| Preis ab | 0,00 €/Monat |
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| Trust-Score | 4,5 von 5 Sternen |
| Mitglieder | k. A. |
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| Geschlechterquote | k. A. |
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| Erfolgsquote | 0,84 % |
Anstatt nach klassischen Hardfacts wie Kinderwunsch oder Beruf zu filtern, definierst du dich hier über deine Wünsche wie “Vorspiel”, “Sinnlich”, “ENM” oder “Intimität” und Absichten, beispielsweise “Dating”, “Zwangloses Spiel und Spaß haben”, “Nur Monogamie” oder “Freund/in plus finden”. Das macht von Anfang an klar, worum es geht. Nice!
In meinen Augen besetzt Feeld damit eine einzigartige Nische und untermauert das mit einem extrem modernen, minimalistischen und inklusiven Design. Die App fühlte sich in meinem Test wirklich wie ein Safe Space an, in dem offen und respektvoll kommuniziert wird. Die Profile sind auf das Wesentliche reduziert, aber gerade deshalb oft sehr aussagekräftig, weil sich die Nutzer:innen Mühe geben, ihre Persönlichkeit in der Bio zu zeigen.
Auch die Kommunikation auf Feeld ist mir positiv aufgefallen, da Nutzer:innen in der Regel bemüht sind, von Anfang an offen sowie respektvoll über Absichten und Beziehungsmodelle zu sprechen. Das führt zu hochwertigen Gesprächen mit fundierten, oft mehrzeiligen Nachrichten, die sich sogar auf die Profilinhalte beziehen. Wow!
Also alles cool? Nicht ganz. Die Downside ist die schwache Userbase. Außerhalb von Metropolen wie Berlin, Köln, München und Co. hat Feeld nur wenig Mitglieder; und selbst in den Ballungsgebieten ist bei Feeld lange nicht so viel los, wie bei etablierten Dating-Apps der Marken Tinder, Bumble und Co. Da heißt es dann schon mal Geduld haben, bis man die passende Person gefunden hat. Im Test lag meine Erfolgsquote nur bei 0,84 %! Ich musste also ca. 120 Likes verteilen, bis ein guter Kontakt zustande kam.
Auch wichtig anzumerken: In der Grundversion ist Feeld kostenlos; nach den Wünschen oder kürzlich aktiven Personen filtern kannst du nur im Abo. Auch das gestaltet die Suche nach passenden Kontakten etwas zäh.