mit so gut wie jedem Tool der G Suite Toolbox verknüpft. So lassen sich Meetings aus Gmail heraus starten und mit dem Google Kalender planen; zudem teilen Sie dank der Anbindung an Google Drive schnell und einfach Dateien mit Ihren Teilnehmern. Mithilfe des Addons Pexip lässt sich Google Meet außerdem mit Skype oder mit Konferenzsystemen wie Cisco oder Polycom verbinden.

Die Google-Produktfamilie und ihre Verbindungen

Google Meet ist fester Teil des Google-Produktportfolios und somit mit den meisten anderen Google-Tools verknüpft. Gerade die G Suite baut auf dieses Zusammenspiel der einzelnen Tools und versucht, eine komplette Business-Suite abzubilden, in der Nutzer alles finden, was sie für die Zusammenarbeit und die Kommunikation im und außerhalb des Teams benötigen.

Google Meet ist Teil von Googles G Suite und damit in guter Gesellschaft von vielen nützlichen Business-Tools
Google Meet ist Teil von Googles G Suite und damit in guter Gesellschaft von vielen nützlichen Business-Tools
Screenshot: trusted.de
Quelle: google.com

So nutzen Sie für die Planung von Meetings und anderen Terminen zum Beispiel den Google Kalender und fügen auf Wunsch einen automatisch generierten Link zu Ihrem Meetingraum hinzu. Oder Sie verschicken Einladungen (nebst Meeting-URL) automatisch per Gmail, wenn Sie den Termin erstellen. Fügen Sie in diesem Schritt Dateien hinzu, warten diese bereits auf Sie, wenn Sie Ihren Meetingraum betreten. Das Zusammenspiel der einzelnen G Suite-Apps ist es, die Google Meet ausmacht.

Konferenzsysteme als Schnittstellen dank Addon Pexib

Abgesehen von den Tools aus dem eigenen Haus verfügt Google Meet in beiden Versionen nicht über großartige Schnittstellen. Nur die mögliche Kombination von Google Meet und Skype ist hier interessant, die über das Addon Pexib realisiert wird. Mit der optionalen Erweiterung ist es möglich, Skype-Anrufe in Meet entgegen zu nehmen oder Meet mit Konferenzsystem zu verknüpfen, die auf den Protokollen SIP- oder H.323 basieren; dazu gehören beispielsweise Konferenzsysteme von Cisco oder Polycom.

Mit dem Addon Pexib verknüpfen Sie Google Meet zum Beispiel mit Skype oder anderen Konferenzsystemen
Mit dem Addon Pexib verknüpfen Sie Google Meet zum Beispiel mit Skype oder anderen Konferenzsystemen
Screenshot: trusted.de
Quelle: pexip.com
Usability
83/100

Wie benutzerfreundlich ist Google Meet?

Aufgrund seines schlanken Funktionsumfangs und seiner minimalistischen Aufmachung liefert Google Meet eine recht gute Nutzererfahrung ab. Zwar kann der erzwungene Wechsel zwischen verschiedenen Oberflächen - in der Regel zum Google Kalender oder zu Gmail - manchmal etwas störend und unintuitiv sein; insgesamt geben sich diese Probleme aber sehr schnell. Dadurch und auch durch die moderne und frische Oberfläche erringt Google Meet im trusted Usability-Check eine Gesamtnote von 4,1 von 5 Sternen.

Zum Google Kalender und zurück - unintuitive App-Wechsel

Am Anfang gestaltet sich die Arbeit mit Google Meet ein wenig frickelig und nicht sehr intuitiv. Es erschließt sich zunächst nicht, dass nicht alle für Online-Meetings und Videokonferenzen relevanten Funktionen in der gleichen Oberfläche - nämlich der von Google Meet - liegen, sondern wild durch die ganze G Suite verteilt sind. So arbeiten Sie bei der Erstellung von Terminen für Ihre Meetings sowie beim Einladen eher im Google Kalender und in Gmail, als dass Sie tatsächlich Zeit in Google Meet verbringen würden.

Ist dieses verwirrende Hindernis aber erst einmal genommen, könnnen Sie mit Google Meet arbeiten, wie am Schnürchen. Vor allem, wenn Ihr Unternehmen ohnehin schon im Google-Kosmos beheimatet ist und Gmail und den Google Kalender für die Organisation nutzt, ist Google Meet nur eine sinnvolle Ergänzung. Lediglich nett wäre es gerade zu Beginn, wenn klarer kommuniziert würde, in welche App der G Suite man nun wechseln muss, um eine bestimmte Aufgabe zu erledigen.

Einfache Bedienung und Meeting-Steuerung dank Schlankheit

Wie von Google nicht anders zu erwarten gehen die meisten Aufgaben in Google Meet bzw. der G Suite einfach von der Hand und sind so gut wie selbsterklärend. Außerhalb und innerhalb der Meetings erschlägt Google Meet Sie nicht mit unnötigen Funktionen und Features, sondern beschränkt sich auf das Wesentliche. Das hängt auch und vor allem mit der Schlankheit des Tools zusammen, denn: so viele Möglichkeiten wie beispielsweise mit einem Zoom oder einem GoToMeeting haben Sie mit Google Meet nicht.

Vor allem die Steuerung innerhalb des Meetings ist deswegen mehr als einfach, weil es schlicht und ergreifend nicht viel auszuwählen gibt. Sie können die Anzeige anpassen, Untertitel ein oder ausschalten, und das war es im Grunde auch schon. Einerseits kommt dieser Umstand der Usability von Google Meet sehr zugute und macht das Tool einfach und angenehm zu bedienen - andererseits hätten ein paar mehr Features dem Tool im Vergleich auch nicht schlecht getan.

Gute bis sehr gute Bedienung mit Startschwierigkeiten

Alles in allem kann Google Meet durch seine ansprechende Benutzeroberfläche und die einfache Bedienung durchaus punkten. Vor allem der Beitritt zu einem Meetingraum ist so lächerlich einfach, dass einige der Wettbewerber im Vergleich sich durchaus eine Scheibe abschneiden können. So schafft Google Meet es im trusted Usability-Check auf eine Wertung von 4,1 von 5 möglichen Sternen.

Sicherheit & Datenschutz
88/100

Wie sicher ist Google Meet?

Google gerät regelmäßig aufgrund seiner Datenpolitik in Kritik. So bemängelten Datenschützer beispielsweise, dass die Kommunikation über Meet (in beiden Versionen) zwar verschlüsselt abläuft, aber nicht mithilfe einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, so dass Google die Kommunikation theoretisch mitverfolgen und einsehen könnte. In Sachen Datenschutz erfüllt Google trotz außereuropäischer Serverstandorte die wichtigsten Bestimmungen der DSGVO.

Angemessenes Datenschutzniveau trotz außereuropäischer Server

Google betreibt für seine Cloud-Dienste und die G Suite ein weltweites Netzwerk an Rechenzentren und Servern. Diese stehen in großen Teilen auch außerhalb der EU oder des EWR, so dass es teilweise zu Problemen hinsichtlich der datenschutzkonformen Datenverarbeitung nach der geltenden DSGVO kommen kann.

Um dem abzuhelfen ist Google sowohl Teil des EU-US-Privacy-Shield-Abkommens und bietet außerdem mit den “G Suite Model Contract Clauses” eine Reihe von Standardvertragsklauseln zur Datenverarbeitung im Sinne der DSGVO. Datenschutztechnisch deckt der Anbieter also die wichtigsten Standards ab.

Der Abschluss der MCC ist für die Sicherung eines adäquaten Datenschutzniveaus notwendig, erfolgt aber nicht automatisch. Stattdessen müssen Sie die Vertragsklauseln eigenständig in Ihren Kontoeinstellungen in der G Suite per “Klick” unterzeichnen.

Kritik an Google für unzureichende Sicherheitsstandards

Die Sicherheitsstandards der Google-Rechenzentren gelten gemeinhin als sicher und die Rechenzentren selbst als sehr modern. Dennoch steht Google regelmäßig bei Datenschützern und Sicherheitsexperten in der Kritik, die dem Unternehmen beispielsweise vorwerfen, keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung in Google Meet implementiert zu haben. So könnte der Konzern in der Lage sein, die eigentlich verschlüsselten Datenströme und Konversationen trotz HTTPS-Verschlüsselung einzusehen und auszuwerten.

Service & Support
85/100

Welchen Kundenservice bietet Google Meet?

Die verfügbaren Support-Leistungen bei Google orientieren sich jeweils daran, ob Sie ein kostenloses Google-Konto nutzen oder Nutzer der kostenpflichtigen G Suite sind. Während Privatnutzer keinen persönlichen Support erwarten dürfen, sondern sich mit einer überschaubaren Online-Hilfe bzw. den FAQ zufrieden geben müssen, können Business-Kunden auf den persönlichen Support zurückgreifen. Dieser ist 24/7 und auf verschiedenen Kanälen verfügbar.

Persönlicher 24/7-Support per Mail, Telefon und Chat für Admins

Kunden der G Suite haben die Möglichkeit, den Google-Support direkt zu kontaktieren - anders als Privatkunden der kostenfreien Google-Produkte etwa. Dafür stehen drei Kanäle zur Verfügung: Der Support per Mail, eine Telefon-Hotline (beide in jeweils 14 Sprachen und auch in Deutsch verfügbar) sowie ein Live-Chat.

Den direkten Draht zum Support von Google haben Sie rund um die Uhr per Mail, Telefon oder Live-Chat
Den direkten Draht zum Support von Google haben Sie rund um die Uhr per Mail, Telefon oder Live-Chat
Screenshot: trusted.de
Quelle: google.com

Google leistet nach eigener Aussage Support rund um die Uhr und an 7 Tagen die Woche. Allerdings haben nur die jeweiligen Administratoren der G Suite Zugang zum persönlichen Kundenservice; das gilt nicht automatisch für alle Nutzer der G Suite, die so im Fall eines Problems zunächst ihren Administrator kontaktieren müssen, bevor dieser den Kontakt zu Google herstellt.

Überschaubare FAQ und Hilfeseite

Die Alternative zum persönlichen Support ist das Online-Hilfecenter von Google, in dem Sie eine überschaubare Auswahl an FAQs und Dokumentationen zu den wichtigsten Fragen und Funktionen von Google Meet finden.

Das Online-Hilfecenter für Google Meet ist überschaubar, klärt aber die wichtigsten Fragen
Das Online-Hilfecenter für Google Meet ist überschaubar, klärt aber die wichtigsten Fragen
Screenshot: trusted.de
Quelle: google.com

Bewertungsquellen

Über Google Meet

Google Meet oder “Hangouts Meet” ist ein Produkt der G Suite (früher Google for Business oder Google Suite). Entwickler ist der US-amerikanische IT- und Internet-Gigant Google. Das Tool existiert seit 2013 und und ging aus der Privatnutzer-App Google Hangouts hervor, ist nun aber für Unternehmenskunden in der G Suite erhältlich.

Bewertung abgeben
trusted