Fitness Armband im Vergleich

Die 8 besten Fitness Armband Anbieter im Test 2017

Ein Fitness Armband unterstützt Sie beim Sport und motiviert Sie im Alltag zu mehr Bewegung. Im Vergleich sind die Vor- und Nachteile der einzelnen Tracker dargestellt.

Jan Schulze-Siebert
Das sind meine Erfahrungen mit den einzelnen Fitnessarmbändern
Von Jan Schulze-Siebert

Garmin vivosmart Test

  1. Benachrichtigungen aufs Armband
  2. Automatische Schlafüberwachung
  3. Lange Akkulaufzeit
  1. Spezielle Ladeklammer
  2. Synchronisation nicht ganz flüssig
sehr gut (91%)
Im Test (01/2015)
Preis ab
110,34 €
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Tipp

Samsung Gear Fit Test

  1. Ausgezeichnetes Display
  2. Pulsmessung am Armband
  3. Benachrichtigungen
  1. Nur mit Samsung-Geräten kompatibel
sehr gut (85%)
Im Test (01/2015)
Preis ab
99,00 €
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Withings Pulse O2 Test

  1. Auch am Gürtel, Pulsmesseer usw zu tragen
  2. Großer Funktionsumfang
  3. Gute App
  1. Nicht wasserdicht
  2. Schlechte Ablesbarkeit des Displays im Sonnenlicht
gut (82%)
Im Test (01/2015)
Preis ab
108,80 €
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Runtastic Orbit Test

  1. Auch am Gürtel, in der Hosentasche usw. zu tragen
  2. Wasserdicht
  3. In andere Runtastic Apps integriert
  1. Keine automatische Schlaferkennung
  2. Dispaly im Sonnenlicht kaum ablesbar
gut (81%)
Im Test (01/2015)
Preis ab
89,10 €
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Jawbone UP24 Test

  1. Gute Akkulaufzeit
  2. Smart Alarm für optimales Aufwachen
  3. Anschauliche UP App
  1. Kein Display
  2. Nicht größenverstellbar
gut (80%)
Im Test (01/2015)
Preis ab
108,99 €
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LG Lifeband Touch Test

  1. Modernes Design
  2. Gutes Display
  3. Benachrichtigungen aufs Armband
  1. Nicht größenverstellbar
  2. Sehr sensible Touchsteuerung
gut (78%)
Im Test (01/2015)
Preis ab
55,00 €
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Huawei Talkband Test

  1. Aufladen per USB direkt am Armband
  2. Wasserdicht
  3. Freisprech Headset
  1. Dispaly im Sonnenlicht kaum ablesbar
  2. Kein Höhenmesser integriert
gut (77%)
Im Test (01/2015)
Preis ab
89,99 €
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Fitbit Flex Test

  1. Günstiges Fitness Armband
  2. Schlafverhalten messen
  3. Wassergeschützt
  1. Kein Display
  2. Spezielles Ladegerät
gut (75%)
Im Test (01/2015)
Preis ab
88,00 €
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Das Wichtigste in Kürze
  • Was ist ein Fitnessarmband? Ein Fitnessarmband misst sportliche Aktivitäten, wie zurückgeleckte Schritte/ Strecken, dazu u.a. Ihre Herzfrequenz oder Kalorienverbrauch.
  • Puncto Kosten: Die günstigsten Armbänder bekommen Sie für unter 60 Euro, während die teureren Modelle über 100 Euro kosten.
  • Nützliche Zusatzfunktionen: Neben den oben genannten Basisfunktionen messen die Tracker auch Ihre Schlafaktivität, synchronisieren sich mit Ernährungs-Apps und erstellen Ihnen Statistiken über Ihre Gesundheit.

Namens Definition: Wearable, Fitness-Tracker, Sportarmband

Insgesamt gibt es für das Fitnessarmband derzeit rund 10 unterschiedliche Bezeichnungen, die alle das eine meinen. Dabei beschreibt der einzelne Name meist eine Eigenschaft des Armbands, die besonders hervorgehoben werden soll. Beispielsweise zielt der Name Fitness-Tracker auf die Messung von sportlichen Aktivitäten ab, wohingegen der Begriff Wearable als allgemeines Synonym für das tragbare Gadget steht. Im folgenden eine Auflistung gängiger Begriffe:

  • Fitnessarmband
  • Fitness-Tracker
  • Sportarmband
  • Wearable
  • Fitnessband
  • Aktivitätstracker
  • Fitness Gadget
  • Self-Tracking-System
  • Lifeband
  • Schrittzähler

Das Lifeband motiviert zu mehr Bewegung

Die modernen Fitness Tracker dienen im Alltag dazu, sich bewusst mehr zu bewegen. Gerade wenn Sie einen Büro-Job von 9-5 haben, kommt die Bewegung oft zu kurz. Sie sitzen lange im Schreibtischstuhl und gehen lediglich nur kurze Wege. Mit dem neuen Armband könnte sich dies ändern.

Ranglisten und Vergleiche mit Freunden

Die Anzahl der Schritte wird mit dem Fitnessarmband aufgenommen. Mit der Fitness App können diese Daten dann in Ranglisten dargestellt werden. Der Wettkapf kann also beginnen. Außerdem ist es möglich, Ergebnisse über Facebook, Twitter oder Google+ mit Freunden und Kollegen zu teilen. Natürlich werden nur die neuen Rekorde gepostet, Sie wollen sich ja schließlich nicht blamieren!?

Vordefinierte Tagesziele

Um neben dem Wettkampf beim Schrittezählen immer ein Ziel vor Augen zu haben ist von den meisten Fitness-Tracker-Anbietern ein vordefiniertes Tagesziel angegeben. Bei den besten Fitness Armbändern müssen Sie sich allerdings nicht nach diesem Wert richten, der für viele ohne jeden Tag Sport zu treiben unerreichbar sein dürfte.

Pro Tag sollten Sie bei einigen Anbietern 10.000 Schritte gehen.

Persönliche Ziele festlegen

Um Ziele zu haben, die auch erreicht werden können, kann das Tagesziel beim Samsung Gear Fit beispielsweise selbst ausgewählt werden. Das Garmin vivosmart geht hier nochmals einen Schritt weiter und berechnet automatisch, welches Tages und Trainingsziel bei der Schrittanzahl für den aktuellen Tag angesetzt werden sollte. Hierbei orientiert sich das Sportarmband an bereits getrackten Tagen.

Anschauliche Medaillen und Badgets als Auszeichnungen

Um den Erfolg mit einem Fitness-Tracker anschaulich zu gestalten gibt es bei fast allen Anbietern Medaillen und Badgets zu erreichen. Je nachdem, wie viel Prozent Sie von Ihrem Tagesziel geschafft haben, wird Ihnen zum Beispiel Gold, Silber oder Bronze verliehen.

Auswertungen zu sportlichen Aktivitäten

Ein Fitness Armband kann sowohl als Aktivitätstracker im Alltag, als auch für sportliche Aktivitäten genutzt werden. Die meisten Armbänder sind wasserdicht, wodurch Regen oder Schweiß beim Sport kein Problem darstellen. Für eine Einheit muss das Armband in der Regel manuell aktiviert werden. Erst dann wird die Fitness Aktivität aufgezeichnet. Folgende Daten können anschließend von Fitness Trackern erfasst werden:

  • Strecke
  • Schritte
  • Verbrannte Kalorien
  • Aktive Minuten
  • Herzfrequenz

Bei letzterem gibt es Unterschiede bei den Sportarmbändern. Die Herzfrequenz lässt sich bspw. mit dem Runtastic Orbit oder dem Garmin vivosmart nur mit einem extra Pulsmesser aufzeichnen. Dieser ist in der Regel im Lieferumfang enthalten bzw. muss hinzugekauft werden. Weitere Fitness Tracker, wie zum Beispiel das Samsung Gear Fit oder das Jawbone UP3 besitzen einen am Armband integrierten Sensor für den Puls. Mit der jeweiligen App können die Daten nach dem Training ausgewertet und mit anderen Einheiten verglichen werden.

Folgende Sportarten lassen sich beispielsweise mit dem Fitness Gadget speichern:

  • Gehen
  • Laufen
  • Radfahren
  • Schwimmen
  • Fußball
  • Volleyball

Das Jawbone UP3 verspricht sogar, dass Aktivitäten und sogar Sportarten mit der Zeit automatisch vom Armband erkannt werden können.

Schlafanalyse - Wie gesund schlafe ich?

REM-Phasen

Das Jawbone UP3 stellt auf Basis der erhobenen Daten fest, ob Sie sich in einer Tiefschlaf- oder Wachschlafphase befunden haben und wie gesund Ihr Schlaf ist.

Das Fitness Armband tragen Sie in der 24 Stunden. Nur zum Aufladen muss es prinzipiell abgelegt werden. Auch beim Schlafen lassenRegel Sie den Aktivitätstracker am Arm. Die Armbänder sind so konzipiert, dass es keineswegs beim Schlaf stören sollte. Spätestens nach einer Nacht haben Sie sich daran gewöhnt. Mit dem sogenannten Schlafmodus können Sie Ihren Schlaf analysieren und optimieren.

Bewegung im Schlaf messen

Die Funktion ist bei einigen Fitness Gadgets integriert, muss jedoch manuell vor dem zu Bett gehen eingeschalten und nach dem Aufwachen wieder ausgeschalten werden. Anders zum Beispiel das Garmin Vivosmart, welches die Bewegung dauerhaft trackt und mit Angabe von Start- und End-Zeitpunkt Ihres Schlafs Statistiken zur vergangenen Nacht liefert.

Der optimale Aufwachmoment

Wenn in der Früh der Wecker klingelt, fällt es hin und wieder erheblich schwer, aus dem Bett zu kommen. Möglicherweise liegt das dann daran, dass Sie zum falschen Zeitpunkt aufgeweckt wurden. Der perfekte Aufwachmoment ist, wenn ein leichtes Geräusch reicht, um Sie aus dem Schlaf zu holen. Stellen Sie Ihr Aktivitätsarmband auf einen bestimmten Zeitraum ein und dieses weckt Sie anschließend innerhalb diesem zum idealen Zeitpunkt mit sanfter Vibration. Fitness Tracker sind also für Morgen-Muffel ein ideales Gadget.

Health Tracking: Kalorienverbrauch und Ernährung kontrollieren

Der Fitness Tracker und die zugehörige Fitness App unterstützt Sie selbstverständlich auch bei einer Diät oder Ihrem Abnehmplan.

Verbrannte Kalorien beim Sport

Beim Sport oder im normalen Alltag verbrennen Sie mehr oder weniger Kalorien. Mit einem Wearable als Workouttracker haben Sie Ihre verbrannten Kalorien stets im Überblick. Der Kalorienverbrauch wird anschließend mit der App kabellos synchronisiert, so dass Sie auf Ihrem Smartphone einen Überblick über vergangene Tage und Monate haben.

Synchronisation mit Ernährungs-Apps

Eine weitere Funktion, die einige Apps unterstützen ist die Ernährungsberatung. Sofern es die Hersteller App nicht kann, bieten die meisten Tracker eine Synchronisations-Schnittstelle zu einer externen App, wie bspw. MyfitnessPal an. In der App lassen sich Gerichte aufzeichnen und auf diese Weise Ihre Ernährung abbilden. Gerichte werden in der App mit einer Datenbank von unzähligen Speisen abgeglichen, um den exakten Kaloriengehalt auswerten zu können. Zusammen mit dem Sportarmband werden Sie an Ihrem nächsten Abnehmprogramm mehr Spaß und Motivation haben.

Gesundheits-Check - Herzfrequenz im Auge behalten

Mit dem Samsung Gear Fit oder dem Jawbone UP3 lässt sich die Herzfrequenz direkt am Arm messen. Im Falle von Samsung wird dies mit einem optischen Sensor durchgeführt und bei Jawbone über die Hautrezeptoren. Messen Sie Ihren Pulsschlag in Ruhesituationen und beim Sport und erhalten so ein umfassendes Körper-Leistungs-Bild von Ihnen.

Keine medizinischen Daten

Nach unserer Erfahrung sind die Daten bei der Messung ziemlich genau. Eine verlässliche medizinische Quelle ist ein Fitness Tracker jedoch nicht. Für den privaten Überblick eignet sich das Self-Tracking aber allemale.

Tracking Apps - Statistiken auf Smartphone und Tablet

Jeder Hersteller bietet zu seinem Fitness Tracker eine passende App an. So können Statistiken kabellos aufs Smartphone oder den PC übertragen werden. Manche geben Ihre Schnittstellen auch frei, so dass Sie als Kunde frei entscheiden können, welche App Sie mit dem Wearable nutzen möchten. Der Umfang und die Funktionen sind in der Regel sehr ähnlich. Von der einfachen Schritteanzeige bis zum Aktivitätstracking ist vieles geboten. Samsung S Health bietet sogar eine Darstellung für Ernährung und Stress an.

Ein Überblick von Fitness Apps

Auf dem Markt gibt es zahlreiche Apps für Android, iOS und Windows Phone. Die folgende Liste gibt Ihnen einen Überblick, welche Fitness Apps Sie für sich genauer anschauen können:

  • S Health
  • Apple Health
  • Google Fit
  • RunKeeper
  • Runtastic App
  • Garmin Connect
  • Endomondo Sports Tracker
  • Adidas miCoach
  • UP by Jawbone
  • Nike+ running
  • komoot
  • MyfitnessPal
  • mapmy fitness
  • Meine Tracks
  • iMapMyWalk+
  • Fitbit
  • Weight Watchers
  • IFTTT

Fitness Ziele mit Self-Tracking erreichen

Für ein gezieltes und effektives Training, bspw. für einen Wettkampf, ist ein Trainingsplan unerlässlich. Im Internet bieten viele Fitness-Programme individuelle Pläne an. Hierzu zählt unter anderem auch der immer bekannter werdende Anbieter Freeletics. Ergänzend zu einem Fitnessplan ist ein Sportarmband ideal.

Fitness Einheiten statistisch festhalten

Die einzelnen Einheiten lassen sich mit dem Fitness Tracker aufzeichnen und im Vergleich mit der App auswerten. Außerdem haben Sie so einen guten Überblick über Ruhetage und Ihr Fitnessprogramm. Anhand der Statistiken können Sie sich noch besser pushen und Ihr Ziel weit übertreffen.

Die Preisspanne des Fitness Gadgets

Der Preis für die Fitness Tracker variiert stark. Je nach Funktionalität des Anbieters kann der Preis zwischen rund 40 Euro und 200 Euro liegen. Neue Modelle sind hierbei logischer Weise im höheren Preissegment einzuordnen. Sofern Sie einige Zeit warten, sinkt der Preis jedoch recht schnell.

Die Investition in einen Fitness Tracker führt bei allen getesteten Modellen zu keinen weiteren Kosten. Zubehör ist allerdings nicht bei allen Geräten inklusive.

Unterschied: Smartwatch vs. Aktivitätstracker

Auf dem Markt gibt es neben den Aktivitätstrackern auch Smartwatches. Der größte Unterschied liegt dabei in der Funktionalität. Die Fitness Gadgets sind für den Sport ausgelegt und helfen bzw. motivieren Sie dabei mehr Bewegung in Ihren Alltag zu bringen. Eine Smartwatch dagegen ist Ihr sogenannter Computer am Arm. Die Armbanduhren sind mit modernen anschaulichen Displays ausgestattet und können Funktionen zur Steuerung Ihres Smartphones, wie bspw. das Steuern von Musik auf dem Smartphone oder das Lesen von Nachrichten in Apps unterstützen.

Aktivitätstracker mit Smartwatch Funktionen

Die besten Fitness Armbänder können mittlerweile auch Funktionen von Smartwatches übernehmen. Displays sind in den meisten integriert. Von einfachen OLED bis zu AMOLED Farbdisplays, wie es das Samsung Gear Fit besitzt, wurde schon einiges verbaut. Auf diesen können ebenso Benachrichtigungen von Ihrem Smartphone übertragen werden. Ohne Unterbrechungen und großen Aufwand haben Sie so jederzeit im Überblick, was gerade passiert.

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Jan Schulze-Siebert

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