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Flaschenpost

Lieferservices

4.7
(217,5K)

Flaschenpost Erfahrungen 2024 » Test, Details & Features

Der Lieferdienst Flaschenpost liefert Getränke und Lebensmittel – innerhalb von 2 Stunden oder auf Vorbestellung. Im trusted-Test haben wir uns angeschaut, wie gut der Service in Sachen Sortiment, Lieferung und Kosten abschneidet. Jetzt mehr erfahren!

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Testfazit: Meine Erfahrungen mit Flaschenpost

gut
1,9
Test
03/2023

Das große Getränkesortiment bei Flaschenpost weiß zu überzeugen. Auch alles Weitere für den normalen Einkauf findet ihr hier. Wer die Mindestbestellmengen und die teilweise hohen Preise beachtet, kann sich den Wocheneinkauf im Supermarkt glatt sparen.

Lieferkonditionen
Gut (2,0)
Sortiment
Gut (2,0)
Bestellung & Bezahlung
Gut (2,0)
Service & Support
Gut (2,0)
Preis & Kosten
Sehr gut (1,2)
Vorteile
  • Größtes Liefergebiet im Test
  • Vorbestellung und Spontanlieferung
  • Großes Getränkesortiment
  • Alles Wichtige im Sortiment
  • “Retterkiste” rettet Obst und Gemüse
Nachteile
  • Insgesamt fehlt die Abwechslung
  • Teilweise Mindestbestellmengen
  • Überdurchschnittlich hohe Preise
  • App mit technischen Problemen
  • Mindestbestellwert von 29 Euro
Flaschenpost
4.7
(217,5K)

Was ist Flaschenpost?

Flaschenpost wurde ursprünglich als Getränke-Lieferdienst gegründet, hat aber seit 2020 auch Lebensmittel und weitere Artikel des täglichen Bedarfs im Programm. So erspart ihr euch den Einkauf im Supermarkt und das damit verbundene Schleppen der Getränkekisten. Geliefert wird mit Kleintransportern, so können aus Gründen der Nachhaltigkeit mehrere Fahrten miteinander verbunden werden. Sowohl Vorbestellung als auch Terminbestellung sind möglich, der Lieferzeitraum beträgt immer zwei Stunden.

Screenshots

Lieferung
Preis
2,90 € / Liefergebühr
Keine Unterschiede vorhanden

Top-Features

Produkte
> 1.500
Lieferzeit (Angabe)
2 Stunden
Mindestbestellwert
20€
Sofortige Lieferung
Zahlungsarten
Kreditkarte, PayPal, Lastschrift
Keine Unterschiede vorhanden

Für wen ist Flaschenpost geeignet?

Flaschenpost eignet sich sowohl für die spontanen unter euch, als auch für die vorausschauenden, da sowohl Sofort- als auch Vorbestellungen möglich sind. Vor allem, wenn ihr Wert auf eine große Auswahl an Getränken legt, ist Flaschenpost super für euch geeignet. Aber auch der Rest des Sortiments ist solide. Die Mindestbestellmenge setzt allerdings voraus, dass ihr mehr braucht; für den kleinen Snack zwischendurch solltet ihr weiterhin zum Supermarkt gehen.

Was unterscheidet Flaschenpost von anderen Tools?

Flaschenpost hatte sich ursprünglich auf Getränke spezialisiert und bietet hier die größte Auswahl. Dank der Lieferung per Transporter klappt die Spontanlieferung innerhalb von zwei Stunden; auch eine Vorbestellung für zwei Tage im Voraus ist möglich. Damit ist Flaschenpost der einzige Anbieter im Test, der beides anbietet. Die eigenen Getränkemarken bieten ein weiteres Alleinstellungsmerkmal, ebenso wie die Retterkisten, durch die ihr Obst und Gemüse vor dem Wegwerfen bewahren könnt.

Flaschenpost Video

Test & Erfahrungsbericht

Das Einkaufsverhalten ändert sich, immer mehr Leute wollen auch ihre Supermarkteinkäufe online bestellen. Bei Flaschenpost könnt ihr euch eure Einkäufe innerhalb von zwei Stunden nach Hause liefern lassen. Der Lieferservice ist schon in über 190 Städten deutschlandweit verfügbar - Zeit, ihn mal auf Herz und Nieren zu testen:

Wir haben Flaschenpost ausführlich getestet und eine Bestellung über die App getätigt
Wir haben Flaschenpost ausführlich getestet und eine Bestellung über die App getätigt
Quelle: trusted.de

Welche spannenden Leistungen bietet Flaschenpost?

Flaschenpost liefert euch nicht nur eure Getränke, sondern zusätzlich auch noch Lebensmittel. Anders als herkömmliche Getränkemärkte seid ihr dabei nicht auf Snacks beschränkt. Stattdessen könnt ihr euren kompletten Wocheneinkauf im Handumdrehen über die App bestellen. So spart ihr nicht nur das Schleppen der Getränkekisten, sondern könnt gleich ganz auf die Fahrt zum Supermarkt verzichten. Das Ganze klappt dank pünktlicher Lieferung – sowohl bei Spontankäufen, als auch auf Vorbestellung – sehr gut.

Flaschenpost
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(217,5K)

Lieferkonditionen

Gut (2,0)

Das größte Liefergebiet für sofortige Lieferung

Flaschenpost hat von den drei getesteten Sofort-Lieferdiensten (neben Gorillas und Flink) das mit Abstand größte Liefergebiet. Über 190 Städte werden insgesamt von den 30 Standorten aus beliefert. Auch sind die belieferten Städte besser abgedeckt als bei der Konkurrenz. Von den größten Städten in Deutschland werden folgende beliefert:

StadtIm Liefergebiet
Berlin
Hamburg
München
Köln
Frankfurt am Main
Stuttgart
Düsseldorf
Leipzig
Dortmund
Essen
Bremen
Dresden
Hannover
Nürnberg
Duisburg
Bochum
Wuppertal
Bielefeld
Bonn
Münster

Wenn ihr in Stuttgart oder Bonn wohnt, schaut ihr bei Flaschenpost in die Röhre und müsst auf Gorillas oder Flink ausweichen. Dafür beliefert Flaschenpost noch über 190 andere Städte in Deutschland. Sie alle hier aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Ein Blick auf die Lieferkarte gibt da schon besser Auskunft:

Die Info “über 100 Städte” ist etwas veraltet - mittlerweile sind es schon über 190 Städte. Tendenz steigend
Die Info “über 100 Städte” ist etwas veraltet - mittlerweile sind es schon über 190 Städte. Tendenz steigend
Screenshot: trusted.de
Quelle: flaschenpost.de

Auffällig ist: In Rheinland-Pfalz, Saarland und Mecklenburg-Vorpommern wird momentan noch gar nicht geliefert. In anderen Bundesländern gibt es vergleichsweise wenig Städte, da sich der Lieferdienst bisher auf Nordrhein-Westfalen spezialisiert hat. Immerhin werden häufig auch Dörfer und Städte im Umland angefahren. Solltet ihr also im näheren Umkreis einer der Städte wohnen, lohnt es sich, eure Postleitzahl in der App mal zu testen.

Lieferung bis 23 Uhr - von montags bis samstags

Flaschenpost liefert von Montag bis Samstag von 8 bis 23 Uhr. Wenn euch also abends spontan noch was fehlt, könnt ihr auch zu später Stunde noch bestellen. Sonntags ist Ruhetag. Regional - z.B. in Münster - sind die Öffnungszeiten aber durchaus mal eingeschränkt. Den Mitarbeitern sei die Work-Life-Balance gegönnt: Das ist in der Branche so üblich und wird daher nicht mit einem Punktabzug bestraft.

Lieferzeit: Zwei Stunden - und nach 68 Minuten war Zeljko da

Bei Flaschenpost könnt ihr auf zwei verschiedene Arten bestellen: Die erste ist die Sofortlieferung. Dann kommt eure Bestellung innerhalb von zwei Stunden an. Alternativ könnt ihr bis zu zwei Tage im Voraus vorbestellen. Dazu wählt ihr an einem der verfügbaren Tage ein Lieferzeitfenster aus, das ebenfalls zwei Stunden beträgt. Eine genauere Angabe erhaltet ihr, sobald das Auto unterwegs ist.

Bei hohem Bestellaufkommen warnt die App, dass es auch mal länger dauern kann. Manchmal wird die Sofortlieferung auch kurzzeitig deaktiviert
Bei hohem Bestellaufkommen warnt die App, dass es auch mal länger dauern kann. Manchmal wird die Sofortlieferung auch kurzzeitig deaktiviert
Screenshot: trusted.de
Quelle: flaschenpost.de

Bei hohem Bestellaufkommen kann es sein, dass Termine zur Vorbestellung oder die sofortige Lieferung nicht verfügbar sind. Die genaue Lieferdauer kann immer etwas schwanken. Dies liegt daran, dass die Fahrer:innen mehrere Lieferfahrten im Umkreis miteinander verbinden, um Sprit und Zeit zu sparen. Das ist auch gut für die Umwelt. Mit den zwei Stunden hat Flaschenpost einen Rahmen, um die Fahrten miteinander zu verbinden.

Die App gibt euch eine genaue Übersicht, was mit eurer Bestellung passiert
Die App gibt euch eine genaue Übersicht, was mit eurer Bestellung passiert
Screenshot: trusted.de
Quelle: flaschenpost.de

Ca. 50 Minuten nach unserer Testbestellung haben wir eine Benachrichtigung bekommen: “Zeljko ist in 15 Minuten da!”. Nach gerade einmal 68 Minuten stand er schon vor der Tür. Bei einer angegebenen Lieferzeit von zwei Stunden also voll im Rahmen.

Gut zu wissen: Anders als die Konkurrenz von Flink und Gorillas liefert Flaschenpost mit Transportern. Das gibt zwar keinen Umweltbonus, wie z.B. bei E-Bikes, aber die Anzahl der Fahrten insgesamt wird so minimiert, da mehrere Bestellungen auf einmal ausgefahren werden.

Ihr kriegt regelmäßige Lieferupdates - aber die gewünschte Ablage wurde erst einmal ignoriert

Flaschenpost bietet euch umfangreiche Aktualisierungen zu eurer Lieferung. So seid ihr über den Status eurer Bestellung immer genauestens informiert. Gerade bei der Vorbestellung ist es hilfreich, 15 Minuten vor der Lieferung noch einmal ein letztes Update zu bekommen. So könnt ihr euch vorbereiten und zum Beispiel schon mal das Pfand zusammensuchen.

Bei der Bestellung konnten wir außerdem Lieferhinweise geben und weitere Anmerkungen machen - z.B., in welche Etage die bestellten Artikel gebracht werden müssen und ob es einen Aufzug gibt. Alles in allem eine tolle Sache; an der Umsetzung haperte es leider. So hat unser Bote die von uns gewünschte kontaktlose Abstellung zuerst ignoriert: Erst nach Aufforderung durch die geschlossene Wohnungstür, die Sachen vor der Tür abzustellen, kam unser Fahrer dem nach. Schade; bei Gorillas hat das besser geklappt!

Für jede Lieferadresse könnt ihr Lieferhinweise festlegen. Im Idealfall werden sie dann umgesetzt - im Test leider nicht
Für jede Lieferadresse könnt ihr Lieferhinweise festlegen. Im Idealfall werden sie dann umgesetzt - im Test leider nicht
Screenshot: trusted.de
Quelle: flaschenpost.de

Je mehr ihr bestellt, desto günstiger wird die Lieferung

Die Liefergebühren sind bei Flaschenpost relativ gut durchschaubar: Bis zu einer Bestellung von 39 Euro liegen sie bei 2,90 Euro, bis 49 Euro dann bei 1,80 Euro und alles darüber ist versandkostenfrei. Der Mindestbestellwert liegt generell bei 29 Euro; er kann aber regional auch nur bei 20 Euro liegen. Alles in allem sind die Lieferkonditionen hier transparenter, als bei so manchem Wettbewerber.

Recycling wird bei Flaschenpost groß geschrieben

“Plastiktüte” klingt erst mal nach Umweltalbtraum, Flaschenpost kümmert sich aber selber ums Recycling
“Plastiktüte” klingt erst mal nach Umweltalbtraum, Flaschenpost kümmert sich aber selber ums Recycling
Quelle: trusted.de

Flaschenpost liefert die Bestellung in Plastiktüten. Das klingt erstmal überhaupt nicht gut; allerdings sind die Tüten zu mindestens 80 % recycelt. Könnt oder wollt ihr die Tüten nicht weiterbenutzen, bittet Flaschenpost darum, sie den Kurier:innen bei der nächsten Tour einfach wieder mitzugeben. Dadurch gelangen sie in den hauseigenen Wirtschaftskreislauf und werden fachgerecht recycelt.

Laut Umweltkennzeichen “blauer Engel” haben die Tüten so eine bessere Ökobilanz als Einweg-Papiertüten. Wir finden: Klasse!

Fazit: Bitte die Lieferhinweise beachten, dann wäre es super!

Flaschenpost hat das größte Liefergebiet der Sofort-Lieferdienste im Gepäck. Von Gorillas und Flink setzt sich das Unternehmen auch dadurch ab, dass ihr für bis zu zwei Tage vorbestellen könnt. Da die Liefergebiete wesentlich größer sind, gibt Flaschenpost immer nur zwei-Stunden-Zeitfenster an. Diese werden dann sukzessive eingeengt, wenn die Lieferanten zu euch unterwegs sind und andere Bestellungen ausgeliefert haben.

Das Ganze funktioniert schon ziemlich gut und dank der pünktlichen Lieferung, der transparenten Konditionen und der ständigen Updates auch sehr kundenfreundlich. Die CO₂-neutrale Auslieferung ist übrigens bis Ende 2023 geplant - denn bis dahin soll die komplette Flotte auf Elektroautos umgerüstet sein. Und bitte: wenn wir schon die Möglichkeit haben, Wünsche für die Lieferung zu hinterlassen, dann auch daran halten!

Das Wichtigste zur Lieferung bei Flaschenpost

  • Großes Liefergebiet: Über 190 Städte in ganz Deutschland, auch Randbezirke
  • Sofortlieferung und Vorbestellung: Alles in bequemen Zwei-Stunden-Zeitfenstern
  • Umfangreiche Sendungsverfolgung: “Fahrer:in ist in 15 Minuten da!”
  • Einheitliche Lieferkosten: Abhängig vom Wert des Einkaufs, transparent dargestellt
  • Lieferung mit dem Sprinter: Mehrere Lieferungen werden zusammen ausgefahren
Flaschenpost
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Sortiment

Gut (2,0)

Viele Getränke, sonst von allem ein bisschen

Bei Flaschenpost fällt sofort die etwas andere Ausrichtung auf: Wasser, Limo & Saft, Bier, Weine und Spirituosen bilden jeweils eine eigene Kategorie. Daneben gibt es noch Obst & Gemüse, Kühlregal, Tiefkühl, Lebensmittel, Drogerie sowie Aktionen. Getränke nehmen also immer noch einen Großteil des Angebots ein. Davon abgesehen findet ihr aber auch alles, was ihr bei einem normalen Einkauf im Supermarkt bekommt.

Über 1500 Artikel insgesamt - und viele Haushalts- und Drogerieartikel

Neben den Getränken nehmen Haushalts- und Drogerieartikel einen Großteil des Sortiments ein. Allein 27 verschiedene Sorten Waschmittel (Flüssig-, Pulver und Caps) gibt es im Angebot. Dazu findet ihr ein großes Sortiment an Duschgels, Shampoos, Hygieneartikeln und weiterem. Insgesamt gibt es hier über 1.500 Artikel zu kaufen; das ist mehr als bei Gorillas, aber weniger als bei Flink.

Wer gerne wäscht, kommt bei 27 Sorten Waschmitteln voll auf seine Kosten
Wer gerne wäscht, kommt bei 27 Sorten Waschmitteln voll auf seine Kosten
Screenshot: trusted.de
Quelle: flaschenpost.de

Auch Vegetarier:innen und Veganer:innen finden sich hier wunderbar zurecht. Die entsprechenden Produkte stehen in den normalen Kategorien, werden aber bevorzugt behandelt, d.h. beim Frischfleisch z.B. noch vor allem anderen angezeigt. Dasselbe gilt, wenn ihr euch laktosefrei ernähren wollt. Für alle weiteren Ernährungspräferenzen ist das schon schwieriger - da müsst ihr wissen, was ihr sucht.

Hier könnt ihr Obst und Gemüse vor dem Müll retten

Eine Besonderheit finden wir hervorragend: Ihr habt die Möglichkeit, für Obst und Gemüse sogenannte “Retterkisten” zu kaufen. Damit erhaltet ihr eine Überraschungskiste und ihr wisst vorher nicht, was drin ist. Das können Produkte mit kurzer Haltbarkeit oder unschönen Stellen sein, die aber noch einwandfrei genießbar sind. Ihr erhaltet die Artikel zu einem stark verringerten Preis, da sie sonst weggeworfen werden müssten. Klasse!

Hervorragend: Um Verschwendung zu minimieren, könnt ihr mit einer Retterkiste stark vergünstigtes Obst und Gemüse kaufen
Hervorragend: Um Verschwendung zu minimieren, könnt ihr mit einer Retterkiste stark vergünstigtes Obst und Gemüse kaufen
Screenshot: trusted.de
Quelle: flaschenpost.de

Bei verschiedenen Getränken hat Flaschenpost Eigenmarken integriert, die ihr als Alternativen zu bekannten Marken kaufen könnt. Dazu gehören Aera, Klar und Minawa (Mineralwasser), De Buur (Fruchtsäfte), Fassreiter (Weine) und Glucks (Bier).

Keine Tabakwaren - und nur Mehrweg-Getränke

Tabakwaren werden gar nicht angeboten. Das ist insofern überraschend, als ja auch Spirituosen angeboten werden. An der Altersbeschränkung liegt es also offensichtlich nicht. Auch Zeitschriften bzw. Zeitungen gibt es keine. Sonst gibt es im Grunde von allem etwas. Die Anzahl der Artikel ist allerdings recht ungleich verteilt, sodass es mal mehr und mal weniger Produkte gibt.

Bei Getränken setzt Flaschenpost voll auf Nachhaltigkeit: Es werden ausschließlich Mehrweg-Getränke angeboten. Einweg-Pfandflaschen findet ihr hier also nicht. Auch Bierdosen werden nicht angeboten. Produkte, die nur in 25 Cent-Flaschen angeboten werden, gibt es gar nicht im Sortiment (z.B. Eistee von Lipton oder Fuze Tea). Im Sinne der Umwelt finden wir: Das ist eine echt gute Sache!

Merkwürdige Anordnung der Produktkategorien

Das Sortiment ist größer, als es der Blick auf die wenigen Kategorien vermuten lässt. Oft verstecken sich in den Unterkategorien Produkte, die wir dort nicht unbedingt erwartet hätten. So findet ihr in der Drogerie-Abteilung neben eben den Drogerie-Artikeln auch Tierfutter, Baby-Schnuller oder Druckerpapier.

Flaschenpost interpretiert die eigenen Kategorien teilweise eher frei
Flaschenpost interpretiert die eigenen Kategorien teilweise eher frei
Screenshot: trusted.de
Quelle: flaschenpost.de

Beim Thema Ernährungspräferenzen sieht es ähnlich aus. Es gibt keine Kategorien für Bio-, laktosefreie oder vegane Produkte. Diese müsst ihr alle in den entsprechenden Unterkategorien anwählen oder über die Suche direkt eingeben. Verwirrenderweise sind auch manche von Natur aus glutenfreie Produkte - z.B. Funny Frisch Chipsfrisch ungarisch - extra mit dem Zusatz “glutenfrei” gekennzeichnet, andere hingegen nicht. Ein wenig mehr Ausführlichkeit und Ordnung wäre hier wünschenswert gewesen.

Unsere Testbestellung hakt am Eistee

Eine Testbestellung gab uns von trusted die Möglichkeit, einen Überblick über das angebotene Sortiment zu bekommen. Wir haben für den Praxistest folgende Produkte ausgewählt:

Gemüse (saisonal)Rosenkohl (500 g)
Obst (Import/nicht-saisonal)Äpfel (1 kg) “Pink Lady”
KühlwarenGouda Jung “Jeden Tag”
TiefkühlwarenPizza Speciale “Wagner Steinofen”
MilchH-Milch 3,5 % (1 l) “Berchtesgadener Land”
sonstige NahrungsmittelSpaghetti (500 g) “Barilla”
SchokoladeGanze Haselnuss (100 g) “Milka”
ChipsKlassisch/Ungarisch (150 g) “Funny-Frisch”
Fertiggerichte/KonservenErbseneintopf mit Würstchen “Erasco”
DrogerieDuschgel “Axe Alaska”
GetränkeEistee Pfirsich (2 l) “Pfanner”
Flaschenpost setzt auf Nachhaltigkeit und bringt eure Bestellung in recycelten Plastiktüten
Flaschenpost setzt auf Nachhaltigkeit und bringt eure Bestellung in recycelten Plastiktüten
Quelle: trusted.de

Unser Kurzfazit: Wir haben alle Produkte bekommen - bis auf den Eistee. Flaschenpost bietet viele Getränke nur in Sixpacks bzw. Kästen an. Pfanner - oder andere Marken wie Lipton etc. führt der Anbieter gar nicht. Stattdessen setzt man hier aus Umweltgründen auf Mehrwegflaschen. Da ein Sixpack die Preisstruktur zerstört hätte, haben wir auf den Eistee komplett verzichtet und ihn aus dem Test herausgenommen.

Davon abgesehen mussten wir nur bei der Milch auf eine andere Marke umsteigen. Hier haben wir uns für Arla entschieden. Axe Alaska gab es in einer größeren Version (400ml), Rosenkohl nur im 750 Gramm-Netz. Insgesamt mussten wir bei der einen oder anderen Sorte flexibel sein, die Marken an sich gab es im Sortiment allerdings überwiegend. Verdikt: Das kann sich sehen lassen!

Leckere Rezepte - und Inspiration für euren Abend

Wer in der Kategorie “Aktionen” Angebote der Woche o.ä. erwartet, wird vermutlich enttäuscht werden. Stattdessen findet ihr hier Lieferangebote für Firmenkunden - also überwiegend Getränke. Für den Endverbraucher relevant sind eher die Abschnitte “Inspiration” und “Rezepte”.

“Inspiration” bietet verschiedene Ideen für bestimmte Anlässe - zum Beispiel Filmabende, ein Picknick oder ganz klassisch, falls ihr euer Frühstück mal ein bisschen kreativer gestalten wollt. “Inspiration” bedeutet in dem Fall allerdings hauptsächlich verschiedene Produkte aus passenden Kategorien sowie Rezepte für etwas Abwechslung. Große Überraschungen fehlen, aber wir finden: nette Idee!

Der Abschnitt “Inspirationen” ist eine nette Idee, bietet aber letztlich nicht viel mehr als thematisch geordnete Kategorien
Der Abschnitt “Inspirationen” ist eine nette Idee, bietet aber letztlich nicht viel mehr als thematisch geordnete Kategorien
Screenshot: trusted.de
Quelle: flaschenpost.de

Der Abschnitt “Rezepte” beinhaltet eine gute Auswahl an Rezepten für viele verschiedene Arten von Gerichten. Von herzhaften Hauptspeisen über Salate bis Süßes ist hier alles, was das Herz begehrt. Auch für spezielle Anlässe, z.B. Ostern oder Weihnachten, könnt ihr euch inspirieren lassen. Die benötigten Produkte könnt ihr in der App direkt bestellen. Der Clou: Nicht nur für Essen, auch Rezepte für Cocktails findet ihr hier!

Unverträglichkeiten und Allergene: So sollte es sein!

Die einzelnen Produkte haben mal mehr, mal weniger, und mal gar keine speziellen Produktinfos. Sind welche vorhanden, lesen sie sich eher wie Werbesprüche. Ein nettes Gimmick, das aber tendenziell keinen Mehrwert bietet. Im Gegensatz dazu sind die Inhaltsstoffe und Allergene ausführlich beschrieben. Hier sind uns bei der Überprüfung querbeet keine groben Ungereimtheiten oder gar fehlende Allergene aufgefallen.

Die Produktinfos lesen sich manchmal eher wie Werbung und sind bestenfalls überflüssig
Die Produktinfos lesen sich manchmal eher wie Werbung und sind bestenfalls überflüssig
Screenshot: trusted.de
Quelle: flaschenpost.de

Fazit: Gute Auswahl mit diversen Besonderheiten

Flaschenpost bietet eine sehr große Auswahl an Getränken, Haushalts- und Drogerieartikeln. Damit muss sich das Unternehmen nicht vor der Konkurrenz von Gorillas oder Flink verstecken, liegt es bei der Anzahl der Artikel doch genau zwischen beiden. Auch die Eigenmarken (nur Getränke) stellen eine gute Alternative dar. Die sogenannte “Retterkiste” verschafft Flaschenpost sogar ein richtiges Alleinstellungsmerkmal und eine Menge Sympathiepunkte.

Aktuell hapert es allerdings noch an Übersicht im Shop. Alle Produkte sind in gerade einmal 11 Kategorien eingeteilt, was dazu führt, dass einige Produkte völlig fehlplatziert sind – wie Tierfutter oder Druckerpapier in der Drogerie-Abteilung. Mehr Produktkategorien hätten hier für wesentlich mehr Überblick gesorgt. Daher gibt es ein paar Abzüge in der Bewertung.

Das Wichtigste zum Sortiment von Flaschenpost

  • Fokus auf Getränke: Viele Sorten Getränke, prominent platziert, auch Eigenmarken
  • Nicht nachvollziehbare Mindestbestellmengen: Man muss häufig mehr kaufen als man eigentlich benötigt (insb. Getränke)
  • “Retterkiste”: Kauft noch genießbares Obst und Gemüse, bevor es entsorgt werden muss
  • Von allem etwas: Viele verschiedene Produkte - aber die Auswahl ist abhängig von der Kategorie
Flaschenpost
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Bestellung & Bezahlung

Gut (2,0)

Komplizierte Bestellung

Das Hinzufügen von Artikeln zur Bestellung funktioniert problemlos. Für Verwirrung sorgten die Mindestmengen: In unserem Fall wurden z.B. bei den Nudeln statt einem Paket einfach zwei hinzugefügt - manchmal ohne Information, warum. Warum wir ausgerechnet Nudeln oder Chips doppelt bestellen müssen, wurde auch nicht deutlich. Zumal wir die überflüssigen Artikel am Ende auch wieder aus dem Warenkorb entfernen konnten. Als Info kam dann: nichts! Strange.

Zweierpack Chips? Einfach eine Tüte wieder entfernen! Der Preis passt jedenfalls nicht
Zweierpack Chips? Einfach eine Tüte wieder entfernen! Der Preis passt jedenfalls nicht
Screenshot: trusted.de
Quelle: flaschenpost.de

Die Bestellung ist sowohl über die Webseite als auch über die App möglich. Eine Registrierung ist erforderlich. Sowohl der Warenkorb als auch die letzte Bestellseite sind neutral und übersichtlich gehalten. Im letzten Bestellschritt seht ihr alle benötigten Informationen, vom Warenkorb und der Lieferadresse über das Zahlungsmittel bis hin zum Lieferzeitraum und allen Gebühren.

Leider verlief die Bestellung insgesamt sehr unzufriedenstellend. Zuerst einmal ist die App langsam, alleine das Laden des Warenkorbs kann durchaus 3-4 Sekunden dauern. In unserem Fall hatten wir bei einzelnen Artikeln die bestellbare Mindestmenge nicht erreicht, eine Information dazu bekamen wir erst, nachdem wir die Zahlung autorisieren wollten. Schließlich mussten wir alle Zahlungsinformationen noch einmal eintragen. Das geht besser!

Zahlarten: Vorkasse, bitte!

Bezahlen könnt (und müsst) ihr direkt in der App; per Karte oder bar an der Haustür ist das nicht möglich. Im Gegensatz zu den anderen Sofortlieferdiensten Gorillas und Flink wird auch das Lastschriftverfahren per Bankeinzug akzeptiert. In dem Fall gebt ihr einfach eure IBAN in der App an. Alternativ gehen auch Kreditkarte (zumindest Visa und MasterCard) und PayPal. Einen Rechnungsbeleg erhaltet ihr per E-Mail.

Trinkgeld könnt ihr in der App übrigens nicht geben. Wollt ihr den Mitarbeiter:innen das Gehalt aufbessern, müsst ihr also bei der Übergabe an der Haustür eure Brieftasche zücken. Eine Möglichkeit in der App hätte seine Vorteile: Viele Kunden wünschen heutzutage eine kontaktlose Ablage und haben so keine Möglichkeit, den Kurier:innen die Arbeit ein wenig zu versüßen.

Die Suche ist präzise - wenn ihr wisst, was ihr sucht

Die Suche funktioniert zuverlässig und präzise, wenn ihr einen bestimmten Artikel sucht. “Tomaten” spuckt zum Beispiel nicht nur verschiedene Tomatensorten und Ketchup aus, sondern auch Saucen, die “Tomate” nicht direkt im Namen tragen. Wenn es allerdings nicht mehr um Produktnamen oder deren Inhaltsstoffe gibt, wird es schwierig. Die Suche nach “halal” gibt zum Beispiel Ketchup der Marke “Hela” aus, bei “koscher” spuckt sie nur Taschentücher aus.

Was uns die Suche hier ausspuckt, erscheint uns nicht ganz “koscher”!
Was uns die Suche hier ausspuckt, erscheint uns nicht ganz “koscher”!
Screenshot: trusted.de
Quelle: flaschenpost.de

Einen Knackpunkt hat die Suchfunktion: Sie ist nicht “live”. Das heißt, ihr müsst jedes Mal eine komplette Suche durchführen und bekommt keine Suchvorschläge oder eben eine live-Anzeige der Suchergebnisse. Dafür könnt ihr - nach der eigentlichen Suche - die Ergebnisse nach Produkten, Marken und Kategorien filtern. Die Filtermöglichkeiten stören nicht, helfen aber auch nur bedingt weiter:

Ein Beispiel: wenn ich “Butter” suche, werden mir verschiedene Sorten in der Produktsuche angezeigt. Dafür benötige ich die Kategorie nicht. Suche ich präziser nach “Rama”, hilft mir weder die Kategorie, noch die Marke. Alle verwandten Produkte werden ebenfalls in der Produktsuche angezeigt. Zumal bei “Rama” in der Kategoriesuche nicht die verschiedenen Rama-Produkte nach Kategorie angezeigt werden, sondern stattdessen wird nach einer Kategorie gesucht, die “Rama” heißt (und die gibt es natürlich nicht).

Warum sollte ich nach Marken filtern, wenn ich nach einer Marke suche?
Warum sollte ich nach Marken filtern, wenn ich nach einer Marke suche?
Screenshot: trusted.de
Quelle: flaschenpost.de

Übersichtlich ist es - aber bitte mehr Kategorien und weniger Pop-ups!

Die Produktsuche und Bedienung innerhalb der App funktionieren bis zum Bestellvorgang problemlos. Das Design ist sehr schlicht und übersichtlich gehalten. Die weiter oben erwähnten wenigen Kategorien sind ein Grund dafür; hier wäre durchaus noch Potenzial, mehr Kategorien einzubauen, ohne der Übersichtlichkeit zu schaden.

Was uns definitiv gestört hat: Wenn wir nach der Bestellung die App öffnen und durchs Sortiment stöbern, erhalten wir immer wieder ein unnötiges Pop-up. Dieses macht uns darauf aufmerksam, dass wir eine Bestellung aufgegeben haben und den Lieferstatus überprüfen sollen. Einmalig mag das als Hinweis okay sein, aber penetrant damit bombardiert zu werden, ist absolut nervig.

Fazit: Wer bestellen will, muss ein dickes Fell beweisen

Der Bestellvorgang bei Flaschenpost an sich ist einfach, die Abwicklung aber kompliziert. Nervige Pop-ups, weiße Seiten, eine fehlende Bestellbestätigung und ein langsamer Warenkorb zeigen ein Problem auf der technischen Ebene. Hinzu kommen undurchsichtige Mindestbestellmengen, die auf den ersten Blick nicht immer ersichtlich sind. Insgesamt sehen wir hier einige gute Gründe, die App auf einen aktuellen Stand zu bringen.

Flaschenpost bietet uns verschiedene Möglichkeiten an, unsere Bestellung zu bezahlen. Das beinhaltet nicht nur Vorkasse, sondern auch das Lastschrift-Verfahren. Auch mit der Suchfunktion sind wir grundsätzlich zufrieden. Sie ist präzise und zeigt uns die Artikel, nach denen wir explizit suchen. Verbesserungspotential gibt es bei Ernährungspräferenzen.

Das Wichtigste zu Bestellung & Bezahlung bei Flaschenpost

  • Komplizierte Abwicklung der Bestellung: Technische Schwierigkeiten sorgten u.a. dafür, dass wir keine separate Bestellbestätigung erhalten haben
  • Vorkasse und Lastschrift: Mehr Zahlungsmöglichkeiten als andere Anbieter, aber keine Barzahlung
  • Präzise Suche: Produktsuche lässt keine Wünsche offen, Ernährungspräferenzen (z.B. koscher, halal) funktionieren nicht
  • Übersichtliche App: Wenige Kategorien - Artikel verstecken sich teilweise dort, wo man sie nicht erwartet
Flaschenpost
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Service & Support

Gut (2,0)

Falsch geliefert? Ab zum Kundenservice!

Grundsätzlich bittet Flaschenpost darum, eine Falsch- oder Fehllieferung bei den Kurier:innen direkt zu reklamieren. Sollte euch später etwas auffallen, müsst ihr den Kundenservice um eine Lösung bitten. In dem Fall sollt ihr ein Foto der betreffenden Ware anfertigen, um eine nachträgliche Erstattung zu bekommen. Bei beschädigter Ware verhält es sich ähnlich: Die Kurier:innen haben die Möglichkeit, eine Verringerung der Rechnung zu erwirken.

Beim Kundenservice wird stark auf Bots gesetzt

Die Supportoptionen bei Flaschenpost sind stark eingeschränkt. Hier wird nicht so viel Wert auf persönliche Kommunikation gelegt, wie bei anderen Anbietern. Ihr findet umfangreiche FAQs, ein Feedback- und Kontaktformular, auch E-Mail-Support gibt es. Der Chatbot ist mit umfangreichen Möglichkeiten ausgestattet, konnte dann aber auch nur auf die E-Mail verweisen. Eine Möglichkeit zur direkten Kontaktaufnahme per Telefon oder Live-Chat gibt es nicht.

Ein Chatbot mag als Einstieg helfen, verweist aber auch nur an die unpersönliche Mail
Ein Chatbot mag als Einstieg helfen, verweist aber auch nur an die unpersönliche Mail
Screenshot: trusted.de
Quelle: flaschenpost.de

Pfand: Wir nehmen alles - außer Dosen

Egal ob leere Kisten oder einzelne Flaschen, bei der Pfandrückgabe zeigt sich Flaschenpost sehr kulant. Sehr löblich: Flaschenpost nimmt auch Pfand wieder mit, das ihr nicht dort gekauft habt. Gerade, da bei Mehrwegpfand eine entsprechende gesetzliche Regelung fehlt, ein tolles Versprechen. Einzelne Flaschen werden zusammengepackt in Tüten mitgenommen. Das erleichtert die Logistik für die Fahrer enorm.

Einen Haken hat die Sache allerdings: Dosen werden aus hygienischen Gründen generell nicht mitgenommen. Dies ist kein Problem, da es sie auch nicht im Sortiment gibt. Dafür top: Wollt ihr gerade nichts bestellen, könnt ihr euer Pfand auch an einer der insgesamt 32 offiziellen Pfand-Rücknahmestellen in ganz Deutschland zurückgeben. Diese haben von montags bis samstags von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Fazit: Kulant beim Pfand, aber kein persönlicher Live-Support

Bei einer Fehllieferung verweist Flaschenpost auf die Rückerstattung gegen einen Nachweis in Form eines Bildes über den Kundenservice. Das sollte man als Kunde erwarten dürfen. Kulanter zeigen sie sich beim Thema Pfand: Hier wird, abgesehen von Einwegdosen, einfach alles mitgenommen, was in die Transporter passt. Zusätzlich gibt es 32 Rücknahmestellen in ganz Deutschland - da sollten sich einige Anbieter eine Scheibe von abschneiden!

Für weniger positive Bewertungen sorgt der Support: Es wird automatisiert, was möglich ist. Umfangreiche FAQs sind sehr gut, um eine erste Anlaufstelle zu haben. Der Chatbot hat viele Funktionen, stößt allerdings schnell an seine Grenzen, wenn eine Antwort nicht wie erwartet ausfällt. Alternativ kann man sich noch übers Feedbackformular melden oder eine Mail schicken - auf persönlichen Live-Support legt Flaschenpost keinen Wert. Schade!

Das Wichtigste zum Kundensupport von Flaschenpost

  • Eingeschränkter Support: Persönlich per E-Mail, sonst Chatbot und FAQ. Live-Support per Telefon o.ä. gibt es nicht.
  • Pfandrückgabe möglich: Auch Flaschen, die ihr nicht dort gekauft habt, nur keine Dosen
  • Reklamation/Erstattung nur gegen Nachweis: Alternativ nimmt der Fahrer den Artikel wieder mit
Flaschenpost
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Preis & Kosten

Sehr gut (1,2)

Was kostet Flaschenpost?

Die Preise von Flaschenpost liegen merklich über denen eines normalen Supermarktes. Der Mindestbestellwert liegt bei 29 Euro, regional kann er auch bei nur 20 Euro liegen. Die Liefergebühren sind abhängig vom Bestellwert: Unter 39 Euro liegen sie bei 2,90 Euro, dann bei 1,80 Euro und über 49 Euro ist die Lieferung gratis.

Die Preise von Flaschenpost sind spürbar über denen eines normalen Supermarktes und befanden sich in unserem Test am unteren Ende. Flink, Gorillas, Amazon und Rewe waren günstiger; lediglich MyTime war teurer. Insgesamt haben wir für unseren Einkauf 36,57 Euro bezahlt. Abgesehen von MyTime lagen alle anderen Anbieter unter oder um 30 Euro.

Genaue Vergleiche sind allerdings schwierig, da wir teilweise auf unterschiedliche Marken ausweichen mussten. Im Falle von Flaschenpost sind bei den Preisen z.B. die Artikel, die wir aufgrund der Mindestbestellmenge mitbestellen mussten, mit eingerechnet. Die Nudeln waren mit einem Packungspreis von 2,19 Euro 20 Cent teurer als Rewe, Amazon, Gorillas und Flink; da sie aber nur doppelt erhältlich sind, haben wir effektiv 4,38 Euro bezahlt.

Flaschenpost
4.7
(217,5K)

Fazit

gut
1,9
Test
03/2023

Flaschenpost ist der Online-Sofortlieferdienst mit dem größten Liefergebiet: Über 190 Städte in fast ganz Deutschland werden angefahren, dazu häufig auch Randbezirke und kleinere Dörfer im nahen Umkreis der Städte. Das Unternehmen punktet mit seinem großen Getränkesortiment und der flexiblen Lieferung: Euren Wocheneinkauf könnt ihr innerhalb von zwei Stunden bekommen oder bis zu drei Tage im Voraus planen. Bei Flaschenpost findet ihr alles Wichtige; neben den Getränken sticht das große Drogerie-Sortiment heraus. Insgesamt fehlt bei Lebensmitteln und Haushaltsartikeln aber die Abwechslung. Mindestbestellmengen bei manchen Sorten Chips oder Nudeln sorgen für Verwirrung. Recht hohe Preise und eine App mit technischen Eigenheiten trüben das Shopping-Erlebnis zusätzlich. Der Mindestbestellwert von 29 Euro (regional nur 20 Euro) sorgt dafür, dass ihr für Kleinigkeiten weiterhin das Haus verlassen müsst. Dafür top: Mit der sogenannten “Retterkiste” könnt ihr optisch nicht einwandfreies Obst und Gemüse stark vergünstigt vor dem Wegwerfen retten. Das gibt massig Punkte aufs Karmakonto.

Lieferkonditionen
Gut (2,0)
Sortiment
Gut (2,0)
Bestellung & Bezahlung
Gut (2,0)
Service & Support
Gut (2,0)
Preis & Kosten
Sehr gut (1,2)
Vorteile
  • Größtes Liefergebiet im Test
  • Vorbestellung und Spontanlieferung
  • Großes Getränkesortiment
  • Alles Wichtige im Sortiment
  • “Retterkiste” rettet Obst und Gemüse
Nachteile
  • Insgesamt fehlt die Abwechslung
  • Teilweise Mindestbestellmengen
  • Überdurchschnittlich hohe Preise
  • App mit technischen Problemen
  • Mindestbestellwert von 29 Euro
Flaschenpost
4.7
(217,5K)

Änderungshistorie

17.03.2023
Flaschenpost - Test

trusted hat Flaschenpost im Rahmen des Lieferdienste-Tests eingehend überprüft und in der Praxis getestet. Das Ergebnis: Flaschenpost erzielt eine Testnote von 1,9 und landet auf Platz 5 von 6.

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4.7
217.587 Bewertungen
davon sind
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aus 3 externen Quellen

3 Bewertungen auf trusted

C
Carina
Verifizierter Reviewer
Verifizierung über ein E-Mail-Konto
Quelle: Organic
9. November 2023

Unglaubliche Preiserhöhung!

Was gefällt Dir am besten?

Man muss keine Kisten mehr schleppen. Das Personal ist eigentlich immer freundlich!

Was gefällt Dir nicht?

Innerhalb eines halben Jahres wurde der Preis der Sprudelkiste von 4€ auf 5€ erhöht! Absolut unverschämt!

R
Rainer
Verifizierter Reviewer
Verifizierung über ein E-Mail-Konto
Quelle: Organic
23. Oktober 2023

Früher sehr gut, heute unlogisch und schlecht!

Was gefällt Dir am besten?

Früher alles.Schnelle Lieferung, fast pünktlich, Leergut wurde wieder mitgenommen, sehr verlässliche Lieferung.

Was gefällt Dir nicht?

Heute! Es wird nur Leergut zurück genommen, wenn es den neuen Kauf nicht übersteigt, einzelne Flaschen werden auch nicht angenommen, das heißt :Wenn ich 5 Kästen kaufe und beim nächsten Mal nur 4,kann ich zusehen, wo ich die 5te leere Kiste abgebe,da nur 4 Stk. zurückgenommen werden!

M
Mike
Verifizierter Reviewer
Verifizierung über ein E-Mail-Konto
Quelle: Organic
9. Juni 2023

Flaschenpost war für mich eine sehr gute Sache, das Kisten schleppen ist weg gefallen.

Was gefällt Dir am besten?

Freundlich-und Pünktlichkeit der Mitarbeiter, auch die Möglichkeit zur Vorbestellung war super.

Was gefällt Dir nicht?

Was mich ärgert ist, dass sich die Summe für eine kostenlose Lieferung immer weiter erhöht. Für Leute wie mich mit wenig Platz ist Flaschenpost nicht mehr von Vorteil. Wo soll ich das alles lagern? Sorry, aber mich verliert Ihr gerade als Kunde.

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Über Flaschenpost

Die Flaschenpost SE wurde 2012 in Münster gegründet und war ursprünglich ein Lieferdienst für Getränke. Seit 2020 werden auch Lebensmittel geliefert. 2020 kaufte die zu Dr. Oetker gehörende Brauerei Radeberger das Unternehmen; Flaschenpost fusionierte daraufhin mit dem Konkurrenzunternehmen Durstexpress. Über 4700 Mitarbeiter liefern seitdem von über 30 Standorten aus in 190 deutschen Städten, mit dem Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen. Flaschenpost ist der Marktführer der Sofort-Lieferdienste.

Flaschenpost
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