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Dienstag, 3 Juli 2018
12 Minuten Lesezeit

Homepage erstellen - Ratgeber

Alex Schreiner
Redakteur von trusted

So können Sie eine eigene Internetseite erstellen

Um eine repräsentative und besucherfreundliche Website ins Leben zu rufen, sollten Sie sich über Ihr Vorgehen klar werden: Sind Sie bereit, die Homepage selbst zu gestalten und technische Vorhaben wie Suchmaschinenoptimierung in Eigenregie umzusetzen? Oder möchten Sie doch lieber auf Profis zurückgreifen, die Ihnen diese Arbeit abnehmen?

Für beide Szenarien gibt es je zwei Varianten, auf die Sie zurückgreifen können. Mit allen sollten Sie sich intensiv auseinandersetzen, um die für Sie bestmögliche Lösung zu finden.

Homepages selbst gestalten: Baukasten oder CMS?

Je nachdem, ob Sie sich als technisch fit einschätzen oder bei sich noch eher Nachholbedarf sehen, können Sie bei Ihrer Internetpräsenz selbst Hand anlegen. Dazu stehen Ihnen ganz konkret zwei Möglichkeiten offen: Entweder nutzen Sie einen Homepage-Baukasten oder Sie setzen ein Content Management System (kurz: CMS) ein, um Ihre Website zu veröffentlichen.

Der Homepage-Baukasten

Fällt Ihre Wahl auf einen Homepage-Baukasten, wird Ihnen diese Entscheidung viel technische Arbeit abnehmen. In der Regel wartet hier ein Drag-and-Drop Editor auf Sie, in dem Sie Ihre Inhalte via weniger Mausklicks hin und her bewegen können und so Ihre Homepage aufbauen. Dieser Prozess wird Sie nicht allzu viel Zeit kosten und selbst für Anfänger weitestgehend simpel ablaufen. Technische Hintergrundeinstellungen wie Suchmaschinenoptimierung rufen Sie meist über ein extra eingepflegtes Menü ab, damit Sie nicht tiefer in die Programmierung eingreifen müssen.

Der Nachteil eines Homepage-Baukastens wiederum liegt auf der Hand: Sie werden in den meisten Fällen ein Design von der Stange einsetzen und haben weniger individuellen Spielraum, was das leichte Handling begründet. Außerdem sollten Sie sich auf höhere Kosten gefasst machen, als es bei einem CMS der Fall sein würde.

Der Homepage-Baukasten ist daher die richtige Wahl für Sie, wenn Sie Ihre Website selbst bauen, aber nicht viel Aufwand investieren möchten und wenig technische Vorkenntnisse mitbringen. Zu den wohl praktischsten Baukästen im Netz zählen die Anbieter Jimdo Creator, Wix und der 1&1 MyWebsite.

Content Management Systeme

Content Management Systeme eignen sich grundsätzlich eher für Fortgeschrittene. Mit den ein oder anderen Programmierkenntnissen, können aber auch von Anfängern erlernt und eingesetzt werden. Ein solches CMS beschreibt im Grunde nichts anderes als ein Programm, mit dem Sie Inhalte für Ihre Homepage erstellen und verwalten können. Dabei arbeiten Sie in aller Regel nicht in einem Drag-and-Drop-Editor, sondern mit einer komplexeren Benutzeroberfläche, die Ihnen die Möglichkeit zur Installation von Plugins und eigenen Design-Themes gibt.

Das bekannteste Beispiel und am häufigsten genutzte Content Management System ist derweil Wordpress. Andere populäre Anbieter sind TYPO3 sowie Joomla. Dennoch bleibt Wordpress das für Ihr Projekt sicher empfehlenswerteste System, da die Anzahl an verfügbaren Erweiterungen und Designs hier mit großem Abstand am höchsten ist und auch Hilfestellungen im Netz zahlreich vorhanden sind.

Seien Sie sich aber darüber bewusst, dass der Einsatz von Wordpress bei Weitem nicht so schnell und intuitiv erfolgt, wie es bei einem Baukasten der Fall ist. Entweder bringen Sie bereits einige Erfahrung im Webdesign mit oder Sie werden mehrere Stunden Zeit investieren müssen, um mit Wordpress selbst warm zu werden.

Homepage gestalten lassen: Agentur oder Freelancer?

Sie haben festgestellt, dass eine eigene Webgestaltung überhaupt nicht Ihr Ding ist und möchten sich lieber von Profis unter die Arme greifen lassen? Dann erwarten Sie auch hier zwei Varianten, die sich insbesondere in Ihren Kosten unterscheiden. Welche der beiden die für Sie passende Lösung ist, hängt ganz von Ihren Ansprüchen und Ihrem Budget ab.

Kooperation mit einer Agentur

Die wohl geläufigste Lösung für eine eigene Homepage ist die Kooperation mit einer professionellen Agentur. Hier wählen Sie eine für Sie vertrauenswürdige Adresse aus und kommunizieren Ihre Vorstellungen. Die Agentur wird Ihre Homepage programmieren, gestalten und veröffentlichen, aber in der Regel auch eine saftige Rechnung stellen.

Dennoch ist dies die wohl individuellste Lösung, da hier echte Profis am Werk sind und jeden Ihrer Wünsche ohne Probleme umsetzen können. Achten Sie lediglich darauf, dass auch hier ein CMS eingesetzt wird, damit Sie im späteren Verlauf kleinere Textänderungen oder News selbstständig einpflegen können und nicht auf die Agentur angewiesen sind. Letzterer Fall könnte eventuell zu Zusatzkosten führen.

Kooperation mit einem Freelancer

Freelancer gibt es heutzutage wie Sand am Meer - und trotzdem oder gerade deshalb sollten Sie Ihren Webdesigner mit Bedacht wählen. Besonders günstige Angebote erhalten Sie über Plattformen wie Fiverr.com. Das liegt insbesondere daran, dass Sie hier Webdesigner finden werden, die in günstigen Ländern wie Thailand oder Vietnam leben und daher geringere Preise aufrufen können. In den meisten Fällen wird die Kommunikation aber in englischer Sprache ablaufen, darüber sollten Sie sich bewusst sein. Selbstverständlich können Sie auch einen in Deutschland ansässigen Freelancer engagieren, müssen hier aber mit einer höheren Gage rechnen.

Finden Sie jedoch den passenden Webdesigner, können Sie sich meist auf eine zügige und komplikationslose Bearbeitung Ihres Anliegens freuen, da Sie stets in direktem Austausch mit Ihrem Freelancer stehen. Lassen Sie sich, falls notwendig, regelmäßig Updates geben, um keine späteren Überraschungen erleben zu müssen. Wichtig sind bei Freelancern und Agenturen gleichermaßen vorzeigbare Referenzen, die Ihnen einen Eindruck von Arbeitsweise und Handschrift des Auftragnehmers verschaffen.

Inhalte erstellen

Wie auch immer Sie sich beim Aufbau Ihrer Website entscheiden: Die letztendlichen Webinhalte stellen Sie selbst zusammen. Auch in diesem Punkt gibt es einige wichtige Details und Herausforderungen, denen Sie sich stellen müssen, um guten Webcontent zu entwickeln. Welche das sind und wie Sie sich auch hier notfalls Experten zu Rate ziehen können, erfahren Sie in diesem Abschnitt.

In der Regel wird Ihre Homepage zu neunzig Prozent aus Text und Bild in verschiedensten Variationen bestehen. Beide Formate klingen vorerst nach verhältnismäßig leichter Umsetzung, bedürfen aber dennoch Ihrer vollen Aufmerksamkeit.

Text

Der Webtext steht bei den meisten Websites und Blogs im Fokus. Daher sollten Sie hier besser zweimal hinschauen und technisch relevante wie die Nutzerfreundlichkeit betreffende Aspekte beachten.

Sicher haben Sie schon einmal von suchmaschinenoptimierten Texten gehört, die im Idealfall jede Website hervorbringen sollte. Letztlich steckt hinter dieser schwer definierbaren Begrifflichkeit nichts weiter, als das gleichermaßen suchmaschinen- wie leserfreundliche Verfassen von Artikeln und Inhalten. Schreiben Sie daher in erster Linie für Ihre Websitebesucher, damit für jene die bestmögliche Qualität entsteht. Um diesen Text für Suchmaschinen zu verfeinern, sollten Sie Ihre Website zuerst auf bestimmte Keywords ausrichten, die Sie anschließend samt verwandten Begriffen in Ihre Texte einbauen. Dies geschieht auf ganz natürliche Weise und sollte keinesfalls in jedem zweiten Satz erzwungen werden.

Sind Sie von Haus aus nicht der geborene Texter, können Sie auch in diesem Fall einen Profi engagieren. Hier bieten sich freiberufliche Texter oder spezialisierte Werbetexter an, die Ihre Inhalte in gut lesbare Artikel verwandeln. Achten Sie bei der Auswahl auf einen zu Ihrer Tonality passenden Stil und sehen Sie sich vor einem eventuellen Engagement einige Beispieltexte an, um auf Nummer Sicher zu gehen.

Spezielle Texter-Plattformen sind beispielsweise content.de oder Textbroker.

Bilder

Damit auf Ihrer Website keine ungeliebte Bleiwüste entsteht, sollten Sie Ihre Homepage mit genügend Bildern spicken, um den textlichen Content aufzulockern. Dazu verwenden Sie im Idealfall natürlich eigene Bilder, können aber genauso gut auf Stockphotos zurückgreifen. Diese müssen übrigens nicht immer teuer sein: Als Alternative zu Shutterstock und Co. können Sie ebenso gut Pixabay oder Pexels aufsuchen und nach geeigneten Fotos stöbern.

Nutzen Sie “Alt-Tags”

Wichtig sind Ihre Bilder außerdem für die Suchmaschinenoptimierung: Hier können Sie sogenannte “alt-Tags” einbinden und Ihre Bilder mit entsprechenden Beschreibungen bestücken. Da Ihre Fotos inhaltlich passend sein sollten, wird auch Ihre Beschreibung darauf zutreffen. Alt-Tags werden Ihrem Website-Besucher dann angezeigt, wenn die Bilder aus technischen oder sonstigen Gründen nicht geladen werden können. So erfährt Ihr Leser dennoch, was auf der jeweiligen Abbildung zu sehen gewesen wäre. Google registriert dies ebenfalls und wird den Einsatz von Alt-Tags entsprechend honorieren.

Über Tools wie Tinypng können Sie außerdem die Dateigröße des Bildes anpassen, um Ihren potentiellen Besucher nicht mit allzu großen Ladezeiten zu reizen. Optimalerweise liegt Ihre Dateigröße unter der 200 Kilobyte-Marke.

Kostenlose Homepage erstellen

Haben Sie sich für die Nutzung eines Homepage-Baukastens entschieden und sind sich noch nicht ganz schlüssig, bei welchem Anbieter Sie letztlich unterkommen möchten, bieten sich vorerst kostenfreie Tarife zur Probe an. Diese werden beispielsweise von Vorzeigebeukästen wie Jimdo oder Wix angeboten, sodass Sie erst testen können, was Sie womöglich später kaufen.

Doch auch vollkommen kostenfreie Angebote gibt es. Solche bieten sich beispielsweise an, wenn Sie eine private Homepage planen, zum Beispiel über einen Urlaub oder eine anstehende Feier (Hochzeit, etc.). Bei den meisten Homepage-Baukästen werden Sie nicht zwingend zur Kasse gebeten, sofern Sie einige Abstriche in Kauf nehmen. Kostenlose Homepages bedeuten stets vom Anbieter platzierte Werbung, keine eigene Domain, sondern eine Subdomain des Baukastens, sowie eine eingeschränkte Funktionalität.

Für geschäftliche oder anderweitig seriöse Zwecke kommt eine solche Variante also kaum in Frage. Für Privatanwender kann es dennoch nicht schaden, sich einmal in die Thematik zu vertiefen.

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Business Homepage erstellen

Dass sich für eine Business-Website keine kostenlose Homepage eignet, dürfte klar sein. Trotzdem sollten Sie auch hier nicht einfach blind ins Vergnügen springen, sondern Anbieter, Zweck und Aufbau Ihrer Website bewusst überdenken.

Zuerst einmal definieren Sie den Zweck Ihrer Internetpräsenz: Welches Ziel verfolgen Sie mit Ihrer Website? Möchten Sie Dienstleistungen oder Produkte verkaufen, nur informieren oder sich und Ihr Unternehmen bestmöglich präsentieren?

Je nachdem, wie Ihre Antwort lautet, wählen Sie den geeigneten Anbieter aus. Sollten Sie sich für Wordpress entscheiden, empfiehlt sich nochmals, etwas technisches Know-How mitzubringen. Ist das nicht der Fall, können Sie guten Gewissens auf einen Baukasten wie den 1&1 MyWebsite Editor, Jimdo oder Wix zurückgreifen. Dort finden Sie ebenfalls einige Widgets für Business-Zwecke sowie bereits nach Branchen und Themen sortierte Designs vor.

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Private Homepage erstellen

Private Homepages unterliegen im Vergleich zu Business-Websites nicht so starken Reglementierungen bezüglich Inhalten und Suchmaschinenoptimierung. Zumeist möchten Sie mit einer privaten Seite auch gar nicht via Google gefunden werden. Daher sind Sie in Ihrer Umsetzung wesentlich freier und kreativer, als es bei geschäftlichen Projekten der Fall wäre.

Brainstormen Sie dennoch, welche Inhalte Sie wie veröffentlichen möchten und stürzen Sie sich anschließend ins Geschehen. Teilen Sie Ihre Inhalte mit Bekannten und Freunden oder jenen Besuchern, die Sie auf Ihrer Website wissen möchten.

Zu diesem Zweck eignen sich selbstverständlich vorerst kostenfreie Tarife von Homepage-Baukästen, um keine unnötigen Kosten anzuhäufen.

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Online Shop erstellen

Möchten Sie eigene Produkte verkaufen, eignet sich dazu bestens ein eigener Online-Shop. Gerade bei einem solchen Projekt sollten Sie allerdings in Sachen Baukastenwahl auf einen Profi wie Weebly zurückgreifen, der Ihnen alle relevanten Funktionen von Beginn an mitliefert. Auch eine kostenfreie Homepage sollten Sie kategorisch ausschließen, um fremde Werbung und eine Subdomain Ihres Anbieters zu umgehen.

Ihre Website bauen Sie selbstverständlich rund um Ihre Produkte auf. Das heißt: Die Produkte und nicht Ihre eventuellen Texte oder anderweitigen Inhalte stehen im Vordergrund. Präsentieren Sie direkt auf der Startseite Ihr Zugpferd samt “Kaufen”-Button. Gestalten Sie den Kaufprozess außerdem so simpel wie möglich. Hier dürfen keinerlei überflüssige Hürden ihren Platz finden. Möglicherweise macht auch der Einsatz eines Newsletters Sinn, den Sie mit Ihrem Shop verknüpfen.

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Blog erstellen

Ein eigener Blog ist für viele Online-Nutzer seit langem ein Traum. Glücklicherweise bieten sich Ihnen heutzutage so viele verschiedene Tools, um diesen Traum in die Tat umzusetzen, dass Sie sich lediglich für eines entscheiden und loslegen müssen.

Auch hier sollten Sie natürlich vorab Zweck, Inhalt und Nische festlegen. Bloggen Sie schließlich über Gott und die Welt, werden Sie wohl kaum eine definierte Zielgruppe erreichen oder auf lange Sicht eine Stammleserschaft aufbauen. Bereiten Sie anschließend Ihren Look und Ihr Standing vor und beginnen Sie mit dem Aufbau.

Greifen Sie entweder zu einem Baukasten oder einem CMS wie Wordpress, um Ihren Blog umzusetzen. Für rundum professionelle Blogs eignet sich ganz klar Wordpress besser. Pflegen Sie hingegen nicht allzu hohe Ambitionen, kann auch ein Baukasten mit integrierter Blogfunktion Sinn ergeben.

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