Fazit der Redaktion
blinq ist eine moderne All-in-One-PR-Software für den DACH-Markt. Sie bündelt die gezielte Kontaktrecherche mit nützlichen CRM-Funktionen, der Erstellung Pressemitteilungen & Pitches und dem Monitoring deiner PR-Aktionen in einem Tool. Laut meiner Recherche richtet sich blinq gezielt an Start-ups, KMU und Agenturen, die nicht mit komplexen Enterprise-Suiten arbeiten wollen oder eine auf den DACH-Markt spezialisierte Lösung suchen.
- Starke Kontaktdatenbank für den DACH-Raum
- Sehr intuitive Oberfläche
- Personalisierte Pitches (mit KI-Unterstützung)
- Podcast-Datenbank mit Transkripten
- Klares, transparentes Preissystem
- Begrenzte internationale Abdeckung
- Nischenkontakte müssen teils ergänzt werden
Stärken: Der DACH-Fokus ist der Aspekt, der besonders positiv hervorsticht. Kern ist die Artikel- und Podcast-Suche, mit der du hunderte deutsche Medien sowie tausende Journalist:innen sowie deren Artikel finden kannst, um passende Ansprechpartner:innen auszuwählen. Ähnlich ist es mit der Podcast-Suche, die rund 30.000 deutschsprachige Podcasts sowie 800.000 Episodentranskripte automatisch durchforsten kann. Der Workflow ist: erst ein Verständnis für die Themen schaffen und dann die passenden Kontakte zusammenzutragen. Die Medien- und Kontaktdatenbank ist tagesaktuell und auf den DACH-Raum fokussiert. Statt “Weltabdeckung” setzt das Tool auf Tiefe und Aktualität der Kontakte im deutschsprachigen Raum. Nach meiner Einschätzung ist das besonders interessant für alle, die relevante, lokale Kontakte brauchen – nicht bloß große Zahlen. Dazu kommen einige CRM-Funktionen für die Medienarbeit; Kontakte lassen sich dokumentieren und Beziehungen zu Medien- und Contentschaffenden so pflegen und ausbauen. Die Oberfläche wirkt bewusst schlank, aufgeräumt und intuitiv. Personalisierte E-Mail-Pitches (powered by KI), übersichtliche Projektordner und einfache Übersichten sollen die Hürden für datengetriebene PR senken. Neben E-Mail-Pitches lassen sich per AI auch noch andere PR-Texte generieren, z.B. Pressemitteilungen, Gastartikel-Outlines oder Factsheets.

Schwächen: Der starke Fokus ist zugleich ein Limit. Wer internationale Kampagnen in vielen Ländern außerhalb des DACH-Raums fährt, wird in der Kontaktdatenbank nicht fündig werden. Bestehende Nutzer:innen bemängeln, dass es vereinzelt – wie bei jeder kuratierten Datenbank – Lücken und Nischen gibt; also Kontakte, die blinq nicht kennt und die du dann ggf. selbst ergänzen musst. Das scheint aber eher die Ausnahme, als eine Regel zu sein. Vereinzelt wird auch der Wunsch nach detaillierteren Filtern für die Kontaktdatenbank geäußert, um die Suche nach passenden Kontakten noch weiter zu verfeinern.

Preiseinschätzung: Preislich ist blinq übersichtlich und transparent aufgebaut und startet bei 59 €/Monat (im Jahresabo) für Freelancer. Nett: Die teureren Pakete “Regular”und “Premium” beinhalten nicht mehr Funktionen, sondern sind nur umfangreicher in User-Lizenzen, parallelen Projekten und KI-Pitches. Nützliche Features verbergen sich also nicht hinter der Paywall und du hast auch im kleinsten Paket Zugriff auf alles, was blinq zu bieten hat.

Empfehlung: Wenn dein Markt primär der DACH-Raum ist und du gezielt, persönlich und effizient pitchen willst, liegst du bei blinq richtig. Wer dagegen globale Kontakte, komplexe Enterprise-Integrationen oder ein extrem tiefes Monitoring braucht, ist bei großen Suiten wie Cision oder Meltwater besser aufgehoben. Diese sind umfassender – aber eben auch komplexer und teurer.

trusted empfiehlt blinq für …
- Freelancer, Start-ups & KMU im DACH-Markt: Nach meiner Einschätzung profitieren kleine bis mittlere Unternehmen von der präzisen Recherche, dem einfachen Einstieg und dem fair skalierenden Preissystem.
- Agile PR-Agenturen: Teams mit vielen parallelen Projekten dürften den klaren und praxisnahen Workflow von blinq (Medienagenda → Kontakt → Pitch) zu schätzen wissen.
- Kleine Kommunikationsteams (1 - 5 Personen): Die klare UI und die sehr gute Usability (im Vergleich zu komplexeren Enterprise-Suiten) senken die Einstiegshürde, reduzieren die Einarbeitung und machen datengetriebene PR auch für kleine Teams händelbar.
trusted empfiehlt blinq nicht für …
- Globale Konzernkommunikation: Multi-Region-Projekte benötigen erstens eine größere und vor allem globale Datenbank, tiefere Integrationen und ggf. auch Specials wie SSO, die blinq aktuell nicht mitbringt.
- Teams mit Fokus auf Deep-Monitoring: Wenn du v.a. Medienbeobachtung in großer Quellenbreite und Data-Science-Tiefe brauchst, sind spezielle Monitoring-Tools besser geeignet.
Was macht blinq besonders?
- DACH-Spezialisierung: Die Mediendatenbank in blinq ist auf Deutschland, Österreich und die Schweiz fokussiert. So entsteht mehr Relevanz statt einer riesigen Masse an internationalen Kontakten.
- Fokus auf KI: blinq setzt auf künstliche Intelligenz für die Suche nach passenden Kontakten, die Erstellung von Pitches und personalisierten Anfragen und Outlines für Pressemitteilungen oder Gast-Artikeln. Im Arbeitsalltag kann das eine echte Zeitersparnis sein.













