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Mittwoch, 6 Juni 2018
11 Minuten Lesezeit

Homepage - Ratgeber

Alex Schreiner
Redakteur von trusted

Für Freiberufler, Selbstständige, Unternehmer und Einzelhändler zählt eine eigene Website heutzutage schon fast zum guten Ton. Oftmals ist sie gar zur beruflichen Notwendigkeit geworden. Aber nicht nur aus rein repräsentativen Gründen kann eine professionelle Website Sinn machen: Hauptberufliche Blogger verdienen unlängst Geld durch ihre Internetpräsenz und einige Shop-Betreiber sichern sich durch einen Web-Shop ebenfalls ein beschauliches Einkommen.

  1. Erstellen Sie einen Plan für Ihre Homepage: Wie viele Seiten und welche Inhalte benötigen Sie? Welches Ziel verfolgen Sie?
  2. Bleiben Sie sich treu: Setzen Sie einen wiederkehrenden Farbstil sowie ein einheitliches Layout ein, um Ihren Besucher nicht zu verwirren.
  3. Betreiben Sie ausreichend Suchmaschinenoptimierung, um gefunden zu werden. Hier unterscheiden Sie zwischen On- und Off-Page-Optimierung. Beide Maßnahmen sind für echten Website-Erfolg unausweichlich.

Allgemeines

Der Traum von der eigenen Website kann verschiedenste Gründe haben, wie Sie bereits erfahren konnten. Ganz gleich, welchem Ideal Sie folgen möchten: Ein paar grundlegende Kenntnisse sollten Sie bereits zu Beginn kennenlernen. So entgeht es bereits vielen Website-Betreibern, überhaupt zu wissen, was eine Website im Gesamten überhaupt ist. Oder könnten Sie sich diese Frage aus dem Stehgreif beantworten?

Im Allgemeinen bezeichnet man als eine Homepage oder Website eine Sammlung vieler unterschiedlicher Seiten, die im Gesamtbild eine Website abbilden. Ähnlich wie ein Katalog verfügt Ihr Internetauftritt also über verschiedene Seiten mit diversen Inhalten. Dieses gesamte Konstrukt ist letzten Endes unter Ihrer Domain erreichbar. Diese geben Sie in die Adresszeile Ihres Browsers ein und rufen somit Ihre Website auf.

Zumeist sind die Seiten einer Website in HTML verfasst und gebündelt. Häufig definiert sich eine Homepage aber auch nur aus einer einzigen Seite. Dieses Phänomen nennt sich Onepager.

Nachdem Sie diese Grundkenntnisse mitnehmen konnten, wird es Zeit, Ihr eigenes Projekt anzugehen. Werden Sie sich daher im ersten Schritt einmal über den eigentlichen Grund für Ihre Website klar. Fragen Sie sich:

Warum brauchen Sie eine eigene Homepage?

Je nachdem, aus welcher Position Sie Ihre Website betreiben, kann der Anreiz dahinter verschiedenster Quelle entspringen. Sie können beispielsweise Ihre Bekanntheit steigern oder Produkte verkaufen wollen. Denken Sie deshalb einmal gründlich über den Zweck und Anlass Ihrer Homepage nach, bevor Sie loslegen. Im Folgenden finden Sie dazu die wohl häufigsten Motive, die hinter einer eigenen Website stecken können.

  1. Bekanntheit steigern

    Wie bereits angesprochen, dienen einige Websites lediglich zur Steigerung der eigenen Bekanntheit oder der Bekanntheit einer bestimmten Marke. Selbstverständlich legen Sie dazu nicht bloß eine einfache Seite mit Ihrem Portfolio oder Ihrem Steckbrief an, sondern setzen sich oder Ihre Marke kräftig in Szene: Starten Sie einen Blog, ein eigenes Videotagebuch oder definieren Sie sich durch andere Highlights, die potentielle Besucher dazu verleiten, Ihre Website wieder und wieder aufzurufen. Verlinken Sie sich regelmäßig in sozialen Netzwerken und teilen Sie Ihre Beiträge in passenden Gruppen und Foren. Somit können Sie Ihre eigene Bekanntheit Step by Step durch eine persönliche Homepage ansteigen lassen.

  2. Produkte verkaufen

    Ein ebenso häufiges Anliegen ist das Veräußern von digitalen oder physischen Produkten. Hierzu legen Sie in aller Regel einmalig eine Shop-Seite mit allen zugehörigen Features an und bewerben diese über entsprechende Kanäle. So verkaufen Sie im Idealfall ohne weiteres Zutun Ihre Produkte oder Dienstleistungen über Ihre eigene Website.

  3. Interessenten und Kunden gewinnen

    Der klassische Ansatz einer geschäftlich initiierten Homepage ist der Gewinn neuer Kunden oder zumindest Interessenten. Dazu braucht es in den meisten Fällen eine umfangreichere Seite, die Ihr Unternehmen oder Projekt in voller Bandbreite präsentiert und darstellt. Für Freiberufler und Selbstständige reicht hingegen häufig auch ein smarter Onepager aus. Welche Art und Weise letztlich für Sie passender ist, werden Sie selbst entscheiden müssen.

  4. Newsletter-Abonnements

    Möchten Sie eine große E-Mail-Liste aufbauen, die sich für ein ganz bestimmtes Thema interessiert? Oder der Sie regelmäßig Updates aus Ihrem Blog zusenden können? Auch dann ist eine eigene Website der richtige Weg. Fügen Sie Ihrer Internetpräsenz schlicht eine Newsletter-Anmeldung hinzu und weisen Sie regelmäßig auf selbige hin. Schritt für Schritt sollten erste Erfolge erkennbar sein und neue Abonnenten hinzukommen.

  5. Private Nutzung

    Zu guter Letzt kommen auch viele private Nutzer auf die Möglichkeit, eine eigene Homepage zu gestalten, zurück. Hier ist der Hintergrund jedoch breit gefächert: Hochzeiten, Trauerfälle, Geburtstage, Jubiläen und viele Anlässe mehr sind oftmals Grund genug, eine eigene Website ins Leben zu rufen. Ergeht es Ihnen ebenso und Sie haben privaten Online-Bedarf, erwarten Sie bei Anbietern wie oder sehr kostengünstige wie kostenfreie Tarife.

Haben Sie Ihren Ansatz gefunden und möchten Ihre Seite nun ins Leben rufen? Dann beginnen Sie am besten mit den folgenden drei Schritten:

Ihre eigene Homepage in 3 Schritten

Homepage planen

Zuallererst steht die Planung Ihrer Internetpräsenz an. Hier gilt ähnlich wie beim Hausbau: Ein gutes Fundament ist unerlässlich. Das heißt für Sie: Denken Sie aus Sicht Ihrer Zielgruppe und planen Sie vorausschauend, welche Inhalte und Seiten sinnvoll und erwünscht sein könnten.

Homepage planen - Ratgeber

Wer eine eigene Homepage ins Auge fasst, benötigt vorher ausreichend Zeit und Ideen, um selbige auch zu planen. Der Grund dafür ist denkbar einfach: Erstellen…

Aber keine Sorge: Dabei müssen Sie nicht auf plötzliche Eingebungen aus dem Nichts hoffen. Ganz im Gegenteil. Holen Sie sich Inspirationen aus dem Netz. Nutzen Sie dazu die Plattform Pinterest oder sehen Sie sich die Seiten Ihrer Konkurrenz an. Kopieren Sie nichts, aber halten Sie genau Ausschau nach individuellen Lösungen, die auch zu Ihnen passen könnten, und bringen Sie diese für sich in Form. In aller Regel werden Sie dabei selbst neue Gedanken und Ideen entwickeln, sodass Sie der Basis für Ihre Homepage einen ganz eigenen Stempel aufdrücken können.

Ebenfalls wichtig ist, dass Sie Ihre Seitenanordnung planen. Legen Sie dazu fest, welche Unterseiten neben Ihrer Startseite existieren sollen und wie diese miteinander verknüpft sein könnten. Folgen Sie dabei einem typischen Nutzerverhalten und simulieren Sie, an welchen Stellen eine Verlinkung zu welcher Seite sinnvoll sein kann. Unterteilen Sie Ihre Seiten in Haupt- und Unterseiten, sodass im schlussendlichen Header-Menü noch ein guter Überblick gegeben ist.

Setzen Sie sich außerdem fixe Ziele je Seite. Definieren Sie dazu ganz genau: Wozu ist diese oder jene Seite gut? Möchten Sie damit einen Verkauf erzielen, eine Dienstleistung vermitteln oder nur detailliert aufklären oder informieren? Nach diesen Angaben können Sie in der späteren Gestaltung Ihren Fokus entsprechend legen und Ihr Ziel in Angriff nehmen.

Außerdem braucht es für Ihre Homepage noch einen Stil - farblich wie gestalterisch. Sehen Sie sich in Ihrem Homepage-Baukasten die besten Designvorlagen für Ihre Branche oder Ihren Bereich an und entscheiden Sie sich für einen Stil. Alternativ können Sie selbstverständlich auch selbst Hand anlegen. Wichtig ist allerdings, dass Sie durchweg einen erkennbaren roten Faden spannen, der gewisse Farbkombinationen, Layouts und eine einheitliche Typografie umfasst.

Homepage erstellen

Auf dem Weg zur eigenen Internetpräsenz, haben Sie vorerst zwei Möglichkeiten: Entweder arbeiten Sie mit einem kompletten Homepage-Baukasten, der Ihnen besonders als Anfängerin oder Anfänger besonders unter die Arme greifen und viel Arbeit abnehmen wird. Oder, sollten Sie schon etwas fortgeschrittener agieren, Sie entscheiden sich für ein Content Management System wie beispielsweise Wordpress, das von der Handhabung her etwas komplexer wirken dürfte, Ihnen aber letzten Endes mehr Freiheiten bietet. In diesem zweiten Schritt erhalten Sie über beide Varianten einen kurzen Überblick, sodass Sie die für Sie beste Lösung finden können.

Homepage erstellen - Ratgeber

Eine eigene Homepage zu erstellen stellt oft ein komplexeres Unterfangen dar, als zuvor angenommen. Gerade für Webdesign-Neulinge ist die Arbeit an der…

Die eigene Website mit einem Homepage-Baukasten erstellen

Die Baukasten-Variante ist sicher der einfachere Weg, eine Website auf die Beine zu stellen. Sofern Sie keinerlei komplexe Sonderwünsche integrieren möchten und auf eine umfassende und hauptsächliche repräsentative Seite aus sind, werden Sie mit dieser Lösung sicher gut zurecht kommen. Der Hauptvorteil liegt hier darin, dass Sie nicht viel Zeit investieren müssen, um Ihre Website bereitzustellen. Dafür wird allerdings eine monatlich höhere Gebühr fällig, als wenn Sie Ihre Website beispielsweise bei 1&1 Webhosting hosten und mit Wordpress arbeiten.

Ein Nachteil hingegen sind die recht ähnlich wirkenden Designvorlagen, denen Sie quasi ausgeliefert sind. Kaum besteht bei einem Baukasten die Möglichkeit, Ihr eigenes Template zu integrieren oder eine Zeile Code zu verändern. Es kann also schon einmal vorkommen, dass Sie den Look Ihrer Homepage auch auf anderen Seiten auffinden - was besonders in Konkurrenzfällen ärgerlich sein dürfte.

Nichtsdestotrotz überzeugt bei Homepage-Baukästen die Einfachheit im Aufbau und der oftmals kompetente Support, auf den Sie zurückgreifen können. Für Homepages ohne großartige Features wie etwaige Datenbanken im Hintergrund oder extravagante Online-Shops können Sie also guten Gewissens einen Baukasten wie Jimdo, 1&1 MyWebsite oder Wix auswählen und Ihre Website aufbauen.

Die eigene Website mit einem Content Management System erstellen

Ein Content Management System (kurz: CMS) fordert von Ihnen einiges mehr, als nur die Beherrschung eines Drag-and-Drop-Editors. Mindestens eine gute Basis an HTML-Kenntnissen sollten Sie mitbringen, um mit Wordpress und Co. tatsächlich effektiv arbeiten zu können. Denn: Lediglich durch den Einsatz des ein oder anderen Plugins werden Sie hier einen visuellen Editor erzeugen können. Dieser ist jedoch nicht die Regel und auch nicht Sinn der Sache.

Doch gerade durch seine Komplexität hat ein CMS auch Vorteile: Sie können Ihre Website mit maximaler Individualität auf die Beine stellen und nach Lust und Laune Datenbanken, Mitgliederbereiche und weitere Erweiterungen zu Ihrer Website hinzufügen. Bei Wordpress selbst haben Sie außerdem Zugriff auf einen großen Plugin-Markt, aus dem Sie hilfreiche Add-Ons für Ihr Projekt entnehmen und einsetzen können. Außerdem halten Sie den Preis relativ gering, da Sie bei Anbietern wie 1&1 oder Strato nur eine Domain inklusive Webspace hinterlegen müssen, um mit Wordpress arbeiten zu können.

Seien Sie sich trotzdem darüber im Klaren, dass Sie während der Bearbeitung in Wordpress auf keinen direkten Support zurückgreifen können. Sollten Sie vorab feststellen, dass Ihnen ein kompetenter Support jedoch wichtig ist, greifen Sie zu einem Homepage-Baukasten.

Homepage optimieren

Achten Sie im letzten Schritt darauf, dass Sie Ihre Seite für Suchmaschinen optimieren. Dabei unterscheidet man in On- und Off-Page-Optimierung. On-Page-Optimierung beschreibt dabei alle Vorkehrungen, die Sie auf Ihrer Website treffen. Unter Off-Page-Optimierung fällt hingegen alles, was abseits Ihrer Website geschieht, aber in Verbindung zu jener steht. In diesem Abschnitt werden Sie beide Möglichkeiten zur Suchmaschinenoptimierung kennen lernen und erfahren, worauf Sie grundlegend achten sollten.

On-Page Optimierung

Auf Ihrer Seite selbst halten Sie die Fäden in der Hand. Hier haben Sie alle Möglichkeiten, um eine ideale Ausgangsposition für Ihre Homepage zu erschaffen. Daher gibt es ein paar Grundlagen, die Sie kennen sollten, bevor Sie Ihre Website veröffentlichen.

Begonnen beim direkten Einsetzen von Bildern auf Ihren Seiten, legen Sie besonderen Wert auf alternative Bildtexte. Diese garantieren Ihnen, dass Ihr Besucher auch im Falle eines Fehlers beim Laden des Bildes durch eine kurze Bildbeschreibung erfährt, was auf dem Bild zu sehen gewesen wäre. Doch nicht nur das: Auch Suchmaschinen wie Google lesen diesen Text aus und ordnen ihn thematisch zu. Achten Sie also darauf, dass Sie einen sorgfältigen Alt-Text hinterlegen.

Neben Bildern sollten Sie auch Texte auf Ihre hauptsächlichen Keywords optimieren: Hierbei ist es allerdings von sekundärer Relevanz, wie häufig Sie ein Keyword verwenden. Viel wichtiger wird für die Suchmaschinen, wie gut dieses Keyword in Verbindung zu weiteren relevanten Begriffen steht. Seien Sie also beim Verfassen Ihrer Texte auf einen echten Mehrwert für Ihren Leser aus. In den meisten Fällen entsteht so auch ein guter Content für die Suchmaschine.

Der aber wohl maßgebliche Teil der On-Page-Optimierung besteht im Hinterlegen von Keywords, Meta-Descriptions und Seitentiteln. All diese Einstellungen können Sie auch beim Einsatz eines Homepage-Baukastens vornehmen und optimieren. Haben Sie dabei ein Auge auf kurze und knackige Seitenbeschreibungen, die Googles maximale Zeichenzahl nicht überschreitet, sowie auf passende Seitentitel, können Sie auch hier schon mit wenig Aufwand gute Arbeit leisten.

Off-Page-Optimierung

Auch abseits Ihrer eigenen Homepage können Sie wertvolle Optimierung betreiben, indem Sie eine professionelle Link-Struktur um Ihre Website aufbauen. Tragen Sie sich und Ihre Website dazu zum Beispiel in passende Branchenverzeichnisse ein und legen Sie Social-Media Profile an, die Sie regelmäßig pflegen.

Darüber hinaus sollten Sie auf lange Sicht auf allseits gute Backlinks aus sein, um die Off-Page-Optimierung zu perfektionieren.

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