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CyberLink PowerDirector

Videobearbeitung

4.2
(1.607.734)

Fazit der Redaktion

Gesamt
92/100
Produkt & Kosten
87/100
Installation & Anwendung
78/100
Leistung & Kompatibilität
98/100
Kundenservice
100/100

Cyberlinks PowerDirector überzeugte im Test mit herausragender Funktionalität bei gleichzeitig intuitiver Bedienung. Demnach ist er sowohl für Einsteiger als auch Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet. Beeindrucken konnte die Software darüber hinaus mit erstklassigem Support und stets aktuellen Inhalten aus der “DirectorZone”. Das Ganze gibt es für einen vergleichsweise günstigen Preis. Im Test musste sich der PowerDirector mit minimalen Abstand nur Adobes Premiere Pro geschlagen geben, das preislich allerdings deutlich höher angesiedelt ist. Der PowerDirector ist somit unsere Preis-Leistungs Tipp.

  • Einsteigerfreundlich
  • Sehr gute Vorlagen
  • Cloudanbindung
  • Schnelle Rendering-Engine
  • Kein Abomodell
  • Ressourcenschonend
  • Probleme mit NVidia-Treibern
  • Keine automatische Einstellungs-Anpassung
Oliver Verhovnik
Redakteur von trusted
CyberLink PowerDirector
4.2

CyberLink PowerDirector Test

Produkt & Kosten
87/100

Für unseren Test verwendeten wir die Version PowerDirector 14 Ultimate, da diese Variante des Programms über die meisten Funktionen verfügt. Rund 100 Euro werden für die Software fällig. Anders wie beispielsweise bei Adobes Premiere Pro CC zahlen Sie jedoch nur einmal und können das Programm dann so lange und oft benutzen, wie Sie möchten. Im Onlineshop von Cyberlink stehen Ihnen alle gängigen Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Sollten Sie sich letztlich zum Kauf des Videobearbeitungsprogramms entscheiden, empfiehlt es sich, einen Account bei CyberLink anzulegen. Damit haben Sie Zugang zur “DirectorZone” mit vielen Zusatzeatures, die kostenfrei online abrufbar sind. Der Account ist kostenfrei.

Abgespeckte Testversion

Die Katze im Sack müssen Sie bei Cyberlink auf keinen Fall kaufen. Sie können den PowerDirector als Testversion herunterladen und ganze 30 Tage nach Belieben ausprobieren. Einziger Kritikpunkt hierbei: Die Testversion ist in ihrer Funktionalität eingeschränkt. So sind nur 10 Effekte des NewBlue Effektpakets enthalten und zu Beginn jedes produzierten Videos wird ein Wasserzeichen eingeblendet. H265 Material kann in der Testversion erst gar nicht importiert werden. Alles in Allem reicht die Testversion aber aus, um sich mit der Software vertraut zu machen und sich von ihren Funktionen zu überzeugen.

Installation & Anwendung
78/100

Die Installation der Software geht äußerst unkompliziert von statten. Hierbei führt Sie ein grafischer Assistent durch die Installation, bei der nur wenige Einstellungen getätigt werden müssen. Zudem von Vorteil: Das für bestimmte Formate erforderliche “Apple Quicktime”, sowie die Soundbibliothek “Smartsound”, werden auf Wunsch direkt mit auf den Rechner überspielt.

Intuitives Bedienkonzept mit anpassbarer Oberfläche

Die größte Stärke des PowerDirector im Test war seine einsteigerfreundliche Bedienung.

Offenkundig legt Cyberlink viel Wert darauf, die Software auch für Ein- bzw. Umsteiger attraktiv zu machen. Dank des durchdachten Konzepts der Software geschieht dies aber nicht auf Lasten der Funktionalität. Im Gegenteil: Unter der Haube wurden dem PowerDirector ordentlich PS spendiert, so dass er in vielen Bereichen durchaus mit Produkten wie Adobes Premiere Pro mithalten kann, das sich weitestegehend an erfahrene Nutzer richtet.

“Räumliche” Aufteilung überzeugt

Dreh- und Angelpunkt des Programms sind die unterschiedlichen “Räume” in der linken, oberen Programmhälfte. Über diese sind die wesentlichen Elemente der Software immer schnell erreichbar. Im “Medienraum” importieren Sie Ihre Videoclips und Audiodateien. Im Effektraum dagegen sind die unterschiedlichen Effekte aufgeführt, die direkt als Vorschau angezeigt werden. Jeder der Räume verfügt zudem über eine Suchfunktion. Die besonders dann von Vorteil ist, wenn Sie bereits wissen, welchen Filter oder Übergang Sie benötigen.

Durch das “Raum-Konzept”, finden sich auch Umsteiger schnell zurecht.
Durch das “Raum-Konzept”, finden sich auch Umsteiger schnell zurecht.

Freibelegbare Tastaturkürzel und variable Fenstergrößen

Ein weiterer Pluspunkt des Videobearbeitungsprogramms ist die Shortcutverwaltung. Nahezu jedem Befehl ist standardmäßig eine Tastenkombination zugeordnet, mit der sich die gewünschte Aktion schneller durchführen lässt. Diese Kombinationen können Sie frei verändern und in Profilen abspeichern. Ebenso können Sie ganze Shortcut-Profile in das Programm importieren.

Die Fenster für Raumansicht, Schnittleiste und Vorschaumonitor lassen sich darüber hinaus frei in ihrer Größe verändern. Sie können letzteren, wie es sich für ein ordentliches Schnittprogramm gehört, von der restlichen Programmoberfläche “abdocken” und auf einen weiteren Bildschirm verschieben.

Schnelle Ergebnisse mit Vorlagen und Express-Projekten

Wenn es einmal schnell gehen soll, aber dennoch gut aussehen muss, helfen die “Templates” des PowerDirector. Mit diesen Vorlagen gestalten Sie beispielsweise im Handumdrehen schöne Erinnerungsfilme. Dazu müssen Sie nichts weiter tun als eine passende Vorlage auszuwählen und diese mit Ihrem eigenen Inhalt füllen. Schon ist der Film fertig! Die standardmäßig im Programm verfügbaren Vorlagen sind allerdings sehr begrenzt. Eine große Auswahl an weiteren “Templates”, die Sie kostenlos herunterladen können, finden sich jedoch in der “DirectorZone”. Für diese müssen Sie sich nur einen kostenfreien Account anlegen.

Das Startfenster des PowerDirector - Sie haben die Wahl
Das Startfenster des PowerDirector - Sie haben die Wahl

Stabilität und Ressourcenverbrauch

Allgemeine Systemanforderungen

Minimale Systemvoraussetzungen sind bei einem Videoschnittprogramm nur schwierig zu geben. Denn es gilt: Je höher Ihre Anforderungen an das Programm, desto höher auch die Anforderungen an Ihre Hardware. Der PowerDirector bietet Ihnen nahezu alle Möglichkeiten des Videoschnitts, wenn Sie damit 4K oder 3D Material bearbeiten möchten, sollten Sie auch über einen entsprechend potenten Computer verfügen. Während für die Produktion von DVDs (SD-Material) bereits ein Pentium 4 mit 3.0 Ghz oder ein AMD Athlon 64 X2 ausreicht, sind für flüssiges Arbeiten mit 3D oder 4K Inhalten mindestens ein Intel Core i5 der dritten Generation (Ivy Bridge) oder ein AMD Mehrkerner der FX-Serie, sowie mindestens 6GB Arbeitsspeicher erforderlich.

Stabilität

Überraschend schnell, auch auf schwächerer Hardware

Lauffähig ist der PowerDirector einzig und allein auf Microsofts Betriebsystem Windows. Dafür arbeitet die Software selbst auf älteren Rechnern erstaunlich solide. Natürlich gilt auch hier: Ein besserer Prozessor und mehr Arbeitsspeicher sorgen für mehr Leistung, die beim Videoschnitt zweifelsohne vorhanden sein sollte. Allerdings war im Test, selbst auf einem schwächeren Laptop mit nur 4GB Arbeitsspeicher, erstaunlich flüssiges Arbeiten möglich. Damit sollten einfachere Projekte mit weniger als 5 Video/ Audiospuren auch auf derartigen Geräten problemlos umzusetzen sein.

NVidia Unverträglichkeit

Der größte Kritikpunkt am PowerDirector im Test stellten auftretende Probleme bei der Verwendung von NVida Grafikkarten dar. Bei neueren Grafikkarten kommt es zu Komplikationen mit dem Programm NVidia Experience. Solange diese Software läuft kommt es zu unregelmäßigen Abstürzen des PowerDirector. Sofern Sie also nicht unmittelbar auf Experience angewiesen sind, empfehlen wir daher eine Deinstallation der Software für die reibungslose Funktion des PowerDirector. Nach Aussage von Cyberlink werde bereits intensiv mit NVidia an einer Lösung für dieses Kompatibilitätsprogramm gearbeitet.

Leistung & Kompatibilität
98/100

In Puncto Leistung weiß der PowerDirector zu überzeugen und lässt kein wichtiges Feature vermissen. Wie erwähnt, hat Cyberlink das Programm unter dem Credo der Einfachheit entwickelt und ermöglicht somit auch Einsteigern schnelle Erfolge. Trotzdem finden Profis zahlreiche Einstellungsparameter und können beispielsweise Effekte sehr individuell anpassen. Diese Mischung aus Intuitivität und Komplexität konnte im Test vollends überzeugen. Auf alle Funktionen des Programms einzugehen, würde den Rahmen deutlich sprengen, deshalb sei hier auf unser ausführliches Datenblatt verwiesen. Nachfolgend daher nur ein Auszug der wichtigsten Funktionen.

Große Anzahl an Funktionen

Schnitt und Effekte

Der Powerdirector verfügt über alle grundsätzlichen Schnittfunktionen. Clips trennen Sie ebenso preoblemlos wie die Verbindung zwischen Video und Audio. Auch Audiokommentare lassen sich spielend einfach aufnehmen. Neben den Grundfunktionen überzeugt das Programm aber auch mit erweiterten Funktionen, wie beispielsweise der individuellen Anpassung einzelner Objektattribute oder Filter mit Keyframes.

Multicamfunktion und Action-Center

Wenn Sie gerne unterschiedliche Perspektiven der gleichen Szene, wie beispielsweise Interviews, in PowerDirector bearbeiten möchten, so kommen Ihnen besonders die Multicam Funktionen entgegen. Material von bis zu 4 Kameras können Sie automatisch anhand ihrer Audiospur synchronisieren lassen. Sie wählen dann ganz einfach die Perspektiven, die Sie verwenden möchten.

Auch Aufnahmen von Actioncams sind ohne Weiteres im PowerDirector verwendbar. Cyberlink hat der Software hierfür extra ein Action-Center spendiert, in dem zahlreiche Optionen zur Verfügung stehen, die auf Highframerate-Aufnahmen spezialisiert sind. Die Stabilisierung einer GoPro- Aufnahme oder die Wiederholung der entscheidenden Szene in Zeitlupe beispielsweise, sind hier sehr einfach umzusetzen.

Arbeiten mit allen Dimensionen, Auflösungen und Frameraten

Ob SD, HD, 2K, 4K oder 3D, der PowerDirector unterstützt sämtliche aktuelle Auflösungen und Dimensionen. Sollten Sie über eine 3D-Kamera verfügen, so editieren Sie auch die damit aufgenommenen Videos ohne Probleme. Das Gleiche gilt für Besitzer von 4K Camecordern und Bildschirmen. Denn das Programm kommt auch mit ultrahochauflösenden Videos problemlos zurecht. Darüberhinaus verarbeitet die Software ebenso Videomaterial der unterschiedlichsten Frameraten.

Keinerlei Kompatibilitätsprobleme

Für eine genaue Auflistung der unterstützten Formate sei wieder auf unser Datenblatt verwiesen. Es sei hier lediglich zu sagen, dass Sie mit dem PowerDirector keinerlei Kompatibilitätsprobleme mit aktuellen (beispielsweise H265), aber auch älteren Videoformaten/ -containern, sowie Audiodateien jeglicher Art bekommen sollten. Der PowerDirector erreichte die volle Punktzahl im trusted.de Kompatibilitätscheck.

Zusatzfunktionen

DVD und Blueray Authoring sowie integriertes Screencapture

Der PowerDirector bietet eine Reihe an gelungenen Zusatzfunktionen. So lassen sich im Anschluss an das Editieren des Videos ganz einfach DVD- oder Bluraymenüs erstellen und den fertige Film auf einen Datenträger brennen. Desweiteren bietet sich der PowerDirector durch die integrierte ScreenCapture Funktion auch für Gamer an, die z.B. gerne LetsPlays ihrer Lieblingsspiele erstellen.

Kundenservice
100/100

Auch im Bereich Kundenservice überzeugt der PowerDirector auf ganzer Linie. Alle gängigen Suportformen, wie EMail, Telefon oder FAQs sind vorhanden. Besonders hervorzuheben ist allerdings der Videobereich von Cyberlink. Hier finden Sie zahlreiche Tutorials zu den einzelnen Funktionen des Programms, mit deren Hilfe Sie neue Aufgaben zeitsparend meistern.

Bewertungsquellen

Über CyberLink PowerDirector

Bei CyberLink handelt es sich um ein taiwanisches Softwareunternehmen, das sich auf Programme zur Wiedergabe und Produktion digitaler Medien konzentriert.

Gegründet wurde es 1996 von Jau Huang, einem Professor der National Taiwan University. Bekannt wurde das Unternehmen vor allem durch das weitverbreitete Abspielprogramm "PowerDVD".

Das Unternehmen unterhält Niederlassungen in Asien, den USA und Europa.

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