| Preis ab | 49,99 €/Monat |
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| Trust-Score | 4,0 von 5 Sternen |
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| Mitglieder (DACH) | ca. 1 Million |
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| Geschlechterquote | ♂43 % ♀57 % |
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| Erfolgsquote | 3,31 % |
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Die Plattform verfolgt einen betont rationalen Ansatz, der schon bei der Anmeldung deutlich wird: Statt Angaben zu Wünschen, Lebenszielen und Co. musst du hier deinen Bildungsstand und das jährliche Einkommen angeben. Das ist nicht mal optional; es sind Pflichtfelder! be2 ist eine Plattform für Statusbewusste. Klar, finanzielle Faktoren spielen eine Rolle bei der Partnervermittlung. Trotzdem macht alleine das die Sache ein bisschen sehr klinisch.
Ein echter Pluspunkt ist dafür die tolle Usability. Am Anfang führt dich der interaktive Chatbot “Belinda” durch die Registrierung. Dadurch wird die Anmeldung linear und absolut narrensicher. Ein kleines Persönlichkeits-Interview, das später ins Matching einfließt, bestimmt, welche Profile dir die Plattform vorschlägt. Dass die “große Liebe” für be2 in erster Linie Mathematik ist, wird auch hier ganz klar. Denn nach der Registrierung präsentiert dir die Plattform Graphen und Prozentpunkte, an denen du ablesen kannst, wie gut du mit anderen Profilen harmonierst, was Lifestyle und Persönlichkeit angeht.
Das tatsächliche Dating bleibt dann ein bisschen hinter den Erwartungen zurück. In meinem zweiwöchigen Test hatte ich nach 50 verschickten Nachrichten gerade einmal zwei erfolgreiche Kontakte, mit denen ich mir ein Date hätte vorstellen können. Eine Erfolgsquote von knapp über 3 %. Das ist solide, geht aber auch besser!
Was mich außerdem ein bisschen gestört hat, sind die oft sehr generischen und unpersönlich gestalteten Profile. Zwar hätte be2 die Möglichkeit, viele Freitexte zu schreiben und die Profile so ein bisschen persönlicher zu gestalten. Davon macht hier aber so gut wie niemand Gebrauch. Das sterile Design in Weiß und Hellblau verstärkt bei mir den Eindruck, hier eher in einem trockenen “Kontaktverwaltungstool” gelandet zu sein, als auf einer Plattform für “Schmetterlinge im Bauch”.
Ein kritischer Blick lohnt sich auch auf das Vertragsmodell. Bestehende und ehemalige User warnen auf externen Plattformen vermehrt vor den Tücken der automatischen Abo-Verlängerung und einem schwer erreichbaren Support. Dafür läuft be2 technisch absolut sauber und in meinem Test hatte ich keinen Kontakt mit Fake-Profilen oder offensichtlichen Scammern. Das ist ja immerhin etwas!