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Flatpay
Point of Sale (POS) Software
Flatpay Erfahrungen 2026 » Test, Details & Features
Flatpay bietet Full-Service-Kassen ohne Fixkosten – dafür mit langer Vertragsbindung und Zusatzgebühren unter 2.000 € Umsatz. Jetzt Check lesen!
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Was ist Flatpay?
Flatpay ist ein dänisches Fintech, dass seit 2022 den europäischen Point-of-Sale-Markt aufmischt. Nach meiner Einschätzung verfolgt der Anbieter einen spannenden hybriden Ansatz und kombiniert moderne Cloud-Software mit einem “White-Glove”-Service, der bei vielen rein digitalen Konkurrenten fehlt.
Das Ziel ist klar definiert: Flatpay möchte ein wartungsarmes Rundum-sorglos-Paket für den stationären Mittelstand liefern. Das liest sich auf den ersten Blick gut. Wir werfen einen genaueren Blick auf das Angebot:
Etablierte Einzelhändler:innen mit stabilen Umsätzen Fixe Raten und kostenloses Terminal-Leasing können ein Argument für dich sein – sofern du einen stabilen monatlichen Umsatz von über 2.000 € erzielst.
trusted empfiehlt Flatpay nicht für …
Kleinsthändler:innen & Saisonbetriebe Die Mindestumsatz-Klausel und 50 € zusätzliche Gebühren machen das Tool bei unregelmäßigen Einnahmen unwirtschaftlich. Lösungen wie SumUp wirken auf den ersten Blick teurer, kommen allerdings ohne Mindestumsatz.
Businesses, die flexibel bleiben wollen Die 36-monatige Bindung ist unflexibel. Hier bieten SumUp oder Zettle ohne Laufzeit mehr Freiheit.
Kommen wir erst einmal zum Konzept: Das Herzstück von Flatpay ist die tiefe Integration von Hardware, Zahlungsabwicklung und Verwaltung. Anstatt sich die verschiedenen Komponenten mühsam selbst zusammenzusuchen, bekommen Händler:innen hier scheinbar alles aus einer Hand, inklusive Vor-Ort-Service, persönlicher Installation und Schulung für dein Team.
Das Ganze gibt es in drei Hardware-Varianten:
Zahlungsterminal für Kartenzahlungen (kostenlos)
Basic POS mit Terminal, Kasse und Bondrucker (ab einmalig ca. 1.999 €)
Premium POS (ab einmalig ca. 2.999 €)
Pro Transaktion (also pro Kartenzahlung) fallen dann noch Transaktionsgebühren an: zwischen 1,39 (Terminal) und 1,79 % (Basic und Premium POS). Dafür spart sich Flatpay monatliche Abokosten.
Das heißt für dich: Du bezahlst nur einmal für deine Hardware und anschließend nur einen kleinen Betrag pro Kartenzahlung.
Welche Kostenfallen lauern beim Mindestumsatz?
Ein echtes “Pay-as-you-go”-System also? Nicht ganz, denn: Je nachdem, wie viel Umsatz du tatsächlich machst, können zusätzliche Gebühren anfallen. Flatpay hat eine vertragliche Mindestumsatz-Hürde: Wer weniger einnimmt, als 2.000 € pro Monat, zahlt eine Gebühr von 50 €.
Das ist vor allem für Kleinstbetriebe unattraktiv, aber z.B. auch für Geschäfte, in denen nicht jede Zahlung per Karte geleistet wird. Auch saisonale Betrieben würde ich erst einmal abraten; denn auch wenn du nur 4 Monate pro Jahr einnimmst – die Gebühr bezahlst du für den Rest des Jahres ggf. trotzdem. Flatpay gibt allerdings an, in solchen Fällen individuell vorzugehen.
Wie schlägt sich die Technik im Alltag?
Technisch setzt Flatpay auf ein Android-Zahlungsterminal als Basis. Das sieht nicht nur schick aus, sondern bietet dank 4G-Multi-SIM und Bluetooth-Unterstützung gleich zwei Alternativen zum klassischen WLAN, was für mehr Ausfallsicherheit sorgen dürfte.
Für Gastrobetriebe gibt es außerdem zusätzliche Module für die Tischverwaltung, Bon-Splitting oder die Anbindung von Küchendruckern.
Wie gewährleistet Flatpay rechtliche Sicherheit?
Ein kritischer Punkt für deutsche Händler:innen ist die KassenSichV. Flatpay löst die Sache durch eine integrierte Cloud-TSE von Fiskaly.
Anders als bei den meisten anderen POS-Anbietern ist die TSE-Signierung kein zusätzlicher Kostenfaktor, sondern fließt in die Geräte- und Transaktionskosten ein. Nett!
Welche vertraglichen Risiken solltest du beachten?
Flatpay wirbt zwar mit hoher Flexibilität, setzt aber eine Mindestvertragslaufzeit von 36 Monaten voraus. Das ist kein kurzer Zeitraum – auch wenn andere Anbieter vereinzelt mit noch längeren Laufzeiten arbeiten.
Damit du nicht “die Katze im Sack” kaufst, solltest du im Vorfeld einen Probemonat vereinbaren, den Flatpay in einigen Fällen anbietet.
Zudem fordert Flatpay seine Geräte nach der Kündigung zurück. Das ist nicht ungewöhnlich, da die Geräte nur auf Zeit zur Verfügung gestellt und nicht dauerhaft verkauft werden. Einige User empfinden allerdings die Frist von 10 Tagen nach Kündigung zu knapp bemessen – zumal Flatpay dir die Geräte voll in Rechnung stellt, wenn die Rückgabe nicht fristgerecht erfolgt.
Einige User berichten online zudem von einem aggressiven Vertrieb (der teilweise als sehr fordernd empfunden wird) und von zusätzlichen Gebühren bei ausländischen oder Firmenkreditkarten. Dabei handelt es sich jedoch laut Anbieter um optionale Gebühren, die nur auf Wunsch eingerichtet und deinen Kund:innen und Gästen transparent am Terminal angezeigt werden.
Fazit & Empfehlung
Flatpay verkauft sich als starker Partner für etablierte Betriebe, die Stabilität und persönlichen Support suchen. Der Anbieter besticht mit Rechtssicherheit und günstigen Transaktionsgebühren; wenn du allerdings Wert auf flexiblere Verträge legst oder nur geringe bzw. unregelmäßige Kartenumsätze erzielst, solltest du dich anderweitig umschauen.
Was bedeutet “Produktvorstellung”?
Ich habe zu Flatpay eine “Produktvorstellung” geschrieben und bewusst keinen “Testbericht”, weil ich Flatpay noch nicht in der Praxis getestet habe. Alle meine Informationen beruhen auf einer ausführlichen Web-Recherche und auf frei zugänglichen Quellen sowie vom Anbieter selbst. Daraus lassen sich zwar oberflächliche Empfehlungen ableiten – aber kein aussagekräftiger Vergleich ziehen oder eine Bewertung vornehmen. Möchtest du dir die Angebote anschauen, die ich selbst getestet habe? In meinem POS-Software-Test findest du alle Anbieter mit aussagekräftiger Bewertung und meiner Testerfahrung.
trusted nimmt Flatpay in den POS-Software-Vergleich auf und stellt das Angebot hier übersichtlich vor.
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Über Flatpay
Flatpay wurde 2022 in Kopenhagen, Dänemark, gegründet. Das Fintech konzentriert sich auf POS-Lösungen für den europäischen Mittelstand. Mit seinem innovativen Service-Modell expandierte das Unternehmen schnell und bedient heute tausende KMU. Der Fokus liegt auf integrierten Systemen für Handel und Gastronomie.
Flatpay
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203.579 Kunden bewerten auf iTunes durchschnittlich mit 4.6 von 5 Punkten (Stand: 07.03.2022)
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