Anzeige
Diese Webseite verwendet Affiliate-Links. Erfolgt eine Bestellung oder ein Kauf über diese Links, erhält trusted eine Provision vom jeweiligen Anbieter. Das ermöglicht es uns, Ihnen unseren Service und unsere Inhalte kostenlos zur Verfügung zu stellen. Die Provision hat keinen Einfluss auf unsere Bewertung oder unser Ranking! Wir bewerten stets neutral und unabhängig.
Test

Beste KI-Text-Generatoren 2024 » 6 Tools im Test & Vergleich

Automatisch generierte Texte von der KI – ein Traum für Content Creator und Marketer oder nur heiße Luft? Wir haben 6 führende KI-Textgeneratoren getestet und zeigen dir, welcher die besten Inhalte produziert. Hol dir jetzt deine intelligente Schreibhilfe!

Klickst Du auf eine Emp­feh­lung mit , unterstützt das unsere Arbeit. trusted bekommt dann ggf. eine Vergütung. Emp­feh­lungen geben wir immer nur redaktionell unabhängig.Mehr Infos.

Die besten KI-Textgeneratoren

  • JasperBester KI-Textgenerator 2024
    4.5
    1,2
    Testnote
    Sehr gut
  • ChatGPTBeste kostenlose KI
    4.8
    2,0
    Testnote
    Gut

KI-Tools und die Fähigkeiten künstlicher Intelligenz sind aktuell Thema jeder Technologie-Diskussion. Die Meinungen gehen weit auseinander: die einen fürchten die Entwicklung der Technologie, die “uns die Jobs wegnimmt”. Andere sprechen über KI als Heilsbringer und einzige Entwicklungsrichtung in Sachen Industrie 4.0.

Als Redakteurin bin ich mit Aufkommen von KI-Textgeneratoren natürlich auch vom Thema KI betroffen und habe mich deshalb einmal intensiv damit auseinandergesetzt. Können mich ChatGPT und Co. schon ersetzen? Oder sind sie nur überschätzte Spielereien? Können sie wirklich gute Texte schreiben? Und wie kann ich das für mich nutzen?

Um das herauszufinden, habe ich mir 5 führende KI-Textgeneratoren auf dem Markt (plus ChatGPT) geschnappt und sie getestet. Die Ergebnisse meines Tests findest du hier:

Das Wichtigste in Kürze
  • Test: Für meinen Test habe ich mit Jasper, Writesonic, neuroflash, Copy.ai, Rytr und ChatGPT über mehrere Wochen hinweg Texte erstellt und die Ergebnisse verglichen.
  • Testsieger: Gewonnen hat für mich Jasper dank seiner sehr guten Textqualität und der einfachen Bedienung.
  • Alternativen: Writesonic konnte mit hoher Textqualität glänzen und mich bei der Recherche unterstützen. neuroflash überzeugt als bestes deutschsprachiges Tool.
  • Kosten: Im Schnitt kosten die KI-Texter zwischen 10 und 50 Euro pro Monat. Achten solltest du dabei auf mögliche Textlimits (z. B. bis zu 100.000 Wörter pro Monat).
  • Wichtig: KIs sind ein nützliches Werkzeug und nehmen dir viel Arbeit ab. Du solltest die Texte allerdings nie ohne einen Qualitäts- und Faktencheck veröffentlichen!

Battle of the Bots – Der große KI-Vergleich 2023

Bevor ich meinen Test starten konnte, musste ich mir natürlich erst einmal eine Messlatte für die Computerhirne überlegen. Dafür habe ich mir ein anderes aktuelles Trendthema herausgepickt – die Vorteile von Augmented Reality und die Einsatzmöglichkeiten im E-Commerce – und mithilfe der KI-Kollegen einen Blogbeitrag von ca. 1.000 Wörtern erstellt.

KIs behaupten, uns das Texten abnehmen zu können. Stimmt das wirklich? Und welcher KI-Texter ist der beste? Im trusted-Test findest du es heraus!
KIs behaupten, uns das Texten abnehmen zu können. Stimmt das wirklich? Und welcher KI-Texter ist der beste? Im trusted-Test findest du es heraus!
Screenshot: trusted.de
Quelle: neuroflash.com

Dass ich mich für meinen Test für einen Blogartikel entschieden habe, hat mehrere Gründe:

  • Blogbeiträge sind ein sehr klassischer Use Case für die KIs.
  • Blogbeiträge sind in allen Branchen daheim und besonders vielfältig.
  • Im Gegensatz zur Shortcopy kann ich anhand des langen Textes auch Wiederholungen, Grammatik- und Stilfehler besser erkennen.
  • Ich sehe, ob die Tools nicht nur schreiben, sondern auch strukturieren können.
  • Ich kann die Zeitersparnis besser abschätzen.

Natürlich war ich dabei auch selbst nicht faul und habe manuell meinen eigenen Blogbeitrag zum gleichen Thema erstellt. So konnte ich einen direkten Vergleich ziehen und schauen, wie viel Zeit ich mit den KIs sparen kann und ob diese etwas Vergleichbares produzieren.

Time to beat: Ich habe für meinen eigenen Text rund eine Stunde mit der Recherche und etwa zweieinhalb Stunden mit Schreiben verbracht. Damit liege ich zeitlich in einem guten Durchschnitt von drei bis vier Stunden für einen Beitrag dieser Länge und Komplexität.

Zum Spaß habe ich neben Blogartikeln auch noch mit anderen Textformen experimentiert. Das waren beispielsweise Tweets, Produktbeschreibungen, kreative Kurzgeschichten und mehr. So wollte ich ein Gefühl dafür bekommen, für welche Branchen und Use Cases sich die KI-Text-Tools (noch) so eignen.

Aber jetzt genug der Vorrede; schauen wir uns nun einmal an, was meine Test-KIs so auf dem Kasten haben:

Testsieger: trusted Empfehlungen

1

Jasper

4.5
1,2
Testnote
Sehr gut
  • Preis ab $ 39/Monat
  • Wörter pro Monat Unbegrenzt
  • Maximale Textlänge ca. 1.000+ pro Prompt
  • Verfügbare Sprachen 30+
  • SEO-Funktionen
  • Deutsche Oberfläche

Texte erstellen

Sehr gut (1,0)

Jasper bietet dir rund 50 Vorlagen, mit denen du z. B. Blog-Posts, E-Mails, Facebook Ads oder Landing Pages erstellst. Die Palette deckt Bereiche wie E-Commerce, Social Media, kreatives Schreiben, HR und mehr ab. Die “Brand Voice”, also die Tonalität der Texte, legst du dabei selbst fest. Das lässt sich mit Jaspers “Memory” kombinieren, einer Datenbank, in der du Infos über dein Unternehmen oder deine Produkte hinterlegst. Jasper greift für deine Texte auf diese Infos zurück. Mit den “Recipes” erstellst du individuelle Workflows. So musst du Befehle, die für deinen Content funktionieren, nicht jedes Mal manuell eintippen. Jasper bietet drei Modi: Den Power-Mode mit allen Einstellungsmöglichkeiten, den minimalistischen Focus-Mode ohne Ablenkungen und den SEO-Mode, in dem du Jasper mit dem SEO-Tool Surfer koppeln kannst.

Texte bearbeiten

Sehr gut (1,0)

Um fertige Texte zu bearbeiten, beherrscht Jasper verschiedene Kurzbefehle wie “aktualisieren”, “kürzen”, “zusammenfassen”, “umschreiben”, “ausformulieren” oder “vereinfachen” (Letzterer trägt den passenden Namen “Explain it to a child”). Zudem kannst du Texte um weitere Infos ergänzen, die Tonalität anpassen oder übersetzen. Das klappt auch in einem ChatGPT-ähnlichen Chatbot, dem du die entsprechenden Befehle in natürlicher Sprache geben kannst. Einen Plagiatscheck powered by Copyscape gibt es in Jasper auch; dieser ist allerdings kostenpflichtig. Kostenlos dabei sind dagegen die Rechtschreibhilfe von Grammarly und die Lookback-Funktion. Damit checkt Jasper die letzten 1.500 bis 10.000 Zeichen eines Textes, um den Kontext nicht zu verlieren und den KI-Text sinnvoll weiterzuführen. Ideal für längere Blogbeiträge!

Texte optimieren

Sehr gut (1,0)

Ein eigenes SEO-Tool hat Jasper nicht im Gepäck. Stattdessen kannst du bei Bedarf das kostenpflichtige Tool Surfer einzubinden und damit etwa Keyword-Recherchen durchzuführen oder den Content deiner Wettbewerber zu vergleichen. Alternativ lässt du Jasper die relevantesten Keywords per Chatbefehl auflisten (die du aber am besten manuell nachprüfen solltest). Für die Texte selbst hast du die Möglichkeit bis zu 3 Keywords anzugeben, die im KI-Text auf jeden Fall auftauchen sollen.

Texte verwalten

Sehr gut (1,0)

Je nach dem gewählten Preispaket verwendest du Surfer alleine oder im Team mit bis zu unbegrenzt vielen Kolleg:innen. Dabei legst du individuelle Berechtigungen und Rollen fest, organisierst deine Dokumente im Online-Speicher und vergibst individuelle Tags. So findest du Texte schnell wieder. Alles, was Jasper generiert, wird automatisch gesichert, sodass kein Geistesblitz und keine Textidee verloren geht. Der Online-Speicher für Dokumente ist unbegrenzt.

Textqualität

Sehr gut (1,4)

Die Textqualität von Jasper ist gut. Vor allem Stil und Lesbarkeit sind tadellos, auch die Länge stimmt. Die inhaltliche Richtigkeit sollte immer überprüft werden, bevor der Text veröffentlicht wird. Insgesamt vergebe ich an Jasper 4,5 von 5 möglichen Sternen für die Textqualität.

Jasper (früher bekannt als Jarvis) ist aktuell eines der top KI-Text-Tools und brilliert mit vielfältigen Funktionen für die Verwaltung und die digitale Zusammenarbeit. Wie gut es in Sachen Qualität mit dem Texttool bestellt ist, habe ich mir hier für dich angeschaut:

Welche Erfahrungen habe ich mit Jasper gemacht?

Die erste Herausforderung mit Jasper: Die richtige Vorlage finden. Jasper bietet über 50 verschiedene Templates an; davon sind alleine 13 für die Erstellung von Blogartikeln gedacht. Daher war ich dankbar für die Filter, die mir geholfen haben, die passende Vorlage zu finden.

Jasper bietet eine solide Zahl an Textvorlagen
Jasper bietet eine solide Zahl an Textvorlagen
Screenshot: trusted.de
Quelle: jasper.ai

Die gut sortierte Auswahl an Templates ist ideal für Unternehmen, die Jasper für mehrere Aufgaben einsetzen wollen. Ich denke da zum Beispiel an Werbeagenturen, die Tweets, Produkttexte, Marketing-Mails und mehr mit nur einem Tool bearbeiten möchten.

Aber zurück zum Test: Da ich meinen Blog-Beitrag möglichst schnell erstellen wollte, habe ich mich für die Vorlage “One-Shot Blog Post” entschieden. Das ist ein Formular, das alle wichtigen Eckdaten meines Artikels abfragt, wie Thema, Tonalität, Zielgruppe, Input- sowie Output-Sprache und mehr.

Für mich beeindruckend: Ich durfte die Tonalität des Textes frei wählen und in natürlicher Sprache angeben.

Jasper fragt alle wichtigen Eckdaten für euren KI-Text vor der Texterstellung ab
Jasper fragt alle wichtigen Eckdaten für euren KI-Text vor der Texterstellung ab
Screenshot: trusted.de
Quelle: jasper.ai

Jasper lässt mir hier die freie Wahl, ob ich meinen KI-Text witzig, enthusiastisch, einfühlsam, professionell oder kindgerecht gestalten will. Oder lieber kumpelhaft, sexy, verspielt oder akademisch? Eingeschränkt bist du hier quasi nur dadurch, wie viele Adjektive du kennst – und durch ein 80 Zeichen-Limit.

Da ich für meinen Blogartikel aber keine zu großen Experimente mit der “Tone of Voice” machen wollte, entschied ich mich für den Vorschlag des Tools: “informativ”. Passend für einen Blog-Beitrag, der sich mit aktuellen Trends auseinandersetzt.

Bei der Wahl der Sprache hatte ich dann ein wenig zu kämpfen, denn um die Output-Sprache in “Deutsch” zu ändern, musste ich erst die DeepL-Erweiterung des Tools finden und einschalten. Damit ist auch klar: Jasper erstellt keine deutschen Texte, sondern übersetzt aus seiner “Muttersprache” Englisch.

Um Jasper zu nutzen, musst du erst die DeepL-Schnittstelle aktivieren
Um Jasper zu nutzen, musst du erst die DeepL-Schnittstelle aktivieren
Screenshot: trusted.de
Quelle: jasper.ai

Dafür schön: Jasper fragt mich auch nach der Zielgruppe meines Textes. Sehr praktisch, um die richtige Ansprache für bestimmte User-Gruppen zu treffen.

Apropos Zielgruppe: Seit dem Test wurden neue Features zur Erstellung und der Pflege deiner “Brand-Voice” implementiert. So kannst du mit der Company Intelligence akkurate Informationen zu deinem Unternehmen hinterlegen, aus denen Jasper Texte zu deiner Firma generiert oder einen Style Guide mit Schreibregeln anlegen. Außerdem gibt es seit Kurzem die X Ray View, die dir unpassende Sätze zu deiner Marke im Text markiert.

So gerüstet, ließ ich mir den ersten Textvorschlag ausgeben. Und was soll ich sagen? Der Text war tatsächlich ziemlich gut! Meine ersten Eindrücke zur Textqualität habe ich hier für euch notiert:

Die besten Aspekte des Textes:

  • Die Grammatik ist über weite Strecken korrekt
  • Der KI-Text ist sinnvoll strukturiert und Argumente klar erkennbar
  • Bis auf einige Überschriften (z. B. “Conclusion”) ist der KI-Text in sauberem Deutsch

Die größten Schwächen des Textes:

  • Wörter und Satzkonstruktionen wiederholen sich oft (z. B. “können”)
  • Der KI-Text ist sinnig, bietet aber kaum konkrete Zahlen oder anschauliche Beispiele
  • Der Artikel ist kürzer, als gewünscht

Insgesamt war ich mit dem ersten Ergebnis bereits sehr zufrieden! Größtes Manko waren für mich die ständigen Wiederholungen des Modalverbs “können”. Jasper ist hier aber kein Einzelfall!

Da der KI-Text ein wenig zu kurz ausgefallen ist, habe ich Jasper “gebeten” noch ein wenig mehr zu produzieren. Dafür sollte mir das Tool eine Definition von Augmented Reality und nützliche Tipps zur korrekten Einführung der Technik im Business liefern. Ergebnis: Die Definition war knackig und korrekt, die Tipps sinnvoll und verständlich formuliert.

Jasper definierte schnell und präzise, was es mit AR auf sich hat
Jasper definierte schnell und präzise, was es mit AR auf sich hat
Screenshot: trusted.de
Quelle: jasper.ai

Dadurch hatte der Blogartikel nun auch die korrekte Länge. Na also, geht doch!

Zudem wollte ich meinen KI-Text noch gendern, um alle meine Leser:innen gleichermaßen anzusprechen. Das funktionierte absolut problemlos!

Nur um die fehlenden Zahlen und Beispiele musste ich mich selbst kümmern, hier konnte Jasper mir nicht weiterhelfen und gab größtenteils erfundene oder stark verzerrte Fakten aus. Da ich den Blogbeitrag ja im Vorfeld auch selbst geschrieben und dafür recherchiert habe, war das kein Problem. Ohne das Vorwissen hätte ich hier allerdings noch mehr Zeit einplanen müssen.

So allerdings hatte ich nach rund einer Stunde einen gelungenen Text, der meinen Vorstellungen genügte. Zeitersparnis: Immerhin rund 1,5 Stunden!

Meinen fertigen Blogbeitrag aus Jasper kannst du dir hier kostenlos herunterladen und anschauen.

Dabei war die Bedienung leicht verständlich und ich kam völlig ohne Handbuch aus. Unerwartet, da Jasper auf dem Markt als multifunktionales Profi-Tool angepriesen wird. Hier zeigt sich: Professionell muss nicht automatisch kompliziert sein!

Noch ein kleines Special: Hätte ich noch Bilder in meinen Artikel einfügen wollen, hätte ich dafür die Bilder-KI von Jasper nutzen können. Die war für meine Testversion leider nicht freigeschaltet, sodass ich sie leider nicht testen konnte.

Aber ich kann euch ein paar Bilder aus der Demo als Anschauungsmaterial zeigen:

Was macht Jasper im Vergleich mit anderen KI-Textgeneratoren einzigartig?

Mein persönliches Fazit: Jasper war eines der Tools in meinem Test, bei dem der “Rote Faden” am besten zu erkennen war. Ohne mein Zutun hat mir die Künstliche Intelligenz einen gut strukturierten Blogbeitrag mit sinnvollen Argumenten ausgegeben. Dafür musste ich meine Gedanken und Formulierungen nicht einmal vorsortieren oder Jasper anderweitig unter die Arme greife.

Ideal; denn gerade dieser Schritt war bei vielen anderen KI-Tools der Testreihe einer der größten und anstrengendsten Zeitfresser.

Jasper strukturiert sinnig Absätze und Argumente vor
Jasper strukturiert sinnig Absätze und Argumente vor
Screenshot: trusted.de
Quelle: jasper.ai

Davon abgesehen habe ich mich bei Jasper einfach gut aufgehoben gefühlt. Besonders der Focus-Mode für eine ablenkungsfreie Bearbeitung und der Chat-Mode haben es mir angetan. Mal eben in den Chat wechseln, einen Prompt eingeben und das Ergebnis direkt in den fertigen KI-Text zu übertragen fühlt sich besonders belohnend an.

Ein weiteres Plus: Jasper bietet im Gegensatz zu Konkurrenten wie Writesonic in allen Tarifen unbegrenzt viele Wörter. Ideal für Schreiberlinge, die sich nicht mit kreativen Ideen zurückhalten wollen, um nicht das Wortkontingent zu sprengen.

Alle Tarife kommen mit unbegrenzt vielen Wörtern. Kostenlose Pakete gibt es jedoch nicht
Alle Tarife kommen mit unbegrenzt vielen Wörtern. Kostenlose Pakete gibt es jedoch nicht
Screenshot: trusted.de
Quelle: jasper.ai

Die schrittweise aufgebauten Workflows, die individuellen “Recipes” und die Vorschläge haben es mir hier besonders einfach gemacht, gut angepasste Texte zu generieren, ohne lange mit komplexen Prompts experimentieren zu müssen.

Nicht, dass das nicht ginge! Experimentierfreudige haben ja schließlich mit dem Chat-Mode Möglichkeiten zur Hand, sich auszutoben. Jasper liefert das Beste aus beiden Welten: Die KI kann sinnvolle Vorschläge liefern und eigenständig gute Ergebnisse erzielen, sich aber auch selbst zurücknehmen und uns “Schreiberlingen” wieder die Zügel in die Hand geben.

Mit Jasper kannst du an eigenen Prompts feilen, musst aber nicht
Mit Jasper kannst du an eigenen Prompts feilen, musst aber nicht
Screenshot: trusted.de
Quelle: jasper.ai

Wem würde ich Jasper besonders empfehlen?

Bloggen
Social Media
Marketing
E-Commerce
Office-Gebrauch
Kreatives Schreiben✔ (Als Schreibhilfe)

Jasper stellt sich besonders bei kurzen bis mittellangen Textformen gut an, die einem bestimmten Schema folgen. Blogartikel, Produktbeschreibungen oder Tweets gelingen damit besonders gut. Wenn du also als Blogger:in, im Marketing oder im E-Commerce arbeitest, kannst du schon viel mit Jasper machen!

Auch im Business-Alltag ist Jasper eine echte Hilfe. Im Test ließ ich mir zum Beispiel auch E-Mails und Stichpunkte für Präsentationen formulieren. Ideal für User aus den Bereichen HR, Sales, Produktmanagement und Co.

Schnelle Stichpunkte für eine Präsentation? Für Jasper kein Problem
Schnelle Stichpunkte für eine Präsentation? Für Jasper kein Problem
Screenshot: trusted.de
Quelle: jasper.ai

Autor:innen und Kreative haben die Möglichkeit, Outlines zu generieren und sich Inspiration zu holen. Für die tatsächliche Erstellung längerer Texte würde ich Jasper aber nicht empfehlen. Dafür ist die Textqualität doch noch nicht gut genug, vor allem für deutsche Texte. Selbst schreiben wäre hier wahrscheinlich die schnellere Variante.

Ein Tipp ist Jasper aber in jedem Fall für den Bereich Social Media. Die Künstliche Intelligenz hat eine Chrome-Extension, mit der du Jasper direkt in jedem deiner Netzwerke einsetzen kannst. So musst du nicht immer zwischen Plattformen, Dokumenten und Softwares springen.

Wer Jasper immer an seiner Seite will, kann die Chrome-Browser-Erweiterung nutzen
Wer Jasper immer an seiner Seite will, kann die Chrome-Browser-Erweiterung nutzen
Screenshot: trusted.de
Quelle: jasper.ai
Vorteile
  • Sehr gute Textqualität
  • Individuelle Brand Voices
  • Memory-Funktion für deine CI
  • Individuelles Recipes und Workflows
  • Sehr vielseitige Vorlagen/Templates
Nachteile
  • Vergleichsweise hochpreisig
  • Komplexe Konfiguration
  • Vergleichsweise wenige Vorlagen
Jasper
4.5
2

Writesonic

4.8
1,2
Testnote
Sehr gut
  • Preis ab $ 0/Monat
  • Wörter pro Monat 10.000 - unbegrenzt
  • Maximale Textlänge ca. 1.100+ pro Prompt
  • Verfügbare Sprachen 25+
  • SEO-Funktionen
  • Deutsche Oberfläche

Texte erstellen

Sehr gut (1,0)

Writesonic ist dem Testsieger Jasper recht ähnlich, bietet teilweise allerdings noch mehr, zum Beispiel einen beeindrucken Pool an 100 Vorlagen. Blogging, E-Commerce und Website-Inhalte sind nur einige der Textgattungen, die Writesonic erstellen kann. Der Fokus liegt klar auf Business-Texten; kreative Vorlagen für Autor:innen und Co. sind nicht vertreten. Beim Schreiben von Blogbeiträgen und Artikeln unterstützt dich der “Article Writer”, der Schritt für Schritt die einzelnen Abschnitte deines Artikels aufbaut. Genau wie Jasper verfügt auch Writesonic über drei Modi: den “Sonic Mode” mit allen Werkzeugen, den “Focus Mode” ohne Schnickschnack und den “SEO Mode” für SEO-Texte. Du kannst jederzeit zwischen den Modi wechseln und alternativ die Chat-Anwendungen Chatsonic oder Botsonic mit Prompts in natürlicher Sprache bemühen. Eine Besonderheit ist das Bulk-Processing, mit dem du mehrere Texte auf einmal erstellst.

Texte bearbeiten

Sehr gut (1,0)

Writesonic aktualisiert, fasst zusammen, umschreibt oder formuliert Texte in Stichpunkten. Weitere Features ergänzen Texte um neue Informationen oder wechseln Tonalität und Leser:innen-Ansprache. Hinzu kommen ein Übersetzungsfeature sowie ein Plagiatscheck – letzterer kostet dich allerdings wertvolle “Credits”.

Texte optimieren

Sehr gut (1,0)

Wie Jasper hat auch Writesonic eine Integration für das SEO-Tool Surfer mit an Bord. Eine Verknüpfung mit SEMrush ist ebenfalls möglich. Aber auch ohne diese Anbindungen kann Writesonic bis zu einem gewissen Grad SEO-Features vorweisen, wie etwa die Keyword-Recherche oder spezielle suchmaschinenfreundliche Vorlagen.

Texte verwalten

Sehr gut (1,4)

In Sachen Dokumentenverwaltung macht Writesonic es dir einfach: Du verwaltest deine Dokumente in einer einfachen Oberfläche im unbegrenzt großen Online-Speicher. Eine coole Funktion, wenn du eine WordPress-Page hast, ist der 1-Click-WordPress-Export, mit dem du fertige Website-Texte noch schneller und einfacher online stellst. Wie viele User du dir bei Writesonic mit ins Boot holen kannst, hängt von deinem gewählten Preispaket ab: Im kostenlosen Paket 1, bei “Unlimited” bis zu 10, in der Business-Version bis zu 15 und im Enterprise-Paket so viele, wie du brauchst.

Textqualität

Gut (1,7)

Writesonic steht in Sachen Qualität mit Jasper etwa auf einer Stufe. Formal und stilistisch kann Writesonic überzeugen; auch inhaltlich stimmt erstmal alles und Writesonic integriert auch eigene Rechercheergebnisse wie Studien oder Umfragen in den Text, die in den meisten Fällen korrekt sind. Ich vergebe insgesamt 4,25 von 5 möglichen Sternen für die Qualität.

Writesonic und Jasper sind sich in Aufbau und Ausstattung wahnsinnig ähnlich. Die Unterschiede liegen hier eher in den Details. Welche das genau sind und was Writesonic besser oder schlechter macht, als Jasper, erfährst du hier:

Welche Erfahrungen habe ich mit Writesonic gemacht?

Auch beim Start mit Writesonic hieß es für mich: erstmal die richtige Vorlage finden! Das ist hier aber gar nicht so leicht, denn Writesonic bietet nicht nur doppelt so viele Templates wie der Testsieger (rund 100), sondern wirkt auch unübersichtlicher.

Writesonic bietet einige Templates, die es in mehreren Ausführungen gibt
Writesonic bietet einige Templates, die es in mehreren Ausführungen gibt
Screenshot: trusted.de
Quelle: writesonic.com

Das liegt auch daran, dass einige Vorlagen gleich mehrfach verfügbar sind. Alleine für Blogtexte hat Writesonic 5 verschiedene Vorlagen im Gepäck, die mit kryptischen Versionsnummern wie V2, V3, 3.0, 4.0 oder 5.0 benannt sind. Als Einsteiger:in wirklich nicht leicht, sich hier zurechtzufinden. Zumal auf den ersten Blick nicht ersichtlich ist, wie sich die Templates genau unterscheiden.

Nach ein wenig Herumsuchen bemerkt man allerdings schnell, dass die Sache durchaus ihren Sinn hat. So gibt es z. B. Vorlagen, die für bestimmte Textlängen optimiert sind (wie kurze, mittlere oder lange Blogposts) oder suchmaschinenfreundlich arbeiten.

Das ist nicht dumm; trägt beim Einstieg aber auch nicht zur Übersicht bei – und führt im Ernstfall dazu, dass du beim Herumprobieren mit den einzelnen Templates wertvolle Credits verbrauchst, wenn du nicht den Unlimited-Plan nutzt. Mehr dazu unten.

Zurück zum Thema: Ich habe mich schließlich für den Article Writer 4.0 entschieden. 3.0 wäre zwar eher für die angestrebte Länge geeignet gewesen; aber 4.0 bot mir einen suchmaschinenfreundlichen KI-Text an. Der Article Writer 5.0 wurde leider erst kurz nach dem Test veröffentlicht.

Als ersten Arbeitsschritt habe ich überprüft, ob meine Ein- und Ausgabesprache auf Deutsch eingestellt waren. Das würde ich auch dir empfehlen, denn tust du das nicht, verpulverst du (wie ich im ersten Anlauf) abermals Credits und bekommst dann einen englischen Text. Hier gewinnt erneut, wer den Unlimited-Plan gewählt hat.

Überprüfe vorab immer die Ein- und Ausgabesprache
Überprüfe vorab immer die Ein- und Ausgabesprache
Screenshot: trusted.de
Quelle: writesonic.com

Der Setup-Prozess mit Writesonic fiel deutlich länger aus, als beim Testsieger Jasper. Zwischen 10 und 20 Minuten verbringst du mit Sicherheit damit, die Eckdaten deines Textes festzulegen, vor allem wenn du dich für eine SEO-Vorlage entscheidest. Hier steht zu Beginn nämlich noch eine Keyword-Recherche für dein Thema an. Praktisch, wenn du deine Keywords nicht ohnehin bereits zur Hand hast!

Writesonic hilft dir beim Identifizieren wichtiger Keywords
Writesonic hilft dir beim Identifizieren wichtiger Keywords
Screenshot: trusted.de
Quelle: writesonic.com

Writesonic machte mir keywordtechnisch einige sehr gute Vorschläge und warf mir Keywords mit hohem Suchvolumen und geringer Keyword Difficulty aus, die das KI-Text-Tool in meinem Text verwenden wollte. Das ist erstmal ein bisschen oberflächlich und kann eine In-Depth-Recherche mit einem Profitool nicht ersetzen; trotzdem eine ganz nette Sache!

Mit den passenden Keywords ausgestattet, ging es dann an die Wahl einer “Tone of Voice”. Dafür bietet Writesonic eine feste Auswahl aus 9 verschiedenen Tonalitäten, aus denen ich wählen kann. Mit dabei zum Beispiel: “Excited”, “Dramatic”, “Sarcastic” oder “Engaging”.

Meine Wahl fiel auf “Excited”. Die Alternative “Professional” klang mir ein wenig zu trocken.

Super: Writesonic schrieb nicht direkt drauflos, sondern erstellte erst einmal eine Gliederung mit Schlagworten und Überschriften. Die kannst du bei Bedarf noch anpassen und umstellen. Erst dann macht die Künstliche Intelligenz sich ans Werk und produziert den eigentlichen Beitrag.

Das Ergebnis überzeugt! Writesonic schreibt verständlich, aber auch in der gewünschten Tonalität “Excited”. Vor allem die Anschaulichkeit der Argumente und die gewählten Beispiele für den Text sind überraschend gut, sodass sich Writesonic auch als Recherchetool verdient macht!

Die besten Aspekte des Textes:

  • Writesonic fügt selbstständig konkrete Zahlen, Fakten und Beispiele ein
  • Satzkonstruktionen und Grammatik sind (weitestgehend) korrekt
  • Die Textqualität ist gut, wenn auch nicht perfekt

Die größten Schwächen des Textes:

  • Wörter und Satzkonstruktionen wiederholen sich oft (z. B. “haben kann”)
  • Einzelne Überschriften wurden statt auf Deutsch auf Englisch generiert
  • Das von Writesonic gewählte Stockfoto passte nicht zum Text

Leider hat die KI auch statt der gewünschten Anrede “Du” in der “Sie-Form” geschrieben. Ärgerlich, vor allem weil jede Anpassung des Textes nochmal Credits kostet.

Hier sind wir jetzt bei einem Manko von Writesonic; dem Credit-System. Anders als bei der Flatrate von Jasper hat Writesonic in einigen Tarifen ein monatliches Textlimit. In der kostenlosen Version sind das 10.000 Wörter; in der Business-Version arbeitest du je nach Slider-Auswahl mit 33.333 bis 12 Mio. Wörtern pro Monat. Entscheidend ist hier, ob du dich mit GPT 3.5 begnügst oder GPT 4.0 nutzen willst.

Die Prepaid-Preise von Writesonic basieren teils auf einem sehr strengen Credit-System
Die Prepaid-Preise von Writesonic basieren teils auf einem sehr strengen Credit-System
Screenshot: trusted.de
Quelle: writesonic.com

Das ist ein beeindruckendes Kontingent. Aber du solltest hier beachten: in Writesonic kostet alles Credits. Neue Texte erstellen, bestehende Texte umschreiben oder anpassen, die Textqualität erhöhen (= Wechsel von GPT-3 auf GPT-4), etc. Alles!

Das ist für kleine Teams absolut in Ordnung. Für große Teams (in diesem Paket sind das maximal 15 Personen) heißt das aber im Umkehrschluss: Wenn du die maximale Freiheit zum Schreiben und Ausprobieren für dich und dein Team willst, musst du hier tiefer in die Tasche greifen.

Eine Alternative ist der Unlimited-Tarif des Anbieters. Hier arbeitest du mit maximal 10 Personen an Texten und hast ausschließlich Zugriff auf GPT 3.5. Dafür kannst du aber ohne jegliche Credit-Begrenzung texten.

Schade, dass dieses Paket erst ein paar Monate nach meinem Test veröffentlicht wurde, denn ich hatte am Ende meines Tests tatsächlich keine Credits mehr übrig, um die Leser:innenansprache noch zu ändern oder die englischen Überschriften anzupassen. Und das, obwohl diese Fehler teilweise eindeutig auf der Seite des Tools lagen! Da blieb mir nichts übrig, als manuell nachzuarbeiten.

Nach ca. 1 Stunde und 15 Minuten stand dann der fertige Text. Ein wenig länger, als bei Jasper, da ich ja noch einmal selbst Hand anlegen und vor allem noch einige der recherchierten Zahlen und Quellen prüfen musste.

Meinen fertigen Blogbeitrag aus Writesonic kannst du dir hier kostenlos herunterladen und anschauen.

Überraschend: die meisten Umfrage- oder Studienergebnisse, die Writesonic verbaut hat, waren absolut korrekt und der richtigen Quelle zugeordnet. Das hat mich wieder ein bisschen versöhnt, nachdem das Credit-Fiasko mir ein wenig die Laune verdorben hatte.

Ein Tipp: Writesonic macht kaum einen Unterschied zwischen den Begriffen “Studie” und “Umfrage”. Gerade wenn ihr euch im deutschen wissenschaftlichen Raum bewegt, solltet ihr für eine passende Unterscheidung sorgen. Außerdem empfehle ich, aus dem Textgenerator stammende Zahlen und Behauptungen IMMER per Recherche zu prüfen.

Was macht Writesonic im Vergleich mit anderen KI-Textgeneratoren einzigartig?

Ist Writesonic am Ende des Tages besser, als Jasper? Für mich persönlich nicht! Die Textqualität ist ähnlich, aber nicht besser. Formal und stilistisch ist Jasper Writesonic noch überlegen.

Dafür punktet Writesonic mit seiner unterstützenden Recherche, die wirklich Ergebnisse erzielt. Wenn du selbst keine Recherche gemacht hast (oder deine bestehende Recherche anreichern lassen willst) bekommst du hier wichtige Pointer zu relevanten Zahlen.

Mein Highlight im Writesonic-Test: Der Article Workflow
Mein Highlight im Writesonic-Test: Der Article Workflow
Screenshot: trusted.de
Quelle: writesonic.com

Mein Highlight ist der schrittweise Aufbau des Blog-Workflows, der mir viel Spaß gemacht hat. Alle Komponenten zusammenzupuzzeln war einfach und selbsterklärend, selbst für mich als Neuling.

Mit dem Blog-Workflow können auch Anfänger:innen problemlos umgehen
Mit dem Blog-Workflow können auch Anfänger:innen problemlos umgehen
Screenshot: trusted.de
Quelle: writesonic.com

Wem würde ich Writesonic besonders empfehlen?

Bloggen
Social Media
Marketing
E-Commerce
Office-Gebrauch
Kreatives Schreiben

Hauptzielgruppe von Writesonic sind Nutzer und Nutzerinnen aus dem Marketing-Bereich. Das zeigt sich an den verfügbaren Vorlagen sowie der amerikanischen “Let’s go!”-Tonalität vieler Texte, die die Software produziert. Das ist beispielsweise auch Social-Media-Inhalte wie Postings oder Video-Skripte interessant, die Zuschauer mitreißen sollen.

Bist du aus dem Marketing? Dann wirst du dich vermutlich problemlos mit Writesonic anfreunden
Bist du aus dem Marketing? Dann wirst du dich vermutlich problemlos mit Writesonic anfreunden
Screenshot: trusted.de
Quelle: writesonic.com

Die Texte für den E-Commerce sind in Ordnung, könnten aber für mich noch etwas prägnanter sein; hier taucht teils viel inhaltsleerer Fluff auf. Zudem begrenzen sich die Vorlagen hier auf Amazon-spezifische Inhalte wie Produktbeschreibungen.

Die zweite große Gruppe, die das Tool ansprechen möchte, sind Blogger:innen, Journalist:innen und Co. Für diese stellt das Tool eine ausgewählte Palette eigener Templates für Artikelformen bereit.

Wichtig: Writesonic ist mit seinem Free- und dem Unlimited-Plan gerade für kleine Teams deutlich günstiger als Jasper. Aber: User müssen sich hier mit dem älteren Sprachmodell GPT 3.5 begnügen und erhalten zum Beispiel keinen Zugriff auf den neuesten Article Writer 5.0. Jasper ist teurer, bietet aber ausschließlich Unlimited-Tarife an und stellt allen Usern das neuere Modell 4.0 von GPT zur Verfügung. Hier musst du also abwägen, ob dir neuere Features und Funktionen den Aufpreis wert sind.

Vorteile
  • Über 100 Vorlagen für deine Texte
  • Recherche nach Zahlen und Fakten
  • Gute Textqualität
  • 1-Click-WordPress-Plugin
Nachteile
  • Teils strenges Credit-System
  • Viele Amazon-zentrierte Vorlagen
  • Komplexe Konfiguration
Writesonic
4.8
3

neuroflash

4.8
1,3
Testnote
Sehr gut
  • Preis ab 0 €/Monat
  • Wörter pro Monat 2.000 - unbegrenzt
  • Maximale Textlänge ca. 800+ pro Prompt
  • Verfügbare Sprachen 8
  • SEO-Funktionen
  • Deutsche Oberfläche

Texte erstellen

Sehr gut (1,0)

neuroflash bietet ca. 90 Vorlagen inklusive Blog-Workflow sowie eine Chat-Funktion. Weitere Templates umfassen die Bereiche E-Mail, Social-Media, Werbung & Anzeigen, Website, E-Commerce oder auch HR. Sogar ein Template “Buch schreiben” gibt es. So kann neuroflash ganz unterschiedliche Aufgaben übernehmen, von der Checkliste bis zum Bewerbungsschreiben. Eine Besonderheit ist, dass neuroflash nicht nur nativ auf Deutsch textet, sondern sogar deutsche Dialekte beherrscht. Das ist aktuell aber eher eine Spielerei, als ein nützliches Feature.

Texte bearbeiten

Sehr gut (1,0)

neuroflash hat die “Magische Feder” an Bord. Diese kann je nach Situation Texte fortsetzen, umformulieren oder zusammenfassen. Per Chat-Befehl sind auch andere Anpassungen möglich. Einen Plagiatscheck gibt es in neuroflash auch, wenn du mindestens das Paket “Basic” gebucht hast. Die Künstliche Intelligenz hat 11 verschiedene Tonalitäten wie “ruhig” oder “höflich”, mit denen du deine Texte stilistisch passend gestalten kannst.

Texte optimieren

Gut (1,7)

Ein Alleinstellungsmerkmal von neuroflash ist die vorinstallierte SEO-Suite von Seobility. Damit identifizierst du passende Keywords für deine Beiträge und behältst den Überblick über Wettbewerber, die zu den gleichen Keywords Content produzieren. Daneben hat neuroflash auch die Rechtschreib- und Grammatikprüfung von LanguageTool verbaut.

Texte verwalten

Gut (2,0)

Ordner oder Projekte, mit denen du deine Texte online organisieren könntest, gibt es in neuroflash nicht. Der zur Verfügung gestellte Speicher ist unbegrenzt und sichert automatisch alle deine Texte in der Cloud; allerdings gibt es keine Möglichkeiten deine Dokumente online detaillierter zu verwalten und so z. B. Abteilungen, Teams oder Mitarbeiter:innen zuzuordnen. Schade!

Textqualität

Sehr gut (1,4)

neuroflash liefert im Test den besten deutschen Text ab und überzeugt durch einen guten Flow, gute Rechtschreibung und Grammatik und eine passende Länge. Ich gebe neuroflash daher 4,5 von 5 Sternen für die Textqualität.

neuroflash gilt als absoluter Favorit bei der deutschen Textqualität, da es aktuell eines der wenigen (und in diesem Test das einzige) “muttersprachliche” Tool ist. Ob die Textqualität der von Jasper und Writesonic tatsächlich überlegen ist, zeigt sich in meinem Test:

Welche Erfahrungen habe ich mit neuroflash gemacht?

Bei neuroflash stand zu Beginn nicht erst einmal die Suche nach einem passenden Template an, denn das Werkzeug, das ich brauchte – der “Blog-Workflow” lachte mich schon ganz prominent auf der Startseite an. Für Blogger:innen ein einfacher und schneller Start, direkt in die Materie. Sehr schön!

Der Blog-Workflow ist wirklich ein Quick Start. Wenn du lieber einen Artikel “from scratch” bauen willst, kannst du in neuroflash auch mit einem leeren Dokument starten und einzelne Elemente wie “Titel”, “Gliederung” und Co. als Vorlage hinzufügen.

Das Setup für meinen Beitrag war simpel und schnell gemacht. Eigentlich wollte neuroflash nur die gewünschte Sprache (Deutsch), das Thema (Vorteile von AR im E-Commerce) und 2 der insgesamt 11 Tonalitäten von mir wissen (ich entschied mich für “positiv” und “lässig”).

Das mag Profis nach den längeren Setups von Jasper und Writesonic simpel erscheinen. Aber ganz ehrlich: Für Schreiberlinge, die es gerne einfach und schnell haben, ist das attraktiver, als ein Profitool mit Tausenden von Feintuning-Einstellungen. Zumindest, wenn das Ergebnis stimmt!

Es gibt nur wenige, aber dafür sinnige Tonalitäten
Es gibt nur wenige, aber dafür sinnige Tonalitäten
Screenshot: trusted.de
Quelle: neuroflash.com

Cool fand ich die Überschriftenvorschläge, die neuroflash mir ausgab. “Kaufen mit Techno-Touch: Die aufregenden Vorteile von AR im E-Commerce” empfinde ich als unkonventionelle, aber gelungene Überschrift, die Neugier weckt. Alternativ hätte ich natürlich auch meinen eigenen Titel vergeben können.

Hier zeigt sich neuroflash teilweise aber auch zu verspielt. Der Dad-Joke “Klopf, Klopf, wer ist da? Untersuche die Vorteile von AR im E-Commerce” als Titel-Vorschlag traf nicht so ganz meinen Geschmack. Mal völlig abgesehen davon, dass der Witz keinen Sinn ergibt!

Die Vorschläge für den Titel des Blogartikels überzeugten mich
Die Vorschläge für den Titel des Blogartikels überzeugten mich
Screenshot: trusted.de
Quelle: neuroflash.com

Super ist die Wahl der Gliederung. Auch hier bietet neuroflash mehrere Vorschläge unterschiedlicher Länge. So kann ich bereits bei der Gestaltung der “Talking Points” ungefähr festlegen, wie lang das fertige Stück werden soll.

Ich habe außerdem dankend festgestellt, dass neuroflash mich in jedem Bearbeitungsschritt über den Credit-Verbrauch informiert (hier: ca. 300 Wörter pro Sinnabschnitt/Unterüberschrift). So habe ich mein benötigtes Guthaben gut kalkulieren können. Aufgehorcht, Writesonic! Hier kannst du dir gerne mal eine Scheibe abschneiden!

Dank der Credit-Angaben können User ihren Wortverbrauch passend kalkulieren
Dank der Credit-Angaben können User ihren Wortverbrauch passend kalkulieren
Screenshot: trusted.de
Quelle: neuroflash.com

Und wie sieht nun das Ergebnis aus? Sprachlich ist die Textqualität wirklich hervorragend; für deutsche Texte und Artikel ist neuroflash mein absoluter Favorit und sorgt für Abwechslung und Flow, was ich bei den US-Kollegen oft vermisst habe. Trotzdem gab es auch ein paar kleinere Probleme, die ich am Text noch fixen musste.

Die besten Aspekte des Textes:

  • Hervorragende deutsche Textqualität
  • Sinnvolle Gliederung und Struktur
  • Argumente waren inhaltlich alle sinnig und faktisch korrekt

Die größten Schwächen des Textes:

  • Teilweise inhaltliche Wiederholungen
  • Argumente sind teils nicht sauber voneinander getrennt
  • Zu lange Absätze (“Bleiwüste”)

Ich hatte also noch folgende Aufgaben zu bewältigen: Die Absätze zu einem vernünftigen Umfang eindampfen, Wiederholungen entfernen und die Argumentationen den richtigen Punkten im Text zuordnen.

Da ich dadurch auch einiges an Text wieder streichen musste, bat ich neuroflash noch um eine Definition für Augmented Reality, um den Text wieder ein wenig anzureichern. Diese war so auf den Punkt, dass ich sie unverändert übernehmen konnte.

Auch Umformulierungen (bei mir von “so kannst du” auf “so können deine Kunden”) funktionierten im Test absolut problemlos. 10 von 10, gerne wieder!

Die Software schrieb faktisch richtig, bot aber weniger Zahlen und konkrete Beispiele als Writesonic
Die Software schrieb faktisch richtig, bot aber weniger Zahlen und konkrete Beispiele als Writesonic
Screenshot: trusted.de
Quelle: neuroflash.com

Schließlich war ich nach rund 55 Minuten mit meinem Text fertig. Schnell und fast ein Rekord. Nur ChatGPT spuckte mir im Test noch schneller ein Ergebnis aus. Das “Flash” in neuroflash kommt also nicht von ungefähr!

Meinen fertigen Blogbeitrag aus neuroflash kannst du dir hier kostenlos herunterladen und anschauen.

Was macht neuroflash im Vergleich mit anderen KI-Textgeneratoren einzigartig?

So, was halte ich nun von neuroflash? Es ist in Sachen Sprachqualität auf jeden Fall der beste Kandidat für deutsche Texte. Das steht fest! Ich musste hier deutlich weniger am Wording arbeiten, als bei den anderen KI-Tools.

Zudem gibt es in neuroflash mit Seobility ein vorab integriertes und umfassendes SEO-Tool für Profis, inklusive Wettbewerbsanalyse. Einfach so, umsonst. Jasper und Co. schaffen das nur in Verbindung mit Surfer oder SEMrush – und nur gegen Aufpreis!

Bei Bedarf können User auf das integrierte Seobility zurückgreifen
Bei Bedarf können User auf das integrierte Seobility zurückgreifen
Screenshot: trusted.de
Quelle: neuroflash.com

Und mit dem ebenfalls integrierten LanguageTool finalisiert du deine Texte in neuroflash noch schneller.

Komplett fehlerfrei arbeitet neuroflash nicht. Dafür gibt es eine eingebaute Rechtschreibprüfung
Komplett fehlerfrei arbeitet neuroflash nicht. Dafür gibt es eine eingebaute Rechtschreibprüfung
Screenshot: trusted.de
Quelle: neuroflash.com

Die größten Mankos an neuroflash: Die Formulierung konkreter, anschaulicher Beispiele kriegen Jasper und Writesonic oft besser hin. Außerdem ist deren Dokumentenmanagement besser, weil übersichtlicher und komfortabler. Bei neuroflash liegen deine Dokumente quasi unsortiert in der Gegend herum. Wenn du viel produzierst und später etwas wiederfinden willst, dann gute Nacht!

Insgesamt ist neuroflash in Sachen Umfang deutlich reduzierter, als die Platzhirsche. Für mich ideal; für Teams, die gerne die volle Kontrolle haben und Texte für verschiedene Use Cases ganz individuell konfigurieren wollen, könnte das ein Ausschlusskriterium sein.

Der luftige und einfache Aufbau macht mir neuroflash sympathisch
Der luftige und einfache Aufbau macht mir neuroflash sympathisch
Screenshot: trusted.de
Quelle: neuroflash.com

Summa summarum ist neuroflash für mich ein verdienter Platz Drei!

Wem würde ich neuroflash besonders empfehlen?

Bloggen
Social Media
Marketing
E-Commerce
Office-Gebrauch
Kreatives Schreiben

Du bist Blogger:in, Journalistin oder Ähnliches? Perfekt, denn neuroflash erstellt ohne Probleme vollständige Blogartikel mit guter Sprachqualität.

Auch Copywriter und Social Media-Manager haben Freude am Tool. Sie erstellen schnell und unkompliziert Produktbeschreibungen, Mails, Posts und Co. und bekommen mit dem integrierten SEO- und LanguageTool sowie der integrierten Bilder-KI praktische Werkzeuge an die Hand.

neuroflash beherrscht auch KI-Bilder für z. B. Thumbnails
neuroflash beherrscht auch KI-Bilder für z. B. Thumbnails
Screenshot: trusted.de
Quelle: neuroflash.com

Zudem gibt es einen KI-Tester zur Optimierung von Marketingtexten. Dieser stand mir zum Testen aber leider nicht zur Verfügung.

Auch im E-Commerce und Marketing schlägt sich neuroflash mit seinen angepassten Vorlagen für z. B. Produktbeschreibungen sehr gut.

Achte aber auf eine saubere Prompt-Eingabe, sonst geht es dir wie mir. Als ich neuroflash im Test spaßeshalber gebeten hatte, einen Newsletter zur (erfundenen) Buch-Fortsetzung Hamlet 2 zu verfassen, spuckte mir der KI-Text-Generator stattdessen einen Text zu einer (ebenfalls fiktiven) Verfilmung von und mit Kenneth Branagh aus. Lustig, aber nicht zielführend.

In Sachen Unternehmensgröße würde ich neuroflash KMU, Selbstständigen und kleinen Unternehmen empfehlen. Für größere Businesses fehlt es aktuell noch an Umfang und Komfortfunktionen.

Vorteile
  • Native Texterstellung in Deutsch
  • Hervorragende Textqualität
  • Integriertes SEO-Tool Seobility
  • Über 90 Vorlagen für deine Texte
  • Einfache und schnelle Bedienung
Nachteile
  • Unübersichtliches Textmanagement
  • Schlanker Funktionsumfang
  • Vereinzelt unpassende Überschriften
neuroflash
4.8
4

copy.ai

3.4
1,6
Testnote
Gut
  • Preis ab $ 0/Monat
  • Wörter pro Monat 2.000 - unbegrenzt
  • Maximale Textlänge ca. 800+ pro Prompt
  • Verfügbare Sprachen 29+
  • SEO-Funktionen
  • Deutsche Oberfläche

Texte erstellen

Sehr gut (1,0)

Für eine schnelle Erstellung deiner Texte hat copy.ai über 90 Textvorlagen für verschiedene Texttypen mit an Bord. Der Fokus liegt auf Vorlagen für Blogs, Social-Media, E-Mails und Website-Texte. Weitere Templates gibt es für Videoskripte, Case Studies oder Spaß-Projekte wie Song-Lyrics. Erstellen kannst du die Texte in einem einfach aufgebauten Text-Editor, der an Google Docs erinnert, oder mithilfe eines ChatGPT-ähnlichen Chatbots. Eine Besonderheit ist die Infobase, in der du Informationen über dein Unternehmen und deine Produkte hinterlegen kannst. Fügst du diese per Hashtag in deine Texte ein, orientiert sich Copy.ai an deiner Definition.

Texte bearbeiten

Sehr gut (1,4)

Deine Texte bearbeiten, bzw. von Copy.ai umschreiben lassen, kannst du per Kurzbefehl direkt im Editor. Andere Anpassungen wie Kürzungen, Aktualisierungen oder das Ausformulieren von Stichpunkten erledigst du über das Chat-Tool, wo du die entsprechenden Befehle/Prompts in natürlicher Sprache formulieren kannst. Zudem lassen sich Texte in über 29 Sprachen übersetzen oder die Tonalität anpassen. Copy.ai verspricht absolut plagiatsfreie Texte; einen integrierten Plagiatscheck gibt es aber nicht.

Texte optimieren

Gut (2,4)

Copy.ai bietet zwar SEO-Vorlagen für deine Texte an, eine SEO-Integration bzw. Profitools für die Keyword- und Wettbewerbsrecherche gibt es allerdings nicht. Mithilfe des Chat-Tools kannst du allerdings Ideen zur Verbesserung und Textoptimierung sammeln oder per Real-Time-Search aktuelle Nachrichten und Trends recherchieren. Auch Rechtschreibung und Grammatik lassen sich mit Copy.ai prüfen und optimieren.

Texte verwalten

Sehr gut (1,4)

Copy.ai bietet als eines der einzigen Tools im Test einen voll ausgestatteten Cloud-Speicher mit individuellen Projekten, Ordnern und Filtern für die Organisation deiner Texte. Ebenso kannst du Texte mit anderen Usern teilen und die Texthistorie einsehen. Alle Änderungen an deinen Texten und Dokumenten werden in Echtzeit gespeichert. Der Speicherplatz ist (wie bei der Konkurrenz) unbegrenzt.

Textqualität

Gut (2,4)

Copy.ai erzeugt einen soliden Text, der allerdings auch Schwächen hat. Stilistisch ist der Text zu langatmig und oft nicht elegant geschrieben, obwohl er inhaltlich und in Sachen Rechtschreibung/Grammatik überzeugen kann. Insgesamt würde ich Copy.ai für die Textqualität 3,9 von 5 Sternen geben.

Jasper und Writesonic wirken dir zu komplex, neuroflash allerdings zu schlank? Dann könnte Copy.ai der perfekte Mittelweg für dich sein! Die Text-KI wird laut eigener Aussage bereits von 8 Millionen Profis eingesetzt und soll vor allem für kurze Texte (Shortcopy) top sein. Ob das alles stimmt und wie sich Copy.ai in meinem Blog-Test schlägt, erfährst du hier:

Welche Erfahrungen habe ich mit Copy.ai gemacht?

Für meinen Copy.ai-Test habe ich mich direkt auf den beworbenen “Blog Post Wizard” gestürzt, eine Vorlage speziell für die Erstellung von Blogbeiträgen. Das Versprechen: einen fertigen Blogbeitrag in nur 5 Minuten zu bekommen. Das hat mich natürlich neugierig gemacht, denn bei der Konkurrenz brauchte ich mit Nachbearbeitung rund 1 Stunde für die Erstellung.

Die Outline-Punkte waren nicht schlecht, aber auch nicht sonderlich innovativ
Die Outline-Punkte waren nicht schlecht, aber auch nicht sonderlich innovativ
Screenshot: trusted.de
Quelle: copy.ai

Bevor wir uns aber die Ergebnisse von Copy.ai näher anschauen, ein paar Worte zum Setup-Prozess. Dieser war wirklich angenehm kurz gestaltet und erstellte aus wenigen Angaben ein Briefing für meinen Text. Hier musste ich einen Titel, die gewünschten Keywords und die Tonalität angeben.

Wichtig für SEOs: Ein SEO-Tool oder eine Keyword-Recherche bietet Copy.ai nicht, eure Keywords solltet ihr also bereits parat haben.

Die Wahl der Tonalität fiel mir dabei am schwersten, da ich mir unter den 9 vorgeschlagenen Stilen auf den ersten Blick nicht viel vorstellen konnte. Ich entschied mich für “Professional”, auch auf die Gefahr hin, dass mein Text dann trocken werden könnte. Aber Optionen wie “Luxury” und “Adventerous” erschienen mir für meinen Artikel ein wenig zu exotisch; “Friendly” und “Relaxed” ein wenig zu schwach – und irgendwie nichtssagend.

Copy.ai stellt dir 9 Tonalitäten zur Verfügung
Copy.ai stellt dir 9 Tonalitäten zur Verfügung
Screenshot: trusted.de
Quelle: copy.ai

Bei der Erstellung der Outline musste ich recht viel nacharbeiten. Copy.ai machte zwar Vorschläge zur Gliederung bzw. den Zwischenüberschriften meines Beitrags. Die wiederholten sich aber sehr oft oder waren thematisch zu dicht beieinander. Offenbar kommt Copy.ai mit längeren Texten wirklich nicht besonders gut zurecht!

Dafür ein kleiner USP: Nach der Erstellung der Outline durfte ich bei Copy.ai die Kernaussagen jedes Abschnitts selbst wählen. Damit verbrachte ich mehr Zeit in der Vorbereitung; dafür sollte aber das Ergebnis besser sein und näher an meinen Vorstellungen liegen.

Mit einem Zwischenschritt lassen sich die Aussagen der Argumente sortieren und anpassen
Mit einem Zwischenschritt lassen sich die Aussagen der Argumente sortieren und anpassen
Screenshot: trusted.de
Quelle: copy.ai

Das erste Ergebnis war dann auch ganz ordentlich und bot mir eine gute Grundlage. Meine Eindrücke:

Die besten Aspekte des Textes:

  • Die Textqualität ist in Sachen Abwechslung und Wortwahl gut
  • Die Argumente sind in sich schlüssig
  • Das Feintuning der Outline hat gut funktioniert

Die größten Schwächen des Textes:

  • Sätze und Absätze sind teils unnötig lang
  • Satzkonstruktionen wirken viel zu komplex und zu gestelzt
  • Kein guter “Flow”

Gerade die letzten Punkte haben mich am Ergebnis sehr gestört. Ich meine, schau’ dir das einmal an:

“Das macht es für Menschen mit weniger Erfahrung beim Online-Kauf von Möbeln (oder für alle, die einfach nur Hilfe brauchen) viel einfacher, weil sie beim Kauf nicht so unter Druck stehen, da sie auf den ersten Blick kein echtes Geld ausgeben; außerdem ist es nicht schlimm, wenn etwas optisch nicht gefällt, nachdem man es in seinem Raum platziert hat!“

Du siehst schon, wirklich elegant ist das nicht!

Dafür konnte mich Copy.ai thematisch überraschen, indem es mir einen zusätzlichen Abschnitt zum Thema “Pinterest und seine AR-Anwendungen” ausgab. Dieses Thema hatte ich in der Recherche nicht beachtet, wertete den Text allerdings um eine neue und frische Dimension auf. Für Blogger:innen und Journalist:innen können solche Vorschläge eine echte Unterstützung sein!

Gesamtbearbeitungszeit: 1 Stunde und 10 Minuten (statt der versprochenen 5 Minuten). Ein wenig länger, als bei der Konkurrenz, aber noch lange kein Beinbruch. Dass ich mehr Zeit in die Vor- und Nachbereitung stecken musste, konnte das Tool durch seine einfache und komfortable Bedienung gut ausgleichen.

Copy.ai ist auch für Einsteiger:innen angenehm einfach zu bedienen
Copy.ai ist auch für Einsteiger:innen angenehm einfach zu bedienen
Screenshot: trusted.de
Quelle: copy.ai

Meinen fertigen Blogbeitrag aus Copy.ai kannst du dir hier kostenlos herunterladen und anschauen.

Was macht Copy.ai im Vergleich mit anderen KI-Textgeneratoren einzigartig?

Copy.ai findet für mich den perfekten Sweetspot zwischen Einfachheit und Komplexität. Der KI-Text-Generator bietet dir diverse Profi-Features und Anpassungsmöglichkeiten, kombiniert mit einer intuitiven Oberfläche. Das ist ideal für alle, die mehr brauchen, als ChatGPT, aber den großen Umfang von Writesonic oder Jasper scheuen.

Die Textqualität ist nicht die beste. Sätze und Absätze sind oft viel zu lang und zu unbeholfen formuliert. Das disqualifiziert Copy.ai nicht, die Texte sind durchaus brauchbar. Aber eben nicht so gut, wie bei der Konkurrenz. Und vor allem mit mehr Nacharbeit verbunden.

Was Copy.ai aber schon gut macht, ist die Anreicherung mit anschaulichen Beispielen. Es unterstützt dadurch auch bei der Recherche und bei der Formulierung frischer Ideen.

Eine coole Sache ist die Infobase. Die habe ich für meinen Blog-Beitrag zwar nicht gebraucht; für Marketing-Texte und Shortcopy ist das Feature aber top. Hier kannst du Infos zu dir, deinen Produkten und deinem Business als Schlagwort hinterlegen (zum Beispiel “#Produktfeatures”) und an jeder beliebigen Stelle im Text nach deinen Brand-Guidelines einfügen.

In der Infobase hinterlegst du Informationen, bei der sich Copy.ai zur KI-Texterstellung bedient
In der Infobase hinterlegst du Informationen, bei der sich Copy.ai zur KI-Texterstellung bedient
Screenshot: trusted.de
Quelle: copy.ai

Das ist super für Produktbeschreibungen, die Anreicherung von Landing Pages, Social-Media-Posts oder Pressetexte. Auch für E-Mails und Newsletter lässt sich das Feature nutzen. So vermeidest du generische Texte und etablierst eine klare CI.

Wem würde ich Copy.ai besonders empfehlen?

Bloggen✔/✘
Social Media
Marketing
E-Commerce
Office-Gebrauch
Kreatives Schreiben

Nägel mit Köpfen: Obwohl du mit Copy.ai einen soliden Blogbeitrag zaubern kannst, gibt es für Blog-Posts und längere Artikel definitiv Tools auf dem Markt, die bessere Ergebnisse erzielen. Der “Blog Wizard” soll eine Art Skalpell sein, mit dem sich Outlines, Talking Points und Textabschnitte ganz genau anpassen lassen sollen; und das funktioniert auch! Im Schnitt produzieren Jasper und Co. aber die bessere Qualität.

Anders sieht es für Shortcopy und kurze Texte aus. Hier trifft Copy.ai dank der angepassten Vorlagen und der Infobase-Funktion den absolut richtigen Ton und verzettelt sich auch nicht mit Wiederholungen oder zu langen Sätzen. Auch die Tonalitäten wie “luxuriös” oder “abenteuerlich” sind klar auf die Arbeit mit Brands gemünzt. Arbeitest du im E-Commerce, als Social-Media-Manager oder (E-Mail-)Marketer, ist Copy.ai für deine Zwecke richtig!

Copy.ai richtet sich explizit an Blogger:innen, E-Commerce-User und Co.
Copy.ai richtet sich explizit an Blogger:innen, E-Commerce-User und Co.
Screenshot: trusted.de
Quelle: copy.ai

Für den “normalen” Office-Gebrauch ist Copy.ai zu hoch gegriffen. Mail-Vorlagen sind eher an HR-Fälle wie Absage-Mails oder auf Marketing-Mails ausgelegt, nicht auf die alltägliche Kommunikation.

Kreative Schreiberlinge bekommen bei Copy.ai überhaupt keine Vorlagen. Du kannst dir zwar eigene Vorlagen basteln oder im Chat mit Prompts experimentieren. Für Autor:innen und andere Kreative gibt es mit neuroflash aber bessere und mit ChatGPT auch kostenlose Lösungen.

Vorteile
  • Über 90 Vorlagen für deine Texte
  • Sehr gut für Shortcopy und Marketing
  • Recherchehilfe für Journalist:innen
  • Infobase für Brand-Informationen
Nachteile
  • Weniger geeignet für lange Texte
  • Zu lange und komplexe Sätze
copy.ai
3.4
5

Rytr

4.7
1,8
Testnote
Gut
  • Preis ab 0 €/Monat
  • Wörter pro Monat ca. 1.500 - unbegrenzt
  • Maximale Textlänge ca. 600+ pro Prompt
  • Verfügbare Sprachen 30
  • SEO-Funktionen
  • Deutsche Oberfläche

Texte erstellen

Sehr gut (1,0)

Rytr enthält rund 40 vorgefertigte Vorlagen für die wichtigsten Textarten wie Blog-Beiträge, E-Mail, Produktbeschreibungen und mehr. Das ist im direkten Vergleich recht dürftig; die Konkurrenz bietet hier oft 90 und mehr vorinstallierte Templates. Allerdings lassen sich die bestehenden Vorlagen um benutzerdefinierte Workflows erweitern. Der Editor von Rytr ist recht minimalistisch und reduziert. Bei Bedarf kannst du einen ChatGPT-ähnlichen KI-Chat hinzuschalten, um Prompts in natürlicher Sprache einzugeben.

Texte bearbeiten

Sehr gut (1,5)

Rytr beherrscht mit “Rephrase” und “Append” einige Standard-Befehle, um deine Texte mit nur einem Klick zu erweitern oder umzuformulieren. Detail-Anpassungen wie Kürzen oder Zusammenfassen von Texten sind mithilfe von individuellen Chat-Prompts möglich. Zudem lassen sich Texte in bis zu 30 Sprachen übersetzen. Rytr verfügt auch über einen Plagiatscheck powered by Copyscape, dessen Nutzung allerdings Credits kostet. Auch kannst du die Tonalität deiner Texte anpassen.

Texte optimieren

Sehr gut (1,4)

Ähnlich wie neuroflash ist auch Rytr von Haus aus mit einem integrierten SEO-Tool ausgestattet, mit dem du eine SERP-Analyse der Konkurrenz durchführen kannst. So erhältst du relevante Keywords für deinen Content und Inspiration für mögliche Themen. Eine detaillierte Keyword-Recherche ist durch die SEMrush-Anbindung möglich, für die du allerdings einen eigenen bezahlten Account bei der SEO-Suite brauchst. Ein Rechtschreib- und Grammtik-Check ist dagegen kostenlos integriert.

Texte verwalten

Sehr gut (1,4)

In Rytr organisierst du deine Inhalte ganz einfach in Dokumenten und individuellen Ordnern. Der Speicherplatz ist unbegrenzt und Änderungen an deinen Texten werden automatisch gespeichert. Um Dateien im Team zu bearbeiten, kannst du Texte mittels eines Links freigeben. Andere “Rytr” haben dann Zugriff darauf.

Textqualität

Ausreichend (4,0)

Rytr liefert einen durchwachsenen Text ab. Obwohl Rechtschreibung und Grammatik solide sind, kann der KI-Text stilistisch und inhaltlich nicht vollständig überzeugen und enthält viele Wiederholungen und Fluff. Insgesamt gebe ich Rytr 3,5 von 5 Sternen.

Das 2022 von Copysmith übernommene KI-Text-Generator Rytr sticht schon auf den ersten Blick als besonders minimalistisches und reduziertes Tool hervor. Ich konnte es mir zu Beginn daher als einen guten Einstieg in die Materie und als Tool für einfache Aufgaben und Einzeluser vorstellen. Ob sich dieser Eindruck bestätigt hat, erfährst du in meinem ausführlichen Test:

Welche Erfahrungen habe ich mit Rytr gemacht?

Zunächst ein klares Wort zum Look-and-Feel: Rytr ist auf das Wesentliche reduziert und damit ein angenehmer Kontrast du dem teilweise überladen wirkenden Writesonic. Als Fan minimalistischer Tools habe ich mich hier direkt wohlgefühlt.

Im Grunde bietet Rytr nur zwei relevante Oberflächen: das Dashboard mit einigen Infos zu deinem Account und deinen Texten und den eigentlichen Editor. Der kommt im direkten Vergleich sehr reduziert daher:

Rytr bietet ein noch einfacheres Dashboard als Writesonic
Rytr bietet ein noch einfacheres Dashboard als Writesonic
Screenshot: trusted.de
Quelle: rytr.me

Daher hatte ich bei Rytr auch kaum Konfigurationsmöglichkeiten für meinen Text. Ich konnte nur eine Sprache, eine Tonalität und die gewünschte Vorlage wählen (von denen Rytr nur rund 40 Stück liefert).

In Sachen “Tone of Voice” bietet Rytr eine sehr große Auswahl. Darunter sind Exoten wie “Humble” oder “Passionate” oder alte Bekannte wie “Informative” und “Enthusiastic”. Ich entschied mich im Test für den Schreibstil “Convincing”.

Die große Auswahl an Tonalitäten bringt Rytr erstmal einen Sympathiebonus, da das Tool so für viele verschiedene Use Cases passend erscheint. Aber der Schein kann trügen (siehe unten).

Auch nicht toll ist die sehr reduzierte Auswahl an Templates. Für meine Zwecke bot Rytr nur zwei Vorlagen, nämlich “Outline” und “Blog-Abschnitt”. So musste ich mir meinen fertigen KI-Text ein wenig “zusammenbasteln” und begann logischerweise mit der Erstellung einer Outline.

Rytr setzte mir eine Gliederung mit Überschriften vor, die zwar passend, aber absolut nicht außergewöhnlich waren. Teils waren sie auch einfach zu langatmig. Ein paar Beispiele?

  • Einführung: Was ist Augmented Realtiy und ihre Rolle im E-Commerce?
  • Wie AR Ihre Benutzererfahrung verbessern und die Konversationsrate verbessern kann
  • Ein Blick auf verschiedene Augmented-Reality-Lösungen, die auf dem Markt erhältlich sind

Zweimal “verbessern” in einem Satz und der letzte Vorschlag klingt trotz der Tonalität “Convincing” wie eingeschlafene Füße. Das geht definitiv besser!

Spannender war, dass Rytr mir zu den einzelnen Überschriften auch passende Keywords vorschlug, die es im Text unterbringen wollte. Diese kannst du bei Bedarf auch um eigene Keywords aus deiner SEO-Recherche erweitern.

Rytr schlägt dir passende Keywords für deine Blogabschnitte vor
Rytr schlägt dir passende Keywords für deine Blogabschnitte vor
Screenshot: trusted.de
Quelle: rytr.me

Aus Neugier habe ich den vorgeschlagenen Aufbau – auch wenn ich noch viel Verbesserungspotential gesehen habe – beibehalten. Ich wollte einfach wissen, wie Rytr “alleine” zurechtkommen würde.

Das Ergebnis war dann auch wie erwartet ein wenig ernüchternd. Die Textqualität ist okay. Gerade im Vergleich mit dem restlichen Testfeld liefert Rytr aber definitiv schwächere Texte:

Die besten Aspekte des Textes:

  • Grammatik und Rechtschreibung sind meist korrekt
  • Mir gefiel das Keyword-Angebot (das allerdings keine professionelle Recherche ersetzt)
  • Absätze sind sauber formatiert und folgen einer guten Struktur (keine Bleiwüsten)

Die größten Schwächen des Textes:

  • Satzelemente und Formulierungen wiederholen sich oft
  • Argumente wiederholen sich oft; anschauliche Beispiele gibt Rytr kaum
  • Der KI-Text war (trotz der vielversprechenden Tonalität “überzeugend”) sehr nüchtern
Rytr formatiert seine Absätze in kürzere Einzelstücke vor
Rytr formatiert seine Absätze in kürzere Einzelstücke vor
Screenshot: trusted.de
Quelle: rytr.me

Hier musste ich viel Zeit und Liebe investieren, um einen guten Blogbeitrag aus dem inhaltsleeren Fluff zu schälen. Ein häufiges Problem mit Rytr. Sowohl das Feature “Continue Ryting”, mit dem ich den KI-Text um mehr relevante Punkte erweitern wollte, als auch das Chat-Tool erzeugten nur halbwegs zufriedenstellende Ergebnisse. Schade!

Den Abschnitt zur Implementierung musste ich mir aus Fluff zusammenbauen
Den Abschnitt zur Implementierung musste ich mir aus Fluff zusammenbauen
Screenshot: trusted.de
Quelle: rytr.me

Mit dem Hinzufügen anschaulicher Beispiele, dem Entfernen von Dopplungen, der Formulierung besserer Überleitungen und der Eliminierung von inhaltsleerem Fluff war ich nach ca. 1 Stunde und 20 Minuten fertig. Obwohl Rytr mich ähnlich schnell ans Ziel brachte, wie Writesonic, hatte ich bei Rytr das Gefühl, mich für ein vergleichbares Ergebnis deutlich mehr anstrengen zu müssen.

Meinen fertigen Blogbeitrag aus Rytr kannst du dir hier kostenlos herunterladen und anschauen.

Was macht Rytr im Vergleich mit anderen KI-Textgeneratoren einzigartig?

Schauen wir uns mal die Sonnenseite an: Rytr beschränkt sich auf die wichtigsten Basics und ist deshalb besonders einfach in der Bedienung. Wer nicht gerne lange konfiguriert oder wer von der riesigen Template-Auswahl anderer KI-Generatoren eingeschüchtert ist, ist hier an der richtigen Adresse.

Das bedeutet aber auch, dass du viel mehr Zeit für die Nachbearbeitung einplanen musst. Zudem hast du kaum Spielraum für die Texterstellung. Mit gerade einmal zwei Vorlagen für Blogbeiträge (Outline und Blog-Segment) ist die Auswahl sehr dürftig, die entstehenden Texte entsprechend generisch.

Beachten musst du außerdem, dass Rytr nicht in Wörtern, sondern tatsächlich in Zeichen abrechnet.

Achtung: Rytr rechnet in Zeichen ab, nicht in Wörtern!
Achtung: Rytr rechnet in Zeichen ab, nicht in Wörtern!
Screenshot: trusted.de
Quelle: rytr.me

Ich habe das mal grob für dich überschlagen: 10.000 Zeichen im Deutschen entsprechen über den Daumen gepeilt zwischen 1.500 und 1.700 Wörtern. So kannst du dir ausrechnen, wie weit du mit den 10.000 Zeichen des Free-Tarifs, bzw. den 100.000 Zeichen des größeren Pakets “Saver” kommst. Nämlich in vielen Fällen nicht sehr weit.

Immerhin: Dafür ist Rytr der günstigste KI-Text-Generator im Vergleich. 100.000 Zeichen (also etwa 15.000 bis 17.000 Wörter) erstellst du ab 9 Dollar pro Monat; den unbegrenzten Plan “Unlimited” gibt es ab rund 24 Dollar. Preislich ist Rytr also deutlich attraktiver, als die Platzhirsche.

Wem würde ich Rytr besonders empfehlen?

Bloggen
Social Media
Marketing
E-Commerce
Office-Gebrauch
Kreatives Schreiben

Mit Rytr lassen sich besonders gut Texte erstellen, die du “schnell nebenbei” brauchst. Das liegt nicht nur am teils sehr eingeschränkten Textumfang, sondern auch an den vorhandenen Vorlagen für E-Mails, Social-Media-Posts oder Textzusammenfassungen.

Am ehesten würde ich Rytr als Social-Media-Helfer empfehlen. Hier gibt es passende Vorlagen für Posts oder Videoskripte für YouTube. Für E-Commerce und Marketing sind ebenfalls ein paar Templates für Produktbeschreibungen, Mails und Google Ads integriert – die sich wegen ihrer Größe auch schneller und einfacher manuell optimieren lassen, als Longcopy/Long Form.

Kurze Texte wie Mails oder Klappentexte hat Rytr drauf
Kurze Texte wie Mails oder Klappentexte hat Rytr drauf
Screenshot: trusted.de
Quelle: rytr.me

Für Blogger:innen ist das Tool nur bedingt geeignet. Überhaupt; je länger der KI-Text wird, desto repetitiver und irrelevanter wird der Inhalt. Lange Artikel und Blogposts sind oft sehr holprig und gelingen nur mit sehr viel manueller Nacharbeit.

Einzelkämpfer:innen, die diese Mühe nicht scheuen, können mit dem Saver-Plan von Rytr schon gut arbeiten. Spätestens ab 2 oder 3 aktiven Usern dürfte der enthaltene Umfang aber knapp werden. Dann lohnt sich ein Upgrade auf den Unlimited-Plan.

Wer seine Zeit in die Erstellung eigener Vorlagen und Workflows investiert, kann hier unter Umständen noch mehr herausholen. Das kannst du tun, wenn du ein fixes Budget hast und dir neuroflash, Jasper oder Writesonic nicht leisten willst. Ansonsten: warum die Mühe machen?

Vorteile
  • Günstigstes KI-Tool im Vergleich
  • Sehr einfach und übersichtlich
  • Viele Tonalitäten zur Auswahl
Nachteile
  • Schwächere Textqualität
  • Vergleichsweise wenige Vorlagen
  • Abrechnung nach Zeichen
Rytr
4.7
6

ChatGPT

4.8
2,0
Testnote
Gut
  • Preis ab 0 €/Monat
  • Wörter pro Monat Unbegrenzt
  • Maximale Textlänge ca. 400+ pro Prompt
  • Verfügbare Sprachen 46 (+Programmiersprachen)
  • SEO-Funktionen
  • Deutsche Oberfläche

Texte erstellen

Gut (2,0)

ChatGPT hat als Chatbot keine Vorlagen für einzelne Textgattungen an Bord, beherrscht aber theoretisch alle möglichen Textgattungen, wenn du geschickt mit deinen Prompts umgehen kannst. Die gesamte Textgenerierung funktioniert über Chat-Befehle; entsprechend verfügt ChatGPT auch nicht über einen Texteditor oder Funktionen für die Konfiguration von Texten.

Texte bearbeiten

Sehr gut (1,0)

Ähnlich sieht es für die Bearbeitung der Texte aus. Auch hier gibt es keine vorinstallierten Kurzbefehle; du kannst Texte allerdings mithilfe der richtigen Prompts und Befehle kürzen, umschreiben, den Schreib- bzw. Sprachstil verändern und mehr. Durch die Eingabe der Befehle in natürlicher Sprache gibt es quasi keine Grenzen. Die Erstellung der richtigen Chat-Befehle ist allerdings zeitaufwändig und kann Einsteiger:innen überfordern.

Texte optimieren

Befriedigend (3,0)

SEO-Features bietet ChatGPT nicht. Zwar lässt sich ChatGPT (die richtigen Prompts vorausgesetzt) zur Wettbewerbsrecherche und Keywordrecherche nutzen; die Ergebnisse ungefiltert zu übernehmen ist allerdings keine gute Idee und wird vom Anbieter selbst nicht empfohlen. Ein Ersatz für ein professionelles SEO-Tool ist ChatGPT auf keinen Fall.

Texte verwalten

Befriedigend (3,4)

ChatGPT bietet keine Möglichkeiten, deine Texte in Dokumenten oder Ordnern zu organisieren. Du hast allerdings jederzeit Zugriff auf deine bisherigen Chats und Gesprächsverläufe und kannst so ehemalige Texte immer wieder abrufen.

Textqualität

Gut (1,7)

ChatGPT lieferte im Test einen sehr guten und einfach lesbaren KI-Text ab, der formal, stilistisch und inhaltlich überzeugen konnte und vergleichsweise wenig Nacharbeit benötigt hat. Insgesamt gebe ich dem Chatbot 4,5 von 5 Sternen für die Textqualität.

Kommen wir zu der Frage, die uns alle interessiert: Was kann die Hype-KI ChatGPT für Texte zustande bringen? Immerhin ist der Chatbot aktuell in aller Munde und berüchtigt dafür, sogar Hausarbeiten schreiben zu können. Aber kann ChatGPT wirklich in ernsthafte Konkurrenz mit professionellen Text-Tools treten? Die Antwort: nein, natürlich nicht.

Warum ich mir ChatGPT trotzdem für meinen Test angeschaut habe und wann und warum du ihm doch eine Chance geben kannst, zeige ich dir hier:

Welche Erfahrungen habe ich mit ChatGPT gemacht?

Zunächst mal: ChatGPT ist KEIN KI-Texttool wie Jasper und Co., sondern nur ein sehr fortschrittlicher Chatbot. Es bietet keinen Texteditor, keine Vorlagen, keine Konfigurationsmöglichkeiten, nichts. Im Grunde besteht ChatGPT nur aus einem Chatfenster.

Das bedeutet aber nicht, dass ChatGPT nicht für viele Aufgaben gut geeignet ist, solange du die richtigen Prompts verwendest. So kann ChatGPT auch Texte für dich schreiben. Zum Beispiel mit einem Befehl wie:

“Erstelle mir einen Blogpost. Dieser soll etwa 1.000 Wörter lang sein. Das Thema ist “Vorteile von Augmented Reality im E-Commerce”. Unterteile den Text in Einleitung, Hauptteil und Fazit. Schreibe den Beitrag in der Du-Form und gendere nach folgendem Muster: Kunden = Kund:innen.”

Genau diesen Befehl habe ich in meinem Test verwendet und konnte von da an ChatGPT bei der Arbeit zuschauen. Alle Konfigurationsmöglichkeiten – wie Länge, Sprache, genaues Thema, Tonalität oder stilistische Eigenheiten, Sonderwünsche, etc. – bringst du bei ChatGPT direkt in deinem Befehl unter.

ChatGPTs Antwort auf meinen Prompt ist gut, aber zu kurz
ChatGPTs Antwort auf meinen Prompt ist gut, aber zu kurz
Screenshot: trusted.de
Quelle: openai.com

Dabei zeigten sich im Test direkt zwei Schwächen. Denn: ChatGPT hat starke Probleme damit, alle Wünsche zu berücksichtigen.

Erstens gibt es ein fixes Textlimit. Die kostenlose ChatGPT-Version kann nur bis zu 2.000 Wörter gleichzeitig verarbeiten und stoppt irgendwann, wenn nötig mitten im Satz. Zwar gibt es mit dem Befehl “Schreibe hier weiter” die Möglichkeit, dieses Limit zu umgehen; ChatGPT hat allerdings gerade bei längeren Texten Schwierigkeiten damit, den roten Faden zu halten. Oft “weiß” das Tool irgendwann einfach nicht mehr, was es bisher geschrieben hat. Ab einem gewissen Punkt wird der Content dann unbrauchbar.

In meinem Text weigerte sich ChatGPT sogar, “nur” die geforderten 1.000 Wörter auszuspucken. Der Schluss bzw. das Fazit fehlte völlig.

Zweitens ignorierte ChatGPT auch meinen Wunsch der Leser:innen-Ansprache per “Du”.

Warum diese Änderungen an meinem Prompt? Tja, das ist die Crux bei ChatGPT. Man weiß es nicht! In welcher Form die Befehle erfolgen müssen, damit ChatGPT damit arbeiten kann, ist in vielen Fällen einfach nicht klar. Da bleibt oft nur mehrmaliges Herumprobieren. Befehle müssen angepasst und Anweisungen wiederholt oder in einer zweiten Chatnachricht präzisiert werden.

Das kann dauern – und für User, die keine Ahnung von “Prompt Engineering” haben, sehr anstrengend sein!

Dabei sind die erstellten Texte eigentlich ziemlich gut, zumindest inhaltlich und stilistisch!

Die besten Aspekte des Textes:

  • Die deutsche Textqualität ist sehr gut und ChatGPT vermeidet Fluff
  • Der KI-Text war schon nach dem ersten Anlauf sinnvoll strukturiert
  • Inhaltlich ist der KI-Text gut und die Argumente klar und nachvollziehbar

Die größten Schwächen des Textes:

  • Der KI-Text ist unvollständig (trotz klarer Wortangabe)
  • Die gewünschte Du-Form wurde von ChatGPT schlicht ignoriert bzw. umgangen
  • Einige Wortkombinationen wiederholen sich oft.

Die bestehenden Probleme lassen sich mit weiteren Chatbefehlen fixen. Zum Beispiel konnte ich so einen Schluss nachziehen und den Text mit weiteren Punkten anreichern, indem ich ChatGPT zum Beispiel bat, zwischen Einleitung und Hauptteil noch eine Definition von “Augmented Reality” einzubauen:

“Augmented Reality (AR) ist eine Technologie, die es ermöglicht, digitale Informationen und virtuelle Objekte in die reale Welt zu integrieren. Sie wird häufig mit mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets verwendet und nutzt Kameras und Sensoren, um virtuelle Bilder auf die physische Welt zu projizieren. AR verbessert das Einkaufserlebnis von Kund:innen, indem es ihnen eine Möglichkeit bietet, Produkte virtuell auszuprobieren und zu erleben, bevor sie einen Kauf tätigen.”

Der ursprünglich zu kurze KI-Text lässt sich also durch weitere Befehle jederzeit erweitern. Das setzt natürlich voraus, dass du bereits eine Vorstellung der Outline deines Beitrags hast – oder ChatGPT mit der Erstellung einer Gliederung beauftragst. Auch das ist mit einem entsprechenden Prompt möglich.

Anders als bei den obigen Profi-Tools bist du hier ständig mit der Formulierung neuer Befehle beschäftigt, bis dein Text endlich steht.

ChatGPT generiert informative und sinnige Inhalte
ChatGPT generiert informative und sinnige Inhalte
Screenshot: trusted.de
Quelle: openai.com

Trotzdem fühlte sich die Bearbeitung mit ChatGPT angenehm flott und unkompliziert an. Zumindest für mich, die ich nun schon seit einer Weile mit ChatGPT experimentiere und ein wenig Erfahrung in der Formulierung von Prompts habe.

Insgesamt habe ich für die Erstellung meines Textes rund 46 Minuten gebraucht. Damit lieferte ChatGPT das schnellste Ergebnis im Test. Die größten Zeitfresser waren dabei die Formulierung von Prompts und die Übertragung der Chat-Antworten in mein Schreibprogramm – denn ChatGPT verfügt ja wie erwähnt nicht über einen Texteditor oder eine Dokumentenverwaltung.

Meinen fertigen Blogbeitrag aus ChatGPT kannst du dir hier kostenlos herunterladen und anschauen.

Was macht ChatGPT im Vergleich mit anderen KI-Textgeneratoren einzigartig?

Mein persönliches Fazit: Die Textqualität von ChatGPT ist mindestens mit Writesonic auf einer Stufe. Inhaltlich und stilistisch kommt der Chatbot sogar an das native deutsche Tool neuroflash heran. Letzteres ist (gerade für deutsche Texte) aber noch einen Tick besser.

Dass ChatGPT ähnlich gute Ergebnisse erzielt, wie ein professionelles Texttool, ist kein Wunder. Immerhin basieren alle getesteten KI-Texttools im Kern auf dem Sprachmodell GPT.

Störend ist, dass ChatGPT voraussetzt, dass du dich damit beschäftigst. Die Erstellung von ergebnisorientierten Prompts ist nicht ganz einfach und oft ist nicht klar, warum ChatGPT einige Befehle übernimmt, andere aber ignoriert. Da hilft nur Üben und Erfahrungen sammeln.

ChatGPT ist sehr einfach zu bedienen, bietet dafür aber auch keine Zusatzfeatures
ChatGPT ist sehr einfach zu bedienen, bietet dafür aber auch keine Zusatzfeatures
Screenshot: trusted.de
Quelle: openai.com

In Sachen Benutzerfreundlichkeit ist ChatGPT ein zweischneidiges Schwert. Einerseits ist die Möglichkeit, Befehle und Wünsche ganz einfach als Chatnachricht zu formulieren, eine tolle Sache. Andererseits ist ein Klick auf einen Kurzbefehl wie “Kürzen” schneller gemacht und zuverlässiger, als erstmal wieder die genauen Wünsche für die Anpassung zu formulieren.

Ich experimentiere gerne und halte die Beschäftigung mit Prompt Engineering ohnehin für wichtig, wenn ich die Entwicklungen der Künstlichen Intelligenz in den nächsten Jahren nicht verschlafen will. Daher finde ich ChatGPT superspannend; verstehe aber sofort, dass das nicht jedermanns Sache ist.

Toll: ChatGPT ist dauerhaft kostenlos nutzbar und steht als Tech-Demo zur Verfügung.

Wem würde ich ChatGPT besonders empfehlen?

ChatGPT eignet sich (erstmal) für jedes Anwendungsgebiet und jede Branche. Die Freiheit, die der Chatbot bietet, ist riesig! User können sowohl Nachrichtenartikel als auch schnelle Blogbeiträge erstellen; Programmierer:innen erhalten mit ChatGPT eine praktische Coding-Hilfe, da der Chatbot auch Programmiersprachen beherrscht.

Um ChatGPT zu nutzen, solltest du allerdings frustresistent sein und den Willen mitbringen, zu lernen. Für Teams und Unternehmen, die damit professionell Texte erstellen wollen, kann ChatGPT eine Hilfestellung sein. Aber gerade in größeren Teams rechnet es sich nicht, wenn alle Beteiligten erst einmal einen Grundkurs in Prompt Engineering belegen müssen, um einigermaßen sicher damit arbeiten zu können.

Auf einfache Prompts findet ChatGPT sinnvolle, wenn auch nicht speziell zugeschnittene Antworten
Auf einfache Prompts findet ChatGPT sinnvolle, wenn auch nicht speziell zugeschnittene Antworten
Screenshot: trusted.de
Quelle: openai.com
Vorteile
  • Sehr gute Textqualität
  • Viele Freiheiten dank freier Prompts
  • Dauerhaft kostenlose Tech-Demo
Nachteile
  • Kein Editor, kein Text-Workflow
  • Fehlende Profi-Funktionen
  • Setzt Prompt Engineering voraus
ChatGPT
4.8

Die 6 besten KI-Text-Generatoren im Vergleich

  1. Jasper - Bester KI-Textgenerator 2024
  2. Writesonic - Beste KI für KMU und kleine Teams
  3. neuroflash - Beste KI für deutsche Texte
  4. copy.ai - Beste KI für Shortcopy
  5. Rytr - Beste KI für Einsteiger:innen
  6. ChatGPT - Beste kostenlose KI

Vergleichstabelle

Anbieter
Jasper
Writesonic
neuroflash
copy.ai
Rytr
ChatGPT
Testurteil
sehr gut
1,2
Test
06/2023
sehr gut
1,2
Test
06/2023
sehr gut
1,3
Test
06/2023
gut
1,6
Test
06/2023
gut
1,8
Test
06/2023
gut
2,0
Test
06/2023
Kundenbewertung
4.5
(4.135)
4.8
(5.261)
4.8
(1.309)
3.4
(175)
4.7
(2.361)
4.8
(115,7K)
Tarif
Preis
45,92 € / monatlich
Währungsumrechnung
Ursprünglicher Preis49,00 $
Umgerechneter Preis45,92 €
Währungskurs1,00 € ≙ 0,94 $
0,00 € / monatlich 0,00 € / monatlich 0,00 € / monatlich 0,00 € / monatlich 0,00 € / monatlich
Keine Unterschiede vorhanden

Top-Features

Wörter/Monat integriert
unbegrenzt 10.000 2.000 2.000 ca. 1.500 unbegrenzt
Templates/Vorlagen
50+ 100+ 90+ 90+ 40+ 0
Maximale Textlänge
1.000+ 1.100+ 800+ 800+ 300 400+
Sprachen
30+ 25 8 27 30 46
Textqualität (Gesamt)
4.5
4.3
4.5
3.9
3.5
4.5
Unterstützte Plattformen
Web-App
Web-App
Web-App
Web-App
Web-App
Android
Web-App
Geeignet für
Freelancer/Selbstständige
Kleinstunternehmen
Kleine Unternehmen
Freelancer/Selbstständige
Kleinstunternehmen
Kleine Unternehmen
Mittelständische Unternehmen
Große Unternehmen
Freelancer/Selbstständige
Kleinstunternehmen
Freelancer/Selbstständige
Kleinstunternehmen
Freelancer/Selbstständige
Kleinstunternehmen
Freelancer/Selbstständige
Kleinstunternehmen
Kleine Unternehmen
Keine Unterschiede vorhanden

Vertrag & Kosten

Währung
USD USD EUR USD USD USD
Zahlungsintervall
monatlich monatlich monatlich monatlich monatlich monatlich
Kostenlose Testphase
Dauer kostenlose Testphase
7 Tage
Keine Angaben verfügbar
Keine Angaben verfügbar
Keine Angaben verfügbar
Keine Angaben verfügbar
Keine Angaben verfügbar
Zahlungsmethoden
Kreditkarte
Keine Unterschiede vorhanden

Texte erstellen

Maximale Textlänge
1.000+ 1.100+ 800+ 800+ 300 400+
Templates/Vorlagen
50+ 100+ 90+ 90+ 40+ 0
Blogartikel
Social-Media-Posts
Keine Unterschiede vorhanden

Texte bearbeiten

Texte aktualisieren
Julia Warnstaedt
trusted-Expertin für Website & E-Commerce
Aktualisieren Sie Texte automatisch und reichern Sie bereits erstellten Content mit neuen Informationen und Erkenntnissen an, um Ihre Inhalte stets frisch zu halten.
Texte zusammenfassen
Julia Warnstaedt
trusted-Expertin für Website & E-Commerce
Raffen Sie Ihren Text auf eine übersichtliche Zusammenfassung, um die wichtigsten Informationen in Kürze wiederzugeben.
Texte umschreiben
Julia Warnstaedt
trusted-Expertin für Website & E-Commerce
Schreiben Sie Texte anhand von individuellen Formulierungsvorschlägen um. Ändern Sie beispielsweise die Leser:innen-Ansprache, wandeln Sie passive Sprache in aktive um oder vermeiden Sie für eine besonders klare Sprache zu viele Adjektive.
Stichpunkte ausformulieren
Julia Warnstaedt
trusted-Expertin für Website & E-Commerce
Füttern Sie Ihre KI mit den wichtigsten recherchierten Stichpunkten und lassen Sie den Textgenerator diese zu einem vollständigen Text ausformulieren. So stellen Sie sicher, dass die wichtigsten Informationen und Recherchergebnisse enthalten sind und überprüft wurden, sparen sich aber die Schreibarbeit.
Keine Unterschiede vorhanden

Texte optimieren

SEO-Funktionen
Keyword-Recherche
Julia Warnstaedt
trusted-Expertin für Website & E-Commerce
Achten Sie beim Schreiben Ihres Contents direkt auch auf die wichtigsten Keywords zu einem Thema, um ein optimales Google-Ergebnis zu erzielen.
Wettbewerbsrecherche
Ranking-Check
Keine Unterschiede vorhanden

Texte verwalten

Dokumente erstellen
Online-Speicher/Cloud-Speicher
Textverlauf/Texthistorie
Dokumente teilen
Dokumente zuweisen
Keine Unterschiede vorhanden

Textqualität

Stil/Lesbarkeit
Rechtschreibung/Grammatik
Inhaltliche Richtigkeit
Länge
Gesamt
4.5
4.3
4.5
3.9
3.5
4.5
Keine Unterschiede vorhanden

Usability

Anmeldung/Registrierung
Julia Warnstaedt
trusted-Expertin für Website & E-Commerce
Die Anmeldung ist der erste Schritt bei der Nutzung jeder SaaS-Software. trusted hat im Test daher darauf geachtet, wie lange die Anmeldung dauert, welche Informationen dabei abgefragt werden und wie schnell Sie nach der Registrierung Zugriff auf das jeweilige Tool haben.
Benutzeroberfläche/Design
Julia Warnstaedt
trusted-Expertin für Website & E-Commerce
Design und Gestaltung einer Software haben einen direkten Einfluss darauf, wie gut (und wie gerne) Sie damit arbeiten können. trusted schaut sich daher auch das Design der Nutzeroberfläche genau an und bewertet, wie modern und übersichtlich das Tool daherkommt.
Hilfestellung/Einführung
Julia Warnstaedt
trusted-Expertin für Website & E-Commerce
Die ersten Schritte im Tool entscheiden maßgeblich darüber, wie schnell Sie sich in die Bedienung einfinden und von dem Tool profitieren können. Die trusted-Redaktion achtet daher darauf, wie die ersten Schritte gestaltet sind und welche Hilfestellungen der Anbieter Ihnen an die Hand gibt, um sich im System zurechtzufinden und die Bedienung des Tools zu meistern.
Texterstellung
Verwaltung/Administration
Individualisierung
Gesamt
4.5
4.3
4.6
4.6
4.5
4.7
Keine Unterschiede vorhanden

Sicherheit & Datenschutz

Serverstandort(e)
USA USA USA USA, Global USA Global
Datenverschlüsselung
256-Bit, TLS 1.3 128-Bit, TLS 1.3 256-Bit, TLS 1.2 128-Bit, TLS 1.3 128-Bit, TLS 1.3 128-Bit, TLS 1.3
ISO 27001 Zertifikat
Julia Warnstaedt
trusted-Expertin für Website & E-Commerce
Ein Zertifikat nach ISO 27001 bescheinigt einem Anbieter wichtige Sicheheitsstandards in Sachen "IT-Sicherheit". Es handelt sich um einen deutschen Standard, den nur als sicher identifizierte Produkte erhalten.
ISO 27018 Zertifikat
Julia Warnstaedt
trusted-Expertin für Website & E-Commerce
Ein ISO 27018-Zertifikat bestätigt, dass der Anbieter alle notwendigen Sicherheitsstandards in Sachen "Datenschutz in der Cloud" umgesetzt hat. Eine Zertifizierung ist nicht zwangsläufig nötig, sorgt aber für zusätzliches Vertrauen.
Keine Unterschiede vorhanden

Service & Support

Support
E-Mail-Support
FAQ-Bereich
Video-Tutorials
Kostenlose Webinare
E-Mail-Support
Live Chat
FAQ-Bereich
Video-Tutorials
Kostenlose Webinare
E-Mail-Support
Telefon-Support
Live Chat
FAQ-Bereich
Video-Tutorials
Kostenlose Webinare
E-Mail-Support
Live Chat
FAQ-Bereich
Video-Tutorials
Kostenlose Webinare
E-Mail-Support
Live Chat
FAQ-Bereich
Video-Tutorials
E-Mail-Support
Live Chat
FAQ-Bereich
Video-Tutorials
Supportzeiten
Mo bis Fr: 9-17 Uhr 24/7 Mo bis Fr: 9-17 Uhr Mo bis Fr: 9-17 Uhr Mo bis Fr: 9-17 Uhr Mo bis Fr: 9-17 Uhr
Deutsch
Englisch
Keine Unterschiede vorhanden

Fazit: Jasper hat das beste Gesamtpaket, gefolgt von Writesonic und neuroflash

Am Ende meines Tests kann ich festhalten: Mein persönlicher Wunschpartner für die gemeinsame KI-Zukunft wären entweder Jasper, neuroflash oder Writesonic.

Jasper bietet für mich die beste und komfortabelste Gesamtlösung und ein super einfaches Handling. Zudem ist es schnell und hat dank Features wie der Memory oder den Recipes das Potenzial, immer nur noch schneller zu werden, je länger ich es benutze.

Das beste deutsche Texttool ist eindeutig neuroflash. Es ist eines der wenigen auf dem aktuellen Markt, die Deutsch als “Muttersprache” sprechen und gleichzeitig Top-Ergebnisse produzieren. So entsteht ein besserer Sprachfluss. Außerdem profitierst du von der deutschen Oberfläche und dem deutschsprachigen Support. Funktional hat es allerdings weniger zu bieten, als Jasper.

Neuroflash ist das beste deutsche Tool im Test
Neuroflash ist das beste deutsche Tool im Test
Screenshot: trusted.de
Quelle: neuroflash.com

Den Abschluss der KI-Dreifaltigkeit bildet Writesonic, das das günstigste der drei Top-Tools ist und ebenfalls hochwertige Texte produziert. Im Test konnte mich der Textgenerator sogar bei der Recherche unterstützen und hat meinen KI-Text mit verwertbaren Daten und Fakten angereichert.

Ich muss allerdings ebenfalls sagen: So schnell wie alle glauben, werden die KIs uns wohl doch nicht ganz ersetzen. Ohne viel manuelle Hilfe konnte keines der Tools einen fertigen Text produzieren. Das war auch nicht zu erwarten. Den Computerhirnen fehlt es einfach an einem Verständnis für Textinhalte. So kommen immer wieder Fehler zustande, die von Menschen ausgebügelt werden müssen.

Aber, die Tools bieten einige unbestreitbare Vorteile:

  • Die Bearbeitungszeit sinkt drastisch, teils sogar um die Hälfte und mehr
  • Schreibblockaden werden seltener
  • Von der KI gewählte Beispiele bieten Inspiration

Daher kommen KIs ja auch bereits in vielen Anwendungsfällen und in vielen Unternehmen für die Contentproduktion zum Einsatz. Auch du und ich werden definitiv immer weiter lernen müssen, mit ihr zu arbeiten, um uns technologisch nicht abhängen zu lassen.

Die besten KIs für Produkttexte und Social Media

Ich hatte ja vorausgeschickt, dass ich zwar hauptsächlich die Blog-Workflows meiner Test-KIs überprüft, aber auch andere Texte damit erstellt habe. So zum Beispiel Produktbeschreibungen und Social Media Posts. Die Ergebnisse, die die Tools hier erzielt haben, möchte ich dir natürlich nicht vorenthalten:

Produkttexte

Nach meinem Ermessen liefern hier Jasper, Writesonic und Copy.ai den besten KI-Text ab. Das liegt auch daran, dass alle drei speziell auf den Gebrauch im E-Commerce hin eingestellt sind. Der werbliche Ton gelingt hier sehr gut, ohne “drüber” zu sein, und die Produktvorstellungen für mein Produkt (eine Leselampe) lesen sich flott und gut:

Jasper

Wir stellen den perfekten Lesebegleiter vor - die BookLight! Diese kleine, leichte LED-Leselampe lässt sich einfach an jedem Buch befestigen und beleuchtet die Seiten mit hellem, natürlichem Licht. Mit ihrem schlanken Design und ihrer geringen Größe nimmt sie keinen wertvollen Platz in Ihrem Bücherregal oder auf Ihrem Schreibtisch weg. Der verstellbare Hals ermöglicht verschiedene Beleuchtungswinkel, je nach Bedarf.

Writesonic

Die Luxana Leselampe ist der perfekte Lesebegleiter für Buchliebhaber, die auch bei Einbruch der Dunkelheit gerne in eine fesselnde Geschichte eintauchen. Diese kleine, aber leistungsstarke LED-Lampe bietet genau die richtige Menge an Licht, um Ihre Seiten zu beleuchten, ohne Ihre Augen zu strapazieren, und ist somit die ideale Lösung für spätabendliche Lektüre. Die Luxana Leselampe lässt sich einfach an Ihrem Buch befestigen, damit Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren können - die Worte auf der Seite. Verabschieden Sie sich vom umständlichen Halten einer Taschenlampe.

Copy.ai

Entdecken Sie die perfekte Leselampe für alle Bücherwürmer! Unsere kleine Leselampe lässt sich einfach am Buch befestigen und sorgt für eine angenehme Beleuchtung beim Lesen. Das kompakte Design ermöglicht es Ihnen, die Lampe überall hin mitzunehmen, egal ob Sie zu Hause oder unterwegs sind. Mit einer einfachen Clip-Funktion können Sie die Lampe schnell und einfach an Ihrem Buch befestigen und die Helligkeit nach Bedarf anpassen. Die LED-Technologie sorgt für eine lange Lebensdauer der Batterie und eine klare, blendfreie Beleuchtung. Holen Sie sich jetzt unsere kleine Leselampe und erleben Sie ein neues Leseerlebnis!

neuroflash

Diese kleine Leselampe ist einfach perfekt für jeden Büchernärder. Sie kann am Buch befestigt werden und erleuchtet so den ganzen Text. Die Lampe ist leise und produziert keine direkte Hitze, sodass du deine Hände freihast, um die Seiten umzublättern.

Rytr

Beleuchten Sie Ihr Leseerlebnis mit moon me! Unsere kleine LED-Leselampe ist der perfekte Begleiter für Ihre Bücher und bietet genau die richtige Lichtmenge, um Ihre Lesesitzungen komfortabel und angenehm zu gestalten. Mit seiner einstellbaren Helligkeit und dem einfach anzubringenden Design ist moon me der perfekte Weg, um Ihr Lesen auf die nächste Stufe zu heben.

ChatGPT

Die kleine Leselampe ist das perfekte Accessoire für alle Bücherwürmer, die auch gerne bei schlechten Lichtverhältnissen lesen möchten. Die Lampe kann einfach an der Seite des Buches befestigt werden und leuchtet dann das Buch auf, sodass Sie auch im Dunkeln ungestört lesen können.

Für ChatGPT gilt wie immer: je besser der Prompt, desto besser das Ergebnis. Mit ein wenig Herumspielen und Verfeinern hätte ich hier mit Sicherheit auch einen weniger generischen KI-Text zustande gebracht.

Social Media Posts

Um die Power der KIs beim Einsatz für Social Media zu testen, habe ich sie einen Tweet zur Leipziger Buchmesse erstellen lassen. Ich persönlich finde dabei die Beiträge von neuroflash und Writesonic am besten, da sie mir am charmantesten und prägnantesten erscheinen. neuroflash hat sogar einen kleinen Witz gerissen:

neuroflash

Wir freuen uns schon auf die #LeipzigerBuchmesse2023! Bis dahin können wir ja schon einmal anfangen, Bücher zu lesen ...

Writesonic

Macht euch bereit, Bücherwürmer! Die Leipziger Buchmesse 2023 steht vor der Tür und wir sind gespannt, welche literarischen Leckerbissen sie bringt. Wer markiert sich schon den Kalender? #LeipzigerBuchMesse2023 #Buchliebhaber #Lesezeit

Jasper

Die Leipziger Buchmesse 2023 ist bald da! Erleben Sie die größte Buchmesse der Welt, auf der Tausende von Autoren und Verlegern zusammenkommen, um Geschichten aus aller Welt zu feiern. Erleben Sie eine Woche voller inspirierender Gespräche, Podiumsdiskussionen und mehr - wir freuen uns auf Sie! #LeipzigBookFair2023

Copy.ai

Auf der Leipziger Buchmesse 2023 erwarten euch wieder spannende Neuerscheinungen, inspirierende Gespräche und jede Menge Lesevergnügen! #lbm2023 #buchmesse #leipzig

Rytr

Ich freue mich darauf, an der Leipziger Buchmesse 2023 teilzunehmen – ich kann es kaum erwarten, das erstaunliche Literaturangebot zu erkunden und andere Buchliebhaber zu treffen! #LeipzigerBuchmesse2023

ChatGPT

Die #LeipzigerBuchmesse 2023 war ein voller Erfolg! Unzählige Autoren, Verlage und Leser haben sich hier versammelt, um die Welt der Literatur zu feiern. Es war großartig, Teil dieser inspirierenden Veranstaltung zu sein! #LBm23

Wie überzeugend sind mit KI-Hilfe verfasste Texte?

Ich habe zum Spaß ein kleines internes Experiment gewagt und den restlichen Mitgliedern der Redaktion die erstellten Blogbeiträge ohne Zusatzinformationen vorgesetzt. Sie sollten erraten, welcher Beitrag der komplett von mir verfasste ist.

Das Ergebnis: Drei von fünf meiner Kolleg:innen identifizierten meinen Beitrag korrekt. Zwei weitere tippten auf den Artikel, den ich mithilfe von Jasper verfasst hatte. Ein weiteres Argument für den von mir gekürten Testsieger.

KI-Texte können also sehr überzeugend rüberkommen. Evtl. sogar noch überzeugender hätte ich die KIs noch weiter über Tage und Wochen mit meinem Schreibstil und den verfügbaren Infobases, Brandvoices und Co. an meinen Ton angepasst. Dieser sowie die reine Anzahl an vorab recherchierten Beispielen waren nämlich die Hauptkriterien, an denen meine Kolleg:innen meinen Text als solchen erkannten. Dinge, die sich leicht anpassen lassen. Cool und ein kleines bisschen gruselig.

Welche KI-Textgeneratoren gibt es noch? 5 smarte Alternativen, die du dir mal anschauen solltest

Neben den Tools, die ich selbst in der Praxis ausprobiert habe, sind mir während der Recherche zu diesem Vergleich auch noch einige andere KIs untergekommen. Einige davon fand ich so spannend, dass ich sie dir hier nicht vorenthalten will, auch wenn ich sie (noch) nicht für dich testen konnte. Im Anschluss findest du also einige “Honorable Mentions”:

  • Mindverse aus Berlin ist wie neuroflash ein deutsches KI-Tool, das sich derzeit noch (teilweise) in der Entwicklung befindet. Zu den Features gehören neben Texten auch Bilder und eine Live-Textanalyse. So gesehen ist Mindverse eine Art deutsches Jasper und hat auch einen ähnlichen Einstiegspreis von ca. 39 Euro pro Monat.
  • ClosersCopy ist ein in Deutschland entwickeltes, aber international vermarktetes Text-Tool. Die KI hat sich vor allem auf Copytexte spezialisiert. Der Fokus liegt (ähnlich wie beim US-Pendant Fraser) auf der Suchmaschinenoptimierung dank integrierter Audits und SEO-Planner. Startpreis: rund 35 US-Dollar pro Monat.
  • Frase.io wirbt aggressiv damit, einen “SEO content workflow on steroids” zu beherrschen. In nur wenigen Minuten sollen User Texte generieren, die mühelos auf Google ranken. Dafür stehen Werkzeuge wie das “SERP Data Enrichment” zur Verfügung. Der Startpreis liegt bei rund 13 Dollar pro Monat und User.
  • Copysmith mit Sitz in San Francisco ist speziell auf die Zielgruppen E-Commerce und Produkt-Content ausgelegt. Hier geht es unter anderem um die Massenproduktion von Copytexten, die trotzdem “on brand” klingen sollen. Die Preise beginnen bei ca. 19 Euro pro Monat. Wer aufgepasst hat, weiß: Unser Testkandidat Rytr gehört ebenfalls zu Copysmith.
  • Longshot ist für mich besonders interessant. Wie der Name vermuten lässt, hat sich Longshot auf die Erstellung von langen Textformen spezialisiert. Nachrichtenartikel und lange Blogbeiträge, Essays und Co. sind das Steckenpferd des Anbieters. Der Longform-Editor ist zusätzlich mit dem Tool FactGPT ausgestattet, um akkurat Fakten, Zahlen, Studien und mehr zu recherchieren. Sinnvoll für Journalist:innen! Startpreis: 19 Dollar pro Monat.

KI-Textgeneratoren Kosten

Wie viel kostet ein professioneller KI-Textgenerator?

Die von mir getesteten KI-Texttools liegen preislich im Schnitt zwischen 10 und 50 Euro pro Monat. Bei Tools wie Jasper oder Copy.ai ist der Preis abhängig vom Funktionsumfang, wobei die teureren Pläne mehr und detailliertere Features enthalten. Rytr oder Writesonic rechnen (teils) nach Textlänge ab und haben ein bestimmtes Kontingent an Zeichen oder Wörtern pro Monat. Um das passende Tool für deine Bedürfnisse zu finden, solltest du daher deinen monatlichen “Wortbedarf” abschätzen. Mein Preisvergleich hilft dir dabei:

Der Preis deines Tools richtet sich nach Anbieter, Tarif und Wortanzahl
Der Preis deines Tools richtet sich nach Anbieter, Tarif und Wortanzahl
Screenshot: trusted.de
Quelle: writesonic.ai

Damit du einschätzen kannst, wie viel Budget du mindestens für dein neues KI-Tool einplanen musst und wie viel Text du dafür erstellen kannst, habe ich die Preise der Tools hier übersichtlich gegenübergestellt. Hier vergleiche ich die Preise für

  • den jeweils günstigsten Tarif aller Anbieter
  • einen Tarif, der mindestens 100.000 Wörter im Monat umfasst
  • und ein Preispaket mit unbegrenztem Textvolumen.

Wichtig: das grundsätzliche kostenlose ChatGPT klammere ich dabei aus.

Preisvergleich: Einstiegspreis

AnbieterPreis pro MonatTextumfang pro Monat
Writesonic0,00 € (“Free Trial”)10.000 Wörter
neuroflash0,00 € (“Free”)2.000 Wörter
Copy.ai0,00 € (“Free”)2.000 Wörter
Rytr0,00 € (“Free Plan”)10.000 Zeichen
Jasper$ 39,00 (“Creator”)unbegrenzt

Preisvergleich: 100.000 Wörter pro Monat

AnbieterPreis pro MonatTextumfang pro Monat
Writesonic$ 16,00 (“Unlimited”)unbegrenzt
Rytr$ 29,00 (“Unlimited Plan”)unbegrenzt
Copy.ai$ 36,00 (“Pro”)unbegrenzt
Jasper$ 39,00 (“Creator”)unbegrenzt
neuroflash59,00 € (“Power 100k”)100.000 Wörter

Preisvergleich: unbegrenzt Wörter pro Monat

AnbieterPreis pro MonatTextumfang pro Monat
Writesonic$ 16,00 (“Unlimited”)unbegrenzt
Rytr$ 29,00 (“Unlimited Plan”)unbegrenzt
Copy.ai$ 36,00 (“Pro”)unbegrenzt
Jasper$ 39,00 (“Creator”)unbegrenzt
neuroflash199,00 € (“Premium”)unbegrenzt

Gibt es kostenlose Tools für KI-Texte?

Einige KI-Textgeneratoren wie neuroflash, Writesonic, Copy.ai oder Rytr bieten einen kostenlosen Einstiegstarif an, in dem du meist zwischen 2.000 Wörter pro Monat und 10.000 Wörter pro Monat erstellst. Diese sind oft funktional eingeschränkt, können aber bei einem kleinen Textvolumen auch langfristig gratis verwendet werden. Eine Ausnahme ist ChatGPT, das als offene Research-Version stets kostenlos zur Verfügung steht. Dieses bietet aber nicht die gleichen Möglichkeiten, wie die Profi-Tools.

ChatGPT kann unbegrenzt kostenlos genutzt werden
ChatGPT kann unbegrenzt kostenlos genutzt werden
Screenshot: trusted.de
Quelle: chat.openai.com

Alle anderen getesteten Anbieter haben mindestens eine kostenlose Testphase bzw. Geld-zurück-Garantie, durch die du die jeweiligen Tools risikofrei testen kannst.

Wie hat trusted KI-Textgeneratoren getestet?

6
Anbieter im Vergleich
6
Anbieter im Praxistest
100
Stunden Aufwand
20.000
Wörter generiert

Eine gute Textqualität ist bei der Auswahl eines KI-Tools natürlich nicht alles. Auch Preis, Usability, Service und Funktionsumfang sollten stimmen! Daher habe ich für den Test neben meinen persönlichen Erfahrungen mit den Tools weitere Kriterien festgelegt, um die getesteten KIs zu bewerten. Hier siehst du alle Kriterien Test im Überblick:

10 %
Vertrag & Kosten

Wie viel kostet das KI-Texttool? Wie viele Zeichen/Wörter kann ich damit pro Monat erstellen? Wie schätze ich das Preis-Leistungs-Verhältnis ein? Wie sehen die Vertragskonditionen und Laufzeiten aus?

15 %
Texte erstellen

Wie kann ich mit dem Tool Texte generieren? Wie ist die maximale Textlänge? Gibt es Vorlagen für bestimmte Textgattungen? Wie viele und welche? Wie einfach ist der Textgenerator zu konfigurieren?

15 %
Texte bearbeiten

Welche Möglichkeiten bietet das Tool, fertige Texte zu bearbeiten oder anzupassen? Welche individuellen Einstellungen kann ich dafür vornehmen (Zielgruppenansprache, Tonalität, Stil, Corporate Identity, etc.)?

10 %
Texte optimieren

Welche Möglichkeiten bietet das Tool hinsichtlich der SEO- und der inhaltlichen Optimierung der Texte?

10 %
Texte verwalten

Wie lassen sich fertiggestellte Texte verwalten? Gibt es einen zentralen Cloud-Speicher? Lassen sich Texte mit anderen Usern teilen oder als Aufgabe einzelnen Usern zuweisen?

15 %
Textqualität

Wie bewerte ich die Qualität der erstellten Texte hinsichtlich Stil, Rechtschreibung und Grammatik, Länge und inhaltlicher Richtigkeit?

10 %
Usability

Wie benutzerfreundlich finde ich das Tool bzw. die Plattform? Welche Erfahrungen habe ich mit der Userführung gemacht? Wie sieht die Oberfläche aus? Wie bewerte ich das Design und die Modernität? Wie einfach gelingt der Einstieg und welche Hilfestellungen gibt es dafür?

10 %
Sicherheit & Datenschutz

Erfüllt die Software die wichtigsten Standards der DSGVO? Werden deine Daten auf europäischen Servern gespeichert? Welche Zertifizierung und Sicherheitsstandards bringen die Rechenzentren des Providers mit?

5 %
Service & Support

Wann und auf welchen Kanälen kannst du mit dem Support des Anbieters in Kontakt treten? Welche Online-Materialien (Tutorials, Videos, Webinare, etc.) gibt es, um dich zu unterstützen? Wie ist der Support des Anbieters organisiert?

KI-Textgeneratoren FAQ – Alle wichtigen Infos zu KIs und KI-Texten

Was ist ein KI-Textgenerator überhaupt?

Ein KI-Textgenerator ist ein Programm, das auf Basis eines Algorithmus selbstständig Texte unterschiedlicher Art verfasst. Dazu wurde die Software mit Textbeispielen versorgt, aus denen sich die Text-KI bestimmte Regeln zu Stil und Grammatik ableitet. So klingen die Texte im besten Fall so, als habe sie ein Mensch verfasst. Wie gut das funktioniert, ist vom Code der Software und der Art sowie Qualität des “Trainingsmaterials” abhängig. Im Grunde ist ein KI-Textgenerator also eine Art sehr weit entwickeltes “Autocorrect”.

Auf welcher Technologie basiert ein KI-Textgenerator?

Ein KI-Textgenerator braucht als Basis ein sogenanntes Sprachmodell. Diese Form von KI ist auf die Erkennung und Generierung von grammatikalisch schlüssigem Text spezialisiert. Das am weitesten verbreitete Sprachmodell ist aktuell GPT des US-Unternehmens OpenAI. Weitere Beispiele sind Luminous vom deutschen Entwickler Aleph Alpha, Bard von Google oder Megatron-Turing NLG von Microsoft und Nvidia.

Welche Texte kann ich mit einem KI-Textgenerator erstellen?

So ziemlich alle! Am häufigsten wirst du jedoch Vorlagen für die gängigen Textformen Blogbeitrag, Artikel, Produktbeschreibung, E-Mail oder Social-Media-Post finden. Für diese und solche Tätigkeiten ist ein KI-Textgenerator gedacht. Dabei kann die KI zu jedem Thema etwas schreiben. Oft sind sensible Themen (wie Religion, Politik oder Sexualität) allerdings ausgeklammert. Zudem verfügen viele KIs über inhaltliche Sperren für verfassungsfeindliche, kriminelle, menschenverachtende und erotische Texte.

Welche Texte sollte ich nicht mit einem KI-Textgenerator erstellen?

Rechtliche Dokumente (Verträge, Vereinbarungen), kreative Werke (Romane, Kurzgeschichten, usw.) sowie prüfungsrelevante Texte (Hausarbeiten, Dissertationen) solltest du nicht mit einer KI erstellen. KIs erfinden nämlich gern mal falsche Fakten und machen Logikfehler. Bei Prüfungen ist der Einsatz einer KI zudem rechtlich verboten und kann zu Nichtbestehen wegen Betrugs führen. Empathie oder eine persönliche Note beherrschen KIs ebenfalls nicht. Persönliche Briefe verfasst du also besser selbst.

Lassen sich KI Texte erkennen?

Es ist nicht immer ganz einfach, KI-Texte zu erkennen, aber es gibt einige Anzeichen. Einfache Satzkonstruktionen, Wiederholungen oder logische Widersprüche bei gleichzeitig perfektem Schriftbild könnten auf KI-Texte hindeuten. Auch das Fehlen von Originalität, da eine KI nur aus dem Vorhandenen schöpfen, aber keine Informationen hinzufügen kann. Allerdings werden Sprachmodelle immer besser darin, einen menschlichen Schreibstil nachzuahmen. Daher wird es in Zukunft schwieriger werden, KI-Texte zu identifizieren.

Kann Google KI-Texte erkennen?

Nicht direkt. Tatsächlich ist es Google egal, ob Content von Menschen oder von Maschinen produziert wird, solange dieser nützlich für die User ist. So kann guter KI-Content bei Google besser ranken, als schlechter menschlicher Content. Ob ein Text von einer KI erstellt wurde, ist aktuell kein Qualitätskriterium. Allerdings erkennt der Google-Algorithmus Content ohne Mehrwert für die User. Der Content-Prozess sollte also zumindest von Menschen begleitet und geprüft werden, um Qualität zu garantieren.

Verstoßen KI-Texte gegen die Google-Richtlinien?

Nein (siehe oben). Google lässt den Einsatz von KI-Textgeneratoren für Website-Inhalte durchaus zu, solange dabei der Mehrwert für die User stimmt. Google schreibt allerdings vor, dass die KI nicht dazu verwendet werden darf, Texte zu erstellen, die in erster Linie einem guten Suchmaschinen-Ranking dienen.

Änderungshistorie

04.12.2023
KI-Textgeneratoren-Update

trusted hat die Informationen für den KI-Textgeneratoren-Test aktualisiert. Das Ergebnis: Jasper bietet neue Funktionen für die Brand Voice wie “Company Intelligence”, “Style Guide” und “X Ray View”. Der trusted-Testbericht zu KI-Textgeneratoren wurde diesbezüglich angepasst.

20.07.2023
KI-Textgeneratoren-Update

trusted hat die Informationen für den KI-Textgeneratoren-Test aktualisiert. Das Ergebnis: Writesonic bietet nun auch einen Unlimited-Tarif an. Das Paket “Pro” wurde in “Business” umbenannt und die buchbare Wortanzahl verdoppelt. Der trusted-Testbericht zu KI-Textgeneratoren wurde diesbezüglich angepasst.

14.06.2023
KI-Textgeneratoren – Test

trusted hat den großen KI-Textgeneratoren-Test mit insgesamt 6 Anbietern durchgeführt und stellt Ihnen die besten Angebote hier übersichtlich vor. Das Ergebnis des Tests: Jasper landet mit der Testnote 1,2 (sehr gut) auf dem ersten Platz.

Julia Warnstaedt
trusted-Expertin für Website & E-Commerce
Julia Warnstaedt
trusted-Expertin für Website & E-Commerce

Julia arbeitet in der Redaktion von trusted.de und ist unsere hauseigene Website- und E-Commerce-Expertin. Die langjährige Redakteurin ist ständig auf der Suche nach smarten Tools, die die mühevolle Schreibarbeit erleichtern. Als Digital Native ist sie dabei vor allem an Innovationen und spannenden Technologien wie KIs interessiert. Um herauszufinden, was die aktuell viel diskutierten KI-Textgeneratoren wirklich leisten können, hat sie sich die Branchengrößen einmal genau für dich angeschaut.

Babbel Bewertungen

4.5
918.106 Bewertungen
davon sind
918.006 Bewertungen
aus 3 anderen Quellen

Bewertungsquellen

203.579 Kunden bewerten auf iTunes durchschnittlich mit 4.6 von 5 Punkten (Stand: 07.03.2022)
203.579 Kunden bewerten auf iTunes durchschnittlich mit 4.6 von 5 Punkten (Stand: 07.03.2022)
203.579 Kunden bewerten auf iTunes durchschnittlich mit 4.6 von 5 Punkten (Stand: 07.03.2022)
trusted