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Adobe Marketing Cloud

Inbound Marketing

Fazit der Redaktion

Die Adobe Marketing Cloud ist eine der mächtigsten Tool-Suiten für Marketingabteilungen großer internationaler Unternehmen, die schon schwerpunktmäßig digital ausgerichtet sind. Gut verzahnt finden Marketer alles unter einem Dach, um alle wichtigen Bereiche digital steuern zu können: Data-Driven-Marketing, Personalisierung und Optimierung der Customer Experience, mobile und Cross Channel-Marketing sowie automatisiertes Advertising.

  • Gewaltiger Funktionsumfang
  • Modular aufgebaut
  • Zentralisierte Team-Collaboration
  • Vorhersagende Analysen
  • Echtzeit Sales-Alerts
  • SAP-und Salesforce-Integration
  • Nichts für KMU
  • Keine API
  • Wenig Software-Integrationen
  • Keine Preistransparenz
Elke Fleing
Kommunikations-Expertin und Texterin von trusted

Zielgruppe

Laut Adobe selbst richtet sich die Marketing Cloud an alle Unternehmen, die Ihren Schwerpunkt im digitalen Bereich sehen. Tatsächlich ist die Tool-Suite aber derartig komplex und das Pricing wohl so hoch, dass die Zielgruppen wohl in den Marketingabteilungen des gehobenen Mittelstands und der Konzerne zu finden sind. Marketer in großen, internationalen Unternehmen, die sich den Herausforderungen der digitalen Transformation stellen, dürften die Kernzielgruppe darstellen.

Funktionsumfang

Die Adobe Marketing Cloud besteht aus insgesamt 8 Modulen, mit denen sich alle wichtigen Bereiche des digitalen Marketings steuern lassen:

  • Analytics
  • Audience Manager
  • Campaign
  • Experience Manager
  • Media Optimizer
  • Primetime
  • Social
  • Target

Analytics

Das Analyse-Tool wird ehemaligen Omniture-Nutzern noch sehr bekannt vorkommen. Mit ihm können Sie Ihre Kundendaten in Echtzeit und über alle Kanäle erfassen, analysieren und verwerten. Sie ermitteln Ihre lukrativsten Kundensegmente und steuern Ihr Business mittels Ihres Wissens über Ihre Kunden.

Verschiedene Kundensegmente werden verwaltet.
Verschiedene Kundensegmente werden verwaltet.
Screenshot: adobe.com

Audience Manager

Lernen Sie Ihre Zielgruppen kennen und verstehen, erstellen Sie Kundessegmente, die Sie dann gezielt und persönlich ansprechen. Werben Sie mit weniger Streuverlusten. Behavorial Targeting ist das Ziel, für das im Audience Manager die Daten zentral aus verschiedenen Quellen zusammenlaufen. Neue Zielgruppen, herausfiltern, analysieren und ansprechen ist die Mission hinter diesem Tool.

Campaign

Lassen Sie sich durch dieses Modul bei der Personalisierung und Erstellung von Kampagnen auf allen Online- und Offline-Kanälen unterstützen. So erstellen Sie kanalübergreifend konsistente und daher wirkungsvollere Kampagnen, in denen Sie automatisiert individuelle Botschaften basierend auf den Aktionen und Vorlieben Ihrer Kunden versenden. Alle relevanten Informationen (Kundendaten, Customer Journey, Transaktionsdaten, Bestellwerte, usw.) laufen in Campaign zusammen.

Experience Manager

Adobe hat von Day Software ein CMS dazugekauft und so die Basis gelegt, damit Sie direkt in der Marketing Cloud individualisierte Landing-Pages, E-Mail-Content und Websites erstellen können. Naheliegenderweise gibt es hier auch eine Schnittstelle zur Adobe Creative Cloud. So können die Designer ihre Werke direkt an den Experience Manager übergeben.

In der Adobe Marketing Cloud werden verschiedene Assets erstellt und verwaltet.
In der Adobe Marketing Cloud werden verschiedene Assets erstellt und verwaltet.
Screenshot: adobe.com

Media Optimizer

In diesem Modul verwalten Sie Ihre Paid-Media-Aktionen. Display-Ads, Werbung in sozialen Netzwerken und SEM werden hier geplant und umgesetzt. Sie können auf Grundlage Ihres Budgets die optimale Kombination aus Search-, Display- und Social-Media-Werbung prognostizieren. Außerdem automatisiert der Media Optimizer die Umsetzung Ihres Medienplans und zeigt Ihnen die beste Möglichkeit zur Bereitstellung von relevanten Inhalten für lukrative Zielgruppen auf.

Primetime

Adobe wirbt für dieses Modul mit dem Claim: "Machen Sie aus jedem Bildschirm ein TV-Gerät." – was die Funktionsweise von Primetime gut umschreibt: In diesem Modul werden Bewegtbilder personalisiert. Nutzer bekommen genau den auf ihr Device optimierten Stream. Mit Einblicken aus Adobe Marketing Cloud-Integrationen können Medienverkäufer die Kampagnen- und Anzeigenschaltung in Echtzeit optimieren.

Jedem Device wird genau der passende Stream aufgespielt.
Jedem Device wird genau der passende Stream aufgespielt.
Screenshot: adobe.com

Social

Das Modul "Social" ist Adobes Antwort auf Services wie Hootsuite und Co.: Mit dieser Social-Media-Management-Plattform bespielen und beobachten Sie alle Social Media Kanäle im Team.

Target

Target ist die Testplattform der Adobe Marketing Cloud. Mit A/B- und Multi-Varianten-Tests probieren Sie aus, welche Inhalte am besten konvertieren und mobil am besten funktionieren und wie sich Personalisierungen auswirken.

Usability

So komplex die Funktionen der Adobe Marketing Suite sind: Die ganze Suite kann von einem übersichtlichen Dashoard aus gesteuert werden, das bei aller Funktionsvielfalt zumindest optisch schön übersichtlich anmutet. Einsteiger sollten sich davon jedoch nicht täuschen lassen: Unter der Haube steckt so viel, da gibt es schon ordentlich Einarbeitungsaufwand. – Dennoch: Die Anmutung nimmt viel Schwellenangst und lässt wohl die meisten frisch ans Werk gehen, sich in die Nutzung einzuarbeiten.

Das Dashboard der Adobe Marketing Cloud
Das Dashboard der Adobe Marketing Cloud
Screenshot: adobe.com

Schnittstellen

Im Verhältnis zu vergleichbaren Software-Suiten, die teilweise 700 und mehr Schnittstellen bieten, bietet die Adobe Marketing Cloud weder eine offene API noch eine sonderlich große Auswahl an Integrationen. Zwar lassen sich SAP und Salesforce integrieren, aber wichtige andere Business-Softwares müssen leider 'draußen bleiben': Outlook, Gmail, Oracle, Netsuite, Sugar CRN, Microsoft Dynamics, der Verknüpfungskünstler Zapier und viele andere können nicht angebunden werden.

Preise und Plans

Eines der größten Mankos bei der Kommunikation der Adobe Marketing Suite ist die Null-Kommunikation von Preisen. Einige Artikel im Netz kolportieren Preise von 50.000 Euro monatlich aufwärts, verifizieren ließ sich das allerdings nicht. Klar ist nur, dass der endgültige Preis vom jeweiligen Funktionsmix abhängig ist, denn: Die Adobe Marketing Cloud lässt sich nach Ihren Wünschen mit den verschiedenen verfügbaren Modulen und Tools bestücken. Für eine genaue Preisinformation wenden Sie sich direkt an den Hersteller.

Service und Support

'Services und Support' sind ein eigener Menüpunkt in der Hauptnavigation der Adobe Marketing Cloud. Das ist einem so mächtigen Tool mit so vielen Funktionen und Individualisierungs-Möglichkeiten auch angemessen. User können sich tatsächlich über viele unterschiedliche Kanäle aufschlauen und helfen lassen: Hilfe und Dokumentationen stehen zur Verfügung, ebenso wie Whitepapers, Tutorials – auch per Video - und eine große Community, in der man sich gegenseitig hilft. Direkten Support bieten diverse Adobe-Partner-Firmen kostenpflichtig an.

Zusammenfassung

Die Adobe Marketing Suite ist eine riesige Suite für die Marketer großer, international agierender Unternehmen, mit der das gesamte Marketing analysiert, gesteuert und optimiert werden kann. Im Gegensatz zu einigen vergleichbaren Mitbewerbern lassen sich SAP- und Salesforce-Anwendungen hier nahtlos integrieren, dafür mangelt es an Schnittstellen zu anderen Business-Softwares. Ansonsten eine all-in-one-Lösung zur Marketing-Steuerung mit überraschend übersichtlicher Usability.

Ach, und weil wir gerade beim Thema sind: Ist auch bei Ihnen das Marketing der eigentliche Boss?

Adobe Marketing Cloud Video

Über Adobe Marketing Cloud

Seit seiner Gründung im Dezember 1982 hatte Adobe aus San Jose, USA seine Hauptzielgruppe mit Produkten wie Produkten wie Illustrator, Photoshop und Indesign bei den Kreativen: Grafiker, Designer, Fotografen Künstler – und natürlich Kreativ-Agenturen. 2009 schlug Adobe eine neue Richtung ein: Adobe übernahm Omniture für fast 2 Milliarden US$. Kern von Omniture war das Analyseprogramm Site Catalyst, das bereits vorher durch Zukäufe um einige Funktionen – z.B. Behavioral Targeting – erweitert worden war. Der Grundstein für die Adobe Marketing Cloud war gelegt. Adobe erzielte weltweit mit der Marketing Cloud einen Rekordumsatz von 465 Millionen US-Dollar. – allein im vierten Quartal 2016.

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