Babysitter-Portale im Vergleich

Die 5 besten Babysitter Anbieter im Test 2017

Babysitter Portale bringen Eltern und Kinderbetreuer zusammen. In unserem Vergleich wurde von der Anmeldung bis zu angebotenen Leistungen aus Sicht der Eltern und Babysitter detailliert getestet

Stephanie Poggemöller
Meine Empfehlung der besten Anbieter für Babysitter und suchende Eltern.
Von Stephanie Poggemöller
Betreut.de Babysitter Test

Betreut.de Babysitter Test

  1. Zahlreiche Suchkriterien
  2. Große Anzahl an Mitgliedern
  3. Praktischer Verfügbarkeitskalender
  1. Teuerster Anbieter
  2. Keine Geld-Zurück-Garantie
sehr gut (87%)
Im Test (07/2015)
Preis ab
5,00 €
Stundenlohn
hallobabysitter.de Test

hallobabysitter.de Test

  1. Vielfältige Suchkriterien
  2. Teils Betreuer-Sonder-Zertifikate
  3. Geld-Zurück-Garantie
  1. Abo-Modell
  2. Keine Bewertungsmöglichkeit
gut (81%)
Im Test (07/2015)
Preis ab
8,00 €
Stundenlohn
ErsteKinderbetreuung Test

ErsteKinderbetreuung Test

  1. Günstigster Anbieter im Vergleich
  2. Verifizierung der Kinderbetreuer
  3. Umfangreiche Suchkriterien
  1. Aufwendiger Anmeldeprozess
  2. Service Center antwortet langsam
sehr gut (91%)
Im Test (07/2015)
Preis ab
6,00 €
Stundenlohn
Babysitter-123 Test

Babysitter-123 Test

  1. Schneller Anmeldeprozess
  2. Kein Abo-Modell
  3. Rückrufoption
  1. Keine Geld-Zurück-Garantie
  2. Keine Suchoption für Stundenlohn
gut (78%)
Im Test (07/2015)
Preis ab
8,00 €
Stundenlohn
babysitter.de Test

babysitter.de Test

  1. Einfaches Preismodell
  2. Viele Betreuungsvarianten
  3. Bewertungsmöglichkeit durch Eltern
  1. Automatische Verlängerung der Mitgliedschaft
  2. Kein Telefon- oder E-Mail Support
gut (78%)
Im Test (07/2015)
Preis ab
5,00 €
Stundenlohn

Babysitter Portale im Vergleich

Welche Kinderbetreuungsformen gibt es?

Bei der Wahl der richtigen Betreuungsform für Ihr Kind stehen Ihnen viele Alternativen zur Verfügung. Für einen ersten Überblick sind im Folgenden die gängigsten Betreuungsvarianten beschrieben

Kinderkrippe

Bei einer Kinderkrippe handelt es sich um eine externe Einrichtung, in der Ihr Kind an 5 Tagen unter der Woche über mehrere Stunden betreut werden kann. Meist gibt es dort ein bis mehrere Gruppen von je zwölf Kindern. Diese werden in der Regel von zwei vollen Kräften (Erzieher oder Kinderpfleger) betreut und einer Springerkraft, die je nach Bedarf zwischen den Gruppen wechselt.

Jede Kinderkrippe hat ein pädagogisches Konzept an dem sich der gesamte Tagesablauf und der Umgang mit den Kindern orientiert. So gibt es beispielsweise Krippen, die nach dem Montessori Konzept arbeiten.

Tagesmutter

Im Gegensatz dazu gibt es das Betreuungskonzept der Tagesmutter. Auch hier sind mehrere Kinder in einer Gruppe, normalerweise nicht mehr als fünf. Die Betreuung findet direkt in den privaten Wohnräumen der Tagesmutter statt. Diese übernimmt in ausgewählten Bereichen auch pädagogische Aufgaben.

Auch hier erfolgt die Betreuung meist an fünf Tagen in der Woche, es sei denn, die Tagesmutter schließt explizit einen dieser Tage für die Betreuung aus. Dies ist individuell auszuhandeln.

Babysitter

Für die unregelmäßige Betreuung Ihrer Kinder ist der Babysitter ideal. Sie kommen zum Einsatz, wenn Sie beispielsweise am Abend mal wieder schön zum Essen gehen oder am Wochenende ein Konzert besuchen wollen.

Babysitter sind oft Schüler oder Studenten, die sich mit diesem Nebenjob regelmäßig noch etwas dazu verdienen möchten.

Nanny oder Kinderfrau

Wenn Sie weder Babysitter, Tagesmutter noch Kinderkrippe suchen, dann ist vielleicht das Konzept „Nanny“ das richtige für Sie.

Im Gegensatz zu den anderen übernimmt sie auch kleinere Aufgaben im Haushalt. Wie zum Beispiel: einkaufen, Wäsche waschen, bügeln oder Hol- und Bringdienste. Nach Absprache ist es sogar denkbar, eine Nanny oder Kinderfrau auch mit in den Urlaub zu nehmen, um die Kinder dort auch betreut zu wissen.

Leihoma

Eine Leihoma wird ähnlich wie der Babysitter nicht täglich unter der Woche benötigt und kommt daher meist nur an bestimmten festen Tagen oder auch in größeren Abständen zum Einsatz. Wenn zum Beispiel wegen wichtiger Termine einmal der Zeitraum zwischen Kinderkrippe und Rückkehr der Eltern aus dem Büro überbrückt werden muss.

Diese Betreuer sind meist deutlich älter als ein Babysitter oder eine Tagesmutter und sind – wie der Name schon rückschließen lässt meist Rentnerinnen, die Zeit und Lust haben Ihre freien Tage mit Kindern zu verbringen.

Au Pair

Sind Sie auf der Suche nach mehr internationalem Flair? Und einer Kinderbetreuung, die ständig zu Verfügung steht? Dann ist vielleicht ein Au pair die beste Lösung für Sie. In der Regel wohnen diese für mehrere Monate bis zu einem Jahr direkt bei Ihnen als Gastfamilie und übernehmen die Betreuung Ihrer Kinder.

Vorteile der Betreuungsformen

Jede der aufgezählten Varianten bringt Vor- und Nachteile mit sich. Und da sich die Anforderungen an die Kinderbetreuung von Familie zu Familie je nach aktueller Lebenssituation unterscheiden, gibt es hier natürlich auch nicht den Königsweg.

Sie müssen sich daher im Vorfeld darüber im Klaren sein, welche Anforderungen Sie an das Betreuungskonzept stellen, dass für Sie und Ihre Familie ideal ist.

Flexibilität und Einsatzmöglichkeiten

Von zentraler Bedeutung ist, wie flexibel die Betreuungsform sein soll. Soll Ihr Kind täglich zu festen Zeiten betreut werden, ist sicherlich die Kinderkrippe oder die Tagesmutter ideal. Wobei im Krankheitsfall bei einer Tagesmutter ein höheres Ausfallrisiko besteht, da hier möglicherweise keine Kollegin einspringen kann.

Benötigen Sie nur an bestimmten Tagen eine Aufsicht für Ihr Kind, weil Sie beispielsweise in Teilzeit arbeiten, dann ist die Betreuung Ihres Kindes sicherlich mit einer Leihoma oder einer Nanny abzudecken, die nur zu ausgewählten Zeiten zur Verfügung stehen.

Wenn Sie und Ihr Partner beide beruflich sehr eingebunden sind und maximale Unterstützung brauchen, dann ist vielleicht eine Kombination aus Krippe und Nanny sinnvoll. Denn diese kann Ihnen bei Themen im Haushalt den Rücken frei halten und zu dem noch dafür Sorge tragen, dass Ihre Kinder nach der Krippe abgeholt und den Rest des Tages beaufsichtigt oder zu Aktivitäten am Nachmittag gebracht werden.

Auch ein Au Pair bietet große Flexibilität, da es direkt bei Ihnen zu Hause wohnt und somit zu fest vereinbarten Zeiten immer für die Kinder zur Verfügung steht. Allerdings fallen Tätigkeiten im Haushalt normalerweise nicht in Aufgabenbereich eines Au pairs.

Kontakt zu anderen Kindern

Der Kontakt zu anderen Kindern ist sicherlich in der Kinderkrippe und bei einer Tagesmutter am intensivsten. Hier hat Ihr Kind die Möglichkeit mit Gleichaltrigen zu spielen, von ihnen zu lernen, Konflikte auszutragen und das soziale Verhalten auszubilden.

Je nach Charakter des Kindes stellt sich hier nur die Frage nach der optimalen Gruppengröße. Ein sensibles Kind ist somit möglicherweise bei einer Tagesmutter mit maximal vier anderen Kindern besser aufgehoben als in einer Krippengruppe.

Wenn Sie lieber möchten, dass Ihr Kind nur zu Hause betreut wird, weil es beispielsweise noch sehr jung ist, dann ist dies lediglich mit einem Au Pair oder einer Kinderfrau möglich. In diesem Konstrukt wird das Kind einen intensiven Kontakt zu seiner Betreuungsperson aufbauen, doch weniger zu anderen Kindern. Dies lässt sich zum Beispiel durch regelmäßige Besuche in Spielgruppen oder auf Spielplätzen ausgleichen.

Qualifikation der Betreuer

Die Qualifikation der Betreuer unterscheidet sich bei den verschiedenen Arten erheblich. In Kinderkrippen ist speziell ausgebildetes Personal vor Ort. Erzieherinnen durchlaufen eine Ausbildung von 5 Jahren. Kinderpflegerinnen absolvieren eine Ausbildung, die 2-3 Jahre dauert.

Inhalte sind u.a.:

  • Pädagogik
  • Frühpädagogik
  • Sozialpädagogik
  • Pflege
  • Gesundheitserziehung
  • Bewegungslehre, Spiel
  • Musik und Rhythmik

Für Tagesmütter gibt es keine spezifische Ausbildung. Es kann sich jeder zur Tagesmutter ausbilden lassen, unabhängig vom voraus gehenden Beruf. Notwendige Voraussetzung zur Aufnahme, von Tageskindern ist der Erwerb einer Tagesmutter Qualifizierung, die das Jugendamt anbietet. In deren Rahmen werden Grundlagen pflegerische und pädagogische Fähigkeiten, vermittelt, die erforderlich sind, um als Betreuungskraft für Kinder arbeiten zu können.

Leihomas verfügen häufig ebenfalls über keine spezielle Ausbildung. Meist sind Sie selber erfahrene Mütter oder auch schon Großmütter und können auf persönliche Erfahrungen im Umgang mit Kinder zurückgreifen. Ein Vorteil kann sein, dass Ihre Kinder hier die Möglichkeit haben, enge Beziehung zu einer älteren Person aufzubauen und von deren Lebenserfahrung zu profitieren.

Auch für Kinderfrauen/Nannys existiert keine übergreifende Qualifikation. Idealerweise verfügt sie über eine pädagogische Ausbildung z.B. als Erzieherin, Kinderkrankenschwester oder –pflegerin. Ähnlich wie bei der Tagesmutter gibt es hier auch „Quereinsteigerinnen”, die den bisherigen Beruf aufgeben und sich beruflich im Bereich Kinderbetreuung neu orientieren.

Bei Babysittern und Au Pairs können Sie ebenfalls keine pädagogische Ausbildung erwarten. Hier steht im Vordergrund, dass die Schüler und Studenten Lust darauf haben, ihre freie Zeit mit kleinen Kindern zu verbringen. Oft haben diese Jugendlichen jüngere Geschwister und sind daher erfahren darin mit Kindern in diesem Alter umzugehen.

Unabhängig von allen genannten Ausbildungen ist jedoch die persönliche Einstellung zu dieser verantwortungsvollen Aufgabe. Kinder benötigen hauptsächlich liebevolle Zuwendung. Zudem sollte die jeweilige Betreuungsperson verantwortungsbewusst, organisiert und zuverlässig sein. Und vor allem Spaß am Umgang mit Kindern haben.

Auswahlkriterien

Wenn Sie mehrere Personen gefunden haben, die Ihre Anforderungen erfüllen, stellt sich nun die Frage, auf wen die Wahl fällt.

Sympathie

Ein sicherlich entscheidendes Kriterium ist die zwischenmenschliche Chemie und Sympathie denn schließlich vertrauen Sie diesem Menschen nicht irgendetwas an, sondern Ihr Kind.

Gerade wenn Sie sich für sehr intensive Betreuungsform entschieden haben, wie bei einer Tagesmutter oder Nanny, ist dieser Punkt wichtig. Idealerweise sollte auch Ihr Kind „mitentscheiden“. Anhand der ersten Reaktionen mit der möglichen Betreuungsperson können Sie bereits erkennen, ob sich Ihr Kind wohlfühlt oder nicht.

Das Thema Erziehung sollte im Vorfeld besprochen werden. Es sollte klar definiert werden, welche Regeln in Ihrem Haushalt gelten und wo es einen Spielraum gibt, in dessen Rahmen die jeweilige Betreuungskraft eigenverantwortlich entscheiden kann und darf.

Kosten

Natürlich spielen auch die Kosten bei der Auswahl eine wichtige Rolle. Die monatlichen Gebühren bei Kinderkrippen variieren sehr stark. Sie sind abhängig davon, ob es sich um die Einrichtung eines städtischen oder privaten Trägers handelt. Letztere sind oftmals teurer.

Eine Alternative dazu sind so genannte Elterninitiativen. Diese sind wieder günstiger und bewegen sich preislich in einem ähnlichen Rahmen wie städtische Krippen. Allerdings ist hier das Engagement der Eltern gefragt. Diese müssen häufig verschiedene Dienste (kochen, putzen etc.) übernehmen, um die niedrigen Preise auch halten zu können.

In der Zusammenarbeit mit Babysittern oder Leihomas ist ein Stundenlohn üblich. Dieser variiert je nach Qualifikation und Erfahrung und kann zwischen 8,- und 15,- EUR liegen. Abhängig davon, wie intensiv die Betreuung ist. Es ist beispielsweise weniger aufwendig bereits schlafende Kinder am Abend zu beaufsichtigen, anstatt mit diesen intensiv zu spielen oder mit ihnen an Sport- und Musikkursen teilzunehmen.

Eine Nanny ist eine Angestellte, die z.B. auf 400,- EUR Basis arbeiten kann. Bis zu diesem Betrag ist sie geringfügig beschäftigt. Sie als Eltern müssen dann eine Anmeldung bei der Minijob-Zentrale der Deutschen Rentenversicherung der Knappschaft-Bahn-See vornehmen und die pauschalen Abgaben bezahlen. Bei einem Verdienst über 400,- EUR muss die Kinderfrau normal versteuert werden.

Räumlichkeiten

Kinderkrippen verfügen meist über einen direkt zugänglichen Garten, in dem die Kinder sich tagsüber austoben können. Die sanitären Einrichtungen sind auf Kindergröße ausgerichtet und für Ihren Nachwuchs leicht zugänglich. Die Räume sind häufig aufgeteilt in einen Spiel- und einen Schlafbereich, der noch von den Kleineren zum Ausruhen genutzt wird.

Bei einer Tagesmutter wird das Kind direkt in deren persönlichem Wohnbereich betreut. Die Kinder können sich dann vor Ort in einem gesonderten Bereich oder in der gesamten Wohnung aufhalten. Je nach Wohnsituation ist auch hier der Zugang zu einer Außenspielfläche möglich. Wenn nicht, dann gehen Tagesmütter mit ihren Schützlingen regelmäßig auf die umliegenden Spielplätze.

Die geringste Umstellung erfährt Ihr Kind bei Einsatz einer Tagesmutter oder Nanny. Denn hier wird das Kind in seinem gewohnten Umfeld direkt zu Hause betreut und hat die ihm vertrauten Möbel und Spielsachen um sich. Für etwas Abwechslung müssen dann kleine Ausflüge in die Umgebung organisiert werden.

Wo finden Eltern geeignete Kinderbetreuer?

Um den idealen Kinderbetreuer zu finden gibt es diverse Wege, die Ihnen zur Verfügung stehen.

Familienservice

Wenn Sie bei einem großen Unternehmen angestellt sind, sollten Sie sich einmal in Ihrer Personalabteilung nach einem so genannten Familienservice erkundigen. Hierbei handelt es um einen Dienstleister, der Ihnen bei der Suche nach einer geeigneten Kinderbetreuung helfen kann und Sie dabei unterstützt, Beruf und Privatleben gut miteinander zu vereinbaren.

Empfehlungen von anderen Eltern

Ein immer noch sehr erfolgreicher Weg, eine geeignete Betreuung zu finden, ist die Empfehlung. Fragen Sie in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis herum. Meist haben auch andere Familien, ähnliche organisatorische Problemstellungen wie Sie. Und über den ein oder anderen Hinweis kommt dann möglicherweise auch der Kontakt zu einem geeigneten Kinderbetreuer zustande.

Online Portale

Auch im Internet können Sie fündig werden. Es gibt zahlreiche Online-Services, die Sie nutzen können, um Ihr Gesuch nach einem Babysitter, einer Tagesmutter oder Nanny zu inserieren. Gleichzeitig finden Sie auf diesen Portalen Angebote von Betreuungskräften, die auf der Suche nach einem Job sind. Diese können Sie dann bei Interesse kontaktieren und künftig als Betreuungsperson für Ihr Kind einsetzen.

Die Suche des geeigneten Kinderbetreuers über eines der zahlreichen Babysitter- portale hat viele Vorteile. Mittels der standardmäßig vorhandenen Suchfunktionen haben Sie die Möglichkeit, vorab alle Anforderungen zu definieren, die Sie an Ihren Babysitter stellen. Als Ergebnis erhalten Sie nur die Profile, die Ihren Kriterien entsprechen. Das ist effektiv und spart Zeit. Auf den Profilseiten der Kinderbetreuer können Sie sich vor der Kontaktaufnahme bereits ausführliche über deren bisherigen Erfahrungen, Qualifikationen und Gehaltsvorstellungen informieren.

Weiterer Vorteil sind die Bewertungssysteme, die die Vermittlungsportale häufig als Funktionalität bieten. Eltern können dieses nutzen, um Ihre persönlichen Erfahrungen mit dem jeweiligen Betreuer auf den Profilseiten zu hinterlegen. Diese Informationen sind oft sehr hilfreich, um sich bei der Wahl der geeigneten Tagesmutter oder des passenden Babysitters besser entscheiden zu können.

Verträge und Urlaub

Je nach Betreuungsform gibt es noch unterschiedliche Formalitäten zu beachten.

Verträge

Wenn Ihr Kind eine Krippe besucht, ist der Abschluss eines entsprechenden Vertrages erforderlich. In diesem sind u.a. Bereuungszeiten, Kosten und Schließzeiten geregelt.

Für die Zusammenarbeit mit einer Tagesmutter ist ebenfalls ein Vertrag notwendig. Sie ist eine selbständige Arbeitskraft und regelt in dem Dokument alle Formalitäten, die die Anzahl der Betreuungsstunden, die Urlaubstage, die Kosten pro Stunden usw. betreffen.

Wenn Sie mit einem Nanny oder Kinderfrau ein Vertragsverhältnis eingehen, dann haben Sie damit eine Angestellte. Daher wird in dem Vertrag u.a. geregelt, welcher Anspruch auf Urlaubstage besteht, welche Regelungen im Krankheitsfall aussehen, welche Wochenarbeitsstunden ausgemacht sind oder welche Arbeiten zum Verantwortungsbereich gehören.

Schließzeiten und Urlaub

Bei Ihrer Entscheidung ist auch das Thema Urlaub zu berücksichtigen. Je nachdem wie viele Urlaubstage Ihnen und Ihrem Partner jährlich zur Verfügung stehen, müssen diese ausreichend für Ihr individuelles Kinderbetreuungskonzept sein.

Die Schließzeiten in Kinderkrippen sind unterschiedlich lang. In den Sommerferien sind immer 2-3 Wochen geschlossen und während der Weihnachtszeit auch. Hinzukommen können ein paar Tage um Ostern und Pfingsten sowie weitere einzelne Tage (Brückentag, Klausurtag, Personalausflug) etc.

Als selbstständige handeln Tagesmütter ihren Urlaub selber mit den Eltern aus, deren Kinder sie betreuen. In der Regel werden die Ferienzeiten dann zu Beginn des Betreuungsjahres gemeinsam vereinbart, so dass sich alle Familien entsprechend darauf einstellen können.

Bei einer Angestellten gilt der Anspruch auf bezahlten Urlaub. Dieser liegt bei einer 5 Tageswoche bei mindestens 20 Tagen. Babysitter, die nur gelegentlich auf Ihre Kinder aufpassen haben keinerlei Urlaubsanspruch.

Fazit

Die ideale Form der Kinderbetreuung muss jede Familie auf ihre ganz individuellen Bedürfnisse ausrichten. Diese können je nach Lebenssituation vollkommen unterschiedlich sein. Das Gute wiederum ist, dass es für jede Familie die passende Lösung gibt, entweder in Form einer Kinderkrippe, Tagesmutter, Nanny oder eines Au Pairs. Bei Ihrer Suche nach Ihrer ganz persönlichen “Mary Poppins” greifen Sie am besten auf eines der vielen Vermittlerportale für Babysitter zurück. Dort wartet ein großes Angebot verschiedener Betreuungskräfte auf Sie. Die vielfältigen Suchoptionen helfen Ihnen sicherlich dabei, auch für Ihre Familie die richtige Person zu finden.

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Stephanie Poggemöller

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