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Web Security Software im Vergleich

Die 3 besten Web Security Tools im Test

Jens Priwitzer
Jens Priwitzer
Redakteur

Neben all dem Nutzen den das Internet mit sich bringt, birgt es auch viele Gefahren. Einmal die falsche E-Mail geöffnet haben Sie sich schnell einen Virus oder einen Trojaner eingefangen. So könnten sensible Firmendaten verloren gehen oder in die falschen Hände geraten. Mit einer Web Security Software schützen Sie Ihr Netzwerk vor solchen Gefahren.

  1. SiteLock

    • Cloudbasiert
    • Einfache Konfiguration
    • PCI-konform (Add-on)
    • Keine Backups
  2. cloudbric

    • Kostenloses SSL-Zertifikat
    • Kostenlose Version für Wenignutzer
    • Keine Malware-Entfernung
  3. Sucuri

    • Unbegrenzte Malware-Entfernung
    • Direkter Support
    • Für Privatanwender zu teuer

Web Security Software Ratgeber: So finden Sie das richtige Tool für Ihr Unternehmen

Jens Priwitzer
Redakteur von trusted

Ein mittelständisches Unternehmen sucht einen neuen Ingenieur; eine Bewerber-E-Mail klingt vielversprechend. Die Kandidatin scheint über die geforderten Fachkenntnisse zu verfügen, über einen Link gewährt sie Zugriff auf Arbeitsproben und Referenzen. Aber: Zusammen mit den Bewerbungsunterlagen lädt der Personaler einen Trojaner herunter. Dieser legt das gesamte Netzwerk lahm und verschlüsselt alle Daten. Keiner hat mehr Zugriff auf das Netzwerk, die Produktion steht still. Wenig später erscheint eine Lösegeldforderung auf den Bildschirmen. Neben Trojanern gibt es eine ganze Flut an Schadsoftware – zum Beispiel Viren, Würmer, infizierte Apps und Webseiten, Botnetze, Spam- und Phishing-Mails. Um Ihr Netzwerk, Ihre Mitarbeiter und Ihre Firmen- und Kunden-Daten zu schützen, brauchen Sie das richtige Web SecurityTool.

  1. Mit einer Web Security Software schützen Sie sich gegen alle aktuellen Gefahren aus dem Internet. (Viren, Würmer, Trojaner, Malware, Botnetze, Phishing usw.)
  2. Die Basis-Absicherung umfasst einzelne Computer und Mobilgeräte (Smartphones, Tablets), lässt sich aber auch auf das Unternehmensnetzwerk, Online-Anwendungen und die eigene Website ausdehnen.
  3. Viele Web-Protection-Tools warten mit sinnvollen Zusatz-Funktionen auf: Web Application Security (Schutz von Internet-Anwendungen), Website Security Scan (Schutz der eigenen Website), Advanced Threat Protection (Schutz gegen Angriffe aus SSL-verschlüsseltem Datenverkehr)

Warum ist Web Security wichtig?

Web Security bedeutet übersetzt Web-Sicherheit und bezeichnet den Schutz gegenüber Gefahren aus dem Internet. Der Begriff zielt auf unterschiedliche Anwendungsfelder ab: den Schutz eines Computer oder Mobilgeräts, die Abschirmung eines Netzwerks, die risikolose Nutzung einer Online-Anwendung oder die Sicherung des eigenen Internet-Auftritts. Es existieren viele Angriffsformen: Hacker verstecken Schadsoftware auf Ihrer Webseite, ein Virus späht bei Mitarbeitern sensible Firmendaten aus, ein Trojaner kapert Ihr Netzwerk und versendet Spam-Mails.

Online-Angriffe sind eine reale Gefahr: Jedes zweite Unternehmen in Deutschland (51 Prozent) war schon einmal von digitaler Wirtschaftsspionage, Sabotage oder Datendiebstahl betroffen. Quelle: Bitkom.

Wie funktionieren Web-Protection-Systeme?

Obwohl die Anzahl an Schadsoftware und Cyber-Angriffen steigt, stehen Sie solchen Gefahren nicht hilflos gegenüber. Mit dem richtigen Web-Protection-Tool schützen Sie sich gegen Gefahren aus dem Internet. Drei verschiedene Ansätze stehen dabei zur Auswahl.

Web Protection

Diese Produkte schützen in erster Linie die einzelnen Endgeräte der Mitarbeiter. Dabei sind unterschiedliche Betriebssysteme kein Problem, da die Software Windows- und macOS-Endpunkte genauso unterstützt wie Linux-Systeme. Das Tool überwacht laufend den Internetverkehr auf allen Geräten und schlägt bei ungewöhnlichem Verhalten sofort Alarm. Üblicherweise installieren Sie das Programm auf jedem Gerät einzeln. Enthalten sind normalerweise ein Virenscanner, ein Anti-Malware-Tool, ein Verschlüsselungsalgorithmus und ein System, um Eindringlinge fernzuhalten.

Web Gateway

Dabei handelt es sich um eine Art Torwächter, der den Datenverkehr zwischen Internet und dem eigenen Netzwerk reguliert. Die Funktionsweise ähnelt einer Firewall, ist aber deutlich fortschrittlicher. Denn das Gateway analysiert die Inhalte des Datenverkehrs und filtert sie gegebenenfalls. In Frage kommt entweder eine spezielle Hardware, die Sie ins Netzwerk eingliedern, oder eine virtuelle Maschine des Web Security Anbieters. Viele Anbieter verbinden die eingerichteten Gateways, sodass die Systeme sich untereinander über neue Bedrohungen austauschen.

Cloud Service

Immer mehr Mitarbeiter nutzen Cloud-Anwendungen oder gehen mit Endgeräten online, bei denen keine Einbindung ins Unternehmensnetzwerk besteht. Cloud-basierte Web Security Plattformen gewährleisten ein konstant hohes Sicherheitslevel. Der mobile Nutzer geht nicht direkt online, sondern nur über den Cloud Service. Auch Zugänge von externen Standorten ins Netzwerk schützen Sie auf diese Weise besser und einfacher. Die Cloud-Lösung erhalten Sie ohne neue Hardware, allerdings sind oft auch Hybridlösungen von Cloud-Services mit lokalen Gateways möglich.

Viele Online-Gefahren lassen sich mit gesundem Menschenverstand reduzieren: beispielsweise, indem man einen Sperrcode auf dem Smartphone einrichtet, zweifelhafte Websites meidet und nicht unbedacht ausführbare Dateien öffnet.

Vorteile von Web Security Lösungen

Web-Protection-Systeme fassen in der Regel mehrere Funktionen zusammen und schützen Sie zuverlässig gegen interne und externe Bedrohungen:

  • Schutz vor Schadsoftware aller Art (Viren, Trojaner, Ransomware, Botnetze u. v. m.)
  • Schutz des Unternehmensnetzwerks inklusive externer Zugänge und mobiler Geräte
  • Schutz vor Datenverlust und Datendiebstahl (Insider Threat)
  • Sichere Regeln für Online-Anwendungen (Web Application Security)
  • Schutz der eigenen Website (Website Security Check)
  • Umfassende Reporting- und Analyse-Funktionen auf einem Dashboard

Nachteile von Web Security Tools

Das Angebot an Business-Tools ist groß. Die Suche nach der richtigen Software gestaltet sich daher oft schwierig. Je nach Umgebung sind Einschränkungen zu berücksichtigen.

Web-Protection-Tool installiert auf Endgeräten

Interne Web Security Lösungen erfordern aufgrund ihrer Komplexität ein hohes Niveau an IT-Wissen. Nutzt das Unternehmen verschiedene Systeme parallel, steigt der Aufwand an Pflege und Wartung. Zudem fällt es mitunter schwer, unterschiedliche Lösungen in eine einheitliche Plattform zu integrieren. Jedes Tool liefert eigene Ergebnisse, dadurch entstehen blinde Flecken in der Identifizierung und Bekämpfung von Gefahren. Auch der Schutz mobiler Endgeräte ist nicht immer gegeben, alle externen Zugänge benötigen eine eigene Absicherung.

Security-Tool genutzt als Web- oder Cloud-Lösung

Dass man seine Daten teilweise oder ganz einem Dritten überlässt, stellt für viele Unternehmen eine Herausforderung dar. Da die Sicherheit nicht mehr in den eigenen Händen liegt, besteht zum einen eine gewisse Abhängigkeit. Sie müssen sich darauf verlassen, dass der Anbieter die vereinbarte zeitnahe Erkennung von neuer Schadsoftware tatsächlich einhält. Zum anderen erfordert die Plattform genaue Regelungen hinsichtlich der Datenverfügbarkeit und Ausfallsicherheit der Technologie. Voraussetzung ist ebenfalls immer eine entsprechend starke Breitband-Internetverbindung.

Das kosten Web Security Lösungen

Anbieter von Web Security Tools haben verschiedene Kostenmodelle. Klassisch ist die Abrechnung nach abgesicherten Websites. Die Preise für solche Tools reichen von rund 80 Euro pro Monat für eine Website bis 400 Euro pro Monat für 10 Seiten. Parallel dazu gibt es auch Abrechnungsmodelle, die die enthaltenen Funktionen zur Berechnungsgrundlage machen: Einen Basisschutz gibt es da schon für rund 8 Euro pro Monat, Premium-Sicherheit mit zusätzlichen Features für bis zu 80 Euro.

Mit diesen Kosten müssen Sie durchschnittlich für den Website-Schutz rechnen
© patronus.io - Mit diesen Kosten müssen Sie durchschnittlich für den Website-Schutz rechnen

Die wichtigsten Funktionen von Web-Protection-Anwendungen

Eine Flut an Schadsoftware

Cyberkriminelle sind einfallsreich: Täglich entstehen 350.000 (!) neue Varianten von Viren, Würmern, Trojanern, Ransomware und anderen Schadprogrammen.

Web Security Tools – manchmal von den Anbietern auch als „WebSecurity“ oder „Websecurity“ vermarktet – gibt es in großer Anzahl. So unterschiedlich die verschiedenen Programme im Einzelnen auch sind, eine Reihe von Funktionen haben sie gemeinsam.

Web-Filterung

Das Tool sperrt den Zugriff auf Webseiten mit unerwünschten Inhalten. Dazu zählen beispielweise Online-Gaming-Portale oder Webseiten für Glücksspiele. Die Web Security Software erkennt automatisch potenzielle Kandidaten und prüft anhand verschiedener Kriterien die Reputation der Seite. Auch zuvor unbekannte Webseiten lassen sich auf diese Weise erkennen und sperren.

Inhaltsprüfung

Das Security-Tool kontrolliert alle Web-Inhalte, die Mitarbeiter herunterladen, sowie alle E-Mails auf versteckte Malware, zum Beispiel in ActiveX-Komponenten. Dabei überprüft die Anwendung nicht nur Text- und Tabellen-Dokumente, sondern auch ZIP-Dateien, Grafiken oder PDFs. Auch die Weitergabe vertraulicher Kunden- und Firmendaten lässt sich dadurch einschränken.

Virenschutz

Die Anti-Virus-Software überprüft mindestens einmal pro Tag, ob eine Infektion des Computers bzw. des Netzwerkes besteht. Tägliche Updates versorgen das Tool mit den notwendigen Informationen, um gezielt gegen neue Gefahren vorzugehen. In der Zwischenzeit erkennen Heuristiken mit hoher Trefferquote unbekannte Bedrohungen, Unterstützung liefern cloud-basierte Erkennungstechniken.

Malware-Schutz

Angriffe von Malware werden immer raffinierter, daher rüsten auch die Web Security Programme auf. Zu den abgewehrten Gefahren gehören zum Beispiel SQL-Injektionen (unbefugte Zugriffe auf SQL-Datenbanken) oder manipulierte Benutzerprofile (Cross Site Scripting). Das Tool unterbindet auch Schwachstellen in Website-Frameworks oder eine fehlerhafte Authentifizierung.

SSL-Prüfung

SSL-Zertifikate erhöhen die Sicherheit von Webseiten im Internet. Doch die Zahl an Malware und Bot-Netzwerken, die sich hinter einer SSL-Verschlüsselung versteckt, wird immer größer. Normale Firewalls untersuchen aber in der Regel keine verschlüsselten Daten. Einige Web Security Anwendungen integrieren mittlerweile daher die SSL-Prüfung – ohne Einschränkungen bei der Geschwindigkeit.

Schutz vor Datenkompromittierung

Der Schutz besonders sensibler Kunden- und Business-Daten hat für Unternehmen oberste Priorität. Um Diebstahl oder Verlust zu verhindern, verschlüsseln die Tools alle Datenübertragungen zwischen Computern, Mobilgeräten, Wechseldatenspeichern, Servern und Cloud-Speichern. Auf diese Weise halten Unternehmen auch gesetzliche Compliance-Anforderungen leichter ein.

Für wen ist welche Web Security Software geeignet?

Ein gutes Web Security Tool ist für jedes Unternehmen Pflicht. Doch je nach Branche machen sich andere Anforderungen bemerkbar. Verwaltungen, Strafverfolgungsbehörden, Finanzdienstleister und Unternehmen im Gesundheitssektor verzeichnen häufig gezielte Angriffe. Zudem sind sie gefordert, gesetzliche Vorschriften zur Datensicherheit einzuhalten. Die Web-Protection-Plattform hat diesen Anforderungen zu genügen. Auch alle anderen Unternehmen sollten auf einen starken Schutz nicht verzichten, denn selbst kleine Hersteller werden oft Opfer von Cyber-Angriffen.

Jedes Unternehmen, das gute Produkte herstellt, muss sich der Gefahr eines IT-Angriffs bewusst sein.

Darauf sollten Sie bei Web-Protection-Systemen achten

Web Security Programme erhalten Sie entweder als Stand-Alone-Produkt, das Sie oder Ihre IT-Mitarbeiter selbstständig installieren und warten. Oder Sie entscheiden sich für eine integrierte Plattform, deren Setup und Wartung der Anbieter übernimmt. Mitunter nutzt man dafür keine eigene Technologie, sondern die Algorithmen eines Partnerunternehmens, das eine entsprechende Lizenz vergeben hat. Weitere Punkte, die eine Rolle spielen, sind:

Skalierung und Web Application Security

Bei Firmen ist es vor allem wichtig, dass die Software eine gute Skalierungsfunktion besitzt. Das heißt, dass sie sich an eine wachsende Anzahl an Endgeräten anpassen lässt. Da viele Unternehmen immer mehr Dienste über Online- oder Cloud-Lösungen nutzen, sollte das Tool auch entsprechende Schutzmechanismen bereitstellen. Tools für die sogenannte Web Application Security überwachen laufend den Datenverkehr zu Online-Anwendungen und verhindern Manipulationsversuche.

Check der Website Security nicht vergessen

Kleine und mittlere Unternehmen betreiben meist eine eigene Website. Doch mangels Ressourcen für ein laufendes Monitoring oder regelmäßige Updates weisen die Websites oft Sicherheitslücken auf. Cyber-Kriminelle nutzen diese Schwachstellen aus und platzieren unerkannt Schadsoftware. Einige Web Security Tools beinhalten deshalb eine Funktion namens „Website-Scan“ oder „Website-Scanner“. Dieses Feature ermittelt die Bedrohung und hilft bei der Entfernung der Schadsoftware.

Entdeckt das Website Security-Tool eine Schadsoftware, müssen Sie handeln. Ansonsten drohen ein Vertrauensverlust bei Nutzern und Kunden, Abmahnungen oder gar die Abschaltung der Website.

Fazit

Damit Unternehmen sich bestmöglich schützen, benötigen sie eine zuverlässige Web Security Software. Umfangreiche Plattformen bieten eine breite Absicherung gegen externe und interne Bedrohungen. Entscheidend bei der Auswahl ist daher das individuelle Risiko, doch auch die Performance spielt eine wichtige Rolle. So lassen sich Einschränkungen in der Nutzung möglichst gering halten. Welche Umgebung – Endgerät, Netzwerk, Cloud – die passende Lösung bietet, hängt von Ihren Anforderungen ab. Unser Vergleich hilft Ihnen, die richtige Entscheidung zu treffen.

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