Browsergames

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Browsergames Vergleich: Der große Kaufberater von A-Z

Browsergames sind ein spaßiger Zeitvertreib, für den Sie nicht zwingend Geld ausgeben müssen. Ein Browser, ein Endgerät und eine Internetverbindung reichen. So spielen Sie online mit anderen Usern weltweit und das auch unterwegs auf Ihrem Laptop, Smartphone oder Tablet.

Author
Julia Meister
Veröffentlicht
12. Mai 2021
Aktualisiert
12. Mai 2021

Vielleicht interessieren Sie sich für Gaming, aber wollen kein Geld für teure Hardware und Vollpreistitel ausgeben. In diesem Fall ist Browsergaming der kostengünstige Mittelweg. Sie brauchen nur ein internetfähiges Endgerät und einen installierten Browser. Dank der gewaltigen Zahl an verfügbaren Games finden Sie Settings und Spielprinzipien für jeden Spieltyp. So haben Sie beispielsweise die Wahl zwischen Langzeitprojekten in Aufbauspielen oder kleinen Minigames zwischendurch. In diesem Ratgeber erfahren Sie, was Browsergames genau sind, welche es gibt und wie Sie das perfekte Game für Ihren Zeitvertreib ausfindig machen.

Praxistest: Browsergames 2021 im Test

Im aktuellen Praxistest sichern sich Forge of Empires, Goodgame Empire und RAID: Shadow Legends die begehrten Plätze auf dem Treppchen. Dicht dahinter folgen die Spiele Rail Nation, Elvenar, und Grepolis.

10
Anbieter im Vergleich
10
Anbieter im Praxistest
170
Stunden Aufwand
50
Stunden gespielt
1

Forge of Empires

Bauen Sie sich einmal durch die Menschheitsgeschichte

In Forge of Empires bauen Sie sich mit Ihrem kleinen Steinzeitvolk durch die Epochen der Menschheitsgeschichte, bis Ihre Zivilisation andere Planeten unseres Sonnensystems erreicht. Dabei lösen Sie Quests, produzieren unterschiedliche Waren und Gebäude, ziehen gegen Gegner in den Krieg und handeln mit anderen Spielern. Für gesellige Spieler bietet Forge of Empires Gilden, Chats, ein Forum und Freundeslisten, um sich mit anderen Spielern auszutauschen.

Das Spiel glänzt mit einer hübschen Grafik, Turnieren, unterschiedlichen Events, täglichen herausforderungen und einer sinnvoll aufgebauten Questreihe, die Ihnen als Tutorial dient. Zudem zeigt Forge of Empires eine faire Spielgestaltung. Wenn Sie genug Geduld mitbringen, haben Sie Zugriff auf alle Inhalte des Spiels, ohne dafür zwingend bezahlen zu müssen.

Sie haben an vielen Stellen die Möglichkeit, Diamanten auszugeben, die Sie langwierig im Spiel sammeln oder für Echtgeld erwerben. Damit lassen sich Wartezeiten abkürzen, bestimmte Gebäude, Plätze für Militäreinheiten und mehr kaufen. Das kleinste Paket für Diamanten beginnt hier bei 1,99€ per SMS/Telefon-Bestellung.

Vorteile
  • Hübsche Grafik
  • Einfacher Einstieg
  • Microtransactions völlig optional
Nachteile
  • Viele kleine Patience-Walls
  • Teilweise Pay-to-win im PvP
2

Goodgame Empire

Burgbau in charmanter Comic-Optik

In Goodgame Empire erbauen Sie sich nach und nach eine florierende Burg. Ganz im Sinne der Aufbaustrategie achten Sie hier auf das empfindliche Gewicht zwischen Ressourcen, Bevölkerung, Armeestärke und Bauplatz. Durch die passende Forschung lassen sich viele Gebäude, Figuren und Werte verbessern und verhelfen Ihnen zu noch mehr Macht. Achten Sie aber darauf, nicht von noch stärkeren Burgherren aus der Nachbarschaft überrannt zu werden. Abhilfe schafft hier ein Bündnis mit einer Allianz.

Das Spiel ist in einer knuffigen Comic-Optik gehalten und versprüht mit seinen Quests einen sympathischen Funken Eigenironie. Durch Elemente wie die Mini-Quests, die Sie an vielen Stellen im Spiel verteilt finden, sind Sie auch bei längeren Wartezeiten gut beschäftigt. Die Kämpfe werden nicht nur mit den stärkeren Truppen, sondern auch mit einer klugen Befestigung Ihrer Burgmauern entschieden. Das bringt mehr Taktik ins Spiel.

Als Premiumwährung werden Ihnen im Spiel Rubine angeboten. Die Packs kosten zwischen 0,99€ und 99,99€. Zusätzlich lassen sich unterschiedliche Pakete erwerben, in denen Sie beispielsweise eine große Zahl verstärkter Truppen oder nützliche Verteidigungsgeräte für Ihre Burg vorfinden.

Vorteile
  • Charmante Comic-Optik
  • Durchdachtes Kampfsystem
  • Unterhaltsame Nebenaufgaben
Nachteile
  • Offensive Kaufangebote für Rubine
  • Teils kleinteiliges Interface
3

RAID: Shadow Legends

Schickes Strategie-RPG im Dark-Fantasy-Look

In der düsteren Welt von RAID: Shadow Legends beschwören Sie unterschiedliche Helden herauf, um mit Ihnen in der Kampagne gegen den dunklen Herrscher Siroth zu ziehen oder sich mit anderen Spielern im PvP zu messen. Dabei tragen Sie rundenbasierte Taktik-Kämpfe aus und verbessern damit immer weiter Ihre Champions. Sie haben die Wahl aus unterschiedlichen Modi und die Kampagne bietet Ihnen verschiedene Schwierigkeitsgrade. So findet jeder Spieler die passende Herausforderung.

Die Kämpfe sind schick animiert und der düstere Fantasy-Look sorgt für eine stimmige Atmosphäre. Sie können über 400 Champions sammeln und mit Artefakten, Glyphen und Rangaufstiegen stetig verbessern. Durch das optionale PvP kommen sowohl kompetitive Spieler auf Ihre Kosten als auch Spieler, die lieber strikt im Einzelmodus spielen. Teamplayer können sich einem der Spieler-Clans anschließen.

Auch RAID bietet eine Premiumwährung für Diamanten. Die Preise reichen von 4,99 $ für 175 Juwelen bis zu 99,99 $ für 4.200 Juwelen. Abseits der Juwelen finden Sie im Spiel unterschiedliche Packs, die Rüstungen, Items und weitere Spielbeschleuniger beinhalten. Ihr Preis variiert mit dem Inhalt.

Vorteile
  • Schicke 3D-Grafik
  • Nette Story-Kampagne
  • Mehrere Schwierigkeitsgrade
Nachteile
  • Sehr penetrante Werbung
  • Gacha-System
4

Rail Nation

Der kooperative Zug-Manager

In Rail Nation übernehmen Sie die Rolle eines Eisenbahn-Tycoons und bauen Ihren eigenen Fuhrpark aus Loks und Waggons auf. In zeitlich begrenzten Runden treten sie gegen andere Spieler an und versuchen durch gut geplante Waren- und Personentransporte Ihre Stadt aufzuleveln. Die zehn besten Städte dürfen an der Endrunde teilnehmen. Sie spielen sich pro Runde mit 36 unterschiedlichen Loks durch sechs verschiedene Epochen.

Rail Nation erfordert gutes Planungsvermögen und Teamplay. Das wird durch Features wie beispielsweise die vielen Kommunikationskanäle möglich gemacht. Eine tolle Idee ist das Mentorenprogramm. Hier werden neue Spieler persönlich von bereits erfahrenen Eisenbahnern unter deren Fittiche genommen und bekommen so Ihren eigenen Ansprechpartner für Fragen und Tipps.

Sie finden auch in Rail Nation eine Premiumwährung in Form von Gold. Die Preise der Goldpakete rangieren zwischen 1,99€ und 199,99€. Mit Gold schalten Sie verschiedene Spielvorteile wie beispielsweise den zeitlich begrenzten PLUS-Account oder kosmetische Anpassungen für Ihren Avatar frei.

Vorteile
  • Verschiedene Strategien möglich
  • Mentorenprogramm
  • Starker Fokus auf Teamplay
Nachteile
  • Gefahr von Pay-to-win
  • Rundenspiel für manche unattraktiv
5

Elvenar

Aufbau-Strategie im knuffigen Fantasy-Setting

Elvenar lässt Ihnen die Wahl, ob Sie das Spiel mit den Elfen oder den Menschen bestreiten wollen. Sie bauen sich mit dem gewählten Volk eine neue Heimat im namensgebenden Land Elvenar auf und müssen mit verschiedenen Produktionsgebäuden Ihren Baufortschritt voranbringen. Zudem verdienen Sie sich mit Handel und Ihrer Armee neue Provinzen und die wertvollen Relikte, mit denen Sie Ihre Güterproduktion steigern. Sie spielen Elvenar wahlweise allein oder in einer Gemeinschaft.

Ein besonderer Hingucker von Elvenar sind die liebevoll animierten Gebäude, die mit jeder Ausbaustufe Ihren Look wechseln. Als Beschäftigung bietet Ihnen das Spiel Haupt- und Nebenquests, Turniere oder (saisonale) Events. Zwar gibt es im Spiel eine Premiumwährung in Form von Diamanten, wer aber geduldig spielt und clever mit anderen Spielern handelt, kommt auch gut ohne Echtgeld voran.

So lassen sich Abkürzungszauber und Diamanten in kleinen Mengen auch erspielen. Möchten Sie dennoch Diamanten für eine Abkürzung erwerben, erhalten Sie das kleinste Paket ab 1,99€. Dieses bekommen Sie jedoch nur via SMS/Telefon-Bestellung. Größere Pakete erhalten Sie beispielsweise per PayPal oder Kreditkarte.

Vorteile
  • Charmante Animationen
  • Einfacher Einstieg
  • Microtransactions optional
Nachteile
  • Viele Patience-Walls
  • Wartezeiten werden schnell lang
6

Grepolis

Steigen Sie zu antiken Herrscher über ganze Meere auf

Grepolis entführt Sie in die legendäre Welt der griechischen Antike. Dort bauen Sie sich eine Siedlung und eine Armee auf und erobern nach und nach die umliegenden Inseln. Durch die Wahl des Servers haben Sie jedoch auch die Möglichkeit, nicht im PvP zu spielen und einfach so Ihr Reich auszubauen. Dazu bauen Sie Ressourcen ab und betreiben mit anderen Spielern möglichst lukrativen Handel. All das tun Sie je nach Belieben allein oder als Teil einer mächtigen Allianz.

Besonders das stimmungsvolle Setting von Grepolis ist gut gelungen. Sie profitieren von den Zaubern antiker Götter wie Hera oder Hades, lösen entscheidungsbasierte Inselquests und berufen für die gewonnenen Münzen sagenumwobene Helden in Ihre Städte. Zudem gibt es noch normale Quests sowie saisonale Events über die Sie zusätzliche Belohnungen für Ihr Reich freispielen.

Die Premiumwährung in Grepolis besteht aus Goldmünzen, die Sie sich über ein Börsensystem theoretisch auch im Spiel erarbeiten können. Das ist allerdings sehr mühsam. Alternativ haben sie die Möglichkeit, Goldmünzen ab einem Wert von 1,99€ per SMS beziehungsweise Telefonbestellung zu erhalten.

Vorteile
  • Atmosphärisches Setting
  • Gutes Tutorial
  • Viele Vorgehensweisen
Nachteile
  • Teilweise komplexe Funktionen
  • Schwierigkeit schwankt
7

Vikings: War of Clans

Aufbaustrategie im Wikinger-Setting

Das Spiel Vikings: War of Clans verbindet Aufbaustrategie mit RPG-Elementen. Bauen Sie sich eine mächtige Stadt für Ihren Wikinger-Clan auf, kämpfen Sie mit anderen Spielern auf der Karte im PvP und erobern Sie den Thron von Jötunheim. Zudem leveln Sie Ihren Helden auf und schicken diesen gegen Feinde auf der Weltkarte, um dessen Talente zu verbessern und für Ihren Vorteil zu nutzen. Vikings: War of Clans spielen Sie entweder allein oder als Teil eines Klans.

Das Spiel bietet Ihnen unterschiedliche Aktivitäten wie zeitlich begrenzte Events oder die Erkundung der dunklen Kammern von Helheim. Hier bekommen Sie einen separaten Champion und schicken diesen durch düstere Labyrinthe, um wertvolle Schatztruhen zu plündern. Das Setting ist eine schöne Abwechslung zur klassischen Fantasy und grafisch gut umgesetzt.

Die Premiumwährung von Vikings: War of Clans nennt sich Gold und kostet abhängig von der Größe des jeweiligen Pakets zwischen 1,99€ und 99,99€. Des Weiteren finden Sie im Spiel Item-Packs, die unterschiedliche Spiele-Vorteile wie etwa Beschleuniger, zusätzliche Ressourcen und Gold als Paket kombinieren.

Vorteile
  • Interessantes Setting
  • Gute Grafik
  • Klanübergreifende Schlachten
Nachteile
  • Gefahr des Pay-to-win
  • Sehr kurzes Tutorial
8

Game of Thrones Winter is Coming

Aufbaustrategie und RPG in Westeros

Game of Thrones Winter is Coming kombiniert Aufbau, Echtzeitstrategie und RPG. Und das alles mit den beliebten Figuren aus Game of Thrones. Sie errichten als Lord oder Lady Ihre eigene Burg, erobern die umliegenden Lande zurück und heben Ihre eigene Armee für den Krieg gegen andere Spieler oder KI-Feinde wie Rebellen aus. Sammeln Sie Kommandeure und schicken Sie diese in die Prüfungen des Wehrholzbaumes, um deren Macht und Stärke auszubauen.

Das Setting von Westeros ist stimmungsvoll eingefangen und zeigt Ihnen kleine Miniaturen und Figuren aus der beliebten Serie. Auch wenn es sich nicht rechnet, alle Kommandeure freizuschalten, freuen sich Fans über das Wiedersehen mit ihren Favoriten. Winter is Coming gibt Ihnen viele Beschäftigungen wie die Prüfungen, die Aufzucht Ihrer eigenen Drachen und die Allianz-Eroberung der großen Städte wie etwa Königsmund.

In diesem Spiel besteht die Premiumwährung aus schwarzen Diamanten. Diese bekommen Sie für Preise zwischen 1 $ und 1.000 $. Schwarze Diamanten geben sie entweder direkt aus oder tauschen Sie in Diamanten um, mit denen Sie sich im Spiel unterschiedliche Vorteile und Items verschaffen.

Vorteile
  • Franchise passt zum Gameplay
  • Viele Aktivitäten
  • Gutes Tutorial
Nachteile
  • Absurd teure Spielfiguren
  • Pay-to-win
9

Total Battle

Errichten Sie eine mächtige Fantasy-Stadt

In Total Battle bauen Sie in einem vielfältigen Fantasy-Universum Ihre eigene Stadt auf, produzieren wichtige Ressourcen wie Stein, Holz und Silber und liefern sich auf der Weltkarte Schlachten mit anderen Spielern sowie unterschiedlichen Monster-Trupps. Dabei nutzen Sie sowohl menschliche Soldaten als auch gezähmte mythische Kreaturen. Sie können andere Spieler plündern, mit diesen friedlich handeln oder sich mit Ihnen in einem Clan organisieren.

Neben diesen großen Aufgaben erledigen Sie weitere Aufgaben wie die Erkundung von Grüften oder schicken Ihren Helden in die Arena, um diesen stetig zu verbessern. Total Battle bietet Ihnen eine kurze, aber interessante textbasierte Kampagne, in deren Zuge Sie moralische Entscheidungen treffen. Zudem dürfen Sie an unterschiedlichen Events und Turnieren teilnehmen.

Die käufliche Premiumwährung in Total Battle sind Goldmünzen, die Sie als Teil von Item-Packs erhalten. Im Test rangierte der Preis für die Packs zwischen 4,40€ und 88€. Der Anbieter erwähnt allerdings in seinen Nutzungsbedingungen Transaktionen im Wert zwischen 2,99 $ und 499,99 $.

Vorteile
  • Erwachsene Hauptstory
  • Viele Beschäftigungen
  • Nette Grafik
Nachteile
  • Teils Pay-to-win
  • Penetrante Shop-Angebote
10

Base Attack Force

Baseneroberung mit realistischen Militärfahrzeugen

Base Attack Force gehört zum Genre der Strategiespiele. Sie bauen sich hier eine Basis auf und produzieren mit Ihren Fabriken unterschiedliche militärische Fahrzeuge. Dazu gehören Panzer, Flugzeuge, Boote, Züge und Helikopter. Jedes Fahrzeug besitzt individuelle Eigenschaften, die Sie gezielt und taktisch klug einsetzen müssen, um Basen anderer Spieler zu erobern. Wenn Sie sich einer Allianz anschließen, wird dieses Vorhaben um einiges einfacher.

Bei diesem Spiel kommen vor allem geduldige Strategen auf Ihre Kosten, die sich gern mit klugen Angriffstaktiken und präziser Vorbereitung auseinandersetzen. Denn die Fahrzeuge warten alle mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Panzerungen auf. Liebhaber von Militärfahrzeugen freuen sich über die Fahrzeuge selbst, die real existierenden Bautypen nachempfunden sind.

Auch in Base Attack Force gibt es eine Premiumwährung. In diesem Fall nennt sie sich Gold und kostet pro Paket zwischen 9,99€ und 69,99€. Gold lässt sich in sehr kleinen Mengen durch den Bau eines bestimmten Fahrzeugs auch erspielen. Zusätzliche Item-Packs gibt es im Falle dieses Spiels nicht.

Vorteile
  • Realistische Fahrzeugmodelle
  • Nette Grafik
  • Belohnt gute Strategien
Nachteile
  • Frustrierender Einstieg
  • Pay-to-win

Was ist ein Browsergame?

Ein Browsergame ist ein Computerspiel, das aus dem Browser heraus gestartet wird. Sie spielen das Spiel bei sich auf Ihrem Endgerät, das Hosting des Spiels übernimmt allerdings der Anbieter. So bleiben Ihnen Installationen erspart. Sie benötigen allerdings eine Internetverbindung. Browsergames basieren oft auf einem Freemium-Modell. Das heißt Sie spielen kostenlos, haben aber die Möglichkeit, optionale Inhalte zu kaufen. Es gibt unterschiedliche Genres, die die Art des Spiels und seine Steuerung bestimmen.

Browsergames sind vollwertige Computerspiele, die Sie sich nicht erst in einem Geschäft oder einem digitalen Store wie Steam oder Epic kaufen. Hier lautet die Devise “In den Browser, anmelden und los!”. Es gibt Massen an unterschiedlichen Browsergames, die Ihnen verschiedene Spielsysteme und Settings anbieten.

Browsergames sind Videospiele, die Sie ganz bequem und ohne Installation im Webbrowser spielen können
Browsergames sind Videospiele, die Sie ganz bequem und ohne Installation im Webbrowser spielen können
Quelle: trusted.de

Welche Vorteile bringt ein Browsergame?

Einer der größten Vorteile des Browsergamings ist, dass es für wirklichen jeden zugänglich ist, der ein Endgerät mit Browser und eine Internetverbindung besitzt. Die meisten Browsergames sind kostenlos ‒ anders als bei Vollpreistiteln, die mühelos Preise bis zu 80€ und mehr erreichen können. Oft sind Browsergames optisch etwas schlichter gehalten, sodass auch langsamere Internetverbindungen und durchschnittliche Hardware das Spiel flüssig darstellen können.

Das ist für Grafik-Enthusiasten ein Abstrich, allerdings benötigen Sie so keine teure PC-Hardware. Ein weiterer Vorteil ist die niedrige Einstiegsschwelle. Auch wenn es komplexe Browserspiele auf dem Markt gibt, sind sehr viele für Casual Gamer gedacht, also Personen, die selten oder noch nie ein Computerspiel gespielt haben. Der Schwierigkeitsgrad ist damit tendenziell gering und bietet auch für Nicht-Gamer einen frustfreien Einstieg in die Materie.

Viele Browsergames nehmen Sie mit Tutorials und einfachen Spielprinzipien an die Hand
Viele Browsergames nehmen Sie mit Tutorials und einfachen Spielprinzipien an die Hand
Screenshot: trusted.de
Quelle: forgeofempires.com

Ein weiteres Argument für Browsergames ist, dass Sie die jeweiligen Titel nicht auf Ihr Endgerät herunterladen müssen. Sie melden sich mit einer E-Mail-Adresse an, legen ein Passwort und einen Spielernamen fest und spielen sofort los. Bei kleinen Minigames, wie es sie beispielsweise auf der Seite Spielaffe.de oder newgrounds.com gibt, benötigen Sie nicht mal eine Anmeldung.

Das bei Browsergames gar nichts heruntergeladen wird, ist technisch nicht zu 100% korrekt. Kleine Darstellungsdateien oder sehr simple, kleine Spiele werden im Hintergrund in den temporären Speicher Ihres Browsers geladen. Ein dauerhafter Download findet bei herkömmlichen Browsergames aber eigentlich nie statt.

Für alle, die die soziale Komponente an Spielen schätzen, ist der Community-Aspekt interessant. Einige Spiele erlauben Ihnen, sich über Chats mit Menschen aus aller Welt zu unterhalten und sich in Gruppen, Freundeslisten und Gilden zu organisieren. So finden Sie auch außerhalb Ihres unmittelbaren sozialen Umfelds Mitspieler, die vielleicht mit der Zeit sogar zu Freunden werden.

Über Chats, Gemeinschaften und Foren finden Sie schnell neue Mitspieler
Über Chats, Gemeinschaften und Foren finden Sie schnell neue Mitspieler
Screenshot: trusted.de
Quelle: wbb.rail-nation.com

Welche Nachteile kommen mit dem Browsergaming?

Ein großer Nachteil der Browsergames ist, dass Sie eine permanente Internetverbindung benötigen. Ist Ihre Verbindung unterbrochen, haben Sie keinen Zugriff auf Ihr Spiel. Ist Ihre Internetverbindung dagegen vorhanden, aber nicht stabil, dann kommt es zu Eingabeverzögerungen und Rucklern im Spiel, auch Lags genannt. Diese sind unschön anzusehen und unterbrechen den Spielfluss. Auch kann es zu Wartungen kommen. Während dieser Zeiten ist das Spielen schlicht nicht möglich.

Schlechtes Internet und Wartungen führen teils zu unschönen Spielunterbrechungen
Schlechtes Internet und Wartungen führen teils zu unschönen Spielunterbrechungen
Screenshot: trusted.de
Quelle: game.gtarcade.com

Ein anderer Nachteil der permanenten Internetverbindung sind die unfreundlichen Gestalten der Internetszene. Natürlich ist nicht jeder Online-Spieler ein Krimineller, allerdings nutzen Hacker und Internet-Betrüger die Unwissenheit neuer oder unerfahrener Spieler gerne aus. So geben sich beispielsweise Betrüger im Chat als Mitarbeiter des Anbieters aus, um an Passwörter, Accounts und Ingame-Gegenstände zu gelangen.

Auch können die Server der Anbieter Ziel der Attacken sein, solche Operationen sind aber glücklicherweise nur sehr selten erfolgreich. Dennoch empfiehlt es sich, sichere Passwörter und Antiviren-Programme zu nutzen.

Haben Sie sich als Spieler im Shop etwas gekauft, sollten Sie diese Werte mit sicheren Passwörtern schützen
Haben Sie sich als Spieler im Shop etwas gekauft, sollten Sie diese Werte mit sicheren Passwörtern schützen
Screenshot: trusted.de
Quelle: totalbattle.com

Zuletzt sollte auch das Suchtpotenzial von Browserspielen nicht unterschätzt werden. Oft sind die im Kern kostenlosen Spiele mit optional käuflichen Inhalten gefüllt oder mit Glücksspielmechaniken versehen. Wer hier für sich selbst eine Gefahr sieht, sollte sich vor der Anmeldung bei den betreffenden Browsergames gut über die Inhalte informieren, sich selbst finanzielle Grenzen setzen oder generell Abstand von dieser Art Spiel nehmen. Mehr dazu finden Sie im Abschnitt “Wie viel kostet ein Browsergame?”

Wer spielt Browsergames?

Etwa 34,3 Mio. Menschen in Deutschland spielen mindestens gelegentlich Computer-, Video und Mobile-Spiele. Eine Erhebung aus dem Jahr 2014 zeigt dabei, dass Browsergaming bei den Geschlechtern etwa gleich beliebt ist. So waren zu diesem Zeitpunkt etwa 47% der Spieler weiblich und 53% männlich. Auch gibt es keine massiven Unterschiede in der Altersverteilung. Der größte Spieleranteil bei Online- und Browsergames machten 2014 die Personen der Gruppe 50+ mit etwa 24% aus, gefolgt von der Gruppe 40-49 mit 22%.

Das riesige Angebot an Browsergames bedient so gut wie jede Vorliebe bei Spielern. Dementsprechend lässt sich Browsergaming weder einem speziellen Alter noch einem bestimmten Geschlecht zuordnen.

Browsergames sind - ähnlich wie Online-Games - bei einem breiten Publikum und vielen Altersklassen beliebt
Browsergames sind - ähnlich wie Online-Games - bei einem breiten Publikum und vielen Altersklassen beliebt
Quelle: trusted.de

Was gibt es in Browsergames zu tun?

Was Sie in Browsergames genau tun, ist immer sehr stark vom einzelnen Spiel abhängig. Während Sie in RPGs in die Haut eines Helden schlüpfen und Ihn in Kämpfe schicken, um diesen aufleveln, bauen Sie in einem Spiel der Aufbaustrategie Ihre Stadt, Ihre Burg oder Ihr Königreich aus. Gelegentlich finden Sie Browserspiele, die sehr viele spielerische Gemeinsamkeiten haben, sich aber im Setting unterscheiden. Was davon Ihnen zusagt, hat sehr viel mit Ihrem persönlichen Geschmack und Ihrem Spielstil zu tun.

Im Internet gibt es Browserspiele wie Sand am Meer. Allerdings lassen sich Spiele oft zumindest grob in eine Kategorie-Schublade stecken. Die spielerischen Konventionen des jeweiligen Genres bestimmt dann, was Sie im jeweiligen Spiel tun.

Errichten Sie mächtige Imperien als Aufbau-Stratege

Bei Spielen aus dem Aufbau-Genre nehmen Sie oft die Rolle eines Königs, Generals oder anderen Form von Befehlshaber ein und errichten ein Machtzentrum wie eine Stadt oder eine Burg. Beispiele hierfür sind Forge of Empires, Elvenar oder Grepolis. Das größte Unterscheidungsmerkmal dieser Spiele ist Ihr Setting. In Forge of Empires spielen Sie sich durch die Epochen der Menschheitsgeschichte, in Elvenar bauen Sie als Menschen oder Elfen eine Fantasy-Stadt auf und in Grepolis erobern Sie das antike Griechenland.

Bei Spielen der Aufbau-Strategie bauen Sie Ihr eigenes Machtzentrum auf
Bei Spielen der Aufbau-Strategie bauen Sie Ihr eigenes Machtzentrum auf
Screenshot: trusted.de
Quelle: grepolis.com

Wichtig bei dieser Art von Spiel ist Geduld und kluge Vorausplanung, denn Ihre Machtzentrale erbaut sich nicht von allein. Sie müssen Produktionsgebäude errichten, die Ihnen die nötigen Rohstoffe für den Ausbau generieren. Welche das sind, unterscheidet sich von Spiel zu Spiel, meist sind es aber Güter wie Nahrung, Holz, Stein, Eisen, Silber oder Gold. Im Falle von Elvenar, Forge of Empires und dem Mittelalter-Aufbau-Spiel Goodgame Empire müssen Sie zudem auf die Zufriedenheit der Bewohner Ihres Reiches achten.

Meistens reicht dafür das Aufstellen von hübschen Dekorationen und genug Nahrung. Dafür brauchen Sie aber Platz, der Ihnen bei Aufbauspielen nicht endlos zur Verfügung steht. Daher ist der zweite wichtige Faktor beim Aufbau, die Gebäude platzsparend anzuordnen und genug von allem zu bauen, das Sie benötigen. Über Forschungsgebäude verbessern Sie nach und nach die Menge, Effizienz und Qualität Ihrer Produktionen, was Ihnen die stetige Verbesserung und Erweiterung Ihrer Machtzentrale erlaubt.

Achten Sie auf genug Produktionsstätten und auf Ihren verfügbare Platz
Achten Sie auf genug Produktionsstätten und auf Ihren verfügbare Platz
Screenshot: trusted.de
Quelle: elvenar.com

Ein weiterer wichtiger Faktor in der Aufbau-Strategie ist die Eroberung. Wie diese umgesetzt wird, unterscheidet sich oftmals stark. In Forge of Empires und Elvenar können Sie kämpfen oder Gebiete mit den richtigen Gütern erkaufen. Bei Titeln wie Grepolis ist das eher nicht der Fall. Hier erobern Sie leere Städte oder die anderer Spieler immer mit Waffengewalt. Dazu heben Sie eine Armee aus, die Sie meistens über eine Kaserne in Ihrer Stadt oder Burg rekrutieren.

Dabei ist entscheidend, welchem Typus Ihre Kämpfer angehören. Meistens finden Sie Klassen wie Reiter, Bogenschützen und Infanterie in Ihrem Arsenal. In Titeln wie Total Battle, Elvenar und Grepolis werden die Einheiten um ausgefallene Wesen und Monster wie Magier, Treants und Harpyien erweitert. Der Typus bestimmt, auf welche Art Ihre Einheiten angreifen, über welche Distanz und wie groß der Schaden ausfällt. Rekrutieren Sie die richtige Menge der passenden Einheiten, sind Sie im Gefecht siegreich.

Bei manchen Titeln spielen Sie gefechte gegen KI-Gegner
Bei manchen Titeln spielen Sie gefechte gegen KI-Gegner
Screenshot: trusted.de
Quelle: forgeofempires.com

Ob Sie aktiv in den Kampf eingreifen dürfen, ist vom Spiel abhängig. So erhalten Sie in Total Battle beispielsweise nur eine Textzusammenfassung des Kampfergebnisses. In Forge of Empires und Elvenar hingegen legen Sie bei Gefechten gegen KI-Gegner auf Hexfeldern selbst Hand an und dürfen eine Runde vereinfachtes Schach spielen.

Beweisen Sie Ihr Können als Strategie-Ass

Strategie-Spiele gehören zu den ältesten Vertretern der Browsergames und sind quasi die Urväter der Aufbau-Strategie. Statt um dem Aufbau einer blühenden Zivilisation geht es bei Strategie-Titeln eher darum, so schnell wie möglich eine schlagkräftige Armee auf die Beine zu stellen, um im Kampf um Basen, Städte oder anderen Points of interest bestehen zu können. So zum Beispiel in Base Attack Force. Sie erhalten hier eine Startbasis und versuchen so schnell wie möglich die Basen der Gegner einzunehmen.

Während Sie sich bei Kämpfen in Elvenar mit dem Gegner abwechseln und rundenweise ziehen, läuft Base Attack Force in Echtzeit ab. Sie und Ihre Dutzenden Mitspieler agieren also gleichzeitig. Hier ist neben einer klugen taktischen Aufstellung Ihrer Streitmacht auch Schnelligkeit gefragt. Apropos Streitmacht: Die besteht in Base Attack Force aus einer Reihe von realistischen Militärfahrzeugen wie Panzern, Flugzeugen und Schiffen. Das ist aber nur eins der möglichen Settings für Strategiespiele.

In Strategiespielen ziehen Sie mit militärischen Einheiten ins taktische Gefecht
In Strategiespielen ziehen Sie mit militärischen Einheiten ins taktische Gefecht
Screenshot: trusted.de
Quelle: baseattackforce.com

Eine Basis bauen Sie sich hier ebenfalls auf, allerdings in einem viel kleineren Rahmen. Die Basis dient Ihnen hier lediglich als Ressourcengeber für die Produktion Ihrer Militäreinheiten. Handel und Diplomatie finden Sie in Strategie-Titeln selten. Je nach Art des Spiels treten Sie in den Gefechten gegen KI-Gegner an oder, wie im Fall von Base Attack Force gegen andere Spieler. Diese Art von Spielen erfordert gute Planung, die taktisch kluge Positionierung Ihrer Einheiten und den cleveren Gebrauch ihrer individuellen Fähigkeiten.

Denn wie auch die Armeen in Titeln der Aufbau-Strategien sind Ihre Einheiten in Strategiespielen meist mit verschiedenen Reichweiten, Werten und Fähigkeiten ausgestattet. So bietet Ihnen Base Attack Force beispielsweise Panzer, die auch Schiffe angreifen dürfen oder Spähfahrzeuge mit weitem Sichtradius.

Im Rollenspiel zum mächtigen Helden werden

Beim Rollenspiel oder kurz RPG wechseln Sie von der Vogelperspektive des Kommandeurs eine Etage tiefer und nehmen den Platz einer bestimmten Spielfigur ein. Ziel eines Rollenspiels ist, den eigenen Charakter und dessen Fähigkeiten aufzuleveln, bis auch die größten Herausforderungen der Spielwelt gemeistert werden können. Eine Variante eines solchen Konzeptes finden Sie beispielsweise in RAID: Shadow Legends, in dessen Zuge Sie gleich eine ganze Gruppe an Champions in den Kampf schicken.

RAID: Shadow Legends bildet in diesem Zusammenhang eine Ausnahme, denn hier handelt es sich nicht um ein Browsergame, sondern um ein Client-Game. Hier müssen Sie sich einen sogenannten Launcher herunterladen und RAID installieren, um es zu spielen. Allerdings ist die Anmeldung sowie das Spielen wie bei den meisten Browsergames kostenlos.

Bei Rollenspielen verbessern Sie nach und nach Ihren Charakter zum mächtigen Helden
Bei Rollenspielen verbessern Sie nach und nach Ihren Charakter zum mächtigen Helden
Screenshot: trusted.de
Quelle: plarium.com

Meistens erhalten Sie in RPGs eine Hauptquest, in deren Zuge die grundlegende Geschichte Ihrer Heldenreise erzählt wird und Nebenquests, die die Story erweitern und Sie aufleveln lassen. In RAID spielen Sie sich wahlweise durch Kämpfe gegen andere Spieler oder durch die Kampagne. In beiden Fällen erhalten Sie Ressourcen wie Erfahrungspunkte, die Ihr Team stärker machen. Mit steigender Erfahrung lassen sich die Werte Ihrer Figuren erhöhen und immer bessere Fähigkeiten freischalten. So lassen sich immer schwierigere Aufgaben lösen, noch stärkere Gegner besiegen und mächtigere Ausrüstungen tragen.

Je nach RPG bekämpfen Sie Gegner in Echtzeit oder rundenbasiert. In RAID werden die Kämpfe rundenbasiert und in Wellen ausgetragen. Sie dürfen aktiv in das Geschehen eingreifen, indem Sie die speziellen Fähigkeiten der jeweiligen Charaktere einsetzen. Dabei ist wichtig, die Schwächen des Gegners zu kennen und das passende Timing für die Angriffe auszuloten. Gute Kenntnis über die Fähigkeiten Ihrer Streiter und die Wahl der richtigen Ausrüstung ist ebenfalls wichtig.

Managen Sie sich an die Spitze der Ranglisten

Wem Rollenspiele zu stressig sind, der kann sich an einen Manager wie beispielsweise Rail Nation setzen. Hier geht es um das besonders ausgeklügelte Planen von bestimmten Abläufen. In Rail Nation ist das beispielsweise die Planung und Verwaltung Ihres eigenen Zug-Imperiums, inklusive Loks, Waggons und Gleisen. Das Ziel des Spiels ist, bei seinen Planungen und Langzeitstrategien mehr Voraussicht zu beweisen als der Gegner.

In Managern müssen Sie möglichst klug mit Zahlen und Statistiken arbeiten
In Managern müssen Sie möglichst klug mit Zahlen und Statistiken arbeiten
Screenshot: trusted.de
Quelle: railnation.de

Messbar wird das oft durch ein konkretes Spielziel. In Rail Nation sind das die beförderten Güter und Personen. Je mehr davon Sie in möglichst kurzer Zeit befördern, desto eher haben Sie eine Chance auf den Sieg. Meistens stellt Ihnen ein Manager eine Reihe von Stellschrauben zur Verfügung, um Ihre Planung zu verbessern und sich einen Vorteil zu verschaffen. Beispielsweise durch Upgrades, die Sie durch Forschung freischalten oder durch den Erwerb gewisser Helfer und Gebäude.

So erhöhen Sie in Rail Nation Ihr Kontolimit durch den Ausbau Ihrer Bank oder dürfen durch das Anwerben einer bestimmten Figur Waggons vergünstigt einkaufen. Ein Unterschied zu klassischen Managern ist, dass Rail Nation in Runden gespielt wird. In den meisten Fällen managen Sie sich endlos in immer neue Höhen. Je nach Spiel tun Sie das allein gegen eine KI oder wie in Rail Nation kooperativ gegen andere Spieler.

Manager spielen Sie je nach Titel allein, gegen die KI oder mit und gegen echte Spieler
Manager spielen Sie je nach Titel allein, gegen die KI oder mit und gegen echte Spieler
Screenshot: trusted.de
Quelle: railnation.de

Die eben genannten Titel und Genres sind nur ein Bruchteil dessen, was Sie im Internet finden. Die hier aufgeführten Beispiele repräsentieren allerdings ein paar der beliebtesten Spielsysteme, die Ihnen bei der Suche nach Ihrem nächsten Browsergame wohl besonders oft begegnen werden.

Was brauche ich, um Browsergames zu spielen?

Für die Nutzung von Browsergames benötigen Sie eigentlich nur drei Dinge: eine stabile Internetverbindung, ein Endgerät wie einen PC, ein Tablet oder ein Smartphone und einen installierten Browser. Bevor Sie mit dem Spielen beginnen, sollten Sie einmal ausprobieren, welcher Browser mit Ihrem gewählten Spiel kompatibel ist und ob es im Falle eines mobilen Endgerätes die passende App gibt. Für gewöhnlich hat jedes Betriebssystem eine Reihe von Browsern zur Verfügung, wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Wie bereits erwähnt, brauchen Sie eigentlich nur ein Endgerät, einen Browser und eine Internetverbindung. Die Einrichtung dieser Elemente ist dabei angenehm einfach.

Wie Sie Ihren Browser zur Spielekonsole machen

Wenn Sie ein bekanntes Betriebssystem wie Windows, iOS oder Linux nutzen, sollten Sie bereits Zugriff auf einen Browser haben. Die bekanntesten Browser sind folgende:

  • Google Chrome
  • Firefox
  • Microsoft Edge
  • Safari
  • Internet Explorer
  • Opera

Sobald Sie einen Browser zur Verfügung haben, lässt sich dieser zum Spielen nutzen. Falls Sie einen anderen Browser lieber nutzen, installieren Sie sich über den ersten Browser das Produkt Ihres Wunschanbieters. Zum Spielen öffnen Sie Ihren gewünschten Browser und rufen die Internetadresse Ihres Games auf. Dort registrieren Sie sich für das Spiel beziehungsweise loggen sich in Ihren bestehenden Account ein.

Sollten Sie nicht in das Spiel starten können, versuchen Sie einen anderen Browser
Sollten Sie nicht in das Spiel starten können, versuchen Sie einen anderen Browser
Screenshot: trusted.de
Quelle: empire.goodgamestudios.com

Sind Browsergames “richtige” Computerspiele?

Generell sind Browserspiele “richtige” Computerspiele, erreichen aber selten die grafische Qualität oder den Umfang von Titeln großer Anbieter. Auch sind die Stories häufig eher schlicht gehalten, das ist aber nicht die prinzipielle Regel. Allein die Masse an Browsergames sollte für jeden Spieler etwas bieten, das sowohl grafisch ansprechend als auch interessant genug ist. Außerdem sind fotorealistische Grafik und lange oder komplexe Stories keine Garantie für das, was wirklich entscheidend ist: der Spielspaß.

Innerhalb der Gaming-Community gibt es viele Meinungen dazu, ob Browsergames denn “richtige” Spiele seien. Diese Frage ist schwer zu beantworten, denn dazu müssten sich alle Parteien in der Diskussion einig sein, was denn “richtig” in diesem Kontext bedeutet. Die meisten Spieler werden hier vermutlich auf Aspekte wie die simple Grafik und das etwas flache Gameplay von Browsergames hinweisen.

Allerdings muss hier beachtet werden, dass 1. grafisch simplere Spiele eher auf durchschnittlicher Hardware laufen und 2. nicht jedes grafisch aufwendige Spiel automatisch gut ist. Das gilt auch für das Gameplay: Komplexität garantiert nicht den Spielspaß. Wichtig ist, ob Sie mit dem Spiel etwas anfangen können. Ist diese Voraussetzung erfüllt, ist die Unterteilung in “richtiges” Computerspiel und Browsergame eher zweitrangig.

Unsaubere Kanten oder einfache Texturen machen ein Spiel nicht automatisch schlecht
Unsaubere Kanten oder einfache Texturen machen ein Spiel nicht automatisch schlecht
Screenshot: trusted.de
Quelle: game.gtarcade.com

Welche sind die besten Browsergames 2021?

trusted hat für Sie zehn vielversprechende Browsergames ausgewählt und ausgiebig für Sie getestet. Sieger des Tests ist der Aufbau-Strategie-Titel Forge of Empires, gefolgt von Aufbau-Kollege Goodgame Empire und dem Strategie-RPG RAID: Shadow Legends. Auf den Plätzen vier bis sechs folgen der Zug-Manager Rail Nation, das Aufbauspiel Elvenar, das und der Aufbau-Strategie-Titel Grepolis.

AnbieterForge of EmpiresGoodgame EmpireRAID: Shadow Legends
Kundenbewertung
4.4
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Testbericht

So hat trusted Browsergames getestet

trusted hat sich für Sie an jedes der Browserspiele herangewagt und diese ausführlich für Sie getestet. Ausschlaggebend waren vor allem Punkte wie Spielspaß, Fairness, der Community-Aspekt und die Zugänglichkeit. Alle Ergebnisse wurden für Sie in umfassenden Testberichten festgehalten.

10%

Vertrag & Kosten

Wie viel kostet das jeweilige Game? Muss oder kann ich einen monatlichen Beitrag bezahlen? (Premium-Inhalte, etc.?) Gibt es In-App-Käufe und Microtransactions? Wenn ja, wieviel kosten diese und was bekomme ich dafür?

5%

Spielkonzept

Um welche Art Spiel handelt es sich (Aufbau-Strategie, Rollenspiel, Manager, etc.) und wie ist das Setting? Welche Spielmechaniken gibt es? Was habe ich im Spiel zu tun, welches Ziel verfolge ich?

20%

Spielspaß & Motivation

Wie und wodurch hält mich das Spiel länger motiviert und den Spielspaß aufrecht? Gibt es eine Story, die ich verfolgen kann? Wie ist “Fortschritt” im jeweiligen Spiel definiert?

10%

Community

Gibt es eine aktive Community, mit der ich während des Spiels via Chat, Foren, etc. in Kontakt treten kann? Spiele ich mit oder gegen andere Spieler? Kann ich Gemeinschaften wie Gilden gründen oder beitreten?

10%

Einstieg & Hilfe

Wie ist der Einstieg in das Spiel? Gibt es ein Tutorial, das mir die wichtigsten Grundzüge erklärt? Wie schnell kann ich die wichtigsten Mechaniken verinnerlichen und wie komplex ist das Spiel?

25%

Spielerfreundlichkeit

Wie sind Spielspaß, Langzeitmotivation, Benutzerfreundlichkeit und Fairness des Spiels insgesamt zu bewerten? Wie sieht es mit der grafischen Aufmachung aus?

10%

Sicherheit & Datenschutz

Erfüllt das Spiel die wichtigsten Standards der DSGVO? Werden Ihre Kundendaten auf europäischen Servern gespeichert? Welche Zertifizierung und Sicherheitsstandards bringen die Rechenzentren des Providers mit?

10%

Service & Support

Wann und auf welchen Kanälen kann ich mit dem Support des Anbieters in Kontakt treten? Welche Online-Materialien (Tutorials, Videos, Wikis, Foren, etc.) gibt es, um mich zu unterstützen? Wie ist der Support des Anbieters organisiert?

Wie wird ein Browserspiel gespielt?

Was Sie konkret in einem Browserspiel tun, ist sowohl von der Anzahl der teilnehmenden Spieler als auch vom Genre des jeweiligen Spiels abhängig. So wird beispielsweise festgelegt, ob Sie mit anderen Spielern kommunizieren müssen, um an einen Sieg zu gelangen. Je nach Plattform unterscheiden sich möglicherweise auch die Eingabegeräte. Welches Spielsystem im jeweiligen Browserspiel zugegen ist, erkennen Sie an bestimmten Begriffen und Bezeichnungen.

Um ein Spiel zu beschreiben, werden häufig Dinge herangezogen wie das Setting oder das jeweilige Spielsystem. Über die Zeit haben sich unterschiedliche Spielsysteme und Systemkombinationen gebildet, die mit bestimmten Begriffen und Abkürzungen bezeichnet werden.

Zu Hunderten ins Gefecht im MMO

Viele Browsergames sind MMO(G)s. Das steht für Mass Multiplayer Online Game und bedeutet, dass Sie zusammen mit einer großen Zahl anderer Spieler gleichzeitig am Spiel teilnehmen. Hier werden Sie mit und/oder gegen die anderen Spieler spielen. Häufig werden Sie hier Teil einer Gilde, Allianz oder Gemeinschaft, die kooperativ im Team spielen. So zum Beispiel auch in den Spielen Game of Thrones Winter is Coming oder Vikings: War of Clans.

In MMOs kämpfen Sie entweder mit anderen Spielern oder treten gegen Sie an. Manchmal auch beides
In MMOs kämpfen Sie entweder mit anderen Spielern oder treten gegen Sie an. Manchmal auch beides
Screenshot: trusted.de
Quelle: plarium.com

Echter oder KI-Gegner bei PvP und PvE

Wenn Sie sich gegen andere Spieler ins Gefecht stürzen, wird vom Player versus Player-System oder auch kurz PvP gesprochen. Treten Sie gegen KI-Gegner an, spricht der Gamer vom PvE beziehungsweise Player versus Environment. Es gibt durchaus Spiele, die beides in sich vereinen oder bei denen Sie die Wahl haben, gegen welche Art von Gegner Sie antreten wollen.

Wenn Sie ganz gerne mal ohne andere Menschen ein Spiel genießen, dann sollten Sie sich ein Singleplayer-Spiel aussuchen. Diese sind meistens vom Typ PvE oder setzen Ihnen keine Gegner im klassischen Sinne vor. So lösen Sie in Singleplayer-Games vielleicht auch nur Rätsel, haben eine Spielwelt zur Erkundung für sich allein oder gestalten Ihr eigenes virtuelles Haus ‒ ganz ohne Angriffe anderer Spieler. Elvenar löst das Ganze geschickt, indem es Ihnen optionale Turniere vorsetzt. Sie sind aber nie zum PvP gezwungen.

In manchen Spielen werden Ihnen PvP-Optionen geboten, die Sie aber nicht wahrnehmen müssen
In manchen Spielen werden Ihnen PvP-Optionen geboten, die Sie aber nicht wahrnehmen müssen
Screenshot: trusted.de
Quelle: elvenar.com

Wie wird ein Browserspiel gesteuert?

Klassische Browserspiele werden an einem PC, also einem Standrechner oder auf einem Laptop gespielt. Das bestimmt auch die Eingabegeräte: Tastatur und Maus. In seltenen Fällen können Sie auch Gaming-Pads benutzen, das ist aber ein Sonderfall. Meist lässt sich das Spiel allein mit der Maus bedienen, indem Sie sich über unterschiedliche Schaltflächen durch die Menüs des Spiels bewegen.

Spielen Sie ein kooperatives Spiel wie ein MMO, dann wird Ihnen häufig ein Chat geboten. Hier geben Sie Nachrichten an andere Spieler ein, um sich mit diesen zu koordinieren, Strategien zu planen oder sich einfach privat auszutauschen. Teils werden diese Chats gefiltert, um Beleidigungen und dergleichen von Spielern fernzuhalten.

Was gibt es in einem Browserspiel zu tun?

Was genau Sie in einem Spiel tun, ist natürlich abhängig von der Art des Spiels. Allerdings gibt es ein paar Aktivitäten, die Sie spielübergreifend in der einen oder anderen Form in vielen Browsergames finden. In diesem Ratgeber finden sie eine Auswahl dieser Features.

Erledigen Sie Quests

Ein Hauptbestandteil vieler Spiele ist das Erledigen von speziellen Aufgaben, die oft Quests genannt werden. Je nach Spiel fallen diese recht unterschiedlich aus. Beispielsweise verlangt eine Quest von Ihnen, eine bestimmte menge eines Rohstoffes zu erspielen, eine spezielle Fähigkeit in Ihren Forschungsgebäuden freizuschalten oder einen bestimmten Typ von Gegner x-mal zu besiegen. Manche Spiele wie etwa Grepolis nutzt solche Quests als Tutorial, um Sie in die Spielmechaniken einzuführen.

Quests geben Ihnen im Spiel eine Beschäftigung und dienen manchmal auch als Tutorial
Quests geben Ihnen im Spiel eine Beschäftigung und dienen manchmal auch als Tutorial
Screenshot: trusted.de
Quelle: grepolis.com

Nehmen Sie an Turnieren teil und erklimmen Sie Ranglisten

Wenn Sie gern kompetitiv spielen, dann bieten Ihnen viele Spiele unterschiedliche Möglichkeiten, sich mit anderen Spielern zu messen. Ein Beispiel sind Turniere oder Wettbewerbe, bei denen Sie beispielsweise viele besonders harte Level durchspielen müssen. In Total Battle gewinnen Sie beispielsweise manche Turniere, indem Sie die meisten Monster auf der Weltkarte besiegen. Je nach Spiel und Art des Turniers nehmen Sie entweder alleine oder mit Ihrer Gilde, Allianz, etc. daran teil.

Ein anderes kompetitives Element sind die Ranglisten. Diese können temporär an Wettbewerbe, Turniere oder Events geknüpft sein oder den kompletten Fortschritt eines Spielers abbilden. In Base Attack Force richtet sich Ihr Ranglistenplatz beispielsweise nach der Menge von Basen und Eroberungsfahrzeugen, die Sie unter Ihrer Kontrolle haben.

Nehmen Sie bei Turnieren teil und sammeln Sie Punkte durch beispielsweise das Erlegen von Monstern
Nehmen Sie bei Turnieren teil und sammeln Sie Punkte durch beispielsweise das Erlegen von Monstern
Screenshot: trusted.de
Quelle: totalbattle.com

Erledigen Sie besondere Aufgaben bei Events

Ab und zu richten manche Spiele Events aus. Diese können einfach der Idee des Entwicklers entspringen oder saisonal angepasst sein. So feiern Sie in Elvenar beispielsweise Karneval oder in Forge of Empires St. Patrick’s Day. Bei diesen Events finden Sie teilweise eine entsprechende Deko im Spiel wie Schnee oder Blumengirlanden, die Sie im normalen Spiel nicht vorfinden. Zudem gibt es im Zuge der Events oft kleine Minispiele oder besondere Quests, die etwas Abwechslung in das Spiel bringen.

Diese Events sind zeitlich begrenzt und locken mit besonderen Belohnungen, speziellen kosmetischen Items oder sehr seltenen Objekten.

Im Zuge mancher Events erwarten Sie besondere minispiele oder Quest-Reihen
Im Zuge mancher Events erwarten Sie besondere minispiele oder Quest-Reihen
Screenshot: trusted.de
Quelle: forgeofempires.com

Entdecken Sie kleine Minispiele

Abseits der Events bieten Ihnen viele Titel kleine Minispiele oder alternative Beschäftigungen. In Goodgame Empire stoßen Sie beispielsweise auf kleine Events, bei denen Sie durch das Klicken in eine Textbox entscheiden, wie Sie die Quest lösen wollen. So entscheiden Sie sich beispielsweise für oder gegen die Aufnahme von geflüchteten Bauern, deren Dorf von Plünderern abgebrannt wurde. Das füllt die Spielwelt mit etwas Leben und überbrückt langen Bauzeiten von Gebäuden und ähnliche Leerläufe.

Neben diesen kleinen Ereignissen finden Sie in Browsergames gelegentlich auch größere Minispiele wie beispielsweise die Erkundung von Helheim aus Vikings: War of Clans. Hier suchen Sie sich mit einem extra Heden durch Labyrinthe aus Kammern und klicken sich durch ein Kampfsystem auf Glücksspiel-Basis. Der Vorteil: Für diese Beschäftigung müssen Sie nicht bis zu einem Event warten.

Minispiele geben Ihnen etwas zu tun, wenn Sie auf den Abschluss von Forschungen oder Gebäuden warten
Minispiele geben Ihnen etwas zu tun, wenn Sie auf den Abschluss von Forschungen oder Gebäuden warten
Screenshot: trusted.de
Quelle: plarium.com

Wieviel kostet ein Browsergame?

In so gut wie allen Fällen kostet die Anmeldung in einem Browsergame nichts. Allerdings stellen Ihnen Anbieter gelegentlich kostenpflichtige Varianten wie Abos oder VIP-Zugänge zur Verfügung, für die Sie dann doch bezahlen. Oft locken die entsprechenden Abos mit speziellen Items, Spielvorteilen oder kosmetischen Aufwertungen. Wenn Letztere nicht in einem Abo stecken, dann lassen sich diese auch separat in einem sogenannten Ingame-Shop für Echtgeld erwerben.

Obwohl die meisten Browsergames an sich kostenlos sind, gibt es einige Mechaniken, die Sie zum Kauf bestimmter Inhalte animieren sollen. Manche sind dabei offensichtlicher als andere.

Was sind Microtransactions, Pay2Win und die Paywall?

Browsergames an sich sind so gut wie immer kostenlos. Allerdings müssen sich die Entwickler derselben auch finanzieren. Das geschieht über Zahlungen innerhalb des jeweiligen Spiels. Das können optionale VIP-Pässe und Abos sein oder einmalige Zahlungen in Form der sogenannten Microtransactions. Mit diesen erwerben Sie beispielsweise kosmetische Anpassungen für Ihr Spiel oder Ingame-Währung. Mit Letzterer räumen Sie sogenannte Paywalls aus dem Weg oder verschaffen sich Spielvorteile.

Über Mikrotransaktionen erlangen Sie gelegentlich starke Vorteile im Spiel, die nicht zahlende Spieler nicht durch spielerische Leistung einholen können. Daher sind manche Formen der Käufe in Spielern in der Spielerschaft ein rotes Tuch.

Der wirtschaftliche Erfolg von Microtransactions

Microtransactions oder zu Deutsch Mikrotransaktionen sind Käufe, die Sie innerhalb eines Spiels abschließen. Meist liegen Microtransactions bei Werten zwischen 0,01€ und 5€. In wenigen Fällen werden auch 20€ als obere Definitionsgrenze festgelegt. Allerdings lassen sich weitaus größere Beträge in Spielen ausgeben, nur wird dann eben von Macrotransactions gesprochen. Meist erwerben Sie über die jeweiligen Transaktionen einen von zwei Typen an Spielinhalten: spielrelevante Inhalte und kosmetische Inhalte.

In Spielen wie Rail Nation gibt es optionale kosmetische Items wie neue Frisuren oder Accessoires
In Spielen wie Rail Nation gibt es optionale kosmetische Items wie neue Frisuren oder Accessoires
Screenshot: trusted.de
Quelle: railnation.de

Die spielrelevanten Inhalte können bestimmte Items, Charaktere oder Währungen sein, die Sie in Ihrem Spielfortschritt voranbringen. Kosmetische Items sind hingegen alternative Darstellungsweisen für Ihre Charaktere, Waffen und Gebäude (Skins) sowie neue Bewegungsanimationen (Emotes), die eigentlich keinen relevanten Einfluss auf das Spielgeschehen haben. Mehr finden Sie dazu im Abschnitt “Pay2Win”

Die erste große Kontroverse rund um Microtransactions gab es 2006. Der Anbieter Bethesda Softworks stellte den Spielern das Horse Armour Pack für das Spiel The Elder Scrolls IV: Oblivion zur Verfügung. Dieses kostete je nach Spieleplattform damals 2,50$ beziehungsweise 1,99$. Für Spieler, die bereits das Hauptspiel für 60$ gekauft hatten, ein Wucherpreis.

Wie erfolgreich das Modell der Microtransactions ist, zeigt eine Statistik aus dem Jahr 2019. Im besagten Jahr wurden in Deutschland alleine mit Mikrotransaktionen in Online- und Browsergames zusammen 423 Mio. € erwirtschaftet. Dieser Erfolg der Mikrotransaktionen dürfte auch ein Grund dafür sein, warum inzwischen auch Vollpreistitel mit entsprechenden Mechaniken arbeiten. Spieler der gekauften Titel sehen diese Entwicklung allerdings äußerst kritisch.

Pay2Win ‒ Wenn die größte Geldbörse siegt

Der Ausdruck “Pay2Win” bezeichnet ein Spielsystem, bei dem sich Spieler Vorteile unterschiedlicher Art durch Echtgeld im Spiel erkaufen und dadurch eher Spiele gewinnen. Entsprechende Vorteile sind beispielsweise stärkere Spielfiguren, seltene Items, bessere Waffen, weniger Wartezeit und dergleichen. Während das im Einzelspielermodus nur der Geldbörse des betreffenden Spielers zusetzt, ist eine derartige Mechanik in Gefechten zwischen Spielern ein echtes Problem.

In einigen Spielen wie Base Attack Force kommen Sie schneller an starke Einheiten, wenn Sie Geld investieren
In einigen Spielen wie Base Attack Force kommen Sie schneller an starke Einheiten, wenn Sie Geld investieren
Screenshot: trusted.de
Quelle: baseattackforce.com

Paywalls ‒ Zahlen für den Spielfortschritt

Paywalls beschreiben ganz grob gesprochen Hindernisse, die den Fortschritt ohne die Zahlung von Echtgeld sehr schwer oder sogar unmöglich machen. Das perfide daran: Nicht immer ist vorab erkennbar, ob und wie viel Content innerhalb eines Spiels durch diese Paywalls blockiert wird. So zum Beispiel in Game of Thrones Winter is Coming, wo Sie ohne den Einsatz von Echtgeld gar nicht an alle Spielfiguren kommen.

Mit diesem System werden auch vermeintlich kostenlose Spiele schnell teuer, wenn Sie alle Paywalls durch Zahlungen aufheben wollen. Manche Spiele wie Grepolis erlauben Ihnen auch die entsprechende Währung zur Freischaltung zu erspielen, das kann allerdings je nach Spiel sehr viel Zeit in Anspruch nehmen.

Wenn Sie Spielvorteile nicht erspielen sondern immer erkaufen, kann es schnell teuer werden
Wenn Sie Spielvorteile nicht erspielen sondern immer erkaufen, kann es schnell teuer werden
Screenshot: trusted.de
Quelle: grepolis.com

Langes Warten für Spielfortschritte

Die erste Variante der klassischen Paywall ist die Patience-Wall. Diese zwingt Sie, für Spielfortschritte lange zu warten. Beispiele hierfür sind das Warten auf die Fertigstellung von Gebäuden oder die Auffüllung Ihrer Leben, Münzen und dergleichen für neue Versuche in einem Level. Auch kann es sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, die nötigen Ressourcen für Spielfortschritte zu erspielen. Mit der Zeit steigt der Bedarf der benötigten Materialien exponentiell an, das Spiel liefert Ihnen aber nur eine begrenzte Menge davon pro Zeiteinheit.

Je nach Spiel können diese Wartezeiten und das Einsammeln von Ressourcen mehrere Minuten, Stunden oder sogar Tage dauern. Einige Games bieten Ihnen jedoch an, die Wartezeiten durch den Einsatz von Echtgeld zu überspringen. Für besonders ungeduldige Spieler ist das eine echte Kostenfalle.

Oft lassen sich Wartezeiten mit der Premiumwährung überspringen, die Sie in kleinen Mengen erspielen oder kaufen
Oft lassen sich Wartezeiten mit der Premiumwährung überspringen, die Sie in kleinen Mengen erspielen oder kaufen
Screenshot: trusted.de
Quelle: elvenar.com

Sofort Kaufen, um nicht zu verlieren

Eine noch weiter gedachte Variante der Patience-Wall ist die Pressure-Wall. Diese führt eine weitere Komponente in Ihr Spiel ein: kompetitives Gameplay. Sie werden durch das Spiel dazu angehalten, schnell etwas zu kaufen, weil Sie sonst von anderen Mitspielern geschlagen werden. Wer nicht die neusten Erweiterungen und Inhalte zur Verfügung hat und mit dem Kauf zu lange wartet, der kommt potenziell im kompetitiven Spiel ins Hintertreffen.

Nach nur einem Spot geht es weiter

Die letzte Art der Paywall ist die Ad-Wall. Diese findet sich häufig in kostenlosen Games und zwingt Sie, sich einen Trailer oder eine Werbung anzusehen, um weiterspielen zu dürfen. Zudem werden Sie mit Angeboten gelockt, bei denen Sie sich Werbung im Austausch für Inhalte wie Items oder Spielwährungen ansehen. Gleiches gilt für die Verbindung Ihrer Games mit den sozialen Medien.

Für das Ansehen von Werbung dürfen Sie entweder weiterspielen oder erhalten wie bei Rail Nation zusätzliche Boni
Für das Ansehen von Werbung dürfen Sie entweder weiterspielen oder erhalten wie bei Rail Nation zusätzliche Boni
Screenshot: trusted.de
Quelle: railnation.de

Hier wird Ihnen beispielsweise angeboten, Ihr Spiel mit Ihrem Facebook-Account zu verbinden, um eine gewisse Menge an Ingame-Content zu erhalten. So lässt sich Ihr Spielfortschritt auf der sozialen Plattform teilen, womit Sie kostenlos Werbung für den Anbieter machen. Oft wird Ihnen zum Abstellen der Werbung die kostenpflichtige Kauf-Variante des jeweiligen Spiels empfohlen.

Lotto spielen mit dem Gacha-System

Was viele charakterbasierte Spiele beinhalten, ist das Gacha-System. Dieses ist nach den japanischen Gachapon-Automaten benannt. Sie werfen dabei einen kleinen Geldbetrag in den Automaten, drehen den Knopf und bekommen ein zufälliges Spielzeug oder eine Sammelfigur. Das gleiche gilt für die digitalen Gacha-Systeme, nur ziehen Sie hier für Spielinhalte wie Items, Charaktere oder Waffen und Fahrzeuge.

Für das “Drehen am Glücksrad” wird oft Ingame-Währung fällig, die Sie für Echtgeld erwerben können. Faire Spiele lassen Sie allerdings auch regelmäßig eine bestimmte Zahl an Ziehungen kostenlos vornehmen oder geben Ihnen die Chance, die benötigte Währung ohne Echtgeld im Browsergame zu erspielen.

Bei Gacha-Systemen ziehen Sie zufällige Items oder Charaktere im Austausch gegen Ingame-Währung
Bei Gacha-Systemen ziehen Sie zufällige Items oder Charaktere im Austausch gegen Ingame-Währung
Screenshot: trusted.de
Quelle: plarium.com

Sind Microtransactions grundsätzlich schlecht?

Nein, sind sie per se nicht. Auch wenn gewisse manipulative Absichten hinter den Systemen stecken, ist es am Ende nur eine Art der Entwickler, Geld zu verdienen, um deren Angestellte zu bezahlen. Und es spricht absolut nichts dagegen, wenn Sie sich ein neues Aussehen für Ihren Helden kaufen, weil es Ihnen einfach Freude macht. Problematisch werden solche Transaktionen nur dann, wenn Sie zu Unfairness führen oder in die Hände von Personen mit Suchtproblemen wie Abhängigkeit vom Glücksspiel fallen.

Im letzteren Fall sollte definitiv auf professionelle Hilfe zurückgegriffen und fürs Erste auf Spiele mit Glücksspiel-Mechaniken verzichten. Personen, die sonst keinerlei Auffälligkeiten in dieser Richtung aufweisen, sind meistens ohne Probleme in der Lage, entsprechende Angebote und Ingame-Käufe einfach zu ignorieren oder sich auf ein vernünftiges Maß an Ausgaben zu beschränken.

Sie können in Browsergames sehr viel Geld für Spielvorteile ausgeben
Sie können in Browsergames sehr viel Geld für Spielvorteile ausgeben
Screenshot: trusted.de
Quelle: game.gtarcade.com

Browsergames und der Datenschutz

Browsergames, die innerhalb der EU gehostet werden, müssen sich prinzipiell an den Datenschutz halten. Wo ein Game gehostet wird, ist nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich. Eine große Hilfe sind die Datenschutzvereinbarungen und AGB, die Ihnen ein besseres Bild von den Datenschutzmethoden des Anbieters liefern. Sollten Sie solche Dokumente nicht finden, bildet das ein potenzielles Risiko für die Weitergabe Ihrer Daten an Dritte, was beispielsweise in Phishing-Mails und Spam enden kann.

Beim Browsergaming gelten die gleichen Regeln wie überall im Internet: seien Sie sich bewusst, dass alle Daten, die Sie im Internet preisgeben, im Zweifelsfall auch dort bleiben. Geben Sie also am besten nur so viel Preis, wie Sie unbedingt müssen und achten Sie auf Ihre Daten. Nicht jeder Anbieter unterliegt der DSGVO, was ebenfalls zu Problemen mit dem Datenschutz führen kann.

Browsergames und die DSGVO

Sobald Ihr Spiel innerhalb der EU gehostet wird, unterliegen Ihre Daten der DSGVO. Das bedeutet, dass Sie vom Anbieter die Auskunft über Ihre gespeicherten Daten und deren Löschung fordern können. Außerdem garantiert die DSGVO, dass Ihre Daten nur im notwendigen Umfang gespeichert und anschließend wieder gelöscht werden. Zu diesen Daten gehören beispielsweise Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Passwort, aber auch Zahlungsinformationen, sollten Sie sich im Zuge des Spiels etwas kaufen.

Browsergames verarbeiten je nach Gebrauch Ihre Daten wie beispielsweise Zahlungsinformationen
Browsergames verarbeiten je nach Gebrauch Ihre Daten wie beispielsweise Zahlungsinformationen
Screenshot: trusted.de
Quelle: empire.goodgamestudios.com

Der Anbieter verpflichtet sich mit Einhaltung der DSGVO auch Ihre Daten mit geeigneten technischen Maßnahmen vor Diebstahl, Missbrauch, Beschädigung, Veränderung und Löschung zu schützen. Der Anbieter darf allerdings bestimmte Daten auch nach einer Löschungsaufforderung behalten, wenn Sie beispielsweise unter die Aufbewahrungspflicht für Finanzdokumente fallen.

Grundsätzlich dürfen Anbieter unter der DSGVO Ihre Daten nur an Dritte weitergeben, wenn dies zur Vertragserfüllung notwendig ist oder Sie der Weitergabe zustimmen. Achten Sie darauf, dass manche Spiele Ihnen beispielsweise die Verbindung zu Diensten außerhalb der EU ermöglichen wie Facebook oder Google. Diese sind nicht zwangsläufig an die Einhaltung der DSGVO gebunden. Hier lohnt es sich, in die Datenschutzbestimmungen der Drittanbieter zu schauen.

Datenverkäufe via Gewinnspiel

Gelegentlich finden Sie in Browsergames Aktionen, bei denen Sie für einen vermeintlich kleinen Aufwand etwas für Ihr Spiel erhalten. Mal ist es eine Anmeldung zu einem Gewinnspiel, mal ein bestimmter Like auf Facebook oder Ähnliches. Im Zuge dieser Aktionen kann es durchaus sein, dass Sie unwissentlich AGBs und Teilnahmebedingungen zustimmen.

Über diese werden dann in manchen Fällen Ihre Daten an Dritte weitergegeben beziehungsweise verkauft. Sie erhalten das Ergebnis als personalisierte Werbung, Spam und ähnlich unangenehmen Werbeoffensiven, gegen die Sie in vielen Fällen nicht viel tun können. Lesen Sie sich also die Teilnahmebedingungen aufmerksam durch oder nehmen Sie Abstand von entsprechenden Angeboten.

Browsergames und der Jugendschutz

Für einen Großteil der Browserspiele wird kein Altersnachweis verlangt. Sie sind damit im Internet kein Einzelfall, allerdings ist das bei Browsergames im Bezug auf möglich Käufe problematisch. Kinder und Jugendliche haben eventuell kein ausreichendes Verständnis von derartigen Manipulationen und verspielen so schnell das eigene Taschengeld oder im schlimmeren Fall das von der Kreditkarte der Eltern. Sollten sich also Ihre Sprösslinge mit Spielen im Internet beschäftigen, klären Sie diese bitte entsprechend auf.

Es besteht ein Unterschied zwischen dem vorgegebenen Nutzungsalter und der USK. Um zu erfahren, ab welchem Alter Sie einen Account beim jeweiligen Anbieter anlegen dürfen, lesen Sie die entsprechenden Nutzungsbedingungen des gewählten Spiels. Die USK gibt lediglich an, ab welchem Alter Kinder und Jugendliche die gezeigte Inhalte des Spiels sehen dürfen. So kann ein Spiel ab 0 freigegeben sein, der Anbieter verlangt aber für die Nutzung beispielsweise ein Mindestalter von 18 Jahren.

Achten Sie auf die Altersfreigabe bei Spielen und nutzen Sie für Ihre Kinder vorsorglich Schimpfwort- und Gewaltfilter, falls vorhanden. Diese sind in manchen Spielen integriert und meistens im Menü unter den Einstellungen auffindbar. Ein weiteres Problem sind die Chats, die wie gesagt nicht ausschließlich von netten Menschen genutzt werden. Beleidigungen, derbe Scherze bis hin zu Betrugsversuchen und sexueller Belästigung; das alles kann im Chat auftauchen.

Zudem sollten Sie Ihren Kinder alle notwendigen Informationen zum Verhalten im Internet erklären und Ihnen beibringen, wie Sie sich dort zu verhalten haben:

  • Keine Daten über sich selbst leichtfertig preisgeben
  • Keine für deren Alter unangebrachten Spiele spielen
  • Selbst nicht in irgendeiner Form beleidigend werden
  • Mit den Eltern über komische oder unangenehme Erfahrungen sprechen
  • Betrugsversuche und sexuelle Belästigungen melden

Natürlich ist es dank Smartphone und Co. nicht leicht, das Spielverhalten Ihres Kindes zu kontrollieren. Dennoch sollten Sie wenigstens versuchen, mit Ihren Kindern über die Gefahren des Internets und der Browsergames zu sprechen, um diese vor seelischen oder finanziellen Schäden zu schützen. Zudem fördern Sie so langfristig die Medienkompetenz Ihrer Jüngsten.

Tipps und Tricks zum Datenschutz

Viele Browserspiele erfordern zur Anmeldung eine E-Mail-Adresse. Da gelegentlich nicht klar ist, welche Ihrer Daten an Dritte weitergegeben werden, sollten Sie sich eine eigene E-Mail-Adresse für das Online-Gaming zulegen. Diese bekommen Sie bei einigen Mail-Anbietern ganz einfach kostenlos. Sollten Sie sich mal bei einem Anbieter anmelden, der nicht den DSGVO-Standards folgt, landet eventueller Müll in Form von Phishing- und Spammails bei Ihrer Spiel-Adresse und nicht in Ihrem privaten oder geschäftlichen Postfach.

Ein weiterer Tipp: Geben Sie nicht leichtfertig Informationen über sich im Spiel her. Öffentliche Chats können mitgelesen werden und Sie sollten sich sicher sein, dass Sie Ihrem Gegenüber in privaten Chats genug vertrauen, um persönliche Details zu teilen. Was Sie nie tun sollten, ist in Chats vermeintlichen Support-Mitarbeitern oder Moderatoren Ihr Passwort zu verraten. Das ist eine häufig genutzte Masche von Betrügern, um an Ihren Account zu gelangen. Echte Mods oder Mitarbeiter kontaktieren Sie über Mail und werden Sie nie im Chat nach Ihren Account-Daten fragen.

Was macht ein gutes Browserspiel aus?

An erster Stelle steht bei guten Browsergames der Spielspaß. Egal wie simpel das Spiel ist, solange Sie damit Spaß haben, hat es seinen Zweck erfüllt. Allerdings gibt es unangenehme Aspekte, die ein Browserspiel nicht zeigen sollte, wenn es als objektiv gut erachtet werden will. Dazu gehört der Verzicht auf irreführende Werbung und ein faires Spielsystem ohne Paywalls und Pay2Win. Außerdem sollte ein Browsergame dauerhaft motivieren und sie auch lange gut unterhalten.

Ein Browsergame als gut oder schlecht zu bezeichnen ist relativ schwierig. Wie ein Nutzer ein Spiel bewertet, hängt sehr stark von dessen Geschmack und Spielertyp ab. Während ein Aufbauspiel dem einen Spieler zu langweilig ist, genießt ein anderer den entschleunigten Gebäudebau. Es gibt daher nur wenige Parameter, die erlauben, ein Spiel als objektiv gut oder schlecht zu bewerten. In den folgenden Punkten sind ein paar dieser Aspekte aufgeführt.

Keine Irreführende Werbung

Sie haben eine Werbung für ein Spiel gesehen und möchten es ausprobieren. Allerdings fragen Sie sich schon kurz nach dem ersten Login, ob Sie sich bei der Suche nach dem Spiel vertippt haben. Was Sie auf dem Bildschirm sehen, sieht ganz und gar nicht wie die Welt aus der Werbung aus. Das ist eine übliche Masche bei manchen Anbietern und findet sich besonders oft in zwei Formen wieder: ein anderes beworbenes Spielsystem und die Grafik-Lüge. Beides verdirbt Ihnen im Zweifelsfall den Spielspaß.

Der Tatbestand der irreführenden Werbung, offiziell irreführende geschäftliche Handlung genannt, ist in Deutschland strafbar.

Registriert für einen Shooter, gelandet in einem Puzzle-Game

Gerade auf dem Markt der Mobile-Games ist dieser Trend inzwischen leider häufig zu finden. In der Werbung sehen Sie ein bestimmtes Spielprinzip, für das Sie sich interessieren, mit dem eigentlichen Spiel hat die Werbung aber so gut wie nichts zu tun. Entsprechende Entwickler kommen allerdings oft damit durch, indem sie das beworbene Spielprinzip in marginalen Mengen im Spiel unterbringen, um straffrei damit werben zu dürfen. Dazu werden sogar Icons und Screenshots mit dem kaum vorhandenen Spielprinzip erstellt.

“Das sah im Trailer aber besser aus!”

Ein weiteres Ärgernis ist die Grafik-Lüge. Hier werden Ihnen in sehr hübschen Trailern ansprechende Charaktermodelle und Grafikeffekte vorgestellt, die Sie im fertigen Spiel gar nicht finden. Einige Trailer weisen Sie rechtlich konform darauf hin. Behalten Sie gerade die ersten Sekunden der jeweiligen Werbung genau im Auge und suchen Sie nach Einblendungen wie “not actual game footage”. Auf diese Weise schützen Sie sich zumindest teilweise vor zu hohen Erwartungen an die Spielegrafik.

Sie bleiben dauerhaft motiviert

Ein wichtiger Aspekt guter und erfolgreicher Browsergames ist die Motivation. Jeder erachtet hier allerdings etwas anderes als motivierend, weshalb sich auch unterschiedliche Formen der Langzeitmotivation in Browsergames finden.

Achievements

Viele erreichen gerne Ziele, Meilensteine oder lösen besonders knifflige Aufgaben. Eine Unterkategorie dieser Spieler sind die Completionists, die Spiele zu 100% durchspielen. Für diese Spielertypen sind Games mit sammelbaren Achievements motivierend, die sie dann sammeln und in manchen Fällen für andere Spieler zur Schau stellen dürfen.

(Saisonale) Events

Falls Sie ein Spiel über einen sehr langen Zeitraum spielen, ist gelegentlich etwas Abwechslung nicht verkehrt. In diesem Fall freuen Sie sich eventuell über Spiele, die das Einloggen zu Weihnachten, Halloween oder zu vom Anbieter ausgerufenen Events mit besonderen Skins für Charaktere, Items oder Minigames belohnen.

Alternative Wege und Spielweisen

Wenn Sie einmal am Ende eines Spiels angekommen sind oder genug vom aktuellen Spielstand haben, stellt sich die Frage, ob Sie das Spiel noch einmal spielen wollen. Dieser “Wiederspielwert” wird massiv erhöht, wenn Sie mit weiteren Rassen und Klassen spielen können oder alternative Wege und Enden zur Verfügung stehen.

Leaderboards und Rekorde

Sollten Sie ein kompetitiver Spieler sein, dann spornen Sie vermutlich Leaderboards, Highscores und Ranglisten an, auf denen die besten Spieler verewigt werden. Außerdem bieten manche Browsergames schwere Herausforderungen, die nur herausragende Spieler absolvieren können.

Ansprechende Story

Viele Spieler schätzen eine gute Geschichte und spielen, um mehr davon zu erfahren. Spannende Twists oder sympathische Charaktere können ebenso motivierend sein wie besondere Gegenstände oder ein Highscore. Eine gute Story muss dabei nicht zwingend komplex sein, um gut zu unterhalten.

Das Spiel wird an keiner Stelle unfair

Dass Sie sich an einem schwierigen Level mal die Zähne ausbeißen, ist für so gut wie jedes Spiel normal. Wenn Sie aber das Gefühl bekommen, ohne Echtgeld gar nicht weiterzukommen, dann lässt sich dem Spiel durchaus ein unfaires Spielprinzip unterstellen. Gleiches gilt für Spiele, die Ihren Nutzer erlauben, sich mit dem Einsatz von Echtgeld zu starke Wettbewerbsvorteile erkaufen zu können. So werden diese dann für User ohne Geldeinsatz, also Free-to-play-Nutzern, nahezu unbezwingbar.

Manche Spiele befinden sich hier in einer Grauzone. So gibt es zwar beispielsweise schwere Level, die Sie zwar mit Echtgeld überspringen oder vereinfachen könnten, oft reicht aber genug Geduld und einige Anläufe, bis Sie das Level auch ohne einen ausgegebenen Cent knacken.

Wie finden Sie das richtige Browsergame?

Falls Sie noch nie ein Computerspiel angefasst haben, ist diese Frage natürlich schwierig zu beantworten. Der Geschmack vieler Spieler hat sich über viele Jahre des Gamings entwickelt. Allerdings gibt es ein paar Fragen, die Sie sich selbst stellen können, um die Wahl Ihres ersten oder nächsten Spiels zumindest einzugrenzen.

Welcher Spielertyp sind Sie?

Bevor Sie sich ein Game aussuchen, sollten Sie kurz in sich gehen und überlegen, welche Spiele Ihnen am ehesten Spaß machen. Das müssen nicht unbedingt Computerspiele sein, sondern es kann sich auch um Brettspiele oder Spielshows handeln. Sind Sie eher der geduldige Typ, der sich auch gerne stundenlang mit einem Spiel auseinandersetzt oder mögen Sie es lieber flott und actionlastig? Bevorzugen Sie Spiele mit viel Story oder ist Ihnen ein Spiel lieber, dass keine Romane an Text enthält?

Haben Sie diese Fragen geklärt, dann haben Sie eventuell schon eine grobe Ahnung davon, wie ein ideales Spiel für Sie aufgebaut sein müsste. Suchen Sie sich anhand dieser Vorauswahl Ihre Kandidaten aus. Geduldige Spieler mit einem Faible für Mikromanagement werden eher mit Aufbau und Wirtschaftssimulationen glücklich, Freunde gepflegter Action und kompetitiven Gameplays werden sich wohl eher bei RPGs, Strategie und Spielen mit PvP-Anteil finden.

Sind Sie lieber ein einsamer Wolf oder der Party-Typ?

Während einige Spieler lieber beim Zocken Ihre Ruhe wollen, gibt es andere, für die die Interaktion mit anderen Spielern ein integraler Teil des Spielspaßes darstellt. Je nachdem, wie Sie darüber denken, ergibt es Sinn, Spiele entsprechend Ihrer Neigung zu wählen. Wenn Sie gern allein umherziehen, spielen Sie wohl lieber im Singleplayer und PvE, während kompetitive und gesellige Spieler den PvP und das MMO bevorzugen.

Zwar lassen sich einige MMOs auch alleine spielen, allerdings kann es passieren, dass Sie bei gewissen Aufgaben nicht ohne andere Spieler weiterkommen oder Sie ungefragt in Gilden, Chats und Gruppen eingeladen werden. Wenn Sie das stört, dann greifen Sie auf eine Gruppe Ihrer eigenen Freunde zurück, ignorieren entsprechende Gruppen-Quests oder lassen gleich komplett die Finger von MMOs und dergleichen.

Wählen Sie Ihr Lieblingssetting

Jedes Browsergame bedient eine Art von Setting oder Thema. Die beliebtesten hierbei sind vermutlich High und Dark Fantasy, das Mittelalter, die Industrialisierung, reale Kriegsschauplätze oder Sci-Fi. Überlegen Sie sich, was Ihnen am ehesten zusagt beziehungsweise, was gar nicht für Sie infrage kommt. Anhand dieses zweiten Faktors lässt sich das riesige Angebot an Browsergames noch besser eingrenzen.

Hören Sie sich bei anderen Spielern um

Wenn ein Spiel Ihre Aufmerksamkeit erregt hat, Sie sich aber noch unsicher sind, ob Sie einen Blick riskieren wollen, dann fragen Sie bei anderen Spielern nach. Vielleicht haben Sie Bekannte und Freunde, die das Spiel bereits spielen, oder Sie recherchieren kurz im Internet und lesen die dortigen Bewertungen.

Allerdings sollten Sie bei der Nutzung von Internetrezensionen vorsichtig sein, denn oft werden Wertungsseiten von aufgebrachten Spielern genutzt, um deren Meinungen über den Anbieter oder bestimmte Spielentscheidungen kundzutun. Diese haben dann nicht zwingend mit der objektiven Qualität des Spiels zu tun. Lesen Sie Bewertungstexte also aufmerksam und filtern Sie relevante und seriöse Pros und Cons für Ihre eigene Wertung heraus.

Probieren Sie Ihre Favoriten aus

Ein großer Vorteil der Browsergames ist, dass Sie sich für die meisten davon kostenlos anmelden können. So lassen sich unterschiedliche Spiele ohne finanzielles Risiko ausprobieren. Grenzen Sie daher Ihre Favoriten auf drei bis vier ein und probieren Sie die Spiele für ein paar Stunden aus.

Viele Browsergames finanzieren sich über Werbung, die teilweise nicht nur im Spiel vorkommt, sondern auch an Ihre Mail-Adresse gesendet wird. Nutzen Sie also am besten für Ihr Online-Gaming eine eigene E-Mail-Adresse. Die Nutzung Ihrer offiziellen oder sogar geschäftlichen E-Mail sollten Sie möglichst vermeiden. Sie finden mehr dazu im oberen Abschnitt “Tipps und Tricks zum Datenschutz”

Welche Browserspiele gibt es auf dem Markt?

Die trusted-Redaktion hat sich zehn vielversprechende Kandidaten für Sie angesehen und ausführlich getestet.

10 Anbieter
  1. Mit Forge of Empires erleben Sie die Geschichte der menschlichen Zivilisation und führen Ihre eigene Siedlung von der Steinzeit in die interplanetare Zukunft. Erobern Sie Kontinente und schaffen Sie sich Ihr eigenes mächtiges Imperium.

  2. Reisen Sie in Goodgame Empire in der Zeit zurück und werden Sie zum mächtigen Burgherren des Mittelalters. Behaupten Sie sich in diesem MMO in Gefechten gegen die KI sowie andere Spieler und verhelfen Sie Ihrem Königreich zu wahrer Größe.

  3. Tauchen Sie in die düstere Fantasy-Welt von RAID: Shadow Legends ein und stellen Sie sich Ihr Team aus über 400 Champions zusammen. Nehmen Sie es in der Kampagne mit finsteren Mächten auf oder messen Sie sich mit anderen Spielern im PvP.

  4. Werden Sie mit Rail Nation zum Eisenbahn-Tycoon. Werden Sie Mitglied einer Gesellschaft, planen Sie die besten Routen und befördern Sie Waren und Personen effizienter als Ihre Mitstreiter.

  5. Errichten Sie in Elvenar wahlweise als Mensch oder als Elf blühende Imperien. Betreiben Sie geschickten Handel, tun Sie sich mit anderen Spielern in Gemeinschaften zusammen und entdecken Sie die vergangenen Technologien des alten Elvenar.

  6. Reisen Sie zurück in das antike Griechenland und lassen Sie Ihre Polis zu einem mächtigen Imperium werden. Dabei schmieden Sie starke Allianzen und holen sich legendäre Götter und Helden an Ihre Seite.

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Die Geschichte der Browsergames

Alles begann mit dem deutschen Browserspiel SOL aus dem Jahr 1995, das bis heute kostenlos spielbar ist. Dieses Game war seinerzeit das erste browserbasierte Online-Spiel, das sowohl persistent als auch im Multiplayer spielbar war. Kostenpflichtige Nachfolger konnten sich nicht durchsetzen, was wohl den frühen Trend hin zu kostenlosen Browserspielen erklärt. Die Blütezeit der Browsergames liegt in den frühen 2000ern, als das Internet mit neuen Möglichkeiten flächendeckend für Privathaushalte verfügbar wurde.

Browsergames in ihrer heutigen Form sind tatsächlich eine deutsche Erfindung und behandelten eines der beliebtesten Settings überhaupt: Weltraum und Sci-Fi.

Die Anfänge der Browserspiele

Der Siegeszug der Browsergames begann 1995 mit dem Titel SOL, der in Hamburg entwickelt wurde. Das Spiel ist dabei bis heute kostenlos auf Deutsch und Englisch spielbar. Spieler sind in diesem Titel Imperatoren, die in einer Science-Fiction-Wirtschaftssimulation per Handel und Krieg Ihre interplanetaren Reiche ausbauen. Vorbild dieses Browserspiels war das Spiel Dune II ‒ Kampf um Arrakis für das Betriebssystem NeXTstep.

Kurze Zeit später, im Jahr 2000, kam das englischsprachige Spiel Planetarion der Projektgruppe Fifth Season AS aus Oslo auf den Markt. Der Titel konnte in seiner besten Zeit bis zu 175.000 Spieler in einer Runde gleichzeitig unterbringen, vergraulte die Nutzer aber durch die Einführung kostenpflichtiger Accounts. Das deutsche Spiel Galaxywars der Gameforge AG bot Spielern eine Alternative, allerdings ebbte die Zahl der Spieler nach und nach auf 5.000 aktive Accounts ab und das Spiel wurde 2012 vom Netz genommen.

Im Laufe der Zeit wurde das Internet immer besser ausgebaut und bot Entwicklern neue technische Möglichkeiten. So sprossen Anfang der 2000er viele weitere Weltraumspiele wie OGame und X-Wars aus dem Boden, aber auch alternative Settings wurden zunehmend interessanter. So entstanden beispielsweise der Fußballmanager Comunio oder das Mittelaltergame Schwertkriege, das damals noch The Crown hieß. Soziale Medien wie Facebook oder ICQ gaben den Browserspielen einen zusätzlichen Schub. Den Höhepunkt erreichte die Branche dann 2010, als sie einen Umsatz von 194 Mio. Euro generieren konnte.

Sterben Browsergames bald aus?

Obwohl im Jahr 2010 die Browsergames einen Rekordumsatz erzielten, folgten in den Jahren darauf bei verschiedenen Anbietern der Branche große Entlassungswellen und Verlustmeldungen. Experten führen das auf den stetig wachsenden Markt für Smartphones und mobile Apps zurück. Mobile Gaming erfreut sich wachsender Beliebtheit und verdrängte ab 2011 zunehmend das Browsergaming vom Markt.

Dass die Browsergames aber endgültig verschwinden werden, ist unwahrscheinlich, denn das große Angebot und die schnelle Verfügbarkeit der Games hat bis heute seinen Reiz. Eher ist zu erwarten, dass sich einfach die Art der Browsergames an den aktuellen Markt und den breiten Geschmack der User anpassen wird. Zudem sind Browsergames einfach zu produzieren und dank Microtransactions für Firmen bis heute bei Erfolg sehr profitabel. In unlauteren Fällen profitieren Firmen auch vom Verkauf von Kundendaten.

Außerdem reagieren Entwickler bereits auf den Mobilmarkt und bieten gelegentlich neben Ihrem Browsergame auch die passenden mobilen Apps Ihrer jeweiligen Spiele in den Stores an. So holen Sie mit einem Produkt die User mehrerer Plattformen ab.

VR und AR für Browsergames

VR und AR

Bei VR handelt es sich um die Abkürzung für virtual reality und beschreibt eine komplett digital gerenderte Umgebung. Diese wird dann durch eine aufsetzbare VR-Brille an den User ausgegeben. Dieser erforscht die digitale Umgebung mit entsprechenden Controllern. Bei AR, also der augmented reality, werden nur einzelne digitale Elemente via Projektor oder Brille in die reale Umgebung projiziert.

Aktuell versuchen sich noch virtual reality und augmented reality als Spielsysteme endgültig in großem Maße auf dem Gaming-Markt zu etablieren. Viele Spieler sind aber noch von den hohen Kosten der Bildschirm-Brillen abgeschreckt. Titel wie Half-Life: Alyx sorgten in den letzten Jahren wieder für einen großen Bewegungsschub und zeigten, dass ein großartiges Potenzial in dieser Technologie steckt.

Der Sprung zum Browser ist dabei schon seit einer ganzen Weile möglich. Firefox und Chrome veröffentlichten bereits 2016 die API-Schnittstelle WebVR, mit der Internetinhalte auf VR-fähige Geräte gebracht werden. Neuere Versionen dieses Standards nennen sich WebXR und dienen als Schnittstellen für AR-Anwendungen. Da entsprechende Schnittstellen bereits vorhanden sind, ist auch der Schritt hin zu VR-Browsergames wohl nicht allzu weit.

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