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Ahnenforschung im Vergleich

Die 4 besten Ahnenforschung Anbieter im Test 2017

Mit den genealogischen Verzeichnissen und Programmen finden Sie über das Internet tiefergehende Informationen über Ihre familiäre Geschichte. Wir stellen Ihnen die unterschiedlichen Anbieter im Folgenden vor.

Maximilian Reichlin
Anbieter für Ahnenforschung im Internet
Von Maximilian Reichlin
ancestry Test

ancestry

  1. Kostenlose Stammbaum-Software
  2. Mitgliederforum und Blog
  3. Umfangreiche Suchparameter
  1. Kein kostenloser Tarif
  2. Keine automatischen Matches
Preis ab
12,99 €
pro Monat
FamilySearch Test

FamilySearch

  1. Alle Funktionen kostenlos
  2. Größte geneal. Datenbank weltweit
  3. Partnerschaft mit anderen Portalen
  1. Fehlendes Mitgliederforum
  2. Keine kostenlose Software
Preis ab
0,00 €
pro Monat
Geneanet Test

Geneanet

  1. Grundfunktionen kostenlos
  2. Automatische Matches
  3. Mitgliederforum und Blog
  1. Keine kostenlose Software
  2. Keine kostenlose Testphase
Preis ab
0,00 €
pro Monat
MyHeritage Test

MyHeritage

  1. Grundfunktionen kostenlos
  2. Kostenlose Stammbaum-Software
  3. Automatische Matches
  1. Keine kostenlose Testphase
  2. Unübersichtliches Abo-Modell
Preis ab
0,00 €
pro Monat

Das Wichtigste in Kürze
  • Entdecken Sie Ihre Vergangenheit. Ahnenforschungsportale sind eine Möglichkeit, die eigene Familiengeschichte zu erforschen. Dafür müssen sie nicht in staubigen Archiven graben oder in überfüllten Bibliotheken stöbern: Ahnenforschung Online heißt das Zauberwort.
  • Werten Sie historische Dokumente aus. Genealogie ist im Internet spielend einfach und macht dazu noch Spaß. Suchen Sie in verschiedensten Datenbanken nach Einträgen über Ihre Vorfahren.
  • Fertigen Sie einen Familienstammbaum an. Mit wenig Aufwand sammeln Sie die gefundenen Informationen und erstellen daraus Ihren persönlichen Stammbaum. Mithilfe einer Stammbaum-Software ist das sogar offline möglich.

Online Familienforschung - Was ist das?

Genealogische Datenbanken mit Milliarden von Dokumenten

Bei Online Ahnenforschungsportalen handelt es sich im Grunde um nichts anderes, als um riesige genealogische Datenbanken. Das bedeutet: Die Anbieter legen große Datenbanken mit Dokumenten an, die Namen und Daten enthalten.

Mithilfe einer Suchmaschine suchen Sie dann beim jeweiligen Anbieter nach Ihrem Familiennamen, und gelangen auf diesem Wege zu den digitalisierten Unterlagen. So können Sie Vorfahren suchen und erfahren etwas über mögliche lebende Verwandte. Die auffindbaren Daten reichen von Namen über Geburts- und Todesdaten bis hin zu Wohnorten oder Namen von Ehegatten. Manche Portale bieten zusätzlich Namensforschung

Leistungsstarke Software zum Erstellen von Stammbäumen

Die gesammelten Daten lassen sich anschließend in einen kompletten Stammbaum umwandeln. Beginnen Sie bei sich selbst, Ihren Eltern und Großeltern und deren nahen Verwandten und arbeiten Sie sich rückwärts in die Vergangenheit vor. Mit jedem gefundenen Ergebnis wächst Ihr Stammbaum und damit auch der Spaß und die Herausforderung. Wie weit können Sie Ihre Familiengeschichte wohl zurückverfolgen?

Aktive Communities mit Hobby-Genealogen und Experten

Der größte Vorteil der Online Ahnenforschung liegt darin, dass Sie in Foren direkt mit anderen Hobby-Forschern kommunizieren können. Dabei tauschen Sie Erfahrungen aus, holen sich gute Tipps und vergleichen Ihren Stammbaum mit den Ergebnissen anderer Nutzer. Möglicherweise finden Sie über die Ahnensuche nicht nur neue Freunde und Bekannte, sondern auch einen entfernten Verwandten?

Viele Nutzer machen Ihre eigenen Stammbäume der Community zugänglich, damit sie auch in diesen Datensätzen nach Vorfahren suchen können.

Wie funktioniert eine Genealogie Datenbank?

Milliarden von Dokumenten

Größte Sammlung

Eine der größten Sammlungen ist die der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage, die vor allem im US-Bundesstaat Utah beheimatet ist.

Das Prinzip einer genealogischen Datenbank ist simpel: Historische Dokumente und Papiere werden von den Ahnenforschern gesammelt, digitalisiert und ausgewertet. Anschließend wird aus jedem Dokument ein Datenbankeintrag erstellt.

Viele der Unterlagen stammen aus staatlichen Archiven, manche aus Kirchenbeständen und einige wurden von eifrigen Hobby-Genealogen zusammengetragen. Manche Ahnenforscher sind bereits seit über 100 Jahren tätig und haben Datenbanken angelegt, die mehrere Milliarden Dokumente umfassen.

Viele mögliche Suchparameter

In die Suchmasken der einzelnen Portale tragen Sie verschiedenste Informationen ein und können so nach Ihren Vorfahren suchen. Neben dem Namen umfasst die Suche auch…

  • das Geburts- oder Sterbejahr,
  • einen bekannten Wohnort,
  • mögliche Ehepartner
  • Eltern, Kinder oder andere bekannte Verwandte,
  • Militäreinsätze,
  • Hochzeitstage
  • und noch viele weitere Angaben

Zusätzlich stehen Ihnen bei Online Genealogie Software meist noch Filter zur Verfügung, um die Suchergebnisse weiter einzugrenzen. So lassen sich Personen beispielsweise nur in speziellen Registern, in einem bestimmten Zeitraum oder an einem bestimmten Ort suchen.

“Wild Cards” verbessern die Ahnensuche

Bei der Familienforschung gilt: Je mehr Sie bereits über Ihren jeweiligen Vorfahren wissen, desto größer ist die Trefferwahrscheinlichkeit. Lassen Sie sich am besten von lebenden Familienmitgliedern bei der Suche unterstützen und beginnen Sie zunächst einmal mit nicht allzu entfernten Verwandten.

Je länger Sie zurückgehen, desto größer ist leider auch die Fehlerquote. Gerade bei Ein- und Ausreisepapieren ist es möglich, dass Geburtsdaten falsch eingetragen wurden oder ein Name nicht richtig geschrieben wurde.

Um solche Fehler aufzufangen, haben die gängigen Genealogie Anbieter längst Puffer oder sogenannte “Wild Cards” in ihre Suchfunktion integriert: So lässt sich ein Name in verschiedenen Schreibweisen suchen oder statt eines genauen Datums ein ungefährer Zeitraum definieren.

Die wichtigsten Funktionen von Genealogie Software im Überblick

Die Suchmaske als Schlüssel zum Erfolg

Eine gute Suchfunktion ist das wichtigste Werkzeug des eifrigen Hobby-Forschers. In vielen Fällen lässt sich von der Suchmaske auf den Umfang der Datenbank(en) schließen, in denen gesucht wird. Fragt ein Anbieter bei der Ahnensuche etwa auch militärische Daten ab, können Sie sich sicher sein, dass auch eine Fülle von Militärunterlagen digital zur Verfügung steht.

Je umfangreicher die Suchmaske, desto genauer sind die Angaben, die Sie machen können und desto genauer ist das Endergebnis.

Automatische Matches unterstützen die Suche

Eine sehr hilfreiche Funktion, die manche Portale anbieten, sind sogenannte automatische Matches. Diese suchen auf Basis eines bereits erstellten Stammbaums selbstständig nach Übereinstimmungen in den Datenbanken und benachrichtigen Sie, wenn ein möglicher Treffer vorliegt, entweder per Mail oder mobiler App. Sie haben dann die Möglichkeit, sich den betreffenden Vorschlag anzusehen und genauer zu überprüfen.

Mit DNA-Tests neue Vorfahren und Verwandte entdecken

Eine völlig neue Möglichkeit Ahnenforschung zu betreiben eröffnet sich durch DNA-Tests für Zuhause. Dabei erhalten Sie die nötigen Utensilien per Post, geben eine Speichelprobe ab und schicken diese per Post wieder zur Auswertung. So erfahren Sie beispielsweise, welche anderen Nutzer der jeweiligen Plattform genetisch mit Ihnen verwandt sind. Existiert eine DNA-Probe einer historischen Figur, ist es auch möglich, dazu Übereinstimmungen zu finden.

Einen DNA-Test gibt es nur gegen den entsprechenden Preis, der, je nach Genauigkeit, recht teuer ausfällt. Überlegen Sie sich daher gut, ob Sie sich diese extravagante Ergänzung zu Ihrer Forschung leisten wollen.

In welchen Dokumenten könnten meine Vorfahren auftauchen?

Geburts-, Sterbe- und Heiratsurkunden

Die gängigsten und nützlichsten Unterlagen, auf die Sie während Ihrer Suche stoßen werden, sind Geburts- und Sterbepapiere Ihrer Vorfahren sowie standesamtliche Heiratsurkunden. Sie geben Auskunft über den Zeitraum, in denen Ihr Ahne gelebt hat und beinhalten in der Regel auch den Geburtsort, wodurch sich wieder neue Möglichkeiten zu weiteren Nachforschungen ergeben. Heiratspapiere geben Aufschluss über die Namen und Geburtsdaten des Ehepartners, was bei der weiteren Suche ebenfalls nützlich sein kann. Mögliche Sammlungen, in denen solche Papiere vorliegen, sind zum Beispiel folgende:

  • Deutschland Geburten und Taufen, 1558-1898
  • Deutschland Heiraten, 1558-1929
  • England and Wales Birth Registration Index, 1837-2008
  • United States Social Security Death Index
  • New York Births and Christenings, 1640-1962

Militärunterlagen

Wissen Sie, ob Ihr Ahne möglicherweise in einem Krieg gekämpft hat, in Kriegsgefangenschaft geraten ist oder Auszeichnungen erhalten hat? Auch solche Informationen können zu spannenden und aufschlussreichen Ergebnissen führen. Suchen Sie hier beispielsweise in Sammlungen wie….

  • Soldatenlisten und Militärhandbücher der deutschen Armee
  • Deutsche Verluste im Deutsch-Französischen Krieg 1870-1871
  • Dienstregister der britischen Armee im 1. Weltkrieg, 1914-1920
  • US-amerikanische Einberufungsregister für den 2. Weltkrieg, 1938-1946

Ein- und Auswanderungs- und Passagierlisten

Gerade in Kriegszeiten sind viele Familien ihrer eigentlichen Heimat entrissen worden oder freiwillig ausgewandert, um sich andernorts anzusiedeln. Um solche Ein- und Auswanderungen nachzuverfolgen, eignen sich Passagierlisten oder Grenzpapiere besonders gut. Forschen Sie hier beispielsweise in folgenden Indizes:

  • New York Passenger Arrival List (Ellis Island), 1892-1924
  • Hamburger Passagierlisten 1820-1957
  • United States Border Crossings from Mexico to United States 1903-1957
  • Großbritannien, Listen ankommender Passagiere, 1878-1960

Volkszählungen, etc.

Letzendlich geben auch die obligatorischen staatlichen Listen und Indizes einen guten Überblick. Darunter fallen in der Ahnenforschung online zum Beispiel Volkszählungs- und Wählerlisten oder Steuerregister. So lassen sich vor allem Familienzweige und Ahnen aufspüren, die lange an ein- und demselben Ort gelebt haben.

Oftmals vergessen: Auch Niederschriften von Dorf- und Stadtgeschichten könnten Namen und Daten enthalten, die für Ihre Suche relevant sind.

Wie funktioniert das Stammbaum erstellen?

Auswerten der gesammelten Daten

Haben Sie die Daten gesammelt, ist der nächste logische Schritt das Erstellen eines Stammbaums, um die Informationen auch anschaulich und übersichtlich zu halten. Dafür müssen Sie Daten ersteinmal auswerten: Welcher Ihrer Vorfahren stand mit wem in welcher familiären Beziehung, wer war der Ehepartner, wie waren die Namen der Kinder, wann sind sie geboren/ gestorben? All das ist für einen vollständigen Familienstammbaum wichtig. Naturgemäß beginnt ein Stammbaum natürlich bei Ihnen selbst und bei Ihrer Generation. Danach arbeiten Sie sich über Ihre Eltern und Großeltern immer weiter in die Vergangenheit vor, fügen dem Baum neue Zweige hinzu oder entdecken seine versteckten und vergrabenen Wurzeln.

Stammbaum-Software hilft beim Erstellen

Beim Familienstammbaum Erstellen wollen Sie natürlich nicht mit Stift und Papier arbeiten: Stattdessen nutzen Sie die Web-Tools der Ahnenforschungs-Portale oder deren kostenlose Software, die Sie sich herunterladen und mit der Sie auch offline an Ihrem Stammbaum arbeiten. Je nach Anbieter haben Sie da verschiedene Möglichkeiten der Gestaltung: Entweder tatsächlich als Baum, möglicherweise aber auch als Zeitstrang, eine sogenannte “Timeline”, oder in “Fächer”, die Ihnen Auskunft darüber geben, wo es noch Lücken und etwas zu recherchieren gibt.

Vorsicht: Die Software steht bei den meisten Anbietern kostenlos zur Verfügung, einige spezielle Premium-Funktionen schalten Sie allerdings erst gegen Bezahlung frei.

Im- und Export von Stammbäumen

Die gängigste Stammbaum Software arbeitet mit dem GEDCOM-Format. In diesem werden alle von Ihnen eingepflegten Informationen gespeichert, eine GEDCOM-Datei ist also schon so etwas wie eine eigene kleine Datenbank. Da auch die Web-Tools der meisten Genealogie Portale mit diesem Format arbeiten, ist es beinahe problemlos möglich, den offline erstellten Stammbaum mit Ihrem Online-Account zu synchronisieren oder von einem Programm auf das andere zu übertragen.

Vorsicht: Nicht jede Softwarelösung fragt die gleichen Daten ab. Speichert das eine Programm etwa den Mädchennamen eines Ihrer Vorfahren und ein anderes Programm hat kein Eingabefeld dafür, wird die Information trotz gleichem Dateiformat nicht übertragen. Informieren Sie sich hier im Voraus, bevor Sie sich hinterher über Datenschwund beklagen müssen.

Online Ahnenforschung im Vergleich

In der aktuellen Version unseres trusted Ahnenforschungs-Vergleichs haben wir die bekanntesten deutschsprachigen Anbieter für Sie ermittelt und übersichtlich aufgelistet.

  • ancestry
  • FamilySearch
  • Geneanet
  • MyHeritage

Unsere Datenblätter informieren Sie über die Funktionen und Leistungen jedes Portals, unsere vorläufigen Kurzfazits enthalten Vorzüge und Nachteile. Ein detaillierter Test wird in Kürze folgen. Haben Sie bereits Erfahrungen mit einem der von uns gelisteten Portale gemacht? Lassen Sie es uns wissen! Mit unserem Bewertungstool haben Sie die Möglichkeit, die hier verglichenen Anbieter selbstständig zu bewerten.

Fazit

Die eigene Familiengeschichte zu erforschen, ist ein spannendes und aufregendes Unterfangen und macht sehr viel Spaß. Immer mehr Menschen nutzen die Möglichkeiten, große Dokumentenbestände per Internet abzurufen und nach Verweisen auf Ihre Vorfahren zu durchsuchen. Dabei reichen die Angebote von kostenfreien über halb-kommerzielle, bis zu ganz kostenpflichtigen Plattformen. Wenn auch Sie nun in die spannende Welt der Online Ahnenforschung eintauchen wollen, dann legen Sie gleich los und finden den Anbieter, der am besten zu Ihnen passt. Unser Vergleich der gängigsten deutschsprachigen Plattformen hilft Ihnen dabei.

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Maximilian Reichlin

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