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Dienstag, 2 Juli 2019
15 Minuten Lesezeit

Chimpify Tech Stack - Was läuft eigentlich bei Chimpify?

Maximilian Reichlin
Redaktionsleiter von trusted

Im trusted Tech Stack hört das trusted-Magazin regelmäßig bei jungen Startups und etablierten Unternehmen rein und quetscht Verantwortliche über ihre Software-Umgebung aus: Welche Tools setzen diese Unternehmen ein? Wie hilft ihnen Cloud-Software bei der Bewältigung ihrer täglichen Aufgaben? Und welche Geheimtipps haben sie parat? Diesen Monat: trusted im Gespräch mit Vladislav Melnik, Founder und CEO der All-in-One-Marketing-Plattform Chimpify und Gründer des affenblogs.

    Chimpify

    Größe2 Mitarbeiter
    Gründungsjahr2017
    HauptsitzBremerhaven
    GeschäftsmodellMit der All-in-One-Inbound-Marketing-Plattform Chimpify versucht Vladislav Melnik jungen Unternehmen und Startups beim Wachstum zu helfen. Integriert in die Plattform sind ein Webseiten-Baukasten, SEO-Tools, Social-Media-Tools, E-Mail-Marketing, und und und.

    Guten Morgen, Vladislav. Erzähl’ uns ein bisschen was über dich. Was treibst du so bei Chimpify? Welche Position hast du inne?

    Ich bin Co-Founder und CEO von Chimpify. Chimpify ist eine All-in-One-Marketing-Plattform für Selbstständige, Startups und kleine Unternehmen. Kennst du den Affenblog? Den habe ich früher betrieben. Und in Zuge dessen hab’ ich irgendwann gemerkt, dass ich keinen Bock mehr habe auf WordPress, bzw. den Bastelkram mit Drittanbietern, die Plugin-Updates, die Sicherheitslücken; das war immer so ein hin und her. Dann hab’ ich nach einer anderen Lösung gesucht. Ich wollte eine All-in-One-Lösung, einfach etwas besseres. Dann habe ich HubSpot gefunden und das war total cool, aber eben auch übertrieben teuer - das ist halt auch für den Mittelstand. Und dann bin ich so langsam auf die Idee gekommen, eine eigene All-in-One-Inbound-Marketing-Lösung zu machen.

    Magst du kurz die Geschichte von Chimpify ein bisschen zusammenfassen? Wann und wie fing es bei euch an?

    Es war eigentlich echt Zufall, dass Nico damals auf mich zukam, unser Co-Founder und CTO (Nico Puhlmann; Anmerkung der Redaktion). Wir haben damals ein bisschen hin und her geschrieben und er hat zufällig einen Co-Founder gesucht, genau wie ich. Und so hat es sich dann ergeben, dass wir zusammen Chimpify gemacht haben. Nico ist ein bisschen älter als ich und hat mehr Erfahrung im technischen Bereich; also der kann wirklich alles machen, das finde ich ziemlich geil. Und das tolle daran war, dass ich schonmal ein SEO-Plugin für WordPress gebaut hatte und Nico damals eine Analytics-Plattform (Static) betrieben hat. Also in Sachen Funktionen und Features für eine All-in-One-Plattform haben wir dann gesagt: “Ja, eigentlich fehlt nicht mehr viel, lass uns das doch mal machen!” Das war 2016, als wir angefangen haben, im Stealth-Modus zu entwickeln und schon Marketing zu betreiben. Wir haben damals auch einen Startup-Blog mit unserer Journey angelegt, das hat gut Reichweite gebracht. Und 2017 sind wir dann mit dem fertigen Produkt an den Start gegangen.

    Was hat sich seitdem bei euch getan?

    Nicht viel, eigentlich. Wir hustlen immer noch fleißig vor uns hin und entwickeln fleißig weiter. Also ja, produktseitig hat sich schon einiges verändert. Ich hab’ heute erst darüber nachgedacht, dass die erste Version unseres Website-Builder noch komplett anders aussah, als das Ding heute. Wir haben damals in den ersten beiden Jahren ganz viel gehackt. Einfach mal drauf los und total stumpf eigentlich, das merkt man auch noch an manchen Stellen. Heute machen wir das anders; wir konzipieren, wir designen, wir entwickeln, wir machen tausend Iteration und danach veröffentlichen wir. Damals war das so: “Nico, wir brauchen ‘ne E-Mail-Funktion oder dies und das!”; “Alles klar!” Also überhaupt nicht konzipiert und gar nichts, sondern einfach schnell on the fly zusammengeschustert. Es war uns halt von Anfang an wichtig, direkt als All-in-One-Plattform wahrgenommen zu werden, deswegen mussten wir gleich alles, was wir dafür gebraucht haben, schnell zusammencoden. Ich glaube an das Phänomen Positionierung. Auch, wenn man das nicht gerne hört: Menschen stecken einen gerne in Schubladen. Und wenn wir als Homepage-Baukasten gestartet wären, und die ganzen anderen Tools und Features auf später verschoben hätten, wäre es schwieriger für uns geworden, den Leuten nachträglich zu erzählen, dass wir viel mehr sind. Der Übergang vom affenblog zu Chimpify hat schon so lange gedauert; wir haben echt ewig gebraucht, um allen zu erklären: Wir sind jetzt kein Blog mehr; wir sind ein Software-Unternehmen. Genau, und deswegen wollte ich von Anfang an das Versprechen einer All-in-One-Lösung halten, daher haben wir am Anfang alles nur schnell zusammengeschustert. Jetzt sind wir gerade dabei, alles so peu à peu auf geil und schön zu machen.

    Wie ist es heute bei euch? Welche Themen beschäftigen euch gerade am meisten?

    Wir planen demnächst ein Freemium-Modell um viel mehr potentielle Kunden zu erreichen. Aktuell haben wir rund 200 Kunden, das soll sich natürlich erhöhen. Auf der anderen Seite haben wir aber ein riesiges Publikum, mit rund 20.000 Abonnenten im Blog, die wahrscheinlich alle an einem Freemium-Modell interessiert sind. Also dass wir hingehen können und sagen: Hier, geiles Produkt, Chimpify, ist for free, mit ein bisschen Werbung mit dabei und ohne Support; und dann sind mit Sicherheit auch alle gerne bereit, sich das zu holen und mal anzuschauen. Aber bis jetzt haben wir noch nicht viel gemacht, um uns richtig zu vermarkten. Da sind wir wieder bei der zusammengehackten Lösung, weil eigentlich bin ich viel zu sehr Künstler, als dass ich damit richtig überzeugt und mit 100 Prozent nach draußen gehen könnte. Das muss erstmal geil werden, und dann können wir uns gut vermarkten. Deswegen stecken wir richtig viel Energie in die Produktentwicklung.

    Auf der anderen Seite ist und bleibt natürlich Content Marketing oder Inbound Marketing ein riesiges Thema für uns. Da arbeiten wir an unserem Blog und ich schreibe gerade auch ein Buch zum Thema.

    Beschreibe doch mal, wie die Arbeit bei Chimpify so abläuft. Wie seid ihr strukturiert? Setzt ihr spezielle Management-Methoden ein? Zum Beispiel Googles OKR?

    Wir sind ja ein superkleines Team, aktuell nur Nico und ich und ein Student, der sich um die Migration kümmert. Das heißt der Organisations-Aufwand ist überhaupt nicht so groß. Wir arbeiten viel mit Trello, skypen oder “zoomen” einmal in der Woche um die wichtigsten Themen zu besprechen. Ich konzipiere neue Funktionen, designe sie, Nico setzt sie um und dann rollen wir aus. Und das Ganze im Ghetto-Mode! Das heißt alles noch super-lean. Die OKR-Philosophie leben wir jetzt so langsam, aber mir ist es trotzdem wichtig, lean und agil zu bleiben. Wir machen tausend kleine Iterationen mit Chimpify, erst heute haben wir wieder etwas gelauncht. Und das finde ich viel sinnvoller, als einen langfristigen Planungshorizont. Aber klar, ewig wird das so nicht weitergehen; wenn wir dann mal stark wachsen, wird es natürlich immer schwieriger, so lean aufgestellt zu sein.

    Lass uns über Tools reden. Welche sind die wichtigsten Tools, die ihr bei Chimpify einsetzt? Warum und wie nutzt ihr sie?

    Also Chimpify ist natürlich die absolute Nummer 1! Ich bin echt der krasseste User und ich glaube auch der anspruchsvollste User. Ich hoffe, das bleibt auch so! Ansonsten benutzen wir viel Intercom, für die Kommunikation, zum Beispiel bei neuen Feature-Launches. Dann Trello, exzessiv. Ich liebe das, es ist so simpel und so geil, meiner Meinung nach. Damit machen wir echt viel. Ich habe da meine privaten To-Dos drin, alles was in Sachen Management bei Chimpify läuft, unsere Product-Roadmap, und und und. Dann noch Zoom für Video-Chats. Das ist besser als Skype, viel performanter. Dann noch Google Drive und Google Docs für die Konzeption. BI-Metrics, um Kennzahlen auszuwerten. Und noch ein kleines Tool, das ist ziemlich cool, das heißt WorkFlowy. Die vermarkten das als “Endlos-Dokument” und wir machen darin unsere Wissensdatenbank.

    Ihr merkt schon, ich bin Fan von leanen, einfachen Sachen; genau so versuchen wir auch Chimpify aufzubauen. Dementsprechend bin ich auch Fan von einem schlanken Tech Stack. So viele Tools braucht man nämlich gar nicht, wie man oft meint. Aber mit Tools kann man sich natürlich totschmeißen.

    Welche Tools aus dem Bereich Kommunikation und Kollaboration setzt ihr (noch) ein? Wie tauscht ihr euch im Team aus?

    Also, vor allem Trello, Zoom und Slack; ganz wichtig. Am besten gefällt mir Zoom, mit dem wir einmal die Woche unsere Videokonferenzen machen. Die haben es echt irgendwie hingekriegt, womit Skype noch ewig Probleme hatte. Die Performance passt, die Qualität passt, es bricht nicht ab, es ruckelt nicht, hat keine Delays, gar nichts. Außerdem kann man damit seinen Desktop teilen, was eigentlich ein Standard-Feature ist, aber für uns eben auch super nützlich.

    Auf welche Tools setzt ihr in Sachen Marketing und Sales? Hast du irgendwelche Geheimtipps?

    Also hauptsächlich natürlich Chimpify (lacht). Alle Module alle Features. Darüber hinaus noch Buffer, dafür haben wir bislang einfach noch keine Alternative gefunden oder gebaut. Wir organisieren damit unsere Social-Media-Kanäle und nutzen die mobile App und die Buffer-Funktion, um Beiträge in einen Topf zu schmeißen, die von dort dann automatisch veröffentlicht werden. Die Idee dahinter ist, dass es schnell weg ist. Eine ähnliche Funktion haben wir bei Chimpify auch, aber leider noch keine mobile App, und ich arbeite selbst überraschend viel am Smartphone. Das heißt, wenn ich beim Surfen mit dem Handy was finde, haue ich das einfach schnell in Buffer und dann ist es weg und ich kann mich wieder um was anderes kümmern.

    Ansonsten wie gesagt die Chimpify-Funktionen. Die E-Mail-Funktion zum Beispiel ersetzt für uns MailChimp und Co., und auch für die meisten anderen Marketing-Aufgaben haben wir ein eigenes Tool. Das ist halt das Schöne an einer All-in-One-Plattform, wovon wir jetzt auch selber profitieren. Früher hatte ich Dutzend Marketingtools - heute hab’ ich Chimpify.

    Habt ihr Tools für das Projekt- und Aufgabenmanagement am Start? Wie verwaltet ihr eure Projekte?

    Komplett mit Trello. Daran gefällt mir vor allem die Simplicity. Es ist super schlicht und super einfach und es lässt sich schön Kanban-mäßig aufbauen. Ich habe mir vorher auch Asana schon einmal angeschaut, aber das ist mir viel zu komplex und zu groß. Ich nutze selbst von Trello nur die Kernfunktionen, und die reichen völlig! Wir nutzen nicht einmal die Message-Funktion; das ist einfach so viel Ballast, den man einfach nicht braucht. Oder JIRA haben wir uns auch angeguckt, das war fast noch schlimmer. Viel zu überladen! Auch bei Trello geht das jetzt langsam los, seit das Ding von Atlassian gekauft wurde. Seitdem denke ich oft: Mann, so ein eigenes, superschlankes Trello wäre schon cool! Kommt vielleicht noch.

    Wie organisiert ihr eure Kunden und euren Support? Habt ihr ein CRM oder einen Servicedesk im Einsatz?

    Das läuft bei uns über Intercom. Ich mag vor allem diese Chat-Funktion, mit der wir den Live-Chat auf der Seite eingebunden haben. Auch die Targetting-Funktionen sind cool, wenn Messages rausgehen. Gerade in unserer aktuellen Phase kommunizieren wir viel mit unseren Kunden, da ist das super nützlich. Ich muss aber auch sagen: Ganz schön überladen, das Ding. Also ich könnte das einfacher lösen! (lacht)

    Welche Tools laufen bei euch in Sachen HR? Habt ihr spezielle Lösung für Recruiting, Mitarbeitermanagement oder Talent Management?

    Nein, gar nichts. Da sind wir noch zu klein, zu jung für. Das lohnt sich ja erst ab so um die 10 Leute, da sind wir ja noch weit davon entfernt.

    Habt ihr ein KPI-Dashboard oder ein anderes BI- oder Analyse-Tool im Einsatz? Welches? Und warum?

    BI-Metrics haben wir am Start, das ist ganz nett. Die liefern eine ganze Menge an Kennzahlen und gerade diese Benchmark-Funktion von denen finde ich ganz geil. Und ansonsten: Google Sheets, ganz schlicht und einfach. Da werden die wichtigsten Zahlen gepflegt, die werden monatlich aktualisiert und dann gucken wir gemeinsam drauf.

    Kannst du mit Hinblick auf eure Tools einen typischen Workflow bei Chimpify beschreiben? Wie hilft euch euer Tech Stack, euren Alltag und eure Arbeit zu organisieren?

    Also die ganze Kommunikation läuft über Slack, vom “Guten Morgen” bis zum “Tschüss”. Danach machen wir viel auf Trello; wir haben da so ein Dev-Board, mit dem wir den Entwicklungsprozess abbilden. Wenn Nico was raushaut landet das erstmal in einer Testumgebung, da gehe ich dann rein und checke das durch und dann verschiebe ich auf Trello die Karte von “To Do” bis zu “Done” durch den Prozess. Dafür nutzen wir auch die Kommentar-Funktionen der Trello-Boards, um chronologisch Notizen zu hinterlassen. Dann geht das wieder zurück in Slack, für Updates, Anpassungen, Feedback, etc. Wenn etwas fertig ist, kommt als nächster Arbeitsschritt Intercom. Damit lassen wir unsere Kunden wissen, dass wir ein neues Feature gelauncht haben. Und am Ende checken wir in BI-Metrics nochmal, ob das alles gut funktioniert hat. Im Grunde war es das auch schon.

    Lass uns ein bisschen technisch werden. Welchen Hoster verwendet ihr für eure Website? Warum habt ihr diese Wahl getroffen?

    Da sind wir bei Hetzner, Marktführer in Deutschland. Die sind supergut, auch von der Performance. Preis-Leistung: Tippitop!

    Welche Programmiersprache(n) kommen bei euch hauptsächlich zum Einsatz? Warum nutzt ihr sie?

    Wir setzen im Backend hauptsächlich auf PHP, weil Nico darin über 20 Jahre Erfahrung hat. Die Performance und Skalierbarkeit ist optimal, die Community sehr groß. Im Frontend kommt natürlich JavaScript zum Einsatz. Aufgrund der besseren Performance verwenden wir hier zum Großteil ein eigenes Framework und VanillaJS.

    Wie sieht eure Server-Architektur aus? Kommen bei euch besondere Datenbanksysteme oder CDNs zum Einsatz?

    Unsere Server laufen alle unter Linux und werden mehrfach gespiegelt. Als Webserver setzen wir Nginx und Openresty ein. MongoDB ist unsere Datenbank der Wahl, seil sie sehr performant und skalierbar ist. Als CDN nutzen wir KeyCDN in Verbindung mit Amazon S3.

    Was ist dein absolutes Lieblingstool und wieso?

    Spontan würde ich natürlich sagen Chimpify. Weil: Ich baue mir damit ja genau das, was ich selbst damals vermisst habe und was ich wollte. Und es sieht halt einfach auch toll aus. Wir machen gerade vieles neu, und naja...Backend ist noch so “geht so”. Aber zum Beispiel unser Webseiten-Designer sieht einfach bombig aus, ich glaube es gibt keinen schöneren Homepage-Builder auf der ganzen Welt.

    Aber na gut, wenn es nicht Chimpify sein soll, würde ich sagen mein Lieblingstool ist Focused für distraction free writing. Das Ding gibt es für den Mac und ich benutze das superhäufig. Mir geht es da um die Essenz, um den Kern von etwas. Und wenn ich eine Notiz will, dann will ich eine Notiz; nur Text, sonst nichts. Focused ist genau das: Ein beiger Kasten und da drin ist Text. Sonst nichts! Das ist super super simpel. Fast schon radikal simpel. Aber so soll’s auch sein, dann ist es gerade richtig!

    Hast du sonst noch Empfehlungen für tolle Tools?

    Da wäre Skitch, das ist aber kein Geheimtipp. Damit machen wir schöne Screenshots und können auch Markierungen und sowas reinmachen, das nutzen wir zum Beispiel für unser Help Center ganz viel. Dann haben wir noch LICEcap. Damit kannst du so Gif’s machen, die dann auch in einer einigermaßen guten Qualität sind. Nach sowas habe ich lange gesucht, aber LICEcap ist das erste, womit ich zufrieden bin. Das ist schon ganz geil, so für Twitter oder auch wieder für unser Help Center. Gehen auch Apps? Dann hätte ich noch Strong als Empfehlung, eine iPhone-App fürs Training. Da kannst du zum Beispiel abhaken, welches Workout du wann gemacht hast, und das wird dann voll zelebriert und du kannst dir angucken, wie viel du schon geschafft hast. Das ist emotional ganz toll. Und eine letzte App noch, und zwar Huji, damit kannst du quasi Retro-Fotos machen. Aber richtig coole! Das benutzen viele Rapper, hab’ ich mal in einem Interview gehört. Ich glaube Fler hat erzählt, dass er damit sein Coverdesign gemacht hat. Schon ein cooles kleines Ding.

    Was kommt in der Zukunft noch auf euch zu? Wollt ihr dafür euer Tech Stack erweitern?

    Also Punkt Nummer 1 ist auf jeden Fall das Freemium-Modell. Unsere Zielgruppe sind eben kleine Unternehmen, und für die wollen wir Chimpify auch öffnen und mit der ganzen Software einfach ein bisschen auf Masse gehen, neue Kunden gewinnen. Außerdem arbeiten wir an einem eigenen App-Store; der ist zwar schon so gut wie fertig, muss aber noch endgültig gelauncht werden, damit Dritte auch etwas dafür entwickeln können. Ähnlich ist es mit einem Template- bzw. Design-Marktplatz; die Infrastruktur dafür haben wir schon gelegt, aber auch der ist noch nicht offen für alle. Also im Grunde wollen wir die WordPress-Idee umsetzen - nur in einer geschlossenen und einfachen (und schöneren) Welt.

    Was das Tech Stack angeht würde ich mir auf jeden Fall gerne eine neue Wissensdatenbank anlegen; da bin ich neulich auf den Anbieter Tettra gestoßen, das sieht ziemlich cool und einfach aus. In dem Zuge haben wir uns auch Confluence ein bisschen näher angeschaut, mal schauen, was es dann letztendlich wird.

    Außerdem wollen wir demnächst die ersten Leute einstellen, zum Beispiel einen ersten Developer. Aber wann und wie das passiert, da bin ich mir noch uneinig. Erstmal noch alles schön klein halten!

    Vielen Dank für das Gespräch!

    Wie fandet ihr unser Gespräch mit Chimpify? Haben die Jungs den richtigen Riecher was die Wahl ihrer Tools angeht, oder würdet ihr ihnen gerne Alternativen empfehlen? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen.

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