| Songs | 1.000+ |
|---|
| Zielgruppe | Kinder, Erwachsene, Anfänger:innen |
|---|
| Geräte/Plattform | Android, iOS |
|---|
| Sprache | Deutsch |
|---|
Insgesamt liefert Skoove mit rund 20 Kursen – 3 für Anfänger:innen und Fortgeschrittene, ein Theoriekurs und 13 Spezialkurse – und 400 abgeschlossenen Lektionen eine solide Bandbreite. Super: Für Kinder stehen im Kids-Lernpfad ganz eigene Übungen zur Verfügung.
Didaktik trifft auf Spielfreude
Was Skoove von einigen Konkurrenten abhebt, ist die Aufbereitung der Songs. Während andere Apps dich oft direkt mit dem Notenblatt allein lassen, zerlegt Skoove jedes Lied in einzelne kleine Kapitel.
Du übst erst die rechte Hand, dann die linke Hand und setzt erst am Ende alles zusammen.
Das kostet zwar etwas mehr Zeit, sorgt aber dafür, dass du die Stücke wirklich sicher beherrschst.
Eine Song-Bibliothek mit Charakter
Die Songauswahl ist mit über 1.000 Titeln ganz beachtlich, auch wenn Simply Piano (ca. 5.000) und Flowkey (ca. 1.500) noch mehr bieten.
Thematisch ist das Angebot querbeet. Es gibt klassische Stücke ebenso wie aktuellere Rock- und Pop-Songs sowie Filmmusik und Videogame-Soundtracks. Ein besonderer Fokus liegt bei Skoove mittlerweile auf familienfreundlichen Inhalten und Kinderliedern. Da dürfte für alle etwas dabei sein!
Was ich toll finde ist bei Skoove die Aufbereitung der Song-Bibliothek. Die regelmäßig wechselnden Song-Sammlungen wie “Verrückt nach K-Pop”, “Die Künste Chopins” oder saisonale Sammlungen wie “Kirschblütenzeit” oder “Lieder zu Holi” bringen frischen Wind in den Übungsalltag.
Dass Skoove mittlerweile einen starken Fokus auf Kinderlieder und (allgemein) familienfreundliche Inhalte legt, macht die App auch für den Nachwuchs attraktiv!
Technische Hürden im Alltag
Aber wo Licht ist, ist eben oft auch Schatten. Bei Skoove heißt das Problem: Tonerkennung.
Um effektiv mit Skoove üben zu können, muss die App beim Spielen “mithören”, ob du auch den richtigen Ton getroffen hast. Erst danach geht es mit dem Song weiter. Und die Tonerkennung bei Skoove funktioniert zwar meistens gut, stößt aber bei schnellen Passagen oder dichten Akkorden auch mal an ihre Grenzen.
Das kann frustrieren, wenn du den Ton zwar richtig spielst, aber die App dich quasi “ignoriert”.
Wer Probleme mit der Tonerkennung hat, hat aber immerhin die Möglichkeit, ein MIDI-Kabel für bessere Übertragung zu nutzen.
Preise & Kosten
Preislich steht Skoove mehr oder weniger gut da. Das Premium-Abo gibt es ab 12,49 €/Monat. Das ist solide und liegt etwa auf einem Level mit “Simply Piano” und ist sogar günstiger, als die Premium- bzw. Premium+-Versionen von Yousician und Flowkey.
Von dem günstigen Preis profitierst du allerdings nur im Jahresabo. Willst du flexibler bleiben, bezahlst du deutlich mehr: rund 20 € im 3-Monatsabo und rund 30 € im Monatsabo.
Eine kostenlose Basic-Version gibt es bei Skoove zwar; die bietet aber nicht mehr, als die jeweils erste Lektion und eine Handvoll Songs. So gut wie alle sonstigen Inhalte sind hinter der Paywall verborgen, sodass die Basic-Version im Grunde nur taugt, um das Lernkonzept kennenzulernen und einen Blick auf die Songauswahl zu werfen.
Fazit & Empfehlung
Kommen wir zum Fazit: Anfänger:innen können bei Skoove wenig verkehrt machen. Die App nimmt dich gut an die Hand, ohne dabei zu unterfordern. Die solide Song-Bibliothek und die regelmäßig wechselnden Sammlungen sorgen dafür, dass du lange motiviert bleibst.
Wer bereits versierter ist, wird mit den Profikursen bei music2me wahrscheinlich glücklicher. Und wer einfach möglichst viele neue Songs lernen will, findet bei Flowkey die bessere Auswahl.